Brauerei

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Joss2000
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Brauerei

Beitrag von Joss2000 » Mi 18. Mär 2015, 08:02

Fast jede Gasstätte hat doch eine Hausbrauerei. Manche davon kann ich auf den Tot nicht ab.
z. B. Paulaner oder Löwenbräu.
Wäre es nicht interesant für den geneigten Bierliebhaber ein Feld zu haben um gleich sehen zu können welch kühles blondes dort
ausgeschenkt wird ?

Was meint Ihr ?
Ich koche nicht ! Ich werfe Sachen in die Pfanne und hoffe .( Frank Rosin ) :lol:

Howpromotion
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Re: Brauerei

Beitrag von Howpromotion » Mi 18. Mär 2015, 08:21

Halte ich für entbehrlich und ist auch schwer zu pflegen. Gleiches gelte auch für den Kaffee etc.
"Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat." (Giovanni Boccaccio)
LG Howpromotion

Lavandula
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Re: Brauerei

Beitrag von Lavandula » Mi 18. Mär 2015, 08:47

Dito

Gast im Haus
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Re: Brauerei

Beitrag von Gast im Haus » Mi 18. Mär 2015, 08:48

Da schlägst Du Dich mit Deiner eigenen Getränke-Vorliebe:
Da es vor Allem darauf ankommt, wie "das Bier läuft", wie es gelagert ist, mit welcher Temperatur in welchen Gläsern es wie ein- und ausgeschenkt wird, gibt die Angabe der Brauerei / Brauereien keine sinnvolle Information.

Der zweite Grund ist, dass brauereigebundene Gaststätten m.E. rückläufig sind - immer mehr Gaststätten bieten ein breites Sortiment an Bieren an und müssen das, weil Bier nicht mehr der Umsatzrenner per se ist (außer in reinen Bier-Kneipen). In Folge müsste man eine ganze Armada von Brauereien anführen. Zudem ist es für mich immer fraglicher, ob da Verpackung, Etikett und Werbebudget weit mehr Einfluss haben und der Stoff "drinnen" am Ende nicht nur aus der gleichen Fabrik, sondern auch noch aus dem selben Tank kommt.

Lass Dich überraschen ist das viel bessere Motto - und es kommt sogar auch die Besucher dort an - da kann man dann sogar ein Krombit trinken - und in der richtigen Runde schmeckt Freibier jeder Marke. Abhängig von Umschlag und Lagerung überraschen tatsächlich manche Biere - also sag niemals nie!

Außerdem müsste man dann gleich auch noch die Weinkarte dazu veröffentlichen und ich kenne Leute die nur Pepsi, kein Coke etc. - etc..

Und weiter bewerten wir doch Speise-Restaurants, keine Trinkhallen
(- aber komm bitte nicht mit der Begründung drei Bier sind auch eine Mahlzeit ) gg

Jenome
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Re: Brauerei

Beitrag von Jenome » So 14. Jun 2015, 20:12

Gast im Haus hat geschrieben: (- aber komm bitte nicht mit der Begründung drei Bier sind auch eine Mahlzeit ) gg
Da isst du aber wenig-sieben Bier sind nen Schnitzel, und da hast noch nix getrunken... :lol:

SCNR Jenome

Lobacher
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Re: Brauerei

Beitrag von Lobacher » Mo 15. Jun 2015, 09:36

Na ihr beiden, da müssen wir uns aber auch noch über die Quantität
der „Biere“ unterhalten! Zwischen einem Alt oder Kölsch und einem
„Bier“ im Hofbräuhaus liegen dann doch noch einige „Schnitzel Differenzen“!
:mrgreen: (duw)
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

Gast im Haus
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Re: Brauerei

Beitrag von Gast im Haus » Mo 15. Jun 2015, 21:36

@ L : Wir reden hier von Bier!
(Aber gut, für ein tolles Hövels mach gerne eine Ausnahme.)

