Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 706507x gelesen 10234x "Hilfreich" 8644x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 18.09.2026 2026-09-18| Aktualisiert am
19.09.2026
Besucht am 18.09.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin; ob die indische Kraft auf Dauer bleibt, bleibt abzuwarten) ein Schwollener Classic (0,25l EUR 2,80) und als Gericht nahm sie "Pfannengyros mit Tzaziki, Pommes Frites und Krautsalat" für EUR 15,50. Auf eine Tagessuppe (heute wäre es Gemüsesuppe mit Ingwer gewesen) verzichtete sie, ich auch. Ich trank eine Maisel´s Weisse (der Apostroph ist hier so unnötig wie die Testikel des Papstes) (0,5l EUR 5,00) und orderte als Gericht "Kalbsleber auf Bratenjus mit Röstzwiebeln, Apfelringen und Kartoffel-Karotten-Stambes" für EUR 17,90. Zuletzt hatte dieses Gericht auf der Karte immer als Kalbsleber "Berliner Art" gestanden; als ich dem Wirt gegenüber mal bemerkte hatte, wie Kalbsleber "Berliner Art" von den Beilagen her korrekt .zu sein hätte, versprach er, die Bezeichnung zu ändern. Was er mittlerweile ja auch getan hat; gut so! Ich war einmal mehr mit meiner Wahl sehr zufrieden, auch wenn die annoncierten Apfelringe keine Ringe sondern Stückchen waren, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat.
Der Krautsalat meiner Frau war soweitr o.k., die Pommes waren es auch. Der Pfannengyros sah für mich allein schon rein optisch nicht nach Gyros aus und war, ich durfte einen Probebissen nehmen, so gut wie total "durch" sprich totgebraten. Der Tzaziki schmeckte nach Ansicht meiner Frau nach Fisch; das habe ich nach dem Probebissen so nicht bemerkt. Allerdings war ein Gewürz verarbeitet, das wir beide nicht zuordnen konnten; nach Tzaziki, wie wir es vom Grechen kennen, schmeckte die Pampe jedenfalls nicht. Schade, aber mit den Spaghetti mit Pfifferlingen (EUR 13,90) oder dem Wurstsalat mit Bratkartoffeln (EUR 14,90) wäre mein Schatz sicher besser bedient gewesen, mit der Kalbsleber natürlich auch.
Fazit:: Wir kommen trotzdem wieder, aber für den Bereich "Essen" muss ich diesmal schon eineinhalb Sternlein in Abzug bringen!
Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin;... mehr lesen
Bistro Alte Schlachthof Kantine
Bistro Alte Schlachthof Kantine€-€€€Bistro, Take Away06819685848Lyonerring 10, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Mein Gericht war einmal mehr ganz ausgezeichnet, das meiner Frau diesmal leider nicht" simba47533Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin;
Geschrieben am 15.09.2026 2026-09-15| Aktualisiert am
15.09.2026
Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit excellenter Weinkarte und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten machen. Dabei hatte er, der seit über 50 Jahren im Geschäft und damit einer der erfahrensten Gastronomen Saarbrückens ist, vor ein paar Monaten noch etwas ganz anderes vor: Den "Ruhestand geniessen", wie man so schön sagt. Nun, für jeden bedeutet das bekanntlich etwas anderes. "Ruhe" und "(Still)-Stand jedenfalls hält Jürgen Petry nur schwer aus.
Vor Kurzem hat er zwar das "Gasthaus Zahm" direkt gegenüber vom "Dampschiff" abgegeben - nach fast 10 Jahren.Aber die Idee vom "reisenden Rentner" entpuppte sich schnell als Schnapsidee. Einen umgebauten VW-Bus gekauft und ganze drei Tage auf Tour in Frankreich gewesen. "Da habe ich ganz schnell, dass das nix für mich ist; die Hitze und die Anstrengung beim Fahren und alles ."Also drehte Jürgen Petry nach gerade mal drei Tagen um Richtung Heimathafen Saarbrücken. Und machte direkt nach seiner Rückkiehr kurzentschlossen die Übernahme des "Dampfschiffes" klar."Das Lokal fand ich imer schon sehr schön", sagt er. Und das Konzept war schnell entwickelt: Leckerer Wein, ein paar ausgewählte Speisen auch unter zehn Euro, Bier vom Fass und nettes Personal sollen das neue, alte "Dampfschiff" zu einer familiären Kneipe für ei Pblikum machen, das es individuell, klein, fein und gemütlich mag. Der dunkle Holztresen nimmt fast ein Drittel des gerade mal 50 Quadratmeter großen Gastraumes ein. Wird es dem "Gasthaus Zahm" gegenüber Konkurrenz machen? Petry verneint. Man werde sich ergänzen.
