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Empfehlungen für Gemeinsam Fußball schauen in der Region Heilbronn-Franken

Net normal
Frankenstraße 32, 74918 Angelbachtal
Restaurant
3 von 5 empfehlen diese Location
60%
Restaurant New Way
Adelsheimer Straße 1, 74706 Osterburken
Bistro, Cocktailbar, Pub, Billardcafe
2 von 2 empfehlen diese Location
100%
Peanuts
Steinbruchweg 49, 74564 Crailsheim
Restaurant, Gaststätte
2 von 2 empfehlen diese Location
100%
Brauhaus Rommelmühle
Flößerstr. 60, 74321 Bietigheim-Bissingen
Restaurant, Biergarten, Ausflugsziel, Brauhaus
2 von 2 empfehlen diese Location
100%
Gasthaus Sonne
Ehrenstr. 6, 74889 Sinsheim
Restaurant, Gästezimmer
2 von 2 empfehlen diese Location
100%

Leute aus der Region

Yvidorfkrugwirtu3793u1470guide94anna93SchäfchenZurEisenbahnLariFari92U1402

Veranstaltungen im Raum Heilbronn-Franken

Januar 2015
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31
Samstag, 31 Januar

TopGuide in der Region

angelbachtal-mi 63588 Punkte
historymaker_s 44356 Punkte
Locl 40983 Punkte

pensionist1937 (8 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 19 Stunden

Melchior-Jäger-Stuben
Burgunderstr. 4 , OT Höpfigheim
71711 Steinheim an der Murr
Ein Lokal in das wir gerne gehen und immer ein Gerichtmit den böhmischen Knödeln wählen.
Allgemein Nach längerer Zeit, wir wohnen zwischenzeitlich in Ludwigsburg, haben wir das Lokal wieder besucht, da wir in Steinheim einen Termin hatten. Die Zufahrt geht durch eine enge Gasse, Parkplätze sind genügend vorhanden. Eine Kegelbahn ist vorhanden.  Um 12:15 Uhr waren wir heute die ersten Gäste, kurz danach kamen weitere 4 Personen und später 6 Gäste, die sich an der Speisekarte informierten und dem Autokennzeichen nach zu urteilen aus der Stuttgarter Gegend kamen.
Bedienung
Im Gegensatz zum letzten Besuch sahen wir heute nur eine junge Dame, die sehr freundlich und  schnell war. Wir hatten reserviert, da dies nach dem Gutscheinbuch erforderlich ist. Getränkewunsch schnell aufgenommen und schnell serviert und die Speisekarte vorgelegt. Sie beobachtete aufmerksam und hat unsere Wünsche schnell aufgenommen, nachdem sie offenbar den Eindruck hatte, dass wir gewählt haben.
Das Essen
Wir aßen1 x Zwiebelrostbraten mit böhmische Knödel (Änderung von Spätzle in Knödel problemlos) Euro 16,80 Das Fleisch war wie gewünscht  "durch" gebraten und sehr zart. Vorweg gab es einen leckeren gemischten Salat.
1x Gänsekeule mit hausgemachtem Rotkraut und Knödel. Insgesamt alles sehr gut, das Rotkraut ein bisschen grob geschnitten. Euro  14,90. Die böhmischen Knödel in diesem Haus sind ein Gedicht.
Das Ambiente
Die Außenanlage ist im Zug der Renovierung der Sporthalle neu gestaltet worden und bietet sich für eine Gartenwirtschaft an, muß allerdings wärmer sein als heute. Das Innere sehr rustikal viele Geräte Krauthobel usw und auch eine Menge Schilder deren Text für uns nicht lesbar ist.
Sauberkeit
sehr sauber, soweit wir gesehen haben

pensionist1937 (8 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 19 Stunden

In Bietigheim sicher eines der ersten Häuser
Allgemein Wir waren eine größere Gruppe, zum Mittagessen und zum Kaffee angemeldet. Ein separater Raum war für uns reserviert und schön eingedeckt. Die Begrüßung an der Rezeption war sehr freundlich, wo uns auch der Weg gewiesen wurde.

