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GastroGuide-User: manowar02
hat Abant in 80339 München bewertet.
vor 4 Monaten
"Was neues ausprobiert, hier aber nicht ganz so überzeugt"
Verifiziert

Geschrieben am 19.11.2019 | Aktualisiert am 19.11.2019
Besucht am 17.08.2019 Besuchszeit: Abendessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 50 EUR
Heute sollte es mal eine ganz andere Küchenrichtung sein. Die Ecke an der U-Bahn Station Schwanthalerhöhe hat es uns irgendwie angetan, viele Küchenrichtungen an einem Platz. Diesmal aber die andere Seite der U-Bahnstation verlassen Richtung Heimeranplatz. Dort links an der Ecke Heimeranstr / Ligsalzstr befindet sich das Lokal. Vorm Haus gibt es einen Außenbereich an der Straße. Ins innere kommt man durch zwei Stufen und zu den Toiletten befindet sich dann nur noch eine kleine Schwelle. Am Straßenrand gibt es hier Parkplätze mit Parkschein zum bezahlen. Bei unserem Besuch waren jetzt schon immer wieder mal ein Parkplatz frei . Eigene Parkplätze konnten wir jetzt nicht ausfindig machen.
 
Service
Wir suchten uns einen Tisch aus und kurz darauf kam auch schon ein Herr, begrüßte uns freundlich, reichte uns die Karten mit einem bitte schön und wir bekamen Zeit um nach den Getränken zu schauen. Erkennbar als Servicekraft war er durch einen schwarzen Bistroschurz. Es wurde die Getränke Bestellung aufgegeben , hierbei wollte er auch schon wissen was wir essen möchten. Schäuferle gibt es nicht , also dauert es ein wenig. Die Getränke kamen rasch mit einem bitte schön und er wollte schon wieder wissen was wir essen möchten. Wir müssen uns erstmal durch die Karte durchlesen und kapieren was es alles gibt. Die Aufdringliche , ewige Nachfrage nach der Essensbestellung wurde dann schon ein wenig nervig. Es kam dann ein Körbchen Brot an den Tisch mit einem – so- und kurz darauf die Suppe mit dem gleichen Wort. Als die Schüssel mit der Suppe leer war fragte er ob es geschmeckt hat und gleich darauf kamen unsere Speisen und er wünschte uns einen guten Appetit. Unterm Essen gab es keine Nachfrage ob alles passe und schmecken würde. Als die Teller leer waren dauerte es ein wenig bis diese bemerkt wurden und er meinte – had geschmeckt, gepassd-. Ob wir noch was möchten fragte er nicht und somit fragten wir ob wir nochmal eine Speisekarte haben könnten. Er kam dann zurück ,stellte sich an den Tisch und wartetet bis wir was sagten. Die Schnäpse kamen rasch und wieder mit einem – so – an den Tisch.  Dann kam ein anderer Herr mit dazu und fragte nach ob noch alles passen würde bei uns. Interessant war es dann als wir die Rechnung orderten. Am Nebentisch waren sie vor uns dran. Wir denken mal Stammgäste und eine türkische Familie so wie sie sich unterhalten haben wo wir komplett nichts verstanden hatten. Diese bekamen einen ordentlichen Bon und dann kam er zu uns. Er zog sein I-Phon raus, öffnete den Taschenrechner, ging mit uns nochmal durch was wir hatten und tippte die Beträge ein. Das I-phon wurde uns dann mit dem Betrag gezeigt und abkassiert. Er bedankte sich und schaute mich verwundert an als ich nach einen Beleg fragte. Hier musste er auch gleich nochmal nachfragen ob das richtig sei das ich einen Beleg möchte. Bis uns dieser erreichte dauerte es aber eine ganze Zeit. Hierbei wünschte er uns noch einen schönen Abend. Beim verlasen bedankte sich der andere Herr nochmal für unseren Besuch, wünschte uns auch einen schönen Abend und verabschiedete uns freundlich.
Am Anfang war er sehr nervig mit der Nachfrage was wir möchten, ansonsten freundlich und auch immer anwesend. Das mit dem Bon ist uns ein wenig ein Rätsel, 4 Sterne
 
Essen
Es gibt hier eine schwarze Karte mit dem Namen vom Lokal vorne drauf . Im inneren sind hier bedruckte Blätter eingeheftet, bei einigen hat sich allerdings der Druck auf die andere Seite mit abgedruckt. Zusätzlich gibt es noch in einer Klarsichtfolie einen Zettel mit einer Abendkarte. Es sind hier viele Gerichte drauf und es dauerte diese alle durchzulesen. Ob das hier alles Original ist können wir nicht sagen, die türkische Küche ist uns nicht so geläufig.
 
