schier unglaubliches ...

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Lobacher
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schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Fr 30. Jan 2015, 10:23

Wieder einmal etwas zum Kopfschütteln!
Interessant sind auch die Kommentare der
Leser, die sich etwas weiter unten anschließen:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/bad- ... 78808.html

Merci für die Aufmerksamkeit
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

Huck
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Huck » Fr 30. Jan 2015, 23:43

Sowas gab's in Bonn auch: Ein Streit zwischen einer Cafe-Besitzerin und dem Apple-Konzern!

Nachzulesen hier: http://www.stern.de/wirtschaft/news/str ... 61995.html

Viele Grüße
Huck

Johnny-B
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Johnny-B » Mi 25. Feb 2015, 13:05

Widerlich, verquer und nicht mehr nachvollziehbar, wem diese Rechtsauslegung zum Nutzen dienen soll (außer dem einzelnen Subjekt "Kläger".

Mir sind drei Restaurants bekannt, die ebenso den Namen "merci" tragen, alle hier in Deutschland.

Die nächsten Beklagten?
Das Essen ist einer der vier Zwecke des Daseins. Welches die anderen drei sind, darauf bin ich noch nicht gekommen
Charles de Montesquieu (1689-1755)

x2x
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von x2x » Do 26. Feb 2015, 09:05

@Johnny-B

"Cafe Merci"

Habe den Link nicht gelesen, kenne aber den Vorgang aus der Presse. Es geht primär nicht darum ob sich ein Restaurant "Merci" nennt. Das alleine kann man nicht abmahnen. Im vorliegenden Fall vertreibt die Besitzerin auch (süße) Produkte, mit Schokolade aus eigener Herstellung. Da könnte der Kunde/Gast u.U. schon auf die Idee kommen, dass es sich um "Merci-Produkte" handeln kann. Und genau das wäre ggf. für die Besitzerin förderlich. Insofern kann ich die Vorgehensweise von Storck nachvollziehen.

Juristisch geht es auch nicht um dieses Cafe. Vielmehr muss derjenige der seine Markenrechte u.U. "gefährdet" sieht, gegen solche "Namesgebungen" vorgehen. Andernfalls könnte man ihm bei einem anderen Verfahren vorwerfen, dass er den Besitzstand seiner Markenrechte nicht konsequent verfolgt hat und nicht gegen mögliche Verstöße vorgeht.

Ob man damit durch alle Instanzen gehen muss oder u.U. mit dem Beklagten eine außergerichtliche Einigung erzielen könnte, ist dabei ein anderes Thema. Seine Markenrechte im Markt zu verteidigen und schon geringe Verstöße zumindest abmahnen zu lassen, dass sollte man allerdings jedem raten, der eine Marke zu verantworten hat. Die eingetrage Marke (Wort/Bildmarke) ist ein hohes Gut. Im übrigen - das geht aus dem Artikel nicht hervor - bleibt völlig offen, wie exakt das eingetragene Markenrecht von Storck für die Marke Merci lautet. Wenn sich dieses reduziert auf z.B. Süßigkeiten, Produkte aus und mit Schokolade, kannst Du morgen Dein Restaurant "Merci" nennen. Aber eben nicht in der Kombination mit der Herstllung oder dem Vertrieb von Produkten aus Schokolade. Aber exakt das hat die Besitzerin des Cafes getan.

Insofern hat Storck seine bestehenden Markenrechte berechtigt eingeklagt. Und wie man sieht, sieht das Justitia auch so. Und das völlig "zu Recht".

Beim Markenrecht gilt die Leitlinie: "Wehret den Anfängen".

Wie man Fehler machen kann, zeigt die belgische Marke Ice Watch. Das eingetragene Markenrecht ist wohl nur oberflächlich beschrieben. Mit dem Ergebnis, dass inzwischen - bis auf den geschützten Markennamen - Gott und die Welt das Design der Ice Watch kopiert. Mit dem Ergebnis, dass die Uhr inzwischen ihren Stellenwert und ihr Image fast verloren hat. Und vor allem kann man das Original nicht mehr für 79,-/69,-/59,- Euro am Markt durchsetzen, wenn Kopien für 7,95 im Markt angeboten werden. Derzeitig prozessiert die Marke Ice Watch gegen Aldi, weil Aldi ebenso eine täuschend echte Kopie (natürlich ohne das Original Logo) vertrieben hat.

Wehret den Anfängen !

Lobacher
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Di 3. Mär 2015, 11:58

Auf den folgenden Artikel bin ich gekommen weil in einer Kopfzeile stand:
„Edelrestaurant verweigert Verbraucherschützerin ein Glas Wasser“. :o
Das macht natürlich neugierig und mein erster Gedanke war, wenn eine sog.
Verbraucherschützerin in ein Edelrestaurant geht, dann sicherlich mit einem
Plan ...

