Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 340 Bewertungen 898153x gelesen 9472x "Hilfreich" 6601x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 21.08.2026 2026-08-21| Aktualisiert am
21.08.2026
Besucht am 26.04.2026Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 186 EUR
Nachdem wir also unseren Kaffeedurst noch im Erzgebirge in Kriebstein gestillt hatten, ging es über die Landstraße in Richtung Heimat. Da aber der Tag eh angebrochen war, und unsre Freunde heute mal auf ihrem Hof frei hatten und die Arbeit ihren angestellten überließen, hatte ich natürlich noch nach einer Gastronomie für das Abendessen gesucht. Das war gar nicht so einfach, denn zu Hause in der hiesigen Gastronomie wollten wir nicht, es sollte doch mal auch für uns was Neues sein, auf der anderen Seit war natürlich die Fahrzeit aus dem Erzgebirge auch nicht sooo lang, dass wir erst wer weiß was wie spät nach Hause kommen. Also erkor ich mir Radebeul als unser Ziel aus, und da viel mir beim großen Onlinekartenportal das Restaurant Lößnitztalschänke ins Auge. Telefonisch habe ich vorab einen Tisch für uns fünfe bestellt.
Etwas abgelegen in einer kleinen Seitengasse von Radebeul findet man dieses Restaurant. Parkplätze gibt es auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Straßenrand, und so stellten auch wir hier unseren fahrbaren Untersatz ab. Da vernahmen wir schon aus der Weite ein Schnaufen und Fauchen, kurz darauf auch die Signalpfeife einer Dampflok.
Wenige Augenblicke später schnaufte die von einer Dampflok gezogene Lößnitztalbahn an uns und dem Restaurant vorbei. Nun konnten wir über die Schienen in den Biergarten unseres Restaurants gehen. Der Biergarten war jetzt zum Ende April noch nicht aufgebaut, aber im Sommer scheint hier einiges los zu sein, denn der Biergarten war groß, und es standen bereits viele Tische und Stühle in Bereitschaft. Hier sitzt man schön schattig, und wenn dann ab und an mal die alte Dampflok vorbei schnauft, hat man auch noch was zu gucken.
Wir betraten das Restaurant, welches von außen wie eine große Blockhütte daherkommt. Keine Ahnung ob das Gebäude schon immer so ist, jedenfalls ist es auf alle Fälle doch sehr ungewöhnlich für Radebeul.
Insgesamt bietet das urige Holzhaus aber auf drei Etagen Platz für bis zu 200 Gäste. Das ist schon einmal eine Hausnummer. Im Restaurant wurden wir von einem jungen Herrn freundlich begrüßt, an unseren Platz gebracht und auch gleichzeitig wurde die Speisekarte gereicht.
Die Karte hier im Haus wechselt immer wieder mal, bei unserem Besuch gab es eine Frühlingskarte sowie die Karte der Schlachtfestwochen. So bringt man immer wieder Abwechslung in die Karte, und gerade Stammgäste haben dann auch immer wieder wechselnde Gerichte. Das finde ich richtig gut. Neben diversen Vorspeisen, deftigen Speisen auf der Schlachtekarte gab es aber natürlich auch Schwein, Fisch und Rind, und natürlich ganz frisch eingetroffen den ersten Spargel. Die Preise waren dabei etwas höher, Radebeul ist nun mal nicht unbedingt ein preiswertes Pflaster, sondern ist ja nebenbei auch bekannt für die meisten Millionäre in Sachsen.
Allzu lange brauchten wir nicht für die Karte, auch weil wir sie uns vorab bereits angeschaut hatten. So orderten wir:
Getränke:
1x 0,5ér Fanta für 5,70 €
1x 0,5ér Tonic Water für 5,50 €
1x 0,5ér Radeberger Pilsner für 5,60 €
1x 0,5ér Büble Hell für 5,60 €
1x 0,5ér Radler für 5,60 e
1x 0,2ér Goldriesling für 9,50 €
Vorspeisen:
1x Herzhafte Soljanka nach traditioneller Art mit Zitronenscheibe und einem Klecks Sauerrahm für 9,50 €
2x Cremiges Spargelsüppchen mit gebeiztem Schweinefilet für je 9,50 €
Hauptspeisen:
1x Braten-Sandwich - Saftiger, dünn aufgeschnittener Schweinebraten auf Graubrot, dazu Weißkrautsalat, rote Zwiebeln, Cheddar-Käse und ein würziger Senf-Dip für 15,90 €
1x Kräutersteak vom Landschwein mit Bratkartoffeln, gebutterten Erbsen und Röstzwiebelbutter für 19,50 €
1xKräutersteak vom Landschwein mit Bratkartoffeln, gebutterten Erbsen und Röstzwiebelbutter gratiniert mit Smutjes Würzfleisch für 26,00 €
1xGebratene Spitzen vom Black-Angus-Rind mit Penne, Steinchampignons und grünem Spargel in fein abgeschmeckter Balsamico-Jus für 27,50 €
1xGesottene Rinderbrust mit Meerrettichsoße, Bouillonkartoffeln und Gemüsestroh für 26,50 €
Die Getränke waren schnell an unserem Platz, nach nicht einmal fünf Minuten standen diese vor uns, und so konnten wir erst einmal auf einen schönen Tag anstoßen.
Auch hatten wir nun Zeit uns etwas im Restaurant umzusehen. Es gibt hier nicht nur mittig im Gebäude den Gastraum, nein eine Holztreppe führt eine Etage höher, und da kann man auf einer offenen Empore sitzen, und hat nochmals viele Plätze. Zusätzlich ist im Halbkreis um das Restaurant ein großer Wintergarten angebaut, welcher nochmals weitere Plätze parat hält.
Während man im Restaurant und auf der Empore an schweren Holztischen, großen Bänken an der Wand und auf gemütlichen Holzstühlen sitzt, ist der Wintergarten mit Alutischen und Korbmöbeln ausgestattet. Während die Stühle und Bänke weich gepolstert sind, haben die Korbmöbel entsprechende Sitzkissen. Die Dekoration wird bewusst karg gehalten, das Holzhaus ist dekorativ genug.
Wir hatten viel Zeit uns umzuschauen, und zum Glück hatten wir ja vorher im Eiscafé etwas zu essen. Nur Töchterchen unsrer Freunde fing nun langsam an rumzumosern, da sie nun Hunger bekam, hatte sie doch im Eiscafé nichts gewollt. Erst nach einer halben Stunde kamen unsere drei Vorspeisen an den Tisch.
Frau Jenome und unser Freund hatten sich das Cremige Spargelsüppchen mit gebeiztem Schweinefilet auserkoren. Die Spargelcremesuppe war angenehm mild im Geschmack, es wurde reichlich Spargel verarbeitet. Auch die Streifen des gebeizten Schweinefilets kamen gut zur Geltung. Nach einer halben Stunde kochen in der Küche hätte es aber gern etwas wärmer sein können.
Ich hatte mich für die Soljanka entschieden. Und ja, auch meine Soljanka war gleich „Esswarm“. Entweder hatte man sie vergessen zum Austeilen, oder ist der Topf wirklich nicht mehr so warm. Dabei mag ich aber heiße Suppen! Dafür war sie richtig gut angerichtet, so wie wir sie in Sachsen kennen. Mit reichlich Wurstabschnitten der verschiedenen Art, mit saurer Gurke, mit Zwiebel und Paprika sowie Sauerkraut angerichtet, schmeckte sie richtig gut. Dazu gab es eine Scheibe frisches Baguette.
Zwanzig Minuten nach unseren Vorspeisen kamen dann endlich auch die Hauptgänge auf unseren Tisch. Töchterchen hatte sich heute den Braten-Sandwich gewünscht. Mmmh, ja, dunkles Körnerbrot, welches mit reichlich aufgeschnittenem warmem Schweinebraten, frischer roter Zwiebel und würzigem Cheddar-Käse belegt war.
Das Ganze dann noch mit einem Senf-Dip bestrichen und im Ofen kurz aufgebacken, sodass der Cheddar schön lief. Dazu frischer Weißkrautsalat, welcher wahrscheinlich selbst angerichtet wurde. Sie schaffte die Portion nicht, so hatte sie für den nächsten Tag in der Schule noch was.
Unser Freund hatte sich für das Kräutersteak vom Landschwein mit Bratkartoffeln, gebutterten Erbsen und Röstzwiebelbutter gewünscht. Das Steak war sehr gut und reichlich mit Kräutern und Pfeffer gewürzt und sehr kross angebraten.
Dabei war das Steak im inneren nicht zu trocken. Dazu gab es Bratkartoffeln, welche ihren Namen auch verdienen, denn diese waren ebenfalls krossgebraten, mit Speck und Zwiebel versetzt. Dazu gab es gebutterte Erbsen, welche sicher Convenience waren, aber bei Erbsen ist das glaube ich ja fast zu 100% so.
Seine Frau hatte sich ebenfalls das Kräutersteak vom Landschwein auserkoren, allerdings als au four, gratiniert mit Smutjes Würzfleisch.
Auch hier wieder eine große Portion von Bratkartoffeln und Steak. Das zusätzliche Würzfleisch mit großen Stücken, ebenfalls vom Landschwein, war ebenfalls gut gewürzt, die Soße schön angedickt und sämig und mit reichlich würzigem Käse überbacken.
Meine Frau hatte sich die gebratenen Spitzen vom Black-Angus-Rind ausgesucht, und bei der Bestellung angegeben bitte auf Pfeffer zu verzichten. Der Kellner teilte jedoch mit, dass die Filetstreifen im vorab schon in einem Sud eingelegt sind, in dem Pfeffer vorhanden ist.
Das sollte ja aber vielleicht nicht das Ding sein, solange kein roher Pfeffer auf dem Essen ist. Ihr Teller war dann voll mit Penne, und frischen Champignons, und passend zum Frühjahr mit grünem Spargel gespickt. Dazwischen viele kleine Filetstreifen von dem Rind in einem milden Balsamico-Jus.
Allerdings waren dann aber weder die Champignons noch das Black-Angus-Rind mild, denn der Pfeffer war deutlich wahrnehmbar, und so war auch für mich dieses Essen sehr pfeffrig. Somit klaubte Frauchen sich die Penne hervor und ließ auch vom Rucola nicht mehr viel übrig, den Rest durfte ich dann am nächsten Tag auf Arbeit verspeisen.
Ich hatte mich schon im Vorhinein auf die Gesottene Rinderbrust mit Meerrettichsoße gefreut, bekomme ich doch so etwas zu Hause nicht auf den Tisch. Und hier hatte ich zwei riesige Stücken Rinderbrust, welche richtig schön weichgekocht war, auf dem Teller.
Die Meerrettichsoße machte ihrem Namen alle Ehre, und schmeckte kräftig und auch richtig schön scharf nach Meerrettich. Die Bouillonkartoffeln und das Gemüse waren kleingeschnitten in der Soße und milderten die Meerrettich Schärfe etwas ab. Obenauf lag dann noch dieses Gemüsestroh, welches aus feinsten Streifen Möhre, Lauch und Sellerie bestand, und einfach nur heiß frittiert wurde. Ich war mehr als zufrieden mit meinem Essen.
