Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 315 Bewertungen 811904x gelesen 8945x "Hilfreich" 6188x "Gut geschrieben"
Besucht am 08.10.2025Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 156 EUR
Tag 3 unseres Harzurlaubes. Da es bei mir mit dem laufen langsam etwas besser wurde, wagten wir uns heute mal in die Zeiten unserer DDR-Jugend zurück, und besuchten das Grenzmuseum. Da das Museum entlang der ehemaligen Grenze verläuft, ging es natürlich über die ausgebauten, ehemaligen Militärstraßen. Die „gesunden und fitten“ unserer Reisegruppe stürmten schon immer voraus, ich humpelte hinterher.
Soviel Freiluftabenteuer macht natürlich hungrig, und im Voraus hatte ich da schon ein kleines Café in Schierke, das "Café am Kurpark" entdeckt. Also checkte ich online die Speisekarte als auch die Rezensionen, und da diese fast ausnahmslos positiv waren, reservierte ich dort telefonisch einen Tisch. Allerdings wurde eine Reservierung nur bis 18:30 Uhr angenommen, damit die Küche auch ausreichend Zeit hat zu kochen. Die Reservierung war gebongt, und schlechter als am Vorabend konnte es ja nun nicht mehr kommen.
Da auch diese Restauration genau gegenüber am anderen Ende des Dorfes von unserer Ferienwohnung aus lag, nutzten wir also auch hier unseren fahrbaren Untersatz. Abstellen konnten wir ihn genau gegenüber auf dem verlassenen Gelände eines ehemaligen Hotels.
Da unsere Freunde sich etwas verfahren hatten, konnte ich von außen dieses schmucke, kleine Holzhaus bewundern. Und bereits von außen verströmte dieses Häuschen einen Hauch von Gemütlichkeit. Nachdem unsere Freunde dann auch endlich angekommen waren, betraten wir das kleine Café, und wurden sehr freundlich von einer jungen Dame begrüßt.
Mit ihrer freundlichen Art begleitete sie uns an unseren Tisch, und auch die Speisekarten waren wenige Augenblicke später am Tisch.
Nun wollten wir wenigstens erst einmal kurz die Getränke studieren, was uns auch ohne Umschweife gewährt wurde. „Kommen sie erst einmal an“, so ihre Aussage. Und während die junge Dame einem anderen Tisch erst einmal seine Speisen brachte, stöberten wir in der Karte. Auf dem Rückweg in die Küche hielt sie bei uns an, und nahm zumindest erst einmal die Getränke auf.
Getränke:
· 2x 0,5ér Hasseröder Schwarzbier für je 4,90 € · 1x 0,3ér Hasseröder Schwarzbier für 3,50 € · 1x 0,2ér Kallstadter Kreidkeller Riesling Kabinett trocken für 6,90 € · 1x 0,2ér Sprite für 2,50 € · 1x 0,4ér Apfelschorle für 4,50 € · 1x 0,4ér Spezi für 4,50 € · 1x 0,2ér Tonic für 2,80 €
Die junge Frau entschwand mit unserer Getränkebestellung um die Ecke, wir konnten uns nun den Speisen zuwenden. Die Auswahl war ausreichend, und reichte von zwei Vorsuppen, über 5 kleine Speisen für zwischendurch, Salate, Fisch bis hin zum Steak, der Roulade oder dem Hirschkeulenbraten. Die Preise waren moderat, so war der Hirschkeulenbraten mit 26 Euro die teuerste Speise. Als Hinweis stand in der Karte, dass der Beilagen Wechsel mit 2 Euronen berechnet wird.
Nachdem unsere Getränke am Tisch waren, orderten wir also unsere Speisen.
Vorspeisen:
· 1x Waldpilzrahmsuppe mit Toast für 5,50 € · 2x Soljanka mit Toast für je 5,50 €
Hauptspeisen:
· 1x Kutschertoast – Schweinerückensteak mit Tomaten, Zwiebelringen und Käse überbacken für 16,90 € · 1x Hausgemachte Rinderroulade mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen für 23,50 € · 1x Harzer Blaubeer-Schmand-Schnitzel mit Käse überbacken und Röstitaler für 24,50 € · 2x gebratene Hähnchenbrust mit Kräuterbutter, Kartoffelspalten mit Kräuterquark und Salatbeilage für je 18,50 €
Knapp 12 Minuten mussten wir nun auf unsere Vorspeisen warten. Derweil konnten wir uns im Lokal umschauen, und das leckere Hasseröder Schwarzbier kosten.
