Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 690018x gelesen 10191x "Hilfreich" 8623x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 19.07.2026 2026-07-19| Aktualisiert am
19.07.2026
Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es, soweit es der Betreiber weiß, nur ein Restaurant, in dem man die Spezialität zum direkten Verzehr kaufen kann: bei "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger Marktstrasse.
Bevor Vedat Gezginci in seine neue Lokalität eingezogen ist. hatte er einen Imbisswagen in Ensdorf, den er im vergangenen Dezember geschlossen hat. Neben Tantuni gibt es in seinem Völklinger Geschäft auch (Curry)-Wurst, Pommes und Chicken Nuggets, aber das sind eher die unwichtigen Nebendarsteller im Speisenangebot. Die meisten Menschen bestellen Tantuni, berichtet der Chef.
Doch was genau steckt nun hinter dem ominösen Trend-Gericht ? In der originalen Version wird Tantuni mit Rindfleisch in einer Yufka-Rolle, also in einer dünnen Fladenbrot-Rolle serviert, so der Betreiber. Diese Version gibt es auch bei Gezginci. Alternativ können die Gäste das Tantuni auch im Sandwich und mit Hühnchenfleisch bekommen. Zu dem geschnetzelten Fleisch im Brot kommen Tomaten, Petersilie, Zwiebeln, Zitronensaft und Granatapfelsirup dazu. Das Fleisch wird vorher gekocht und dann bei einer Bestellung in einer Art türkischem Wok kurz mit vielen Gewürzen angebraten und dabei mit Wasser bespritzt, zeigt der 29-jährige. Die Brotbeilage wird mit dem dabei entstehenden pikanten Öl benetzt, bevor sie mit Fleisch, Gemüse und Kräutern befüllt wird.
Tantuni-Angtebot bei "Mersin Tantuni & Co." in Völklingen: "Tantuni Lavash" (im Wrap/Yufka): sieben Euro mit Rindfleisch, sechs Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni Ekmek" (im Sandwich): acht Euro mit Rindfleisch, sieben Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni mit Jghurt": zehn Euro mit Rindfleisch, neun Euro mit Hühnchenfleisch. Gezgincis Lieblingsversion ist die mit Joghurt - "türkisches Sushi", wie er sagt. Die fertige Wrap-Rolle wird dafür in Streifen geschnitten und mit Joghurt sowie restlichem Öl übergossen. Viele Gäste würden sich aber erst einmal nur an die Sandwich- oder die Wrap-Version trauen.
In den Google-Rezensionen zeigen sich die Kunden größtenteils begeistert: "Bester Tantuni-Laden in der Umgebung", schreibt ein Nutzer. Auch andere Nutzer sind Fans: "Ich könnte jeden Tag hier essen", heißt es dort oder "Das Leckerste, was ich je gegessen habe".
Tatsächlich entfaltet sich spätstens beim zweiten Bissen in die üppige Portion Tantuni eine regelrechte Aroma-Geschmacksexplosion im Mund: Der kühle, neutrale Joghurt trifft auf das würzige Fleisch, Zitronensaft und Petersilie sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, und die Gewürze sind gelungen gemischt. Spätestens beim Probieren wird klar, dass das in jedem Fall kein Döner ist - auch wenn das Grundprinzip einer schnellen Mahlzeit das Gleiche bleibt.
(auszugsweise SZ vom 17.07.2026)
Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es,... mehr lesen
stars -
"Der Döner-Ersatz aus Völklingen" simba47533Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es,
Geschrieben am 18.07.2026 2026-07-18| Aktualisiert am
18.07.2026
Peter Wirbel hat sich ganz überraschend vom "Midi" verabschiedet. Was hinter dem Abschied steckt - und warum er dem Saarland treu bleibt.
Die Nachricht kommt überraschend und sorgt in der saarländischen Gastronomie für Diskussionen. Sternekoch Peter Wirbel verlässt das Restaurant "Midi" in St.Ingbert-Rohrbach. Am Samstagabend, 18.Juli, tischt er bei seiner letzten Schicht noch einmal groß auf. "Wir sind ausgebucht, viele treue Stammgäste kommen noch einmal zu uns", erklärt Peter Wirbel. "Die Neuigkeit ist gestern förmlich durch die Decke gegangen." Als sich die Nachricht von seinem Abschied aus dem "Midi" verbreitete, sei der letzte Abend innerhalb von 15 Minuten ausverkauft gewesen. Auf der Homepage des Restaurants, vertreten durch Hubert Pirrung (Pirrung Gruppe) ist zu lesen:"Danke für ein außergerwöhnliches erstes Sternekapitel. Mit seinem letzten Service am Samstag verabschiedet sich Peter Wirbel aus dem "Midi". Er hat dieses Restaurant mit seiner Persönlichkeit, seiner Küche und seinem kompromisslosen Qualitätsbewusstsein entscheidend geprägt. Für seinen Einsatz und die gemeinsame Zeit danken wir ihm herzlich. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Weg nur das Beste."
Und wie geht es für ihn und das Restaurant "Midi" weiter ? "Ich mache ab Montag mit meinem Sohn Nilas Urlaub am Gardasee", so Wirbel. Da könne er die jüngsten Entwicklungen sacken lassen. "Es ist derzeit alles noch ziemlich emotional." Ende Juli werde er wieder zurück sein. Sein Vertrag endet am 31.Juli.Solange mache das Restaurant auch eine bewusste Sommerpause. Wer im "Midi" sein Nachfolger werde und damit das zweite Fine-Dining-Kapitel aufschlage, wolle der Inhaber, die Pirrung Gruppe, Anfang nächster Woche bekanntgeben.
Peter Wirbel meinte zu seinem Abschied:"Es ist Zeit für eine neue Herausforderung. Ich habe weiterhin tierisch Bock und noch genug Saft im Tank." Er habe etliche Optionen, so der 41-jährige, ausschließlich im Saarland, dem er zusammen nmit seinem vierjährigen Sohn treu bleiben wolle.