Joss2000
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Re: Brauerei

Beitrag von Joss2000 » Do 18. Jun 2015, 16:52

Seit wann meine Freunde sind Alt und Kölsch Bier ? Brrrr
Aber als gebürtiger Münchner eckelt es mich auch beim Löwenbräu oder Paulaner.
Alles Industrie Suppe. Zum einlegen von Fleisch für den Grill. Aber nicht zum Genießen.

Aber Geschmack ist ja Subjektiv. Jeder mag was anderes. Zum Glück für die Hersteller.
Es ist jedoch dumm wenn das Essen der Hammer ist und die Brauerei Löwenbräu.
Oder es gibt Augustiner Bier bei einem der Maggi und Knorr seine Kochausbildung gemacht hat.
Drum wäre es eine schöne zusatz Information.
Ich koche nicht ! Ich werfe Sachen in die Pfanne und hoffe .( Frank Rosin ) :lol:

kgsbus
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Re: Brauerei

Beitrag von kgsbus » Do 18. Jun 2015, 17:57

"Aber Geschmack ist ja subjektiv. Jeder mag was anderes. Zum Glück für die Hersteller."

Genau!

Und im Kölsch-Bereich gibt es immer noch über 20 Marken.

Dabei sind noch echte Hausbrauereien darunter: Mühlen, Päffgen, Sünner.

Aber - kein Krieg, Friede - darauf zwei Päffgen-Kölsch. :lol:

Lobacher
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Re: Brauerei

Beitrag von Lobacher » Do 18. Jun 2015, 20:57

Oh je, da hab ich ja was losgetreten. Dabei wollte ich ja nur
auf die unterschiedlichen MENGEN hinweisen, NICHT auf
eine QUALITÄT!! :? Aber sei‘s drum, jeder Region ihr Bier!

@ Joss2000, sieh‘s doch mal so, WIR MÜSSEN diese Biere
ja nicht trinken, aber für die Millionen Touristen braucht es
nun mal diese Mengen die die produzieren können. ;)

Persönlich bin ich ja auch froh, dass wir hier bei uns so viele
kleine Brauereien haben die noch Biere mit viel Charakter
brauen können. Ich denke da nur an die Schankwirtschaft in
Pfronten „Wohlfart“. Die lassen ihr Bier in Rettenberg brauen,
lagern es in Holzfässern im eigenen Keller und das schmeckt
man aber auch! In Rettenberg gibt es zwei Brauereien, eben
die Engelbrauerei und den Zöttler. Tja, und die arbeiten auch
miteinander und nicht gegeneinander, vielleicht ist das das
Geheimnis warum sie noch am Markt sind.
Zuletzt geändert von Lobacher am Mo 22. Jun 2015, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

Joss2000
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Re: Brauerei

Beitrag von Joss2000 » Fr 19. Jun 2015, 21:34

Das ist genau die Info ich ich ein wenig Vermisse.
Über die Suppenbrauerein muß man ja kein Wort verlieren.
Aber wenn ein Laden so ein Juwel anbietet ist es oft einen Besuch wert.
Für ein Löwenbräu geh ich nicht mal um die Ecke.
Pils ist ja zum Glück wieder etwas aus der Mode gekommen.

Aber mal sehen wie weitergeht. :D
Ich koche nicht ! Ich werfe Sachen in die Pfanne und hoffe .( Frank Rosin ) :lol:

Ede.
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Re: Brauerei

Beitrag von Ede. » So 21. Jun 2015, 20:18

@ KGSBUS: nachdem wir wohl einen Kölsch-Experten hier haben: bei meinem Rheinland-Aufenthalt vor drei Wochen habe ich für eine Bierprobe mit meinem Nachbarn je drei Kölsch und Alt mitgenommen. Einfach in den nächsten Getränkeladen und in die Kiste geriffen. Kölsch: Sester, Früh und Reissdorf. Alt: Schlösser, Gatz und Frankenheim. Lagert noch alles in meienm Keller, wir sind noch nicht zum Verkosten gekommen. Aber habe ich etwa die "falschen" Marken mitgenommen?

x2x
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Re: Brauerei

Beitrag von x2x » Mo 22. Jun 2015, 10:35

@Ede

Falsche Marken ?