Und auch da kam, wie von außen schon, Heimeligkeit auf, denn warme Farben, warmes Licht, viel Holz und plüschige Stühle machten den Aufenthalt angenehm. Das Lokal ist übersichtlich, und so ist es auch angenehm ruhig. Hier setzt man lieber auf Klasse statt auf Masse. Im Sommer gibt es neben dem Café noch einen gemütlichen Biergarten mit Blick in den Kurpark.
Die Zeit war rum, unsere Vorsuppen waren am Tisch. Die Tochter unserer Freundin hatte heute keinen großen Hunger, und gönnte sich nur die Waldpilzrahmsuppe. Und das war eine herrlich cremige, mit vielen kleinen Pilzstücken versetzte Suppe. Sie schmeckte sehr kräftig nach Waldpilzen und war ordentlich mit Kräutern versetzt. Dazu gab es 2 halbe Scheiben frisch getoastetes Toastbrot.
Unser Freund und ich hatten uns für die Soljanka entschieden. Und im Gegensatz zum Tag zuvor war das eine richtige Soljanka, wie man sie bei uns im Osten kennt.
Eine dunkelrote, würzige, leicht scharfe und dickliche Soße mit reichlich Wurst, Salami, Paprika und Zwiebeln sowie Sauerkraut drin, wie es sich gehört. Dabei brachte die unterschiedliche Wurst bzw. die Salami einen kräftigen Geschmack in die Suppe.
Obenauf ein kleiner Klecks saure Sahne, und wie es sich gehört, eine Scheibe Toast. Die Standartvorspeise im Osten, und hier kann man noch das alte Rezept. Lecker.
Während wir unsere Vorsuppen aßen, konnten wir das Klopfen der Schnitzel aus der Küche vernehmen. Hier gibt es also wenigstens frische, selbst gemachte Schnitzel. Das dauert natürlich ein klein bisschen, und so kamen 20 Minuten nach unseren Vorspeisen die Hauptspeisen an den Tisch.
Unsere Freundin hatte sich für die Rinderroulade entschieden. Und da lag eine große, gut gewickelte Roulade auf ihrem Teller. Das Fleisch herrlich zart, war sie gut mit Speck und Zwiebel gespickt.
Dazu gab es selbst angerichtetes Rotkraut. Ich persönlich mag es lieber fest, hier war es weichgekocht. Meiner Freundin schmeckte es so, war es doch auch gut gewürzt. Selbst angerichtet waren auch die beiden Kartoffelklöße, das sah man schon an der unterschiedlichen Größe als auch an der Semmelbrösel Füllung im inneren. Der Hammer war aber die sämige, würzige und richtig leckere Soße. Hier wurde nach Hausfrauenart gekocht.
Ihr Mann ging heute etwas vorsichtiger an die Sache heran. Er hatte sich den Kutschertoast bestellt. Und hier waren zwei knusprig getoastete Toastschnitten mit einem saftigen, großen Schweinerückensteak belegt. Das Steak war angenehm weich und gut gewürzt. Obenauf lagen frische Scheiben Tomate und ebenfalls frische, dicke Zwiebelringe.
Das Ganze wurde dann noch mit reichlich Käse überbacken. Der Käse hatte dabei einen angenehmen, leichten Rostra erreicht, und lief seitlich über das Steak. Als Beilage gab es Rot- und Weißkrautsalat, welcher frisch angerichtet war. Ebenso noch frischer Möhrenraspel, etwas Gurke und Tomate. Eigentlich auch ein ausreichendes, leckeres Abendessen.
Meine beiden Mädels hatten nach dem Reinfall von gestern erst einmal keine Lust auf Schnitzel. Sie entschieden sich heute für die gebratene Hähnchenbrust mit Kräuterbutter, Kartoffelspalten mit Kräuterquark. Auch hier wieder bei der Bestellung die Bitte, doch auf Pfeffer zu verzichten, da eine Allergie vorliegt.
