Wo will GastroGuide hin?

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uteester
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Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von uteester » So 20. Sep 2020, 21:45

Ich stelle in letzter Zeit leider häufig fest, dass einige sog. "Restaurantkritiker" dieses Forum als Selbstdarstellung und gegenseitige "Beweicherung" nutzen. In übermäßiger Prosa wird eine wahnsinnige Einleitung zur eigenen Restaurantbeurteilung geschrieben, wie z. B. ob der Schreiber 15 Kilo abgenommen hat, dass sein schütteres Haupthaar einen Heiligenschein hätte und so vieles mehr. Für mich stellt sich die Frage: Ist dieses Portal noch ein Portal für Restaurantkritiken oder dient es der persönlichen Selbstdarstellung? Sind wir in diesem Portal ein Forum für einen Leserkreis oder verkappte Literaten, usw.? Der Leser eines solchen Portals möchte doch lediglich Informationen über das besuchte Restaurant erhalten, wie: Speisenpräsentation, Lebensmittelverarbeitung, Service usw., um zu wissen, besuche ich dieses Lokal in nächster Zeit oder nicht? Wo will GastroGuide hin?

PetraIO
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von PetraIO » So 20. Sep 2020, 23:49

Lesen oder eben Nichtlesen! Es steht jedem Nutzer dieser Seite frei.
Es gibt keine Vorschriften und das ist doch gut so.
Die Einzeiler mit "Bester Döner, toller Service" bringen auch nicht weiter.
Bei persönlichen Konflikten ist Toleranz gefragt. Wenn das nicht geht, hilft gegenseitiges Ignorieren.
Ich erinnere mich an einen Beitrag zum BOCCA in Dortmund. Ging es da ums Essen oder die Präsentation des Serviceteams?
Und der Hobbykritiker war "eingeladen".
... nicht mit Steinen werfen...

tischnotizen
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von tischnotizen » Mo 21. Sep 2020, 00:16

Ich verstehe diese heftige Reaktion auch nicht. Wenn Restaurant-Besprechungen nur noch aus trockenen Fakten bestünden, würde mir das hier keinen Spaß mehr machen. Ich habe Freude daran, dass es hier auch Kollegen(innen) gibt, die über eine flotte Schreibe verfügen, die Informationen zum Essen und Restaurant auch so verpacken können, dass sich echtes Lesevergnügen einstellt.
Dies ist hier eine Community und nicht nur ich habe hier schon viele persönlich kennen gelernt. Wenn man dann über gemeinsame Treffen und Essen berichtet, ist es doch völlig in Ordnung, dass es auch Randnotizen gibt, die einen teilhaben lassen an der Stimmung des Abends (oder Mittags). Und könnte ich über 15kg Gewichtsverlust berichten, würde ich das womöglich auch irgendwo elegant unterbringen. Denn meine Freunde hier könnten damit was anfangen. Kann ich aber leider nicht.
Ansonsten gilt für mich wie immer: Vielfalt macht das Leben bunter. Und so, wie es hier alles von der Pommesbude bis zum Sternetempel gibt, so ist eben auch die Form und Qualität der Kritik sehr vielfältig. Gut so.

uteester
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von uteester » Mo 21. Sep 2020, 08:25

Ich frage lediglich, ist dies ein Lesekreis mit dem Hang zur Selbstdarstellung oder soll hier Information über Restaurants abgegeben werden? Wenn eine Rezi superlang mit Unwichtigkeiten bestückt ist, dann liest und liebt das nur ein kleiner Kreis, aber nicht andere Personen, die sich kundig über das jeweilige Restaurant machen oder aufmerksam gemacht werden sollen. Man kann sich doch auch auf das Wesentliche beschränken und dennoch unterhaltsam schreiben. Ich befürchte, dass man dadurch GG uninteressant als Portal für Restaurantkritiken macht. Deshalb meine Frage: Wo will GG hin?