Wirbel kocht gernhe und sehr gut mit regionalen, nachhaltigen und hochwertigen Produkten. Sein letztes "Menü Midi" am heutigen Samstagabend, das er gestaltet hat, ist dafür ein Musterbeispiel: Da gibt es unter anderem eine Variation vom Blumenkohl, Rote Bete-Risotto mit Ziegenkäse und Kürbiskernen, Forelle aus der Region mit Rhabarber und Minze, Ravioli vom Longhorn-Rind und Duo vom Bliesgau-Reh.
(auszugsweise SZ vom 18./19.07.2026)
Peter Wirbel hat sich ganz überraschend vom "Midi" verabschiedet. Was hinter dem Abschied steckt - und warum er dem Saarland treu bleibt.
Die Nachricht kommt überraschend und sorgt in der saarländischen Gastronomie für Diskussionen. Sternekoch Peter Wirbel verlässt das Restaurant "Midi" in St.Ingbert-Rohrbach. Am Samstagabend, 18.Juli, tischt er bei seiner letzten Schicht noch einmal groß auf. "Wir sind ausgebucht, viele treue Stammgäste kommen noch einmal zu uns", erklärt Peter Wirbel. "Die Neuigkeit ist gestern förmlich durch die Decke gegangen." Als sich... mehr lesen
stars -
""Midi"-Sternekoch will im Saarland bleiben" simba47533Peter Wirbel hat sich ganz überraschend vom "Midi" verabschiedet. Was hinter dem Abschied steckt - und warum er dem Saarland treu bleibt.
Die Nachricht kommt überraschend und sorgt in der saarländischen Gastronomie für Diskussionen. Sternekoch Peter Wirbel verlässt das Restaurant "Midi" in St.Ingbert-Rohrbach. Am Samstagabend, 18.Juli, tischt er bei seiner letzten Schicht noch einmal groß auf. "Wir sind ausgebucht, viele treue Stammgäste kommen noch einmal zu uns", erklärt Peter Wirbel. "Die Neuigkeit ist gestern förmlich durch die Decke gegangen." Als sich
Geschrieben am 18.07.2026 2026-07-18| Aktualisiert am
18.07.2026
Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in der Saarbrücker Heuduckstrasse ein, westfafrikanische Küche zu genießen. Bida verspricht dort "Essen wie zuhause bei Mama". Das spiegelt sich auch im Namen des Lokals wider: "Ahomé bedeutet so viel wie zu Hause", erklärt er. Statt einer großen Auswahl gibt es hier wie bei seiner Mama eine kurze Speisekarte. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei westafrikanische Klassiker: Jollof Rice, ein Gewürzreis mit Tomatensoße, und Fufu, ein stärkehaltiger Brei aus traditionellen Pflanzen mit Erdnusssoße. Ergänzt wird dieses Angebot durch ein drittes Gericht, das jede Woche variiert.
Mit der Unterstützung von Freunden und Familie renovierte der gelernte Konstruktionsmechaniker die leerstehenden Räume des früheren Restaurants "El Paso" von Grund auf. Acht Monate später steht Bida nun stolz hinter seinem eigenen Tresen. Heute sei er glücklich, sagt er. Mit seiner Gastronomie möchte er seinen Gästen das gleiche Gefühl vermitteln, das das Essen seiner Mutter in ihm auslöst. Das Gefühl von Geborgenheit ist dabei nicht nur auf dem Teller präsent: Familie und Freunde sind alle ein Teil des Restaurants. Im Mittelpunkt steht dabei immer Bidas Mutter, von allen liebevoll "Mama" genannt. Sie "führt Regie" und gibt auch in der Küche den Ton an, berichtet der Restaurantbetreiber.
Sein Restaurant scheint gut anzukommen. Kürzlich seien mehr Gäste gekommen, als Sitzplätze vorhanden waren, erzählt er. Und er überlege, ob vielleicht die Gäste über das wöchentlich wechselnde Gericht entscheiden sollen. Bida holt tief Luft, er hat noch viel vor. Dann trinkt Karim Bida seinen Hibiskussaft aus und stellt das leere Glas auf den Tresen. Noch ist es ruhig im "Ahomé 228". Doch schon morgen früh wird wieder eschnibbelt und gtekocht, um den Gästen ein Gefühl von Zuhause zu geben.
(auszugsweise SZ vom 17.07.2026)
Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in... mehr lesen
stars -
"Afrikanische Küche wie von Mama ......" simba47533Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in
Geschrieben am 17.07.2026 2026-07-17| Aktualisiert am
17.07.2026
Besucht am 16.07.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 35 EUR
Mme.Simba schlug am gestrigen frühen Abend vor, wieder mal die Dienste des Heimservices vom Ristorante "San Remo" in Anspruch zu nehmen. Also wurde der entsprechende Flyer aus dem Küchenregal hervorgekramt und wir suchten heraus, was wir haben wollten. Für sie wurde es die kleine Version der "Pizza Ortolana" mit Käse, Zucchini, Aubergine, Paprika und Knoblauch für EUR 13,00. Zusätzlich bat sie bei der Bestellung am Telefon darum, die Pizza zusätzlich mit ein paar Sardellen zu belegen. Ihrem Wunsch wurde entsprochen, wobei ich nicht sagen kann, ob gegen Aufpreis oder "aufs Haus". Als Dessert bestellte sie für sich Tiramisu für EUR 8,90. Ich hatte nicht sonderlich viel Appetit und beschränkte mich deshalb auf eine Vorspeise. "Vitello Tonnato" hatte ich vor etlichen Jahren zuletzt gegessen; hatte mir eigentlich meistens gut geschmeckt, also wurde für EUR 13,50 ein neuer Versuch gewagt. Dazu machte ich mir, als die Lieferung gekommen war, zwei Toast; das musste reichen.
Meine Frau war mit ihrer Pizza sehr zufrieden; zwei Drittel davon schaffte sie, der Rest wanderte in den Kühlschrank, um heute kurz aufgewärmt verzehrt zu werden. Das Tiramisu sah sehr gut aus und schmeckte wohl auch so. Mein "Vitello Tonnato" gab keinerlei Grund zu Klagen: das Kalbfleisch genau so dünn geschnitten wie es sich gehört, im Kern rosa und mit der Thunfischsauce, veredelt mit anfrittierten Kapern und ein paar grünen entsteinten Oliven, bedeckt. Geschmacklich sehr fein; würde ich jederzeit wieder bestellen.