Daraufhin teilte sie uns mit, dass zum Würzen eine Gewürzmischung verwendet wird, und da auch Pfeffer drin ist. Allerdings weiß man nicht wieviel. Also verzichten wir da lieber drauf. Was dann meine Mädels geliefert bekamen, war aber geschmacklich nicht schlechter. Die Hähnchenbrust herrlich zart, außen mit teilweise starken Röstaromen, innen aber noch butterweich. Die Kartoffelspalten gut frittiert, ob diese nun Convenience waren oder frisch hier geschnitzt, können wir nicht beurteilen. Der Kräuterquark wird sicher nicht hierhergestellt, dafür aber gut verfeinert, denn so waren klein gehackte Kräuter untergemischt, und obenauf gab es frische, rote Zwiebel. Auch hier die kleine, frische Salat Beilage,
Ich wollte es heute wissen, und bestellte das Harzer Blaubeer-Schmand-Schnitzel mit Käse überbacken und Röstitaler. Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Freund von herzhaft und süß, mit Steak oder Pizza Hawaii kann man mich jagen. Und so war es dann doch die Überzeugungsarbeit der Kellnerin, damit ich mich da ran traue. Schließlich gab sie ein kleines Geheimnis preis, denn in der Blaubeer-Schmand-Soße ist auch Schierker Feuerstein verarbeitet. Und so habe ich es nicht bereut.
Ein dickes, schön kross gebratenes, frisches Schnitzel lag da auf dem Teller. Die Panade schön flockig und mit ordentlichen Röstaromen versehen, das Fleisch angenehm weich. Und dann traute ich mich auch an die Blaubeer-Schmand-Mischung, und war positiv überrascht. Da ja frische Blaubeeren nicht so viel Süße in sich haben, und wahrscheinlich auch der Schierker Feuerstein hier seinen Rest dazugab ohne hervorzustechen, war dies eine leicht herzhafte Mischung, welche auch ganz gut zu dem Schnitzel passte. Das ganze noch mit Käse dick überbacken, war es eine gute Kombination. Hier gab es Röstitaler als Beilage, und ich denke, ob der unterschiedlichen Größe und Form, dass diese hier in der Küche frisch geformt und hergestellt werden. Auch ich hatte die kleine, frische und vor allem leckere Salatbeilage dabei.
Da wir alle satt waren, gab es auch heute keinen Nachtisch, und den Schierker Verdauerli hatten wir ja in der Ferienwohnung auch.
Unser Fazit: wir ließen zu sechst 156,40 € Im Café am Kurpark in Schierke. Ein gemütliches, wohnliches, kleines Café. Eine freundliche Bedienung, frische Küche. Alles das, was man sich eigentlich wünscht. Der Vorabend war vergessen, hier wurden wir gebührend entschädigt, und kommen gern wieder.
Tag 3 unseres Harzurlaubes. Da es bei mir mit dem laufen langsam etwas besser wurde, wagten wir uns heute mal in die Zeiten unserer DDR-Jugend zurück, und besuchten das Grenzmuseum. Da das Museum entlang der ehemaligen Grenze verläuft, ging es natürlich über die ausgebauten, ehemaligen Militärstraßen. Die „gesunden und fitten“ unserer Reisegruppe stürmten schon immer voraus, ich humpelte hinterher.
Soviel Freiluftabenteuer macht natürlich hungrig, und im Voraus hatte ich da schon ein kleines Café in Schierke, das "Café am Kurpark" entdeckt.... mehr lesen
Café am Kurpark
Café am Kurpark€-€€€Cafe03945558811Brockenstraße 8, 38879 Schierke
5.0 stars -
"Dieser Besuch ließ uns den Vorabend vergessen-ein schmuckes, gemütliches kleines Café mit leckerem Essen" JenomeTag 3 unseres Harzurlaubes. Da es bei mir mit dem laufen langsam etwas besser wurde, wagten wir uns heute mal in die Zeiten unserer DDR-Jugend zurück, und besuchten das Grenzmuseum. Da das Museum entlang der ehemaligen Grenze verläuft, ging es natürlich über die ausgebauten, ehemaligen Militärstraßen. Die „gesunden und fitten“ unserer Reisegruppe stürmten schon immer voraus, ich humpelte hinterher.