"Ich hatte noch nie eine so kleine Kneipe", lacht Petry. Auch wenn sei legendäres "Sankt J." (heute die "Spitzeria" am St,Johanner Markt) auch nicht sehr viel größer ar. "Ich weiß gar nicht, ob ich damit überhaupt Geld verdienen kann!" Das sei aber auch nicht so wichtig. "Von den fast 20 Läden ("Monsieur Hulot", "Sankt J.", "Ratskeller", "Zapata", "Gemmel", "Schnokeloch", "Café am Schloss", "Adler","Brasserie" und andere) ging es mir nur bei eine einzigen vor allem ums Geld verdienen", erzählt Petry. Nu zieht es ihn also wieder zurück an "seinen" St.Johanner Markt. Das "Dampschiff" bekommt damit einen sehr erfahrenen Kapitän, der schon in vielen Lokalen angedockt hat und gastronomisch Kurs halten kann. Im "Dampschiff" wird derzeit tüchtig gearbeitet. "Ich will am 1.Oktober eröffnen", kündigt Petry an. Und fall er tatsächlich vom Kurs abkommen sollte - halb so schlimm. "Ich will natürlich nicht drauflegen, aber ich muss auch nicht mehr das große Geld verdienen", bleibt er gelassen. "Ich mache das, weil es mir nach wie vor großen spaß macht."
(auszugsweise SZ vom 15.09.2026)
Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit... mehr lesen
sake | asia.bar.risto.cafe. im Dampfschiff
sake | asia.bar.risto.cafe. im Dampfschiff€-€€€Restaurant, Bar06819611431Saarstraße 8, 66111 Saarbrücken
stars -
"Gastronom macht das vormalige "Dampfschiff" zur Wein-Bar" simba47533Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit
Geschrieben am 15.09.2026 2026-09-15| Aktualisiert am
15.09.2026
Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter starkem Druck präzise zu arbeiten, und aus dem Ehrgeiz, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Bei Erfort erlebte er dann schließlich die "Krönung eines dritten Michelin-Sterns" . Ein ganzes Jahrzehnt arbeitete Pink anschliessend in dieser Liga: so etwa im "Aqua" in Wolfsburg und im Münchner "Atelier" - unterschiedliche Chefs, verschiedene Kochstile, aber immer auf höchstem Niveau.
Und dann kam Wallerfangen. Von 2017 bis 2023 war Pink als Küchenchef im neu eröffneten "Landwerk" angestellt. Es gelang ihm, wovon viele junge Köche träumen: er erhielt seinen ersten eigenen Michelin-Stern. Die Tester lobten seine präzise, geschmackvolle und handwerklich anspruchsvolle Küche ohne überflüssige Effekthascherei. Aber 2023 kam plötzlich das Aus.Die Betreiber des Hauses hatten wirtschaftliche Probleme, man musste schliessen. 2025 bot sich ihm die Gelegenheit , die Gastronomieräume i Haus für Kultur und Sport in Hülzigweiler zu übernehmen. Mit "Pink das Restaurant" hat Pink einen Ort geschaffen, an dem bekannte Gerichte in perfekter Ausführung und zu absolut angemessenen Preisen auf den Teller kommen. Das spricht längst nicht nur Feinschmecker an. Auch die Menschen aus der Umgebung haben das Restaurant für sich entdeckt. Zur ambitionierten Küche kommen mit Lisa Heist, The Hung Vuong und Angelina Bohn ein ebenso aufmerksamer wie kompetenter Service. Mal sehen, was noch kommt.
(auszugsweise SZ vom 14.09.2026)
Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter... mehr lesen
Pink das Restaurant
Pink das Restaurant€-€€€Restaurant06831 9619564Talstraße 4, 66773 Schwalbach
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"Marc Pink bringt Sterneküche nach Hülzweiler" simba47533Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter
Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits seit dem November 2005 ununterbrochen. Damit ist er der dienstälteste Drei-Sterne-Koch Deutschlands und der einzige Koch in der Republik, der diese Auszeichnung so lange ohne Unterbrechung hält.. Er war mit Yildiz Bau verheiratet, die bis 2020 den Service seines Restaurants leitete. Mit ihr hat er zwei Töchter. In zweiter Ehe ist er mit Sarah Bau verheiratet, die als Sous-Chefin in seinem Restaurant tätig ist.Nun hat sich Bau zu einer möglichen Nachfolgerin geäussert. "Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ich das jetzt noch bis zu meinem 60 Geburtstag mache und dass ich dann die Hand hebe und sage:Freunde, das wars", verriet Christian Bau. "Ich übernehme dann gerne das Patronat für das Restaurant und arbeite aber meiner Frau zu. Und dann ist meine Frau, derzeit noch meine Sous-Chefin, meine Nachfolgerin als neue Küchenchefin." Und sie müsse ihren Stil, vielleicht einen fortgeführten Bau-Stil oder auch einen weiterentwickelten Bau-Stil finden, der dann zum Tragen komme. "Sarah ist jetzt seit 10 Jahren in meiner Küche", erklärte er weiter. Sie habe als ganz junge Köchin bei ihm angefangen. "Sie hat mir damals immer in einer sehr charmanten Art und Weise zu verstehen gegeben, dass das, was ich zum Teil zu meinen Köchen und der Brigade sage, nicht immer geistreich ist." So ging dann eine Love-Story mit einer "aufmüpfigen jungen Dame", seiner jetzigen Gattin und vorgesehenen Nachfolgerin, los.