Bedienung Die Bedienungen waren schnell, freundlich und sehr aufmerksam.
Das Essen 1 x Gänsekeule aus dem Backofen mit Orangensoße, Blaukraut und Kartoffelknödel € 12,201 x Tellerschnitzel mit Pommes frites und Blattsalat € 11,20Beide Gerichte recht gut, das Schnitzel ein wenig zu lange gebraten.
Das Ambiente Es handelt sich um ein größeres geschmackvoll eingerichtetes Hotel. Dass die Tannenbäume aus Plastik waren, hat mich ein wenig gestört.
Sauberkeit Alles was ich gesehen habe war sauber.

pensionist1937 (8 ) hat ein Foto hochgeladen
vor 2 Tagen

Ziegelhütte
Bietigheimer Straße 1
71711 Murr
Putenschnitzel

Neu auf GastroGuide.de
vor 4 Tagen

DieterWageck (0 ) ist jetzt ein Fan von
vor 6 Tagen

DieterWageck (0 ) ist jetzt ein Gastro Guide
vor 6 Tagen

DieterWageck (0 )
aus 74889, Sinsheim

Restaurant Burg Steinsberg hat hat ein Event eingetragen
vor 6 Tagen

22
Kindertheater Papiermond 11.00 und 15.30 Uhr
Am 22.02.2015
Steinsberg 1 74889 Sinsheim


Kölner Kindertheater Papiermond spielt: Kasperle & die drei leuchtenden Steine Alle theaterbegeis...

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claudi1988 (29 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 6 Tagen

Di Martino
Brunnenfeldstr. 4/1
74629 Pfedelbach
Der beste Italiener im Hohenlohekreis
Wir waren nun zwar schon eine Weile nicht mehr im Di Martino, da wir nicht mehr in Hohenlohe wohnen, jedoch war das Di Martino unser Lieblingsrestaurant, als wir dort gewohnt haben.

Das Di Martino ist ein Restaurant, das nicht nur dann besucht werden kann, wenn man Lust auf Italienisch hat. Es sind sowohl Pasta und Pizza auf der Karte zu finden, als auch Fisch und Fleisch. Es ist eine schöne Mischung, die saisonal immer etwas variiert. Die saisonalen Empfehlung im vorderen Teil der Speisekarte sind immer sehr zu empfehlen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals etwas bestellt zu haben, das hinterher nicht geschmeckt hätte.

Die Gerichte werden frisch zubereitet und sind geschmacklich, wie auch qualitativ sehr gut.
Das Personal ist immer sehr freundlich, auch wenn das Lokal sehr voll ist. Aufgrund der oftmals vielen Gäste empfiehlt sich eine vorherige telefonische Reservierung.

Wenn wir Öhringen und Umgebung mal wieder einen Besuch abstatten, werden wir auf jeden Fall im Di Martino essen gehen. Das ist ein Restaurant, das ich seit dem Wegzug sehr vermisse, da man es sowohl für einen feierlichen Anlass zu zweit, als auch mit der ganzen Familie oder mit Freunden besuchen kann. Es ist für fast alle Anlässe die richtige Atmosphäre gegeben.

Neues von Restaurant Burg Steinsberg
vor einer Woche

Sonntag ist Familientag unsere Familienplatte 34 €

Familienplatte für 2 Erwachsene und 2 Kinder mit Schweinesteak, Putensteak, Grillwürtschen, Gemüsevariation und Pommes frites 34,00 €

Neues von Restaurant Burg Steinsberg
vor einer Woche

Kulinarische Verführung mit Livemusik am Valentinstag

Verführen Sie Ihren Partner am Valentinstag im Restaurant Burg Steinsberg mit Casanova-4-Gang-Menü und romantischer Livemusik. Pro Person 34,90 €
Reservierung erforderlich

Maja88 (443 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 2 Wochen

zentral gelegen
zentral gelegenes Chinarestaurant -Parkgelegenheiten gibt es am ebenfalls zentral gelegenen Rathausplatz meistens  genug.
Folkloristisch im bekannten Chinastil eingerichtet-die Begrüßung sehr nett.Es gibt ein gutes Mittagsbuffett-welches wir dieses mal
jedoch links liegen ließen und ala Carte bestellten.
Außer den bekannten " Chinagerichten " gibt eine kleine Auswahl an Thaispezialitäten auf der Karte.
Wir hatten :
Ente mit roten Curry und Bohnen dazu gebratene Nudeln
Schweinefleisch mit grüneem Curry und Bohnen plus Reis -alles sehr lecker und gut portioniert ,dazu köstlichen Guavensaft.
Der Service ist freundlich und flink.

