Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 677374x gelesen 10122x "Hilfreich" 8573x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 12.06.2026 2026-06-12| Aktualisiert am
12.06.2026
Besucht am 12.06.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 23 EUR
So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf kurz vor 12 Uhr (geöffnet ist ab 11 Uhr) an der Schlachthofkantine ein; viel los war drinnen noch nicht. Gerade mal drei Personen hatten Platz genommen; später kanen nochmal drei weitere hinzu. Herr Walle begrüßte mich wie immer sehr freundlich; dass meine Frau mit einer Freundin vorgestern zum Miuttagessen hier gewesen war, hatte ich gewusst; er erwähnte es auch nur ganz kurz.
Meine Speisenauswahl war schnell getroffen, war ich doch extra wegen der Kalbsleber hergekommen. Die Tagessuppe, heute eine Gemüsesuppe; für EUR 2,00 reizte mich dagegen nicht. Zu Trinken bestellte ich eine Maisel´s Weisse (0,5l EUR 5,00); schade nur, dass es sie nicht vom Fass sondern aus der Flasche gibt. Na ja, dieses leckere Bier aus Bayreuth wird hier wohl nicht so oft verlangt, dass es sich lohnen würde, auf Fassbier umzustellen.
Die Kalbsleber "Berliner Art" mit Zwiebeln, Äpfeln, Champignons, Speck und Kartoffelpü kam rasch; wie ich feststellen durfte, war die "Berliner Art" schon etwas sehr eigenwillig interpretiert, denn Champignons und Speck sind im Originalrezept absolut nicht enthalten. Genaui so wenig wie die sehr gehaltvolle dunkle Sauce. Seis drum, geschmeckt hat alles sehr fein und die beiden Leberscheiben waren absolut auf den Punkt gegart; besser kriegt es eine Sterneküche auch nicht hin. Und deshalb gibt es von mir für den Bereich "Essen" auch die volle Sternenzahl, nämlich fünneff Stück.
Noch eine kleine Anmerkung: Schaut man sich die aktuelle Wochenkarte auf der Schlachtzhof-Homepage an, kann man schon ins Schmunzeln kommen, wenn da von Gerichten wie "Gordon Bleu", "Fish & Ships" oder "Schnitzel Ziguener Art" die Rede ist.Hier sollte Herr Walle mal mit dem Korrekturstift drübergehen. Auf der papiernen Karte im Lokal ist übrigens alles richtig geschrieben .-))).
So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf... mehr lesen
Alte Schlachthof Kantine
Alte Schlachthof Kantine€-€€€Bistro, Take Away06819685848Lyonerring 10, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
""Alte Schlachthofkantine", die pure Lust am Genuss im Restaurant am Lyonerring ........" simba47533So steht es auf der Rückseite der hauseigenen Speisekarte geschrieben und da ist auch viel Wahres dran! Zumal es mir geradezu ein Rätsel ist, wie Dieter Walle, der Wirt, Gerichte wie z.B. Kalbsleber Berliner Art für gerade mal schlappe EUR 17,90 (oder vor Wochen meine Kalbsnierchen für EUR 17,50) anbieten kann, ohne draufzuzahlen. Bei der innerstädtischen Konkurrenz kosten solche Gerichte nämlich gerne mal 10 oder 12 Euro mehr.
Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf
Geschrieben am 05.06.2026 2026-06-05| Aktualisiert am
05.06.2026
Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK und das Sushilokal Mukii sind die beiden Projekte von Yuen und ihrem jüngeren Bruder. Mittlerweile gibt es bei FAK eine Malatangbar, an der sich Gäste ihre Nudelsuppe selbst zusammenstellen können. Das Konzept ist einfach: Aus einem offenen Kühlschrank suchen sich die Gäste Nudelsorten, Gemüse, Fleisch, Tofu, Fisch und Besonderheiten wie Gyoza und Narutomaki aus. Im Anschluss wird alles gewogen und mit einer von fünf Brühen gekocht. Die Vorlieben von Yuens Gästen beim Essensangebot werden auch beim Malatang-Buffet deutlich: Eine Bestenliste im Gastraum zeigt, wer die größten Mengen an Malatang gegessen hat. Gerade führt Stammgast Marian mit knapp eineinhalb Kilo Nudelsuppe. Das sind zwei gutgefüllte Schüsseln voll.
Auch ohne Wettbewerb neigen die Restaurantbesucher zu großen Portionen. "Viele überschätzen sich, deshalb sagen wir den Leuten immer, sie sollen nicht zu viele Nuden nehmen, sagt Yuen. Bei der Qualität ihrer Speisen achtet die Gastgeberin sehr auf Frische, wie sie betont:" Wir bekommen jeden Tag neues Gemüse geliefert und alle drei Tage Fleisch. Und Glutamat gibt es hier bei uns nicht,"
(auszugsweise SZ vom 05.06.2026)
Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK... mehr lesen
F.A.K. Fresh Asian Kitchen
F.A.K. Fresh Asian Kitchen€-€€€Bistro, Imbiss068193872888Berliner Promenade 18, 66111 Saarbrücken
stars -
"Feines aus Fernost im Fresh Asian Kitchen (FAK)" simba47533Im "Fresh Asian Kitchen" will Hui-Fei Yuen ihre Gäste mit immer neuen Speisen überraschen und ihnen die asiatische Kulinarik näherbringen.
Hui-Fei Yuen sitzt gerade beim Mittagessen. Vor ihr stehen eineSuppe und Reis mit Garnelen. "In meinem Restaurant gibt es nur, was mir selbst schmeckt und was ich auch zuhause kochen würde", erklärt die 55-jährige Inhaberin von FAK. Da sie großen Wert auf Vielfalt legt, gibt es auf der Speisekarte neben hawaiianischen Pokebowls auch thailändische Speisen und das chinesische Streetfood Malatang. FAK
Geschrieben am 01.06.2026 2026-06-01| Aktualisiert am
04.06.2026
Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen besonderen Zutaten. Die beiden Betreiberinnen Jasmin Martamary und Yen Chan verraten ihren neuen Plan für einen alten Lieblingsort vieler Saarbrücker.
