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GastroGuide-User: Wastel
hat De Beerkrog Ponyhof in 25849 Pellworm bewertet.
vor 5 Jahren
"Kirsten hat gesagt......"
Verifiziert

Geschrieben am 23.04.2016
Besucht am 30.04.2015
"........ Ich habe morgen Ruhetag, warst du schon mal im "Pony Hof" essen?"

Pony Hof?
Ja kenne ich.
In den 6 Jahren meines Aufenthaltes hier auf Pellworm bin ich dort hunderte male vorbei gefahren.
Immer wollte ich mal anhalten.
Nie  getan. 
Warum eigentlich nicht.  
In all meinen Handlungen gehe ich auf mein Bauchgefühl.
Aber auch das könnte sich doch  mal irren.


Heute also, im öffentlichen Inselanzeiger steht : 
"Hunde erlaubt" 
Also keine Probleme. Oder doch?

Parkplatz genug.
Innen, nach 3 Türen, steht man in einem Raum der mich sofort an Gasthäuser der 60 oder 70 Jahre in Österreich erinnerte.
Dunkle Holzbänke.
Schmiedeeisen.
Holztische ohne Decke,
Viele Totenlichter.
An den Wänden und Decken Kummets, Beschlagwerkzeug, Räder, Radnaben mit Funzel als Beleuchtung.
Fussboden Fliesen.

Ich bleibe immer !!!, jedesmal an der Tür erst stehen und frage wegen meines Hundes.
Nach Worten des Wirtes "ginge es eben noch mit meinem Zwergdackel." 
Einen grösseren Hund mag er nicht.

Bei der Bemerkung mit dem Hund bot ich ihm an, ohne Groll wieder zu gehen.
Er meinte, es ginge ja mit diesem kleinen Hund eben noch so!!! 
Es wäre ja kein Neufundländer. 
Warum wusste ich in diesem Moment, das wir beide keine Freunde werden würden? 
Platz?
Wo ich wollte, nur an dem Tisch da, da würde er sitzen.

Speisenkarte lag auf dem Tisch.
Etliche kleinere Gerichte, 3 oder 4 Pizzen, Schnitzel ( 13,50€) 
und Rumpsteak ( 19,50€)

Bier ist Jever in Jever Henkelgläsern zu 3,00€

Das Bier kam.
Normal.
Bestellung von mir: Schnitzel.

Normale Wartezeit.
Besteck in einer Papierserviette eingewickelt wurde angeliefert.
Neue Gäste kamen.

Mein Essen kam.
Beim ersten Blick wusste ich.
Gerhard, setze immer auf dein Bauchgefühl.

Eine kleine !! Ofenkartoffel mit Soure Creme. (diese zwar geschmacklos) aber nett angerichtet.
Ein Schnitzel. 

Die Grösse stimmte, das war aber auch alles.


Aber vor allem der Blattsalat auf dem gleichen Teller (wie ich DAS hasse)  löste in mir Freude aus.



Fand ich richtig zeitvertreibend wie ich sah, das das Dressing sich nun langsam unter die Panade des Schnitzels verteilte, diese aufweichte und so langsam endlich alles seinen Einheitsgeschmack bekam und es zu einer Bröselpampe wurde.


Der  Kartoffel in der Folie tat es nicht weh.
Leider, denn wären es nun Bratkartoffeln gewesen, hätte es sich wirklich gelohnt.


Immerhin fand ich es toll, das der Wirt eine wirklich spannende Illustrierte an SEINEM Tisch hatte.
Er sah die leeren Gläser bei mir und an den anderen Tischen immer erst, wenn er was servieren musste.


Ich denke mal, das dieses Restaurant, sein Ambiente und sein Essen bestimmt viele Liebhaber hat. 
Vielleicht auch Touristen die das als Insel-Folklore ansehen.
Ich möchte deren Vorlieben beileibe nicht kritisieren, ich gehöre leider nicht dazu.
Alles sehe ich immer ganz subjektiv und verurteile es auch nicht.


Das PL- Verhältnis stimmte in  keinster  Weise.


Immerhin wurde ich beim bezahlen gefragt ob es mir geschmeckt hätte.
Ich murmelte etwas von dickem Bauch den ich pflegen müsste, usw.


Mein Hund draussen bekam was vom Schnitzel.
Wie immer.
Er  schaute mich irgendwie komisch an.
Ich glaube, die Sau ist verwöhnt.

Bin nach Hause gefahren und habe mir dann eine Schnitte Körnerbrot mit Butter und Schinken von Braasch gemacht.

Bin eigentlich nun zufrieden.

Was mir nur immer im Kopf rumgeht.

Was habe ich Kirsten getan, das sie mir diesen Tip gab? 
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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