Über Wilhelmine Speisesaal

RESTAURANT-ERÖFFNUNG IN BERLIN-MITTE:
Wilhelmine Speisesaal
 
Mit dem Wilhelmine Speisesaal eröffnet am 6. Juni 2015 in Mitte eine neue Gastronomie-Adresse mit ungewöhnlichen Perspektiven auf kulinarische Gewohnheiten. Die Betreiber sind alte Bekannte des Berliner Gastronomie- und Clublebens.
 
Berlin, 6.6.2015. Hugo de Carvalho (ehemaliger Küchenchef von HBC und Maxime) eröffnet gemeinsam mit Labelbetreiberin und DJ Ann M Cazal sein erstes eigenes Restaurant. Damit kommen einmal mehr die Impulsgeber einer neuen Berliner Gastlichkeit aus unkonventioneller Kochavantgarde und Club-Kultur. 
 
Hommage an Flugpionierin
Benannt wird das Restaurant nach der ersten Ballonfahrerin Deutschlands, Wilhelmine Reichard (1788-1848). Am 16. April 1811 ging sie in Berlin als erste deutsche Frau in die Luft. Nach der Flugpionierin sind bereits Schulen und Straßen in Deutschland benannt, darunter am Flughafen Dresden und am ehemaligen Berliner Flugplatz Gatow. Der Wilhelmine Speisesaal ist nun das erste Restaurant, das nach der ersten Alleinfliegerin in einem Ballon benannt wird.
 
Perspektivwechsel als Konzept
Von Wilhelmine Reichards Kochkünsten ist nichts überliefert, ihr Vater war allerdings Herzoglich Braunschweigischer Mundschenk. Für Küchenchef Hugo de Carvalho ist die Namenswahl vor allem durch die Verschiebung der Perspektive Symbol und Inspiration, denn die Ballonfahrerin blickte bei ihren insgesamt 17 Ballonfahrten aus bis zum 7.000 Metern Höhe neu auf die Welt. So soll sich auch in den Gerichten nicht das Gewöhnliche und Altvertraute sondern das Besondere und Ungewöhnliche spiegeln. 
 
Die Macher
Hugo de Carvalho, der früher in der Weinerei am Herd gestanden ist, setzte bereits im HBC und dem Maxime als experimentierfreudiger Küchenchef Maßstäbe. Er wird auch in seinem ersten eigenen Restaurant seinem einzigartigen Blick auf ungewöhnliche Zubereitungsmöglichkeiten altbekannter Zutaten treubleiben. Durch die offene Küche haben Gäste die Möglichkeit ihm und seinem Team bei der Herstellung der Speisen zuzuschauen.
 
Seine Partnerin Ann M Cazal hat vor ihrer Karriere als Diskjockey und Betreiberin des Musiklabels Brouqade in der Gastronomie gearbeitet. Bei der Wintergarten-Show „Made in Berlin“ rührte sie den Soundtrack an. Auch als Street Artist ist sie tätig, die Vogel- und Wandmotive rund ums Fliegen im Wilhelmine Speisesaal stammen von ihr. Auch andere Kunstwerke zum Thema Fliegen und Reflektion gehören zum Dekor des Lokals.
 
Lage
Im 3. Hof des Gründerinnenzentrums Weiberwirtschaft in der Anklamer Straße 38 (nahe U-Bahnhof Bernauer Straße) liegt das Restaurant ruhig und etwas versteckt – wie geschaffen für einen kultigen Geheimtipp, zu dem der Wilhelmine Speisesaal das Zeug hat. Dazu verfügt er über einen idyllischen Garten.





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26.06.2015 angelegt
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am 26.06.2015