Auch vom Sushi wollen die neuen Restaurant-Chefinnen in der Fröschengasse, im ehemaligen "Rizzo", die Finger weglassen. Und das, obwohl Küchenchefin Chan rund 15 Jahre lang genau damit sehr erfolgreich war und sich eine entsprechende Fangemeinde in Saarbrücken aufgebaut hatte - und zwar fast um die Ecke. Die ehemalige "Osaka"-Chefin (Dudweiler Straße) will es diesmal anders machen: warme Küche, authentisch koreanisch, thailändisch oder chinesisch. Nichts Geringeres als eine "neue Ebene der asiatischen Küche" wollen die Betreiberinnen in Saarbrücken mit ihrem neuen Konzept etablieren, sagen sie selbstbewusst. Sie sind sich sicher, das das "der Stadt noch gefehlt hat". Denn diese Art der Kulinarik aus Fernost sei "die ganze Zeit vergessen worden", sagt Martamary, die die Saarbrücker Gastroszene rund um den Markt ebenfalls gut kennt. Doch den Stil und auch den Namen des ehemaligen Restaurants "Rizzo", bis 2025 eine gute Adresse für gehobene und kreative Küche, wollten die beiden teilweise beibehalten. Nicht zuletzt, weil viele Gäste noch am alten"Rizzo" hingen, sagt die neue "Coco im Rizzo"-Chefin.
Was aber anders sein soll, sind die Preise. Etwas günstiger als im vormaligen italienischen Restaurant schätzen die neuen Chefinnen ihre Preise ein. Vorspeisen kosten rund 10 Euro, die Hauptgerichte liegen zwischen 18 und 30 Euro und reichen von Steakwürfeln, gegrilltem Lachs mit Garnelen bis hin zum Thai-Curry. Die gute Nachrichte für alle Curry-Fans: Die "Curry-Königin" Chan hat ihr "geheimes Curry-Rezept" mit ins neue Lokal genommen, wie sie verrät.
Der Startschuß für den "edlen Asiaten" ist schon vor einigen Tagen gefallen, seitdem ist das Restaurant in Saarbrückens schönster Gasse von dienstags bis samstags geöffnet. Ganz still und leise hätten sie total ohne Eröffnungs-Brimborium den Laden aufgesperrt - sie wollten sich einarbeiten, bevor die rund 50 Plätze plus die kleine Terrasse vor dem Laden belegt sind, erklären sie. Vor allem mit vielen Geschäftsleuten, die ihre Mittagspause oder ihren Feierabend im "Coco im Rizzo" verbringen wollen rechnen die Chefinnen Jasmin Martamary und Yen Chan, aber auch mit allen möglichen Gästen aus der Nachbarschaft.
(auszugsweise SZ vom 01.06.2026)
Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen... mehr lesen
Coco im Rizzo | Asian Fusion Kitchen
Coco im Rizzo | Asian Fusion Kitchen€-€€€RestaurantFröschengasse 8, 66111 Saarbrücken
stars -
"Neuer Edel-Asiate in Saarbrücker Top-Lage" simba47533Nach dem Aus des Restaurants "Rizzo" in der Fröschengasse ist hier nun ein neues Restaurant eingezogen. Hauptspeisen kosten zwischen 18 und 30 Euro.
19 Euro kostet der Mittagstisch im neuen Restaurant "Coco im Rizzo" nahe dem St.Johanner Markt. Ein üppigerer Preis für die Mittagspause als beim asiatischen Bistro um die Ecke. Doch genau das ist das Ziel des neuen Ladens: Weg von gebratenem Reis und von frittierten Frühlingsrollen, weg vom "Image der fettigen asiatische Gerichte". Hin zur asiatischen Fusions-Küche mit hochwertigen
Geschrieben am 01.06.2026 2026-06-01| Aktualisiert am
01.06.2026
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant bietet das Rosenhotel auch Veranstaltungsräume und aktuell elf Hotelzimmer, wobei jedes dieser Zimmer den Namen einer Rosensorte trägt; viele dieser Rosensorten wachsen rund um den Terrassenbereich.
Auf der Speisekarte des Restaurants tauchen Rosen in vielfältigen Variante auf: vom Rosenaperitiv über Rosensorbet bis hin zum Rosenlikör (kreiert von der Familie Rose aus Mainzweiler). Wer wissen will, wie Rosenblätter in Speisen integriert werden, kann an Rosenkochkursen teilnehmen, die regelmäßig stattfinden. Senior Martin Scherer und Schwiegersohn Jonas Schmitt haben den Ehrgeiz, traditionelle Gerichte immer wieder "neu zu erfinden". Kalbs- oder Rinderbäckchen werden derzeit auf einem geschmacklich perfekten Weißweinrisotto serviert, dazu gibt es noch Ratatouille und grünen Spargel. Die Sauce ist excellent. Das Gericht ist fein zusammengestellt, schmeckt ganz vorzüglich und kostet 32,50 Euro. Es ist auch Teil des "Rosenmenüs"mit hausgemachter Rehpastete, Salatbouquet und Cumberlandsauce als Vorspeise. Die Sauce enthält eine Hauch Rosenaroma. Einschließlich einer Panna cotta im Karamellspiegel als Dessert kostet das Menü 59 Euro.
Reh und Wildschwein sind ein Schwerpunkt in der Küche des Passionierten Jägers und Küchenmeisters Martin Scherer. Rind und Schwein stammen vermehrt von Bauern aus der Umgebung. Dank des handwerklichen Könnens finden auch die nicht so prominenten Teile der Tiere ihre Verwendung. Leberpaté und gebratene Wildleber sind im Herbst ausgesprochene Renner, für Frühstücksgäste werden Salami und roher Schinken im Hause hergestellt. Die Standardkarte bietet eine Auswahl zwischen Roulade vom Zander und Lachs mit Weißweinrisotto und Salat (EUR 26,50), geschmortem Wild mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen (EUR 24,50), Rumpsteak mit Weggis und Salat (EUR 39), paniertem Schweineschnitzel (EUR 23,50) sowie Serviettenknödeln mit Champignons (EUR 23,50). Bei den Vorspeise sind Salate, Suppen oder gratinierter Ziegenkäse (EUR 16) zu finden. Kinder können sich über Rösti mit Apfelmus oder Fischstäbchen (EUR 14 bis16) freuen. Als klassisches Dessert lockt Vanilleeis mit Himbeeren oder Schokoladensauce (EUR 11 bis 13).
Im Sommer lieben die Gäste auf der lauschigen Terrasse vor allem "Burger" mit Wild, Rind oder vegetarisch. Dank der von der Bäckerei Schäfer ohne Butter hergestellten Brötchen auch vegan möglich. Tochter Franziska Scherer, die gerade das Zepter im Rosenhotel übernimmt, widmet sich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit der Personalführung. Für ihr gelungenes Projekt, madagassische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen und zu integrieren, erhielt sie 2025 den Preis "Welcome Star 2025" des Wirtschaftsministeriums.
