Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen Schreiber" persönlich kennengelernt und die Treffen war sofort auf einer Wellenlänge. Aus angeklickten "Freunden" sind Freundschaften entstanden.
Ich bemühe mich um aussagefähige, nachvollziehbare und faire Beiträge. Ich versuche, meine Zeit in gute, genussvolle Erlebnisse umzuwandeln und den Lesern Tipps zu geben.
Mein Mann und ich gehen gerne Essen, nehmen uns dazu auch Zeit.
Ich möchte im Restaurant mindestens so gut wie zu Hause essen. Ein gepflegtes, sauberes Ambiente vorfinden. Mich als Kunde und Gast fühlen. Da ich selbst sehr gerne koche, hole ich mir im Restaurant gerne Ideen. Es kommt auch vor, dass ich hartnäckig Zutaten und Zubereitungen erfrage.
Ich bewerte nach dem Preis/Leistungsverhältnis.
Ein einfaches Lokal oder ein Imbiss kann daher mir eine hohe Punktzahl erreichen. Ich halte es für falsch, ein Bistro nach den Maßstäben eines Gourmetlokals zu bewerten.
Seit über 10Jahren schreibe ich Restaurantbeiträge. Warum? Nun: Zuerst habe ich mir selbst gerne Tipps für einen Restaurantbesuch auf Gastroportalen geholt. Irgendwann fand ich es unfair zu "schnorren" und fing an über meine Restaurantbesuche zu berichten.
Anonym ist GastroGuide nicht. Inzwischen haben mein Mann und ich schon einige der "ständigen... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 632 Bewertungen 984323x gelesen 16517x "Hilfreich" 15274x "Gut geschrieben"
Auf das Hotelfrühstück wollten wir 3 von 5 Paaren an diesem Morgen verzichten.
Dank des Tipps von tischnotizen fanden wir hier, ohne Reservierung, mit sechs Personen (begründet verkleinerte Runde) noch Platz. Da war viel Glück im Spiel. .
Bei unserem Eintreffen wurden wir herzlich begrüßt. Nach kurzer Klärung, das Café war nahezu ausgebucht, fand sich für uns das passende Zeitfenster und einen Tisch für die Paare derBorgfelder, Nolus und PetraIO. Carsten1972 und tischnotizen fehlten entschuldigt, aber von uns vermisst.
Das kleine Café punktet mit heller und sehr gepflegter Einrichtung. Schlicht, aber doch zum Wohlfühlen. ,
Nach und nach trafen die „reservierten“ Gäste ein. Der Geräuschpegel blieb trotzdem angenehm.
Die Karten (international mit türkisch-mediterranem Schwerpunkt) wurden gereicht. Meinem Mann entfuhr ein „ohje…“. Die Frühstückskarte nicht sehr klassisch. Das Marmeladen- / Honigbrötchen, das Schinken- / Käsebrot… fehlt.
Mir entfuhr ein Grinsen. Genau mein Ding! Der türkischen Betreiber geschuldet, ein feines Angebot abseits des deutschen gutbürgerlich.
Ohne die GastroGuide-Freunde hätte ich meinen Mann zum Frühstück nicht hierher bekommen. Obwohl er die Türkei als Reiseland sehr mag.
Fündig musste er werden und bestellte: Rühreipfanne mit Sucuk - € 12,90. Dazu einen und einen zweiten Café Crema zu je € 3,50. Rühreipfanne mit Sucuk
Ich konnte mich kaum entscheiden. Diese Frühstückskarte entsprach genau meinem Geschmack!
Die Qual der Wahl: Lachs-Avocado-Brot – Pesto – Avocado – pochiertes Ei – hausgemachte Hollandaise, € 16,90. Dazu ein frischer Pfefferminztee (ich kann gut ohne Kaffee leben) - € 4,50.
Dass Pfefferminztee besser als Kaffee ist, erkennt der Kenner nicht nur am Geschmack, sondern auch am Preis ????. Frischer Pfefferminztee
Zügig wurden wir mit unseren Heißgetränken versorgt. Die bestellten Gerichte dauerten genau die Zeit, die ist für die frische und köstliche Zubereitung brauchte.
Kurz nach dem Servieren war mein Mann mehr als angetan von seiner Wahl.
Saftiges Rührei mit kross gebratener, würziger türkischer Wurst. Wie in der Türkei üblich, fehlte auch eine kleine Rohkostbeilage nicht.
Luftiges angeröstetes Weißbrot wurde dazu gereicht.
Auch der Kaffee wurde gelobt. So folgte eine zweite Tasse.
Und ich: Das breite Grinsen über dieses überaus köstliche Frühstück wich nicht mehr aus meinem Gesicht!
Genau mein Ding! Die Avocado mit perfekter Reifung auf kräftigem, geröstetem Brot. Lachs-Avocado-Brot
Der Teller sehr schön dekoriert. Die Wassermelone, unverzichtbar in der Türkei, punktete in der Nebensaison mit gutem Aroma.
Reichlich Rucola hatte ich mir erbeten, er war wirklich reichlich und vor allem frisch. Räucherlachs geht qualitativ besser, aber dank der tollen Beilagen passte auch er gut ins Geschmacksbild. Übrig blieb nix. Nur eine sehr zufriedene Petra mit frischem Pfefferminztee.
Beim Brot macht das Sisu alles richtig. Was macht ein Frühstück ohne gutes Brot? Hier setzt man auf regionalen Einkauf bei der Eckes Backstube. Die macht einen sehr guten Job!
Angenehm gesättigt, nochmal tolle Gespräche. Wir machten den Tisch frei für die nächsten angekündigten Gäste.
Der Zeitplan passte für uns, natürlich auch dank der überaus netten Servicedamen, perfekt.
Zahlen per EC war möglich. Toiletten sind nur im Untergeschoss per Treppe erreichbar.
Wenn wir mal wieder in Köln sind: Zum Frühstück, auch für meinen zunächst skeptischen Angetrauten, die erste Wahl.
…für dieses klasse Frühstück!
Unser kleines GastroGuide-Treffen 2025 neigte sich leider dem Ende.
„DerBorgfelder“ berichtete bereits sehr zeitnah von unserem Abschlussfrühstück.
https://www.gastroguide.de/restaurant/294253/cafe-sisu/koeln/
Auf das Hotelfrühstück wollten wir 3 von 5 Paaren an diesem Morgen verzichten.
Dank des Tipps von tischnotizen fanden wir hier, ohne Reservierung, mit sechs Personen (begründet verkleinerte Runde) noch Platz. Da war viel Glück im Spiel.
Bei unserem Eintreffen wurden wir herzlich begrüßt. Nach kurzer Klärung, das Café war nahezu ausgebucht, fand sich für uns das passende Zeitfenster und einen... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein zweiter Beitrag muss sein…" PetraIO…für dieses klasse Frühstück!
Unser kleines GastroGuide-Treffen 2025 neigte sich leider dem Ende.
„DerBorgfelder“ berichtete bereits sehr zeitnah von unserem Abschlussfrühstück.
https://www.gastroguide.de/restaurant/294253/cafe-sisu/koeln/
Auf das Hotelfrühstück wollten wir 3 von 5 Paaren an diesem Morgen verzichten.
Dank des Tipps von tischnotizen fanden wir hier, ohne Reservierung, mit sechs Personen (begründet verkleinerte Runde) noch Platz. Da war viel Glück im Spiel.
Bei unserem Eintreffen wurden wir herzlich begrüßt. Nach kurzer Klärung, das Café war nahezu ausgebucht, fand sich für uns das passende Zeitfenster und einen
Geschrieben am 06.04.2025 2025-04-06| Aktualisiert am
06.04.2025
Besucht am 21.03.2025Besuchszeit: Abendessen 10 Personen
Rechnungsbetrag: 999 EUR
Nach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und seiner Partnerin. Schön, mal chauffiert zu werden!
Tatsächlich ohne Stau kamen wir in Köln an. Kurz nach dem Einchecken machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu tischnotizen. Hier wurden die Paare Nolux, derBorgfelder, Carsten1972 und PetraIO herzlich begrüßt und mit feinen Köstlichkeiten überrascht.
Mit der Straßenbahn machten wir uns auf den Weg zur Brasserie. Hier reservierte ich bereits vor einigen Wochen und man versicherte mir: Für unsere Gruppe sei keine verkleinerte Speisekarte erforderlich. Es sei kein Problem für die Küche (die uns ja noch nicht kannte!).
Tags zuvor kam per eMail nochmals eine Erinnerung uns man bat um Bestätigung. Ich habe vollstes Verständnis, dass sich die Gastronomiebetriebe in Erinnerung bringen und absichern.
Und doch kann ich mir nicht vorstellen, dass es doch immer wieder Gäste gibt, die eine Reservierung nicht absagen.