Nun immer eine Frage des ganz persönlichen, individuellen Geschmacks.

Mit Ausnahme der Marke Reissdorf (Kölsch) handelt es sich alles um so genannte "Fabrikbiere" bzw. Brauereien, die zu einem der großen Brauer-Konzerne gehören. Was natürlich nicht bedeutet, dass es sich um Biere handelt, die geschmacklich nicht passend sind.

Wenn Du allerdings etwas "kleines-feines-individuelles" aus dem Bereich Kölsch oder Alt trinken möchtest, hättest Du Dich besser z.B. für ein Mühlen-Kölsch, Päffgen-Kölsch (gibt es leider nicht in Flaschen) oder Sünner-Kölsch entschieden. Im Bereich Alt wäre auch ein "Uerige" (siehe dazu hier mein Bewertung über das gleichnamige Brauhaus) die deutlich bessere Wahl gewesen, gegenüber Gatz, Schlösser oder Frankenkeim. Überzeugte Kölner-Kölsch-Trinker bewerten diese Fabrik-Altbiere häufig so: "Schmecken so wie das Bier genannt wird - ALT."

kgsbus
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Re: Brauerei

Beitrag von kgsbus » Mo 22. Jun 2015, 12:40

Rheinische obergärige Bitterbiere sind typisch für das Gebiet NRW.

Untergärige Biere brauchen niedrige Temperaturen beim Brauen; das war vor der Erfindung der Kühlmaschine von Linde nicht immer sicher möglich (daher in Süddeutschland Sommer- und Winterbiere unter anderem) und daher teilweise sogar verboten.

Das Regionalbier wäre vielleicht sogar „verschwunden“, wenn sich Hans Sion nach dem Krieg (1945) so stark dafür eingesetzt hätte. Die Kölner tranken fast alle Pils und die Brauer in Köln stellten fast alle Sorten her – nur kaum noch Obergäriges.
Aber der Umschwung klappte. Und alle Welt wollte auch „Kösch“ machen; zum Beispiel Küppers in Wuppertal. Es gab jahrelange Prozesse und den Namen.
Küppers ging allen Streitereien aus dem Weg und kaufte eine Braustätte in Köln und wurde einer der Markenführer. Andere Großbrauereinen (zum Beispiel aus Dortmund) kauften Betriebe und Markennamen auf. Zu besten Zeiten von 1960 bis 1980 hatten sogar Supermärkte eigene Kölsch (natürlich von kleinen Brauerein im Lohsud hergestellt) im Angebot: Kontra Kölsch, Rewe Kölsch als Beispiele.

Kleine Brauereien aus dem Umland bekamen aber bei „Verstößen“ den Zorn des Kölner Brauerei Verbandes zu spüren und zogen meist ihre Namen zurück: Beispiel Solingen – Beckmann Kölsch hieß dann Beckmann Obergärig oder Cramer Kölsch aus Wollersheim in der Eifel nannte sich Cramer Ober. – Die meisten haben den Wettbewerb nicht überstanden und wurden aufgekauft (Degraa ging an Bitburger) oder gingen pleite bzw. hörten auf (Lüpges aus Königshoven).

Als der Absatz von Bier ins Stocken kam, ging die Konzentration noch schneller; am Ende war auch Küppers ein „Opfer“.

Für Köln und einige Traditionsbetriebe im Umland gilt die Kölsch-Konvention, als Ergebnis aller Rechtsangelegenheiten. Es ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung geworden. Deshalb durften und dürfen Brauer, die die Bedingungen nicht erfüllen, das Produkt nicht Kölsch nennen (ein solcher Betrieb ist die Erzquell-Brauerei in Wiehl mit „Zunft Kölsch“).

