Schreckenskammer
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Ursulagartenstr. 11-15, 50668 Köln
Restaurant Hausbrauerei Wirtshaus Gaststätte
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GastroGuide-User: kgsbus
hat Schreckenskammer in 50668 Köln bewertet.
vor 1 Jahr
"Brauhaus außerhalb der Touristenwege"

Geschrieben am 01.11.2018
Für ein Treffen mit Freunden oder Bekannten gibt es in Köln eine Menge Brauhäuser bzw. Kneipen, die für eine bestimmte Kölschmarke stehen.
Dabei unterscheide ich neben der Vorliebe für ein bestimmtes Bier auch die Atmosphäre des betreffenden Lokals und den Anlass des Besuchs.

Beim Essen kommt für mich in allen entsprechenden Gaststätten nur die „kleine Karte“ infrage: Mettbrötchen, Halver Hahn (Käse und Röggelchen), Strammer Max oder andere rheinische Tapas. Denn es ist mir schleierhaft, warum dort so viele Gäste normale Tellergerichte bestellen (Steak, Geflügel, Gemüse etc.); dafür gehe ich nur in entsprechende Speiselokale. Aber zum Bier sollten die Kleinigkeiten schon vorhanden und ordentlich gemacht sein.

Mit zwei Bekannten habe ich über einen überschaubaren Zeitraum (etwa einen Monat) einige Brauhäuser besucht, um zu einer Empfehlung zu kommen.

Ambiente/Atmosphäre

Die Schreckenskammer ist ein kleines Brauhaus. Es ist hier meist etwas ruhiger – außer freitags und samstags. Aber man findet fast immer freie Plätze.
Die Kellner sind entsprechend lockerer und haben oft Zeit für einen typischen Köbes-Plausch.
Es geht entspannt zu. Das Bier kommt jedoch relativ zügig – genau wie der Nachschub -, denn der „Kranz“ in den Händen der Kellner ist immer mit vollen Gläser ausgestattet.

Allerdings gibt es hier auch viele Gäste, die hier eine größere Speise bestellen. Ich habe auch schon Schitzel dort probiert. Es scheckt, aber dafür gehe ich nicht ins Brauhaus.

Neuerdings gibt es das Bier auch in Getränkemärkten als Kastenbier. Dort gehört es zu den hochpreisigen Marken. Aber der Geschmack vom Fass wird nicht erreicht.

Das Bezahlen klappt auch ohne Probleme, mit etwas Wartezeit – der Deckel liegt am Tisch und wird dann abgerechnet.

Die Toiletten liegen im Keller und die Stufen sind relativ steil. Die Anlage ist in die Jahre gekommen.


  • Schreckenskammer

  • Sünner im Walfisch

  • Päffgen (Friesenplatz)

  • Malzmühle (Mühlen)

  • Bierhaus am Rhein (Delfter Haus - Päffgen)

  • Lommerzheim (Deutz - Päffgen)

  • Peters Brauhaus

  • Em Scheffge (Reissdorf)

  • Max Stark (Päffgen)

  • Severin (Dom)

  • Brauhaus Pütz (Mühlen)

  • Gilden im Zims

  • Sion Brauhaus

  • Pfaffen am Heumarkt

  • Bierhaus en d´r Salzgass (Päffgen)

  • Gaffel am Dom

  • Früh am Dom



  • Kölsch

    Obwohl das Schreckenskammer-Kölsch etwas süß wirkt und kaum Kohlensäure hat, weil keine Nachgärung stattfindet und wenig Schaum entsteht, mag ich es. Es wirkt für mich in sich stimmig. Sein Alkoholgrad ist etwas höher als bei anderen Kölsch.
    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich die Marken, die etwas herber sind noch lieber trinke. Kölsch ist ein helles obergäriges leicht bitteres Bier. Es soll eine deutliche Hopfennote haben und nicht zu viel Malzgeschmack aufweisen.


  • Gaffel

  • Sünner

  • Schreckenskammer

  • Päffgen

  • Sion

  • Mühlen

  • Peters

  • Gilden

  • Reissdorf

  • Dom

  • Früh

  • Pfaffen



  • Fazit

    4 – gerne wieder. Lokal und Bier gefallen mir einfach.

    (1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)

    Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm


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