Soviel Freiluftabenteuer macht natürlich hungrig, und im Voraus hatte ich da schon ein kleines Café in Schierke, das "Café am Kurpark" entdeckt.
Das Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee vollzieht unter der Leitung von Daniel Gottschlich einen radikalen Kurswechsel. Mit der Proklamation, das klassische Fine Dining sei in seiner herkömmlichen Form am Ende, reagiert der Betrieb auf den gesellschaftlichen Wandel. Anstatt auf steife Etikette und Dresscodes setzt das Restaurant künftig auf ein offeneres Konzept, das die Barrieren zwischen Spitzenküche und Gast abbauen soll.
Die Neuausrichtung zielt darauf ab, die gehobene Gastronomie von ihrem elitären Image zu befreien. Laut der Geschäftsführung ist der Rahmen, in dem Spitzenküche über Jahrzehnte serviert wurde, überholt. Gäste sollen das Restaurant besuchen können, ohne sich durch förmliche Kleidung oder ein strenges Regelwerk eingeengt zu fühlen. Der Fokus rückt weg von der Statusinszenierung hin zu einer persönlichen Verbindung und emotionalen Tiefe während des Besuchs.
Ein zentraler Pfeiler des neuen Modells ist die Auflösung klassischer Hierarchien und Aufgabenfelder. Die strikte Trennung zwischen Service und Küche wurde aufgehoben. In der sogenannten „Ox & Klee Unity“ übernehmen Köchinnen und Köche den Dienst am Gast direkt und servieren ihre Kreationen selbst. Diese Umstrukturierung soll nicht nur die Authentizität erhöhen, sondern dient auch als proaktive Maßnahme gegen den Personalmangel in der Branche.
Inhaber Daniel Gottschlich stellt klar, dass die inhaltliche Qualität davon unberührt bleibt: „Wir verzichten nicht auf Präzision, Aromen-Tiefe oder technisches Können. Im Gegenteil: Unsere Gerichte müssen heute mehr leisten denn je. Sie müssen berühren. Überraschen. In Erinnerung bleiben. Nicht nur durch Geschmack, sondern durch Kontext und Moment.“
Das kulinarische Gerüst bildet weiterhin das Konzept der sechs Geschmacksqualitäten – süß, sauer, umami, salzig, bitter und fett. Das Team um Restaurantleiter John Riel Jahn, Sommelier Yuriy Apelyushynskyy sowie die Sous Chefs Philipp Josef Klein und Linus Sicken begreift das Menü als eine Art Inszenierung, bei der der Gast aktiv in das Geschmackserlebnis eingebunden wird.
Die visuelle Identität des Wandels spiegelt sich in einer neuen Kooperation wider. Zusammen mit dem Start-up Eightyards, das zum Hugo Boss Konzern gehört, wurde eine spezielle Arbeitskleidung entwickelt. Diese wird aus ressourcenschonenden Stoffüberhängen produziert. Die neue Teamkleidung sowie ein spezielles Outfit für den Chefkoch werden am 10. Februar 2026 im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.
Küchenchef Daniel Gottschlich führt das Ox & Klee bereits seit 2016 auf Sterneniveau; 2019 folgte die Auszeichnung mit dem zweiten Michelin-Stern. Der gelernte Koch und Musiker erlangte zudem Bekanntheit als erster Gastronom, der ein Stipendium an der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom erhielt.
Das Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee vollzieht unter der Leitung von Daniel Gottschlich einen radikalen Kurswechsel. Mit der Proklamation, das klassische Fine Dining sei in seiner herkömmlichen Form am Ende, reagiert der Betrieb auf den gesellschaftlichen Wandel. Anstatt auf steife Etikette und Dresscodes setzt das Restaurant künftig auf ein offeneres Konzept, das die Barrieren zwischen Spitzenküche und Gast abbauen soll.
