Was ist los mit Gastroguide?

Hier könnt ihr uns Löcher in das Forum fragen!
carpe.diem
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Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von carpe.diem » Fr 15. Sep 2017, 12:49

Mit großer Sorge stelle ich fest, dass von den ehemaligen Top 100 nur noch wenige bzw. gar keine Beiträge mehr kommen. EineIr nach demIder anderen verabschiedet sich aus dem Kreis. Habt Ihr Euch darüber schon mal Gedanken gemacht? Folgendes nehme ich immer mehr zur Kenntnis:
> Seit dem Abgang von Frau Lang und Frau Luick findet man nur noch schwer einen Ansprechpartner (auch nach 15:00 Uhr).
> Häufiger Hinweis "Schreiben Sie eine Mail an den Support". Die wird dann meistens nicht oder nur unzureichend beantwortet.
> Die neue Bildmoderation halte ich für sehr bedenklich. Wer sind denn die Moderatoren außer mir? Warum erhalte ich häufig eigene Bilder zum moderieren?
> Fehlermeldungen zu falschen oder veralteten Einträgen werden nicht bearbeitet, wenn sie einen weißen Haken in blauem Kreis haben. So kommt es, dass Gastros, die schon seit Jahren geschlossen sind permanent weitergeführt werden. Was soll das?
> Bereits am 24.04.2017 habe ich einen Hinweis auf den Mediterranen Fischmarkt des Hotel Maitre (08.09.2017) eingestellt in der Hoffnung, dass daraus ein kleiner Usertreff entstünde. Pustekuchen! Ausser PetraIO und Lavandula kamen keine Reaktionen. Reaktion von GG - Fehlanzeige.
Wen wunderts, dass da immer mehr Guides ihre Aktivitäten einstellen!

stekis
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von stekis » Sa 16. Sep 2017, 15:36

Ich bin ebenfalls irritiert über die mangelnden Aktivitäten hier. Vor einer Woche habe ich eine Anfrage / einen Antrag im Forum gestellt. Nach vier Tagen ohne Reaktion habe ich an die Kontaktadresse geschrieben und darauf aufmerksam gemacht, bis heute ebenfalls ohne Erfolg. Ach nein, einen "Erfolg" gab es, die Markthalle, die ich zum "Place" machen wollte, wurde abgelehnt, weil sie kein gastronomisches Profil hat.
So etwas trägt natürlich nicht zur Motivation bei, eine Mitarbeit im Luftleeren Raum macht wirklich keinen Spaß!
Gruß
stekis

carpe.diem
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von carpe.diem » Sa 16. Sep 2017, 16:42

@stekis zur Info. Places können von Guides seit längerem nicht mehr angelegt oder bearbeitet werden. Was angelegt wird entscheidet GG. Die von mir angelegten Places wurden samt und sonders aus meiner Städteliste gelöscht.

stekis
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von stekis » So 17. Sep 2017, 17:44

@carpeDiem: Danke für die Auskunft, die hätte ich eigentlich von den Admins erwartet. O.K., die Markthalle in Aurich beherbergt ja nur vier oder fünf gastronomische Betriebe, das Mersecenter in Merseburg ebenfalls. Ich erwarte jetzt eigentlich, dass sich jemand von GG darum kümmert. Stattdessen tröpfeln die Bestätigungen meiner Neueintragungen im Moment mit etlicher Verspätung ein. Das ist nicht gerade förderlich für die Stimmung.
Ich mache jetzt erst mal Urlaub.
stekis

Schwalmwellis
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Schwalmwellis » So 17. Sep 2017, 21:05

carpe.diem hat geschrieben:
Fr 15. Sep 2017, 12:49
Mit großer Sorge stelle ich fest, dass von den ehemaligen Top 100 nur noch wenige bzw. gar keine Beiträge mehr kommen.
Verstehe ich nicht ganz, denn die ehemaligen TOP 100 (wann ehemalig?) sind natürlich nicht die aktuell aktiven GGs.
Irgendwann werden sie abgelöst von den aktuellen GGs.
Nagut, teils schwierig, weil man diese Punktzahlen nie erreichen werden kann, denn zu Anfang war "alles anders".