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stad ... 11396.html
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

x2x
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von x2x » Di 3. Mär 2015, 16:07

Diese "Verbraucherschutz-Tante" ist in ihrer Vorgehensweise peinlich !

Sie hört zunächst davon, dass man dort ein Glas Wasser verweigert bekommt. Und was macht sie ?

Sie stellt vorsätzliche ein Falle und der Gastronom (Servivemitarbeiter) fällt darauf rein. Nun könnte man sagen - ist gut, Deckel drauf, erledigt ! Doch was macht Sie ? Sie geht damit an die Öffentlichkeit, an die Presse und trägt das Szenario noch in den Berliner Senat.

Sonst nichts zu tun Frau Kühne ? Politisch nur unterdurchschnitlich ausgelastet ? So ist das wenn Hinterbänkler aus dem 5 fünften politischen Glied mal einen nationalen Aufritt haben möchten. Fair wäre es gewesen, wenn sie den Gastronomen über ihr Wissen informiert hätte, anstatt ihm eine Falle zu stellen.

Gast im Haus
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Gast im Haus » Mi 4. Mär 2015, 11:03

Man sollte nicht alles, was die Presse hochjubelt (noch dazu eine Boulevard-Zeitung) so 1:1 wichtig nehmen - wobei noch zu bemerken ist, dass dass "Glas Wasser" aus dem Hahn in D nach meiner jahrzehntelangen Erfahrung völlig unüblich ist -
nicht zuletzt insbesondere deshalb, weil die Gastronomie Probleme darin sieht, das zu bepreisen - und kostenlos will man und wird es auch nicht abgeben - zumal einige Gäste wohl damit eine Getränkebestellung vermeiden.
Und dass Politiker unabhängig jeglicher Coleur vor Allem Klappern beherrschen ist doch auch bekannt - in sofern ist das kein "Falle stellen" sondern nur heiße Luft blasen der Dame - und wenn sie sonst nichts zu.......

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von x2x » Mi 4. Mär 2015, 16:50

@Gast im Haus

Wenn man z.B. in den Niederlanden ein "Wasser" in einem gastronomischen Betrieb bestellt, erhält man ohne wenn und aber Leitungswasser, was im Regelfall auch nicht berechnet wird. Mineralwasser wird dann serviert, wenn Mineralwasser bestellt wird. Natürlich wird Leitungswasser dort nicht offiziell auf der Karte angeboten. Aber wer eins bestellt, erhält es im Regelfall auch.

Die Holländer und diverse andere Nationen (USA, Frankreich) sind da deutlich pragmatischer und vor allem deutlich mehr serviceorientierter, als manche deutsche Gastronomen. Keine Frage, man muss das Thema nicht an die große Glocke hängen, trotzdem sei Gastronomen geraten, mal gästeorientiert zu handeln, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man etwas berechnet.

First
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von First » Mi 4. Mär 2015, 18:12

Mir hat mal eine bekannt Wuppertaler Gastronomin erzählt wie 2 Personen mit Gutscheinbuch kommen und 2 x das teuerste Gericht bestellen. Vorspeise? Nein Danke! Nachtisch? Nein Danke! Ein wein? Nein danke, aber ein Krug mit Leitungswasser bitte!

Lobacher
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Mi 4. Mär 2015, 21:14

@ First,
ist zwar nicht die Regel, aber Fakt.
Wir wurden in den vergangenen Jahren zu Schnäppchenjäger
„erzogen“! Rabatte, „Sale“ (wenn ich das schon lese!!!) und
dann noch die jahrelange Gehirnwäsche: „ich bin doch nicht
blöd“ – „Geiz ist geil“ usw., usw..

Ist so, kann man nicht ändern, muss man mit leben. ABER,
ist denn einer von diesen Schnäppchenjägern bereit auch mal
etwas von sich aus „nachzulassen“? Z. B. von seinem Lohn?
Oder mal etwas mehr zu leisten ohne Zuschlag? Ganz sicher
nicht, nur die Anderen, die sollen, die müssen, von denen wird
es erwartet.

