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GastroGuide-User: manowar02
hat König Ludwig in 81829 München bewertet.
vor 4 Tagen
"Für ein bayrisches Wirtshaus Essens Technisch nicht unser Fall"
Verifiziert

Geschrieben am 14.01.2021 | Aktualisiert am 14.01.2021
Besucht am 05.10.2020 Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 27 EUR
Das Wetter spielt nicht mit, es regnet wie verrückt. So entschlossen wir uns mit der U-Bahn zu Riem Arcaden zu fahren.  Spaß machte es nicht mit Maske durchzulaufen und für eine Kleinigkeit zu Mittag wollten wir dann nicht im stehen essen. Die öffentlichen Sitzplätze die hier angeboten werden von der Gastronomie sind hier gesperrt. Das König Ludwig ist ein eigenständiges Gasthaus mit Innenplätzen. Werden schon was finden war unser Gedanke, was soll `s, alles nicht so einfach zu dieser Zeit. Es befindet sich in den Arcaden mit einem Ausgabebereich zum auf der Hand Essen, hat aber einen eigenen Eingang und ist somit nicht abhängig vom Einkaufszentrum. Parkplätze sind im Parkhaus von den Arcaden vorhanden und sind kostenpflichtig. Die U-Bahn fährt direkt hier her. Es befindet sich im bereich vom früheren Flughafen von München Riem. Der Eingang befindet sich ebenerdig. Sie haben eigene Toiletten und diese sind auch ohne Stufen zu erreichen.
 
Service
Dieser ist hier einheitlich gekleidet mit schwarzen Hosen, weißen Hemden und schwarzen Laiberl. Wir suchten uns einen Platz da keiner vor Ort war. Kurz darauf kam ein Herr begrüßte uns freundlich, reichte uns die Karten und fragte ob wir schon was zu trinken bestellen möchten oder erst einen Blick in die Karte werfen möchten. Die Frage nach dunklem Weizen wurde bejaht und somit auch gleich bestellt mit einem aber gerne vom Herrn. Einen ordentlichen Zettel zwecks Corona hatte er auch dabei und erklärte uns auch warum dieses. Die Getränke kamen rasch mit einem bitte schön und er erkundigte sich ob wir auch was essen möchten. Wir bestellten und es gab den Hinweis das ein Gericht aber noch etwas dauert ( wir waren auch ziemlich früh dran ) . Nach ca.  15 Minuten erreichten uns die Essen schon und er wünschte einen guten Appetit. Fanden wir jetzt als Wartezeit nicht schlimm. In der Zwischenzeit erreichte uns auch das Besteck mit einem bitte schön. Dann kam ein Kollege dazu der im vorbeigehen leere Teller mitgenommen hat, obwohl andere noch am essen waren. Hier gab es ein kurzes hat gepasst ? Den zweiten Teller räumte dann der erste Kellner wieder ab und fragte nach ob alles in Ordnung war und es uns geschmeckt hat. Unterm Essen gab es keine Nachfrage ob alles passt und ob wir noch was möchten wurde auch nicht gefragt. Das leere Glas wurde gleich bemerkt und er erkundigte sich ob er noch was bringen darf. Wir teilten mit das wir zahlen möchten und er fragte nach – bar oder mit Karte-. Kurz darauf kam er mit einem ordentlichen Bon zurück , bedankte sich, wünschte uns noch einen schönen Tag und verabschiedete uns freundlich. Was wir so gesehen haben sollte sich sein Kollege etwas von ihm lernen lassen, 4 Sterne
 
Essen
Die Karte besteht aus einen laminierten Zettel . Auf der einen Seite die Speisen, auf der anderen die Getränke. Groß ist die Auswahl nicht und für das was sie her geben haben wir uns früher schon mehr erwartet. Suppen, Brotzeiten, Schnitzel, Steak, Burger. 1 mal Fisch, vegetarisch Käsespätzle oder Ofenkartoffeln, paar Salate, 1 mal Fisch und Nachspeisen. Kein Schweinebraten oder sonstiges was man sich in einem bayrischen Wirtshaus wünschen würde.
 