Carsten1972
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Carsten1972 » Mo 21. Sep 2020, 08:53

Nun ich schließe mich da Petra und TiNo an, was den Informationsgehalt von Kritiken betrifft. Was ist informativer? Eine Viersatz, volle Punktzahl und alles "Toll" Kritik und deren Gegenstück im negativen Sinne oder eine Ausführliche mit einem mehr oder weniger großen persönlichen Anteil? Und warum soll eine solchermaßen gestaltete Kritik keine informative Kritik sein? Ich für mich beantworte das gerne mit einer Vorliebe für die ausführliche Kritik mit persönlicher Note! Wäre es umgekehrt, würde ich bei Google, TA oder Yelp rezensieren, die Mitglieder dort sind eh mit mehr als 10 Sätzen überfordert.

Da hier in GG aber alles vertreten ist, stellt sich diese Frage doch gar nicht. Jeder User darf rezensieren, wie es ihm am Liebsten ist. Selbst offenkundig gesponserte Rezensionen wie beim Bocca in DO sind hier vertreten und werden akzeptiert. Warum darf dann ein Rezensent, der ungesponsert hier veröffentlicht, keine persönliche Note anbringen?

Für mich ist die Auswahl eines Restaurants immer mit Emotion (Erwartung von Freude) verbunden. Und wenn eine Rezension für mich glaubhaft sein will , dann muss eben das vermitteln. Ebenso versuche ich auch immer zu vermitteln, warum mir ein Abend / Essen in einem Restaurant gefallen hat. Das ist doch nie nur reines Handwerk, sondern immer eine große Portion "Gefühligkeit".

uteester
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von uteester » Mo 21. Sep 2020, 10:48

Lieber Carsten1972: Nur eine Richtigstellung: Die Rezi über das BOCCA in DO war nicht gesponsert. Hättest Du richtig gelesen, so waren wir zwar zu einer Pre-Veranstaltung eingeladen, haben aber einen sehr erheblichen Geldbetrag in die Kaffeekasse des Teams gezahlt, das war kein Almosen oder gar ein kleines Trinkgeld, wie in der Rezi vermerkt, denn Objektivität und Nichtabhängigkeit ist unser Credo. Wir sponsern niemanden und lassen uns nicht kaufen.
Und bitte nicht die Größe von GG überschätzen, GG ist leider immer noch nur ein "Nischenprodukt"

Carsten1972
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Carsten1972 » Mo 21. Sep 2020, 11:51

ich finde es schön, dass GG ein Nischenprodukt ist! :-) Genauso möchte ich es haben. Alle die es anders möchten, können ja auch bei TA und Yelp veröffentlichen und im Wust von Sterneklickern untergehen. Nicht umsonst deshalb haben wir zwei ehemalige TA und Yelp Bewerter neu in unseren Reihen. Sie schätzen genau unsere ausführliche Art und die vielen Rückmeldungen dazu.

Und wenn ich die Gesamtzahl der Zugriffe auf meine Rezensionen so sehe (mehr als 300000 inzwischen), dann ist es kein Nischenprodukt mehr. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich erfahre, wo und wie häufig meine Bewertungen gelesen werden. Und immer wieder erhalte ich positive Rückmeldungen zu meinen Rezensionen, weil sie ausführlich und persönlich sind.

kgsbus
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von kgsbus » Mo 21. Sep 2020, 12:54

