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Um die Wege kurz zu halten, fand unser Familientreffen mit der westerwälder Verwandtschaft ungefähr auf halben Wege statt.
Mein Onkel schlug die alte Mühle an der Mosel vor. Mosel ist für uns immer ein feines Ziel.
Ich reservierte unseren Tisch für den Sonntagmittag.
Verwunschen liegt die ehemalige Mühle seitlich des Ortskerns. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1082!
Parkplätze stehen den Gästen gegenüber der Mühle zur Verfügung.
Bereits am Mühleneingang des sonnigen Tages wurden wir von einer Mitarbeiterin empfangen und zu unserem Tisch begleitet.
Tante und Onkel waren kurz zuvor eingetroffen und bewachten die Plätze in unserem kleinen Gewölbeseparée. Wir fühlten uns sofort wohl.
Das rustikale Ambiente mit Holztischen wurde im Kerzenschein ausgeleuchtet. Der Tisch gepflegt eingedeckt mit großen Stoffservietten. Eine Tischdecke ist hier wirklich überflüssig.
Nach herzlicher Begrüßung nahmen auch wir Platz, die äußerst kreativ-liebevoll gestaltete Speisekarte wurde gereicht.
Die handschriftliche Speisekarte hatte wirklich „das persönliche Etwas“, daher ein Foto davon.
Wenig später wurden unsere Getränke- und Speisewünsche sehr freundlich und beratend aufgenommen:
Mineralwasser € 8,90 / 0,75 l, eine zweite Flasche folgte.
2 x Traubensecco alkoholfrei, € 6,90
Apfelschorle € 3,50 / 0,2 l
Vom eigenen Weingut Thomas Höreth: Blanc de Noir, trocken € 13,80 / 0,2 l.
Preislich fand ich den Wein etwas überzogen, zumal es sich um Weine aus eigenem Hause handelt.
Ivona (lt. Beleg) versorgte uns routiniert mit unseren Getränken.
Nach passender Wartezeit kamen auch unsere Vorspeisen (die Tante setze die Vorspeise aus).
Für mich: Kleiner Gartensalat - € 7,90.
Für meinen Mann: Traditionelle cremige Brunnenkressesuppe mit gerösteten Kürbiskernen - € 9,90.
Für’s Onkelchen: Klare Gemüsesuppe quer durch den Garten - € 7,90.
Der frische Salat mit cremigem Dressing und die gut abgeschmeckten Suppen überzeugten zum Auftakt voll und ganz.
Zu den Vorspeisen wurde sehr gutes, frisches Bauernbrot gereicht.
Wartezeit auf die Hauptspeisen? Keine Ahnung. Wir hatten so viel zu erzählen.
Auf gut vorgewärmten Tellern wurde serviert:
2 x Fischteller –mit Rieslingsoße, hausgemachten frischen Nudeln und jungem Blattspinat - € 29,90.
Eine sehr großzügige Portion. Die Fischfilets (Lachs, Kabeljau, Seelachs) gut gebraten, der Seelachs eine Spur zu lange. Die Pasta sehr fein und al dente. Besonders gut gefiel mir der Blattspinat!
2 x gebratenes Filet vom Winterkabeljau mit Zitronenbutter, Tomatengemüse und Möhren-Kartoffelstampf - € 36,90. Auch hier eine Portion für „gute Esser“.
Das Foto täuscht etwas, da im tiefen Teller angerichtet.
Desserts wurden angeboten, aber wir fanden unseren Reservemagen leider nicht.
Nach dem Essen sahen wir uns noch ein wenig in der tollen Mühle um. So groß hatten wir das Gasthaus nicht vermutet. Es gibt sogar einen Raumplan!
Über die Heizkosten dieser steinernen Räumlichkeiten möchte ich gar nicht nachdenken.
Jeder Raum hatte sein besonderes Flair.
Sehr schön ist auch das Mühlenlädchen.
Hier werden schöne Dekoartikel und natürlich die eigenen Weine angeboten.
Lauschig und einladend ist auch der Außenbereich.
Ein Besuch im Sommer steht auf unserem Plan!
Schön, dass es solche tollen Adressen zu entdecken gibt!