Wir hatten zwei dunkle Weizen zu je 5,10 € ( stolzer Preis) Speckknödelsuppe – kräftige Rindssuppe mit Speckknödel und Wurzelgemüse für 6,50 € und 2 Stück saftige Fleischpflanzerl mit Bratensaft und Kartoffel-Gurken-Salat für 10,50 €

Die Speckknödelsuppe kann man auch mit zwei Knödeln wählen dann liegt sie bei 8,90 €. Gut das wir nur einen Knödel gewählt hatten. Ob er so gewollt war oder einfach noch gebraucht hätte können wir nicht sagen. Kurz angestochen und er löste sich irgendwie auf und es war eine Knödelstückchenflaumsuppe. Geschmacklich war er jetzt gut, der Speck kam schön durch im Geschmack aber wir hätten dann doch gerne noch festere Stückchen davon. Die Suppe hatte einen kräftigen Geschmack nach einer richtigen Rindssuppe, der allerdings durch den Flaum vom Knödel verschwand. Das Wurzelgemüse war in feine Streifen geschnitten, war auf den Punkt und bestand aus Gelberüben, Porree und Sellerie. Schnittlauch gab es auch noch mit dazu allerdings in getrockneter Form, braucht kein Mensch, nehmt frischen. Der erste Blick auf die Suppe überzeugte, leider war sie nur lauwarm und der sich auflösende Knödel machte es nicht besser, schade dafür.
 
Beim Fleischpflanzerl das gleiche, einmal mit der Gabel berührt und es ist in sich zerfallen. Keinerlei  Festigkeit , einfach nur weich und bröselig / breiig. Schade dafür denn der Geschmack war gar nicht so schlecht. Gut für uns dürfte es noch etwas würziger sein aber das ist ja immer so eine Geschmackssache. Aber man möchte doch etwas beißen können, etwas Festigkeit im Mund haben.  Bratensaft hieß es – für uns war es eher eine etwas fester gebundene Bratensoße , hier war aber geschmacklich nicht viel vorhanden. Hier war das Gericht auch nur lauwarm. Der Kartoffelsalat wurde auch mit dem getrockneten Schnittlauch bestreut. Die Gurken waren frisch und in Scheiben geschnitten unter gemischt worden. Die Kartoffeln hatten Geschmack, dem Salat selber fehlte allerdings die Säure und würze wie Salz und Pfeffer. Er war auch nicht so richtig schlotzig, sondern etwas fester und trockener.
 
Geschmacklich zum Teil ganz gut, aber Konsistenz nicht so richtig nach unseren Geschmack. 2,5 Sterne
 
Ambiente
Das Besteck mit den Servietten wurde uns in einem Krug an den Tisch gestellt. Diese stehen schon im Hintergrund bereit und nicht nur für die Personenzahl am Tisch. Ob alles ausgetauscht wird oder nur wieder aufgefüllt können wir nicht sagen ( Corona)
 
Auf dem Tisch gibt es einen Aufsteller mit den ganzen Hygieneregeln und eine Batteriekerze in einem Glas.
 
Sie haben auch einen schönen Außenbereich mit Biergartenbestuhlung. War bei dem Wetter aber nicht der Fall dort Platz zu nehmen.
 
An der großen Fensterfront gibt es Bänke und Tische für mehrere Personen. Es ist ein großes Wirtshaus mit vielen Balken und dunklem Holz.
 
Im anderen Bereich gibt es Tische und Stühle. Tische aus hellem Holz und Stühle aus dunklem. So richtig alleine zu zweit sitzen ist hier nicht möglich. Große Gemälde zieren den Raum und bunte Kronleuchter an der Decke. Hier wurde mit Lebkuchenherzchen dekoriert, das Oktoberfest gab es ja nicht.
 
Schönes Wirtshaus, wo wir aber die Karte dazu nicht so passend finden. Corona Regeln bezüglich Abstand ??? Wie immer keine Sterne denn wie , wo, was macht man , darf man.
 
Sauberkeit

Tische wurden nur abgeräumt, nicht abgewischt oder desinfiziert. Unterm Tisch fanden wir ein wenig Reste die ein Gast vor uns wohl verloren hatte. Staubspuren waren auch einige vorhanden. Auf den Herren Toiletten die üblichen Staubspuren. Auf den Damen Toiletten hängt ein Reinigung Plan aus. In ca. 20 Minuten kann ich mir nicht vorstellen das die anwesenden Spinnen so viele Netze bauen können wo sich auch der Staub darauf abgesetzt hat. Sonst war alles sauber, 3 Sterne
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
keine Wertung
Preis/Leistung


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