Die Sache mit den Meinungsverschiedenheiten
 
Oft sind es Meinungsverschiedenheiten durch die wir mit anderen heftig aneinandergeraten. - Ist das nötig?
Als allererstes sollten man sich klarmachen, dass es jeder Person zusteht, sich eine eigene Meinung zu bilden. In dem Wort “Meinung” steckt das kleine Wörtchen “mein”. Die Ansicht, die ich habe, ist meine eigene und damit ganz persönliche Ansicht. Sie muss nicht gleichzeitig auch die Ansicht anderer Menschen sein.
Wenn man mit einer anderen Meinung konfrontiert wird, kann man am besten sagen: “Das ist ja interessant. So habe ich das noch nie gesehen.”
Wenn eine Person aus unserer Sicht etwas sehr Dummes sagt, fühlen für uns oft veranlasst, zu widersprechen und wir möchten diese Person von unserer Meinung überzeugen. Wenn diese Person unseren Argumenten unzugänglich bleibt, reagieren wir oft verärgert. Möglicherweise investieren wir dann sehr viel Kraft und Energie darauf, diese Person zu überzeugen. Aber um Meinungen und Ansichten zu streiten, macht meist wenig Sinn, weil der andere sich auch im Recht sieht. Doch man kann niemanden ändern, nur sich selbst.
Manchmal halten wir es für absolut notwendig, einen anderen Menschen von unserer Ansicht zu überzeugen. In einer Diskussion zu gewinnen, heißt jedoch nicht zu überzeugen.
Man kannst anderen Menschen seine Sicht der Dinge nur anbieten. Je verlockender dabei das Angebot ist, desto mehr Menschen werden es annehmen – sicher nie zu 100%, aber vielleicht einige - immerhin.
Man kann selbst auch die Meinungen anderer Menschen als Angebote sehen. Man muss es ja nicht annehmen, aber man kannst ja einmal darüber nachdenken, ob das Angebot wirklich unmöglich für mich ist.
Es gilt immer wieder zu überprüfen, was einem persönlich wirklich schadet oder einschränkt, behindert oder belastet. Dafür lohnt es sich dann auch zu streiten.
Wir können uns also sonst entscheiden, glücklich zu sein, auch wenn andere Menschen nicht unsere Meinung teilen. Wir können uns das Leben aber auch schwer machen, indem wir jeden Menschen von unseren eigenen Ansichten überzeugen wollen oder uns über die Meinungen anderer ärgern. Das kostet dann viel Kraft und Energie.

DerBorgfelder
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von DerBorgfelder » Mo 21. Sep 2020, 23:07

Gut gesagt.

simba47533
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von simba47533 » Di 22. Sep 2020, 10:26

Nachdem man sich hier in Zusammenhang mit GG-Rezensionen, angestoßen durch persönliche Aversionen und Animositäten über Petitessen bzw. Stilfragen auslässt, wollte ich auch meinen "Senf" sprich Kommentar dazu abgeben. Der geschätzte Kollege kgsbus hat mit seinem Kommentar aber definitiv so gut wie alles schon ausgesprochen was ich auch dazu sagen bzw. schreiben wollte.

Bleibt mir nur noch ein kurzer Satz: Mir sind die mit kleinen persönlichen Randnotizen angereicherten Rezensionen erheblich lieber als bloße Anhäufungen von vermeintlichen Fakten. Und schon gar nicht leiden mag ich die aus ausgelatschten Worthülsen zusamengefrickelten und vor Sternlein nur so strotzenden Ein- bis Vierzeiler.

P.S. Das von der geschätzten Kollegin Petra vorgeschlagene gegenseitige Ignorieren wenn der eigene Toleranzbogen überspannt zu sein scheint und/oder es unüberbrückbare Differenzen zwischen GG-Mitgliedern gibt wird hier im Forum ja durchaus praktiziert; von mir auch ;) ;) .
Zuletzt geändert von simba47533 am Di 22. Sep 2020, 16:32, insgesamt 3-mal geändert.

x2x
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von x2x » Di 22. Sep 2020, 11:17

Versuchen wir den Sachverhalt der angeblichen Selbstdarstellung (so die Kritik von @uteester) doch mal neutral zu sehen, ohne direkt eine "PRO" oder "CONTRA" Position einzunehmen und ohne gegenseitige Vorwürfe zu posten.

In unseren multimedialen-digitalen Internetwelt schreiben täglich Millionen von Menschen weltweit mehr oder weniger qualifiziert ihre Meinung. Sie tun das in den Sozialen Netzwerken, in Foren und wo auch immer. Das Internet hat sich zum Sprachrohr entwickelt, wo jeder inzwischen die Möglichkeit hat öffentlich aufzutreten. Dabei versucht sich der User Gehör zu verschaffen. Und bereits das ist doch schon eine gewisse Form der Selbstdarstellung. Wobei eine Selbstdarstellung ja nicht unbedingt eine negative Eigenschaft sein muss. Und was ist an einer Selbstdarstellung eigentlich falsch ? Eigentlich nichts. Manche User verstehen sich auszudrücken, sind rhetorisch bewandert und spielen u.U. gut auf dem Klavier der Wortakrobatik. Andere sind dagegen weniger bewandert und verfügen vielleicht über ganz andere Qualitäten.

