Zurück zu Gasthof "Weißes Roß"
GastroGuide-User: Schwalmwellis
hat Gasthof "Weißes Roß" in 99869 Mühlberg bewertet.
vor 5 Jahren
"Eine sehr schöne Alternative zu anderen hochgepriesenen Betrieben im näheren Umkreis"
Verifiziert

Geschrieben am 12.12.2014
Besucht am 06.08.2014
(Ein Mittagessen mit zwei Personen für 27,50 Euro)

Ein sehr schöner Zufallstreffer führte uns in den Gasthof "Weißes Roß" in Mühlberg, denn eigentlich wollten wir bei den "Drei Gleichen" in der "Ausflugsgaststätte Freudenthal" einen Mittagsstop einlegen, wurden dort aber wegen Überfüllung abgewiesen.

An der A4 zwischen Erfurt und Gotha gelegen bei den "Drei Gleichen" nahmen wir die Abfahrt der Anschlußstelle Wandersleben.

Nachdem besagte Gaststätte keinen Platz mehr hatte zogen wir die RK-App zu Rate und siehe da, nur einen Ort in die andere Richtung gab es zwei ansprechende Gaststätten - beide wenige Meter neben den Parkmöglichkeiten am Dorfmittelpunkt, an dem bis vor kurzem noch die sicherlich imposante "Dorflinde" über den Platz wachte. Jetzt steht dort nur noch ein Stumpf. Schade.

Das "Weißes Roß", direkt an der Straße gelegen, zog uns durch die Schilder "Biergarten", "Frische Pfifferlinge" und "Paulaner" an (nun gut, die andere Gaststätte hatte wegen Betriebsferien geschlossen) und so begaben wir uns in den nett gestalteten Innenhof.
Und: wieder alle Tische belegt! Dazu noch die nicht unbedingt freundliche Begrüßung des Gastronomen "Innen ist geschlossen, gucken sie wo ein Platz ist" - wobei ersichtlich war, das alle Tische vereinnahmt waren.

Egal, wir schauten in die Runde und fragten und wurden sofort von zwei netten Herren (ein Einheimischer/ein Fremder) an ihren Tisch gebeten, da sie "sowieso gleich gehen würden".

Dabei entwickelte sich noch ein kurzes Gespräch, in dem der Einheimische die Speisen der Gaststätte lobte. Das Publikum war gemischt, Einheimische und Durchreisende, wie am Nebentisch die drei mit schwarzer Hose und weißem Hemd gekleideten "Busfahrer", die anscheinend ihre Truppe irgendwo zum Sehenswürdigkeit gucken abgesetzt hatten, und nun hier (aufgrund Erfahrung) gutes Mittagessen zu sich nehmen wollten.

Bedient wurden wir sehr zügig, wohl aber auch, weil alle anderen Gäste (außer den "Busfahrern") schon mit dem Essen fertig waren.
Eine Blick auf die sehr ansprechende Speisekarte zeigte: wir sind wieder fast zu Hause! Ganz andere Preise als auf Usedom - na klar. Obwohl, Weizenbier gab es auf Usedom bei einer Gelegenheit sogar einmal um 10 Cent günstiger.
Wir verzichteten auf Vorspeisen, denn wir freuten uns schon auf unser zu Hause.

Frische Pfifferlinge mit Kartoffeltaschen wählte meine Frau, Schweinemedaillons sollten es für mich sein. Erst einmal kein Fisch mehr .......
Die relativ kurze Wartezeit auf das Essen überbrückten wir durch Genießen der Eindrücke des sehr liebevoll und zeitintensiv (muss so sein) gestalteten Innenhofes.

Meiner Frau schmeckte das Essen recht gut. Die Kartoffeltaschen aller Wahrscheinlichkeit nach zwar Tiefkühlkost, aber in Verbindung mit den frische Pfifferlingen und der Sauce gut gelungen.

 Die Schweinmedaillons "Drei Gleichen" schmeckten mir ebenso gut, auch wenn die Medaillons einen Tick zu sehr durchgebraten waren. Die Salatbeilage war frisch, die Pilze und Pommes in Ordnung. Also rundum recht gut gelungen.

Fazit: zukünftig, so es sich anbietet, werden wir keinen weiteren Versuch bei "Freudenthal" starten, sondern direkt ins "Weißes Roß" fahren!.

Pfifferlinge und Kartoffeltaschen - 9,80 €
Medaillons "Drei Gleichen" - 11,40 €
Mineralwasser 0,25 l - 1,80
Weissbier 0,5 l - 3,00 €
Tasse Kaffee - 1,50 €
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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