Freundlich wurden wir in der Brasserie empfangen.
Unser großer Tisch war fertig für uns hergerichtet. Unser Tisch
Schön! Wir fühlten uns, wie sicherlich von der Brasserie gedacht: Wie in Frankreich!
Gepflegtes Wohlfühlambiente, gemütliche Beleuchtung (leider zum Nachteil der Fotos). .
Das Serviceteam kümmerte sich perfekt um uns und reichte die Karten.
Eine übersichtliche und sehr gut zusammengestellte, saisonal wechselnde, Speisekarte.
Unsere Runde konnte sich nur schwer entscheiden. Es klang einfach alles verlockend.
Eine junge Dame war hauptsächlich für unseren Tisch zuständig. Zügig wurden wir mit Mineralwasser und Aperifis versorgt. Bei bester Stimmung stießen wir auf den ersten Abend an.
Wenig später nahm die Mitarbeiterin auch die Speisen auf. Wir bestellten wild durch die Karte. Manchmal mehrere Vorspeisen, dafür keine Hauptspeise. Oder klassisch Vorspeise/n und Hauptgericht.
Die Weinauswahl überließ ich sehr gerne den Vinologen unserer Runde. Mein Favorit des Abends war der trockene Moselriesling aus dem Weingut Nik Weis.
Unsere Speisen und Getränke wurden alle richtig und in passenden, angenehmen Abständen serviert. Die Servicemannschaft verstand es perfekt unsere fröhlich Genießergruppe zu betreuen. Aufmerksam, freundlich und unkompliziert trugen sie wesentlich zu diesem gelungenen Abend bei.
Ich bin heute noch beeindruckt von der hervorragenden Service- und Küchenleistung.
Mein Mann und ich wählten als Vorspeise: Ganze Artischocke · Schalottenvinaigrette · Crème fraîche, € 12,50. Ganze Artischocke · Schalottenvinaigrette · Crème fraîche
Wir lieben Artischocken.
Unsere Exemplare wurden gut gegart und mit deutlicher Zitronennote serviert. Obenauf fein gewürfelte Tomaten. Diese waren verzichtbar, denn im März haben sie leider kein Aroma.
Sehr aufmerksam und angenehm war, dass das Artischockenheu vor dem Servieren entfernt wurde.
Als Haupgang wählte mein Mann: Skrei · Fregola · Ofen Fenchel · Hummersauce, € 36,50. Skrei · Fregola · Ofen Fenchel · Hummersauce
Ein stattliches, kross auf der Haut gebratenes Skreifilet, wurde serviert.
Die Fregola hatte noch einen schönen Biss. Der Fenchel passte hervorragend zu diesem Gericht und punktete mit unverfälschtem Eigenaroma. Abgerundet wurde das Gericht mit der würzigen Hummersauce, Salicornes und geschmorter Tomate.
Keine kleinliche Portion. Mein Mann war begeistert von diesem Gericht.
Wie auch ich von meiner Hauptspeise: Moules Frites „à la Normande“ · Cidre · Crème fraîche · Kräutermayonnaise, € 26,50. Moules Frites „à la Normande“ · Cidre · Crème fraîche · Kräutermayonnaise
Da mein Mann keine Miesmuscheln mag, bereite ich sie selten für mich alleine zu.
Hier wurden sie so serviert, wie es sein muss: Im Topf! Denn nur so bleiben sie bis zum Schluss heiß.
Die Muscheln hatten eine sehr gute Qualität und waren schön groß.
Tatsächlich habe ich sie noch nie mit Cidre zubereitet gegessen. Das werde ich definitiv nachkochen und den Weißwein durch Cidre ersetzen. Der Muschelsud schmeckte (nicht nur mir ;-) ) perfekt! Tolle Würze, auch die Verfeinerung mit Crème fraîche schmeckte mir besonders gut.
Und die Pommes? Pommes zu Miesmuscheln
Selten habe ich solch gute Stäbchen der Erdknolle serviert bekommen!
Der Klassiker französischer Desserts stand auf der Karte: Crème Brûlée - € 9,50. Crème Brûlée
Selbstverständlich bestellte mein Mann sein Lieblingsdessert. Schon beim Servieren des Desserts war er begeistert „so wie sie sein soll: ohne Fratzen“. Heißt übersetzt: Einfach das Wesentliche auf dem Teller. Keine Minze, keine Früchte, kein Sorbet.
Voll des Lobes war er über die feine Vanillecrème mit perfekt knackiger Zuckerkruste!
Einig waren wir uns alle: Das war der perfekte Ort zum Genießen, aber auch um ausgelassen fröhlich, in lockerer Atmosphäre, ein Wiedersehen zu feiern!
Sehr gerne kommen wir wieder!
Nach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und... mehr lesen
Brasserie Marie
Brasserie Marie€-€€€Restaurant, Brasserie022196269194Zülpicher Straße 268, 50937 Köln
5.0 stars -
"Voilà! Die GGGG (GastroGuideGenießerGruppe) on Tour" PetraIONach unserem Treffen im vergangenen Jahr im Ahrtal stand fest: Das machen wir wieder!
Frühzeitig fanden wir wieder ein Wochenende im März, buchten ein zentral gelegenes Hotel und die Restaurants für Freitag- und Samstagabend. Natürlich war es hilfreich, dass unsere Freunde tischnotizen inzwischen beide sesshaft in der Domstadt sind und uns mit wertvollen Tipps versorgten.
Bei perfektem Frühlingswetter machten mein Mann und ich uns am Freitagmittag auf den Weg. Aber nur bis Bad Sobernheim. Ab dort waren wir Mitfahrer bei Nolux und
Geschrieben am 16.03.2026 2026-03-16| Aktualisiert am
16.03.2026
Besucht am 02.03.2025Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 208 EUR
… und es gibt Orte, da ist die Erde dem Himmel nah… (Auszug der Mühlen-Speisekarte). Begrüßung auf der Speisekarte
Um die Wege kurz zu halten, fand unser Familientreffen mit der westerwälder Verwandtschaft ungefähr auf halben Wege statt.
Mein Onkel schlug die alte Mühle an der Mosel vor. Mosel ist für uns immer ein feines Ziel.
Ich reservierte unseren Tisch für den Sonntagmittag.
Verwunschen liegt die ehemalige Mühle seitlich des Ortskerns. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1082! .
Parkplätze stehen den Gästen gegenüber der Mühle zur Verfügung.
Bereits am Mühleneingang des sonnigen Tages wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und zu unserem Tisch begleitet. .
Tante und Onkel waren kurz zuvor eingetroffen und bewachten die Plätze in unserem kleinen Gewölbeseparée. Wir fühlten uns sofort wohl.
Das rustikale Ambiente mit Holztischen wurde im Kerzenschein ausgeleuchtet. Der Tisch gepflegt eingedeckt mit großen Stoffservietten. Eine Tischdecke ist hier wirklich überflüssig.
Nach herzlicher Begrüßung nahmen auch wir Platz, die äußerst kreativ-liebevoll gestaltete Speisekarte wurde gereicht.
Die handschriftliche Speisekarte hatte wirklich „das persönliche Etwas“, daher ein Foto davon. Tolle Speisekartengestaltung
Wenig später wurden unsere Getränke- und Speisewünsche sehr freundlich und beratend aufgenommen:
Mineralwasser € 8,90 / 0,75 l, eine zweite Flasche folgte. 2 x Traubensecco alkoholfrei, € 6,90 Apfelschorle € 3,50 / 0,2 l
Vom eigenen Weingut Thomas Höreth: Blanc de Noir, trocken € 13,80 / 0,2 l.
Preislich fand ich den Wein etwas überzogen, zumal es sich um Weine aus eigenem Hause handelt.
Ivona (lt. Beleg) versorgte uns routiniert mit unseren Getränken.
Nach passender Wartezeit kamen auch unsere Vorspeisen (die Tante setze die Vorspeise aus).
Für mich: Kleiner Gartensalat - € 7,90. Vorspeisensalat
Für meinen Mann: Traditionelle cremige Brunnenkressesuppe mit gerösteten Kürbiskernen - € 9,90. Brunnenkressesuppe
Für’s Onkelchen: Klare Gemüsesuppe quer durch den Garten - € 7,90.
Der frische Salat mit cremigem Dressing und die gut abgeschmeckten Suppen überzeugten zum Auftakt voll und ganz.
Zu den Vorspeisen wurde sehr gutes, frisches Bauernbrot gereicht. frisches Bauernbrot
Wartezeit auf die Hauptspeisen? Keine Ahnung. Wir hatten so viel zu erzählen.
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde serviert:
2 x Fischteller –mit Rieslingsoße, hausgemachten frischen Nudeln und jungem Blattspinat - € 29,90. Fischteller, Pasta, Blattspinat
Eine sehr großzügige Portion. Die Fischfilets (Lachs, Kabeljau, Seelachs) gut gebraten, der Seelachs eine Spur zu lange. Die Pasta sehr fein und al dente. Besonders gut gefiel mir der Blattspinat!