(auszugsweise SZ vom 09.09.26)
Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits... mehr lesen
Victor’s Fine Dining by Christian Bau
Victor’s Fine Dining by Christian Bau€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Sternehotel0686679118Schloßstr. 27-29, 66706 Perl
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"Christian Bau plant mit seiner Frau Sarah als Nachfolgerin" simba47533Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits
Geschrieben am 11.09.2026 2026-09-11| Aktualisiert am
11.09.2026
Besucht am 07.09.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 145 EUR
In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von Jahren und in 2027 fällt zumindest der Geburtstag meiner Frau auf einen Werktag, während meiner prompt wieder auf einen Sonntag sprich einen der Hämmerle-Ruhetage fällt.
Am 7.09., also mit einem Tag Verzögerung (Geburtstag/Hochzeitstag war der 6.09. gewesen), trafen wir kurz vor 12:45 Uhr in Blieskastel-Webenheim ein. Wie immer hatten wir über Open Table einen Tisch für diese Uhrzeit reserviert und wurden freundlich-routiniert begrüßt. Wir hatten die Wahl, draussen zu sitzen oder im Innenbereich zwischen zwei Tischen zu wählen. Die Temperaturen waren sehr angenehm, trotzdem nahmen wir einen der beiden Innentische.Kurz darauf war auch der freie Nebentisch besetzt.
Im Hause Hämmerle betreut nicht eine Servicekraft zwei oder drei Tische sondern alle betreuen alle. So hatten wir es auch diesmal wieder mit Tochter Hämmerle in Vertretung ihrer Mutter, der eigentlichen Serviceleiterin, zwei weiteren Servicedamen und dem Kellner zu tun; alle sind uns von früheren Besuchen bekannt und flink, freundlich, aufmerksam ohne lästig zu werden und kompetent. Rasch kamen die Speisekarten und erste Getränkewünsche wurden erfragt. Meine Frau als FvD nahm Teinacher Johannisbeerlimonade (EUR 4,50) und ich als Starter ein Karlsberg UrPils (0,3l EUR 3,80) sowie zum Essen den mir wohlbekannten Auxerrois von Armand Gilg (F-Mittelbergheim) (0,2l EUR11,50). Wie immer wurde auch diesmal durchaus großzugig eingeschenkt.
Wie gewohnt offerierte die Speisekarte neben der Normalkarte drei Dreigang-Menüs. Das Menü "Mit Herz am Herd" verdankt seinen Namen der TV-Serie, die Cliff Hämmerle seit Jahren am Samstagnachmittag im SR hat. Dort kocht er, assistiert von einer SR-Moderatorin und einem Herrn, dessen Alltagsfunktion ich nicht kenne, an den verschiedensten Plätzen im Saarland regionale Gerichte und zwar immer unter freiem Himmel; will heissen, dass Grill,besagter Herd und das ganze Equipment vor Ort geschafft und aufgebaut werden muss. Ich sehe diese Sendung recht gerne und die Zuschauerzahlen insgesamt lassen sich durchaus sehen; die Sendung läuft bereits seit 8 oder 9 Jahren.. Das Menü "Mit Herz am Herd" kostet EUR 57. Das "Herbstmenü" (bis vor kurzem noch "Frühjahrs-Menü") kostet EUR 78 und für das täglich wechselnde "Tagesmenü" werden je nach gewähltem Hauptgang zwischen EUR 39 und EUR 59 aufgerufen. Zum Vergleich: im Hämmerle-Sternebereich "Chefs Table" zahlt der Gast für das Mittagsmenü EUR 98 und für das Abendmenü EUR 149.
Meine Frau entschied sich für das Menü "Mit Herz am Herd": Vorspeise: Feldsalat mit Trauben, Speck, Ei und Kartoffel-Kürbisrösti / Hauptgericht: Cordon Bleu und Rinderroulade mit Portweinjus, Herbstgemüse und Geheirade / Dessert:Tiramisu. Die Vorspeise war ihr insgesamt eine winzige Spur zu sauer und das Cordon Bleu eine Idee zu durch, beides Petitessen. Besonders lobte sie ihre Rouilade und das Tiramisu. Die drei Geheirade trat sie an mich im Tausch gegen die Grenaillekartoffeln meines Hauptgerichts ab.
