Pfarralpe
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Pfarralpe Missen, 87547 Missen-Wilhams
Berggasthof Ausflugsziel
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GastroGuide-User: Minitar
hat Pfarralpe in 87547 Missen-Wilhams bewertet.
vor 2 Jahren
"Schön gelegenes Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker"
Verifiziert

Geschrieben am 25.05.2017
Besucht am 21.05.2017
Die bewirtschaftete Pfarralpe auf 1056 Meter Höhe, hoch über Missen im Allgäu, gehört zu den bevorzugten Ausflugszielen der Gegend. Gut kann man hier in kleinen Gruppen oder mit der Familie einkehren. Ich würde jedoch davon abraten, die Route – wie vielfach empfohlen – mit dem Kinderwagen anzutreten. Der Weg ist dafür einfach zu holperig und unwegsam. Gehfreudige Kinder werden jedoch ihren Spass haben. Denn oben angekommen, erwartet sie ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Sandkasten. Wer ein Stück weit mit dem Auto fahren möchte, muss Maut entrichten. Auf dem halben Wege gibt es einen kleinen Parkplatz für ein paar Autos. Die Pfarralpe selbst liegt auf einer malerischen Anhöhe mit lieblichem Ausblick. Wer möchte, kann noch einen Schlenker machen und erreicht in weiteren 15 Minuten den Aussichtspunkt „Alpseeblick“. Lohnenswert!

Die Pfarralpe wird von Martin Bickel & Bianca Fritz aus Oberstdorf bewirtschaftet. Aktuell ist die Alpe wie folgt geöffnet: 13. Mai 2017 - Anfang Oktober von 10-18 Uhr (Freitag und Samstag 10-20 Uhr) geöffnet, Ruhetag Montag (nicht an Feiertagen). Man trifft hier vor allem auf Wandergruppen und Mountainbiker, die die Gegend lieben. Wir waren vor einigen Tagen dort mit einer kleinen Gruppe zu Gast und haben uns spontan sehr wohl gefühlt. Der winzige, butzelige Gastraum ist eng, niedrig und spartanisch mit Holzdielen verkleidet. Mir gelang es kaum, mich mit meinem Rucksack bis zur Selbstbedienungstheke durchzuhangeln, da bereits eine Wandergruppe den Tisch belagert hatte. Sensationell sind hier die bunt angerichteten Brotzeitteller mit Schinken, Käse, Brot, diversem Grünzeug und vielen liebevollen Kleinigkeiten. Auch die hausgemachten Kuchen am Nebentisch sahen lecker und sehr frisch aus. Der Kaffee wird in großen Haferl ausgeschenkt. Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen randvoll eingeschenkten, kräftigen Willy (knapp unter 3 Euro für das Glas).

Der Service ist unpragmatisch, der Umgangston eher burschikos, doch nett und umgänglich. Auch mit anderen Gästen kommt man hier schnell ins Gespräch und kann sich leicht über andere Touren und Ausflugsziele austauschen. Am Eingang hängen bunte, selbstgemachte Stirnbänder, die zum Verkauf angeboten werden. Die Toiletten sind sehr einfach – neben dem Waschbecken hängt ein einziges Handtuch, an dem sich wahrscheinlich schon ganz Heerscharen von Wandersleut die Hände abgetrocknet haben. Dafür erfreuen kleine Sträußchen vom Wiesenblumen das Herz.
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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