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GastroGuide-User: PetraIO
hat Hotel Grabenschenke St. Michael in 54470 Bernkastel-Kues bewertet.
vor 2 Monaten
"Kleine Mittagsrast. Inhabergeführte, freundliche Moselgaststätte"
Verifiziert

Geschrieben am 23.04.2019 | Aktualisiert am 24.04.2019
Besucht am 31.03.2019 Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 19 EUR
Sonntagsausflug an die Mosel. Die Besichtigung der geplanten Rehaklinik für meinen Mann auf dem Kueser Plateu stand an. Und ein Ausflug an die Mosel ist ja wirklich besser als zu Hause Fenster putzen. Wir erwischten ausgerechnet den verkaufsoffenen Sonntag. Diese Veranstaltungen meiden wir erfolgreich. Gastronomie selbstverständlich ausgeschlossen.

Nach Klinik auf der Kueser Seite überquerten wir zu Fuß die Moselbrücke nach Bernkastel. In unserem Lieblingsrestaurant an der Mosel hatten wir, zu unserer Überraschung, noch kurzfristig wenige Stunden vorher einen Tisch reservieren können. Deshalb wollten wir überleben und mussten eine kleine Zwischenmalzeit einlegen.

In der Fußgängerzone gibt es ein gutes Angebot unterschiedlicher Restaurants, Weinstuben und Imbissen. Wir bogen links ab und wenige Schritte später war es schon deutlich ruhiger.

Schon oft sahen wir an der Grabenschenke die ordentlich beschrifteten Schiefertafeln mit aktuellen Speisen. Darunter die Folienkartoffel mit Kräuterquark.
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Genau richtig! Hauptsache kein Fastfood.

Das Wetter war angenehm warm und wir fanden noch einen freien Tisch im überdachten Außenbereich. Einfache und gepflegte saubere Bestuhlung. Die Tische wurden nach jedem Gast feinsäuberlich abgewischt. Passt!
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Eine junge Mitarbeiterin begrüßte uns freundlich wenig später. Unsere Bestellung stand ja schon fest: 2 x die Folienkartoffel mit Kräuterquark - € 5,90. Dazu eine Rieslingschorle, 0,25 l - € 2,60 und ein trockener Grauburgunder, 0,2 l - € 4,80. Beides vom Weingut Stellter-Söhne in Lieser. Gute Wahl.

Die bogenförmige Überspannung des Sitzbereiches sollte sich noch auszahlen. Kurz nach dem Servieren des Essens gab es einen kleinen Regenschauer, wir aber saßen im Trockenen.

Eine große Kartoffel, gut durchgegart, wurde serviert.  Der Kräuterquark cremig-sahnig. Gut, aber dezent gewürzt. Frische Kräuter oberauf und eine kleine Salatgarnitur. Für unseren Zweck genau richtig.
Ofenkartoffel mit Kräuterquark
Einzig auf die überflüssige Alufolie sollte man wirklich zugunsten der Umwelt verzichten. Vollkommen überflüssig, denn in der Folie wurde die Kartoffel nicht gegart. Und eine Ofenkartoffel lässt sich nicht schlechter verkaufen.

Nach unserer überlebenswichtigen kleinen Mahlzeit  zahlten wir bei der freundlichen Bedienung. Wie sich herausstellte, der Nebenjob der Tochter der Inhaberin und Köchin. Es ergab sich noch ein sehr netter Plausch zum Abschied. Unsere Empfehlung, trotz „nur“ Kartoffel.

Leider verpasste ich es, die Gaststätte von innen anzusehen. Beim nächsten Ma(h)l!
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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