Die Neuausrichtung zielt darauf ab, die gehobene Gastronomie von ihrem elitären Image zu befreien. Laut der Geschäftsführung ist der Rahmen, in dem Spitzenküche über Jahrzehnte serviert wurde, überholt.... mehr lesen
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"Ox & Klee erklärt Fine Dining für tot: Neuausrichtung im Kölner Sterne-Restaurant" JenomeDas Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee vollzieht unter der Leitung von Daniel Gottschlich einen radikalen Kurswechsel. Mit der Proklamation, das klassische Fine Dining sei in seiner herkömmlichen Form am Ende, reagiert der Betrieb auf den gesellschaftlichen Wandel. Anstatt auf steife Etikette und Dresscodes setzt das Restaurant künftig auf ein offeneres Konzept, das die Barrieren zwischen Spitzenküche und Gast abbauen soll.
Die Neuausrichtung zielt darauf ab, die gehobene Gastronomie von ihrem elitären Image zu befreien. Laut der Geschäftsführung ist der Rahmen, in dem Spitzenküche über Jahrzehnte serviert wurde, überholt.
Geschrieben am 16.01.2026 2026-01-16| Aktualisiert am
16.01.2026
In Düsseldorf gibt es ein neues japanisches Gastrokonzept. Aber da es sich hier um eine Standing Bar handelt, aktzeptiert GG dieses japanische Restaurant nicht, denn bekanntlich müssen bei GG Stühle und Tische vorhanden sein, um als Gastro eingetragen zu werden.
Ich zitiere mal aus Visit Düsseldorf: Im 1 oder 8 in Little Tokyo verschmelzen Tradition und Herzlichkeit zu einem wundervollen Erlebnis. Kaum ist man eingetreten, hat man das Gefühl, in eine versteckte Ecke Japans einzutauchen. Warmes Licht, die Stehbar und der Duft frisch zubereiteter Speisen empfangen die Gäste. Die offene Küche lässt einen Einblick in die Kunst der japanischen Kochtradition zu, während der Service dafür sorgt, dass sich jede*r sofort willkommen fühlt. Die Bar ist mehr als nur ein Treffpunkt – sie ist ein kleines Paradies für alle, die japanische Kultur und Gastfreundschaft lieben.
Selbst Falstaff berichtet: Japan-Bar für Japan-Fans und alle, die es noch werden möchten. Die Küche ist würzig, deftig, richtig gut. Bei Omurice mit gebratenen Austern, Karaage-Platte oder Takoyaki vergisst man glatt, dass man im Stehen essen muss. Die frittierten Teigkugeln mit Oktopus sind ein Muss.
Wer von den GG´lern schon einmal in Japan war, weiß ,das es diese Stehbars dort als sehr gute Restaurants gibt. Aber hier bei GG können lieber Dönerbuden und Imbisswagen als Foodtruck eingetragen werden...... wenn sie denn Stühle und Tische sowie Telefonnummer und Website haben. Ach letzteres beides gibt es beim 1oder8 auch.
In Düsseldorf gibt es ein neues japanisches Gastrokonzept. Aber da es sich hier um eine Standing Bar handelt, aktzeptiert GG dieses japanische Restaurant nicht, denn bekanntlich müssen bei GG Stühle und Tische vorhanden sein, um als Gastro eingetragen zu werden.
Ich zitiere mal aus Visit Düsseldorf: Im 1 oder 8 in Little Tokyo verschmelzen Tradition und Herzlichkeit zu einem wundervollen Erlebnis. Kaum ist man eingetreten, hat man das Gefühl, in eine versteckte Ecke Japans einzutauchen. Warmes Licht, die Stehbar und der Duft... mehr lesen
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"Neues japanisches Gastrokonzept in Düsseldorf, aber GG erkennt es nicht an" JenomeIn Düsseldorf gibt es ein neues japanisches Gastrokonzept. Aber da es sich hier um eine Standing Bar handelt, aktzeptiert GG dieses japanische Restaurant nicht, denn bekanntlich müssen bei GG Stühle und Tische vorhanden sein, um als Gastro eingetragen zu werden.