2 x gebratenes Filet vomWinterkabeljau mit Zitronenbutter, Tomatengemüse und Möhren-Kartoffelstampf - € 36,90. Auch hier eine Portion für „gute Esser“. Kabeljau, Tomatengemüse und Möhren-Kartoffelstampf
Das Foto täuscht etwas, da im tiefen Teller angerichtet.
Desserts wurden angeboten, aber wir fanden unseren Reservemagen leider nicht.
Nach dem Essen sahen wir uns noch ein wenig in der tollen Mühle um. So groß hatten wir das Gasthaus nicht vermutet. Es gibt sogar einen Raumplan!
Über die Heizkosten dieser steinernen Räumlichkeiten möchte ich gar nicht nachdenken.
Jeder Raum hatte sein besonderes Flair.
Sehr schön ist auch das Mühlenlädchen.
Schön, dass es solche tollen Adressen zu entdecken gibt!
… und es gibt Orte, da ist die Erde dem Himmel nah… (Auszug der Mühlen-Speisekarte).
Um die Wege kurz zu halten, fand unser Familientreffen mit der westerwälder Verwandtschaft ungefähr auf halben Wege statt.
Mein Onkel schlug die alte Mühle an der Mosel vor. Mosel ist für uns immer ein feines Ziel.
Ich reservierte unseren Tisch für den Sonntagmittag.
Verwunschen liegt die ehemalige Mühle seitlich des Ortskerns. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1082!
Parkplätze stehen den Gästen gegenüber der Mühle zur Verfügung.
Bereits am Mühleneingang... mehr lesen
Alte Mühle · Weingut Thomas Höreth
Alte Mühle · Weingut Thomas Höreth€-€€€Restaurant, Ausflugsziel026076474Mühlental 17, 56330 Kobern-Gondorf
4.0 stars -
"Es gibt Flecken auf der Erde, da küsst die Sonne den Boden…" PetraIO… und es gibt Orte, da ist die Erde dem Himmel nah… (Auszug der Mühlen-Speisekarte).
Um die Wege kurz zu halten, fand unser Familientreffen mit der westerwälder Verwandtschaft ungefähr auf halben Wege statt.
Mein Onkel schlug die alte Mühle an der Mosel vor. Mosel ist für uns immer ein feines Ziel.
Ich reservierte unseren Tisch für den Sonntagmittag.
Verwunschen liegt die ehemalige Mühle seitlich des Ortskerns. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1082!
Parkplätze stehen den Gästen gegenüber der Mühle zur Verfügung.
Bereits am Mühleneingang
Besucht am 22.02.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
An diesem Tag besuchten wir die Baumesse in Idar-Oberstein. Tatsächlich gab es mehr als erwartet zu sehen. Irgendwann waren wir richtig hungrig. Jetzt noch selbst kochen? Ich hatte Angst, während dieses Unterfangens zu verhungern.
Im Turnerheim in Idar eröffnete vor einiger Zeit eine Pizzeria. Hier waren wir noch nicht und einfach schnell eine Pizza hielt ich für einen guten Plan.
Nix wie hin! Das große Turnerheim mit der integrierten Gastronomie liegt etwas abgelegen im Stadtteil Idar. Parkplätze stehen am Vereinsheim reichlich zur Verfügung.
Der Eingangsbereich des Turnvereins ist recht trist und wenig einladend gestaltet. Eingang
Innen sieht es besser aus.
Die Toilettenanlagen, die auch von den Restaurantgästen benutzt werden können, sind ansprechend renoviert, sauber und gehbehindertengerecht.
Innen wurden wir von einer Mitarbeiterin begrüßt und zu einem kleinen Tisch begleitet. Das Restaurant war schon gut besucht, noch freie Tische waren reserviert. .
Die Speisekarte durften wir ganz in Ruhe lesen. Denn die junge Servicedame hatte mit den vielen Gästen auch viel zu tun. Die Unterstützung einer indisch anmutenden Dame schien wenig unterstützend. Überhaupt waren in Küche und Service fast alle Nationalitäten vertreten. Italienisch mutete niemand an. Die Pizza Kebab auf der Speisekarte passte also ins nicht-italienische Bild.
Die freundliche junge Dame im Service hatte alle Hände voll zu tun.
Irgendwann konnten wir unsere Bestellung aufgeben.
Salat Mista grüner Salat, Karotten, Weißkohl, Rotkohl, Tomaten, frische Champignons, € 7,50 Pizza Sarda
mit Käse, Tomatensoße, Parmaschinken, Parmesankäse und Rucola - 14,00 € Pizza Salami
mit Käse, Tomatensoße, Salami - 9,50 €
Mit 1 Flasche Mineralwasser, alkoholfreiem Pils und trockenem Riesling wurden wir zügig versorgt.
Unser Tisch war einfach viel zu klein. Aufsteller für Bierdeckel, Salzstreuer, Pfeffermühle, Kerze, eine frische Rose. Zum Glück konnten wir ein paar Dinge auf den angrenzenden Querbalken der Garderobe abstellen. .
Nach etwas längerer Wartezeit nahm ich hungrig und dankbar den Vorspeisensalat entgegen. Vorspeisensalat
Frische Champignons und Tomaten suchte ich vergeblich, aber Tomaten sind ja in den Wintermonaten durchaus verzichtbar. Sehr gut hat mir der marinierte Rotkohl im Salat gefallen.
Dann war Geduld gefragt. Wir hatten viel Zeit zum Beobachten. Verwechselte Beilagen, Steaks gingen mit nicht passendem Gargrad zurück und an einem Tisch mehrere gleiche Vorspeisen bei denen wohl eine Zutat ungenießbar (=schlecht) war.
Inzwischen erhielten mehrere Gäste, die nach uns kamen, ihre Speisen.
Der Lieferdienst musste auch noch bedient werden.
Die Servicedame verstand unseren Wink sofort und machte sich auf den Weg zur Küchencrew.
Wir warteten. Jetzt aufstehen und gehen machte auch keinen Sinn.
Wir hofften nur, dass die Pizzazutaten frisch waren.
Nach weiteren 20 Minuten fragten wir nochmal nach. Das Mädel ging wieder in die Küche und kam zu uns mit einer großen Entschuldigung. Die Pizzen würden jetzt sofort für uns gemacht. Der Chef sei heute nicht da und die Herren in der Küche hätten einfach alle Reihenfolgen ignoriert.
Kurze Zeit später wurden tatsächlich unsere Formteiglinge gebracht.
Die Salami mit Käse überbacken. Pizza Salami
Glück bei meiner Wahl: Parmaschinken Rucola und Parmesan kamen erst nach dem Backen auf die Pizza. So wie es sein soll. Pizza Sarda
Wir waren froh, endlich unser Essen zu haben. Trotz des Hungers überzeugten die Pizzen nicht.
Wir zahlten sofort nach dem Essen per EC. Die junge Servicedame meisterte den wirklich schwierigen Abend mit Bravour und sie tat uns wirklich leid. Denn die Unterstützung der älteren, muffeligen Kollegin (oder Chefin?) war eher nicht gegeben. Das Trinkgeld gab ich in bar mit den Worten „das Trinkgeld ist nur für Sie“. Lächelnd nahm sie es, bedankte sich mit den Worten „es ist ok, das geht in die Teamkasse“. Hoffentlich weiß das Team diese Kollegin zu schätzen.
Für uns besteht kein Wiederholungsbedarf.
Die Bewertung "Service" bezieht sich nur auf die junge Servicemitarbeiterin die fast alleine den Laden schmiss.
An diesem Tag besuchten wir die Baumesse in Idar-Oberstein. Tatsächlich gab es mehr als erwartet zu sehen. Irgendwann waren wir richtig hungrig. Jetzt noch selbst kochen? Ich hatte Angst, während dieses Unterfangens zu verhungern.
Im Turnerheim in Idar eröffnete vor einiger Zeit eine Pizzeria. Hier waren wir noch nicht und einfach schnell eine Pizza hielt ich für einen guten Plan.
Nix wie hin! Das große Turnerheim mit der integrierten Gastronomie liegt etwas abgelegen im Stadtteil Idar. Parkplätze stehen am Vereinsheim reichlich zur... mehr lesen
Pizzeria Costa Rei
Pizzeria Costa Rei€-€€€Restaurant, Pizzeria067815085640Hohewies 23, 55743 Idar-Oberstein
2.5 stars -
"Das Chaos nahm seinen Lauf" PetraIOAn diesem Tag besuchten wir die Baumesse in Idar-Oberstein. Tatsächlich gab es mehr als erwartet zu sehen. Irgendwann waren wir richtig hungrig. Jetzt noch selbst kochen? Ich hatte Angst, während dieses Unterfangens zu verhungern.