(auszugsweise SZ vom 30./31.05.2026)
Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant... mehr lesen
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"Kulinarik mit Rosenduft im Hotel ...." simba47533Im Rosenhotel Schiffweiler kocht Martin Scherer seit Jahrzehnten traditionelle, herzhafte Küche auf handwerklich sehr hohem Niveau. Damit hat er sich einen Ruf im Landkreis Neunkirchen erkocht.
Vor fast 40 Jahren hat Martin Scherer nach vorausgegangener Ausbildung in der Hotelfachschule Bad Reichenhall und anschliessender Kochtätigkeit im Frankfurter "Frankfurter Hof" 1988 seine Meisterprüfung als Koch abgelegt. Als Auszubildender hatte er 1983 sogar die Deutsche Meisterschaft der Köche gewonnen. Das elterliche Anwesen in Schiffweiler hatte er bereits vor der Meisterprüfung übernommen. Neben dem Restaurant
Geschrieben am 20.05.2026 2026-05-20| Aktualisiert am
20.05.2026
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins Saarland reisen werden. Neben Fortuna noch Victoria und natürlich der ruhmreiche FC.
Was das alles mit dem St.Johanner Markt zu tun hat ? Eine ganze Menge, denn dort öffnet an diesem Donnerstag Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe. "Früh am Markt" heißt sie, Kai Liegmann heißt der Chef und der sagt:"Natürlich freuen wir uns! Eigentlich wollten wir schon vor drei Wochen starten, doch es gab Lieferprobleme. Aber jetzt geht´s los - und wir sind heiß drauf."
In der Saarstrasse 9, lange die Heimat des "Journal", wird sich ab morgen 16 Uhr fast alles um Kölsch drehen. Die Kölschgläser sind schon eingeräumt, die beliebte Kränze für acht oder elf Gläser ebenfalls, gestern sollten an der Hausfassade noch das Namensschild und eine Markise angebracht werden. "Wir haben den Laden komplett umgebaut", sagt Liegmann. "Nicht nur feucht durchgewischt und die Wände gestrichen", betont er lachend. Bis zu 70 Leute sollen in der klassischen Stehbierkneipe Platz finden, draussen sind weitere fünf Tische und zwei Stehtische erlaubt. Bei dem angekündigten Top-Wetter dürften diese Plätze rund um die Eröffnung (mit der Band "Fritz & Pat") besonders begehrt sein.
Neben Früh Kölsch hat Liegmann unter anderem Wein, Crémant und Aperol Spritz auf der Karte, dazu Liköre, Schnäpse und Alkoholfreies, auch Kaffee. Zudem wird es Kleinigkeiten zu essen geben: das ur-kölsche Gericht "Halve Hahn mit Röggelchen" zumn Beispiel, "Mett-Happen" und Rohesser. Ein Kölsch vom Fass gibt es für 2,40 Euro, den 11er-Kranz für 24 Euro.
(auszugsweise SZ vom 20.05.2026)
Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins... mehr lesen
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe
"Früh am Markt" | Kölsch-Kneipe€-€€€Kneipe068168616699Saarstraße 9, 66121 Saarbrücken
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"Saarbrückens erste echte Kölsch-Kneipe öffnet am Markt" simba47533Die Saarstraße am St.Johanner Markt ist ab diesem Donnerstag Anlaufstelle für Kölsch-Fans im Saarland. Das Timing könnte kaum besser sein. Erstens, weil der Sommer diese Woche wohl wirklich kommt und am St.Johanner Markt in nächster Zeit dann ordentlich Halligalli sein wird. Zweitens wegen Fussball: Seit dem Aufstieg der Elversberger in die erste Bundesliga und dem Aufstieg des Kultclubs Fortuna Köln in die Dritte Liga steht fest, dass in der neuen Saison die durstigen Fans von gleich drei Kölner Vereinen ins
Geschrieben am 19.05.2026 2026-05-19| Aktualisiert am
20.05.2026
Besucht am 19.05.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 29 EUR
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun mag es Leute geben, denen es nichts ausmacht, von 11:30 bis 12:00 im Auto vor einem geschlossenen Lokal zu hocken und so die Zeit totzuschlagen; zu diesen Leuten zähle ich allerdings nicht. Also fuhr ich weiter zum "Siam" in der Hoffnung, dort habe man nicht auch an der Mittagszeitöffnung 11 Uhr herumgebastelt. Hatte man zu meinem Leidwesen aber; auch hier wird neuerdings erst um 12 Uhr geöffnet! Da brat mir doch einer einen Storch und die Beine recht knusprig! 25 Minuten Wartezeit im Auto absitzen oder weiterfahren zum"Italia" ? Auch dort war eigentlich immer schon ab 11 Uhr geöffnet; ob das aktuell auch noch so ist? Ein Anruf mit dem Handy hätte Gewissheit gebracht, aber mein Handy lag zuhause auf dem Schreibtisch. Ausserdem wäre ich kaum quer durch die halbe Stadt vor 12 Uhr am "Italia" gewesen, also habe ich die Zeit bis zur Öffnung des "Siam" im Auto abgebrummt, stand dann aber mit dem Glockenschlag 12 Uhr als erster Gast direkt im Lokal, freundlich wie immer begrüßt von der Wirtin.
Sehr großen Hunger hatte ich nicht, trotzdem sollte es neben dem Hauptgericht zumindest eine kleine Vorspeise sein. Es wurde "Tom Yam Gung" in der kleinen Version zum Preis von EUR 7,90, "in größer" kostet sie EUR 11,90. Es handelt sich um eine scharfe Garnelensuppe mit Zitronengras, gedünsteten Zwiebeln und Pilzen (gedrittelten Champignonköpfen). Neuerdings fragt die Wirtin nach, ob die Suppe mit oder ohne Koriander sein soll; bei mir sollte sie heute mal "ohne" sein. Geschmeckt hat sie dennoch sehr gut, wobei ich den Eindruck von "mehr Wumms als normalerweise" hatte. Getrunken habe ich das übliche Chang Bier, das mit dem Elefanten, für EUR 3,90. Beim Hauptgericht entschied ich mich für das gleiche Gericht wie bei meinem letzten Besuch: "Ma Mi Ruam" (Gebratene Reisnudeln mit Gemüse, Eiern, Garnelen, Tintenfisch und Hühnerfleisch) für EUR 16,50. Dieses Gericht schmeckt mir hier immer sehr gut, wobei die Küche das Huhn für mich ruhig weglassen könnte zugunsten von mehr Garnelen und Tintenfisch. Leider war es mir diesmal nicht möglich, alles aufzuessen, obwohl ich eigentlich als "guter Esser" bekannt bin. Vielleicht hätte ich ja doch die Suppe diesmal weglassen sollen :-)).