Fast hätte ich den Küchengruß unterschlagen: anstelle des uns sonst immer servierten Karotten-Ingwersüppchens gab es diesmal ein Rote Betesüppchen nebst dem knusprigen Kiechelche. Tochter Hemmerle, die ich darauf ansprach, erklärte uns es gäbe im Wechsel auch Spargel-, Blumenkohl-, Rhabarber- und noch andere Süppchen. Muss dann wohl zu Monaten ausserhalb von März oder September passieren, wir haben bisher immer nur das erwähnte Karotten-Ingwersüppchen erlebt . Mein Verhältnis zu Bete ist genau wie das zu Tomate: mag ich nicht! Trotzdem habe ich das Bete-Süppche zu mir genommen; gestorben bin ich nicht dran.
Bei Besuchen im Hause Hämmerle lande ich in Sachen Vorspeise sehr oft bei "Unsere Fischsuppe mit feinem Fisch, Aioli, Crustini und panierter Riesengarnele" (EUR 17). So war es auch diesmal und enmal mehr war ich begeistert; so eine Fischsuppe kriege ich sonst nur bei Senora Guzman im Saarbrücker "La Paella". Ich habe mir allerdings fest vorgenommen, bei meinem Geburtstagsessen im kommenden Jahr endlich mal das "Festtagssüppchen vom Tafelspitz mit Markklößchen, Flädle und Crostini" für EUR 12 zu probieren.
Als Hautgericht hatte ich mir diesmal aus dem Herbstmenü das "Hereford-Rinderfilet mit Ziegenfrischkäse, Feigen,Walnuss-Portweinjus, Herbstgemüse und Genaille-Kartoffeln" (EUR 45) ausgesucht, wobei ich wie bereits erwähnt die Kartoffeln mit meiner Frau gegen ihre Geheirade getauscht hatte. Bis auf den Umstand, dass das Filet aus meiner Sicht nicht so hundertprozentig zart war, eindeutig nicht der Zubereitungin der Hämmerle-Küche sondern dem Fleisch an sich geschuldet, war ich mit meiner Wahl doch sehr zufrieden. Mein Dessert bestand aus einem Espresso für 3 EUR.
Fazit: Die Hämmerle-Küche hat wie gewohnt spitzenmässig performt und auch der Service liess einmal mehr nicht zu wünschen übrig; wir kommen wie immer (für mich seit 2006) gerne wieder!
In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von... mehr lesen
4.5 stars -
"Auch diesmal waren wir wieder sehr zufrieden mit dem Gebotenen" simba47533In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von
Geschrieben am 31.07.2026 2026-07-31| Aktualisiert am
01.08.2026
Der neue Küchenchef im "Midi" heißt Marcus Langer. Der 40-jährige Sternekoch tritt in St.Ingbert-Rohrbach die Nachfolge von Peter Wirbel an. Das teilte der Inhaber des Restaurants, Hubert Pirrung (Pirrung Gruppe), mit. "Wir wollen mit Marcus Langer unser Sterneniveau halten", so Pirrung, "die Küche wird seine Handschrift tragen" .
Langer ist für eine moderne Interpretation der klassischen französischen Küche bekannt, mit starkem Fokus auf die Zutaten und die Intensität der Aromen. Er stammt aus Dresden und hat in etlichen Sternehäusern Erfahrungen gesammelt. Von 2006 bis 2007 war er bei Wolfgang Becker im Restaurant "Bcker´s" in Trier, als dort der zweite Michelinstern erkocht wurde. Im Gourmetrestaurant "Lerbach" wurde er unter Küchenchef Nils Henkel zum Souschef, in Dresden stieg er dann im Michelin-Restaurant "bean & beluga" selbst zum Küchenchef auf.
Erfolgreich war er danach von 2021 bs 2024 als Küchendirektor im "Atelier Sanssouci" in Radebeul (ein Michelinstern). Zuletzt war Marcus Langer für die kulinarischen Geschicke im renommierten "Kronenschlösschen" in Eltville im Rheingau verantwortlich.
(auszugsweise SZ vom 31.07.2026)
Der neue Küchenchef im "Midi" heißt Marcus Langer. Der 40-jährige Sternekoch tritt in St.Ingbert-Rohrbach die Nachfolge von Peter Wirbel an. Das teilte der Inhaber des Restaurants, Hubert Pirrung (Pirrung Gruppe), mit. "Wir wollen mit Marcus Langer unser Sterneniveau halten", so Pirrung, "die Küche wird seine Handschrift tragen" .