Im Turnerheim in Idar eröffnete vor einiger Zeit eine Pizzeria. Hier waren wir noch nicht und einfach schnell eine Pizza hielt ich für einen guten Plan.
Nix wie hin! Das große Turnerheim mit der integrierten Gastronomie liegt etwas abgelegen im Stadtteil Idar. Parkplätze stehen am Vereinsheim reichlich zur
Geschrieben am 03.02.2026 2026-02-03| Aktualisiert am
04.02.2026
Besucht am 07.02.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 142 EUR
Die Kirschblüte in Kaiserslautern besuchten wir mehrfach um gerne um gutes Sushi zu genießen.
Es stand mal wieder ein gemeinsamer Konzertbesuch mit meiner besten Freundin und ihrem Mann an. Dieses Mal in Ramstein-Miesenbach. Klare Aufgabentrennung: Meine Freundin bucht die Konzertkarten, ich die Plätze für den Restaurantbesuch vor den Konzerten. Im Fokus steht unsere gemeinsame Zeit und das jeweilige Konzert nicht mit knurrenden Mägen zu stören. Für ein großes Dinner ist die Zeit dann vor dem Konzert auch zu knapp.
In unmittelbarer Nähe des Congress Centers (Konzerthalle) Ramstein stieß ich erfreut auf die „Kirschblüte“. Die durchgehende Öffnungszeit passte perfekt für uns im Ableger der Kirschblüte Kaiserslautern. Ich reservierte telefonisch unseren 4er-Tisch.
Am Konzertabend fanden sich problemlos kostenlose Parkplätze in der Nähe des Restaurants / Congress Centers.
Die Kirschblüte befindet sich in einem Einkaufscenter. Wir erwarteten daher kein tolles Ambiente, so war es dann auch.
Im Einkaufszentrum betraten wir das Restaurant durch einen fingierten Außenbereich mit üppigen Kunstblumen.
Über Geschmack lässt sich in jeder Hinsicht streiten.
Die Begrüßung bei unserem Eintreffen war freundlich, aber auch etwas holprig. In der Lage ist man wohl eher auf Laufkundschaft als auf reservierende Gäste eingestellt.
Die Einrichtung, mit offener Theke im Raum, entspricht einem Schnellrestaurant.
Die Toiletten des Einkaufscenters stehen den Gästen der Kirschblüte zur Verfügung.
Alles ist gehbehindertengerecht.
Wir durften unter den freien Plätzen wählen und 2 Bistrotische zusammenschieben.
Die Speisekarten wurden gereicht und gleich erste Wünsche abgefragt. Wir warfen erst einmal einen Blick in die Karte und gaben wenig später unsere Bestellung auf.
Das Mineralwasser wurde in der großen Plastikflasche, 1,5 l zu € 8,00, gereicht.
Das alkoholfreie Pils kostete € 4,00 / 0,33 l.
Obwohl uns eine junge deutsche Mitarbeiterin bediente, war die Verständigung nicht optimal.
Gerne esse ich vor dem Sushi eine Misosuppe. Diese fand ich bei den Vorspeisen nicht und fragte ausdrücklich nach einer Vorspeisen-Misosuppe. „Klar, die haben wir“, antwortete die Servicedame. Also bestellte ich diese (ohne sie nochmals in der Karte zu suchen).
Mein Mann wählte die vegetarischen Frühlingsrollen zu € 8,00.
Verschiedene Sushiboxen wurden angeboten, aber irgendwas ist immer dabei, worauf wir gerne verzichten. Also bestellte unser Sushi wieder einmal einzeln. Günstiger sind natürlich die Boxen. Die Preise sind online einsehbar.
Wir mussten geduldig auf unsere Speisen warten. Ca. die Hälfte der Plätze war belegt, aber es wurden ständig und reichlich Speisen an der Theke abgeholt.
Irgendwann bekamen unsere Freunde ihre Vorspeisen, dann mein Mann. Seine Frühlingsrollen (ohne Foto) waren die üblichen Fertigrollen.
Dann wurde meine Misosuppe mit Gemüse serviert. Ein riesiger und wohl duftender und dampfender Teller der mit € 17,50 zu Buche schlug. Definitiv keine Vorspeise, nach der ich fragte. Die Bedienung meinte lapidar: „Wenn es zu viel ist, packen wir es gerne ein“. Misosuppe mit Gemüse
Ich ersparte uns Diskussionen, zumal wir auf die Vorspeisen schon recht lange warteten. Die Suppe war extrem lecker, mit viel knackigem Gemüse. Ich musste mich beherrschen, nicht alles zu essen. Ich nahm das Angebot an und die Hälfte wurde eingepackt (und schmeckte auch noch erwärmt am nächsten Tag).
Unsere Freunde waren mit ihren Hauptgängen (Reisgerichte mit Hühnchen und Garnelen) schon fast fertig, als in Etappen unser Sushi serviert wurde.
Sehr unkoordiniert und auch überhaupt nicht schön angerichtet. Die Nigiri mit Thunfisch, Tintenfisch und Lachs wurden auf einer viel zu großen Schiefertafel mit Wasabiklecksen und wenig Ingwer serviert. verlorene Nigiri
Die Fischqualität kam nicht annähernd an das Mutterhaus in Kaiserslautern heran.
Nach einer Wartepause dann die Maki: Lachs-Avocado, Lachs und Thunfisch. Maki
Wieder ein wenig später, wieder eine neue Platte: Die Inside-Out (Lachs-Avocado und Thunfisch-Gurke) wurden serviert.
Der Sushireis war zu locker und zu minimalistisch mit Salz und Reisessig gewürzt.
Die Getränkenachbestellung gestaltete sich auch sehr schwierig. Man ist hier wohl eher auf Laufkundschaft eingestellt und hat die Gäste am Tisch wenig im Blick.
Das Sushi überzeugte überhaupt nicht. Die anderen Gerichte waren gut.
Wir waren alle satt und kamen noch rechtzeitig zum Konzert an.
Einen Wiederholungsbesuch brauchen wir hier nicht.
Mit dem Haupthaus in Kaiserslautern kann Ramstein nicht mithalten.
Die Kirschblüte in Kaiserslautern besuchten wir mehrfach um gerne um gutes Sushi zu genießen.
Es stand mal wieder ein gemeinsamer Konzertbesuch mit meiner besten Freundin und ihrem Mann an. Dieses Mal in Ramstein-Miesenbach. Klare Aufgabentrennung: Meine Freundin bucht die Konzertkarten, ich die Plätze für den Restaurantbesuch vor den Konzerten. Im Fokus steht unsere gemeinsame Zeit und das jeweilige Konzert nicht mit knurrenden Mägen zu stören. Für ein großes Dinner ist die Zeit dann vor dem Konzert auch zu knapp.
In unmittelbarer Nähe... mehr lesen
2.5 stars -
"Kein Vergleich mit dem Haupthaus in Kaiserslautern" PetraIODie Kirschblüte in Kaiserslautern besuchten wir mehrfach um gerne um gutes Sushi zu genießen.
Es stand mal wieder ein gemeinsamer Konzertbesuch mit meiner besten Freundin und ihrem Mann an. Dieses Mal in Ramstein-Miesenbach. Klare Aufgabentrennung: Meine Freundin bucht die Konzertkarten, ich die Plätze für den Restaurantbesuch vor den Konzerten. Im Fokus steht unsere gemeinsame Zeit und das jeweilige Konzert nicht mit knurrenden Mägen zu stören. Für ein großes Dinner ist die Zeit dann vor dem Konzert auch zu knapp.
In unmittelbarer Nähe
Nun ist die Zunftstube geschlossen und es ist zu hoffen, dass es an diesem wunderschönen Platz am Wasserfall keinen langen Leerstand gibt.
Für Familie Russo geht es weiter im Gasthof Alter Markt in Losheim am See.
Hier werden wir gerne mal aufschlagen und wünschen weiterhin viel Erfolg!
Im vergangenen Jahr waren wir hier nochmal mittags ganz spontan zu Gast. Und hatten Glück, noch einen freien Tisch zu bekommen.
Sehr angetan waren wir vom freundlichen Service, dem gemütlichen Ambiente und unserer ersten Pinsa.
Es sollte nur eine Kleinigkeit sein. So klein war die Pinsa dann gar nicht. Knusprig mit tollem Teig und gutem Belag.
Nun ist die Zunftstube geschlossen und es ist zu hoffen, dass es an diesem wunderschönen Platz am Wasserfall keinen langen Leerstand gibt.