Neu auf GastroGuide.de
vor 2 Wochen

Eiscafe Buon Gelato
Eiscafe, Biergarten, Take Away
Marktstrasse 19
74740 Adelsheim

Gast im Haus (23 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 2 Wochen

Psst - Ein stillerGeheimtipp für Gourmets
Es gibt Zufälle im Leben – einer davon war, dass wir im Ende 2013 das La petit Provence überhaupt kennengelernt hatten – denn nach Heilbronn und in die kleine, stille Wohnstraße Eppinger Straße mit den wenigen Ecklokalen sind es doch ein paar mehr (Kilo)Meter .

Eine dieser früheren kleinen Weinstuben „Rebstock“  ist nun die Heimstadt eines fantastischen Restaurant mit provenzialisch internationaler Küche – die in Fantasie, Ideenreichtum, Können und dem Spiel von Konsistenz, Aromen, Mundgefühl, kunstvollem Anrichten und Geschmack und perfektem Service für 20 Plätze den Erstbesucher mehr als überrascht.

Aus gegebenem  Anlass  war ich mir unschlüssig ob wir weggehen, selbst kochen, Spargelzeit oder Grillen -  an diesem Freitag dem 13ten - Fussballweltmeisterschaft – da kam in der Woche der Newsletter des Rebstock-la petit Provence, mit dem die Aktionen von Beate und Dominique Champroux angekündigt werden. Immer ein spannender anregender Hinweis auf Menüs, neue Gerichte. Dienstag kam die Info, es gäbe noch Restplätze für das Weinmenu, das in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Weinhändler Kirchner (der ein wunderbares Sortiment sehr bezahlbarer Franzosen in den Regalen liegen und stehen hat)  dort monatlich unter wechselnden Oberthemen angeboten wird.

Das Thema für diesen weltmeisterlichen Tag hieß „Wildkräuter und Wildblüten“ – natürlich von Dominique selbst auf den Böckinger Wiesen und entlang des Neckars gesammelt. Das passte doch hervorragend, und wegen „Weinmenu“ müsste ich mir auch keine Sorgen machen, gab es doch einen freundlichen Fahrer! Also sofort reserviert und am Freitag zwecks Stauandrohung des Radiosenders besonders früh losgefahren, und viel zu früh in Böckingen aufgeschlagen – trotzdem freundlichst von Beate Champroux mit Namen und Handschlag im unscheinbaren Hof begrüßt. Eine lange Tafel für 21 Personen weiß eingedeckt verbreitete unter dem Dach aus Weinreben französisches Flair – schlicht, einfach, aber sehr gekonnt. Die Zeit bis zum Begrüßungs-Aperitif verflog in Erwartung der Gäste und auf das Menü, das uns - nun optisch nett gestaltet - bereits in der Newlettermail angesprochen hatte:
(hier die Kopie des Original Textes J)

 „Soirée vigneronne Freitag 13 Juni 2014
65 € mit Apéritif und passenden Weine
Beginn19H30
Wildkräuter und Wildblüten
Herbes et fleurs sauvages
Clairette de Die mit Appetizers (Feldkleeblüte im Tempurateig mit Fenchel-Anis créme fraiche und flüssigem Wildkräutersalat mit im Heu gegarte Kalbshüfte)
Clairette de Die et ses appétizers (fleurs de trèfle en tempura, crème fraîche au fenouil et à l´anis, salade d´herbes sauvages liquide et quasi de veau braisé au foin)
***
Amuse bouche
Sauerkleegelée mit Ochsenherztomatentartare, Ziegenkäse und Borretsch
Gelée de feuilles de trèfle, tartare de tomate coeur de boeuf au fromage de chèvre et bourrache
***
Wiesensalbeimousseline mit Olivenöl, Roulade von hausgebeiztem Lammrückenfilet, Fenchel und Arabica
Mousseline de sauge des champs à l´huile d´olive, roulade d ´agneau mariné au fenouil et arabica
***
Steinbutt mit Pinienkernetapenade, Zitrusfrüchtepurée und wildem Majoran
Turbot en croûte de tapenade de pignons de pin, purée d´agrumes et marjolaine sauvage
***
Waldmeistersorbet
Sorbet à l´aspérule
***
Glacierte Entenbrust mit Löwenzahnblütenhonig, wilder Spargel, schwarze Oliven und Orange
Magret de canard glacé au miel de fleurs de pissenlit, asperges sauvages, olives de Nyons et orange
***
After Eight version 2014 : Truffe au chocolat mit Gewürzblüten, Pistou und Sorbet von Wasserminze
After eight revisité : truffe au chocolat aux fleurs d´épices, pistou et sorbet de menthe aquatique
 