Nach fast zwei Stunden waren wir fertig, und konnten satt und (fast alle) zufrieden den Heimweg antreten. Unsre Freunde luden uns ein, und zahlten. Danke nochmal!
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft glatt 186 Euro in der Lößnitztalschänke in Radebeul. Solide sächsische Hausmannskost, keine Kinkerlitzchen, weder mit dem Essen noch im Ambiente. Ein grundsolides Wirtshaus, was mit diesem Konzept hoffentlich noch viele Jahre überleben wird. Wir kommen gerne wieder, und dann bekommt Frauchen was ohne Pfeffer.
Nachdem wir also unseren Kaffeedurst noch im Erzgebirge in Kriebstein gestillt hatten, ging es über die Landstraße in Richtung Heimat. Da aber der Tag eh angebrochen war, und unsre Freunde heute mal auf ihrem Hof frei hatten und die Arbeit ihren angestellten überließen, hatte ich natürlich noch nach einer Gastronomie für das Abendessen gesucht. Das war gar nicht so einfach, denn zu Hause in der hiesigen Gastronomie wollten wir nicht, es sollte doch mal auch für uns was Neues sein,... mehr lesen
5.0 stars -
"Nach einem ereignisreichen Tag waren wir rundum zufrieden" JenomeNachdem wir also unseren Kaffeedurst noch im Erzgebirge in Kriebstein gestillt hatten, ging es über die Landstraße in Richtung Heimat. Da aber der Tag eh angebrochen war, und unsre Freunde heute mal auf ihrem Hof frei hatten und die Arbeit ihren angestellten überließen, hatte ich natürlich noch nach einer Gastronomie für das Abendessen gesucht. Das war gar nicht so einfach, denn zu Hause in der hiesigen Gastronomie wollten wir nicht, es sollte doch mal auch für uns was Neues sein,
Geschrieben am 21.08.2026 2026-08-21| Aktualisiert am
21.08.2026
Besucht am 26.04.20265 Personen
Rechnungsbetrag: 53 EUR
Meine Frau hat ja eigentlich im Herbst Geburtstag, aber erst Ende April kamen wir dazu ihr Geschenk einzulösen. Unsre Freunde hatten ihr zur Abwechslung, dass sie nicht immer nur mit unsrem Hund oder ihren Pferd spazieren gehen muss, eine Alpakawanderung im Erzgebirge geschenkt. Somit verbrachten wir einen schönen Frühlingstag mit vielen Mücken und den Alpakas im Erzgebirge, und als wir die störrischen Viecher wieder auf ihrem heimischen Hof abgegeben hatten, verspürten wir ein leichtes Verlangen nach einem Kaffee. Also haben wir noch auf dem Hof die große Onlinesuchmaschine nach einem Café durchsucht, und wurden in Kriebstein, auch bekannt durch seine Burg Kriebstein, auch Sachsens schönste Ritterburg genannt, fündig. Unweit der Burg, auf dem Weg zur Talsperre befindet sich das Café Kriebstein. Also Daten in das Navi eingegeben, los gings.
Vor Ort waren wir ob des Ansturms recht erstaunt. Der kleine und enge Parkplatz war voll, einige Autos standen auf der engen Straße, und vor dem Café war eine lange Schlange. Egal, das nächste Café war dann schon wieder etwas weiter weg, also versuchen wir hier unser Glück. Die Außenterrasse war schon bestuhlt, und in dem Moment als wir gerade um die Ecke kamen, wurde ein Tisch frei, und wir hatten somit Glück.
Nun war aber das Problem, das man zwar am Tisch bedient wird, die Bestellung muss man aber drinnen im Café abgeben. Zum Glück hatte sich die Schlange stark abgebaut, die meisten wollten nur ein Eis auf die Hand. Also blieben zwei Leutchen von uns sitzen, die anderen gingen ins Eiscafé, und bestellten, was wir wünschten. Da wir im Schatten saßen, freute sich meine Frau auf den Kuchen, der draußen am Planwagen vor dem Café angeschrieben war, der war aber schon längst aus. Da hätte man auch mal kurz den Schwamm in die Hand nehmen können, und die drei Zeilen wenigstens abwischen können. So orderten wir:
Getränke:
2x Pott Cappuccino für je 3,90 €
1x Latte Macchiato mit Karamellsirup für 5,00 €
1x Pott Filterkaffee für 3,90 €
Speisen:
1x Ananasbecher für 8,90 €
1x Bananensplit für 8,50 €
2x Erdbeerbecher für je 9,50 €
Die Bezahlung erfolgte in bar, und unsre beiden Besteller bekamen einen Tischaufsteller mit einer Zahl in die Hand gedrückt. Ihre Bestellung wird geliefert. Somit saßen wir nun da und warteten, und warteten, und warteten. Ein junger Herr, wahrscheinlich ein Schüler, der sich am Wochenende was dazuverdient, flitzte mit den Bestellungen aus dem Café heraus auf die Terrasse und suchte nun die Nummern der Tischaufsteller. Da alle Tische besetzt waren, gab es nun auch viele, die im Stehen oder ihren Eisbecher essen wollten, und so hatte er seine liebe Not immer die richtigen Abnehmer zu finden. Das klappte nicht immer, den unser Latte Macchiato wurde am Nachbartisch abgeladen, und trotz das diese beiden Herrschaften den so nicht bestellt hatten, wurde der in Beschlag genommen, denn auch die beiden warteten schon eine Ewigkeit auf ihre Bestellung. Wir wollten dann natürlich nicht deren Bestellung, und so durfte der junge Bub noch mal einen neuen Latte holen. Immerhin hatten wir da schon 40 Minuten auf unsere Kaffeegetränke und unser Eis gewartet.
In der Zwischenzeit hatten wir also genug Zeit uns umzuschauen. Während man im Außenbereich auf billigen und auch schon älteren Plastegestühl sitzt, ist der kleine Innenraum des Cafés dann doch schon ganz schön heimelig. Denn hier sitzt man im gemütlichen Ambiente auf weich gepolsterten Stühlen.
Mittlerweile hatte sich auch die Kundschaft im Eisgarten gelichtet, sodass wir von unserem schattigen, doch recht kühlen Plätzchen in die Sonne rücken konnten. Und nun kamen auch UNSERE bestellten Getränke und das Eis.
Der Cappuccino als auch der Latte Macchiato waren gut, waren doch beides Getränke aus einem Kaffeeautomaten. Nur beim Latte hätte es gern etwas mehr Karamellsirup sein können, der der war etwas lasch. Nicht lasch war der Pott Filterkaffee, dieser war frisch gebrüht und angenehm kräftig.
Unsre Freundin hatte sich den Bananensplit gewünscht. Hier gab es drei verschiedene cremige Sorten Eis, und zwar Vanille, Schoko und Kirsch-Bananeneis, welches hier im Eiscafé selbst hergestellt wird.
Dazu eine frische, feste Banane mit viel Sahne und etwas Schokosoße. Verziert mit Waffel und Keks, so kennt man das von nem Eiscafé.
Ähnlich gut war da dann natürlich auch der Ananasbecher unseres Freundes, der aus Ananas- und Vanilleeis bestand. Auch hier wieder selbst hergestellt.
Eine frische, aufgeschnittene Ananas gab es als reichliche Beilage, und oben auf der Sahne gab es noch eine Tropicalsoße als Topping.
Ebenfalls richtig gut war da dann unser Erdbeerbecher. Während Frau Jenome ihren Becher nur mit Schokoeis wählte, hatte ich das Eis selbstverständlich gemischt, und so gab es Erdbeereis und Vanilleeis.
Das Beste waren aber die frischen Erdbeeren. Auch wenn noch nicht ganz die Erdbeersaison angebrochen war, die Erdbeeren waren tiefrot und auch schon herrlich süß. Und auch hier wieder frische Sahne und ein Topping aus einer leichten Erdbeersoße obenauf.
Nach einer Stunde, solange habe ich glaube noch nie in einem Eiscafé gesessen, ging unsere Fahrt dann Richtung Heimat, denn auf dem Weg nach Hause hatte ich fürs Abendessen noch ein Restaurant in Radebeul reserviert.
Unser Fazit: Wir ließen zu viert (Töchterchen wollte nix) 53,10 € im Eiscafé Kriebstein. Das Eis war lecker, aber die Wartezeit von Bestellung bis Lieferung an den Tisch war eindeutig zu lang. Entweder sind die Abläufe so katastrophal, oder man hatte an diesem sonnigen Apriltag nicht mit so vielen Gästen gerechnet, und kein Personal da.
Meine Frau hat ja eigentlich im Herbst Geburtstag, aber erst Ende April kamen wir dazu ihr Geschenk einzulösen. Unsre Freunde hatten ihr zur Abwechslung, dass sie nicht immer nur mit unsrem Hund oder ihren Pferd spazieren gehen muss, eine Alpakawanderung im Erzgebirge geschenkt. Somit verbrachten wir einen schönen Frühlingstag mit vielen Mücken und den Alpakas im Erzgebirge, und als wir die störrischen Viecher wieder auf ihrem heimischen Hof abgegeben hatten, verspürten wir ein leichtes Verlangen nach einem Kaffee. Also haben... mehr lesen
Eiscafé Kriebstein
Eiscafé Kriebstein€-€€€Cafe, Eiscafe034327 66 14 44Kriebsteiner Straße 5, 09648 Kriebstein
4.0 stars -
"Das Eis war gut, der Service erst im Saisonstart" JenomeMeine Frau hat ja eigentlich im Herbst Geburtstag, aber erst Ende April kamen wir dazu ihr Geschenk einzulösen. Unsre Freunde hatten ihr zur Abwechslung, dass sie nicht immer nur mit unsrem Hund oder ihren Pferd spazieren gehen muss, eine Alpakawanderung im Erzgebirge geschenkt. Somit verbrachten wir einen schönen Frühlingstag mit vielen Mücken und den Alpakas im Erzgebirge, und als wir die störrischen Viecher wieder auf ihrem heimischen Hof abgegeben hatten, verspürten wir ein leichtes Verlangen nach einem Kaffee. Also haben
Geschrieben am 21.08.2026 2026-08-21| Aktualisiert am
21.08.2026
Besucht am 24.04.2026Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 170 EUR
Alljährlich veranstaltet der Verein Sonnenstrahl e.V., welcher sich um krebskranke Kinder und deren Eltern und Geschwister kümmert, in der Dresdner Kreuzkirche ein Benefizkonzert. Seit vielen Jahren ist es für uns eine Herzensangelegenheit, dieses Konzert mit dem Dresdner Kreuzchor, dem Chor Junge Camerata Dresden des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik sowie den Musiker*innen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber zu besuchen, und dabei Gutes zu tun. Ebenso selbstverständlich ist es für uns, im Nachgang in einer hiesigen Gastronomie einzukehren. Während wir vor einigen Jahren immer zu unserem Lieblingsmexikaner gegenüber der Kreuzkirche einkehrten, müssen wir uns nun was Neues suchen, denn unser geliebtes Tex Mex ist seit einiger Zeit geschlossen. Nun ist es mittlerweile auch in Dresden gar nicht mehr so einfach, eine Gastronomie zu finden, welche um 21 Uhr noch Essen anbietet. Bei den meisten ist da schon Küchenschluß. Und da wir unsere Freunde dieses Jahr mit Eintrittskarten überraschten, sollte es dann auch schon eine etwas speziellere Gastronomie sein, denn bedingt durch ihre Arbeit kommen sie auch kaum aus ihrer Kleinstadt heraus, geschweige denn in eine Gastronomie.