Wir hatten zwei dunkle Weizen zu je 3,50 € , zwei Raki auf Eis für je 5,50 €, Mercimek Corbasi – Türkische Linsensuppe für 4,50 € , Pilic Külbasti – marinierte Hähnchenbrust mit Austernpilze, frischen Gemüse, Reis und Cacik ( Zaziki) für 13,90 € und Izgara Köfte – Hackfleischbällchen ( Lamm und Kalb) mit Reis, frischen Gemüse und Cacik ( Zaziki) für 13,70 €
 
Es gab vom Haus aus ein Körbchen Brot. Das war lauwarm , nur schade das es gleich schon zum Anfang geliefert wurde, denn bis zum Essen war es dann kalt. Geschmacklich war es sehr gut. Außen schön kross und innen fluffig weich.
 
Die Linsensuppe wurde in einer Löwenkopfterrine serviert und es gab einen Schnitz Zitrone mit dazu. Sie kam sehr heiß an den Tisch was uns gefallen hat. Geschmacklich kam sie allerdings sehr flach rüber, Linsen Geschmack konnten wir nicht schmecken. Was wir rausgeschmeckt hatten war irgendwie nur Kreuzkümmel. Ob die türkische Linsensuppe so gehört können wir nicht sagen, kennen nur die indische. Unser Fall war die Suppe nicht.
 
Die Köfte waren ein wenig sehr dunkel geraten, etwas zu lange auf den Grill und dadurch war das Hackfleisch auch nicht mehr so richtig saftig sondern sehr durch gegrillt. Geschmacklich fanden wir sie lecker, schön würzig abgeschmeckt mit einem leichten Pfiff dahinter. Dazu gab es eine gegrillte Peperoni von einer milderen Sorte die auch gewisse Röstaromen bei sich trug. Eine halbe warme Tomate begleitete den Teller die einen schönen tomatigen Geschmack hatte. Der Reis war auf den Punkt gegart und schön locker. Er hatte auch beim Kochen Salz gesehen. Das Gemüse bestand aus Gelberüben, Brokolie, und Blumenkohl. Es war auf den Punkt gegart mit einem sehr schönen Eigengeschmack, gefiel uns. Das Zaziki war sehr fest in der Cremigkeit, mit Gurken verfeinert, Knoblauch fehlte uns und auch der sonstige Geschmack.
 
Beim anderen Teller gab es nur als unterschied das Fleisch. Die marinierte Hühnerbrust war hier einwandfrei gegart, schön zart und saftig. Sie war irgendwie mit Öl und getrockneten Kräutern bestrichen aber eingelegt kam sie uns jetzt nicht vor. Die gebratenen Austernpilze waren gebraten aber für uns zu wenig, wir haben sie lieber wenn ein paar krosse Stellen mit dabei sind, diese waren sehr lapprig. Sie hatten aber zusätzliche Würze abbekommen und waren so geschmacklich gesehen lecker.
 
Wir hatten dann als Manowar Nachspeise noch zwei Raki auf Eis. Interessant war die Ablieferung . Es gab jeweils ein Glas mit Raki und eines mit Eiswürfel, war auch so neu für uns.
 
Durchschnittliches Essen mit Höhen und Tiefen . Da wir diese Küchenrichtung noch nicht so kennen 3 Sterne
Ambiente
Vorm Haus gibt es eine lange Bank mit braunen Klapptischen und Stühlen mit dazu. Hier sind auch Sitzkissen vorhanden und beschattet wird durch eine Markise. Die Fensterbretter zieren Blumenkästen.
 
Auf dem Tisch gibt es einen Krug mit Besteck und Servietten, Salz-und Pfefferstreuer, einen Windfangaschenbecher und eine frische Topfpflanze.
 
Dann kommt ein Gehweg und eine Grünfläche wo sich zur Straße hin nochmal Sitzgelegenheiten befinden aus den braunen Klapptischen und Stühlen. Hier gibt es keine Sitzkissen und auch keine Schirme zum beschatten.
Man sitzt halt im Außenbereich immer im Blickfeld von vorbei gehenden Leuten. Ein Blick ins grüne ist aber vorhanden . 

Zum schnell mal was essen ja, für einen ruhigen gemütlichen Abend wohl eher nicht da alles doch auch ein wenig eng aufeinander gestellt ist. 3 Sterne
 
Sauberkeit

Beim Außenbereich war alles sauber. Auf den Toiletten die üblichen Staubspuren, einige Spinnweben und es sah irgendwie nur so oberflächlich gewischt aus. 3,5 Sterne
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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