Über die Bearbeitung meiner Meldungen, ob neue Gastros, Fehlermeldungen oder updates kann ich mich eigentlich nicht beschweren.
Ich habe keine genauen Zahlen, aber ich denke, dass ich im letzten halben Jahr (eher aber in den letzten 3 Monaten) sicherlich etwa 100 Fehlermeldungen und 50 neue Gastros gemeldet habe.

Es dauert halt manchmal ein bissel. Deshalb mache ich aber keinen Aufstand. Bis auf 2 sind alle abgearbeitet.

Ich könnte mich nur "beschweren", dass eine Lokalschließung immer noch in meinen Fehlermeldungen auftaucht und mich ein bissel nervt. Auch auf Anfrage an den Support gab es keine Rückmeldung. Aber das sind Peanuts!
Also, ich bin immer noch noch zufrieden und recht guter Dinge und auch mit einem eher positiven Gefühl in der letzten Zeit (Treffer bei Internetsuchen zum Beispiel).

Verstehe gerade diese Aufregung nicht.

carpe.diem
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von carpe.diem » Mo 18. Sep 2017, 08:18

@schwalmwellis Die ehemaligen Top 100 das waren die, die diese Gruppe zu Beginn meiner Aktivität (Januar 2015) bildeten und die damals sehr aktiv waren. Möchte dazu nur beispielhaft HBeermann, Obacht!, Manowar oder den RK-Senior Wastel erwähnen. Der Letztere hat bei RK sehr viel interessante, amusante Rezensionen geschrieben, ist dann kurz zu GG übergewechselt und schreibt jetzt gar nichts mehr, obwohl er auf Facebook sehr aktiv ist. Wenn diese Leute ihre Aktivitäten so stark einschränken, wie geschehen, so hat das seine Gründe. Und wenn eine Spitze abbricht rücken selbstverständlich Andere nach. Aber das hat seine Gründe und die möchte ich gerne erfahren.
Wenn ich da nun mal ein bisschen in dem Loch herumstöbere ist das noch lange kein Aufstand, wie Du mir unterstellst, sondern Sorge um GG und dessen künftige Qualität.
Was das Erreichen von Punkten anbelangt, vor zweieinhalb Jahren habe ich auch noch so gedacht wie Du und hätte nie geglaubt, dass ich mal die Zahl 500.000 überschreite und das innerhalb von zwei Jahren und nicht am Anfang von GG, der war vor 10 Jahren.
Schön, dass Du noch positiv über GG denkst, ich tu's auch, andernfalls hätte ich die Flinte schon lange ins Korn geschmissen.

Gast im Haus
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Gast im Haus » Mo 18. Sep 2017, 09:32

Hallo Carpe Diem -
was "unseren" Wastel angeht - der hat gerade vor kurzem zwei Pellwormer und eine Eidelstädter Rezension hier eingestellt
- und wenn der nicht so häufig vertreten ist, hängt das wohl auch damit zusammen, wie oft man Restaurants besucht.
Zu Beginn hat er natürlich auch "Altdaten" mit einstellen können, wobei Wastel ja nicht sofort bei den GG'lern startete, sondern
in unserer "change" Periode mit unklarem Ziel zunächst die andere kleine Plattform innerhalb kurzer Zeit auf über 1.000 Restaurants aufrüstete - und ihr lange treu blieb. (Und Du solltest nicht vergessen, dass uns Wastel die Neun vorne hat und sicher nicht über jeden Besuch eines Restaurant schreibt. Wie Du schreibst, ist er auf FB mit der Weiterleitung von Beiträgen aus seinen bevorzugten Informationsquellen so beschäftigt, dass er eben für GG weniger Zeit aufbringt. Zumal er vermutlich mehr Restaurants kennt, als hier Rezensionen stehen,
Natürlich wirkt die Frequenz der Beiträge der "alten Top100" für jemanden, der sehr häufig oder ständig mit GG arbeitet gegenüber dem, der das eventuell mal am Wochenende macht immer recht niedrig. -Andererseits, wenn Du Lavandulas Statistiken für Juli August gesehen hast, leppert sich da doch so einiges. Und auch von den sonst Genannten TOP100 sehe ich hier öfters Rezensionen und Kommentare.

Also, ich denke, dass GG sich so Schritt für Schritt weiterentwickelt - schau mal, wie oft inzwischen bei Google und Restaurantanzeigen auch die GG-Bewertung aufgezeigt wird!