Alle Kräuter kommen von Böckingenerwiese und von den Neckar und selbst gepflückt.
Toutes les herbes viennent des champs de Böckingen et du Neckar et cueillies par nos soins.“
(Zitat Ende)
 
Der als Aperitif gebotene Schaumwein Clairette de Die war fruchtig leicht – mir etwas zu lieblich, auch wenn die Brut Version angeboten wurde. Dazu hervorragend die in Tempurateig ausgebackenen Feldklee-Blüten mit einer Fenchel-Anis-Creme-fraiche – lecker, gegenüber der  die auf der auf einem kleinen Glas des „flüssigen Wildkräutersalats“ aufliegende rosige Kalbshüfte beinahe abfiel. Der aus vielen Wiesenkräutern wie Wilde Möhre, Wiesensalbei, Luzerne, Schafgarbe und noch mehr gemixte Salatdrink war wohl aufgrund der Schafgarbe und der Oxalsäure der Luzerne mir persönlich zu bitter, dennoch interessant. In jedem Fall brachte die Feldkleeblüte mit der raffinierten Creme-Fraiche ein sich allgemein wiederholendes “mmh“ der Teilnehmer. Ein guter Einstieg und ob der verwendeten Wildkräuter - von der Wiese überraschend.
 
Nun stellte Herr Kirchner (der Weinhändler) ausführlich und nicht nur fachlich interessant seinen Corbieres rose vor, den er zu diesem Anlass als Begleitung zu einem ihm selbst unbekannten Geschmackserlebnis „Wildkräuter  und –blüten“ ausgewählt hat.
 
Ein leichter schöner Wein der gut und stimmig zum  Amuse Bouche und Vorgang passte – auch wenn ich insgesamt feststellen muss, dass bei allen sehr fein gewählten Weinen die Stimmigkeit, die wir aus dem von den Champroux’s selbst zusammengestellten Olivenölmenü kannten – an diesem Tag etwas vermissten. Aber das ist ein Kriteln auf „großer Nivea“  - Klar war für den Weinhändler nicht abschätzbar,  wie das Menu schmecken wird, denn wann bekommt man heute schon Wildkräuter und Wildblüten kredenzt?
 
Als wirklich großer Kuss stellte sich das Amuse Bouche – das Sauerkleegelee mit Ochsenherztomaten-Tartar dar, das von einem sehr leckeren Ziegenkäsemedallion und einer blauen Boretschblüte gekrönt wurde. Um zu verdeutlichen, wie gut es geschmeckt hat, möchte ich erwähnen, dass die beste aller meiner Ehefrauen, die Gelee, Aspik, Sülzen jeglicher Art abstoßend und ekelig findet – so gut wie nie noch nicht mal mit der Gabel berührt oder gar essen würde –  diese Portion bis zum letzten Fitzelchen genossen hat – und es war nicht wenig Aspikmasse! Klar machte auch das zugereichte tolle Backwerk seinen Pluspunkt dazu – aber der Ziegenkäse – mmh – Stopp – Ihr wollt ja wohl nicht in meinem Genusserlebnis versumpfen sondern vom gesamten Genuss lesen!
 
Ausdrücklich möchte ich erwähnen, dass die lange Tafel mit den 20 für ein Weinmenü  neuen Champroux-Gästen  sich als eine gelungene Form herausstellte- lauter nette Genießer, die das Ereignis mit großer Freude genossen – ein wunderbarer Abend!
 