Nun war es also an Herrn Jenome, im Vorfeld die Gastronomie abzutelefonieren, fündig wurde ich letztendlich im Restaurant Las Tapas auf der Münzgasse. Hier wird, zumindest am Wochenende bis 22 Uhr Essen serviert, in den Sommermonaten mit Terrasse sogar bis 23 Uhr. Und Spanisch kennen unsre Freunde garantiert noch nicht, also wurde dort ein Tisch bestellt.
Am Abend nach dem wunderbaren Konzert in der Kreuzkirche ging es dann also zu Fuß über den Neumarkt, vorbei an der Dresdner Frauenkirche, in die Gastronomiemeile Münzgasse. Hier gibt es mehrere verschiedene Restaurants, von deutsch, australisch, spanisch und österreichisch findet man hier einiges. Um die Ecke dann auch noch ein Steakhouse, Japaner und diverse bayrische Brauhäuser.
Wir wurden im Las Tapas freundlich von einer jungen Dame und einem jungen Herrn begrüßt, und in dem proppenvollen Restaurant an unseren Tisch gebracht. Dieser stand mittig im Raum, unmittelbar neben der großen Theke.
Das gute, wir hatten einen guten Rundblick, das schlechte, wenn die Gäste hinter uns, oder das Servicepersonal vorbei wollte, wurde es eng. Das Restaurant ist wie ein großes „U“ aufgebaut, mittig steht die Theke.
Vor dem Restaurant gibt es auf ganzer Länge eine Terrasse, welche mit großem Sonnenschutz überdacht ist.
Auch hier muss man auf engen Raum zwischen den Tischen durch, wenn man ins Restaurant möchte. Im Restaurant sitzt man an relativ großen Holztischen, die aber angesichts der Masse an Tapas bei vier Personen schnell an ihre Platzgrenze kommen. Auf den schweren Stühlen sitzt man gemütlich, diese haben sogar, was ich in der Gastronomie selten kenne, Armlehnen. Rings um die Theke stehen dann auch noch einige Barhocker, auch hier nahmen einige ihre Speisen ein. Über der Theke hängen mehrere (echte??) Schinken als Blickfang.
Die Speisekarte war schon zur Hand, als man uns an den Tisch führte, und so konnten wir schnell einen Blick hineinwerfen, und unsere Getränke bestellen. So orderten wir:
Getränke:
2x 0,4ér Freiberger Pilsener für je 5,20 €
1x 0,7ér Flasche El Abuelo Rotwein für 29,40 €
Nun konnten wir uns erst einmal der Tapaskarte widmen. Die Karte bot sehr viele Tapas mit Fleisch, Fisch und vegetarisch an, aber auch Schinken, Wurst und Käse fehlten nicht. Für die Unentschlossenen gab es eine Variation aus 10 verschiedenen kalten und warmen Tapas.
Als unsere Getränke nach knapp 10 Minuten dann am Tisch waren, konnten wir nun auch unsere Speisen bestellen. So sollte es geben:
Hauptspeisen:
2x Tapasvariation - 10 kalte und warme Köstlichkeiten für je 27,80 €
1x Chorizo picante - Gegrillte, pikante Paprikawurst für 9,50 €
1x Trozos de cerdo ibérico - Gegrillte Streifen vom schwarzen iberischen Schwein für 11,80 €
1x Calamares fritos - Gebackener Tintenfisch mit Aioli für 8,80 €
1x Pimientos de Padrón - Kleine grüne Paprikaschoten gebraten in Olivenöl für 5,90 €
1x Pan con alioli - Brot mit Alioli für 5,50 €
Ungefähr 20 Minuten nach unserer Bestellung musste dann der Tisch frei gemacht werden, denn nun kamen die ganzen Tapas auf den Tisch, und natürlich zusätzlich für jeden noch ein Teller. Der Tisch wurde also voll.
Da die Auswahl an Tapas ja doch recht groß war, einigten wir uns darauf das wir uns zwei Tapasvariation mit 10 kalten und warmen Tapas bestellen, und diese jeweils zu zweit teilen.
Die 10 Tapes waren:
Empanadilla de queso y espinacas - Hausgemachte, knusprige Teigtasche mit Käse-Spinatfüllung
Champiñones con miel y chile - Gegrillte Champignons in Honig-Chili-Marinade
Mit den zusätzlichen bestellten Tapas hatten wir nun also 25 Schlüsselchen und Tellerchen auf dem Tisch stehen, und es sollte doch für jeden etwas dabei sein. Ich werde daher jetzt nicht die 15 verschiedenen Tapas ausführlich bewerten, das sprengt den Rahmen.
Aber meine Frau mag zum Beispiel keinen Tintenfisch, unsre Freundin strahlte dafür übers ganze Gesicht. Ich mag keine Melone, die konnte dafür Frauchen bekommen. So kämpften wir uns durch die spanische Küche, und müssen sagen, dass die frisch gemachten Tapas eigentlich alle schmeckten, und teilweise richtig gut pikant gewürzt waren. Es war reichlich was da auf unserem Tisch stand, somit waren wir richtig gut satt geworden, und unsre Freunde hatten mal was neues probiert.
Aber die GG-Community kennt ja mittlerweile meine Frau, denn da fehlt ja noch was in den Dessertmagen. Richtig, und so orderte sie und unser Freund noch einen kleinen Nachtisch, und so sollte es geben:
Helado »Las Tapas« - Eis »Las Tapas« zwei Kugeln zart schmelzendes Vanille-Eis • Zitronen-Olivenöl • frittierter Rosmarin für 6,90 €
Tarta de Santiago - Original Spanischer Mandelkuchen mit frischer Schlagsahne • eine Kugel Eis nach Wahl für 7,80 €
Auch auf diese beiden Nachspeisen mussten die beiden nicht allzu lange warten. Der Tarta de Santiago, der spanische Mandelkuchen war gut, das Schokoeis lecker.
Gewöhnungsbedürftig dann schon eher das Helado »Las Tapas«, das Eis mit Zitronen-Olivenöl und frittiertem Rosmarin. Das Eis gut, der Rosmarin kräftig im Geschmack, und auch dieses Zitronen-Olivenöl passte irgendwie dazu. Aber es war schon viel Öl, ich glaube meine Galle hätte gespuckt.
Wir brachten fast zwei Stunden zu im Las Tapas, und hatten mit Essen und dem Konzert mal wieder einen schönen Abend in Dresden, der im kommenden Jahr auf alle Fälle wieder stattfindet.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert 170,40 € im Restaurant Las Tapas in der Dresdner Münzgasse. Das Team ist flott und freundlich, das Essen richtig gut, nur das Restaurant selber ist etwas eng. Aber hier versucht man halt den kleinsten Platz zu nutzen. Ich denke wir werden wiederkommen.
Alljährlich veranstaltet der Verein Sonnenstrahl e.V., welcher sich um krebskranke Kinder und deren Eltern und Geschwister kümmert, in der Dresdner Kreuzkirche ein Benefizkonzert. Seit vielen Jahren ist es für uns eine Herzensangelegenheit, dieses Konzert mit dem Dresdner Kreuzchor, dem Chor Junge Camerata Dresden des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik sowie den Musiker*innen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber zu besuchen, und dabei Gutes zu tun. Ebenso selbstverständlich ist es für uns, im Nachgang in einer hiesigen Gastronomie einzukehren.... mehr lesen
Las Tapas
Las Tapas€-€€€Restaurant, Tapasbar03514960108Münzgasse 4, 01067 Dresden
4.5 stars -
"Die einzige Gastronomie in Dresden die nach 21 Uhr noch die Küche offen hat" JenomeAlljährlich veranstaltet der Verein Sonnenstrahl e.V., welcher sich um krebskranke Kinder und deren Eltern und Geschwister kümmert, in der Dresdner Kreuzkirche ein Benefizkonzert. Seit vielen Jahren ist es für uns eine Herzensangelegenheit, dieses Konzert mit dem Dresdner Kreuzchor, dem Chor Junge Camerata Dresden des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik sowie den Musiker*innen des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Carl Maria von Weber zu besuchen, und dabei Gutes zu tun. Ebenso selbstverständlich ist es für uns, im Nachgang in einer hiesigen Gastronomie einzukehren.
Besucht am 18.04.2026Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Berlin, Berlin, wir waren wieder in Berlin. Dick Brave, oder auch als Sasha bekannt, gab sein Comeback nach vielen Jahren im Huxleys in Berlin. Als Fans dieser Musik war uns natürlich klar, dass wir da nicht fehlen dürfen, und so waren beizeiten die Karten fürs Konzert gekauft, das Hotel reserviert, es stand einem schönen Abend nichts im Wege. Naja, Stopp. Was zu essen brauchen wir doch vorher noch. Normalerweise reicht uns in Berlin ja immer eine original Currywurst mit Pommes und nem Kind´l, aber da dies ein langer Abend werden sollte, musste es vorher dann doch etwas Handfestes sein. Da wir am Nachmittag beizeiten im Hotel eingecheckt hatten, war also auch Luft genug, um in ein richtiges Restaurant zu gehen. Ich hatte mich im Vorfeld schon eingehend damit beschäftigt, und stellte nun meine Frau vor die Qual der Wahl, deutsch oder italienisch. Ihre Entscheidung kam prompt, sie mochte italienisch.
Da kam für uns nur das Restaurant BerlinO in Frage, da es schräg gegenüber von Huxleys Welt auf der anderen Straßenseite liegt.
Am späten Nachmittag nahmen wir die U-Bahn, und liefen die letzten Meter bis zum Restaurant. Obwohl schon die ersten Fans auf den Einlass warteten, liefen wir erwartungsvoll zum Italiener. Hier waren bei dem schönen Frühlingswetter leider alle Außenplätze belegt, sodass wir drinnen im Lokal Platz nehmen mussten. Das war vielleicht auch nicht so schlecht, entgingen wir dadurch dem Straßenlärm.
Im Lokal staunten wir dann jedoch erst einmal über die enorme Höhe des Raumes, und kamen uns fast vor wie in einer Bahnhofshalle, auch, da das Restaurant ein langer Schlauch ist, und alle Tische hintereinander aufgefädelt sind.
Dafür war der Gastraum mit hellen Farben gestrichen, große Bilder von Italien hingen an den Wänden. So wurde es zumindest erst einmal freundlicher. Entlang der langen Wand stand eine große Sitzbank, welche mit hellem Kunstleder angenehm weich gepolstert war. Würde man alle Tische zusammenschieben, bekäme man da locker eine Gruppe mit 50 Personen hingesetzt. Die Tische hier im Lokal waren aus dunklem Holz und ausreichend groß, um auch die großen Pizzateller unterzubringen. Auch die Stühle sind aus dem gleichfarbigen Holz. Die geschwungene Lehne als auch die Sitzfläche sind ebenfalls aus dem hellen Kunstleder gefertigt. An der gegenüberliegenden Wand standen ebenfalls noch ein paar Tische, immer als vierer Sitzgruppe aufgebaut. Wer auf Toilette musste, durfte immer durch diesen langen Gang gehen. Das ist dann schon fast wie auf dem Laufsteg.