Ich zitiere mal aus Visit Düsseldorf: Im 1 oder 8 in Little Tokyo verschmelzen Tradition und Herzlichkeit zu einem wundervollen Erlebnis. Kaum ist man eingetreten, hat man das Gefühl, in eine versteckte Ecke Japans einzutauchen. Warmes Licht, die Stehbar und der Duft
Geschrieben am 14.01.2026 2026-01-14| Aktualisiert am
14.01.2026
Besucht am 07.10.2025Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 187 EUR
Unser zweiter Abend in Schierke stand an, und auch an diesem Abend sollte es im Ort etwas sein, wo wir essen gehen können. Ich suchte also im Netz nach einer passenden Location. Das war an diesem Tag allerdings schwierig, da die meisten geschlossen hatten, oder voll besetzt waren.
So stieß ich auf das Restaurant Brockenhexe-das Schnitzelstübchen. Die Rezensionen im Netz waren gemischt, aber überwiegend positiv. Und was soll in einer Gaststätte die sich als Schnitzelstübchen schimpft, und hauptsächlich Schnitzel anbietet, schon schief gehen. Also wurde telefonisch ein tisch für uns sechse bestellt.
Da ich ja noch immer verletzungsbedingt nicht so recht laufen konnte, und das Lokal auf der gegenüberliegenden Seite des Dorfes liegt, nutzten wir den vierrädrigen Untersatz. Diesen wurden wir ganz in der Nähe des Lokals los, und konnten die letzten Meter laufen.
Das Lokal ist eines der typischen Harzer Häuser, wo vornan eine große Veranda aus Holz installiert ist. Diese wurde hier als zusätzlicher Gastraum genutzt, da der eigentliche Gastraum nicht zu groß ist und auch hier die Theke steht. Rechts ab geht es in einen weiteren kleinen Gastraum, hinter der Theke ist die Küche zu erkennen.
Im Lokal angekommen staunten wir das nur wenige Tische besetzt waren. Naja, war ja nun auch nicht gerade Hochsaison. Wir wurden von einer Dame, wahrscheinlich die Chefin, empfangen, und in einen kleinen Nebenraum geführt. Der Empfang war etwas kühl, die Dame etwas ruppig und patzig. Gästefreundlichkeit geht anders, hier verkörpert sie aber wahrscheinlich den Namen des Lokals.
Kühl war auch unser Gastraum. Weiß getünchte Wände, einfache graue Stühle und Wände, ein Bildchen an der Wand. Ein schönes Ambiente ist anders. Aber nicht nur das Ambiente war kühl, auch die Temperaturen ließen zu wünschen übrig. Zum Glück hatten unsere Damen ein dünnes Jäckchen mit.
Anders der Wintergarten. Der hatte zwar auch diese billig wirkenden Stühle und Tische, dafür war aber die Wand und decke mit Holz verkleidet, was wenigstens ein bisschen Wärme ausstrahlt.
Die Speisekarte, welche als lose ausgedruckte Zettel auf einem Klemmbrett kam, war schnell gereicht. Wir wünschten einen kurzen Blick in die Karte, um wenigstens erst einmal die Getränke aussuchen zu können.
Nach kurzer Zeit war die gute Dame wieder am Tisch, und wir orderten als Getränke:
Getränke:
· 2x 0,5ér Warsteiner Pils vom Fass für je 4,95 € · 1x 0,3ér Warsteiner Pils für 3,90 € · 1x 0,2ér Rotwein Gehring Vollmond für 7,50 € · 2x 0,5ér KiBa für 6,60 €
Die Dame entschwand zum Tresen, so konnten wir uns jetzt den Speisen widmen. Beim weiteren Blick in die Karte stutzten wir erneut. Wurden auf der Internetseite doch so viele verschiedene Schnitzel angeboten, standen nun noch 4 zur Auswahl. Das normale Schnitzel, als XXL-Variante sowie mit Cheddar, Currysoße oder Jäger Art. Eigentlich hätte dieser Anblick schon zum Erschaudern führen müssen. Zusätzlich gab es Backfisch, Currywurst, Gyrospfanne und nen Salat mit Kartoffelecken. Als Vorspeise wurden Soljanka und ein kleiner Salat angeboten. Eigentlich hatte die Speisekarte absolutes Imbissniveau, nur die Preise bewegten sich dann doch schon deutlich über 20 Euronen.