Die Spannbreite für Restaurantkritiken ist daher sehr breit. Alles ist möglich. Vom Einzeiler bis zum "20 Minuten Zeiler". Oder sollte der Betreiber dieser Plattform den Schreibern explizit vorschreiben wie sie ihre Bewertung verfassen sollen ? Ganz sicher nicht. Und ja die Meinungen über Bewertungen polarisieren vielfach und das ist auch gut so.

Denn egal ob Buch, Zeitung, Artikel oder Rezension im Internet - passt dem Leser der Inhalt nicht, fühlt er sich gelangweilt, überfordert oder empfindet er den Schreiberling und sein Werk als langweilig oder zu ausschweigend - bitte schön, man muss es ja nicht lesen und gleich mit Kritik um sich werfen.

Shaneymac
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Shaneymac » Di 22. Sep 2020, 14:02

1. Und damit Vorhang auf für Folge 763 von “Die einsame Hexerjagd des uteester”, abermals ein erfolgsgekrönter Gassenhauer erster Güte wie ich sehe.

Normalerweise hätte ich sie wie üblich mitleidig-amüsiert lächelnd und mit leichtem Kopfschütteln quittiert, da sich hier aber erneut von mir hoch verehrte Zeitgenossen die Mühe machen, sich diesem Nonsens tatsächlich noch mit Ernst zu widmen und Lebenszeit investieren, auch von mir noch ein paar Cent, zumal TiNo bspw. die Vorgeschichte nicht kennt.

Wer die Anfänge der von "uteester" so penibel einseitig gepflegten kindischen Streitereien mit mir – die von mir seit Jahren vergessen, beigelegt und auf dem persönlichen Müllhaufen meiner Internet-Vita gelandet sind – kennt, die zum Bruch mit mir geführt haben, erinnert sich sicher noch an RK Zeiten und die Anfänge hier.

Beinahe vom Anbeginn meines Kritiker-Hobbys habe ich meinen Stil der persönlichen Noten, sehr bald auch des Blog ähnlichen Intros etc. gepflegt und die Reaktionen darauf waren seit jeher derart positiv, dass ich diesem stets treu bleiben werde.

Damals stand unter jeder meiner „ausufernden Prosatexte“ ein begeistertes Lob von "uteester" in Form von den immer gleichen, entbehrlichen Sätzen wie: „Wieder mal ein echter Shaney! Der detailreiche Text unterstreicht die guten Bilder!“ etc. etc.

Die Streitigkeiten der Vergangenheit scheinen seinen persönlichen Geschmack doch sehr verändert zu haben….

Dies nur als zukünftige Einordnungshilfe für jene, die die Hintergrundgeschichte nicht kennen, ein ernsthafter inhaltlicher Diskurs ist hier weder gewollt noch leistbar, es sind rein persönlich auf mich gemünzte, kindische Wadenbeißereien eines verbitterten und anscheinend sehr gelangweilten Seniors, der offenbar krampfhaft ein Ventil für angestauten Frust und anscheinend auch Aufmerksamkeit sucht.

Ob man ihm jene vor diesem Hintergrund überhaupt schenken sollte halte ich für fraglich.


2. Das Thema gesponserte BOCCA Kritik ist in diesem Zusammenhang natürlich auch ein immens befremdliches Kapitel. Da ich die Beiträge von "uteester" schon lange nicht mehr lese – warum er meine noch so verschlingt, obwohl er sie nicht mehr mag, ist ja offenkundig nicht nur mir ein Rätsel – wurde ich seinerzeit extra auf sie aufmerksam gemacht und ich wundere mich, das nur AndiHa die passenden Worte in einem Kommentar unter ihr gefunden hat.