Langer ist für eine moderne Interpretation der klassischen französischen Küche bekannt, mit starkem Fokus auf die Zutaten und die Intensität der Aromen. Er stammt aus Dresden und hat in etlichen Sternehäusern Erfahrungen gesammelt.... mehr lesen
stars -
"Das Sternerestaurant "Midi" hat einen neuen Küchenchef" simba47533Der neue Küchenchef im "Midi" heißt Marcus Langer. Der 40-jährige Sternekoch tritt in St.Ingbert-Rohrbach die Nachfolge von Peter Wirbel an. Das teilte der Inhaber des Restaurants, Hubert Pirrung (Pirrung Gruppe), mit. "Wir wollen mit Marcus Langer unser Sterneniveau halten", so Pirrung, "die Küche wird seine Handschrift tragen" .
Langer ist für eine moderne Interpretation der klassischen französischen Küche bekannt, mit starkem Fokus auf die Zutaten und die Intensität der Aromen. Er stammt aus Dresden und hat in etlichen Sternehäusern Erfahrungen gesammelt.
Geschrieben am 28.07.2026 2026-07-28| Aktualisiert am
29.07.2026
Besucht am 28.07.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Im Anschluß an meinen 11 Uhr-Termin beim Physiotherapeuten wollte ich in der Stadt noch etwas essen. Zwar komme ich auf dem Weg direkt am "Little Hanoi" vorbei, aber seit man dort nicht mehr wie früher um 11 Uhr sondern erst eine Stunde später öffnet und ich keine halbe Stunde vor dem geschlossenen Lokal im Auto warten mag, ist das Dienstags keine Alternative mehr. Dafür bietet sich das "Italia" an, denn dort ist der Gast ausser Montags (Ruhetag) ab 11 Uhr willkommen.
Heute wollte ich mal wieder im "Italia"-Biergarten sitzen; beim letzten Besuch im März war das verständlicherweise noch nicht möglich gewesen, da hätte ich mir schlichtweg den A.... abgefroren, aber heute war es ja gut warm.Der junge Mann, den ich im Gastraum darauf ansprach, dass ich lieber draussen im Biergarten sitzen wolle, beschied mich abschlägig.. Draussen sei überhaupt noch nicht eingedeckt und überhaupt ... Also suchte ich mir drinnen einen Fensterplatz an einem Zweiertisch. Rasch kamen die Speisekarte und die Weinkarte, meine Auswahl war schnell getroffen: ein Glas Sangiovese bio (0,2l EUR 6,50) und eine Portion "Bavette Scampi & Aglio olio" für EUR 16,90 . Früher habe ich vorweg häufig eine "Stracchiatella" bestelt, diese Fleischbrühe mit Eiersticheinlage hatte mir immer gut geschmeckt. Leider wurde sie schon vor längerer Zeit von der Karte gestrichen; angeboten werden im Suppenbereich nur noch Minestrone, nicht mein Fall, und Supa di Pomodoro, die noch viel weniger.
Gestaunt habe ich, als im Verlauf der nächsten halben Stunde immer wieder Gäste den Gastraum durchquerten und Richtung Biergarten verschwanden. Sonderbehandlung? Als ich die mittlerweile erschienene Wirtin Wundermild Carmen darauf ansprach, ob hier mit zweierlei Mass gemessen würde, entschuldigte sie sich vielmals und nahm sich ihren jungen Mtarbeiter, der mir den Zugang zum Biergarten verwehrt hatte, verbal kräftig zur Brust. Zwar auf Italienisch, aber das ein und andere konnte ich doch recht gut verstehen. War mein großes Latinum also doch nicht ganz umsonst gewesen :-)) Ausserdem hatte ich in jungen Jahren mal eine italienische Freundin gehabt, da war sprachlich auch was hängengeblieben. Es wurde mir angeboten, in den Biergarten umzuziehen, aber mittlerweile war ich bereits beim Essen und lehnte dankend ab. Dafür reichte mir die Chefin den vom jungen Mitarbeiter vergessenen Küchengruß, das übliche leckere gefüllte Pizzateiggebilde, noch nach.
Die "Bavette Scampi" war in Ordnung; dass es sich bei den "Scampi" nicht um Scampi sprich Kaisergranat sondern um stinknormale Garnelen handeln würde, war mir im Vorfeld bei der Bestellung schon klar. Nicht dass es in der Küche keine Scampi gäbe; schliesslich thront bei den "Bavette Scoglio" stets mitten auf dem Pastaberg ein stattlicher Scampo. Wenigstens einen hätte ich, um den Namen des Gerichts doch ein wenig zu verifizieren, heute dann doch auch erwartet, aber Pustekuchen; kein Scampo weit und breit! "Bavette Scampi" werde ich deshalb hier auch nicht noch einmal bestellen. Nächstens ist für mich eher wieder einmal "Spaghetti Carbonara" fällig, eventuell sogar auch mal eine Pizza.
