| Montag: | Ruhetag |
| Dienstag: | 16:00 - 24:00 Uhr |
| Mittwoch: | 16:00 - 24:00 Uhr |
| Donnerstag: | 16:00 - 24:00 Uhr |
| Freitag: | 16:00 - 24:00 Uhr |
| Samstag: | 11:30 - 24:00 Uhr |
| Sonntag: | 11:30 - 22:30 Uhr |
Küchenzeiten: Dienstag bis Freitag 16:00 – 21:45 Uhr, Samstag 11:30 – 21:45 Uhr durchgehend warme Küche, Sonntag 11:30 – 21:00 Uhr durchgehend warme Küche
"Wenn das Gute liegt so nah"
Geschrieben am 08.08.2026 2026-08-08
Restaurant im Hotel Walserhof
€-€€€
Restaurant
08382985618
Nonnenhorner Straße 15, 88142 Wasserburg (Bodensee)
"Fernköstliches Ramenprogramm mit freundlichen Grüßen aus der Fritteuse"
Geschrieben am 08.08.2026 2026-08-08 | Aktualisiert am 08.08.2026
Min Ramen Bar
€-€€€
Restaurant
072114597578
Waldstraße 19, 76133 Karlsruhe
"Licht und Schatten"
Geschrieben am 08.08.2026 2026-08-08
M10
€-€€€
Restaurant
072213952421
Marktplatz 10, 76530 Baden-Baden
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Von außen eher unscheinbar
Lebendiges, aber nicht unangenehmes Ambiente
Samtig-krosse Süßkartoffelkroketten
Chicken Kara-age für Freunde des Fingerfutterns
Tantanmen-Ramen mit Knuspergarnele
Aromatischer Winterwärmer
Asia-Pasta in trüber Glücksbrühe


Eigentlich hatten wir mit einem befreundeten Paar eine Reise zum Musical „Spamalot“ von Monty Python nach Köln gebucht und auch die Unterkünfte waren gebongt. Da kam ein paar Wochen zuvor die An- und Absage, da die Truppe an genau dem Tag bei „Wetten Dass“ auflaufen würde.
Das Wochenende war aber geblockt und so planten wir an den Bodensee um und hatten ein sehr schönes Wochenende in Wasserburg, Lindau und Umgebung. Und Abends schauten wir die Sendung und mir, ganz mir persönlich, war gar nicht mehr so arg, dass ich das Musical verpasste. Die Darstellung im Fernsehen war keine Werbung dafür. Aber vielleicht weiß ja jemand anderes positiveres darüber.
Langer Rede kurzer Sinn: Der Walser Hof.
Heuer waren wir mal wieder in Wasserburg und entschieden uns auch hier mal wieder, diesmal nur als Essensgäste, einzukehren.
Die schöne, weitläufige und beschattete Terrasse war ebenerdig zu erreichen.
Drinnen würde es aber deren zwei Stufen zur Toilette benötigen. Inwieweit die auch noch „umgangen“ werden können, haben wir nicht weiter nachgefragt.
Die ausgesprochen freundliche und entgegenkommende Bedienung(en) gab und die Auswahl unter den nicht reservierten Tischen und war auch sonst sehr zugewandt. Sie fragte kurz nach schnellen Wünschen, ließ uns aber auch gleich Zeit die Karten entsprechend zu studieren.
„Wenn sie die Karten schließen, weiß ich, dass sie gewählt haben“.
Sollte eigentlich immer so sein, meinte ich seither, aber bei den unzähligen Aushilfen bzw. Bedienungslegasthenikern dieser Welt oft noch nicht angekommen. Hier aber sehr versierte Kräfte. Das war sehr angenehm, wie sich auch später noch herausstellen sollte.
Ein Weißbier (zu 4,70) und ein Spezi (4,30) sollten es aber dann doch eher umgehend sein.
Der Tag war zwar warm, aber noch weit von den Hitzewellen des Sommers 2026 (zumindest im Süden) entfernt. Zwei Süppchen sollten es dann auch für uns sein.
Ganz nach dem alte schwäbischen Sprichwort, „A g’scheite Supp’ hot no koim Domma g’schadat“, bestellten wir uns ein Spargelcremesüppchen (6,90) und ein Flädlessüpple (5,50) um sie letztlich gemeinsam und kreuztauschend zu essen.
Die Suppen waren beide grundsätzlich gut. Aber während die Spargelcremesuppe mit ordentlich Einlage und einem tollen Aroma glänzte fiel die Flädlessuppe von der Würze her leicht ab. Sie war mitnichten schlecht, aber ein klein wenig mehr Bumms hätte ihr nicht geschadet. Dennoch waren wir auch mit ihr nicht unglücklich!
Meiner lieben Frau war nach Rumpsteak mit Kräuterbutter, Bohnengemüse und Bratkartoffeln (31,90),
während mich der Schwäbische Zwiebelrostbraten mit Röstzwiebeln, dazu Spätzle und gemischter Salatteller (29,90) anlachte.
Statt Bratkratoffeln wünschte sich meine Frau Pommes.
Nach den Suppen dauerte es zwar eine geraume, aber sicherlich keine unangenehme Zeit, bis die Hauptspeisen an den Tisch fanden.
Dazwischen halfen aber die Beilagensalate, welche frisch und schmackig-knackig dressiert waren über die kurze Durststrecke. Bei Letzterer half mir wiederum eine weitere Hopfenkaltschale zusätzlich diese zu überbrücken ;-)
Das Rumpsteak meiner lieben Frau kam ein paar wenige Minuten vor meinem Zwiebelrostpraten an den Tisch. Dabei entschuldigte sich die Dame da das System gerade hängen würde. Das akzeptierten wir gerne und mit wohlwollen.
Und dann waren sie da, die leckeren Teile aus dem Rinderrücken.
Und beide waren ausgezeichnet im Gargrad und ausgesprochen schmackofatzig!
Beim Rumpsteak sagten meiner Frau die Bohnen und die Speckwürfel darüber auch sehr zu.
Die Pommes waren sogar ausgezeichnet.
Mein Zwiebelrostbraten war ebenfalls sehr zart und perfekt. Wäre es ein Attribut eines Rostbratens ihn am Gaumen zerdrücken zu können, dann hätte es hier gepasst. Die Bratensoße war ein Träumchen und die Spätzle sehr anständig.
Wir waren ausgesprochen zufrieden mit der Einkehr.
Finde den „Fehler“?
Beim Rumpsteak war gar kein Beilagensalat annonciert. Also nicht in der Karte. Dennoch wurde versehentlich einer geliefert.
Ist doch nicht schlecht, wenn „das System hängt“.
Wir erwähnten dies und boten bei der Abrechnung an, den Beilagensalat natürlich zu bezahlen, da er ja auch sehr gut geschmeckt hatte.
Das verweigerte die Dame vehement, da der Fehler am Haus lag und nicht an uns.
Akzeptiert!
Das Trinkgeld fiel dann aber entsprechend aus. Wogegen sie sich dann doch nicht wehrte ;-)