Unter vielen Vorschriften sind noch zu beachten hell, klar, gefiltert. Daher fallen alle „trüben“ obergärigen Biere schon raus. Ein „Bio-Kölsch“ ist Hellers Kölsch (gibt es in solchen Märkten).

Früh und Reissdorf sind neben Gaffel die Marktführer – und dann gibt es noch die Sorten der Radeberger-Gruppe, die in Köln Mülheim fabriziert werden. Sie nennen sich „Haus Kölscher Brautradition: Sion, Gilden, Peters, Sester, Küppers, Kurfürsten und noch weiterer Markenrechte.

Aber es gibt eben auch kleinere Brauereien, die noch eigenständig sind und teilweise auch für andere Firmen brauen. Zum Beispiel Sünner braut das Flaschenbier „Traugott Simon Kölsch“ für Trinkgut.

Früh und Reissdorf brauen selber, aber ihr Bier wird natürlich von vielen Kölsch-Liebhabern nicht geschätzt (Marktführer eben).

Als „lecker“ gelten eben Malzmühle, Päffgen von der milden Seiten und Sünner auf der herben (Gaffel ist auch in der Abteilung).

Mir selber schmecken auch Sion, Schreckenskammer und eben Mühlen und Päffgen.

Die Düsseldorfer-Abteilung hat ihr Bier nicht schützen lassen. So kann jeder sein Bier „Alt“ nennen. Es reicht, wenn es dunkel und süßlich (Malz) und obergärig ist – es ist eben keine Herkunft verbunden. Kölsch und Alt sind obergärig und sonst unterschiedlich im Geschmack.

So das mal als Einstieg. :lol:

Lobacher
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Re: Brauerei

Beitrag von Lobacher » Mo 22. Jun 2015, 13:08

Daumen hoch.jpg
Daumen hoch.jpg (1.99 KiB) 17120 mal betrachtet
... schöne Erläuterung!
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

Ede.
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Re: Brauerei

Beitrag von Ede. » Mo 22. Jun 2015, 20:37

Hallo x2x und kgsbus,
klasse die ausfühlichen Antworten! Zu den gesagten Marken bin ich gekommen, als ich in Langenfeld in die nächst beste Getränkehandlung marschiert bin, und gekauft habe was vorhanden war. Kann sein, daß noch ein oder zwei weitere Sorten vorhanden waren, aber keinesfalls mehr. Zumindest bekommt man in Langenfeld beides - Köln und Alt, liegt auch genau in der Mitte zwischen Köln und Düsseldorf ;-))

kgsbus
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Re: Brauerei

Beitrag von kgsbus » Mo 22. Jun 2015, 21:53

Genau: Langenfeld gehört zum Kreis Mettmann und damit zu Bezirksregierung Düsseldorf.
Aber in der Nachbarstadt Monheim wurde Peters Kölsch gebraut und aus Leverkusen kam Ganser Kölsch.
Sogar ein Kölsch wurde in der Stadt vertrieben (Römer Kölsch etc.), aber nicht selbst gebraut.
Aber es gibt hier natürlich auch Alt.
Die Rheinische Post nannte das Gebiet einmal "Langenfeld am Alt-Kölsch-Äquator".