Fazit: Einmal mehr waren wir mit dem "San Remo"-Heimservice durchaus zufrieden und können ihn auch getrost weiterempfehlen.
Mme.Simba schlug am gestrigen frühen Abend vor, wieder mal die Dienste des Heimservices vom Ristorante "San Remo" in Anspruch zu nehmen. Also wurde der entsprechende Flyer aus dem Küchenregal hervorgekramt und wir suchten heraus, was wir haben wollten. Für sie wurde es die kleine Version der "Pizza Ortolana" mit Käse, Zucchini, Aubergine, Paprika und Knoblauch für EUR 13,00. Zusätzlich bat sie bei der Bestellung am Telefon darum, die Pizza zusätzlich mit ein paar Sardellen zu belegen. Ihrem Wunsch wurde entsprochen,... mehr lesen
Ristorante San Remo
Ristorante San Remo€-€€€Restaurant, Lieferdienst068932661Provinzialstraße 18, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Ganz so flugs wie gewohnt war der "San Remo"-Heimservice diesmal nicht ......" simba47533Mme.Simba schlug am gestrigen frühen Abend vor, wieder mal die Dienste des Heimservices vom Ristorante "San Remo" in Anspruch zu nehmen. Also wurde der entsprechende Flyer aus dem Küchenregal hervorgekramt und wir suchten heraus, was wir haben wollten. Für sie wurde es die kleine Version der "Pizza Ortolana" mit Käse, Zucchini, Aubergine, Paprika und Knoblauch für EUR 13,00. Zusätzlich bat sie bei der Bestellung am Telefon darum, die Pizza zusätzlich mit ein paar Sardellen zu belegen. Ihrem Wunsch wurde entsprochen,
Geschrieben am 14.07.2026 2026-07-14| Aktualisiert am
14.07.2026
Die Wärmelampe, der Ofen und die Sonne draussen brennen die Temperaturen in der Küche des "Roten Hirschs" inh Richtung Sauna., der Plat du jour füllt den kleinen gekachelten Raum mit einem heißluftigen Kräuterhauch, dampfiger Tomatenwolke und röstigem Schnitzelduft - einige Schnitzel wandern gerade mit Tomate und Mozarella zugedeckt unter den Grill. Und da, hinter der Wärmelampe, steht Torsten Bach, grinst und sagt: "Das geht noch schlimmer."
Seit 10 Uhr werkelt er zusammen mit David Nau, dem anderen Koch, im "Hirsch" in der Küche, dazwischen kleine Pause bis zum Abendservice, aber dann rutschen wieder Bouillabaisse, hausgemachte Spaghetti mit Octopus und Chorizo oder Steak Frites über den glühenden Pass Richtung Gastraum. Nach Hause geht es für den 43-jährigen erst frühestens um 22 Uhr.
Seit 24 Jahren steht Bach nun hinterm Herd, nd das Kochen liebt er noch immer. "Wenn ich wirklich ein Lieblingsgericht auswählen müsste, danjn wäre das Risotto in all seinen Formen." Deswegen und aus ganz pragmatischen Gründen: "Es ernährt dich. Kochen macht Spaß. Und Essen noch mehr", sagt er und lacht. Wenn man Torsten Bach fragt, was für ihn denn nun gutes Essen ausmacht, dann schau er für einen ganz kleien Moment verdutzt und erklärt: "Es muss schmecken. Egal, ohb das jetzt Hausmannskost oder Sterneküche ist." Und Essen schmeckt, wenn es einfach gut ist, mit guten Zutaten, die zueinander passen, sagt er. So wie der Seehecht aus dem Urlaub am Gardasee, den Bach jedes Mal bestellt Der Hecht confiert langsam in Butter, bis er ganz zart ist, trifft dort im Butterbad auf Lorbeer, ein wenig Pfeffer und Kräuter. Dazu ein Stück cremig-knusprig gebratene Polenta. "Das war ganz simpel, und dieser Fisch ist unter der Gabel zerfallen", erzählt Bach. Den Hecht hat er das erste Mal vor fünf Jahren dort gegessen, und bis heute konnte ihn kein anderes Gericht übertreffen.
Zumindest die Temperaturen in der "Hirsch"-Küche lassen an warme Urlaubstage denken.
(auszugsweise SZ vom 14-07.2026)
Die Wärmelampe, der Ofen und die Sonne draussen brennen die Temperaturen in der Küche des "Roten Hirschs" inh Richtung Sauna., der Plat du jour füllt den kleinen gekachelten Raum mit einem heißluftigen Kräuterhauch, dampfiger Tomatenwolke und röstigem Schnitzelduft - einige Schnitzel wandern gerade mit Tomate und Mozarella zugedeckt unter den Grill. Und da, hinter der Wärmelampe, steht Torsten Bach, grinst und sagt: "Das geht noch schlimmer."
Seit 10 Uhr werkelt er zusammen mit David Nau, dem anderen Koch, im "Hirsch" in... mehr lesen
stars -
""Löffel-Wohlfühl-Gericht" für alle Geschmäcker ........." simba47533Die Wärmelampe, der Ofen und die Sonne draussen brennen die Temperaturen in der Küche des "Roten Hirschs" inh Richtung Sauna., der Plat du jour füllt den kleinen gekachelten Raum mit einem heißluftigen Kräuterhauch, dampfiger Tomatenwolke und röstigem Schnitzelduft - einige Schnitzel wandern gerade mit Tomate und Mozarella zugedeckt unter den Grill. Und da, hinter der Wärmelampe, steht Torsten Bach, grinst und sagt: "Das geht noch schlimmer."