Fazit: Wie so gut wie immer war ich mit dem Gebotenen sehr zufrieden und das "Siam" liegt bei mir in Sachen Thaiküche zusammen mit dem "Krua Thai" innerhalb von Saarbrücken vorne; nur schade, dass das "Krua Thai" zur Mittagszeit nicht mehr öffnet. So fehlt mir seit knapp drei Jahren leider die direkte Vergleichsmöglichkeit.
Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun... mehr lesen
Restaurant Siam
Restaurant Siam€-€€€Restaurant06816850700Mainzer Straße 22, 66111 Saarbrücken
4.0 stars -
"Gar nicht mehr so einfach, in Saarbrücken noch ein vor zwölf Uhr geöffnetes Lokal zu finden ......" simba47533Es sei denn, man würde sich mit Burger King oder McD begnügen, aber wer will das schon :-))
Bis vor wenigen Wochen konnte ich direkt im Anschluss an meine Physiotermine (Di, 11 Uhr) zum "Little Hanoi" durchfahren; das Lokal liegt direkt auf meinem Heimweg und hat(te) ab 11 Uhr geöffnet. Ich schreibe ganz bewusst "hat(te)", weil das, wie ich zuletzt feststellen musste, nicht mehr der Fall ist: nunmehr findet der hungrige und durstige Gast dort erst ab 12 Uhr Einlass. Nun
Geschrieben am 16.05.2026 2026-05-16| Aktualisiert am
18.05.2026
Besucht am 16.05.20262 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Gestern am Abend hatten meine Frau und ich beschlossen, heute Vormittag im "Café Steigleiter" zu frühstücken; bis ich unseren Kater versorgt hatte, der Kaffee getrunken und die "Saarbrücker Zeitung" gelesen war, ich den Geschirrspüler geleert und wieder neu beschickt hatte und, und, und.... :-)). Jedenfalls war es bereits gegen 14:20 Uhr, bis wir schliesslich im Auto sassen und zum "Steigleiter" fuhren. Direkt neben dem Eingang zum Café liess ich meine Frau aussteigen; den abschüssigen Weg hinunter zu den Parkplätzen mag und kann ich ihr mit ihren beiden Unterarmgehhilfen sprich Krücken nicht zumuten. Bis ich das Auto parkiert hatte und zurückgelaufen war, stand sie bereits an der Theke und gab ihre Bestellung ab. Eigentlich bestellt sie unter den zur Auswahl stehenden Frühstücken immer das gleiche, nämlich "Das Pikante" für EUR 8,70 und dazu eine Tasse Kaffee für EUR 3,30. "Das Pikante" beinhaltet 2 Weckchen oder zwei Scheiben Sauerteigbrot, 2 Päckchen Butter und den namensgebenden "pikanten Wurst-Schinken-Käse-Teller", der mit Oliven und Cherrytomaten garniert ist. Neben "Das Pikante" gibt es auch noch "Das Klassische" für EUR 9,10 (2 Weckchen oder Sauerteigbrot, 1 Naturcroissant, 2 Butter, Honig, Konfitüre, Sommelieraufstrich), "Das Vegetarische" für EUR 8,70 (2 Weckchen oder Sauerteigbrot, 2 Butter, reichhaltiger Käseteller) und "Das Vitale" für EUR 9,10 (1 Müslistange,2 Butter, 1 Honig, 1 Portion Müsli mit Joghurt und Milch).
Genau wie sie ihren "Standardteller" hat, habe ich meine "Standard-Eierspeise", nämlich "2 Landeier gerührt mit Schinken" für EUR 5,60, dazu ein Mohnbrötchen für EUR 1,80 (häufig sind sie schon "weg", dann nehme ich alternativ einen Kümmelweck für EUR 1,80 oder ein Naturcroissant für EUR 2,50) und eine Tasse Kaffee für EUR 3,30. Die von den Damen hinter der Theke zubereiteten Spiegeleier mit Schinken (auch EUR 5,60) fallen hier leider meistens entweder zu labberig oder zu "knusprig" sprich halbwegs verkohlt aus. Es sei denn, Frau Rosi hat Dienst (heute hatte sie ab 14 Uhr frei); die macht die Spiegeleier genau so wie ich sie habe möchte: mit flüssigem Dotter und hell- bis mittelbraunem Rand ! Auch die gekochten Landeier (pro Stück EUR 1,70; ich nehme immer zwei davon) geraten ihr wachsweich und werden von ihr mit Filzstift auch noch mit lächelnden Gesichtern bemalt :-))
Heute waren also bei mir "mangels Frau Rosi" wieder mal die Rühreier dran; die waren genau so o.k. wie "Das Pikante" meiner Frau..Wie immer waren wir sehr zufrieden und werden dem "Steigleiter" natürlich auch weiterhin die Treue halten.
