Gosch · Alte Bootshalle
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Am Hafen, 25992 List
Restaurant Schnellrestaurant
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GastroGuide-User: hbeermann
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vor 1 Jahr
"Endlich wieder Seezunge"

Geschrieben am 12.07.2018 | Aktualisiert am 23.07.2018
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Besucht am 10.07.2018 Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 89 EUR
Für mich ganz einfach der beste Fisch, den es gibt.

Heute wurden wir herzlichst begrüßt, weil das Urgestein Serdar an der Fischtheke stand. Er ist der Mann mit der Sprechstimme wie Donnerhall. Er hatte die erste Seezunge schon auf der Gabel, als wir uns noch der Theke näherten. Natürlich suchte er uns die frischsten und rosigsten Teile aus dem Stapel (75.-). Die Freude über das Wiedersehen war ehrlich und sehr herzlich. Da langte er ausnahmsweise mal über die Glasfront und begrüßte uns mit Handschlag. Gegenseitiges Vertrauen macht vieles einfacher. Wir bekamen keine Nummer und wurden am Tisch bedient. Bezahlen kann ich alles zusammen mit dem Wein am Ende. Wie immer war der Gargrad der Meeresbewohner perfekt, und so, wie das Fleisch an der Gräte haftete, kann die Zeit des Schwimmens noch nicht lange her sein.
Sezunge/Bratkart./Salat
Da wir zu einer erfahrungsgemäß auch in der Hauptsaison ruhigen Zeit eintrafen (ca. 14:15 Uhr), war unser Stammplatz neben der Getränkeausgabe frei. Gosch hat noch einmal die Fläche der Fischbude ausgeweitet, so dass es nun mehr überdachte Sitzplätze gibt.

Die Getränkeausgabe ist nach Jahre langer Konstanz noch nicht wieder mit einem echten Fachmann besetzt. Dariusz, ein besonders netter und kommunikativer Fischthekenbediener, hilft aus und macht seine Sache schon ganz gut. Wenn nichts los ist, geht er die paar Schritte zu seinem alten Arbeitsplatz. Da der Fisch nicht mit den Fingern angefasst wird, muss niemand das feine Aroma im Wein befürchten.
Zuerst nahmen wie – wie immer – zwei Gläser Rauenthaler Steinmächer zu je 4,80/0,2 l. Inzwischen sind es an die 20 Weine, die offen angeboten werden. In der Reihe „Gosch privat“ gibt es jetzt auch einen Riesling vom Burgunder-Weingut Poss (zwischen Bingen und Bad Kreuznach) zu 7,50/0,2l. Den musste meine Frau natürlich probieren. Dariusz, der es, wie alle hier, immer sehr gut mit uns meint schenkte die Gläser „mit Berg“ ein, so dass es immer ein ausgewachsenes Viertele war.

Deutlich nach oben hat sich die Qualität der separat gereichten Bratkartoffeln entwickelt. Sie rochen toll und hatten allseitig wunderschöne Röststellen. Der Schinkenspeck fällt kaum noch auf. Schwarze Zwiebeln waren nicht dabei. Der Speck-Kartoffelsalat war ein wenig besser als im Vorjahr, der Gurkensalat wie immer, die beiden Zitronenviertel je Zunge waren frisch und saftig.

Ich habe mir schon vorgenommen, mindestens einmal eine nur durchschnittlich große Seezunge zu nehmen und dafür ein Dutzend Jakobsmuscheln zum Discountpreis vorab zu bestellen. Der Jakobsteller hat zwar kein tolles Beiwerk, aber wenn einen zwölf perfekt gebratene Rundlinge anlachen, das hat schon etwas.

Unbedingt wieder, so oft, wie wir es schaffen

 Ergänzung 15.07.2018, 14:30 Uhr, nächster Besuch, Petra gewidmet, 99 Euro
Ich habe es wahr gemacht: kleine Seezunge (kleiner als 400 g ging nicht und Jakobsmuscheln als Vorspeise.
Jakobsteller
Meine Frau bekam das Exemplar mit 460 g. Da meine Frau bei zunehmendem Sättigungsgard immer mehr trinken muss, musste auch noch ein zweites Glas Wein für sie sein. So kamen dann insgesamt doch 100 Euro zusammen, wie immer konnten wir alles zusammen am Schluss bei Dariusz bezahlen.Für Petra nun die Fotos.
Das Gosch Imperium weitet sich aus. Es beginnt beim Riesenrad, setzt sich dann über den Knurrhahn fort. Dann folgt die Bootshalle, dann die Fischbude, die erheblich Raum gewonnen hat. Die Entlastung ist drinnen deutlich spürbar. Es gibt viel mehr überdachte Sitzpätze, wobei der Außenbereich nicht kleiner geworden ist. 
Jetzt auch Gosch-Schuhe
Von den Geschäften schräg gegenüber dürfte fast alles auch im Gosch Besitz sein (Pizza, Souvenirs etc.). Direkt gegenüber die Tonnenhalle bietet außen Fischbrötchen, Sushi, Crepes, innen Frischfisch, Brot, Canapees, Mitbringsel, Wein.
Ich denke, in zehn Jahren fahren die Schiffe unter der Gosch-Flagge.
Das Imperium weitet sich aus  
Beginn Goschland 
Sonntag, 22.7., 13:30 Uhr

Seezunge zum dritten, 76 Euro

Alles wie immer. Der Vorteil unseres Stammplatzes unmittelbar neben der Getränkeausgabe. Alles kann einfach durchgereicht werden, zuerst der Rauenthaler Steinmächer, ienen guten Zentimeter über der 0,2er Marke, dann die Bratkartoffeln und der Specksalat, dann die großen Seezungenteller..
Diese enorme Konstanz beim Bratergebnis sucht seinesgleichen. Unsere Trefferquote und die der Männer an der Pfanne seit gut 30 Jahren liegt bei 100 %. Nie würde ich hier Seezunge in einem Restaurant essen.Es ist auch einfach schön, wenn man durch das gegenseitige Vertrauensvehältnis echten VIP-Status hat. Ein gutes Drittel der in diesem Jahr deutlich besseren Bratkartoffeln (sehr viel mehr Bräunung) hat meine Frau verdrückt.
In der Tonnenhalle gibt es nun auch eine Dependance mit Sitzplätzen, nicht mehr nur die tolle Frischfischauswahl.
Die Krabbben, die meine Frau mir mitgebracht hat, waren Klasse. Matjes hatten wir zum Discountpreis in größerer Menge geholt, und ich hatte sie sofort eingefroren. Das ist auf jeden Fall die beste Methode, wenn die Filets richtig frisch schmecken sollen. Eine ganze große Zwiebel habe ich mir zu Krabben und Matjes gegönnt.


 
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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