Seit 10 Uhr werkelt er zusammen mit David Nau, dem anderen Koch, im "Hirsch" in
Geschrieben am 12.07.2026 2026-07-12| Aktualisiert am
12.07.2026
Besucht am 11.07.2026Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 179 EUR
Auch diesmal hat das wieder nicht geklappt; beide Gerichte schmecken mir einfach zu gut, auch wenn gestern z.B. ausser der Reihe "Collido de Cordro" (Geschmorte Lammhaxe) oder "Paella Mixta" mit Hühnchen, Kaninchen, Calamares, Musacxheln und Garnelen auf der Karte standen :-))
Der Vorschlag, gestern am Abend im "La Paella" zu essen, war von unserer Tochter gekommen; quasi als kleine Vorfeier zu ihrem heutigen Hchzeitstag, zumal das "La Paella" an allen Juli-Sonntagen, also auch heute, geschlossen bleibt. Kurz vor 18 Uhr trafen wir am gestrigen Abend ein, wir waren die ersten Gäste. Später wurden noch vier Tische besetzt. Normalerweise ist gerade am Wochenende der Laden so gut wie ausgebucht, aber wahrscheinlich sorgen die hohen Temperaturen dafür, dass das Geschäft derzeit etwas weniger brummt.
"Zu vino sag ich nie no" ! Gestern aber schon; ich hatte Fahrdienst und beschränkte mich deshalb auf nur ein Weizenbier (0,5l EUR 4,60) und einen Espresso (EUR 2,50) nach dem Essen. Wein trinke ich seit dem Tod von Pico, dem Wirt, nicht mehr; Senora Guzman, seine Witwe, hatte die früher recht stattliche Karte mit spanischen Weinen, für mich doch zu sehr "ausgedünnt"..Beim Bezahlen der Rechnung gab es noch vier Limoncellos (Hoppla, sind wir hier plötzlich in Italien?) aufs Haus.Normalerweise wird hier "Sol y Sombra" aufgetischt Unsere Tochter trank ihren Limoncello, unser Schwiegersohn verzichtete und ich trank meinen und den meiner Frau. Sie trank zunächst Mineralwasser (0,7l EUR 5,50) und später ein alkoholfreies Weizenbier (0,5l EUR 4,50). Wasser- und auch weizenmässig schloss sich unser Jungvolk an.
Seit dem letzten Besuch am 01.05. mit meiner Frau und meiner Klever Verwandtschaft haben sich ausnahmslos alle Preise für die Speisen um jeweils 1,00 Euro erhöht; das ist tolerabel, so lange sich die Speisenqualität nicht verschlechtert sondern zumindest gleich bleibt. Und das ist. wie wir feststellen konnten, absolut der Fall.
Meine Frau bestellte als Vorspeise "Gegrillte Sardinen" für EUR 8,50 und als Hauptgericht "Gemischter Tapasteller" für EUR 16,50, wobei dieser Teller normalerweise von ihr als Vorspeise geordert wird. Ich kenne von Besuchen in Katalonien, Griechenland oder auch Krotatien, dass man die einzelnen Sardinen zwischen Daumen und Zeigefinger an der Schwanzflosse packt, sie so zu Munde führt und dann den kompletten Fischkörper abbeisst und im Ganzen, also incusive der zarten Gräten verzehrt. Mein Schatz dagegen hat die Fischlein Stück für Stück sorgfältig filettiert; geht natürlich auch. Geschmeckt haben sie ihr sehr gut, viel gefallen fanden beide Damen auch an ihren Tapasteller. Für mich war einmal mehr die "Sopa de Pescado" (Fischsuppe) eine wahre Gaumenfreude; den Preis von nunmehr EUR 12,50 ist sie allemal wert , nicht zuletzt auch dank der reichen Einlage (zweierlei Fisch, zweierlei Muscheln, kleine Kalmare und Garnelen). Auch mein Hauptgericht, die gegrillten Calamares für EUR 25,50, enttäuschte mich nicht: in Ringform wie auch längs aufgeschnittene Calamar-Tuben, dazu Ärmchen in verschiedenen Größen, eine Riesengarnele und knusprige Patatas Bravas. Glanzlicht menes Tellers war allerdings eine unversehrte Tube (Länge geschätzt so zwischen 15 und 18 cm) von einem großen Calmar; so einen Kaventzmann hatte mir Senora Guzman noch nie zuvor aufgetischt. Ich hatte wirklich Mühe, meinen Teller leerzukriegen; zwei Patatsstücke mussten leider zurückbleiben.
Unsere Tochter hatte als Hauptgericht "Pescado al Vino Blanco"" für EUR 27,50; dieses Gericht bestellt sie hier häufiger und war mit ihrer Wahl einmal mehr hochzufrieden. Unser Schwiegersohn muss leider seit Wochen regelmässig zur Blutwäsche (Lipidapharese); das hat zur Folge, dass er bis auf weiteres auf viele Gerichte (alles Gegrillte, Gebratene oder Gebackene, fast alle Arten von Würsten etc.) verzichten muss, da ihm solche Speisen derzeit einfach absolut nicht mehr bekommen. Auch Fisch hatte er deshalb seit Wochen nicht mehr gegessen, ass gestern als Vorspeise viel vom gemischten Salat und riskierte es dann doch, die von ihm fast immer georderte "Parillada dePescado" für EUR 32,50 zu bestellen. Ausser reichlich gegrilltem Fisch sind auf dieser Platte neben Patatas Bravas noch größere Garnelen und Calamares zu finden. Wie jedesmal profitierte seine Frau auch gestern davon, dass er keine Meeresfrüchte mag, die gehen immer komplett an sie. Wäre ihm der Fisch nicht bekommen, hätte wir es mit Sicherheit spätestens heute erfahren. So gilt wohl der Spruch:"Keine Nachricht ist gute Nachricht."
Fazit: Einmal mehr haben wir uns dank der sehr guten Küche von Senora Guzman sehr wohlgefühlt; auch der Service der gestern diensthabenden junge Dame (dem Aussehen nach wohl die Tochter)war sehr ansprechend. Natürlich kommen wir wieder und dann werde ich wirklich mal was anderes essen; fest versprochen!