Die Dame kam mit unseren Getränken wieder, allerdings erschauderte es nun meine Frau, denn so wie das Weinglas an den Tisch gebracht wurde, gehört sich nicht für eine Gastronomie. Die Dame im Service fasste dies am oberen Rand des Glases an, und so waren deutlich ihre Fingerabdrücke vernehmbar. Wir ließen den Wein zurück gehen, was die Laune der guten Dame nicht verbesserte.
Nun konnten wir ja aber auch ob der geringen Auswahl doch unsere Speisen bestellen.
Vorspeisen:
· 3x Soljanka „ein Kessel buntes“ mit Zitrone, Wurst, Paprika und Brot für je 6,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Backfisch „ein Klassiker“ mit Bratkartoffeln, Zitrone und Remoulade für 16,90 € · 1x Schnitzel „Cheddar“, überzogen mit Cheddar-Käsesauce, Pommes Frites und Salatbeilage für 23,90 € · 4x Schnitzel „Jäger Art“ mit Champignonsauce, Pommes Frites und Salatbeilage für 22,90 €
Erwähnenswert ist hier, dass ein Beilagen Wechsel zwischen Pommes, Kroketten oder Kartoffeln mit 2 Euro zu Buche schlägt. Bratkartoffeln wurden gar nicht angeboten, die wurden in der Karte einfach mit paar Kuli Strichen durchgestrichen
Nach 3 (!) Minuten nach unserer Bestellung kam dann auch schon unsere Soljanka an den Tisch. Hier hatte die Ping in der Küche allerdings nicht richtig gearbeitet, denn unsere Soljanka war ich sage mal so, höchstens esswarm.
Das man dieses dünne Süppchen hier Soljanka schimpft, ist übrigens eine Beleidigung an den Erfinder dieser leckeren, eigentlich ukrainischen, Vorspeise. Denn hier wurde eine dünne, süßliche, eigentlich nach nichts schmeckende Tomatensuppe aufgetischt.
Als Wurst waren nur Bratwurststücken, wahrscheinlich die Reste der Currywurst aus der Karte, etwas Paprika bzw. Letschopaprika aus dem Glas und ein paar Gurken drin. Die trockene Scheibe Baguette passte da hervorragend ins Bild. Das war die wirklich schlechteste Soljanka die ich je gegessen habe.
Glatte 10 Minuten nach unserer Soljanka standen dann auch schon die Schnitzel auf dem Tisch. Und hier wussten wir ja schon von ungefähr was uns erwartet, denn meine Frau bat bei der Bestellung, doch bei ihrem Schnitzel „Jäger Art“ in der Würze gänzlich auf Pfeffer zu verzichten.
Die lapidare Antwort: „Das können wir nicht ändern, das bekommen wir schon so“. Warum wir hier nicht das Lokal verlassen haben, verstehe ich bis heute nicht. So mussten wir nun nehmen was kommt. Und das waren auf allen Tellern gleich große und auch in der Form völlig identische Schnitzel Die äußere Panade war zwar farblich rundum angenehm dunkel, triefte aber nur so vom (Frittier)Fett. Auch war die Panade deutlich als Großküchenpanade erkennbar. Nicht erkennbar war dagegen irgendeine Struktur oder Faserung vom Fleisch, also Großhandelsschnitzel aus Formfleisch. Genauso schmeckte es dann auch. Das „Fleisch“, wenn ich es denn mal so nennen will, war trocken und krümelig. Auch an Würze war nicht viel erkennbar.
Die Champignonsauce war ein Klecks einer dicken Sauce, die wenigstens, (mithilfe von Maggi?) nach Champignon schmeckte. Die Pilze waren allerdings so klein gehackt, dass man daraus auch hätte eine Suppe machen können.
Die Pommes trieften ebenfalls nu so vom Fett, und waren teilweise zu fest und zu dunkel, was auch auf verbrauchtes Fett hindeuten kann. Auch der Beilagen Salat hat es dann nicht mehr herausgerissen, denn der war auch nur Weißkrautsalat aus dem Eimer.
Ich hatte mich ursprünglich auf das Schnitzel Cheddar gefreut, aber wie auch bei den anderen verging schon beim Anblick der Appetit.