Keine Schwäche zeigen! Eine Roulade von hausgebeizten Lammrückenfilet, mit feinem Kaffee-geschmack überflug der grob gemahlen Arabica-Espressobohnen, Pastis in Begleitung der Wiesensalbeimousseline und feinen Pilzen darauf verführte nach der ausführlichen Erläuterung der Herstellung durch Dominique die Tafel zu „gefräßigem Schweigen“ – stillem Genuss mit vielem „MMMh“ und „oh“ – und wieder, die schönste meiner Ehefrauen, die üblicherweise aufgrund traumatischer Jugenderlebnisse keine Pilze isst, war von den Pilzen mit der Mousseline derart  begeistert ! Das dünngeschnittene Lammfilet brachte mit der Kräuter-Pastis- Beize einen bissfesten Hintergrund, die gemahlenen Arabicabohnen knusperten feinsten Espresssogeschmack zum angenehm weichen Eierkuchen der Rouladenwicklung , die cremig-gelee-sahneartige, in Tropfenform ausgestochene Mousseline = eine gelungene Komposition.
 
Dazu der Rose – gut, nicht ganz ideal – und der mit 13% alkoholmäßig leichteste  Wein des Abends – lasst mich jetzt nicht abschweifen….Der nett in einem tiefen Teller angerichtete Steinbutt mit der Tapenade –hier grüne Oliven, Pinienkerne und Kräuter gesellte sich mit dem Klecks  Zitrusfrüchtepüree  zu einem zweiten geschmacklichen Höhepunkt. Fest im Biss, angenehm gewürzt –dazu ein weißer, gut gekühlter Viognier von der Domaine La Baume–mit hervorragender  information vorgestellt fesselte die Geschmacksnerven aufs Neue.
 
Um die freudig erregt diskutierende Gesellschaft wieder etwas abzukühlen, servierte Beate Champroux gekonnt das Waldmeistersorbet mit Bitte um sofortigen Verzehr vor dem Zerschmelzen. Hier ging mit dem Servieren und dem ersten Löffel eine „mmmh“- La-Ola-welle rund um den Tisch – die ersten Neidgefühle der noch nicht Habenden wurden laut, die dann von denen derer, die bereits gehabt hatten aber nun  nicht mehr hatten, abgelöst wurden. Wir konnten Dominique entlocken, wie dieses Sorbet hergestellt wurde – ein mir etwas zu süsser Ansatz – aber dennoch eine willkommende Abkühlung der sich unter den vielfältigen Eindrücken von Geschmäckern und Konsistenzen überhitzenden Papillen.
 
Der kalte Wein oder ein Schluck Wasser brachte leichte Erholung, bevor sich der Hauptgang, die mit Löwenzahnblütenhonig wunderbar saftig gebackene Entenbrust für uns serviert würde. Da die Vorbereitung etwas Zeit benötigte, servierte Herr Kirchner einen Überbrückungs-Wein – ein roter Corbieres des gleichen Guts- der mir wegen der Gerbstoffe und Tanine im Gegensatz zum willfährigen Rose  leider überhaupt nicht zusagte – aber es war auch nur ein Zwischenwein der für mich sofort in den kommenden Merlot ausgetauscht wurde.
 
Der zum Hauptgericht gebotene Merlot – eine für den Süden Frankreichs untypische Rebsorte, überraschte positiv mit einer runden, warmharzigen Note – sehr angenehm. Die reichliche Portion der Entenbrust mit zubereitungshinweisen – scharf angebraten und vom Könner bei vorsichtiger Temperatur im Backofen rose-zart  auf den Punkt gegart - zeigte, dass mit Können ein wunderbares Ergebnis erzielt wurde, von dem ich als Kochlaie zunächst erwartet hatte, dass Dominique Champroux  auf Sous Vide eingestiegen sei – falsch – da war klassisch perfekt zubereitet! An Stelle des angekündigten aber nicht auf der Wiese als verwendbar gefundenen „wilden Spargels“  griff der Koch auf dünne frische Triebe vom grünen Spargel zurück, dazu einige schwarze Oliven (leider mit Kern als beste Zahnarztvorbereitung) und  angenehm fruchtige, feste  Orangenfilets.
 