Auch diesmal hat das wieder nicht geklappt; beide Gerichte schmecken mir einfach zu gut, auch wenn gestern z.B. ausser der Reihe "Collido de Cordro" (Geschmorte Lammhaxe) oder "Paella Mixta" mit Hühnchen, Kaninchen, Calamares, Musacxheln und Garnelen auf der Karte standen :-))
Der Vorschlag, gestern am Abend im "La Paella" zu essen, war von unserer Tochter gekommen; quasi als kleine Vorfeier zu ihrem heutigen Hchzeitstag, zumal das "La Paella" an allen Juli-Sonntagen, also auch heute, geschlossen bleibt. Kurz vor 18 Uhr trafen... mehr lesen
Restaurant La Paella
Restaurant La Paella€-€€€Restaurant, Biergarten068188374988Kanalstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"Schwer für mich, an der Sopa de Pescado oder den gegrillten Calamares vorbeizukommen....." simba47533Auch diesmal hat das wieder nicht geklappt; beide Gerichte schmecken mir einfach zu gut, auch wenn gestern z.B. ausser der Reihe "Collido de Cordro" (Geschmorte Lammhaxe) oder "Paella Mixta" mit Hühnchen, Kaninchen, Calamares, Musacxheln und Garnelen auf der Karte standen :-))
Der Vorschlag, gestern am Abend im "La Paella" zu essen, war von unserer Tochter gekommen; quasi als kleine Vorfeier zu ihrem heutigen Hchzeitstag, zumal das "La Paella" an allen Juli-Sonntagen, also auch heute, geschlossen bleibt. Kurz vor 18 Uhr trafen
Geschrieben am 09.07.2026 2026-07-09| Aktualisiert am
11.07.2026
Dieser Wassermelonen-Würfel schmeckt so, als würde man sich als Kind Wassermelonengeschmack herbeiträumen.Davor aber schmeißt diese Kleinigkeit, die Silio Del Fabro mit seinem Team in der "Esplanade" in Saarbrücken zum Aperitif reich, einen im fast ganz wörtlichen Sinne ins eiskalte Wasser - chiffonierte Minze türmt zusammen mit der eiskristalligen Minz-Granita auf dem Melonenstück und schickt den Esser als Begrüßung elegant ins Meer. Erst dann kommt die Wassermelone, die unter anderem mit Limonenöl, einer akzmischung, Ingwer und Chili schmelzig gezogen ist. Und irgendwie bringen diese Komponenten die Wassermelone dazu, mehr wie sie selbst zu schmecken.
Es sind Details we diese, die für Küchenchef Silio Delo Fabro aus Püttlingen eine wichtige Rolle spielen, wenn er ein Gericht für die "Esplanade" entwickelt. Diese Details sind auch an den zwei Michelinsternen beteiligt, die das Restaurant seit 2021 unter seiner Führung hält. Aber wer dieses Niveau halten will, noch höher hinaus will, der braucht mehr als Detailverliebtheit. Ein 14,5-Stundentag.ist für Del Fabro normal, im Vergleich zu seiner Ausbildungszeit schon eher ruhig - wie man aus seinen Erzählungen ableiten kann.
Wenn Del Fabro über Essen spricht, dann spricht er davon, dass die sardischen Gnocchi mit Ragu Bianco von der Karte der "Esplanade" schmecken "wie eine Umarmung von Mama". Und von "diesem Knacken, wie bei einer Spaghetti, die richtig schön al dente ist", wenn er von den Mehlknödeln seiner Mutter spricht, die er gerne kalt gegessen hat.Oder aber davon, wie sein Vater immer die Eierschmier in einer iesigen Pfanne vor ihn und seinen brüdern auf den Tisch gehievt hat - "Wenn ich da so drüber nachdenke, dann ist das schon echt viel die Erinnerungen an das Essen als Kind damals."
Doch die "Spaghetti Bolo" von Del Fabros Mutter: "Bis heute ist das mein absolutes Lieblingsgericht." Und das kocht er auch heute noch für seine Frau und seine beiden Kinder, meist sogar am llebsten mit Engelshaar-Pasta, ganz besonders dünnen Spaghetti. Del Fabro eerklärt lachend: "Ich weiß, Bolognese mit Engelshaar-Spaghetti ist eigentlich ein absolutes No-Go, aber ich finde, wenn man diese sehr dünnen Nudeln benutzt,dann hat das einfach so einen besonderen Schmelz."
Jetzt aber kommt gerade der erste Bon mit einer Bestellung in die Küche der "Esplanade" gesurrt. Silio Del Fabro stockt kurz, ruft eine omonöse Zahlenkombination. Antwort aus den stählernen Küchenzeilen: "Jawohl." Die Rotbarben, die der Küchenchef gerade noch mit dem Pariermesser bearbeitet hat, liegen in akkuraten Tranchen auf einem Silbertablett, das frisch gebackene Brot und die Kleinigkeiten zum Aperitif warten schon auf dem Pass - inclusive Wassermelone.
Info Silio Del Fabro - zur Person: Der heutige Sternekoch hat seine Ausbildung 2004 im Panoramahotel in Saarlouis begonnen. Danach folgten Stationen im "Gourmetrestaurant Wein- & Tafelhaus Oos" in Trittenheim. im Dri-Sterne-Restaurant des Waldhotels Sonnora in Dreis sowie eine Residenz bei Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau. Bevor er 2017 Küchenchef in der Saarbrücker "Esplanade" wurde, arbeitete er sechs Jahre im Saarbrücker "Gäsehaus Erfort" als Souschef. Del Fabro wurde 2026 vom kulinarischen Reiseführer Gusto zum "Koch des Jahres" gekürt.