Für Familie Russo geht es weiter... mehr lesen
Zunftstube am Wasserfall
Zunftstube am Wasserfall€-€€€Restaurant, Hotel0658191870Am Markt 11, 54439 Saarburg
4.0 stars -
"Hotel und Restaurant sind leider seit Ende 2025 geschlossen" PetraIOIm vergangenen Jahr waren wir hier nochmal mittags ganz spontan zu Gast. Und hatten Glück, noch einen freien Tisch zu bekommen.
Sehr angetan waren wir vom freundlichen Service, dem gemütlichen Ambiente und unserer ersten Pinsa.
Es sollte nur eine Kleinigkeit sein. So klein war die Pinsa dann gar nicht. Knusprig mit tollem Teig und gutem Belag.
Nun ist die Zunftstube geschlossen und es ist zu hoffen, dass es an diesem wunderschönen Platz am Wasserfall keinen langen Leerstand gibt.
Für Familie Russo geht es weiter
Geschrieben am 29.01.2026 2026-01-29| Aktualisiert am
29.01.2026
Besucht am 31.01.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 255 EUR
Ganz kurzentschlossen buchten wir hier unseren Aufenthalt. Ich entdeckte das Weinhotel über Google Maps.
Wir hatten Glück: Familie Diekert und ihr Team kamen gerade zurück aus der Winterpause und Restaurant und Hotel waren noch nicht ausgebucht.
Die Chefin bedankte sich für die telefonische Reservierung unseres Tisches und Übernachtung mit Frühstück und wünschte eine gute Anreise für den nächsten Tag.
Buchungen und Weinbestellungen in Weingütern-/häusern empfinde ich immer als höchst unkompliziert. Nix schriftlich, ohne Kreditkarte. Ein Naheweingut sagte einmal zu mir: „Menschen, die Wein trinken zahlen auch“. Schön, dass es solche Aussagen noch gibt und das Vertrauen nicht enttäuscht wird.
Am frühen Nachmittag trafen wir im kleinen Weinort Ayl an der Saar ein.
Für die Gäste stehen Plätze am Haus zur Verfügung. Von außen wirkt das Haus etwas nüchtern. Sicherlich auch bedingt durch die Jahreszeit. .
Im Haus wurden wir von einer Mitarbeiterin herzlich empfangen. Unsere Zimmerschlüssel wurden gereicht und kurz die Zeit für unser Abendessen besprochen.
Am Abend wurden wir von der Chefin, Frau Diekert, begrüßt und zu unserem schön eingedeckten Tisch begleitet. Sie wurde im Service sehr gut von einer jungen Dame und einem jungen Herrn unterstützt. .
Das kleine Restaurant ist sehr ansprechend und gepflegt gestaltet. Große Fenster bieten den Blick in Gärten und die Landschaft. Die Tische stehen mit großzügigen Abständen. Eine störende Akustik gab es, trotz aller belegten Tische, nicht.
Die Speise- und Getränkekarte wurde uns per Tablet am Tisch gereicht und wir durften papierlos stöbern. .
Nicht ohne zwischendurch mit einer Flasche Gerolsteiner Sprudel, € 7,90 / 0,75 l, versorgt zu werden.
Es wurden 2 Menüs (Winteraromen modern + regional-aromatisch) angeboten. Sehr gästeorientiert: die Gänge durften frei aus beiden Menüs gewählt werden.
Wir entschieden uns einmal für 4 (€ 89,50) und einmal 5 Gänge (€ 99,00).
Zu unserem Aperitif, 2 Gläsern Winzersekt brut, grüßte die Küche mit m luftigen Kräuterfrischkäse mit Kerbel. Dazu wurde frisches Baguette, Salzbutter und Olivenöl gereicht. Amuse Brotgedeck, 1 Scheibe fehlt ;-)
Das Weinhotel steht „Tür an Tür“ an dem VDP Weingut Peter Lauer. Am TIsch gab es eine tolle Beratung mit der Servicedame. Zum Weingut Lauer besteht wohl eine enge Verbundenheit. Wir entschieden uns für den empfohlenen Saar-Riesling, trocken-feinherb, 2023, vom Weingut Peter Lauer, € 56,00 /0,7 l. Unser Wein
Unsere Speisen wurden, wohl getaktet nach Absprache, serviert.
Meine Vorspeise: Tatar von der Leukbach-Forelle, Meerrettich, Apfel und Kaviar. Tatar von der Leukbach-Forelle, Meerrettich, Apfel und Kaviar
Ein toller, sehr schön angerichteter und perfekt abgestimmter Auftakt! Die Aromen harmonierten sehr gut, ohne das Forellentatar zu überdecken.
Vorspeisenwahl meines Mannes: Bittersalate: Geschmorter Chicorée, Radiccio, Pinienkerne und Petersilie.
Mein Mann liebt geschmorten Chicorée. Da hoben nur noch die weiteren Komponenten auf dem Teller die Stimmung. Schön angerichtet mit Hornveilchen und ein wenig Crunch. Geschmorter Chicorée, Radiccio, Pinienkerne und Petersilie.
Eine klasse Vorspeise… aber meine war besser!
Unser beider Zwischengang: Rote Bete, Frischkäse & Kräuter Rote Bete, Frischkäse & Kräuter
Wir sahen rot! Denn der Frischkäse war liebevoll in hauchdünnen Betescheiben verpackt. Die erdige Bete harmonierte perfekt mit dem Frischkäse. So konnte es weitergehen.
Mein Zwischengang II: Gebratenes Kalbsbries, Rotkohl & Blutwurst (auf Wunsch für mich ohne Blutwurst)
Selten wird Kalbsbries angeboten und der zarten Versuchung wollte ich nicht widerstehen!
Das Bries wurde versteckt unter einer Rotkohlscheibe, garniert mit gerösteten Zwiebeln, serviert. Rotkohl, verstecktes Kalbsbries
Jede Zutat schmeckte und war gut abgestimmt. Wie es sein sollte, war das Kalbsbries der verdiente nussig-zarte Star auf dem Teller! Gebratenes Kalbsbries, Rotkohl
Gemeinsam wieder unser Hauptgericht: Pochiertes Filet vom Wels, wilder Brokkoli & Pilze Pochiertes Filet vom Wels, wilder Brokkoli & Pilze
Wels ist einfach ein toller Speisefisch. Beim Pochieren war die Küche wohl etwas zu vorsichtig, er hätte ein wenig länger gegart werden können. Für uns war der Fisch so noch ok, aber teilweise nicht gut zu schneiden. Etwas mehr Gare hätte den Fisch geschmeidiger gemacht. Trotz des kleinen Kritikpunktes ein toller Gang, insbesondere ob des frischen Trüffeltoppings. Der Brokkoli auf den Punkt mit etwas Biss serviert. Die zarten Pilze gaben eine gewisse Cremigkeit dazu.
Nicht angekündigt wurden separat Kartoffelbuchteln als weitere Beilage serviert. Filet vom Wels, Brokkoli & Pilze mit Buchtel
Die waren so klasse, aber leider einfach zu viel. Wir haben sie nicht geschafft und es tat uns wirklich sehr leid. Die Küche hat sich hier eine tolle und sehr schmackhafte Beilage einfallen lassen.
Das Dessert: Gâteau von Nougat, Mandarinensorbet & Blutorange
Die zarteste Versuchung… das Bild spricht hoffentlich für sich. Süße Cremigkeit, dazu die Säure der Zitrusfrüchte. Eine tolle Nachspeise die das Menü perfekt abrundete.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen Espresso. Espresso
Das war ein wunderschöner Abend. Tolle Speisen, super freundlicher, aufmerksamer und entspannter Service.
Am nächsten Morgen konnten wir das Verwöhnfrühstück genießen. Ein Blick aufs Frühstück
Teils am Tisch serviert, teils als Buffet. Dadurch wurde viel Unruhe im Raum vermieden. Wir fühlten uns einfach wohl.
Eine Adresse die wir uns sehr gerne merken und empfehlen!
Ganz kurzentschlossen buchten wir hier unseren Aufenthalt. Ich entdeckte das Weinhotel über Google Maps.
Wir hatten Glück: Familie Diekert und ihr Team kamen gerade zurück aus der Winterpause und Restaurant und Hotel waren noch nicht ausgebucht.
Die Chefin bedankte sich für die telefonische Reservierung unseres Tisches und Übernachtung mit Frühstück und wünschte eine gute Anreise für den nächsten Tag.
Buchungen und Weinbestellungen in Weingütern-/häusern empfinde ich immer als höchst unkompliziert. Nix schriftlich, ohne Kreditkarte. Ein Naheweingut sagte einmal zu mir: „Menschen, die Wein... mehr lesen
Restaurant im WEINhotel Ayler Kupp
Restaurant im WEINhotel Ayler Kupp€-€€€Restaurant, Hotel06581988380Trierer Straße 49a, 54441 Ayl
5.0 stars -
"Ein Hoch auf die Weinhäuser!" PetraIOGanz kurzentschlossen buchten wir hier unseren Aufenthalt. Ich entdeckte das Weinhotel über Google Maps.