Die Gesellschaft meinte bereits den Höhepunkt des Abends erlebt zu haben, als Dominique kurz  nach Elf mit seiner Nachtischkomposition Truffe au chocolat mit Gewürzblüten, Pistou und Wasserminze-Sorbet nochmals ganz groß auftafelte. Fast zuviel des Genusses, recht süß, wieder mit unterschiedlichen Konsistenzen, Temperaturen und  Geschmacksreizen spielend. Der dazu gereichte Banyuls „Reserva“  Dessertwein glänzte mit 16% Alkohol – genauestens vom Weinhändler erläuterte geschichtliche und önologische Ausführungen konnten mich nicht dafür begeistern – zu süss, zu schwer, zu viel.
Ein Menu, ein Ereignis und ein dem Tage und Anlass gerecht werdendes Geschmackserlebnis, das ich in den monatlich wechselnden Themen jedem Geniesser nur wärmstens weiterempfehlen kann – in Preis Leistung sowohl von Küche und Service her hervorragend, nicht Schickimicki, sondern grundsolide – ein Stückchen Frankreich mitten in Heilbronn-Böckingen!   
 
Peter3 Welch ein wunderbares Geschmackswildkräutererlebnis du uns da präsentierst, da kann man schon neidisch werden und dann zu diesem tollen Preis. Ganz großes Kino und bis in die kleinsten Nuancen beschrieben, vielen Dank fürs mit erleben.
Antworten | | vor 2 Wochen
Uli_S Das kannst Du einfach nicht machen!! Solch eine "schmackhafte" Rezension zu schreiben, wenn ich grade fast am Verhungern bin!! ;-) Einfach toll; danke dafür!!
Antworten | | vor 2 Wochen
carpe.diem PS: vergessene Überschriften kannst Du nachholen, wenn Du die Bewertung nochmal öffnest und den Button Optionen (rechte obere Ecke) >Bearbeiten anklickst. Überschrift kann dann nachgetragen werdent.
Antworten | | vor 2 Wochen
hbeermann Sehr witzig, dass Du auch so eine Frau mit Abneigung gegen Glibber jeder Art hast. Was sagt sie denn zu Austern? Super schöne Beschreibung des Erlebten. So richtig lebendig und ganz dicht dran.
Antworten | | vor 2 Wochen
Gast im Haus Was sie zu Austern sagt? Nichts, die verstehen sie eh nicht - nein Spaß bei Seite - Außer einmal bei ganz ganz frisch eingeflogenen Irischen Felsenaustern (oh waren die lecker, die hat sie auch gemocht- aber sonst -ne -- wir bevorzugen beide aber cuisses de grenouille jenseits der Grenze...
Antworten | | vor 2 Wochen
hbeermann Irgendwie ist am Krokodil mehr dran
Antworten | | vor 2 Wochen
Gast im Haus Aber wer wird wegen der paar Schenkel denn gleich Krokodile....
Antworten | | vor 2 Wochen

Gast im Haus (23 ) ist jetzt ein Fan von
vor 2 Wochen

Yvi (84 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 3 Wochen

immer schnell und sehr lecker!
ich war schon mehrmals dort und finde dieses Restaurant einfach Klasse. Es schmeckt alles immer sehr frisch und die Portionen sind riiiieesig die Preise dagegen nicht :)
 
Als letztes habe ich Linguini mit Tomatensoße, Tomatenecken aus dem Ofen und Putenbrust im Parmesanmantel gegessen. Wooow eine richtige Geschmacks-exlposion!

Das Fleisch war soooo zart und die Soße so perfekt würzig. Die Tomatenecken waren der knaller, die waren leicht süßlich und zugleich tomatig-sauer. Es war wirklich mal wieder sehr sehr lecker und gut sättigend.

Pepperoni (64 ) hat eine neue Bewertung abgegeben
vor 3 Wochen

Wer dicke Saucen liebt ist hier genau richtig
Lage
Da zurzeit Fohlenmarkt in Sinsheim war, wurde der Parkplatz vom Messegelände zum Parken für alle Besucher freigegeben. Wir schlenderten an der Reitanlage vorbei und gelangten zur Sportgaststätte des SV Sinsheim.