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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von carpe.diem » Mo 18. Sep 2017, 12:10

@gast im haus. Erst mal vielen Dank für Deine Infos zu den Neueinstellungen von Wastel. Hab's inzwischen nachgelesen und festgestellt, dass das genau meine Problematik bestätigt. Auf meiner Startseite sind diese Einstellungen nämlich nicht erschienen und kein Mensch kann mir erklären warum, denn Wastel steht bereits seit Beginn seiner Tätigkeit für GG auf meiner Freundesliste. Kann nur vermuten, dass es an ausstehenden Bestätigungen lag, die inzwischen nachgeholt sind.

Schwalmwellis
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Schwalmwellis » Di 19. Sep 2017, 20:45

carpe.diem hat geschrieben:
Mo 18. Sep 2017, 08:18
Wenn ich da nun mal ein bisschen in dem Loch herumstöbere ist das noch lange kein Aufstand, wie Du mir unterstellst, sondern Sorge um GG und dessen künftige Qualität.
Hallo carpe.diem,
entschuldige, da hast Du mich missverstanden. Mit dem "Aufstand" habe ich mich ausschließlich auf die Bearbeitung von Fehlermeldungen etc. bezogen, schreibe ich doch " Es dauert halt manchmal ein bissel. Deshalb mache ich aber keinen Aufstand. Bis auf 2 sind alle abgearbeitet."
Aber vielleicht hatte ich selber Dich einfach nur missverstanden, denn wenn ich jetzt noch einmal lese, was Du geschrieben hast, dann steht da nichts von allgemeiner "langsamer Fehlerbearbeitung".
Sorry dafür, also für die Verwirrung!

DerSilberneLoeffel
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von DerSilberneLoeffel » Mi 7. Feb 2018, 12:04

Ich habe gerade eben unter der "Statistik" für das letzte halbe Jahr einen Kommentar hinterlassen und erst danach bin ich von Lobacher auf diesen Strang hier aufmerksam gemacht worden.

Klare Ansage von mir: Ich vermisse Restaurant-Kritik. Zwar war im Rückblick auch nicht alles Gold, aber es wurde mit Leidenschaft betrieben und mit Leben befüllt. Grabenkämpfe, Scharmützel, lebhafte Diskussion, eine sich weiterentwickelnde Gemeinschaft.
Hier ist leider eine Totengräberstimmung. Warum ist das so?

Meinem Empfinden nach besinnen sich die Menschen da draußen auf eine hochwertigere Ernährung zurück. Menschen, die sich über mobile Geräte vor Ort informieren. Bei der Suche mit dem PC, dem Handy oder dem Tablet finde ich - wenn überhaupt - Ergebnisse zu GG erst auf den Seiten 5 - 10, wenn ich per Google suche. Bei der begrifflichen Suchen nach "Gastronomie Kritik" erscheint GG erst gar nicht. SO macht das keinen Spaß. Ich habe durch den Doppeleintrag auf meinem Blog und hier nur wenig Mehrarbeit, aber die Mehrheit, die hier Unikate abliefert, überwiegt. Und mal unter uns - wenn ich etwas schreibe und veröffentliche, dann will ich doch auch, dass das gelesen wird. Nicht am Ende versucht man doch, die anderen Essengeher zu informieren.

Meine Meinung ist, dass hier ein guter Grundstock gelegt wurde, es jedoch sehr lange schon verpasst wird, das Projekt zum Abschluss und Erfolg zu führen.

Liebe Macher von Gastroguide.... Ihr habt (oder hattet?) hier Menschen, die Euch gerne gratis zugearbeitet haben und es auch noch tun. Wie sollen wir uns verhalten? Wird sich etwas ändern in Bezug auf die Reichweiten? Wird das Portal stärker beworben? Können wir etwas dazu beitragen? Sprecht mit uns....

x2x
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von x2x » Mi 7. Feb 2018, 16:45

@DerSilberneLoeffel

Tja mein Lieber, ich sehe es ähnlich wie Du. Früher war ich bei Restaurant-Kritik engagiert und ja ich habe auch mal provoziert und war ab und zu auch mal etwas zu kritisch. Aber wie schreibst Du so treffend, es gab Grabenkämpfe, Scharmützel und fallweise lebhaft Diskussionen. Oder salopp formuliert, es war "Musik in der Kiste", es rappelte auch mal. Pro und Contra hielten sich trotzdem häufig die Waage. Es bildeten sich Gruppen die polarisierten, aber es gab eine aktive Dynamik.