Zum Glück gibt es aber noch eine kleine Sitzecke neben dem Eingang. Hier kann man durch das große Fenster dem Treiben draußen auf der Straße zuschauen, oder aber dem Pizzabäcker, der nebenan seine Pizzen in den Ofen schob. Da das Restaurant noch leer war, und wir somit freie Platzwahl hatten, bevorzugten wir natürlich diese Ecke.
Mehrere junge Herren waren hier im Service tätig, einen festen Kellner für unseren Tisch hatten wir nicht. Die Speisekarte war schnell gereicht, und da wollte der junge Herr auch schon die Getränke abfragen. Wir erbaten uns aber etwas Zeit zum Studieren der Karte, somit verschwand er wieder hinter dem Tresen. Nun konnten wir erst einmal in der Karte stöbern. Diese beinhaltet 7 Antipasti und Vorspeisen, 2 Suppen und 3 Salate. Die Preise bewegen sich hier zwischen 6,50 € für 4 Bruschetta bis hin zu 26 Euro für die Antipasto Misto gemischte Vorspeisenplatte für 2 Personen. Weiterhin gab es als Hauptspeisen die Wahl aus 16 Pizzen, alle so im Preis zwischen 13 und 16 Euro, sowie 24 verschiedenen Pastagerichten. Hier lagen die Preise zwischen 11 und 18 Euro, wobei der Großteil um die 15 Euro kostete. Zusätzlich gab es natürlich noch Steaks, Gerichte vom Huhn und Fisch, sowie einige Desserts. Wir waren recht schnell durch, und wussten, was wir wollten. So wünschte meine Frau Tortelloni, aber erst bei der Bestellung wurde ihr mitgeteilt, dass diese bereits aus sind. An einem Samstagabend um 18 Uhr. Aber nicht nur uns erging es so, auch an anderen Tischen erfuhren die Gäste erst bei der Bestellung, was es alles nicht mehr gibt. Service ist anders, so kann man das bereits im Vorfeld kundtun. Da meine Frau zwischen zwei Gerichten schwankte, hatte sie somit sofort ein zweites parat, und so orderten wir:
Getränke:
1x 0,5ér Fürstenberg Pilsener für 5,80 €
1x 0,2ér Pinot Grigio weiß für 6,00 €
Vorspeisen:
1x Antipasto Misto, die gemischte Vorspeisenplatte für 16,90 €
Hauptspeisen:
1x Pizza Bresaola mit frischem Rucola, luftgetrocknetem Rinderschinken, Cherry-Tomaten und frischem Parmesan für 15,90 €
1x Pizza Salame Piccante mit orig. kalabresischer scharfer Salami, Cherry-Tomaten, Rucola und Parmesan für 13,90 €
Die Getränke gingen fix, die waren nach wenigen Minuten am Tisch. Nach einem ersten Schluck des süffigen Pilsners musste ich dann erst einmal kurz die Onlinesuchmaschine bemühen, war mir doch das Fürstenberg Bier völlig unbekannt. Dabei kommt es aus Donaueschingen, ist also eigentlich gar nicht mal so unbekannt. Erstaunt war ich nur, warum man in Berlin nicht auch eines der einheimischen Biere ausschenkt. Der Pinot Grigio meiner Frau war wie immer gut.
Eine viertel Stunde nach unseren Getränken kam dann unsere gemischte Vorspeisenplatte Antipasto Misto. Diese essen wir sehr gern beim Italiener, aber da diese immer so reichlich sind, bestellen wir immer nur eine für eine Person.
Das ist als Vorspeise völlig ausreichend. So auch hier, denn der große Teller war gut belegt. Mit scharfer, kalabresischer Salami, Mozzarella Kugeln, kleinen Kugeln aus Ziegenkäse, gegrillte Champignons, frisch gegrillter Paprika und Zucchini, und dazu noch frische grüne und schwarze Oliven.
Das ganze mit einem leichten Knoblauchöl als Dressing abgeschmeckt. Nicht schlecht. Dazu gab es in einem kleinen Körbchen noch 4 Scheiben frisches Baguette.
Zirka 35 Minuten nach unserer Bestellung kamen dann auch die beiden Pizzen frisch aus dem Ofen an unseren Tisch. Ich hatte mir die Pizza Salame Piccante auserkoren, aber bereits beim ersten Blick machte sich ziemliche Ernüchterung bei mir breit. Ich hatte zwar eine riesige Pizza, die bei dem großen Teller über alle Ränder ragte, aber sie war letztendlich nur mit 7 Scheiben, der wahrhaft scharfen kalabresichen Salami belegt.
Ein paar Cherrytomaten und reichlich Rucola, auf dem einige Raspel Parmesan lagen, rundeten den Belag ab. Klar war der untere Belag mit einer würzigen Tomatensoße und Mozzarella reichlich, aber mir fehlte zwischendrin einfach etwas mehr Belag. Dadurch wurde mir dann auch der Rand ringsum zu viel, da dieser zwar schön knusprig ausgebacken war, aber ebend etwas fehlte. So ließ ich auch über die Hälfte des Pizzarandes auf dem Teller.
Ganz anders dagegen die Pizza meiner Frau, die sich die Pizza Bresaola im zweiten Anlauf ausgesucht hatte. Hier war der knusprige Boden ebenfalls mit einer würzigen Tomatensoße bestrichen, und mit Mozzarella belegt. Hier wurde aber der viele frische Rucola unter den luftgetrockneten, sehr leckeren und herzhaften Rinderschinken belegt.
Und von letzterem war so viel auf der Pizza, dass meine Frau mir (aus Mitleid?) einige Scheiben abgab, da es ihr zu viel wurde. Auch hier wieder Cherrytomaten als Beigabe, und Parmesan. Hier aber ebenfalls deutlich viel mehr Parmesan Raspel als auf meiner Pizza. Gibt es zwei verschiedene Pizzabäcker hier?
Bevor es nun gegenüber in Huxleys Welt zum Comeback-Konzert von Dick Brave ging, suchten wir aber erst noch einmal das stille Örtchen auf. Hier muss ich leider sagen, dass dieses überhaupt nicht Rollstuhl geeignet ist, da es so eng da drin ist, dass man sich kaum drehen kann, bzw. die Tür in den Rücken bekommt, wenn man am Pissoir steht. Auch verstehe ich nicht wie man selbiges so anbringen kann. Ich bin zwar nicht der größte, aber das ich dabei auf Zehenspitzen stehen muss, um in die Keramikschüssel zu treffen hatte ich auch noch nicht. Dementsprechend sah es aber leider auch ringsum aus.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 58,50 Euro im Ristorante BerlinO. Es war ein durchwachsener Abend. Die Antipasti Misto ganz gut, die Pizza meiner Frau auch. Mit meiner Pizza war ich nicht recht zufrieden. Auch sollte der Service noch etwas üben, und den Gästen vorhersagen, was es nicht gibt. Denn so vermeidet man dann, wie an den anderen Tischen häufig gesehen, längere Wartezeiten da man erst ein neues Gericht aussuchen muss, und auch enttäuschte Kunden. Die Konkurrenz im Gastrogewerbe ist gerade in Berlin groß. Und die werden wir bei einem nächsten Besuch in Huxleys Welt auch sicher aufsuchen.
Berlin, Berlin, wir waren wieder in Berlin. Dick Brave, oder auch als Sasha bekannt, gab sein Comeback nach vielen Jahren im Huxleys in Berlin. Als Fans dieser Musik war uns natürlich klar, dass wir da nicht fehlen dürfen, und so waren beizeiten die Karten fürs Konzert gekauft, das Hotel reserviert, es stand einem schönen Abend nichts im Wege. Naja, Stopp. Was zu essen brauchen wir doch vorher noch. Normalerweise reicht uns in Berlin ja immer eine original Currywurst mit Pommes... mehr lesen
Ristorante Berlino
Ristorante Berlino€-€€€Restaurant, Pizzeria03043026422Hasenheide 13, 10967 Berlin
3.0 stars -
"Ziehmlich durchwachsen - da gibt es dann doch bessere Italiener" JenomeBerlin, Berlin, wir waren wieder in Berlin. Dick Brave, oder auch als Sasha bekannt, gab sein Comeback nach vielen Jahren im Huxleys in Berlin. Als Fans dieser Musik war uns natürlich klar, dass wir da nicht fehlen dürfen, und so waren beizeiten die Karten fürs Konzert gekauft, das Hotel reserviert, es stand einem schönen Abend nichts im Wege. Naja, Stopp. Was zu essen brauchen wir doch vorher noch. Normalerweise reicht uns in Berlin ja immer eine original Currywurst mit Pommes
Nach einen Brand am Donnerstag, den 30. Juli 2026 im Restaurant **De Lütte Gosch** in St. Peter-Ording ist das Restaurant verübergehend geschlossen.
Wie groß die Schäden sind, und wann diese behoben werden können, ist derzeit unbekannt. Ein Termin zur Wiedereröffnung steht noch nicht fest.
Quelle: https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=1649689916668121&id=100048813865796&post_id=100048813865796_1649689916668121&rdid=dQDn55hp6vsrR8k6
De lütte GOSCH
De lütte GOSCH€-€€€Bistro, Take Away048638173Am Kurbad 1, 25826 Sankt Peter-Ording
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"Wir haben die Schotten vorübergehend geschlossen!" JenomeNach einen Brand am Donnerstag, den 30. Juli 2026 im Restaurant **De Lütte Gosch** in St. Peter-Ording ist das Restaurant verübergehend geschlossen.
Wie groß die Schäden sind, und wann diese behoben werden können, ist derzeit unbekannt. Ein Termin zur Wiedereröffnung steht noch nicht fest.
Quelle: https://www.facebook.com/story.php?story_fbid=1649689916668121&id=100048813865796&post_id=100048813865796_1649689916668121&rdid=dQDn55hp6vsrR8k6
Das einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz, das Gourmet-Restaurant Juwel in Kirschau verliert seinen Michelin-Stern.
Das Restaurant Juwel in Kirschau hat seinen Michelin-Stern verloren. Seit 2016 war das Gourmet-Restaurant das einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz. Bei der Michelin-Sterne-Vergabe 2026 am Dienstagabend in Frankfurt am Main ging das Restaurant im Hotel Bei Schumann jedoch leer aus.
„Das war zu erwarten“, sagte Hotelchefin Petra Schumann. Erst im April war das Juwel nach einer Pause von anderthalb Jahren mit einem völlig neuen Konzept gestartet. „Da war für die Tester natürlich nicht klar, ob es uns in der alten Weise noch geben würde“, sagt sie. Trotzdem freue sie sich, dass ihr Haus auch weiterhin in dem Feinschmecker-Guide vertreten sei, wenngleich mit dem Juwel nun ohne einen Stern.