Im Anschluß an meinen 11 Uhr-Termin beim Physiotherapeuten wollte ich in der Stadt noch etwas essen. Zwar komme ich auf dem Weg direkt am "Little Hanoi" vorbei, aber seit man dort nicht mehr wie früher um 11 Uhr sondern erst eine Stunde später öffnet und ich keine halbe Stunde vor dem geschlossenen Lokal im Auto warten mag, ist das Dienstags keine Alternative mehr. Dafür bietet sich das "Italia" an, denn dort ist der Gast ausser Montags (Ruhetag) ab 11 Uhr... mehr lesen
4.0 stars -
"So ganz rund liefs hier heute leider nicht ......." simba47533Im Anschluß an meinen 11 Uhr-Termin beim Physiotherapeuten wollte ich in der Stadt noch etwas essen. Zwar komme ich auf dem Weg direkt am "Little Hanoi" vorbei, aber seit man dort nicht mehr wie früher um 11 Uhr sondern erst eine Stunde später öffnet und ich keine halbe Stunde vor dem geschlossenen Lokal im Auto warten mag, ist das Dienstags keine Alternative mehr. Dafür bietet sich das "Italia" an, denn dort ist der Gast ausser Montags (Ruhetag) ab 11 Uhr
Geschrieben am 27.07.2026 2026-07-27| Aktualisiert am
27.07.2026
"Kellers Euro-Snack" im Großrosselner Ortsteil Naßweiler gibt es schon seit 57 Jahren. Was ist Jörg Kellers Geheimnis, das zwei seiner Söhne motiviert hat, den Imbiss zu übernehmen ?
Am Bremerhof sieht es bei Tageslicht beinahe etwas trostlos aus. Doch am Ende der Straße wartet ein kultiger Ort, der seinen 80-er Jahre-Charme bis heute sympathisch bewahrt hat und in dem es auch noch, selten genug, Schaschlik-Spieße, die berühmten Fleisch- und Nieren-Spieße aus dem Kaukasus, gibt. Am Grill steht die zweite und mittlerweile auch die dritte Generation der Kellers.
"Manche sagen ja, im Saarland hört die Welt auf. Man könnte auch genau so gut sagen: Im Saarland fängt die Welt an", meint Senior Jörg Keller. Denn 95 Prozent der Kndschaft kommt über die sehr nahe Grenze aus Frankreich herüber. Viele der Angebote gibt es nämlich in Frankreich nicht oder anders. Das macht den Standort so attraktiv. Manche der französischen und auch deutschen Kunden begleiten den Euro-Snack schon seit 50 Jahren und sind heute Senioren. Deshalb hat Jörg Keller mittlerweile auch einige normale Tische und Stühle vor Ort -- dann müssen die Älteren nicht mehr auf die Hocker klettern.
Jörg Kellers Vater Rüdiger hat 1969 mit einem Imbisswagen angefangen, ehe er in den 80er-Jahren das Gebäude am Bremerhof kaufte, in dem sich der Imbiss auch heute noch befindet. Am beliebtesten sei bei "Chez Rudy" die Currywurst, dicht gefolgt von Schaschlik und Brathähnchen.Die Wurst macht ein ortsansässiger Metzger nach dem Eigenrezept von Jörg Keller, der genau wie sein Vater das Metzgerhandwerk gelernt hat.Die Würste sind dicker, deftiger und saftiger als ihre "Artgenossen", erklärt der Chef.
Im Raum hinter der Theke köchelt derweil die Soße für die Schaschlik-Spieße. Die vom Metzger handgestochenen Spieße aus Fleisch, Nieren, Zwiebeln und Paprika köcheln zwei Stunden darin. Für die Hähnchen hat Jörg Keller einen großen Gill, auf den 75 Stück passen. Danach werden die Hähnchen in der Fritteuse fertiggemacht. Das höre sich vielleicht zuerst etwas komisch an. Doch dadurch werde Fett verbrannt, das Hähnchen werde dabei sehr knusprig und saftig.
Vieles ist ganz bewusst gleich geblieben im etwas nostalgisch anmutenden Imbiss. "Das soll hier ja kein McDonalds werden", meint Jörg Keller. Und dass man noch mehr aus dem machen könne, was sei. Es bleibt spannend, was seinen Söhnen Marvin und Manuel da noch alles einfallen wird.
(auszugsweise SZ vom 27.07.2026)
"Kellers Euro-Snack" im Großrosselner Ortsteil Naßweiler gibt es schon seit 57 Jahren. Was ist Jörg Kellers Geheimnis, das zwei seiner Söhne motiviert hat, den Imbiss zu übernehmen ?