Gestern am Abend hatten meine Frau und ich beschlossen, heute Vormittag im "Café Steigleiter" zu frühstücken; bis ich unseren Kater versorgt hatte, der Kaffee getrunken und die "Saarbrücker Zeitung" gelesen war, ich den Geschirrspüler geleert und wieder neu beschickt hatte und, und, und.... :-)). Jedenfalls war es bereits gegen 14:20 Uhr, bis wir schliesslich im Auto sassen und zum "Steigleiter" fuhren. Direkt neben dem Eingang zum Café liess ich meine Frau aussteigen; den abschüssigen Weg hinunter zu den Parkplätzen mag... mehr lesen
4.0 stars -
"Wie diesmal aus einem Frühstück ein ausgesprochen spätes "Spätstück" wurde ....." simba47533Gestern am Abend hatten meine Frau und ich beschlossen, heute Vormittag im "Café Steigleiter" zu frühstücken; bis ich unseren Kater versorgt hatte, der Kaffee getrunken und die "Saarbrücker Zeitung" gelesen war, ich den Geschirrspüler geleert und wieder neu beschickt hatte und, und, und.... :-)). Jedenfalls war es bereits gegen 14:20 Uhr, bis wir schliesslich im Auto sassen und zum "Steigleiter" fuhren. Direkt neben dem Eingang zum Café liess ich meine Frau aussteigen; den abschüssigen Weg hinunter zu den Parkplätzen mag
Geschrieben am 03.05.2026 2026-05-03| Aktualisiert am
03.05.2026
Besucht am 02.05.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 223 EUR
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im Haus und im dortige gemütlichen Gastraum statt. Gegen 18 Uhr brachen wir in Richtung "Adler" auf. Zuvor hatte es bei uns zuhause eine Kaffeetafel gegeben; dazu hatte ich am Vormittag einen Besuch in der Patisserie von Quanah Schott (laut einem großen Bericht im "Der Feinschmecker" ist Quanah Schott der "ungekrönte König der Patissiers im Saarland" und zudem einer der besten Konditoren Deutschlands, de pro Jahr etwa 2,8 Tonnen Macarons produziert und auch Top-Restaurants (z.B. Christian Baus "Victor´s Fine Dining" oder das "Gästehaus Erfort" oder das "Esplanade" (beide in Saarbrücken) mit seinen tollen Produkten (geheimer Renner sind die Macarons mit Gänseleberfüllung) beliefert, gemacht. Meine Schwiegertochter hatte die Schott-Macarons vom letzten Besuch her noch im bester Erinnerung, weshalb wir sie auch diesmal wieder damit erfreuen wollten. Es hat geklappt: "Der Macaron" mit Himbeerfüllung und die Macarons mit Schoko und Pistatien fanden viel Beifall.
Im "Adler" war es bei unserer Ankunft noch ziemlich ruhig; knapp ein Drittel der Tische waren besetzt. Das änderte sich spätestens, als eine Gruppe (wenige Erwachsene, dafür etliche Knaben zwischen ca. 15 und 17 Jahren), den runden Zwölfertisch direkt neben uns enterten. Da war es dann mit der Ruhe definitiv vorbei; die Herrschaften hatten wohl irgendwas zu feiern. Sie kamen nämlich mit leeren Bechern in der Hand ins Lokal und hatten zuvor irgendwo wohl schon ein bisschen "vorgeglüht". Ob wir wollten oder nicht, wir hatten die Wahl, den erhöhten Geräuschpegel auszuhalten oder unsere Zelte hier vorzeitig abzubrechen. Samstagsabends irgendwo in einem gute Lokal auf die Schnelle einen Tisch für fünf Personen zu kriegen, ist verdammt schwierig. Also sind wir geblieben.
Getrunken haben wir eine große Coca Cola (0,4l EUR 4,50; meine Enkelin), ein Glas Crémant Rosé (EUR 5,90; meine Schwiegertochter), zwei alkoholfreieBit (0,33l EUR 3,10; mein Sohn), eine Fanta (EUR 2,00) und eine Panache (EUR 3,00; beides meine Frau), zwei Benediktiner Weizen (0,5l EUR 5,00; ich). Im weiteren Verlauf wurde noch eine Taunusquelle medium (0,25l EUR 2,50) getrunken, die ich niemandem zuordnen kann. Zuordnen kann ich allerdings die zwei Limoncello (jeweils EUR 3,20); Mutter und Tochter bstellten sie als "Absacker". Je nun.
Meine Frau und meine Schwiegertochten bestelten sich als Vorspeise das "Rindercarpaccio" (EUR 17,00), mein Sohn nahm hier den "Schafskäse mit Oliven und Perlzwiebelchen" (EUR 12,00). Meine Enkelin und ich verzichteten auf Vorspeisen. Als Hauptgericht nahm das "Enkelchen" den "Flammkuchen Birne Münster" für EUR 22,00. Die Schwiegertochter wählte von den Schiefertafelangeboten das "Doradenfilet" (EUR 32,00)und wählte als Beilage Grenaille-Kartoffeln anstelle der vorgesehenen Salzkartoffeln; das war problemlos und aufschlagsfrei möglich. Mein Sohn hatte sich von den Schiefertafelangeboten das "Perlhuhn" (EUR 26,00) ausgesucht; meine Frau entschied sich für "Spargel mit gekochtem Schinken, Salzkartoffeln und Sauce hollandaise" (EUR 22,00). Ich wollte hier eigentlich keine Kalbsnieren mehr bestellen; EUR 29 sind mir für dieses Gericht einfach zu teuer. Leider habe ich es dann aber doch getan. Dessert wollte ausser mir niemand, aber "Crêpe Suzette" (EUR 10,00) lasse ich mir nicht entgehen, wenn dieses Desser schon mal auf Speisekarten auftaucht, was selten genug der Fall ist.
Kommen wir zunächst zum Positiven. Meine Enkelin war von ihrem Flammkuchen mit Birnen und Münsterkäse hin und weg: in Kleve ist Flammkuchen ihrer Aussage nach zu klein oder zu groß, zu dünn oder zu dick und vom Belag her alles andere als berauschend. Dieser hie war für sie einfach phänomenal. Die Dorade meiner Schwiegertochter war perfekt gebraten, sehr schön angerichtet, gut gewürzt und auch die Beilage war perfekt. Drei große Doradenfilets; dafür war der aufgerufene Preis von EUR 32,00 direkt noch günstig. Sohnemann lobte sein Perlhuhn sehr; für mich sah es rein optisch doch etwas "durch" aus. Für ihn war es aber durchaus saftig und schlichtweg perfekt.