Ambiente
Der Eingangsbereich ist freundlich und hell, begrüßt wird man mit einem „Willkommen zum Griechen“ über der Gaststättentür. Beim Öffnen der Tür geraten wir ins Staunen. Ein riesiger offen gestalteter Saal wurde optisch verkleinert durch eine viereckige,   ca. 1 Meter hohe, griechisch anmutende Mauer mitten im Raum. Die vielen Grünpflanzen im Raum verteilt und das in angenehmen braun gehaltene Flair beeindruckt. Die  mächtige Decke hat eine komplette Mahagonivertäfelung. Am Eingang links eine Amphore ca. 2 m hoch mit hochprozentigen Flaschen. Die Gaststätte verfügt über insgesamt 70 Sitzplätze, davon weitere 30 in einem angrenzenden Nebenzimmer. Die großen hellen Fenster geben den Blick frei auf die über-dachte schöne Terrasse und das Spielfeld des SV Sinsheim. Das Tischensemble besteht aus einer cremefarbenen Tischdecke, einer weißen Mitteldecke, einem interessanten 5-armigen Säulenkaktus im Glas, einer Salz-Pfeffer-Mühle und stimmungsvollem Kerzenlicht.

Service
Wir hatten nicht reserviert und bekamen aber dennoch „gerade noch“ zwei Tische zur Auswahl angeboten. Wie sich später herausstellte eine Lüge, es waren noch jede Menge weitere Tisch an diesem Abend nicht reserviert, bzw. wurden spontan vergeben. Auch die Herzlichkeit des Teams haben wir vermisst. Als eine größere Gesellschaft den Nebenraum stürmt, war dann es  auch mit der Aufmerksamkeit für unseren Tisch vorbei. Hätten wir uns nicht selbst zum Bezahlen gemeldet, wären wir heute noch dort und vorher bereits verdurstet.

Essen
Es gibt die reguläre „schwere“ Speisekarte – nicht von der Lesbarkeit aber tatsächlich vom Gewicht – und eine stets wechselnde Tagesempfehlung. In einer extra Weinkarte werden Zwölf griechische Weine und vier deutsche Weine  angeboten. Fünf rote, fünf weiße und zwei rose´ Weine. Das Palmbräubier wird in Original-Gläsern ausgeschenkt, die so schief sind wie der Turm von Pisa. Außer den griechischen Spezialitäten gibt es noch Schnitzel oder Wurstsalat. Als Vorspeise – wie sollte es anders sein – wählten wir die gegrillten Peperoni Spezial mit Knoblauchsauce (5,40 €) und die gegrillten Peperoni mit Schafskässauce (5,90 €). Bei beiden Vorspeisen war die Sauce mehr eine Paste als eine Sauce. Dazu wurde jeweils warmes Weißbrot in einem Körbchen gereicht. Als Hauptspeisen entschieden wir uns für den Lendenspieß mit Metaxasauce (11,90 €) und für den 1899- Teller (14,40 €) (Fußballfans fällt bei diesem Jahrgang bestimmt etwas ein). Zuvor kamen die Beilagensalate. Weißkraut, Karotten, Bohnen, Gurken, Mais, grüner Salat und  Zwiebeln dazu eine Salatsauce, die ausgesprochen stark nach „Mag..“ schmeckte. Dann kamen die Hauptspeisen ein Lendenspieß ver-steckt unter einer musartigen, langsam fließenden karottenfarbigen Sauce.  Das Fleisch war zwar zart, aber die Sauce überdeckte alles. Mit dem zweiten Gericht war es nicht viel besser. Hier lagen auf dem Teller ein kleines Rumpsteak vom Schweinesteak kaum zu unterscheiden, ein Hackfleischröllchen, das aus der Rolle gefallen ist und beherzt mit Kräutern gewürzt worden war, und Gyros vom Geflügel / Huhn, das ich so noch nicht kannte und auch nicht vermissen werde. Das Hühnchen-Gyros war komplett ungewürzt mit der labbrigen Haut des Hühnchens auf dem Teller, nicht besonders gelungen,  serviert worden. Dazu Pommes und ein Klecks Tsatsiki. Der anschließende Ouzo aufs Haus bildete wieder einen soliden Abschluss.

Fazit
Das Ambiente für ein Vereinsheim einfach „WOU“ – aber von Essen geschmacklich ohne Schnickschnack  und alle Saucen stark reduziert -nicht im Preis-.
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