Am Bremerhof sieht es bei Tageslicht beinahe etwas trostlos aus. Doch am Ende der Straße wartet ein kultiger Ort, der seinen 80-er Jahre-Charme bis heute sympathisch bewahrt hat und in dem es auch noch, selten genug, Schaschlik-Spieße, die berühmten Fleisch- und Nieren-Spieße aus dem Kaukasus, gibt. Am Grill steht die zweite und mittlerweile... mehr lesen
Kellers Euro-Snack Chez Rudy
Kellers Euro-Snack Chez Rudy€-€€€Schnellrestaurant, Imbiss06809 7522Zum Bremerhof 81, 66352 Großrosseln
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"Ein Imbiss, der Generationen überdauert" simba47533"Kellers Euro-Snack" im Großrosselner Ortsteil Naßweiler gibt es schon seit 57 Jahren. Was ist Jörg Kellers Geheimnis, das zwei seiner Söhne motiviert hat, den Imbiss zu übernehmen ?
Am Bremerhof sieht es bei Tageslicht beinahe etwas trostlos aus. Doch am Ende der Straße wartet ein kultiger Ort, der seinen 80-er Jahre-Charme bis heute sympathisch bewahrt hat und in dem es auch noch, selten genug, Schaschlik-Spieße, die berühmten Fleisch- und Nieren-Spieße aus dem Kaukasus, gibt. Am Grill steht die zweite und mittlerweile
Geschrieben am 19.07.2026 2026-07-19| Aktualisiert am
19.07.2026
Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es, soweit es der Betreiber weiß, nur ein Restaurant, in dem man die Spezialität zum direkten Verzehr kaufen kann: bei "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger Marktstrasse.
Bevor Vedat Gezginci in seine neue Lokalität eingezogen ist. hatte er einen Imbisswagen in Ensdorf, den er im vergangenen Dezember geschlossen hat. Neben Tantuni gibt es in seinem Völklinger Geschäft auch (Curry)-Wurst, Pommes und Chicken Nuggets, aber das sind eher die unwichtigen Nebendarsteller im Speisenangebot. Die meisten Menschen bestellen Tantuni, berichtet der Chef.
Doch was genau steckt nun hinter dem ominösen Trend-Gericht ? In der originalen Version wird Tantuni mit Rindfleisch in einer Yufka-Rolle, also in einer dünnen Fladenbrot-Rolle serviert, so der Betreiber. Diese Version gibt es auch bei Gezginci. Alternativ können die Gäste das Tantuni auch im Sandwich und mit Hühnchenfleisch bekommen. Zu dem geschnetzelten Fleisch im Brot kommen Tomaten, Petersilie, Zwiebeln, Zitronensaft und Granatapfelsirup dazu. Das Fleisch wird vorher gekocht und dann bei einer Bestellung in einer Art türkischem Wok kurz mit vielen Gewürzen angebraten und dabei mit Wasser bespritzt, zeigt der 29-jährige. Die Brotbeilage wird mit dem dabei entstehenden pikanten Öl benetzt, bevor sie mit Fleisch, Gemüse und Kräutern befüllt wird.
Tantuni-Angtebot bei "Mersin Tantuni & Co." in Völklingen: "Tantuni Lavash" (im Wrap/Yufka): sieben Euro mit Rindfleisch, sechs Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni Ekmek" (im Sandwich): acht Euro mit Rindfleisch, sieben Euro mit Hühnchenfleisch / "Tantuni mit Jghurt": zehn Euro mit Rindfleisch, neun Euro mit Hühnchenfleisch. Gezgincis Lieblingsversion ist die mit Joghurt - "türkisches Sushi", wie er sagt. Die fertige Wrap-Rolle wird dafür in Streifen geschnitten und mit Joghurt sowie restlichem Öl übergossen. Viele Gäste würden sich aber erst einmal nur an die Sandwich- oder die Wrap-Version trauen.
In den Google-Rezensionen zeigen sich die Kunden größtenteils begeistert: "Bester Tantuni-Laden in der Umgebung", schreibt ein Nutzer. Auch andere Nutzer sind Fans: "Ich könnte jeden Tag hier essen", heißt es dort oder "Das Leckerste, was ich je gegessen habe".
Tatsächlich entfaltet sich spätstens beim zweiten Bissen in die üppige Portion Tantuni eine regelrechte Aroma-Geschmacksexplosion im Mund: Der kühle, neutrale Joghurt trifft auf das würzige Fleisch, Zitronensaft und Petersilie sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, und die Gewürze sind gelungen gemischt. Spätestens beim Probieren wird klar, dass das in jedem Fall kein Döner ist - auch wenn das Grundprinzip einer schnellen Mahlzeit das Gleiche bleibt.