Nicht so gut angetroffen mit unseren Bestellungen hatten es da meine Frau und ich. Ihr Spargel war von minderer Qulität und nahezu "totgekocht", ihre Kartoffeln waren kalt und die Soße hollandaise war keine Soße sondern eine Art Brei und nahezu geschmacksfrei; sie hat sie fast komplett stehenlassen. Wenigstens der Schinken fand wohl ein bisschen Gnade vor ihren Augen, aber das Gericht als solches war komplett durchgefallen. Genauso ging es mir mit meinen Kalbsnierchen. Ich hatte als Beilage diesmal Reis gewählt; wenigstens den konnte man als "o.k. geraten" durchwinken. Die "Hauptperson" dieses Gerichts, die namensgebenden Nierchen, fielen dafür komplett und krachend durch, genau wie die begleitende Dijonsenf-Sauce. Die Nierchen mag ich am liebsten grobblättrig aufgeschnitten; mit dem mir vorgesetzten kleingeschnittenen Finzelskram, fast schon wie bei einerm Haschee, kann ich nichts anfangen. Ich hätte eigentlich gewarnt sein müssen, denn bei der letzte Bestellung ware sie schon ziemlich kleingeschnitten an den Tisch gekommen, aber wenigstens etwas grösser als diesmal . Hatte ich wohl vergessen. Die Dijonsenf-Sauce schmeckte für mich "nicht nach ihm und nicht nach ihr"; der typische Dijonsenf-Geschmack kam so gut wie nicht durch. War eben so und lässt sich im nachhinein auch nicht reparieren. Dem Service gegenüber habe ich auf dessen Nachfrage nicht gespart mit Kritik; ob diese an die Küche weitergeben worden ist, weiss ich nicht. Wenigsten meine "Crêpe Suzette" hatte die gewohnt hohe "Adler"-Küchenqualität für mich. Wie ich bei Blick in die Küche feststellen musste, ist der ältere dicke Koch, mir bzw. uns beiden seit 2006 bekannt, wohl nicht mehr mit an Bord; ihn "ersetzen" zwei junge Frauen. Da geht dann schon mal was daneben; dass das ausgerechnet bei den Gerichte von meiner Frau und mir passieren musste, ist ärgerlich und kostet konsequenterweise diesmal den Bereich "Essen" volle zwei Sterne.
P.S. Von dem Crémant Rosé, der meiner Schwiegertochter so gut gefallen hat, hat sie vor Ort im "Adler" eine Flasche gekauft; der Besuch fährt heute nach dem Frühstück und einem Einkauf in der "Patisserie Schott" zurück nach Kleve, dort soll es am Abend zuhause einen würdigen "Sehr schönes Wochenende-Ausklang" mit Crémant und Schott-Macarons geben. Der Thekenmann im "Adler" winkte die Schwiegertochter, als wir gerade am Gehen waren, zu sich an die Theke und verriet ihr, wo man diesen Crémant in Saarbrücker "Edekas" kaufen kann und was er dort kostet . Nun soll versucht werden, ob er auch in Klever "Edekas" zu haben ist und dann dort gegebenenfalls Nachschub zu beschaffen. Gutes Gelingen von hier aus!
Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im... mehr lesen
Gasthaus Zum Adler
Gasthaus Zum Adler€-€€€Restaurant068152841Deutschherrnstraße 2, 66117 Saarbrücken
4.0 stars -
"Unser Besuch war vom Gebotenen sehr angetan, bei meiner Frau und mir war das diesmal absolut nicht der Fall ..." simba47533Meine Frau hatte im Vorfeld im "Adler" angerufen; sie wollte wissen, ob der Gastraum noch geöffnet sei oder sich das Geschehen mittlerweile ganz in den Biergarten verlagert hätte. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir umdisponieren müssen; meine Frau kann den beschwerlichen und steilen Kopfsteinpflasterweg zum Biergarten wegen ihrer Gehbeschwerden nicht mehr bewältigen, genau so wenig wie den langen und auch steilen Weg vom Biergarten zu den Toiletten oben im Haus. Es gab Entwarnung: derzeit findet noch alles oben im
Geschrieben am 02.05.2026 2026-05-02| Aktualisiert am
03.05.2026
Besucht am 01.05.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Viele leere Tische im Lokal und freie Parkplätze direkt vor dem Lokal; so hatten wir das im und vor unserem Lieblingsspanier noch nie erlebt. Ob viele Leute am gestrigen frühen Abend noch bei ihrer Maiwanderung waren oder nach der vorausgegangenen Hexennacht ihre Brummschädel auskurieren mussten ? Wir wissen es nicht..
Diesmal wurden meine Frau und ich begleitet vom Wochenendbesuch aus meiner früheren Heimat, dem linken Niederrhein: mein jüngerer Sohn nebst Ehefrau und einer meiner Enkelinnen, die zwischzeitlich zu einer sehr hübschen jungen Frau herangewachsen ist, waren aus Kleve angereist. Ihr letzter Besuch liegt Jahre zurück; umso mehr haben wir uns gefreut, sie wieder einmal bei uns zu haben. Beim letzten Besuch waren wir mit ihnen unter anderem im ältesten Gasthaus der Stadt Saarbrücken, dem "Zum Adler" (eines unserer Lieblingslokale, in das wir heute am Abend mit ihnen gehen werden). Auf das "La Paella", wo wir gestern mit ihnen waren, hatte ich ihnen im Vorfeld am Telefon schon kräftig "das Maul wässerig gemacht"; entsprechend gespannt waren sie, was sie hier erwarten würde. Ich darf vorab schon mal berichten, dass sie vom Gebotenen äusserst angetan waren :-)))
Nachdem wir gegen 18:30 Uhr an dem für uns reservierten Tisch Platz genommen hatten, waren insgeamt drei Tische belegt; nachdem im weiteren Verlauf noch weitere drei Gäste erschienen waren, endete der "Zustrom"; eine völlig ungewohnte Situation! Positiv dabei die angenehme Ruhe im Lokal; Schreiergruppen wie bei unserem letzten Besuch waren diesmal Gottseidank nicht vertreten.
Rasch kamen die Speisekarten an unseren Tisch, ebenso rasch wurden die Getränkewünsche abgefragt. Getrunken haben wir Benediktiner Weizen (ich), alkoholfreies Pils (mein Sohn), Coca Cola (meine Enkelin) sowie Sangria blanca (meine Frau und meine Schwiegertochter) . Preise dafür, ausser für das Weizen (0,5l EUR 5,00), habe ich nicht; als ich nämlich abschliessend um die Rechnung bat, war der listige Sohnemann schon vorne am Tresen gewesen und hatte alles beglichen. Dafür werde ich heute die Rechnung im "Adler" übernehmen.