(auszugsweise SZ vom 09.07.2026)
Dieser Wassermelonen-Würfel schmeckt so, als würde man sich als Kind Wassermelonengeschmack herbeiträumen.Davor aber schmeißt diese Kleinigkeit, die Silio Del Fabro mit seinem Team in der "Esplanade" in Saarbrücken zum Aperitif reich, einen im fast ganz wörtlichen Sinne ins eiskalte Wasser - chiffonierte Minze türmt zusammen mit der eiskristalligen Minz-Granita auf dem Melonenstück und schickt den Esser als Begrüßung elegant ins Meer. Erst dann kommt die Wassermelone, die unter anderem mit Limonenöl, einer akzmischung, Ingwer und Chili schmelzig gezogen ist. Und... mehr lesen
stars -
"Püttlingens Starkoch und sein Leibgericht ......" simba47533Dieser Wassermelonen-Würfel schmeckt so, als würde man sich als Kind Wassermelonengeschmack herbeiträumen.Davor aber schmeißt diese Kleinigkeit, die Silio Del Fabro mit seinem Team in der "Esplanade" in Saarbrücken zum Aperitif reich, einen im fast ganz wörtlichen Sinne ins eiskalte Wasser - chiffonierte Minze türmt zusammen mit der eiskristalligen Minz-Granita auf dem Melonenstück und schickt den Esser als Begrüßung elegant ins Meer. Erst dann kommt die Wassermelone, die unter anderem mit Limonenöl, einer akzmischung, Ingwer und Chili schmelzig gezogen ist. Und
Geschrieben am 06.07.2026 2026-07-06| Aktualisiert am
06.07.2026
Besucht am 05.07.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 46 EUR
Gestern war uns danach, in Sachen Essen einen Bringedienst in Anspruch zu nehmen; letztlich entschieden wir uns aber gegen einen Italiener und für das "Little Hanoi". Das hat allerdings keinen Bringedienst, also gab ich, nachdem wir uns Vorspeisen und Hauptgerichte aus dem LH-Flyer herausgesucht hatten, unsere Bestellung telefonisch durch und setzte mich ins Auto. Gut zwanzig Minuten braucht man an einem verkehrsberuhigten frühen Sonntagabend, um von uns aus nach SB-Jägersfreude zum "Little Hanoi" zu gelangen. Dort war man gerade dabei, unsere Bestellung sorgfältig zu verpacken. Als es ans Bezahlen ging staunte ich nicht schlecht; die Hauptgerichte, die noch vor wenigen Wochen EUR 15,50 gekostet haben, haben preislich einheitlich mit EUR 17,50 um über 10% angezogen, für das Bo Nuong (Entrecôte), das bisher EUR 29,90 gekostet hat, muss man nunmehr sogar EUR 32,90 latzen. Auf die Frage, ob ich denn einen Flyer mit den neuen Preisen habe könnte, erklärte man mir, dass die Preiserhöhungen erst zum 1. Juli stattgefunden hätten und dass der Drucker mit den neuen Flyern in Verzug sei. Na ja, kann stimmen oder auch nicht.
Zuhause wurde das bestellte Essen ausgepackt, die Zuordnung fiel leicht, da alle Behälter und Dip-Schüsselchen mit den Nummern der Gerichte im Flyer versehen waren. Besteck aus der Küchenschublade geschnappt und schon konnte das muntere Schmausen beginnen.
Meine Frau hatte als Vorspeise den "Wakame-Salat" (Feiner Salat aus zarten Wakame-Algen mit einer leichten Textur und einem angenehmen Meeresaroma, abgerundet durch frische Frühlingszwiebeln und gerösteten Sesam); hier war der frühere Preis von EUR 5,50 auf EUR 5,00 reduziert worden. Was es doch nicht alles geben tut in dieser Zeit der Preiserhöhungen :-))). Ich hatte meine "Little Hanoi"-"Stammvorspeise in Form der "Há Cao Tôm" (Gedämpfte traditionelle vietnamesische Dumplings mit einer feinen durchscheinenden Reisteighülle und einer saftigen Garnelenfüllung); hier war der Peis von EUR 6,00 unverändert geblieben, genau wie die hervorragende Qualität der Dumplings.
Hauptgericht meiner Frau war "Bún Nem" (Ein Klassiker der vietnamesischen Küche! Wir kombinieren knusprig frittierte authentische Frühlingsrollen mit feinen Reisnudeln, frischen Kräutern und knackigem Salat. Serviert mit unserer hausgemachten leicht süß-sauren Nuoc Cham Sauce) für EUR 17,50 (vormals EUR 15,50). Ich hatte Udon Xào" (Herzhaft im Wok gebratene Udon-Nudeln mit Gemüse, frische Kräutern und knuspriger Entenbrust) für EUR 17,50 (vormals ebenfalls EUR 15,50). Von meiner Frau habe ich über ihr Hauptgericht nichts Negatives gehört, während mein Hauptgericht der sprichwörtliche Griff ins Klo war. Die "Udon-Nudeln" waren keine; das hätte ich noch verschmerzt. Was mir allerdigs als "Entenbrust" vorgesetzt wurde, hatte mich dan doch sehr geärgert. Wenn ich im Laden eine Entenbrust kaufe und nach dem Garen in Scheiben aufschneide, ist allein schon der Anblick sehr lecker und appetitanregend. Ich weiß nicht, woher Asia-Gastros ihre Entenbrüste herbekommen: oft haben die verknorzelten Gebilde nur wenig Ähnlichkeit mit einer richtigen Entenbrust, appetitanregend sieht da so gut wie nichts aus. So auch hier, und was im Flyer als "knusprig" annonciert wurde, war mehr als das: es war total übergart, am Rande des Verbranntseins und seinen Preis nicht wert. Für dieses verhunzte Gericht muss ich im Bereich "Essen" zweieinhalb Sterne abziehen. Ausserdem werde ich im "Little Hanoi" nichts mehr mit Ente bestellen.Punkt.Dafür werde ich es dann mal mit dem Hauptgericht "Bún Cha" (Ein traditionsreiches Gericht direkt aus Hanoi!) probieren, natürlich im Anschluss an meine Lieblingsdumplings "Há Cao Tôm".