Wenn ich in einem Restaurant essen gehe und eine gewisse
Erwartungshaltung habe, dann muss ich auch bereit sein, dafür
zu bezahlen. Wenn ich eine saubere Toilette erwarte, dann soll
auch die Reinigungsfee ihr Auskommen haben. Wenn ich ein
tolles Essen erwarte, dann müssen der Koch der Service und
die Hilfskräfte davon leben können, usw., usw.. Könnte man nun
noch ewig ausdehnen. Wenn mich der Service gut umsorgt, ist
es selbstverständlich dass er zusätzlich honoriert wird, wenn er
aber nur „seine Arbeit“ macht – na dann eben nach dem Motto:
„Solange mein Chef so tut als ob er mich richtig bezahlt,
so lange tu ich so als würde ich richtig arbeiten.“
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

Gast im Haus
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Gast im Haus » Mi 4. Mär 2015, 23:09

@lobacher
Das was Du da zitierst sind "Werbeaussagen" , Texte der Anbieter - nicht Texte der Verbraucher - Von denen jeder weiß, dass die Aussage nicht allgemein gilt, (teilweise sogar falsch ist) sondern nur für ganz wenige spezielle Angebote. (Und vorher hochkalkuliert - siehe Praktiker, die mit der ständigen Rabattierungsaktion trotzdem nicht preisgünstiger waren als der Markt ).

Auch Deine Aussage wer sei "bereit auch mal etwas von sich aus „nachzulassen“ - wirst Du in der Realität der Wirtschaft ständig finden - ich bin kein Gewerkschafter, im Gegenteil -

Weiter stimme ich Deiner Ausführung in dem Punkt zu "Wenn ich in einem Restaurant essen gehe und eine gewisse
Erwartungshaltung habe, dann muss ich auch bereit sein, dafür zu bezahlen".
Wenn Richtig kalkuliert wird ja, gerne. Falsch kalkuliert aber nein. Und es ist nun mal in Deutschland gebräuchlich, dass der Wirt eine Gesamtleistung anbietet und kalkuliert, d.h. 12% Bedienungsgeld auf die zuvor kalkulierten Gesamtkosten aufschlägt, entsprechend auch die Mehrwertsteuer usw. usw... In anderen Ländern wird das völlig anders gehandhabt - okay, aber nicht hier.
Und ich bin gerne bereit für sehr gute Leistung auch individuell ein Trinkgeld zu geben, das der /die jeweilige/n Leistungserbringer bekommt/bekommen. Ich seh nicht ein, der Toilettenfrau 0,50€ "Trinkgeld" zu geben, wenn die das dem Betreiber abgeben muss. Wenn, dann soll der klar "Toiletten-Benutzungs-Gebühr" hinschreiben.

Und ich bin nicht bereit, dass da ein Geschäft mit "Trinkgeldberufen" draus gemacht wird, bei denen trotz vollem Verkaufspreis der Ware das "Trinkgeld" zum wesentlichen Basis-Lohnbestandteil wird. Der, der damit sein Geld verdienen will, soll seinen Mitarbeitern die Arbeit bezahlen - fair kalkulieren - er will ja auch sein Geld sehen. - Miete zahlt er doch auch voll, sein Auto oder die Bankzinsen - da sagt niemand, nehmt den Rest vom Trinkgeld, wenn ihr nichts besseres leistet wird es halt nicht mehr?

Pfannenschwenker
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Pfannenschwenker » Sa 7. Mär 2015, 22:41

http://www.restaurant-kritik.de/108632

Was manche Leute für Probleme haben

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von First » Sa 7. Mär 2015, 23:27

Ich finde es traurig

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Pfannenschwenker » Sa 7. Mär 2015, 23:48

Ist ja bald vorbei mit der Traurigkeit.

Familie4P
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Familie4P » So 8. Mär 2015, 11:47

Hallo,

also wenn ich in einem Gasthaus genötigt würde, für die Toiletten benutzung zu zahlen, wäre ich mir nicht zu fein, mich auf eine Diskussion einzulassen. Zur Not würde ich auch dem Betreiber auf die Füsse treten. So etwas passiert aber zumeist nur in sehr großen, meist touristisch geprägten, Betrieben, um die ich normalerweise auch einen großen Bogen mache.
(das ist mir einmal in München in einem Touristenladen passiert... mein Wortschatz war anschließend um ein paar Schimpfwörter reicher... aber man lernt ja nie aus :lol: )

Der Wirt versucht in so Fällen ganz klar, einen Teil der Lohnzahlung auf die Gäste abzuwälzen (sehr praktisch, für Trinkgeld sind ja auch keine Sozialabgaben fällig). Das Toilettenpersonal muss nun aus purer Not die Besucher dazu nötigen, einen Obulus zu entrichten.

Bei einem Lokal mit Sitzplätzen, Bedienung etc. gehört die kostenlose Toilettenbenutzung meiner Meinung nach mit zum Service. Wo das nicht der Fall ist gehe ich nicht (mehr) hin und werde dies auch öffentlich kundtun.

Liebe Grüsse
Bernhard
Ich denke, also bin ich.
Ich denke nicht, also bin ich ni.....