Die Tester vom Guide Michelin bescheinigen dem Juwel, dass es seinen Namen nicht umsonst trägt. „Dazu kommt die klassisch-französisch orientierte Küche von Robert Hauptvogel, die man Ihnen als Menü mit vier bis sieben Gängen serviert. Passend zum niveauvollen Rahmen wird man von einem freundlichen und versierten Team sehr aufmerksam und souverän umsorgt, gute Weinberatung inklusive“, heißt es in dem Genuss-Führer.
Der vielfach ausgezeichnete Koch war nach anderthalb Jahren erst im Juli 2025 in das Fünf-Sterne-Superior-Hotel „Bei Schumann“ zurückgekehrt und hatte die kulinarische Leitung des hauseigenen Restaurants übernommen. Der gebürtige Radebeuler arbeitete seit 2015 im „Bei Schumann“ mit, zunächst als Sous-Chef, bevor er 2020 zum Küchenchef befördert wurde.
Robert Hauptvogel muss sich den Michelin-Stern fürs Restaurant Juwel im Hotel Bei Schumann Kirschau nun neu erkochen. Wünschen wir ihm viel Erfolg dabei!
Das einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz, das Gourmet-Restaurant Juwel in Kirschau verliert seinen Michelin-Stern.
Das Restaurant Juwel in Kirschau hat seinen Michelin-Stern verloren. Seit 2016 war das Gourmet-Restaurant das einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz. Bei der Michelin-Sterne-Vergabe 2026 am Dienstagabend in Frankfurt am Main ging das Restaurant im Hotel Bei Schumann jedoch leer aus.
„Das war zu erwarten“, sagte Hotelchefin Petra Schumann. Erst im April war das Juwel nach einer Pause von anderthalb Jahren mit einem völlig neuen Konzept gestartet. „Da war... mehr lesen
Hotel bei Schumann · Juwel · Gourmetrestaurant
Hotel bei Schumann · Juwel · Gourmetrestaurant€-€€€Sternerestaurant, Ausflugsziel035925200Bautzner Str. 74, 02681 Schirgiswalde
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"Das Gourmet-Restaurant Juwel im Hotel Bei Schumann in Kirschau hat 2026 seinen Michelin-Stern verloren." JenomeDas einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz, das Gourmet-Restaurant Juwel in Kirschau verliert seinen Michelin-Stern.
Das Restaurant Juwel in Kirschau hat seinen Michelin-Stern verloren. Seit 2016 war das Gourmet-Restaurant das einzige Sternerestaurant in der Oberlausitz. Bei der Michelin-Sterne-Vergabe 2026 am Dienstagabend in Frankfurt am Main ging das Restaurant im Hotel Bei Schumann jedoch leer aus.
„Das war zu erwarten“, sagte Hotelchefin Petra Schumann. Erst im April war das Juwel nach einer Pause von anderthalb Jahren mit einem völlig neuen Konzept gestartet. „Da war
Auf der Website des Alt Berliner Biersalon ist zu lesen:
Liebe Gäste, wir renovieren für Sie und haben bis 31.5.2027 geschlossen.
Der Hauseigentümer, die Aachener Grundvermögen, hat die Immobilie vor zehn Jahren gekauft. Sie will den denkmalgeschützten Altbau am Kurfürstendamm 225–226 sanieren und teilweise umbauen.
Auf der Website des Alt Berliner Biersalon ist zu lesen:
Liebe Gäste, wir renovieren für Sie und haben bis 31.5.2027 geschlossen.
Der Hauseigentümer, die Aachener Grundvermögen, hat die Immobilie vor zehn Jahren gekauft. Sie will den denkmalgeschützten Altbau am Kurfürstendamm 225–226 sanieren und teilweise umbauen.
Quelle: https://www.freiepresse.de/nachrichten/panorama/berliner-kult-kneipe-am-ku-damm-muss-ausziehen-artikel14283288
Alt-Berliner Biersalon
Alt-Berliner Biersalon€-€€€Restaurant0308843990Kurfürstendamm 225/226, 10719 Berlin
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"Bis 31.5.2027 geschlossen" JenomeAuf der Website des Alt Berliner Biersalon ist zu lesen:
Liebe Gäste, wir renovieren für Sie und haben bis 31.5.2027 geschlossen.
Der Hauseigentümer, die Aachener Grundvermögen, hat die Immobilie vor zehn Jahren gekauft. Sie will den denkmalgeschützten Altbau am Kurfürstendamm 225–226 sanieren und teilweise umbauen.
Quelle: https://www.freiepresse.de/nachrichten/panorama/berliner-kult-kneipe-am-ku-damm-muss-ausziehen-artikel14283288
Geschrieben am 06.06.2026 2026-06-06| Aktualisiert am
06.06.2026
Besucht am 12.04.2026Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 114 EUR
Depeche Mode sind in der Stadt……ach nee, ist doch nur die Cover Band Forced to Mode, aber als eingefleischte DeMo-Fans gehen wir da natürlich auch gern hin, wenn schon das Original nicht kommt. Die Jungs spielten mit ihrer neuen Tour im Dresdner Alten Schlachthof, und da wollten wir mit unseren Freunden natürlich hin. Aber wie so oft vor solchen Events wollten wir natürlich noch etwas essen gehen, und das sollte natürlich auch fußläufig zum Schlachthof sein. Leider sieht es da mit Gastronomie echt mau aus in dieser Gegend, und so blieb uns nicht viel Auswahl.
So viel unsere Wahl auf das Restaurant „Ali Baba“ ganz in der Nähe. Früher waren wir recht oft dort essen, nachdem wir aber vor vier Jahren nicht so recht zufrieden waren, haben wir das Lokal in der letzten Zeit gemieden. Mit einem flauen Gefühl bestellte ich also telefonisch einen Tisch, in der Hoffnung nicht enttäuscht zu werden, denn unsere Freunde die uns begleiteten, waren noch nie so richtig orientalisch essen.
Am besagten Abend parkten wir dann unser Auto in einem Geheimversteck unweit des Alten Schlachthofes, und gingen zu Fuß zum Lokal. Da wir schon vor der Öffnungszeit am Restaurant waren, zündeten sich unsere beiden Begleiter erst mal ne Fluppe an. Dies bekam man augenscheinlich auch im Restaurant mit, denn wenig später kam eine junge Dame zu uns, und bot uns an, ach Trotz das die Öffnungszeit noch nicht erreicht sei, doch ins Lokal zu kommen.
Das taten wir dann auch, und schon beim Betreten war uns auf den ersten Blick klar, zumindest optisch hat sich in den letzten vier Jahren hier nichts verändert. Es stehen sogar noch immer rote Servietten auf den Tischen. Ansonsten hat man hier nichts angefasst, höchstens mal beim sauber machen. Das war dieses Mal zu unserer Zufriedenheit. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Restaurant gerade erst eröffnete.
Geändert hat sich aber die Bedienung, denn heute wurden wir von einer sehr jungen, sehr freundlichen deutschen Dame begrüßt und bewirtet. Und trotz dass sich das Lokal zum Abend hin immer mehr füllte, war sie allein in der Gaststube zuständig, und meisterte das auch mit Bravour. Sie scheint aber auch schon etwas längere Zeit nun hier tätig zu sein, denn mit einigen Kunden kannte man sich scheinbar. Aus der Küche lugte dann immer mal wieder ein Herr heraus, welcher hier der Inhaber sein könnte. Man sah auch, dass er durch eine weitere Dame in der Küche unterstützt wurde.
Wir bekamen also unmittelbar nachdem wir Platz genommen hatten unsere Speisekarten gereicht, und da wir vorab schon Online in der Karte gelunscht hatten, stand unsere Entscheidung nach einem kurzen Blick in die Karte recht schnell fest, und so orderten wir:
Getränke:
2x 0,5ér Pilsner Urquell für je 4,90 €
1x 0,2ér Fanta für 2,30 €
1x 0,2ér Rotweinschorle für 5,90 €
1x 0,2ér libanesischer Weißwein Ksara für 8,50 €
Hauptspeisen:
2x Lammplatte > Lammfilets, Lammkoteletts, Lammfleischspieß und Lammhackfleisch am Spieß, mit Kichererbsen- und Paprikapüree, dazu frittierte Kartoffelscheiben, Fladenbrot und gemischter Salat für je 22,90 €
2x Lahme Ghanam Mischwi > gegrillter Lammfleischspieß, mit Kichererbsen- und Paprikapüree, frittierte Kartoffelscheiben, Fladenbrot, dazu gemischter Salat für 20,90 €
Die junge Dame war flott. Klar waren wir noch allein, aber nach nicht einmal 3 Minuten waren dann schon unsere Getränke am Platz. Zwei Bier frisch gezapft, und beide Weine ausgeschenkt. Hut ab.
Zehn Minuten später ging dann auf einmal die Tür der Küche auf, und unsere gemischten Salat wurden gebracht. Sicher nicht das, was wir unter einem gemischten Salat verstehen, denn er war einfach und schlicht.
Auch heute wieder war es Chinakohl, Eisbergsalat, eine halbierte Scheibe grüne Gurke und ein paar Tomatenstückchen in einer kräftigen, mit Kräutern versetzten Essigessenz angerichtet. Solange ich mir diesen Teller nicht als gemischten Salat kaufen muss….. also alles gut.
Das Lokal füllte sich zusehends, aber unsere Speisen waren pünktlich nach einer halben Stunde an unserem Tisch. Und während Herr Jenome sich für die Lammplatte entschied, und Frau Jenome das Lahme Ghanam Mischwi wünschte, war es bei unseren Freunden genau andersherum.
Fangen wir also beim Lahme Ghanam Mischwi, dem gegrillten Lammfleischspieß an. Hier gab es zwei Spieße, gespickt mit frischen, gut gewürzten und auf den Punkt genau gebratenen und vor allem großen Lammfleischstücken.
Das Fleisch war außen scharf an- und innen gut durchgebraten, und trotzdem noch schön saftig. Dazwischen, so ziemlich in der Mitte des Spießes gab es zwei Scheiben frische Zwiebel, welche scharf angebraten aber noch immer schön fest im Biss war. Hier hätte es können gern etwas mehr Zwiebel, oder wie in den vergangenen Jahren mit etwas Paprika sein können.
Dazu gab es ein mildes Kichererbsenpüree und ein herzhaft würziges, leicht scharfes Paprikapüree. Beides passte perfekt zum Dippen für den großen Fleischspieß. Nur Frau Jenome war das Paprikapüree etwas zu scharf, aber da ist meine Frau eh sehr empfindlich.
Das dünne, eigentlich nach nichts schmeckende Fladenbrot deckte die beiden Spieße ab, das Beste, die frittierten Kartoffelscheiben lagen daneben. Diese waren knusprig frittiert und mit reichlich Knoblauch versetzt. Naja, vielleicht verschafft uns das dann zum Konzert ja etwas mehr Platz. Als frisches Gemüse eine Scheibe Gurke und Paprika als Beilage.
Unsere Freundin und meine Wenigkeit hatten uns für die Lammplatte entschieden. Ich liebe Lamm, und hier werden ja Lammfilets, Lammkoteletts, Lammfleischspieß und Lammhackfleisch am Spieß serviert. Also alles was das Lammfleischliebhaberherz so begehrt.