Gestern war uns danach, in Sachen Essen einen Bringedienst in Anspruch zu nehmen; letztlich entschieden wir uns aber gegen einen Italiener und für das "Little Hanoi". Das hat allerdings keinen Bringedienst, also gab ich, nachdem wir uns Vorspeisen und Hauptgerichte aus dem LH-Flyer herausgesucht hatten, unsere Bestellung telefonisch durch und setzte mich ins Auto. Gut zwanzig Minuten braucht man an einem verkehrsberuhigten frühen Sonntagabend, um von uns aus nach SB-Jägersfreude zum "Little Hanoi" zu gelangen. Dort war man gerade dabei,... mehr lesen
Restaurant Little Hanoi
Restaurant Little Hanoi€-€€€Restaurant068159097235Hauptstraße 20, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
"Ganz so toll wie bei den bisherigen Besuchen war es diesmal mit meinem Hauptgericht nicht, dafür aber teurer" simba47533Gestern war uns danach, in Sachen Essen einen Bringedienst in Anspruch zu nehmen; letztlich entschieden wir uns aber gegen einen Italiener und für das "Little Hanoi". Das hat allerdings keinen Bringedienst, also gab ich, nachdem wir uns Vorspeisen und Hauptgerichte aus dem LH-Flyer herausgesucht hatten, unsere Bestellung telefonisch durch und setzte mich ins Auto. Gut zwanzig Minuten braucht man an einem verkehrsberuhigten frühen Sonntagabend, um von uns aus nach SB-Jägersfreude zum "Little Hanoi" zu gelangen. Dort war man gerade dabei,
Geschrieben am 30.06.2026 2026-06-30| Aktualisiert am
01.07.2026
Besucht am 29.06.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 26 EUR
Seit vielen Jahren fahre ich immer wieder mal zum "Asia Bistro Imbiss Linh", um dort bei Familie Nguyen etwas für mich und meine Frau abzuholen. Schlag 17 Uhr, denn da wird nach der Mittagspause wieder geöffnet, rufe ich jedesmal im Imbiss an (zuvor haben wir im Imbiss-Flyer etwas für uns ausgesucht), Frau Nguyen meldet sich, ich gebe unsere Bestellung durch, dann kommt ihr Standardspruch: "In 20 Minuten fertig!" und ich setze mich direkt ins Auto. Knapp zwanzig Minuten brauche ich nämlich durch die halbe Stadt, um von uns aus zum Imbiss zu kommen. Trete ich dort durch die Tür, ist Frau Nguyen meist schon dabei, unsere Speisen in eine große Tüte sehr sorgfältig einzupacken mit Pappdeckeln zwischen den einzelnen Styroporbehältern. Noch zwei Glückskekse und den Kassenzettel dabei: Klappe zu, Affe tot! Und sommers wie winters stand bisher Herr Nguyen in seiner kleinen Küche, war dort geschäftig am Werkeln und hatte dabei seine dicke wollene Strickmütze auf dem Kopf. Gestern, ich fasste es kaum, sah ich ihn erstmals "ohne", quasi eine Premiere! Ich musste direkt zweimal hinschauen: issers oder issers nicht ? Doch, er war es leibhaftig, wohl "bezwungen" von den derzeit irre hohen Temperaturen: in Saarbrücken-Burbach waren es z.B. höllische 41,7 ° Celsius!
Doch nun nach dem kurzen Vorspann zum eigentlichen Bericht..
Meine Frau hatte für sich diesmal nur eine Vorspeise bestellt: aus dem Bereich "Salate der Saison (Mayonnaise-Dressing)" nämlich den gemischten Salat mit panierter Hühnerbrust & 5 Gemüserollen" für EUR 12,00. Aha, da haben wir einen kleinen Preisaufschlag; zuletzt waren es noch EUR 10,80 gewesen. Für mich gab es einmal mehr aus dem Bereich "Empfehlungen" mit N2 die Currynudeln mit Hühnerfleisch, Garnelen, Gemüse und Ei für EUR 13,50; zuletzt hatte ich EUR 12,50 dafür bezahlt. Geschmacklich alles wie immer einwandfrei und von der Menge her jeweils so viel, dass man zweimal davon essen kann. Meine Frau hat für heute noch etwas von ihrem Vorspeisen-Salat übrig und ich werde meine aufgewärmten Currynudeln mit einem Spiegelei krönen. Ganz kleiner Kritikpunkt: Die Nudeln waren diesmal erstmals kleingeschnibbelt: ich habe sie eigentlich lieber so lang, dass ich sie mit der Gabel aufwickeln kann. Ob die Nudelkürze wohl direkt oder indirekt was mit der fehlenden Wollmütze von Herrn Nguyen zu tun hat ? So oder so; nicht nur ich hoffe auf demnächst sinkende Aussentemperaturen und darauf, dass der Koch dann auch wieder sein Wahrzeichen auf dem Kopp hat :-)).
Seit vielen Jahren fahre ich immer wieder mal zum "Asia Bistro Imbiss Linh", um dort bei Familie Nguyen etwas für mich und meine Frau abzuholen. Schlag 17 Uhr, denn da wird nach der Mittagspause wieder geöffnet, rufe ich jedesmal im Imbiss an (zuvor haben wir im Imbiss-Flyer etwas für uns ausgesucht), Frau Nguyen meldet sich, ich gebe unsere Bestellung durch, dann kommt ihr Standardspruch: "In 20 Minuten fertig!" und ich setze mich direkt ins Auto. Knapp zwanzig Minuten brauche ich... mehr lesen
Asia Bistro Imbiss Linh
Asia Bistro Imbiss Linh€-€€€Imbiss, Catering, Take Away06819851300Am Kieselhumes 3b, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Vieles war gestern so wie immer; eine Sache verdient aber, im Kalender eingetragen und rot angestrichen zun werden" simba47533Seit vielen Jahren fahre ich immer wieder mal zum "Asia Bistro Imbiss Linh", um dort bei Familie Nguyen etwas für mich und meine Frau abzuholen. Schlag 17 Uhr, denn da wird nach der Mittagspause wieder geöffnet, rufe ich jedesmal im Imbiss an (zuvor haben wir im Imbiss-Flyer etwas für uns ausgesucht), Frau Nguyen meldet sich, ich gebe unsere Bestellung durch, dann kommt ihr Standardspruch: "In 20 Minuten fertig!" und ich setze mich direkt ins Auto. Knapp zwanzig Minuten brauche ich
Geschrieben am 26.06.2026 2026-06-26| Aktualisiert am
26.06.2026
Der neue Guide Michelin zeichnet erneut acht saarländische Restaurants aus.