(auszugsweise SZ vom 17.07.2026)
Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es,... mehr lesen
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"Der Döner-Ersatz aus Völklingen" simba47533Seit zwei Monaten betreibt Vedat Gezginci sein Schnellrestaurant "Mersin Tantuni & Co." in der Völklinger City. Noch ist Tantuni vielen in Deutschland unbekannt. Aber langfristig könnte das Gericht eine Art Döner-Ersatz werden.
Leichter verdaulich als Döner soll es sein, mit weniger Soße und dafür intensiveren Gewürzen, die Zutaten schlichter. Die Rede ist von Tantuni, einem traditionellen Streetfood-Gericht aus der türkischen Region Mersin, das aktuell noch ein Geheimtipp in Deutschland ist - aber immer beliebter und berühmter wird. Im Saarland gibt es,
Geschrieben am 18.07.2026 2026-07-18| Aktualisiert am
18.07.2026
Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in der Saarbrücker Heuduckstrasse ein, westfafrikanische Küche zu genießen. Bida verspricht dort "Essen wie zuhause bei Mama". Das spiegelt sich auch im Namen des Lokals wider: "Ahomé bedeutet so viel wie zu Hause", erklärt er. Statt einer großen Auswahl gibt es hier wie bei seiner Mama eine kurze Speisekarte. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei westafrikanische Klassiker: Jollof Rice, ein Gewürzreis mit Tomatensoße, und Fufu, ein stärkehaltiger Brei aus traditionellen Pflanzen mit Erdnusssoße. Ergänzt wird dieses Angebot durch ein drittes Gericht, das jede Woche variiert.
Mit der Unterstützung von Freunden und Familie renovierte der gelernte Konstruktionsmechaniker die leerstehenden Räume des früheren Restaurants "El Paso" von Grund auf. Acht Monate später steht Bida nun stolz hinter seinem eigenen Tresen. Heute sei er glücklich, sagt er. Mit seiner Gastronomie möchte er seinen Gästen das gleiche Gefühl vermitteln, das das Essen seiner Mutter in ihm auslöst. Das Gefühl von Geborgenheit ist dabei nicht nur auf dem Teller präsent: Familie und Freunde sind alle ein Teil des Restaurants. Im Mittelpunkt steht dabei immer Bidas Mutter, von allen liebevoll "Mama" genannt. Sie "führt Regie" und gibt auch in der Küche den Ton an, berichtet der Restaurantbetreiber.
Sein Restaurant scheint gut anzukommen. Kürzlich seien mehr Gäste gekommen, als Sitzplätze vorhanden waren, erzählt er. Und er überlege, ob vielleicht die Gäste über das wöchentlich wechselnde Gericht entscheiden sollen. Bida holt tief Luft, er hat noch viel vor. Dann trinkt Karim Bida seinen Hibiskussaft aus und stellt das leere Glas auf den Tresen. Noch ist es ruhig im "Ahomé 228". Doch schon morgen früh wird wieder eschnibbelt und gtekocht, um den Gästen ein Gefühl von Zuhause zu geben.
(auszugsweise SZ vom 17.07.2026)
Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in... mehr lesen
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"Afrikanische Küche wie von Mama ......" simba47533Wo früher das mexikanische Restaurant "El Paso" zu finden war, lockt heute das "Ahomé 228" mit westafrikanischer Küche. Für Inhaber Karim Bida geht damit ein lange gehegter Traum in Erfüllung.
An diesem Tag ist Ruhetag im "Ahomé 228". Hinterm Tresen steht Inhaber Karim Bida und mixt einen Bissap, ein westafrikanischer Hibiskussaft. Der Saft ist tiefrot und süß, im Nachgeschmack kommt das Aroma von Nelke hervor. "Nelken sind gut für die Lunge", sagt Bida.
Seit dem 1.Juli lädt das Restaurant "Ahomé 228" in
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Der Krautsalat meiner Frau war soweitr o.k., die Pommes waren es auch. Der Pfannengyros sah für mich allein schon rein optisch nicht nach Gyros aus und war, ich durfte einen Probebissen nehmen, so gut wie total "durch" sprich totgebraten. Der Tzaziki schmeckte nach Ansicht meiner Frau nach Fisch; das habe ich nach dem Probebissen so nicht bemerkt. Allerdings war ein Gewürz verarbeitet, das wir beide nicht zuordnen konnten; nach Tzaziki, wie wir es vom Grechen kennen, schmeckte die Pampe jedenfalls nicht. Schade, aber mit den Spaghetti mit Pfifferlingen (EUR 13,90) oder dem Wurstsalat mit Bratkartoffeln (EUR 14,90) wäre mein Schatz sicher besser bedient gewesen, mit der Kalbsleber natürlich auch.
Fazit:: Wir kommen trotzdem wieder, aber für den Bereich "Essen" muss ich diesmal schon eineinhalb Sternlein in Abzug bringen!