Soweit so gut, aus und vorbei. Nachweinen mag historisch nett sein, hilft aber nicht weiter.

Dann wechselte ich hier auf dieses Portal. Ich traf auf ehemalige RK-Freunde, wir engagierten uns. Es machte eigentlich auch wieder Spaß. Damit ist es leider fast vorbei. Nur noch ganz selten schaue ich hier herein. Neu Bewertungen zu verfassen, dafür gibt es für mich hier fast keinen Anreiz mehr. Warum ? Nun ich möchte nicht das alles wiederholen, was Du bereits geschrieben hast. Mir fehlt hier die Dynamik, die anfängliche Aufbruchstimmung. Mir fehlen User wie "First" oder "Shaneymac" und weitere ehemalige Aktivisten, die früher aktiv waren und heute wohl nur noch als Zuschauer am Rande teilnehmen. Es fehlt der Pep, es fehlt an Kommunikation, es fehlt an Aktivität.

Eigentlich bin ich auch ratlos, wie man das alles wieder in Schwung bekommt. So jedenfalls wie es aktuell ist - ich bezeichne es einfach mal als MÜDE - werde ich wohl nicht mehr zurückkehren. Bleibt die Frage, warum ich überhaupt hier noch alle paar Wochen reinschaue. Ganz einfach, ich möchte nur noch wissen, ob sich in meiner Stadt (360.000 Einwohner) etwas getan hat. Neue Kritiken, neu angelegte Restaurants ? Leider Fehlanzeige, tote Hose ! Wenn sich in einer Stadt mit 360.000 Einwohnern gastronomisch hier nur alle paar Wochen etwas bewegt - und selbst das nur geringfügig - dann stimmt etwas nicht.

Andere Meinung ? Bitte schreibt mal ob Ihre das ähnlich seht oder ob ich mit meiner Meinung eine Randerscheinung bin. Besser wäre natürlich die zündende Idee, wie hier wieder Elan, Dynamik, Aktivitäten und Pep einzieht.

Danke und einen schönen Resttag.

DerSilberneLoeffel
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von DerSilberneLoeffel » Mi 7. Feb 2018, 16:52

Wir sind uns einig...

Einen Vorschlag hätte ich: Bei neuen Gastronomien die erste Bewertung einfach auch in Facebook verlinken. Grund? Die Suchmaschinen. Da draußen sind 82 Millionen potentielle Esser und Bewerter. Bei RK waren davon um die 80.000+ registriert. Gut 1 % der Bevölkerung. Natürlich haben nicht alle geschrieben, aber doch sicher ab und zu mit Klicks dafür gesorgt, dass die Seite nach vorne kam. Bei FB sind knapp über 1 Mrd. Menschen, einige Millionen davon aus D. Und die Suche hat einen cleveren Logarithmus zur Suche. Warum nur die User der GG-Seite für sich arbeiten lassen, wenn auch FB Potential bietet?

Jens
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Jens » Mi 7. Feb 2018, 22:54

Liebe "Ex-Kritiker," momentan wieder aktuelle "Kritiker" ...

In vielen Dingen, die ihr moniert, habt ihr leider recht. Aber leider seht ihr die Angelegenheit auch aus einer falschen Perspektive. Nicht WIR können für ein lebhaftes GastroGuide sorgen, sondern IHR seid dafür verantwortlich!

Wir (GastroGuide) haben Euch (den ehemaligen RK'lern) mit viel Arbeit, viel Aufwand - und nebenbei auch viel Geld - ein zuhause geschaffen, in dem ihr euch wohlfühlen könnt. Nun, es gab zu Beginn viel negative Kommentare ob der Prämien, die man dafür bekommt, wenn man bei GastroGuide aktiv ist.

Leider ist ein Rückgang der Aktivität aber GENAU seitdem zu verzeichnen, nachdem wir die Belohnung mit Prämien reduziert haben. Genau diejenigen, die sich nämlich zu Beginn beschwert haben, beschwerten sich dann erst recht, als es keine tollen Prämien mehr gab.