Denn nur kurz vor diesem Meilenstein von in jeder Hinsicht plumper wie dreister Schleichwerbung war sich „uteester“ nicht zu schade, sein Hexerjagd-Hobby zur Erbauung aller mit einer weiteren bizarren Tirade im Forum zu pflegen, in der er mir und damit pauschal allen Usern, die ein Foto-Avatar von sich besitzen, ein launiges Selfie posten etc. u.a. Persönlichkeitsstörungen, Geltungssucht und den Versuch der persönlichen Vorteilsnahme (man könnte ja erkannt werden…) unterstellt, darin gipfelnd, das er Vergleiche mit einem der Bestechlichkeit überführten Schreiber aus alten Zeiten anstellte.

Dann im direkten Nachgang höchstpersönlich eine offenkundig gesponserte Pseudo-Kritik zu einem Soft-Opening zu posten, u.v.a. das gesamte Team der BOCCA Pizzabude verlegen lächelnd einzeln mit einer Pizza in der Hand abzulichten und dazu sprachliche „Weltmeister“-Superlative auf dem Niveau eines Fünftklässlers zu bemühen hat die Fremdschamgrenze dann doch erheblich verletzt – da hilft auch das bemühte „Kaffeekassen-Narrativ“ nicht, das er seitdem immer heranzieht.

Ich habe solche Einladungen stets abgelehnt, frage mich zudem, wie verzweifelt manche Gastronomen mittlerweile bei der Suche nach Multiplikatoren sein müssen und finde es höchst bedenklich derart Rufschädigendes hier auf der Plattform zu akzeptieren…


3. So, und jetzt mache ich mich gut gelaunt an meine nächste Garmisch-Kritik, wie immer mit angemessenem Vorspiel, schönen Bildern und auf vielfachen Wunsch hin auch bald wieder mit einem sonnigen Urlaubsselfie, lieben Dank an alle, die das letzte so fleißig mit „gefällt mir“ bedacht haben.

Und das gilt auch für die vielen netten Kommentare unter meinen Texten, - oder auch gerne Offline von Leuten, die mich lediglich abonniert haben und hier nicht kommentieren, siehe Carstens Bemerkung zur Reichweite - sie sind lang und erfordern Geduld, beim Schreiben und beim Lesen, umso mehr freut mich der große Zuspruch von Menschen, die das seit Jahren bis ins Detail wertschätzen. ✌️😊
Zuletzt geändert von Shaneymac am Di 3. Nov 2020, 11:55, insgesamt 3-mal geändert.

AndiHa
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von AndiHa » Di 22. Sep 2020, 19:50

Ich denke im Allgemeinen mal, daß hier sicherlich beiderseits Fehler begangen wurden. Inwieweit die gesondert gewichtet werden ist oft genug Anlass für Verstimmung und beim jeweils anderen nicht immer verständlich.
So weit so bekannt aus dem von jedem erlebten Leben. Probleme kommen aus dem Nichts und sind plötzlich da und keiner weiß genau warum.
Auch bei Shaneymac bleibt sicherlich manchmal kein Auge trocken und es geht etwas daneben.
Was mir aber gar nicht runter geht, ist die Tatsache, daß hier jemand so derart angefressen scheint, daß dieses Thema nun schon 3x im Forum platziert wurde. Ja warum liest Du dann Shaneymacs selbstbeweihräuchernden Pamphlete?
Das hat für mich durchaus etwas "Stalkingcharakter".

PS: Habe die Bewertung der Causa BOCCA nochmal gelesen.
Um Auf Deinen Anspruch zurück zu kommen die Speisen doch entsprechend dem User nahe zu bringen gibt es dort nix! Aber auch gar nix was den Geschmack und die Konsistenz der Speisen beschreibt. M.E. wesentliche Bestandteile einer Rezension!!!
Einzig eine Bildunterschrift kündet von: Lecker neapolitanische Pizza.
So viel zum eigenen Anspruch.
Danke.
Habe fertig!
Ein Stau ist nur hinten blöd.
Vorne geht's eigentlich

Carsten1972
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Carsten1972 » Mi 23. Sep 2020, 08:51

Grandiose Entgegnung Andi! Ja, ich habe auch seit gestern ein paar mal überlegt, ob meine Bemerkung zum Bocca nicht viel zu zurückhaltend war, insbesondere, wie du es messerscharf heraus gestellt hast, in Bezug auf die von uteester selber in der Diskussionseröffnung so klar dargestellten und eingeforderten Anforderungen an eine Rezi. Denn die vom Bocca hat schlicht nur einen Bruchteil vom Informationsgehalt jedes "Pamphlets" von Shaney........

