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Wir betraten also das Café, und waren erstaunt, dass dies ob der Größe fast voll besetzt war. Dabei war vom Senioren-Kaffeekränzel bis zur jungen Mutti-Quatschrunde alles dabei. Nun gesellten auch wir uns als Touris dazu, und fanden einen geeigneten Platz für uns fünfe.
Unsere Freundin erklärte uns, dass wir für die Kuchenauswahl an den Tresen müssen, und dieser dann an unseren Tisch gebracht wird. Also entschwanden wir dann erst einmal zur gr0ßen Theke, wo es ausreichend Kuchen, Torten, Berliner oder auch Strudel gab.
Eine Spezialität des Hauses sind die selbstgemachten Trüffel, welche in 16 verschiedenen Varianten zu haben waren.
Die Auswahl fiel uns also nicht leicht, letztendlich mussten wir uns aber entscheiden. Die Wünsche wurden am Tresen entgegengenommen, und mit einer Nummer versehen, dass man dann auch noch den richtigen Kuchen bekommt.
Währenddessen war eine der drei älteren Damen, welche heute hier im Service beschäftigt waren, an unserem Tisch, und wollte die Getränkewünsche aufnehmen. Da wir ja aber sofort an den Tresen gegangen waren, konnte unsere Freundin noch nichts bestellen. Also schauten wir dann erst einmal in die schon ziemlich abgegriffenen Speisekarten, welche auf dem Tisch auslagen.
Wir fanden unsere Getränke, und hofften nun, dass die gute Frau ihren Weg auch wieder an unseren Tisch findet. Darauf mussten wir aber eine ganze Weile warten, zwischenzeitlich war dann auch schon der Kuchen am Tisch. Diese Dame, die den Kuchen brachte, konnte aber keine Getränke aufnehmen, sie war ausschließlich für den Kuchen verantwortlich. Naja, so macht ebend jeder seins.
Also hatten wir erst mal Zeit uns im großen Café umzusehen. Gleich neben dem Eingangsbereich gliedert sich eine riesige Theke an, an der die verschiedensten Kuchen und Torten angepriesen werden, diese Theke geht fast über die gesamte Breite des doch recht großen Cafés. Am anderen Ende der Theke steht ein riesiger Kaffeeautomat, der ausnahmslos von einer der drei Damen bedient wird. Im Rest des Cafés versucht man etwa mediterranen Stil einzubringen, so wird die Decke im Raum mit dicken, weißen Marmorsäulen gestützt, daneben stehen oftmals große Blumenkübel mit Palmen drin.
Die Tische sind zu verschiedenen Sitzecken gestellt, welche mit weich gepolsterten Bänken und Stühlen umgeben sind. Während Stühle und Bänke ein gemütliches Flair ausstrahlen, sind die Tische eher einem Bistro zugetan. Auch bemerkenswert, an den Bänken gibt es Steckdosen zum Aufladen des Handys. Im hinteren Bereich ist eine riesige Glasfront, von der man im Sommer auch auf die Terrasse kommt.
Zwischenzeitlich war dann auch die Kaffeebestelldame wieder an unserem Tisch, und konnte nun unsere Getränkewünsche aufnehmen.
So orderten wir:
Sage und schreibe eine viertel Stunde nachdem unser Kuchen am Platz war, kam dann auch mal der Kaffee. Wir glaubten schon fast nicht mehr daran. Hier sollte die betriebsinterne Kommunikation und die Abläufe noch einmal auf den Prüfstand genommen werden.
Nun konnten wir uns also an unsere Kuchen und Torten wagen. Da hatten wir heute eine Erdbeertorte, eine Mango-Sahne-Torte, eine Blaubeertorte und eine Schokotorte. Alle Torten waren zum Preis von je 3,60 € als Cafépreis, 0,40 € günstiger als Mitnehmpreis.
Das ist gerechtfertigt. Für die Herren gab es einmal einen normalen Berliner für 2,00 € und einmal einen Berliner mit Tiramisu Füllung für 3,60 €.
Alle Torten und die anderen Backwaren werden selbst hergestellt, und hier schmeckte man auch die Konditorkunst. Alle Torten waren richtig gut und nicht zu süß. Überraschung gab es beim normalen Berliner, denn der war mit Aprikosenmarmelade gefüllt. In Sachsen kenn ich Pfannkuchen nur mit Kirsch- oder Erdbeermarmelade. Und auch der andere Berliner mit Tiramisu Füllung war richtig gut, wer es mag.
Auch die Kaffees waren gut, bemerkenswert hier die eigenen Bad Gögginger Kaffeehaferl-Tassen. Die Kaffeehaferl waren normal gekochte Kaffees, richtig kräftig und stark, die Latte und der Cappuccino kamen aus der Siebträgermaschine. Einzig die Latte schmeckte etwas zu wenig nach Karamell, da hätte es ein Schluck Sirup mehr gern getan.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde waren wir fertig, und verlangten nach der Rechnung. Auch hier mussten wir leider wieder einige Zeit warten. Zu unserem Erstaunen gab es dann für die Getränke eine Rechnung aus der Registrierkasse, die Torten wurden auf einem normalen Zettel zusammengerechnet, der Gesamtpreis mit den Getränken dann ebenfalls auf dem normalen Zettel zusammengerechnet.
Unser Fazit: wir ließen zu fünft 38,60 € im Café und Konditorei Regner in Bad Gögging. Frische leckere Kuchen und Torten, mit den Berlinern mit unterschiedlicher Füllung auch mal anderes im Angebot. Das Ambiente für solch großes Café ok, nur am Ablauf mit der Bedienung sollte noch mal gefeilt werden.