Ihr habt euch beschwert, dass die Fotos überall nicht Euren Ansprüchen genügen. Dann haben wir - wiederum mit viel Aufwand - ein System geschaffen, bei dem die Fotos von Usern selbst bewertet und ausgesucht werden. Genau mit Einführung der Fotomoderatoren haben die Beschwerden erst richtig angefangen, wenn die eigenen Fotos "zensiert" wurden.

Einige der alten User sind nicht gegangen, weil es nichts zu lesen gab, oder weil wir uns nicht um GG gekümmert haben. Sie sind weg, weil es manche erwachsene Leute leider nicht geschafft haben, "normal" miteinander umzugehen.

Ihr könnt 2012 nicht mit 2018 vergleichen. Früher wurden Fotos bei RK online gestellt. Heute machen das alle nur noch bei Facebook und Instragram. Jeder kann mit 2 Mausklicks einen Blog erstellen und schreibt lieber dort für 10 Leser als hier für 1000. Wenn man aus dem Restaurant geht kommt sofort ein Hinweis von Google, man solle doch eine Bewertung über den Besuch schreiben. Entsprechend erscheinen dort immer mehr (und auch mehr sinnlose) Bewertungen.

RK wurde nicht aus Jux und Dollerei verkauft, sondern weil der Inhaber schon damals erkannte, dass schwierig wird mit den Bewertungen.

Wir kümmern uns weiterhin und immer noch um GastroGuide. Aber die (digitale) Welt wandelt sich schnell und daher müssen wir uns auch darauf einstellen und die Ausrichtung des Portals an die Gegebenheiten anpassen. Das geht aber nicht von heute auf morgen.

Gerne stellen wir aber allen, die sich gerne miteinander über Ihre Restauranrtbesuche austauschen möchten, weiterhin die passende Plattform zur Verfügung - gratis für alle Nutzer.

Liebe Grüße!

Ihr dürft euch sehr gerne bei mir melden (aber bitte als PN) wenn ihr Ideen für eine Verbesserung der Situation habt und diese auch selbst umsetzen wollt / könnt.

DerSilberneLoeffel
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von DerSilberneLoeffel » Do 8. Feb 2018, 09:15

Gerade am Anfang habe ich mich aus den Diskussionen um die Nickligkeiten herausgehalten.
Die Prämien sind eine nette Nebenerscheinung, aber ich bin mir sicher, dass der Hauptteil der ehem. RKler diese nicht als Grund für die Mitarbeit hier genommen hat. Zumindest bei mir ist das so und ich bin mir bei einigen sehr sicher, dass das - auch aufgrund des privaten finanziellen Status - nicht der Fall ist.

Was ich mitbekommen habe ist, dass das System anfangs pervertiert wurde. Dem wurde ein Riegel vorgeschoben, was auch gut so ist.

"Viel Geld in die Hand genommen". Glaube ich sofort und bin mir sicher, dass das keine leichtfertige Entscheidung war. Aber warum nun auf halber Strecke aufgeben? RK hat gelebt und floriert, mit stetig wachsende Erfolg. Ich bin mir sicher, dass die Kapitalisierung am Markt durch ein sehr lukratives Angebot geschah. Was - wenn auch sehr frustrierend für die Mitglieder - legitim und vollkommen in Ordnung war. Wir haben GG als gute Alternative zu einem ehemaligen Portal angesehen und viele der Schreibenden waren daran interessiert, dieses Portal weiter vorne zu sehen.

Was würde es denn ausmachen, auch das Portal als Ergänzung zu Eurem Hauptgeschäft auf den Messen mit zu bewerben? Die Qualität der hier abgegebenen Bewertungen ist für das restliche Internet überdurchschnittlich. Das ist "ein Pfund, mit dem man wuchern kann".

Mir ist zum Beispiel noch nie auf freier Wildbahn eine Werbung zu GG aufgefallen. Weder online noch in Fachzeitschriften.

Fordern ist einfach, finanzieren nicht, das wissen wir. Aber(!) bitte vergesst nicht, dass wir, die User, hier an Eurer Seite kämpfen. Und dazu gehört auch einmal ein kritisches Wort unsererseits. Noch ist das Pferd, welches WIR hier alle zusammen reiten, nicht tot. Bisschen lahm vielleicht, aber es zuckt noch. Wäre schön, wenn es bald wieder so kräftig wäre, dass es aufstehen kann.