Etwas länger als sonst dauerte es diesmal bis die Auswahl der Speisen getroffen war; unser Besuch musste sich im Gegensatz zu meiner Frau und mir mal erst in die Karte mit den spanischen Gerichten "einlesen". Schliesslich waren wir aber alle soweit. Meine Frau bestellte (wie fast jedesmal) als Vorspeise den "Gemischten Tapas-Teller" für EUR 15,00 und als Hauptgericht das "Filete de lomo con Cebolas frites, Honyos y Patatas Bravas" für EUR 27,50. In Sachen Vorspeise schloss sich ihr meine Schwiegertochter an; sie wählte als Hauptgericht die "Gegrillten Gambas in Brandy" ; der Preis dafür ist mir nicht erinnerlich. Das Enkelchen schloss sich den beiden anderen Damen vorspeisenmässig mit dem "Tapas-Teller" an und nahm als Hauptgericht "Pescado al vino blanco" für EUR 27,50. Sohnemann nahm als Vorspeise "Gambas al ajillo" für EUR 11,50 und das gleiche Hauptgericht wie seine Frau, nämlich die gegrillte Gambas in Brandy. Für mich gab es wie fast immer als Vorspeise die "Sopa de Pescado" für EUR 11,50, die ausser dem namensgebende Fisch (Kabeljau und Dorade) auch noch Gambas, Mismuscheln, Venusmuscheln und Octopusteile enthält. Hauptgericht waren für mich (ebenfalls wie fast immer) die gegrillten Calamaresteile (Tuben und Ärmchen) mit Patatas Bravas für EUR 24,50. Unserem Besuch hat von A bis Z alles sehr gut geschmeckt; ich war auch sehr zufrieden. Meine Frau gestand mir bei der Rückfahrt im Auto, dass ihr die Patatas Bravas diesmal nicht knusprig genug gewesen waren; ich fand sie in der Tat auch ein bisschen sehr "blass". Und mit Ihrem Rumpsteak war sie diesmal auch nicht hundertprozentig zufrieden. Eine kleine Mängelrüge gab es von ihr auch für die drei gemischten Tapasteller; ganz so üppig von der Bestückung her wie sonst waren sie diesmal nicht ausgefallen; unser Besuch merkte mangels Vergleichsmöglichkeiten davon aber nichts.Für die Mängel bei den Gerichten meiner Frau ziehe ich im Bereich "Essen" diesmal einen Stern ab.
Fast wäre die große Schüssel mit Salat "por todos" unerwähnt geblieben sowie zum Abschluss die fünf "Sol y Sombra" "aufs Haus" mit Grüßen von Senora Guzman, der Chefin des Hauses. Sogar meine Enkelin liess sich dazu überreden, von ihrem Glas wenigstens mal zu nippen, um zu wissen, wie dieser Mix schmeckt. Sie hat nicht nur genippt, sondern das ganze Glas in einem Zug ausgetrunken, nicht ohne sich anschliessend zu schütteln und kräftig zu husten. Wie sie mir erzählt hat, trinkt sie nur sehr selten Alkohol und dann jeweils auch nur sehr wenig. Wahrscheinlich ganz gut so :-)).
Viele leere Tische im Lokal und freie Parkplätze direkt vor dem Lokal; so hatten wir das im und vor unserem Lieblingsspanier noch nie erlebt. Ob viele Leute am gestrigen frühen Abend noch bei ihrer Maiwanderung waren oder nach der vorausgegangenen Hexennacht ihre Brummschädel auskurieren mussten ? Wir wissen es nicht..
Diesmal wurden meine Frau und ich begleitet vom Wochenendbesuch aus meiner früheren Heimat, dem linken Niederrhein: mein jüngerer Sohn nebst Ehefrau und einer meiner Enkelinnen, die zwischzeitlich zu einer sehr hübschen... mehr lesen
Restaurant La Paella
Restaurant La Paella€-€€€Restaurant, Biergarten068188374988Kanalstraße 15, 66130 Saarbrücken
4.0 stars -
"In Sachen Lautstärke diesmal ein krasser Gegensatz zu unserem letzten Besuch......." simba47533Viele leere Tische im Lokal und freie Parkplätze direkt vor dem Lokal; so hatten wir das im und vor unserem Lieblingsspanier noch nie erlebt. Ob viele Leute am gestrigen frühen Abend noch bei ihrer Maiwanderung waren oder nach der vorausgegangenen Hexennacht ihre Brummschädel auskurieren mussten ? Wir wissen es nicht..
Diesmal wurden meine Frau und ich begleitet vom Wochenendbesuch aus meiner früheren Heimat, dem linken Niederrhein: mein jüngerer Sohn nebst Ehefrau und einer meiner Enkelinnen, die zwischzeitlich zu einer sehr hübschen
Geschrieben am 07.04.2026 2026-04-07| Aktualisiert am
23.04.2026
Besucht am 07.04.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Zunächst blieb mir allerdings die Tür zum nordvietnamesischen Lokal verschlossen. Was war geschehen? Bisher konnte ich doch direkt nach meinen Physio-Terminen hier hineingekommen, da man ab 11 Uhr geöffnet hatte. Ein Blick auf die neue Beschriftung der Eingangstür brachte rasch die Aufklärung: man öffnet aktuell erst ab 12 Uhr. Über eine halbe Stunde im Auto sitzen und warten ? Das wollte ich nicht und so überbrückte ich die Zeit damit, im Scheidter REWE meinen Einkaufszettel abzuarbeiten. Um 12:18 Uhr landete ich dann aber wieder vor dem "Little Hanoi".
Wie schon in früheren Berichten erwähnt ist das Mittagsgeschäft eher flau; abends soll der Laden allerdings brummen. Heute zur Mittagszeit waren wir insgesamt sechs Personen; ein junges Paar hatte kurz vor mir Platz genommen und nach mir kamen dann noch drei Gäste etwa meines Alters. Mehr wurde es dann aber nicht, zumindest nicht bis zu meinem Weggang. Wie so ein geringer Zuspruch zur Mittagszeit auf Dauer durchzuhalten ist, wissen die Götter; ich weiss es jedenfalls nicht.
Hatte ich kürzlich nachgefragt, warum es hier kein nordvietnamesisches Bier gibt sondern nur das das südvietnamesische "Bia Saigon Export", hatte ich die Auskunft bekommen, dass die Beschaffung von nordvietmamesischem Bier zu aufwendig und zu kostspielig sei. Umso mehr war ich überrascht, aktuell nun mit "Hanoi Export Beer" doch ein nordvietnamesisches Bier auf der Karte vorzufinden. Ich hatte, da meine Arbeitsaufenthalte in beiden Vietnams lange zurückliegen, nicht mehr in Erinnerung, wie es schmeckt. Also habe ich es bestellt; 0.33l dieses aus Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und Reis hergestellten Bieres mit 4,9 % vol kosten EUR 3,80. Für mich schmeckt es im Vergleich mit dem Bia Saigon Export lausig; ich werde es nicht wieder bestellen.