simba47533
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von simba47533 » Mi 23. Sep 2020, 09:39

Sollten sich nicht allmählich die Wogen geglättet haben und langsam wieder zur Tagesordnung übergegangen werden? Vielleicht passt ja in diesem Zusammenhang ein Spruch meiner Oma: Getretener Quark wird breit, nicht stark! ;)

x2x
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von x2x » Mi 23. Sep 2020, 16:05

Omas uralte Sprüche aus dem späten Mittelalter sind abgelutscht und reißen ganz sicher niemanden mehr vom Hocker.

"Schauder-Schauder-Schauder - Grusel-Grusel-Grusel"

Schwalmwellis
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Schwalmwellis » Mi 23. Sep 2020, 20:41

ui, hier geht es ja ab.
bin nur selten hier und habe das eben nur alles kurz überflogen.
Möchte das aber erst einmal in Ruhe lesen und glaube aber jetzt schon, dass ich da noch ein paar Worte beitragen kann.

ps. Äh, frühestens am Wochenende.

Obacht!
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Obacht! » Do 24. Sep 2020, 09:23

Es ist zwar schon alles gesagt, aber nicht von jedem. ;) Erinnert Ihr Euch noch an den lieben Olfaktor? Was habe ich es geliebt, wenn er mit seinem Pinguin auf der Rückbank Restaurants aufgesucht und danach eine Rezi verfaßt hat. Sprachlich gewitzt und unnachahmlich in seiner Art war jeder Beitrag für mich das absolute Lesevergnügen. Obwohl ich nie eines seiner beschriebenen Restaurants aufsuchen werde aufgrund der räumlichen Distanz, habe ich keine seiner Rezis verpaßt...........Nun, er schreibt nicht mehr. Und ich vermisse seine Beiträge sehr. Und wie schade wäre es, würde auch ein Shaneymac mit seinen laaaangen Intros - was heißt hier lang, ich finde sie kurz! - seinen Stil ändern oder gar aufhören. BLOSS NICHT DARAN DENKEN :-( Es würde trauriger zugehen bei GG, und wenn ich hier die letzten Kommentare so durchlese, dann sehen das alle anderen auch so. Bis auf einen. Und ganz ehrlich - so what!

Shaneymac
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Shaneymac » Do 24. Sep 2020, 12:23

Obacht! hat geschrieben:
Do 24. Sep 2020, 09:23
Und wie schade wäre es, würde auch ein Shaneymac mit seinen laaaangen Intros - was heißt hier lang, ich finde sie kurz! - seinen Stil ändern oder gar aufhören.
Da mache Dir bitte keinerlei Gedanken, wie in meiner Antwort geschrieben nehme ich die in letzter Zeit abgesonderten Foren-Ergüsse meines treuesten Fans weder wahr noch ernst und das empfehle ich nochmals auch allen anderen, die sich in diesen Thread verirrt haben sollten.

Die pathetische Frage "Wo will GastroGuide hin?" beantwortet sich ja nicht an stilistischen Merkmalen vereinzelter Schreiber - nochmals: die der einsame Beschwerdeführer in der Vergangenheit vor der mittlerweile fünf Jahre (...) zurückliegenden Zankerei zudem stets in den höchsten Tönen goutierte - sondern schon eher an der hier aufgekommenen Frage, ob man auf einer Plattform für Gastrokritiken gesponserte, in jeder Hinsicht primitive Werbebeiträge wie diese akzeptieren sollte:

http://www.gastroguide.de/restaurant/26 ... ung/38924/

Obacht!
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Re: Wo will GastroGuide hin?

Beitrag von Obacht! » Do 24. Sep 2020, 13:58

Man kann neben der Frage, ob solche Werbebeiträge sein müssen des weiteren nach dem Sinn fragen, sein eigenes Lieblingslokal gleich viermal zu bewerten, ohne daß im Lokal gravierende Änderungen, die diese Anzahl rechtfertigen würden, stattgefunden haben (Buon Gusto wird es freuen).

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