Zur Manpower. Mannzeitstunden kosten Geld, viel Geld. Hier wieder das beerdigte und dauertote RK ins Feld gebracht: Viel wurde von der Community geregelt. Offen, im Forum. Die Cheffen bekamen dann die Quintessenz. Nicht über PN, nicht "hintenrum". Alle Prozesse waren offen und wurden kommuniziert. Sagt uns doch einfach z. B. in einem Rundschreiben (welches ja auch regelmäßig an die Existenz dieses Portales erinnert....), wie Ihr Euch die Zukunft vorstellt. Wahrscheinlich wird es auch dazu Diskussionen geben, aber die "Schwarmintelligenz" kann auch diesem Portal zugute kommen. Am Ende seid IHR die Cheffen und wir machen - manchmal auch murrend - was Ihr anschafft. Die Vogel-Strauß-Taktik aber sorgt nur für Unmut. Schiffe ohne Kapitän gehen unter.

Gerade eine eigentlich sinnliche Sache der gehobenen Gastronomie hat viele Charaktere, die sie besuchen. Nicht immer einfache, aber doch Menschen, die sich mit dem Essen(gehen) ebenso auseinandersetzen wie mit den Stellen, an denen sie ihre Texte hinterlassen.

Kleiner Vorschlag zum Ranking: Führt ein Verfallsdatum ein, welches auch die Punkte berücksichtigt. Nach zwei Jahren gehen diese in einen "ewigen" Stand über. Angezeigt wird ein Ranking der Berwertungen der letzten Jahre. So ist es auch für Späteinsteiger möglich, mit etwas Ehrgeiz fordere Ränge einzunehmen. Das kostet im Prinzip ein paar Zeilen Programmierung und weckt die Konkurrenz.

DerSilberneLoeffel
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von DerSilberneLoeffel » Do 8. Feb 2018, 09:18

Vorletzter Satz: tausche "fordere" gegen "vordere".

Carsten1972
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Carsten1972 » Do 8. Feb 2018, 09:48

Ich bin ganz bei Jens! Sich zu beklagen, dass sich in der eigenen Stadt nichts bewegt und gleichzeitig anzukündigen, sich nicht mehr zu engagieren, ist ein wenig kontra produktiv! Ich bin hier engagiert, weil es gerade (und nur hier) einen Kern von Kritikern gibt, die fesselnde und informative Kritiken schreiben. Der Informationsgehalt der durchschnittlichen "Kritik" bei Google, Yelp, oder auf FB Seiten ist dagegen fast Null! Selbst bei TA ist das so. Auf meine Kritiken ist insgesamt etwa 125.000 Mal zugegriffen worden, bei knapp 250 Kritiken ist das eine gute Quote. Mehr will ich nicht. Nebenbei habe ich inzwischen in meinen 3 Jahren einige sehr nette User auch persönlich kennen gelernt. Das bedeutet mir sehr viel mehr, als bei Google auf der ersten Seite zu stehen. Und inzwischen ist das Netz von GG Kritiken so dicht, dass ich immer häufiger auch ausschließlich dort schaue. Das es noch dichter wird, dafür müssen wir selber arbeiten.
Was ich aber selber im persönlichen Umfeld erlebt habe, ist der Fakt, dass sehr viele Internetnutzer mit längeren Kritiken überfordert sind. Ich habe in meiner Region treue Leser meiner Kritiken, die ich auch teilweise kenne, aber ich habe auch sehr häufig die Rückmeldung bekommen, dass man nicht willens ist, einen Text über 1000 Worte zu lesen, um ein Restaurant beurteilen zu können (so ist unsere Zeit heute, keiner will mehr Information erarbeiten). Dass muss ich akzeptieren und bin deswegen eben nicht bei den GG Wettbewerbern, sondern in unserer kleinen Community, wo ich mich sehr freue, neue Kritiken von Usern zu lesen.

DerSilberneLoeffel
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von DerSilberneLoeffel » Do 8. Feb 2018, 10:25

Carsten1972 - das stimmt schon alles, was Du schreibst. Nur bedeuten eben nicht wachsende Zahlen an Bewertern erst Stagnation und später über die natürliche Fluktuation Rückgang. Darum geht es mir.