Am Anfang sah man gar nicht was sich alles auf dem Teller verbirgt, denn auch hier war das Fleisch unter dem Fladenbrot versteckt. Nachdem man es aber aufgeschlagen hatte, kamen die Köstlichkeiten hervor. Das Lammfilet herrlich zart, das Lammkotelett mit einem kräftigen Knochen drin, der sich vom zarten Fleisch ganz leicht lösen ließ. Beide gut und kräftig gewürzt, vor allem mit Knoblauch wurde nicht gespart, und scharf angebraten, jedoch innen noch leicht medium.
Der typische Lammgeschmack war aber noch gut präsent, allerdings weit entfernt vom alten Hammel. Auch der Lammfleischspieß, den wir ja schon von dem anderen Gericht kennen, war hier gut. Zusätzlich hatte ich dann auf meiner Platte noch das Lammhackfleisch am Spieß. Während dies bei unserem letzten Besuch zu trocken war, merkte man hier, dass es frisch angerichtet und gebraten wurde, denn das Hackfleisch war noch schön saftig.
Auch hier wieder das Kichererbsen- und Paprikapüree, sowie die frittierten Kartoffelscheiben als Beilage dazu. Als frisches Gemüse auch hier eine Scheibe Gurke und Paprika als Beilage.
Das Lokal war mittlerweile voll, die junge Dame voll am Laufen, trotzdem hatte sie immer alle Gäste im Blick. So konnten wir zeitnah bezahlen, sodass wir fast pünktlich zum Einlass zu unserem Konzert kamen. Trotz reichlich Knoblauch im Essen hatten wir dann aber nicht unbedingt mehr Platz als erhofft, aber nach ner halben Stunde Konzert war das eh egal, weil die Music for the Masses alle zum Tanzen und Hüpfen brachte, und da der Knoblauchgeruch wohl das geringste Problem war ;-)
Unser Fazit: wir ließen zu viert 114,10 € im orientalischen Restaurant Ali Baba in Dresden. Während wir beim letzten Besuch nicht ganz zufrieden waren, wurden wir dieses Mal wenigstens nicht enttäuscht. Weder von der netten Bedienung noch vom Essen. Und unsere Freunde kommen wieder mal mit uns mit zum orientalischen Essen. Der Abend war gelungen.
Depeche Mode sind in der Stadt……ach nee, ist doch nur die Cover Band Forced to Mode, aber als eingefleischte DeMo-Fans gehen wir da natürlich auch gern hin, wenn schon das Original nicht kommt. Die Jungs spielten mit ihrer neuen Tour im Dresdner Alten Schlachthof, und da wollten wir mit unseren Freunden natürlich hin. Aber wie so oft vor solchen Events wollten wir natürlich noch etwas essen gehen, und das sollte natürlich auch fußläufig zum Schlachthof sein. Leider sieht es da... mehr lesen
Restaurant Ali Baba
Restaurant Ali Baba€-€€€Restaurant03518400333Weimarische Straße 6, 01127 Dresden
4.0 stars -
"Orientalisch in Dresden-dieses Restaurant gibt es nun schon lange, und im Gegensatz zum letzten Besuch waren wir wieder zufrieden" JenomeDepeche Mode sind in der Stadt……ach nee, ist doch nur die Cover Band Forced to Mode, aber als eingefleischte DeMo-Fans gehen wir da natürlich auch gern hin, wenn schon das Original nicht kommt. Die Jungs spielten mit ihrer neuen Tour im Dresdner Alten Schlachthof, und da wollten wir mit unseren Freunden natürlich hin. Aber wie so oft vor solchen Events wollten wir natürlich noch etwas essen gehen, und das sollte natürlich auch fußläufig zum Schlachthof sein. Leider sieht es da
Geschrieben am 05.06.2026 2026-06-05| Aktualisiert am
05.06.2026
Besucht am 05.04.2026Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 116 EUR
Während wir unseren Freunden vor kurzem noch die Krokuswiesen im Erzgebirge zeigten, waren dieses Mal die beiden dran, und führten uns durch das Meißner Elbland, und zeigten uns dort die verschiedensten, bunt geschmückten Osterbrunnen. Uns war das bis dato unbekannt, und so haben auch wir wieder einmal etwas Heimat näher kennen gelernt.
So viel rumgefahre macht natürlich auch Hunger, und so versuchten wir unterwegs in den ein oder anderen Gasthof etwas zum Mittag zu bekommen, aber zum Ostersonntag war dieses Unterfangen aussichtslos. Da wir nun aber auch schon erfolglos in Riesa geschaut hatten, fiel mir dann die Gasthausbrauerei Hammer Bräu ein, in welcher wir schon vor so manchen Event in der Riesa Arena speisen waren.
Normalerweise hat das urige Gasthaus aber Sonntags geschlossen, der große Online-Kartenanbieter zeigte es aber als geöffnet an. Also probieren geht über studieren, und wir fuhren zum Gasthaus an der Elbe.
Das Auto auf dem großen Parkplatz abgestellt, mussten unsere Freunde nun erst mal an ihrem Glimmstängel ziehen, währenddessen ich ins Gasthaus ging. Und tatsächlich war wegen Ostersonntag geöffnet. Allerdings waren auch hier fast alle Tische besetzt, und es war mittlerweile viertel nach eins, das Lokal nur bis 14 Uhr geöffnet.
Trotzdem gab die Dame im Service, die wir schon von unseren anderen Besuchen kannten, mir einen Tisch, der gerade erst frei geworden war. Während ich also nach draußen ging, um die anderen zu holen, wurde drinnen der Tisch für uns vier wieder vorgerichtet. Das ist doch mal Serviceorientiert.
Am Interieur hat sich in den letzten Jahren nichts verändert, alles ist gleichgeblieben. Auch auf Sauberkeit wird nach wie vor großer Wert gelegt, und so wird jeder Tisch gründlich gereinigt und wieder neu eingedeckt, bevor neue Gäste kommen.
Wir kannten die Speisekarte ja schon, auch hier hat sich nicht zu viel geändert, außer ab und an mal der Preis, aber das ist ja leider überall so. Und da wir wussten das die HammerBräu-Mannschaft in einer dreiviertel Stunde Feierabend machen will, hatten wir unsere Speisen und Getränke schnell beisammen.
Auf eine Vorspeise verzichteten wir, und so orderten wir:
Getränke:
1x 0,5ér Coca-Cola für 4,60 €
1x 0,3ér Saftschorle für 3,10 €
2x 0,4ér Hammer Bräu Märzen für je 4,70 €
2x 0,4ér Hammer Bräu Schwarzbier für je 4,70 €
Speisen:
1x Hamburger Schnitzel – paniertes Schweineschnitzel mit Setzei, Bratkartoffeln und Salatbouquet für 18,90 €
1x Rippchen vom Schwein mit Hausgemachter BBQ bestrichen, dazu Cole-Slaw und Süßkartoffelpommes für 22,90 €
1x Hähnchen im Käse-Ei-Mantel auf Brokkoli, Kroketten und Pestorahmsoße für 22,90 €
1x Rinderbäckchen mit Rotkohl und Petersilienkartoffeln für 24,90 €
Nach nicht mal 5 Minuten waren unsere frisch gezapften Biere, als auch die beiden alkoholfreien Getränke am Tisch. Unser Begleiter, der das hiesige Brauhaus noch nicht kannte, war begeistert vom Märzen, welches hier aus fünf verschiedenen Malzsorten frisch gebraut wird und mit seinem bernsteinfarbenen Anblick und dem milden, malzigen Geschmack besticht.
Da aber das Brauhaus gerade Werbung mit „B(l)ack to he Roots“ für ihr Schwarzbier machen, entschieden wir beiden Herren uns dafür, dieses doch auch gleich mal mitzutesten. Auf der Rückbank im Auto sitzt es sich auch gemütlich, und da sollen uns mal die Damen nach Hause führen, was sie auch gut gemacht haben. Und ja, beide Biere waren gewohnt gut und kräftig im Geschmack.
Kurz nach unseren Getränken kam ein kleiner Gruß aus der Küche, welcher heute aus vier Scheiben frischem Brot und frischem Eiersalat bestand. Der Eiersalat war hier selbst angerichtet, die Eier schön in verschieden große Stücken geteilt und mit Senf und einer leichten Mayonnaise verfeinert. Lecker.
Zirka eine halbe Stunde nach unserer Bestellung kamen dann auch unser Speisen an den Tisch. Es war eine viertel Stunde vor Feierabend, aber die Bedienung gab uns zu verstehen, dass wir in Ruhe essen dürfen.
Unsre Freundin hatte sich das Hamburger Schnitzel auserkoren. Hier war es ein angenehm großes und frisches paniertes Schweineschnitzel, welches goldbraun gebraten wurde, die Panade wellte sich leicht über das Fleisch.
Zum Hamburger Schnitzel gehört Spiegelei, oder wie es hier genannt wird, Setzei. Zwei Eier, das Eiweiß gut durchgebraten, das Eigelb noch schön flüssig, sodass es sich beim Anstechen über das Schnitzel ergießt. Unter dem Schnitzel eine große Portion krosser Bratkartoffeln, welche hier selbstverständlich mit Speck und frischen Zwiebelstippen gebraten werden. So muss das. Als Beilage frischer, knackiger Salat, Tomate und Paprika.
Meine Frau hatte sich das Hähnchen im Käse-Ei-Mantel gewünscht. Und hier war ein großes und dickes Hähnchenschnitzel mit einer Käse-Ei-Panade versehen und kross und kräftig dunkel gebraten. Das Fleisch war noch angenehm saftig und mild gewürzt.
Obenauf dem Hähnchenschnitzel frischer Rucola, und das nicht zu knapp. Unter dem Hähnchenschnitzel angenehm bissfester Brokkoli, welcher mit seiner kräftig grünen Farbe hervorstach. Dazu Kartoffelbällchen bzw. Kroketten, welche zu Bällchen geformt waren. Das Ganze noch mit einer milden Pesto Rahmsoße angerichtet. Die beiden Frauen waren schon mal zufrieden.
Ich hatte mich heute für die Rinderbäckchen mit Rotkohl und Petersilienkartoffeln entschieden. Das war ein richtiges Mittagsgericht, zum Abend mag ich so etwas eher nicht. Und heute hatte ich mich richtig entschieden, denn mir wurden hier auf dem Teller 6 Scheiben feinstes Rinderfleisch serviert.
Die Bäckchen waren angenehm zart und weich, das Fleisch gut gewürzt und außen scharf angebraten. Dazu natürlich eine passende, kräftige Soße. Auch hier wieder, ich fand es nicht unbedingt passend, frischer Rucola oben auf. Dazu aber passenderweise Rotkohl, der nach meiner Meinung leider nur aus dem Glas gekommen ist, aber trotzdem ganz gut schmeckte.
Nur die Konsistenz war halt a´la Glas. Dazu noch Kartoffeln, welche sich hervorragend zum Aufsaugen der Soße eigneten.
Unser Freund und heutiger Fahrer hatte sich in die Rippchen vom Schwein verguckt, und wollte diese unbedingt haben. Ich schätze so 800 gr. bis ein knappes Kilo lagen da auf seinem Teller. Die Rippchen schön gebacken, sodass sich die Knochen fast von selbst vom Fleisch lösten.
