Restaurant Vogelkoje
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Lister Straße 100, 25999 Kampen
Restaurant Weinstube Ausflugsziel
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GastroGuide-User: hbeermann
hat Restaurant Vogelkoje in 25999 Kampen bewertet.
vor 1 Woche
"Perfekte Konstanz – Gerhard Diehm hat seinen Laden im Griff"
Verifiziert

Geschrieben am 13.07.2018 | Aktualisiert am 19.07.2018
Besucht am 12.07.2018 Besuchszeit: Abendessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 153 EUR
Die Außenanlagen sind in diesem Jahr besonders schön (Herr Diehm reklamiert für sich den schönsten Garten der Insel). Alle steht in voller Blüte. Beeindruckend sind die riesigen Lilien, zum Teil im seltenem dunkelrot.
gedeckt für 20:00 Uhr

Die Vogelkoje als sichere Bank haben wir für unser zweites auswärtiges Essen gewählt. Dass Gosch die Nummer 1 war, versteht sich wohl von selbst. Die erste Seezunge ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes.

Wir hatten uns Sparsamkeit vorgenommen, und in der Tat wurden es ca. 130 Euro weniger als bei unserem Abschlussessen im Vorjahr.

Ich beschloss also, ohne Taxi auszukommen (-30.-), was natürlich auch Einsparungen beim Alkoholgenuss mit sich bringt.

Wir eröffneten mit einem Fürst Metternich für 7,50 und einem Paesch (Metternich+Pfirsichlikör) zu 8,50. 13 Euro weniger gegenüber Gratien und durchaus trinkbar.

Das San Pellegrino kostet wie im Vorjahr 8,50. Da wir Fleisch essen wollten, reichte uns ½ Liter Waßmer Spätburgunder zu 29.-, also 17.- weniger als der Vorjahresriesling. Ein halber Liter Erdinger Weiße diente mir zum Durstlöschen (6.-).
kalt ohne Alk
Nicht sparen wollten wir beim Essen: ich wählte also wieder das Lachs-Sashimi, das sich nur marginal von der Vorjahresvariante unterschied. Auch die Einstimmung mit drei Sorten knusprigen Brotes , vielen Oliven, Entenschmalz, getrockeneten Tomaten und Kräuterdip war wie bekannt. Meine Frau hatte auch wieder den Gartensalat, der in diesem Jahr Wildkräutersalat hieß. Diverse Blattsalate, Kirschtomaten, Himbeerdressing, karamellisierte Walnuss-, Pinien- und Macadamiakerne, Granatapfelkerne und Croutons waren enthalten. Nach Bekunden meiner Frau hatte sie nur im Basil in Hannover einen ebenbürtigen Salat bekommen. Das für unseren Simba meist gehasste rote Gemüse blieb natürlich für mich übrig. Meine Lachsplatte unterschied sich nur wenig von der im Vorjahr. Die Lachspraline war knuspriger als Ferrero Rocher, der Lachskaviaranteil war höher, und es gab zwei Cremes in Tupfen auf der Schieferplatte. Das Mundgefühl der Kombinationen war wieder phänomenal gut.
Die Schieferplatte wurde mit Essstäbchen gebracht. Obwohl einzelne Kaviarkugeln ja schon die hohe Schule des Stäbchenessens darstellen, bin ich gut damit fertig geworden. In meiner Weiterbildungszeit im Krankenhaus hatten mich einige koreanische Schwestern gründlich geschult.
Lachs Sashimi
Als Hauptgericht nahm meine Frau die halbe  Ente, die mit Rotkraut, Preiselbeerbirne und Kartoffelkloß kam. Die Ente kämpfte mit dem allgegenwärtigen Problem, dass entweder die Haut oder das Fleisch perfekt werden. In der Vogelkoje hatte man sich für das Fleisch entschieden. Der hausgemachte Kartoffelkloß war erstklassig, das Rotkraut zu fruchtig und nicht in der Qualität wie in Reimanns Clichy in Hannover. Die Soße hatte ein wenig zu reichlich Apfelmus bekommen.
Deichlammvariationen
Meine Deichlammvariationen waren eine satte Fleischportion, kurz gebraten und durchgehend rosa im Inneren ein Drei-Rippen-Stück vom Karree und ein Stück Lachs und ein Kubus aus lang geschmorter Keule. Der lange reduzierte und allenfalls mit etwas Butter montierte Jus war exzellent. Das Gemüsebett deutlich besser als im Vorjahr mit klein geschnittenen Schnittbohnen. Das als Sättigungsbeilage servierte Kartoffelgratin war würzig, gut gebräunt und Fäden ziehend, eines der besten, das ich je gegessen habe.
Kartoffelgratin
Ein Dessert passte nicht mehr. So verließen wir nur um 170 Euro ärmer (mit Trinkgeld) und sehr zufrieden das Restaurant.

Recht gern hätte ich den Caesars Salad nach Vogelkojenart gehabt. Den gibt es aber nur von 12:00 bis 17:00 Uhr (kein Ruhetag). Kommenden Dienstag werden wir also in dieser Zeit hier sein (Lodda hatte ja leise Zweifel geäußert, dass wir dreimal Vogelkoje schaffen).

2. Besuch am Nachmittag, zwei Personen, € 107,10, ein Masttag
Wie viele Sylter Restaurants gibt es eine Trennung zwischen Tages- und Abendkarte. Die Pteise sind am Abend bei identischen Gerichten meist ein wenig höher.
Ambiente1
Nicht gerechnet hatte wir mit der auf ausgehungerte Vogelkundler und Strandläufer zugeschnittenen Portionen. Wir machten somit den unverzeihlichen Fehler, eine Vorspeise zu bestellen. Meine Frau nahm einen Gartensalat. Die Portion war recht gewaltig und weniger raffiniert als der Abendsalat (mehr vom Wegesrand und ohne die vielen kandierten Nüsse). Noch gewaltiger war mein Caesars-Salad mit sehr viel Parmesan-Schnippseln und Unmassen von Croutons. Der Romana-Salat war schön klein geschnitten, das Dressing wirkte klassisch, statt Sardellen waren allerdings Kronsild-Filets enthalten
. Caesars Salad
Die folgenden Wiener Schnitzel, liebevoll in Butterschmalz wellig gebraten, die sehr schönen Bratkartoffeln, die Preiselbeeren und der Gurkensalat, brachten mich fast dazu, die Waffen zu strecken. Gtrunken haben wir einen rheinhessischen Suvignon blanc „Austernfischer“ (passend zur Vogelkoje) von Jörg Hoffmann. Wir orderten noch zwei Stücke Erdbeerkuchen für später. Den Weg zum Auto schaffte ich noch mit Mühe.
Wiener Schnitzel
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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