Alles hat seine Klientel. Die "LOL", "alles prima" - und wie auch immer gearteten Bewerungen sind bei YELP gut aufgehoben, da kann dann der nachlesen, der sich nicht fundiert und höchstens mal über die Öffnungszeiten des örtlichen McD informieren will. HIER sind die am schreiben, die sich Gedanken machen, nicht leichtfertig verreißen oder hochjubeln. Und ebenso gibt es auch Leser, die genau SOWAS lesen wollen.

Für mich das -vorläufige- Fazit: Weiter so, ich schreibe eben meine Bewertungen und stelle möglichst aussagekräftige Fotos ein, sehe zu, dass ich die Daten in meinem Ort auf dem Laufenden halte und um den Rest werde ich also keine Gedanken verschwenden.

Jenome
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von Jenome » Do 8. Feb 2018, 11:53

x2x hat geschrieben:
Mi 7. Feb 2018, 16:45
@DerSilberneLoeffel



Bleibt die Frage, warum ich überhaupt hier noch alle paar Wochen reinschaue. Ganz einfach, ich möchte nur noch wissen, ob sich in meiner Stadt (360.000 Einwohner) etwas getan hat. Neue Kritiken, neu angelegte Restaurants ? Leider Fehlanzeige, tote Hose ! Wenn sich in einer Stadt mit 360.000 Einwohnern gastronomisch hier nur alle paar Wochen etwas bewegt - und selbst das nur geringfügig - dann stimmt etwas nicht.
Hallo zusammen,

du sprichst hier von EINER Stadt. Ich gehe mal weiter: wo oder wer sind denn noch aktive Schreiber in Sachsen? Das ist ein ganzes Bundesland mit über 4 MIO Einwohnern. Von den "Einheimischen" bin ich der einzige, wo noch Rezensionen kommen. Bärchen-letzte Rezi im Mai 2016-jetzt weg, Cleo24-letzte Rezi 2015-seit 9 Monaten nicht mehr aktiv-jetzt weg, Kupfertopf-letzte Rezi 2015-seit 2 Jahren nicht mehr aktiv. Alles altgestandene RK-User.

Würden nicht manchmal Lavandula, Stekis, Turbo oder Maja88 nach Sachsen reisen und hier speisen, sehe es schon trüb aus. Also das da viele User, hier in Sachsen, erreicht werden, bezweifele ich.

Und auch die Restaurantsuche betreibe ich momentan wieder über Google. Ist halt oftmals genauer und es sind auch deutlich mehr Gastros vorhanden.


VG der einsame Jenome aus Sachsen

x2x
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von x2x » Do 8. Feb 2018, 15:44

Carsten1972 hat geschrieben:
Do 8. Feb 2018, 09:48
Ich bin ganz bei Jens! Sich zu beklagen, dass sich in der eigenen Stadt nichts bewegt und gleichzeitig anzukündigen, sich nicht mehr zu [/color]engagieren, ist ein wenig kontra produktiv! Ich bin hier engagiert, weil es gerade (und nur hier) einen Kern von Kritikern gibt, die fesselnde und informative Kritiken schreiben. Der Informationsgehalt der durchschnittlichen "Kritik" bei Google, Yelp, oder auf FB Seiten ist dagegen fast Null! Selbst bei TA ist das so. Auf meine Kritiken ist insgesamt etwa 125.000 Mal zugegriffen worden, bei knapp 250 Kritiken ist das eine gute Quote. Mehr will ich nicht. Nebenbei habe ich inzwischen in meinen 3 Jahren einige sehr nette User auch persönlich kennen gelernt. Das bedeutet mir sehr viel mehr, als bei Google auf der ersten Seite zu stehen. Und inzwischen ist das Netz von GG Kritiken so dicht, dass ich immer häufiger auch ausschließlich dort schaue. Das es noch dichter wird, dafür müssen wir selber arbeiten.
Was ich aber selber im persönlichen Umfeld erlebt habe, ist der Fakt, dass sehr viele Internetnutzer mit längeren Kritiken überfordert sind. Ich habe in meiner Region treue Leser meiner Kritiken, die ich auch teilweise kenne, aber ich habe auch sehr häufig die Rückmeldung bekommen, dass man nicht willens ist, einen Text über 1000 Worte zu lesen, um ein Restaurant beurteilen zu können (so ist unsere Zeit heute, keiner will mehr Information erarbeiten). Dass muss ich akzeptieren und bin deswegen eben nicht bei den GG Wettbewerbern, sondern in unserer kleinen Community, wo ich mich sehr freue, neue Kritiken von Usern zu lese
n.