Großer Erfolg für die saarländische Spitzengastronomie. In der neuen Ausgabe des mit Abstand wichtigsten Restaurantführers in Deutschland ist das Saarland wieder mit acht Häusern und vierzehn Sternen vertreten. Christian Bau und sein Team von "Victor´s Fine Dining" in Perl-Nennig gehören mit drei Sternen weiterhin zur absoluten Spitze der Gourmetszene. Hinzu kommen viermal zwei Sterne, das ist für ein solch kleines Bundesland ein überragendes Ergebnis. Die Restaurants "Atama" mit Küchenchef Martin Stopp in St.Ingbert, "Esplanade" mit Silio Del Fabro und "Gästehaus Erfort" mt Klaus Erfort in Saarbrücken sowie "Louis" mit Sebastian Sandor in Saarlouis sind neben Schloss Berg glänzende Aushängeschilder der gehobenen Gastronomie. Je ein Stern leuchtet weiterhin über den Häusern von Cliff Hämmerle in Blieskastel-Webenheim, Alexander Kunz in St.Wendel-Biesen und Peter Wirbel in St.Ingbert-Rohrbach.
"Für das Saarland ist das erneut eine fabelhafte Bestätigung", freut sich Cliff Hämmerle. Das kleine Land mit der großen Küche sei seit vielen Jahren auf de richtigen Weg und überzeuge bundesweit mit Top-Niveau. Sein engagiertes Team habe gezeigt, dass auch in schwierigen Zeiten mit vielen Preissteigerungen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis möglich sei. "Es ist mir sehr wichtig, dass wir alle Leute erreichen, auch die Gäste, die sich nur ab und zu mal etwas Besonderes gönnen." Seit über 20 Jahren stünden der Michelin-Stern und der Bib Gourmand in seinem Haus für gutes Essen zu einem guten Preis."Gerade unsere starke regionale Ausrichtung hat sich dabei bewährt", so Hämmerle.
(auszugsweise SZ vom 25.06.2026)
Der neue Guide Michelin zeichnet erneut acht saarländische Restaurants aus.
Großer Erfolg für die saarländische Spitzengastronomie. In der neuen Ausgabe des mit Abstand wichtigsten Restaurantführers in Deutschland ist das Saarland wieder mit acht Häusern und vierzehn Sternen vertreten. Christian Bau und sein Team von "Victor´s Fine Dining" in Perl-Nennig gehören mit drei Sternen weiterhin zur absoluten Spitze der Gourmetszene. Hinzu kommen viermal zwei Sterne, das ist für ein solch kleines Bundesland ein überragendes Ergebnis. Die Restaurants "Atama" mit Küchenchef Martin Stopp... mehr lesen
stars -
"Sterne über Sterne für Saar-Spitzenköche" simba47533Der neue Guide Michelin zeichnet erneut acht saarländische Restaurants aus.
Großer Erfolg für die saarländische Spitzengastronomie. In der neuen Ausgabe des mit Abstand wichtigsten Restaurantführers in Deutschland ist das Saarland wieder mit acht Häusern und vierzehn Sternen vertreten. Christian Bau und sein Team von "Victor´s Fine Dining" in Perl-Nennig gehören mit drei Sternen weiterhin zur absoluten Spitze der Gourmetszene. Hinzu kommen viermal zwei Sterne, das ist für ein solch kleines Bundesland ein überragendes Ergebnis. Die Restaurants "Atama" mit Küchenchef Martin Stopp
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es, soweit es der Betreiber weiß, nur ein Restaurant, in dem man die Spezialität zum direkten Verzehr kaufen kann: bei "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger Marktstrasse.
Bevor Vedat Gezginci in seine neue Lokalität eingezogen ist. hatte er einen Imbisswagen in Ensdorf, den er im vergangenen Dezember geschlossen hat. Neben Tantuni gibt es in seinem Völklinger Geschäft auch (Curry)-Wurst, Pommes und Chicken Nuggets, aber das sind eher die unwichtigen Nebendarsteller im Speisenangebot. Die meisten Menschen bestellen Tantuni, berichtet der Chef.
Doch was genau steckt nun hinter dem ominösen Trend-Gericht ? In der originalen Version wird Tantuni mit Rindfleisch in einer Yufka-Rolle, also in einer dünnen Fladenbrot-Rolle serviert, so der Betreiber. Diese Version gibt es auch bei Gezginci. Alternativ können die Gäste das Tantuni auch im Sandwich und mit Hühnchenfleisch bekommen. Zu dem geschnetzelten Fleisch im Brot kommen Tomaten, Petersilie, Zwiebeln, Zitronensaft und Granatapfelsirup dazu. Das Fleisch wird vorher gekocht und dann bei einer Bestellung in einer Art türkischem Wok kurz mit vielen Gewürzen angebraten und dabei mit Wasser bespritzt, zeigt der 29-jährige. Die Brotbeilage wird mit dem dabei entstehenden pikanten Öl benetzt, bevor sie mit Fleisch, Gemüse und Kräutern befüllt wird.
Tantuni-Angtebot bei "Mersin Tantuni & Co." in Völklingen: "Tantuni Lavash" (im Wrap/Yufka): sieben Euro mit Rindfleisch, sechs Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni Ekmek" (im Sandwich): acht Euro mit Rindfleisch, sieben Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni mit Jghurt": zehn Euro mit Rindfleisch, neun Euro mit Hühnchenfleisch. Gezgincis Lieblingsversion ist die mit Joghurt - "türkisches Sushi", wie er sagt. Die fertige Wrap-Rolle wird dafür in Streifen geschnitten und mit Joghurt sowie restlichem Öl übergossen. Viele Gäste würden sich aber erst einmal nur an die Sandwich- oder die Wrap-Version trauen.
In den Google-Rezensionen zeigen sich die Kunden größtenteils begeistert: "Bester Tantuni-Laden in der Umgebung", schreibt ein Nutzer. Auch andere Nutzer sind Fans: "Ich könnte jeden Tag hier essen", heißt es dort oder "Das Leckerste, was ich je gegessen habe".
Tatsächlich entfaltet sich spätstens beim zweiten Bissen in die üppige Portion Tantuni eine regelrechte Aroma-Geschmacksexplosion im Mund: Der kühle, neutrale Joghurt trifft auf das würzige Fleisch, Zitronensaft und Petersilie sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, und die Gewürze sind gelungen gemischt. Spätestens beim Probieren wird klar, dass das in jedem Fall kein Döner ist - auch wenn das Grundprinzip einer schnellen Mahlzeit das Gleiche bleibt.
(auszugsweise SZ vom 17.07.2026)