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Mi 1. Apr 2015, 09:59

Micky Beisenherz: Vapiano - in der Pastavorhölle
eine sehr interessante und amüsante Rezension:
http://www.stern.de/kultur/micky-beisen ... paign=alle

Das Gegenteil zum Schlangestehen bei Vapiano ist dann
natürlich das Fastfood und die Burgerscene. Hier nun die
werbliche Kampfansage von Taco Bell an McDonald’s:
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... tatur.html
Mit einem aufwändig gemachten Video!

Passend dazu nun auch noch die neue TV-Prämiere:
„Restaurant Startup“:
http://www.quotenmeter.de/n/77294/resta ... inschalten
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Mi 8. Apr 2015, 09:49

Paleo – Küche oder Ernährung nach Steinzeitvoraussetzungen?
Wenn eine gelernte Friseurin zur Gastronomin wird kommt so
etwas dabei zustande:
„Im «Mammeo» (Frankfurt Bornheim) wird nämlich gekocht,
gebacken und getrunken wie im Paläolithikum, der Altsteinzeit.“


Mir war allerdings neu, dass in der Altsteinzeit schon Backöfen
benutzt wurden? :o Was mich stört sind, wie bei vielen anderen
„Überzeugungsfanatikern“, die dogmatisierenden Aussagen.

http://www.rnz.de/panorama/lebensart_ar ... 88645.html
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Fr 10. Apr 2015, 10:41

Das wird die Gastronomie in der Umgebung nicht gerade freuen:
in der Innenstadt von Hamburg hat „Ikea“ eröffnet, allerdings, die
Kunden gehen dort lieber essen als Möbel kaufen! Das führt aber
auch zu skurrilen Situationen: „Mach mal langsamer, die Kassen
sind voll“, sagt der Mann hinter der Essensausgabe zu seinem
Kollegen! :roll:
http://www.wiwo.de/ikea-in-der-innensta ... 11342.html
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von Lobacher » Fr 10. Apr 2015, 10:59

Joel Burger und Ashley King haben beschlossen zu heiraten und
danach einen dementsprechenden Doppelnamen anzunehmen:
„Burger King“
:lol:
http://www.focus.de/panorama/welt/unter ... 96335.html
Eigentlich wurde ich gut erzogen. Keine Ahnung was danach passiert ist. :?

x2x
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Re: schier unglaubliches ...

Beitrag von x2x » Fr 10. Apr 2015, 17:07

Lobacher hat geschrieben:Das wird die Gastronomie in der Umgebung nicht gerade freuen:
in der Innenstadt von Hamburg hat „Ikea“ eröffnet, allerdings, die
Kunden gehen dort lieber essen als Möbel kaufen! Das führt aber
auch zu skurrilen Situationen: „Mach mal langsamer, die Kassen
sind voll“, sagt der Mann hinter der Essensausgabe zu seinem
Kollegen! :roll:
http://www.wiwo.de/ikea-in-der-innensta ... 11342.html

Man sollte die leichten Anlaufprobleme "Ikea in der Hamburger Innenstadt" nicht überbewerten. Es handelt sich mindestens bezogen auf Deutschland um den ersten "Innenstadt-Ikea", den Ikea auch als Test installiert hat. Leider verschweigt der Artikel das.

Wenn man wie Ikea erstmalig seinen "Grüne-Wiese-Standort" verlässt, führt das zwangsläufig zu Veränderungen. Und exakt das testet Ikea dort aus. Ikea hat die Größe und vor allem die wirtschaftliche Kraft, sich einen solchen Test leisten zu können. Selbst wenn dieser "Innenstadt-Ikea" völlig in dies Hose gehen würde (was mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passiert), Ikea würde das problemlos verkraften. Ikea ist wirtschaftlich so stark, "mal eben" eine neue Filiale komplett mit einem anderen Konzept durchzutesten. Wo noch kein Markt ist, schafft man eben einen Markt. Kommt der Kunde nicht zum Markt, geht der Markt zum Kunden. Manchmal ist Absatzmarketing so einfach. Wenn sich der ein oder andere Bereich (Sortiment, Laufwege, Präsentation, Gastronomie) mittelfristig als Flop erweist, wird man diesen nacharbeiten.

Dahinter steckt das langfristige Ziel u.U. "dual zu arbeiten". Eben wie bisher Ikea auf der grünen Wiese und da wo es geht ergänzend noch in Citylagen. Für einen solchen Test investiert Ikea mal eben ganz viele (3.stellige) Millionen Euro. Das können sich die meisten Handelsunternehmen so nicht leisten. Und die subventionierte Ikea-Gastronomie sind Werbungskosten um Kunden an Ikea zu binden und neue Kunden zu erreichen.

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