Sicherlich klingt das zunächst oberflächlich betrachtet kontraproduktiv. Doch das Problem sitzt tiefer.

Wenn man diverse Restaurants in einer Stadt selber bewertet hat, stellt aber dann fest, dass der Kreis der engagierten User für diese Stadt noch nicht einmal konstant bleibt, sondern sich rückläufig entwickelt und wenn man weiter feststellt, dass sich aus dieser Region kaum neue Kritiker anmelden und nur noch selten neue Kritiken erfolgen - tja dann gibt man auf.

Allerdings nicht aus Resignation, sondern weil man ganz rational feststellt, dass man einsam oder maximal mit einer handvoll anderer Kritiker, dass "Ding nicht mehr wuppen kann". Dann ist nämlich "Stillstand gleich Rückschritt". Der Zulauf neuer Kritiker und neuer Kritiken findet nämlich woanders statt, z.B. bei TP. Ergo ist die Zukunftsperspektive für diese Region hier bei GG negativ, weil sich kaum neue User anmelden.

Nun kann man schnell sagen, dass die Qualität der Kritiken beispielsweise bei TP vielfach nicht akzeptabel ist, bzw. die Ansprüche einiger User die hier schreiben nicht erfüllt werden. Auch das ist nicht falsch, hilft aber diesem Portal nicht weiter. Vielmehr besteht die Gefahr "in Schönheit zu sterben". Ausdrücklich betonte ich, dass ich auch zu den Kritikern gehöre, die ausführliche und in die Tiefe gehende Bewertungen präferieren. Aber gleichzeitig muss ich inzwischen akzeptieren, dass kurze und knappe Bewertungen ebenso ihren Stellenwert haben und durchaus auch dieses Portal bereichern könnten.

Die Zeiten ändern sich, wir müssen uns ebenso ändern. Wer sich nicht bei Zeiten verändert, der wird bei Zeiten verändert. Es kann nicht sein, dass es hier zahlreiche bekannte Restaurants gibt, die aber nur über 2 oder 3 Bewertungen verfügen, die dazu noch z.T. alt sind. Wenn ein User der hier ein Restaurant sucht, dann auf 2 oder 3 vorhandene Bewertungen trifft, wird er sich ganz schnell ausklicken, weil 2 oder 3 Bewertungen für ein Restaurant nichts aussagen. Und wer sich frustriert ausklickt, den hat man für immer verloren.

Und ja ich gebe es gerne zu, auch ich kann keine schnelle und erfolgreiche Lösung anbieten. Aber es ist Zeit über Lösungen und Alternativen nachzudenken. Ansonsten tritt dieses Portal maximal noch auf der Stelle oder reduziert sich.

kgsbus
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Re: Was ist los mit Gastroguide?

Beitrag von kgsbus » Do 8. Feb 2018, 16:09

Gut, dass die Diskussion hier und jetzt angestoßen wurde. Viele – auch unterschiedliche oder provozierende - Sichtweisen können nur beleben.

GG bietet dazu gute Voraussetzungen. "Leben" müssen wir aber vor allem (selber) ins Spiel bringen.

Das bedeutet – für mich aber, neben Fotos, vor allem Berichte. Davon kann es kaum genug geben – es müssen für mich aber mehr als ein paar Worte sein. Menge allein, ist auch nicht alles.

Und wenn es viele Leser gibt, macht das GG sicher bekannter und animiert auch neue Schreiber hier zu veröffentlichen.

Aber jammern, klagen, fordern, bitten, wünschen – das alles ist wichtig und gibt ein Stimmungsbild, doch zwingen kann man damit nichts. An allen „Stellschrauben“ gleichzeitig drehen, hilft auch nicht. Mitgliederbefragungen (sie SPD) bringen auch keine Wende.

Der „Markt“ wird es richten – „Planwirtschaft“ versagt eher.

„Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.“, sagte André Kostolany.

„Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.“ – Also schauen wir alle, wie wir GG unterstützen können.

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