Obenauf mit einer würzigen BBQ-Sauce bestrichen, welche wohl hier selbst hergestellt wird. Der Cole-Slaw wurde in einem extra Schälchen gereicht, und war ja nichts anderes als Weißkrautsalat mit Möhrenraspel verfeinert. Auch hier sicher Convenienceware, aber geschmacklich gut. Zum ersten Mal in seinem Leben probierte er nun die Süßkartoffelpommes und war positiv überrascht, obwohl er dann doch lieber die „normalen“ Fritten bevorzugt. Was ich in manchen Gastros beim Rippchen essen vermisse – hier wurden zwei Feuchttücher gereicht, damit man sich immer wieder die Finger reinigen kann, wenn man am Rippchen geknaubelt hat.
Eine viertel Stunde nach Feierabend des Personals waren wir dann fertig mit unserem Essen. Wir zahlten, mit Karte hier kein Problem, und bedankten uns für die Feiertagsarbeit aber auch dafür, dass wir so kurz vor Ladenschluss noch ordentlich zu Mittag essen durften mit einem ordentlichen Trinkgeld.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert 116,10 € im Riesaer HammerBräu. Zum Glück haben wir noch einen Tisch erhaschen können, vom Essen her wussten wir ja, dass wir hier nichts verkehrt machen. Auch unsere Freunde waren zufrieden, und so konnten wir nach vielen Osterbrunnen schauen und dem deftigen Mittagessen unsere Heimreise antreten.
Während wir unseren Freunden vor kurzem noch die Krokuswiesen im Erzgebirge zeigten, waren dieses Mal die beiden dran, und führten uns durch das Meißner Elbland, und zeigten uns dort die verschiedensten, bunt geschmückten Osterbrunnen. Uns war das bis dato unbekannt, und so haben auch wir wieder einmal etwas Heimat näher kennen gelernt.
So viel rumgefahre macht natürlich auch Hunger, und so versuchten wir unterwegs in den ein oder anderen Gasthof etwas zum Mittag zu bekommen, aber zum Ostersonntag war dieses Unterfangen... mehr lesen
5.0 stars -
"Wie immer wurden wir nicht enttäuscht" JenomeWährend wir unseren Freunden vor kurzem noch die Krokuswiesen im Erzgebirge zeigten, waren dieses Mal die beiden dran, und führten uns durch das Meißner Elbland, und zeigten uns dort die verschiedensten, bunt geschmückten Osterbrunnen. Uns war das bis dato unbekannt, und so haben auch wir wieder einmal etwas Heimat näher kennen gelernt.
So viel rumgefahre macht natürlich auch Hunger, und so versuchten wir unterwegs in den ein oder anderen Gasthof etwas zum Mittag zu bekommen, aber zum Ostersonntag war dieses Unterfangen
Geschrieben am 03.06.2026 2026-06-03| Aktualisiert am
03.06.2026
Besucht am 08.03.20265 Personen
Rechnungsbetrag: 72 EUR
Der Frühling ist angebrochen, und jedes Jahr lesen wir in der örtlichen Zeitung von den wundervoll blühenden Krokuswiesen in Drebach im Erzgebirge. Also beschlossen wir mit unseren Freunden, doch mal einen Ausflug ins Erzgebirge zu machen, und auf einer schönen, gemütlichen Wanderung rings um und durch Drebach die Krokuswiesen zu erkunden. Das kleine Örtchen hat sich natürlich wieder wie jedes Jahr dem Ansturm der Touristen gewappnet, einen schönen Rundweg ausgeschildert, ausreichend Parkmöglichkeiten geschaffen, und zwischendrin auch eine gemütliche Imbissecke aufgebaut. Uns war aber nicht nach Imbiss, und so machten wir uns nach unserer Rundwanderung wieder auf, und fuhren einfach ins „blaue“, irgendwo wird sich schon eine Einkehrmöglichkeit ergeben.
So kamen wir auch in dem kleinen Örtchen Wolkenstein vorbei. Der erzgebirgische Ort ist aber nicht nur durch sein Schloss Wolkenstein bekannt, sondern auch durch das Zughotel. Hier kann man in einem ausrangierten Zug nächtigen, eine angeschlossene Gaststätte versorgt die Hotelgäste und Wanderer.
Da wir zu einer ungünstigen Zeit kamen, und gerade eine große Gruppe Motorradfahrer die Gaststätte und den Außenbereich in Beschlag genommen hatten war also auch diese Option für uns gestorben.
Aber wir hatten beim großen Onlinekartendienst hinter dem Zughotel, im alten Bahnhof von Wolkenstein das Café "Alter Bahnmeister" entdeckt.
Hinweisschilder wiesen uns den Weg, und so stellten wir unseren vierrädrigen Untersatz auf dem zugehörigen Parkplatz ab.
Die letzten Meter ging es zu Fuß zum alten Bahnhof, und bereits, als wir den kleinen Vorraum betraten, sahen wir, das hier mit viel Liebe der Eisenbahn gehuldigt wird. Alte Uniformen und Bahnschilder, Bilder und Modellbahnen und diverse Relikte aus vergangenen Zeiten zierten den Raum.
Aber es sollte noch besser werden, denn nachdem wir durch die Tür ins Café gingen, offenbarte sich uns ein Raum, in dem wir uns locker 70 Jahre zurückversetzt fühlten. Keine Ahnung welche Funktion diese Räume früher mal hatten, aber die großen Bogenfenster brachten viel Licht in die beiden Räume. Hier glänzten auf den alten, dunklen und schweren Tischen die verschiedensten Sammeltassen samt zugehöriger Teller mit ihrem Goldrand. Wo gibt es denn sowas noch?
Auch die großen, mit weichem, rotem oder grünem Plüsch überzogenen Stühle trugen zum alten Charme bei, genau wie die dunkle Anrichte im Hintergrund, die Standuhr, die großen, gemütlichen Sofas als auch der Gold glänzende Kronleuchter. Das I-Tüpfelchen war aber, das in jedem Raum, kurz über der Tür, ringsum eine kleine Bahnstrecke aufgebaut war, auf der ein Zug unermüdlich seine Runden drehte.
Eine dunkle Holzvertäfelung rundete das alles ab. Allein für dieses wundervolle Café reichen 5 Sterne beim Ambiente definitiv nicht aus.
Da wir aber am heutigen Tage mit unserem Vierbeiner unterwegs waren, und die Wirtin aufgrund des Interieurs nicht wünschte das Hunde in das Café kommen, gingen wir auf die Terrasse, welche früher der Bahnsteig war. An diesem wunderschönen Frühlingstag genossen wir die Sonne, und auch alle anderen Gäste zogen es vor, die ersten Sonnenstrahlen hier zu erhaschen.
Auch hier wieder altes Gestühl, aber hier dann eher aus verschiedenen Epochen zusammengetragen. Auch hier war wieder mit den verschiedenen Sammeltassen eingedeckt. Und auch hier fuhr, zur Freude der Kinder, ein Zug an den Tischen entlang.
Die freundliche Wirtin führte uns an einen freien Tisch, Hundi konnte hier bequem darunter liegen, und hätte auch, wenn wir dies gewünscht hätten, etwas zu trinken bekommen.
Die Speisekarte war gleichzeitig zur Hand, und so konnten wir erst mal schauen. In der Speisekarte stehen neben den ganzen Kaffeespezialitäten auch die verschiedenen Eisbecher, welche im Preis zwischen 7 und 9 Euro liegen. Weiterhin werden selbst hergestellte Windbeutel mit diversen Füllungen angeboten als auch ein paar herzhafte Kleinigkeiten. Natürlich dürfen auch Torten nicht fehlen, da kann man sich an der Theke die aktuellen Tagestorten in einem gläsernen Kasten aussuchen. Unsere Wünsche waren schnell zusammengetragen, und so orderten wir:
Getränke:
1x 0,2ér Orangensaft für 3,00 €
1x Pott Kaffee für 2,70 €
2x Tasse Filterkaffee für je 1,70 €
1x Cappuccino für 3,50 €
1x Schokomilchshake für 4,90 €
Speisen:
1x Schwedeneisbecher mit 3 Kugel Vanilleeis, Apfelmus, Eierlikör und Schlagsahne für 8,90 €
1x Heiße Schiene mit 3 Kugeln Vanilleeis, mit heißen Himbeeren ohne Schlagsahne für 7,70 €
1x Fitnessbecher mit 2 Kugeln Joghurteis, mit Honig und Cerealien, dazu frisches Obst, Joghurt und Sahnedip für 7,60 €
1x Windbeutel mit einer Kugel Eis und Kirschgrütze für 7,90 €
1x Windbeutel mit einer Kugel Schokoeis und Eierlikör für 7,90 €
1x Mandarinen-Sahne-Torte für 4,20 €
Nach etwas mehr als 10 Minuten waren unsere Speisen du Getränke am Tisch. Und da gab es schon das nächste Erstaunen, denn der Kaffee wurde ganz klassisch aus einer Kaffeekanne eingegossen.
Ich fühlte mich wie bei Oma am Kaffeetisch. Schön. Der Filterkaffee war natürlich frisch aufgebrüht, der Cappuccino kam aus dem Kaffeeautomaten.
Die Eisbecher waren gut, auf Wunsch gab es, wie bei meiner Frau, statt Vanilleeis ebend Schokoeis zum Eisbecher „Heiße Schiene“. Klar war das Eis nicht selbst hergestellt, sondern von einem großen Eislieferanten, aber das Eis war schmackhaft. Die heißen Himbeeren wurden in einem extra Schälchen serviert.
Unsre Freundin hatte sich dem Schwedeneisbecher verschrieben. Anders als wir es sonst kennen, war hier das Apfelmus nicht auf, sondern unter und neben dem Eis. Obenauf eine große Portion Schlagsahne, in welcher dann ein Becher Eierlikör stand. Auch hier Apfelmus als auch Eierlikör Convenience.
Der Fitnessbecher war mit fruchtigem Joghurteis angerichtet, als frisches Obst wurden Trauben, Mandarinen, Ananas und Nektarine verarbeitet. Zusätzlich ein Müsli und viel Honig, welcher den Becher dann doch fast zu süß machte. Und statt Schlagsahne gab es hier einen Sahnedip, den man auch als verunglückte Schlagsahne bezeichnen könnte, denn es war eigentlich nichts anderes als nicht steif gewordene Sahne.
Ich freute mich auf den riesigen Windbeutel, der mir da auf einem goldigen Teller serviert wurde. Zwischen beiden Hälften war hier viel frische Sahne eingebracht, in dieser wiederrum war dann die frische Kirschgrütze als auch die Kugel Eis versteckt.
Unser Freund hatte ebenfalls einen Windbeutel, allerdings mit Schokoeis und reichlich Eierlikör. Auch der Windbeutel war gut.
Zum Schluss verspürten unsere Freunde noch einen kleinen Heißhunger auf ein Stück Torte, und so teilten sie sich ein Stück der Mandarinen-Sahne-Torte, welche wohl auch sehr lecker gewesen sein soll.