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/lan ... d-1.877560

Ede.
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Re: Brauerei

Beitrag von Ede. » So 9. Aug 2015, 12:48

Es hat nun doch etwas hingezogen, aber vorletztes Wochenende fand die geplante Kölsch-Bierprobe zusammen mit drei meiner Nachbarn statt. Dazu muß angemerkt werden, daß wir alle Liebhaber des Weizenbiers und keine Kölsch-Experten sind. Daher mag es durchaus sein, daß ein eingefleischter Kölsch Fan zu einer anderen Bewertung als wir kommen würde.
Für den Biertest standen bereit: Früh, Sester und Reissdorf Kölsch.
Da mir gesagt wurde, daß ein Kölsch nicht eiskalt getrunken werden darf, habe ich darauf geachtet, daß die Temperatur um die acht Grad betrug.
Der erste Platz war eine klare Angelegenheit für Früh: viermal Platz eins und einmal Platz zwei. Von alle drei Bieren schmeckte dieses für uns am würzigsten, leicht herb mit einer klaren Hopfennote. Die Plätze zwei und drei waren härter umkämpft. Mit leichten Vorsprung kam Sester auf Platz zwei, während sich Reissdorf mit der Schlußlaterne zufrieden geben mußte. Beide Biere schmeckten deutlich flacher als als das Früh. Das Reisdorf war zwar einen Tick herber bzw. würziger als das Sester, aber irgendwie nicht harmonisch. Dadurch kam das beinah schon als geschmacksneutral zu bezeichnende Sester doch noch auf Platz zwei.

Ich hoffe, daß ich es nun mit keinem Kölsch-Bier Fan verdorben habe ;-) ! Bei meinem nächsten Aufenthalt in Köln werde sich sicherlich wieder das eine oder andere Kölsch trinken. Aber eine ernsthafte Alternative zu einem spritzigen, fruchtigen Weizenbier mit seinem eleganten Hefe-Aroma stellt es zumindest für uns Vier nicht dar.

kgsbus
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Re: Brauerei

Beitrag von kgsbus » So 9. Aug 2015, 18:09

Schön, dass es diese Rückmeldung gab. - Danke!

Kein ernsthafter Bierfreund wird an der Verkostung Kritik üben können.

Die Begründungen für die drei Flaschenbiere sind nachvollziehbar.
Natürlich können andere Tester zu anderen Ergebnissen können.

Aus dem Angebot schmeckt mir auch Früh am besten.
Sester gilt als "Billigbier", aber es ist trinkbar.
Der Marktführer Reissdorf scheint mir auch zu "gefällig" - aber es klappt ja beim Publikum (Vielleicht mögen junge Leute Getränke, die nicht nach Bier schmecken, lieber.).

Früher waren handwerklich gemachte Biere mit ordentlich Bitterstoff gebraut (gemessen in IBU). Hopfen ist teuer und es wird daran gespart doch ebenso wird der Geschmack auch milder - die Werte bei Bitburger (38 IBU) und König (32 IBU) bei Pils zum Beispiel wurden gesenkt und die Rezepturen auf mild umgestellt. Jever war mal herb (heute 35 IBU)

Reissdorf hat nur 12 IBU
Gaffel hat 25 IBU (gilt als herbes Kölsch)

Weizen haben meist auch 12 bis 20 IBU (Schneider tab 7 hat 14 IBU - ich mag Scheider bei Weizen am liebsten --- Aventinus 16 IBU -- Paulaner 18 IBU)

Ede.
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Re: Brauerei

Beitrag von Ede. » So 5. Jun 2016, 21:37

@ kgsbus
Nachdem es mich mal wieder ins Rheinland verschlagen hat, habe ich mich erneut mit drei Sorten Kölsch für eine kleine Kölsch-Probe eingedeckt, und diese mit ins Schwabenland genommen. Die von Dir genannten Sion und Mühlen konnte ich auftreiben, Schreckenskammer leider nicht. Dafür habe ich mich noch für ein Küppers entschieden.
Die Fußball-EM wird sicherlich die Gelegenheit bieten, mit meinen Nachbarn die Kölsch zu testen. Mal sehen, ob ich wir uns Deiner Empfehlung anschließen können - Bericht wird folgen :D
Deine Aussage, daß einzelne Brauereien verschiedene Kölsch-Sorten brauen, wird offensichtlich, wenn man sich die Etiketten anschaut: exakt dieselbe Anschrift auf verschiedenen Sorten bzw. Namen.

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