Wieder bestellt habe ich dagegen die "Há Ga0 Tôm" für EUR 6,00. Diese gedämpften vietnamesischen Dumplings (Reisteigtaschen) mit der saftigen Garnelenfüllung schmecken wirklich ganz ausgezeichnet. Wie zuletzt serviert kamen sie auch diesmal mit hellem und dunklen Sesam bestreut und serviert auf einem Bananenblatt, das Ganze zusammen mit einem Schälchen Nuoc Mam präsentiert auf einer Schiefertafel. Die Fischsoße ist mit Sicherheit nicht aus der Flasche (zu kaufen in Asia-Märkten) sondern selbstgemacht, wie sie jede vietnamesische Hausfrau, die etwas auf sich hält, auch produziert.
Hauptgericht war für mich diesmal wieder die Phò Bo, die vietnamesische Nationalsuppe, sowohl in Süd- wie auch in Nordvietnam: eine Reisnudelsuppe mit aromatischer Brühe und frischen Kräutern. Serviert mit Limette, kleingehackten sauscharfen "roten Teufelchen" und Sojasprossen. Als Phò Bo kommt sie hier mit dünnen Rindfleischscheiben für EUR 17,50 auf den Tisch, mit Hühnerfleisch für EUR 16,50 (korrekterweise müsste sie auf der Karte allerdings als "Phò Ga" erscheinen, während sie hier fälschlich auch unter "Phò Bo" läuft, genau wie die Phò mit Tofu für EUR 14,50 ) . Das Fleisch wird entweder roh in die heisse Brühe gegeben und gart dort vor sich hin oder es kommt bereits vorgegart in die Brühe. Dabei besteht die Gefahr, dass es, wenn es zum Gast kommt, doch ziemlich durch ist. So war es heute leider auch bei meinem Rindfleisch; schade drum.Wäre es roh zur Phò gegeben worden, wäre ich sehr zufrieden gewesen; so muss ich bei "Essen" diesmal leider einen Punkt abziehen.
Fazit: Ich komme trotzdem wieder und beim nächsten Besuch werde ich vielleicht mal die "Bun Cha" (Traditionelles Gericht aus Hanoi: Gegrillte Schweinefleischscheiben, serviert mit feinen Reisnudeln, frische Kräutern, Salat und Nuoc Cham Sauce zum Dippen) probieren.
P.S. Altes vietnamesisches Sprichwort: "Reis ist die treue Ehefrau, auf die du dich verlassen kannst. Phò ist die kokette Geliebte, für die du dich davonstiehlst, um sie zu besuchen." Und schon bemerkenswert, dass ich Vietnamesen darauf hinweisen muss, wie sie ihre Phò mit Huhn zu benennen haben :-))).
Zunächst blieb mir allerdings die Tür zum nordvietnamesischen Lokal verschlossen. Was war geschehen? Bisher konnte ich doch direkt nach meinen Physio-Terminen hier hineingekommen, da man ab 11 Uhr geöffnet hatte. Ein Blick auf die neue Beschriftung der Eingangstür brachte rasch die Aufklärung: man öffnet aktuell erst ab 12 Uhr. Über eine halbe Stunde im Auto sitzen und warten ? Das wollte ich nicht und so überbrückte ich die Zeit damit, im Scheidter REWE meinen Einkaufszettel abzuarbeiten. Um 12:18 Uhr landete... mehr lesen
Restaurant Little Hanoi
Restaurant Little Hanoi€-€€€Restaurant068159097235Hauptstraße 20, 66123 Saarbrücken
4.0 stars -
"Vor allem die äusserst leckeren Dumplings hatten mich dazu bewogen, hier im "Little Hanoi" wieder einzukehren ...." simba47533Zunächst blieb mir allerdings die Tür zum nordvietnamesischen Lokal verschlossen. Was war geschehen? Bisher konnte ich doch direkt nach meinen Physio-Terminen hier hineingekommen, da man ab 11 Uhr geöffnet hatte. Ein Blick auf die neue Beschriftung der Eingangstür brachte rasch die Aufklärung: man öffnet aktuell erst ab 12 Uhr. Über eine halbe Stunde im Auto sitzen und warten ? Das wollte ich nicht und so überbrückte ich die Zeit damit, im Scheidter REWE meinen Einkaufszettel abzuarbeiten. Um 12:18 Uhr landete
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Heute zuerst Groß-Einkauf oder Essen? Ich entschied mich für das Essen und traf kurz vor 12 Uhr (geöffnet ist ab 11 Uhr) an der Schlachthofkantine ein; viel los war drinnen noch nicht. Gerade mal drei Personen hatten Platz genommen; später kanen nochmal drei weitere hinzu. Herr Walle begrüßte mich wie immer sehr freundlich; dass meine Frau mit einer Freundin vorgestern zum Miuttagessen hier gewesen war, hatte ich gewusst; er erwähnte es auch nur ganz kurz.
Meine Speisenauswahl war schnell getroffen, war ich doch extra wegen der Kalbsleber hergekommen. Die Tagessuppe, heute eine Gemüsesuppe; für EUR 2,00 reizte mich dagegen nicht. Zu Trinken bestellte ich eine Maisel´s Weisse (0,5l EUR 5,00); schade nur, dass es sie nicht vom Fass sondern aus der Flasche gibt. Na ja, dieses leckere Bier aus Bayreuth wird hier wohl nicht so oft verlangt, dass es sich lohnen würde, auf Fassbier umzustellen.
Die Kalbsleber "Berliner Art" mit Zwiebeln, Äpfeln, Champignons, Speck und Kartoffelpü kam rasch; wie ich feststellen durfte, war die "Berliner Art" schon etwas sehr eigenwillig interpretiert, denn Champignons und Speck sind im Originalrezept absolut nicht enthalten. Genaui so wenig wie die sehr gehaltvolle dunkle Sauce. Seis drum, geschmeckt hat alles sehr fein und die beiden Leberscheiben waren absolut auf den Punkt gegart; besser kriegt es eine Sterneküche auch nicht hin. Und deshalb gibt es von mir für den Bereich "Essen" auch die volle Sternenzahl, nämlich fünneff Stück.
Noch eine kleine Anmerkung: Schaut man sich die aktuelle Wochenkarte auf der Schlachtzhof-Homepage an, kann man schon ins Schmunzeln kommen, wenn da von Gerichten wie "Gordon Bleu", "Fish & Ships" oder "Schnitzel Ziguener Art" die Rede ist.Hier sollte Herr Walle mal mit dem Korrekturstift drübergehen. Auf der papiernen Karte im Lokal ist übrigens alles richtig geschrieben .-))).