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft 72,90 € im Café „Alter Bahnmeister“ in Wolkenstein. Es ist etwas versteckt, aber gut ausgeschildert findet man im alten Wolkensteiner Bahnhof das Café „Alter Bahnmeister“. Ein wunderschön eingerichtetes, nostalgisches Café, selbst beim Einschenken des Kaffees wird aufs Detail geachtet. Die Wirtin freundlich, die Windbeutel sind ne Wucht (nicht nur für die Hüften), der Kuchen lecker. Auf alle Fälle lohnenswert.
Der Frühling ist angebrochen, und jedes Jahr lesen wir in der örtlichen Zeitung von den wundervoll blühenden Krokuswiesen in Drebach im Erzgebirge. Also beschlossen wir mit unseren Freunden, doch mal einen Ausflug ins Erzgebirge zu machen, und auf einer schönen, gemütlichen Wanderung rings um und durch Drebach die Krokuswiesen zu erkunden. Das kleine Örtchen hat sich natürlich wieder wie jedes Jahr dem Ansturm der Touristen gewappnet, einen schönen Rundweg ausgeschildert, ausreichend Parkmöglichkeiten geschaffen, und zwischendrin auch eine gemütliche Imbissecke aufgebaut.... mehr lesen
Nostalgiecafé Alter Bahnmeister
Nostalgiecafé Alter Bahnmeister€-€€€Cafe03736988782Am Bahnsteig 10, 09429 Wolkenstein
4.5 stars -
"Ein wunderschünes, nostalgisches Café im alten Bahnhof von Wolkenstein" JenomeDer Frühling ist angebrochen, und jedes Jahr lesen wir in der örtlichen Zeitung von den wundervoll blühenden Krokuswiesen in Drebach im Erzgebirge. Also beschlossen wir mit unseren Freunden, doch mal einen Ausflug ins Erzgebirge zu machen, und auf einer schönen, gemütlichen Wanderung rings um und durch Drebach die Krokuswiesen zu erkunden. Das kleine Örtchen hat sich natürlich wieder wie jedes Jahr dem Ansturm der Touristen gewappnet, einen schönen Rundweg ausgeschildert, ausreichend Parkmöglichkeiten geschaffen, und zwischendrin auch eine gemütliche Imbissecke aufgebaut.
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Etwas abgelegen in einer kleinen Seitengasse von Radebeul findet man dieses Restaurant. Parkplätze gibt es auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Straßenrand, und so stellten auch wir hier unseren fahrbaren Untersatz ab. Da vernahmen wir schon aus der Weite ein Schnaufen und Fauchen, kurz darauf auch die Signalpfeife einer Dampflok.
Wenige Augenblicke später schnaufte die von einer Dampflok gezogene Lößnitztalbahn an uns und dem Restaurant vorbei. Nun konnten wir über die Schienen in den Biergarten unseres Restaurants gehen. Der Biergarten war jetzt zum Ende April noch nicht aufgebaut, aber im Sommer scheint hier einiges los zu sein, denn der Biergarten war groß, und es standen bereits viele Tische und Stühle in Bereitschaft. Hier sitzt man schön schattig, und wenn dann ab und an mal die alte Dampflok vorbei schnauft, hat man auch noch was zu gucken.
Wir betraten das Restaurant, welches von außen wie eine große Blockhütte daherkommt. Keine Ahnung ob das Gebäude schon immer so ist, jedenfalls ist es auf alle Fälle doch sehr ungewöhnlich für Radebeul.
Insgesamt bietet das urige Holzhaus aber auf drei Etagen Platz für bis zu 200 Gäste. Das ist schon einmal eine Hausnummer. Im Restaurant wurden wir von einem jungen Herrn freundlich begrüßt, an unseren Platz gebracht und auch gleichzeitig wurde die Speisekarte gereicht.
Die Karte hier im Haus wechselt immer wieder mal, bei unserem Besuch gab es eine Frühlingskarte sowie die Karte der Schlachtfestwochen. So bringt man immer wieder Abwechslung in die Karte, und gerade Stammgäste haben dann auch immer wieder wechselnde Gerichte. Das finde ich richtig gut. Neben diversen Vorspeisen, deftigen Speisen auf der Schlachtekarte gab es aber natürlich auch Schwein, Fisch und Rind, und natürlich ganz frisch eingetroffen den ersten Spargel. Die Preise waren dabei etwas höher, Radebeul ist nun mal nicht unbedingt ein preiswertes Pflaster, sondern ist ja nebenbei auch bekannt für die meisten Millionäre in Sachsen.
Allzu lange brauchten wir nicht für die Karte, auch weil wir sie uns vorab bereits angeschaut hatten. So orderten wir:
Getränke:
Vorspeisen:
Hauptspeisen:
Die Getränke waren schnell an unserem Platz, nach nicht einmal fünf Minuten standen diese vor uns, und so konnten wir erst einmal auf einen schönen Tag anstoßen.
Auch hatten wir nun Zeit uns etwas im Restaurant umzusehen. Es gibt hier nicht nur mittig im Gebäude den Gastraum, nein eine Holztreppe führt eine Etage höher, und da kann man auf einer offenen Empore sitzen, und hat nochmals viele Plätze. Zusätzlich ist im Halbkreis um das Restaurant ein großer Wintergarten angebaut, welcher nochmals weitere Plätze parat hält.
Während man im Restaurant und auf der Empore an schweren Holztischen, großen Bänken an der Wand und auf gemütlichen Holzstühlen sitzt, ist der Wintergarten mit Alutischen und Korbmöbeln ausgestattet. Während die Stühle und Bänke weich gepolstert sind, haben die Korbmöbel entsprechende Sitzkissen. Die Dekoration wird bewusst karg gehalten, das Holzhaus ist dekorativ genug.
Wir hatten viel Zeit uns umzuschauen, und zum Glück hatten wir ja vorher im Eiscafé etwas zu essen. Nur Töchterchen unsrer Freunde fing nun langsam an rumzumosern, da sie nun Hunger bekam, hatte sie doch im Eiscafé nichts gewollt. Erst nach einer halben Stunde kamen unsere drei Vorspeisen an den Tisch.
Frau Jenome und unser Freund hatten sich das Cremige Spargelsüppchen mit gebeiztem Schweinefilet auserkoren. Die Spargelcremesuppe war angenehm mild im Geschmack, es wurde reichlich Spargel verarbeitet. Auch die Streifen des gebeizten Schweinefilets kamen gut zur Geltung. Nach einer halben Stunde kochen in der Küche hätte es aber gern etwas wärmer sein können.
Ich hatte mich für die Soljanka entschieden. Und ja, auch meine Soljanka war gleich „Esswarm“. Entweder hatte man sie vergessen zum Austeilen, oder ist der Topf wirklich nicht mehr so warm. Dabei mag ich aber heiße Suppen! Dafür war sie richtig gut angerichtet, so wie wir sie in Sachsen kennen. Mit reichlich Wurstabschnitten der verschiedenen Art, mit saurer Gurke, mit Zwiebel und Paprika sowie Sauerkraut angerichtet, schmeckte sie richtig gut. Dazu gab es eine Scheibe frisches Baguette.
Zwanzig Minuten nach unseren Vorspeisen kamen dann endlich auch die Hauptgänge auf unseren Tisch. Töchterchen hatte sich heute den Braten-Sandwich gewünscht. Mmmh, ja, dunkles Körnerbrot, welches mit reichlich aufgeschnittenem warmem Schweinebraten, frischer roter Zwiebel und würzigem Cheddar-Käse belegt war.
Das Ganze dann noch mit einem Senf-Dip bestrichen und im Ofen kurz aufgebacken, sodass der Cheddar schön lief. Dazu frischer Weißkrautsalat, welcher wahrscheinlich selbst angerichtet wurde. Sie schaffte die Portion nicht, so hatte sie für den nächsten Tag in der Schule noch was.
Unser Freund hatte sich für das Kräutersteak vom Landschwein mit Bratkartoffeln, gebutterten Erbsen und Röstzwiebelbutter gewünscht. Das Steak war sehr gut und reichlich mit Kräutern und Pfeffer gewürzt und sehr kross angebraten.
Dabei war das Steak im inneren nicht zu trocken. Dazu gab es Bratkartoffeln, welche ihren Namen auch verdienen, denn diese waren ebenfalls krossgebraten, mit Speck und Zwiebel versetzt. Dazu gab es gebutterte Erbsen, welche sicher Convenience waren, aber bei Erbsen ist das glaube ich ja fast zu 100% so.
Seine Frau hatte sich ebenfalls das Kräutersteak vom Landschwein auserkoren, allerdings als au four, gratiniert mit Smutjes Würzfleisch.
Auch hier wieder eine große Portion von Bratkartoffeln und Steak. Das zusätzliche Würzfleisch mit großen Stücken, ebenfalls vom Landschwein, war ebenfalls gut gewürzt, die Soße schön angedickt und sämig und mit reichlich würzigem Käse überbacken.
Meine Frau hatte sich die gebratenen Spitzen vom Black-Angus-Rind ausgesucht, und bei der Bestellung angegeben bitte auf Pfeffer zu verzichten. Der Kellner teilte jedoch mit, dass die Filetstreifen im vorab schon in einem Sud eingelegt sind, in dem Pfeffer vorhanden ist.
Das sollte ja aber vielleicht nicht das Ding sein, solange kein roher Pfeffer auf dem Essen ist. Ihr Teller war dann voll mit Penne, und frischen Champignons, und passend zum Frühjahr mit grünem Spargel gespickt. Dazwischen viele kleine Filetstreifen von dem Rind in einem milden Balsamico-Jus.
Allerdings waren dann aber weder die Champignons noch das Black-Angus-Rind mild, denn der Pfeffer war deutlich wahrnehmbar, und so war auch für mich dieses Essen sehr pfeffrig. Somit klaubte Frauchen sich die Penne hervor und ließ auch vom Rucola nicht mehr viel übrig, den Rest durfte ich dann am nächsten Tag auf Arbeit verspeisen.
Ich hatte mich schon im Vorhinein auf die Gesottene Rinderbrust mit Meerrettichsoße gefreut, bekomme ich doch so etwas zu Hause nicht auf den Tisch. Und hier hatte ich zwei riesige Stücken Rinderbrust, welche richtig schön weichgekocht war, auf dem Teller.
Die Meerrettichsoße machte ihrem Namen alle Ehre, und schmeckte kräftig und auch richtig schön scharf nach Meerrettich. Die Bouillonkartoffeln und das Gemüse waren kleingeschnitten in der Soße und milderten die Meerrettich Schärfe etwas ab. Obenauf lag dann noch dieses Gemüsestroh, welches aus feinsten Streifen Möhre, Lauch und Sellerie bestand, und einfach nur heiß frittiert wurde. Ich war mehr als zufrieden mit meinem Essen.
Nach fast zwei Stunden waren wir fertig, und konnten satt und (fast alle) zufrieden den Heimweg antreten. Unsre Freunde luden uns ein, und zahlten. Danke nochmal!
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft glatt 186 Euro in der Lößnitztalschänke in Radebeul. Solide sächsische Hausmannskost, keine Kinkerlitzchen, weder mit dem Essen noch im Ambiente. Ein grundsolides Wirtshaus, was mit diesem Konzept hoffentlich noch viele Jahre überleben wird. Wir kommen gerne wieder, und dann bekommt Frauchen was ohne Pfeffer.