Wir hatten Glück: Familie Diekert und ihr Team kamen gerade zurück aus der Winterpause und Restaurant und Hotel waren noch nicht ausgebucht.
Die Chefin bedankte sich für die telefonische Reservierung unseres Tisches und Übernachtung mit Frühstück und wünschte eine gute Anreise für den nächsten Tag.
Buchungen und Weinbestellungen in Weingütern-/häusern empfinde ich immer als höchst unkompliziert. Nix schriftlich, ohne Kreditkarte. Ein Naheweingut sagte einmal zu mir: „Menschen, die Wein
Geschrieben am 05.12.2025 2025-12-05| Aktualisiert am
31.12.2025
Besucht am 01.11.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 170 EUR
Manchmal stößt man beruflich auf sehr nützliche Informationen. In diesem Fall das Weingut Dostert. Das Wort Weingut in einem Firmenbeitrag erzeugte meine sofortige Aufmerksamkeit.
Also befragte ich das www. zum Weingut. Und siehe da: Nicht nur familiengeführtes Weingut an der Mosel, sondern auch das Restaurant Culinarium mit Kochschule unter der Leitung von Walter Curman mit Hotelbetrieb schürten mein Interesse.
Ich begnügte mich zunächst mit der Bestellung eines Weinprobensortiments.
Dies wurde prompt geliefert und nach der ersten Weinprobe buchte ich uns für ein Wochenende ein!
Da recht kurzfristig, buchte ich telefonisch bei der freundlichen Seniorchefin. Völlig unkompliziert war unser Tisch reserviert und ein Zimmer gebucht.
Am 01.11. trafen wir bei Sonnenschein am Weingut ein. Die Seniorchefin begrüßte uns herzlich, reichte die Zimmerschlüssel und beschrieb den kurzen Weg zum modernen Gästehaus mit tollen und geräumigen Gästezimmern und Bädern.
Am Abend trafen wir „per Pedes“ wieder am Haupthaus ein. .
Eigene und natürlich kostenlose Parkplätze stehen am Weingut/Restaurant und am Gästehaus zur Verfügung.
Das Restaurant Culinarium, unter der Leitung des Chefs Walter Curman (Schwiegersohn des Hauses), befindet sich im 1. Obergeschoss des Hauses. Gehbehindertengerecht ist das Restaurant bedingt. Sind die Eingangsstufen überwunden, steht ein Aufzug ins 1. OG zur Verfügung. Vielleicht ist es aber auch über einen Seiteneingang möglich, die Eingangsstufen zu überwinden.
Die Einrichtung ist modern uns sehr gepflegt. Bequeme Bestuhlung, angenehme Tischabstände. Die Bilder sind den Rebsorten und den zugehörigen Aromen gewidmet. Die Tische gepflegt mit Tischläufer und Stoffservietten eingedeckt.
Die Chefin und ehemalige Deutsche Weinkönigin, Carina Curman (geb. Dostert), begrüßte uns herzlich und übergab uns in die erfahrenen Hände ihrer quirligen Mitarbeiterin.
Wir durften in Ruhe in den gereichen Karten stöbern. Das Restaurant überzeugte mit einer kleinen, aber äußerst feinen Speisekarte, die uns mit Qualität statt Quantität begeisterte.
Gerolsteiner Sprudel zu erfreulichen € 5,50 / 0,75 l. Eine zweite Flasche folgte am Abend.
Die Servicedame beriet uns perfekt und man merkte, dass sie „den Laden“ in und auswendig kennt.
Neben prickeldem Sprudel durfte ein prickelnder Aperitif nicht fehlen an diesem Abend. Aus den Sekten der eigenen Gutssekte wählten wir aus traditioneller Flaschengärung: Roter Elbling € 4,90 / 0,1 l und Blanc der Noir brut € 5,50 / 0,1 l. Aperitif
Ein gut gekühlter Auftakt der uns sehr gut gefiel. Am nächsten Tag durften uns ein paar Flaschen nach Idar-Oberstein begleiten.
Zu unserem Aperitif schickte die Küche 3erlei frisches Brot und Aufstrich (Gänseschmalz, Kräuterfrischkäse und aufgeschlagene Butter). Frisches Brot und feine Aufstriche
Wenig später folgte ein sehr feiner Küchengruß:
Hirschschinken mit einem fruchtig abgeschmeckten Kürbischutney. Amuse
Tolle, überwiegend saisonale, Vorspeisen standen auf der Karte. Wir entschieden uns beide für: Thunfischcarpaccio mit Avocado-Mango-Tatar und Parmesanchip - € 21,00. Thunfischcarpaccio mit Avocado-Mango-Tatar und Parmesanchip
Schön angerichtet, mit frischem Blattgrün, Sprossen und den Parmesanchips, wurde die Vorspeise serviert. Das Carpaccio zerging auf der Zunge und das Tatar passte hervorragend, ohne dem Thunfisch die Show zu stehlen. Schön waren die Bitternoten des Salates in der Kombination mit dem Avocado-Mango-Chutney.
Die Servicedame mit ihrer herzlich-zielstrebigen Art machte uns den Abend zunehmend zum Vergnügen. War immer aufmerksam und versorgte uns mit den durchweg feinen Weinen aus dem Weingut Dostert.
Blanc de Noir, Roter Elbling, Grauburgunder… 0,2 l lagen zwischen € 6,00 und € 6,80. Wir probierten uns ein wenig durch die Karte.
Zum Hauptgang entschied ich mich für das Hunsrücker Damhirschrückensteak auf Apfelrotkohl, Trüffelkroketten, frischer Trüffel - € 39,00. Hunsrücker Damhirschrückensteak auf Apfelrotkohl, Trüffelkroketten, frischer Trüffel
Der Hirschrücken punktete auf ganzer Linie. Scharf angebraten, mit angenehmen Röstaromen versehen und innen medium. Butterzartes und saftiges Fleisch.
Die hausgemachten Kroketten und das klassische Apfelrotkraut, versteckt unter dem Fleisch, passten sehr gut. Am frischen Herbsttrüffel wurde nicht gegeizt.
Zwischendurch fehlte die Frage nach unserer Zufriedenheit nicht und gerne nahm ich das Angebot noch etwas von der feinen Jus zu erhalten an.
Ich war hochzufrieden.
Wie auch mein Mann mit seiner Wahl: Pappardelle in Trüffelrahm mit frischem Herbsttrüffel, dazu gebratenes Filet vom Färöer Lachs - € 29,00. Pappardelle in Trüffelrahm mit frischem Herbsttrüffel, dazu gebratenes Filet vom Färöer Lachs
Auch der Lachs war schön kross angebraten und innen saftig, noch leicht glasig. So soll es sein! Die Pappardelle mit Biss in leichtem Trüffelrahm. Auch hier gab es eine schöne Portion frisch gehobelten Trüffel obenauf.
Inzwischen war das Restaurant mit angenehmen Gästen komplett gefüllt. Die kölschen Frohnaturen neben uns entwickelten den Abend aufs Beste! Wir kamen so toll ins Gespräch und hatten viel zu lachen. Eigentlich hätten wir beim gemeinsamen Verlassen die Telefonnummern austauschen sollen!
Ein Dessert wurde natürlich noch angeboten und die Dessertkarte bot feine Verlockungen.
Wir waren beide gut gesättigt. Mein Mann fragte, ob er einfach ein kleines Vanilleeis (stand so nicht auf der Karte) haben könne. Vanilleeis
Dies wurde gerne für € 6,00 serviert.
Ich vergnügte mich mit einem empfohlenen Elblingtrester zu € 4,20.
Wir wurden sehr freundlich, gemeinsam mit den Kölner Stammgästen des Hauses, verabschiedet.
Der kleine Verdauungsspaziergang zum Gästehaus Dostert tat gut.
Am nächsten Tag fanden wir uns wieder im Restaurant für ein tolles Frühstücksangebot ein.
„Mein“ zweiter Besuch dann etwas unverhofft.
Mit meiner besten Freundin verbindet mich eine innige und seit 3 Jahrzehnten währende Freundschaft. Und fast 15 Jahre hatten wir keine „Nacht nur für uns“. Der freudige Grund für unsere Enthaltsamkeit war die Geburt meines inzwischen pubertierenden Patenkindes. Natürlich gab es zahlreiche Treffen, aber halt immer mit „Kind und Kegel“.
Für unseren Freundinnenausflug wählten wir das Wochenende 11. – 12.04. 2025 und steckten den Radius auf eine maximale Entfernung von 1,5 Stunden Fahrzeit.
Meine Freundin bekam freie Hand zur Buchung, denn ich hatte gerade gar keine Zeit zum Kümmern.
Alles war offen. Mosel, Rhein, Saar, Pfalz, Eifel... Dann die Nachricht meiner Freundin „habe einfach gebucht und hoffe, es ist ok“. Es folgte der Link vom Weingut Dostert! Manchmal ist die Welt klein und richtig gut. Und für uns der Beweis: Wir kennen und vertrauen uns!
Ich könnte mich nur wiederholen: Unser Abend, der Service, das Essen, Zimmer, Frühstück: Rundum klasse!
Ich lasse mal die Bilder unseren "Mädelabends" mit frühlingshaften rundum tollen Speisen sprechen:
Fazit:
Hier wird mit Können, Leidenschaft und einem feinen Gespür für gute Küche gekocht und „gewinzert“. Besonders angenehm ist, dass man bei Fragen oder Wünschen jederzeit ein offenes Ohr findet – Frau Curman und die Servicecrew ist stets präsent, freundlich und für die Gäste ansprechbar.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut stimmig und angesichts der Qualität mehr als fair.
Das Weingut Dostert ist ein Ort, an den man nicht nur gerne kommt, sondern an den man unbedingt zurückkehren möchte. Und so machen mein Mann und ich es und freuen uns auf den Nikolaus! Auch ein gemeinsames Treffen mit meiner Freundin, unseren Männern und dem „Pubertier“ (sofern es die alten Leute begleiten will) ist angedacht.
Eine klare Empfehlung für Genießer, Ruhesuchende und alle, die ehrliche Gastfreundschaft schätzen. Und auch der kleine Weinort Nittel ist einen Ausflug wert!
Nachtrag zu unserem Besuch vom 06.12.2025:
Wieder ein rundum perfekter Aufenthalt.
Wir wurden kulinarisch verwöhnt, vom Service umsorgt, ruhig und weich gebettet und am nächsten Morgen durften wir ein tolles Sektfrühstück genießen.
Was will man mehr?
Die Bilder unserer Speisen habe ich noch angefügt.
Manchmal stößt man beruflich auf sehr nützliche Informationen. In diesem Fall das Weingut Dostert. Das Wort Weingut in einem Firmenbeitrag erzeugte meine sofortige Aufmerksamkeit.
Also befragte ich das www. zum Weingut. Und siehe da: Nicht nur familiengeführtes Weingut an der Mosel, sondern auch das Restaurant Culinarium mit Kochschule unter der Leitung von Walter Curman mit Hotelbetrieb schürten mein Interesse.
Ich begnügte mich zunächst mit der Bestellung eines Weinprobensortiments.
Dies wurde prompt geliefert und nach der ersten Weinprobe buchte ich uns für ein... mehr lesen
Culinarium im Weingut Dostert
Culinarium im Weingut Dostert€-€€€Restaurant, Weinstube0658491450Weinstraße 5, 54453 Nittel
5.0 stars -
"Zwei tolle Besuche, der dritte Besuch steht wie der Nikolaus vor der Tür!" PetraIOManchmal stößt man beruflich auf sehr nützliche Informationen. In diesem Fall das Weingut Dostert. Das Wort Weingut in einem Firmenbeitrag erzeugte meine sofortige Aufmerksamkeit.
Also befragte ich das www. zum Weingut. Und siehe da: Nicht nur familiengeführtes Weingut an der Mosel, sondern auch das Restaurant Culinarium mit Kochschule unter der Leitung von Walter Curman mit Hotelbetrieb schürten mein Interesse.
Ich begnügte mich zunächst mit der Bestellung eines Weinprobensortiments.
Dies wurde prompt geliefert und nach der ersten Weinprobe buchte ich uns für ein
Geschrieben am 18.11.2025 2025-11-18| Aktualisiert am
18.11.2025
Besucht am 01.11.2024Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 32 EUR
Für Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen. .
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie Carsten. Unser Besuch ebenfalls im November, aber mit Sonnenschein. So belegten noch ein paar Gäste Plätze der geschützten Außentische.
Innen wurden wir sofort freundlich begrüßt und konnten noch an einem freien Tisch Platz nehmen. .
Hier war noch fröhlich was los!
Der große Gastraum ist sehr gepflegt und modern, aber auch gemütlich gestaltet. Frische Blumen auf dem Tisch, einfach und schön. .
Trotz vieler Gäste war es nicht zu laut.
Nach einem kurzen Blick in die ansprechende Speise- und Getränkekarte wurden unsere Wünsche aufgenommen. Die Serviceleute waren wirklich sehr aufmerksam und ausgesprochen freundlich. Trotz des Trubels.
Wir prosteten auf unsere Auszeit in Nittel mit Apelsekt aus Flaschengärung: Roter Elbling brut, € 5,90 / 0,1 l. Ein feiner Feiertagsauftakt.
Wenig später wurden unsere kleinen Speisen serviert. Dazu gab es noch ein Glas Grauburgunder vom Muschelkalk, trocken, € 3,60. Ein Grauburgunder in Ehren
Mein Mann hatte sich für die herbstliche Kürbissuppe vom Hokkaido mit Kürbiskernöl zu € 6,90 entschieden. Kürbissuppe vom Hokkaido mit Kürbiskernöl
Schwierig, solch eine Suppe „schön“ zu servieren. Dies ist hier gelungen. Ich glaube nicht an einen Zufall, dass sich das Kürbiskernöl auf der cremigen Suppe als Yin-und-Yang-Zeichen abhob. Die Suppe war so, wie sie mein Mann liebt: Wärmend, sämig, guter Eigengeschmack mit angenehmer Würze. Das sehr gute Kürbiskernöl war das I-Tüpfelchen auf der feinen Suppe.
Zur Suppe wurden noch 2 Scheiben frisches Baguette serviert.
Meine Wahl war die Quiche Lorraine nach Art des Hauses mit einem kleinen Salatbouquet zu € 9,90j. Quiche Lorraine nach Art des Hauses Salatbouquet
Das herzhaft-herbstliche Zwiebelklassiker schmeckte mir ausgesprochen gut. Obwohl ich Speck eigentlich nicht mag, entschied ich mich hier bewusst nicht für die vegetarische Quiche. Und wurde nicht enttäuscht. Die Quiche war sehr ausgewogen und geschmacklich rund gelungen.
Der Salat war tadellos und mit einer feinen Vinaigrette versehen.
Eine kurze Einkehr. Die Speisekarte ist durchaus einen gemütlicheren Besuch wert. Und das passt für uns sicherlich auch irgendwann! Weinselige Geselligkeit ist hier jedenfalls Programm! .
Für Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen.
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie... mehr lesen
4.5 stars -
"Lecker ankommen in Nittel" PetraIOFür Kurzausflüge ist uns ein Ziel an der Mosel immer sehr willkommen.
GastroGuide-Kollege Carsten1972 und seine Angetraute berichteten 2019 schon sehr positiv über ihre Einkehr im Weingut Apel. Grund genug, bei unserer Ankunft in Nittel am späten Mittag mit leicht knurrendem Magen das Weingut aufzusuchen.
Zentral, mitten im Ort gelegen. Parkplätze stehen den Gästen auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur Verfügung. Unser Auto war bereits an anderer Stelle bis zum nächsten Tag geparkt und wir trafen zu Fuß ein.
Es erging uns wie
Geschrieben am 17.11.2025 2025-11-17| Aktualisiert am
17.11.2025
Besucht am 13.10.2024Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 116 EUR
Wir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht so recht an diesen Platz. Zumal es kein „echtes“ Fachwerk war. .
Die 2 Stufen am Eingang sind kein Hindernis für Gehbehinderte oder Kinderwagen. Eine Rampe wurde in die Stufen integriert. .
Wir hielten uns nicht lange außen auf, hinter uns nahten schon weitere Gäste. Wir hofften, noch einen Tisch zu ergattern. Nix wie rein.
Wir betraten das Restaurant durch eine große Türe und waren erst einmal sprachlos! Dieses Wahnsinnsambiente hätten wir nie erwartet! .
Eichenparkett, Holzvertäfelungen. .
Eine verzierte und bemalte Holzdecke mit Deckenventilatoren, moderne und angenehme Beleuchtung. Was für ein Blick zur Decke!
So etwas hatten wir noch nicht gesehen.
Die großen Farbglasfenster, jedes Fenster mit einem anderen Motiv. .
Eine junge Dame nahm uns staunende Gäste freundlich in Empfang und checkte kurz die Reservierungen. Wir hatten Glück: Ein Tisch war noch frei.
Wir wurden zum blank polierten Tisch begleitet und bekamen die Karten vorgelegt. Die Speisekarte begeisterte uns wie das Ambiente. Wir wurden in Ruhe der „Qual der Wahl“ überlassen.
Wenig später wurden unsere Wünsche aufgenommen.
Wir starteten mit einem feinen Rieslingsekt brut, € 7,10, für die Beifahrerin und eine Flasche Mineralwasser, € 6,00 / 0,75 l. Aperitif
Zur Überbrückung der Wartezeit gab es eine cremige Gewürzbutter und frisches, sehr gutes Brot. Kleiner Gruß
Unsere Vorspeise, die Tagesempfehlung, wurde wenig später serviert: Thunfischtatar, Salat, Wasabiespuma und Kimchi zu € 16,00. Thunfischtatar, Salat, Wasabiespuma und Kimchi
Ein perfekter Auftakt. Der Thunfisch war nicht zu fein geschnitten und gab eine gute Textur im Mund und war sehr fein abgeschmeckt. Der Kimchisalat brachte den erwarteten Wumms ins Gericht, war aber nicht zu scharf abgeschmeckt.
Zum Hauptgang wählte ich ein Glas Riesling 360 Grad - € 7,00 und mein Mann den trockenen Grauburgunder - € 6,20 für je 0,2 l.
Während der Wartezeit auf unsere Hauptspeisen waren wir noch immer sehr mit der Betrachtung des tollen Ambientes beschäftigt.
Nach passender Wartezeit wurden die Hauptgerichte serviert.
Das Filet kräftig angebraten und noch wunderbar saftig. Mit den Beilagen ein ganz wunderbares und kreatives Gericht.
Mein Mann war sehr zufrieden.
Bei mir machte nochmals das Tagesgericht das Rennen. Eine für mich ungewöhnliche Entscheidung. Es war wohl der Herbstblues, den ich nicht bereuen würde: Sanft geschmorter Schweinebauch, Kartoffelpüree und Brokkoli - € 28,50. Schweinebauch, Kartoffelpüree und Brokkoli
Das Fleisch zerging auf der Zunge, das klassische Sößchen passte perfekt. Das Kartoffelpüree so buttrig (gut, dass ich die Butterdosis nicht sah). Der Brokkoli hatte den exakt richtigen Biss. Und selbst die Rote-Beete-Tupfer rundeten dieses Unami-Herbstgericht nochmals ab.
Die Servicedamen, darunter die Chefin, umsorgten uns immer aufmerksam, sehr freundlich und interessiert an unserem Feedback.
Das Restaurant war inzwischen gefüllt mit angenehmen Gästen. Dank großzügiger Tischabstände und auch sicherlich der Architektur des großen Raumes blieb die Akustik sehr angenehm.
Die Dessertkarte bot weitere Verführungen. Aber leider schafften wir kein Dessert mehr. Noch ein heißer Espresso zum Abschluss und dann machten wir uns, nach herzlicher Verabschiedung, auf den einstündigen Heimweg. .
Selbstverständlich werden wir wiederkommen. Dieser erste Besuch machte einfach nur Freude!
Im Sommer kann man hier herrlich draußen sitzen. Die Innenräume, auch die gepflegten und modernen Toiletten, sind barrierefrei.
Zum Haus: Es hat mich wirklich fasziniert.
Google sagt zur Historie: Der Wallonenhof in Otterberg hat eine interessante Geschichte:
Ursprünglich wurde er 1893 als Gartenvilla vom Bankier Karl Karcher in Kaiserslautern erbaut, diente später als Vereinshaus für den TSV Otterberg und wurde um 1935 an den Ortsrand von Otterberg versetzt, wo er heute als Restaurant und Eventlocation unter neuer Leitung steht, die den historischen Charme bewahren möchte. Der Name „Wallonen“ bezieht sich auf die Hugenotten (Wallonen), die im 16. Jahrhundert nach Otterberg kamen und die Siedlung entscheidend prägten.
Wir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht... mehr lesen
5.0 stars -
"Eine richtig tolle Entdeckung mit dem Wow-Effekt!" PetraIOWir waren unterwegs im Raum Kaiserslautern und mir fiel der Wallonenhof ein. Viel hatte ich bisher noch nicht über dieses Restaurant gehört, das Wenige war aber positiv. Reserviert hatte ich nicht, denn es war zeitlich nicht absehbar, ob es zum Abendessen passt.
Es passte!
Der Wallonenhof liegt etwas abseits am Otterberger Waldrand. Zwischen Tennisclub und Naturfreibad. Perfekt um nach sportlicher Betätigung den Kalorienhaushalt wieder aufzufüllen. Parkplätze stehen ausreichend für die Gäste zur Verfügung.
Beim ersten Anblick passte das freistehende Fachwerkhaus für mich nicht
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Unser kleines GastroGuide-Treffen 2025 neigte sich leider dem Ende.
„DerBorgfelder“ berichtete bereits sehr zeitnah von unserem Abschlussfrühstück.
https://www.gastroguide.de/restaurant/294253/cafe-sisu/koeln/
Auf das Hotelfrühstück wollten wir 3 von 5 Paaren an diesem Morgen verzichten.
Dank des Tipps von tischnotizen fanden wir hier, ohne Reservierung, mit sechs Personen (begründet verkleinerte Runde) noch Platz. Da war viel Glück im Spiel.
Bei unserem Eintreffen wurden wir herzlich begrüßt. Nach kurzer Klärung, das Café war nahezu ausgebucht, fand sich für uns das passende Zeitfenster und einen Tisch für die Paare derBorgfelder, Nolus und PetraIO. Carsten1972 und tischnotizen fehlten entschuldigt, aber von uns vermisst.
Das kleine Café punktet mit heller und sehr gepflegter Einrichtung. Schlicht, aber doch zum Wohlfühlen.
Nach und nach trafen die „reservierten“ Gäste ein. Der Geräuschpegel blieb trotzdem angenehm.
Die Karten (international mit türkisch-mediterranem Schwerpunkt) wurden gereicht. Meinem Mann entfuhr ein „ohje…“. Die Frühstückskarte nicht sehr klassisch. Das Marmeladen- / Honigbrötchen, das Schinken- / Käsebrot… fehlt.
Mir entfuhr ein Grinsen. Genau mein Ding! Der türkischen Betreiber geschuldet, ein feines Angebot abseits des deutschen gutbürgerlich.
Ohne die GastroGuide-Freunde hätte ich meinen Mann zum Frühstück nicht hierher bekommen. Obwohl er die Türkei als Reiseland sehr mag.
Fündig musste er werden und bestellte:
Rühreipfanne mit Sucuk - € 12,90. Dazu einen und einen zweiten Café Crema zu je € 3,50.
Ich konnte mich kaum entscheiden. Diese Frühstückskarte entsprach genau meinem Geschmack!
Die Qual der Wahl:
Lachs-Avocado-Brot – Pesto – Avocado – pochiertes Ei – hausgemachte Hollandaise, € 16,90. Dazu ein frischer Pfefferminztee (ich kann gut ohne Kaffee leben) - € 4,50.
Dass Pfefferminztee besser als Kaffee ist, erkennt der Kenner nicht nur am Geschmack, sondern auch am Preis ????.
Zügig wurden wir mit unseren Heißgetränken versorgt. Die bestellten Gerichte dauerten genau die Zeit, die ist für die frische und köstliche Zubereitung brauchte.
Kurz nach dem Servieren war mein Mann mehr als angetan von seiner Wahl.
Saftiges Rührei mit kross gebratener, würziger türkischer Wurst. Wie in der Türkei üblich, fehlte auch eine kleine Rohkostbeilage nicht.
Luftiges angeröstetes Weißbrot wurde dazu gereicht.
Auch der Kaffee wurde gelobt. So folgte eine zweite Tasse.
Und ich: Das breite Grinsen über dieses überaus köstliche Frühstück wich nicht mehr aus meinem Gesicht!
Genau mein Ding! Die Avocado mit perfekter Reifung auf kräftigem, geröstetem Brot.
Der Teller sehr schön dekoriert. Die Wassermelone, unverzichtbar in der Türkei, punktete in der Nebensaison mit gutem Aroma.
Reichlich Rucola hatte ich mir erbeten, er war wirklich reichlich und vor allem frisch. Räucherlachs geht qualitativ besser, aber dank der tollen Beilagen passte auch er gut ins Geschmacksbild. Übrig blieb nix. Nur eine sehr zufriedene Petra mit frischem Pfefferminztee.
Beim Brot macht das Sisu alles richtig. Was macht ein Frühstück ohne gutes Brot? Hier setzt man auf regionalen Einkauf bei der Eckes Backstube. Die macht einen sehr guten Job!
Angenehm gesättigt, nochmal tolle Gespräche. Wir machten den Tisch frei für die nächsten angekündigten Gäste.
Der Zeitplan passte für uns, natürlich auch dank der überaus netten Servicedamen, perfekt.
Zahlen per EC war möglich. Toiletten sind nur im Untergeschoss per Treppe erreichbar.
Wenn wir mal wieder in Köln sind: Zum Frühstück, auch für meinen zunächst skeptischen Angetrauten, die erste Wahl.