Denn auch mein Formfleisch-Schnitzel als auch die Pommes triften nur so vom Frittierfett. Ja, und diese Cheddar Sauce, was soll ich dazu sagen……da schmeckt die im großen Kino in Dresden mit Tortillas deutlich besser.
Auch das hier war irgendeine, nicht wirklich herzhafte Cheddarkäse Sauce.
Das Töchterchen unserer Freunde hatte sich den Backfisch gewünscht. Auch hier wieder reine Convenienceware, auch hier wieder die Panade vollgesogen mit Frittierfett. Auch war die Panade durch das Frittieren sehr fest.
Die Bratkartoffeln verdienen nicht unbedingt diesen Namen, denn es waren weder Speck- noch Zwiebelstippen an den Bratkartoffeln. Auch waren es keine „Brat“kartoffeln, denn diese haben keine Pfanne gesehen, und Kartoffelscheiben in ein elektrisches Gerät mit heißem Öl zu kippen ist doch nicht braten! Oder? Auch die getrocknete Petersilie aus dem Glas hätte man sich da sparen können, den schöner wurden sie dadurch nicht. Die Remoulade war vom Aussehen als auch vom Geschmack her dann ebenfalls aus Tube oder Glas.
Nach einer dreiviertel Stunde waren wir fertig, und verzichteten auf einen Nachtisch. Denn bei so viel Kochkunst in der Küche, konnten wir uns vorstellen, was mit frischen Kuchen gemeint ist. Da wir mit Karte zahlten, und dazu an die Theke kommen mussten, konnten wir uns dann auch selbst ein Bild von dem leckeren, hausgebackenen Kuchen, wie er so auf der Internetseite angepriesen wird, überzeugen. Hier waren drei verschieden Sorten Kuchen in einem gläsernen Kühlschrank, und auch hier würden wir sagen das dieser eher an TK-Kuchen erinnert.
Unser Fazit: wir zahlten zu sechst 187,60 € im Restaurant Brockenhexe-das Schnitzelstübchen in Schierke. Und zum ersten Mal seit ewig langer Zeit gab es von uns auch kein Trinkgeld. So teures Imbissessen, so schlechte Soljanka hatten wir schon ewig nicht mehr. Solche Formfleischschnitzel, in der Fritöse gefertigt, mit Pommes bekomme ich am Imbiss für 1/3 des Preises. Eigentlich eine Schande das man sich hier „Schnitzelstübchen“ schimpft.
BtW: in der Ferienwohnung bemerkten wir dann auch noch, dass man hier gern mal etwas zu viel verlangt. So werden die alkoholfreien Getränke(Säfte, Cola, Fanta etc.) in der Karte als 0,3 l angeboten. Verlangt man aber einen großen Saft oder eine große Cola, werden diese in 0,5ér Biergläsern ausgeschenkt. Berechnet werden aber 2x 0,3l ! Hier ist man also wirklich auf Gewinnmaximierung aus.
Unser zweiter Abend in Schierke stand an, und auch an diesem Abend sollte es im Ort etwas sein, wo wir essen gehen können. Ich suchte also im Netz nach einer passenden Location. Das war an diesem Tag allerdings schwierig, da die meisten geschlossen hatten, oder voll besetzt waren.
So stieß ich auf das Restaurant Brockenhexe-das Schnitzelstübchen. Die Rezensionen im Netz waren gemischt, aber überwiegend positiv. Und was soll in einer Gaststätte die sich als Schnitzelstübchen schimpft, und hauptsächlich Schnitzel anbietet, schon... mehr lesen
Gasthaus Brockenhexe - Das Schnitzelstübchen
Gasthaus Brockenhexe - Das Schnitzelstübchen€-€€€Gasthaus, Cafe03945551257Brockenstraße 12, 38879 Schierke
0.5 stars -
"Gasthaus? Schnitzelstübchen? Überteuerter Imbiss! Eine der schlechtesten Gastros die wir je erlebt haben." JenomeUnser zweiter Abend in Schierke stand an, und auch an diesem Abend sollte es im Ort etwas sein, wo wir essen gehen können. Ich suchte also im Netz nach einer passenden Location. Das war an diesem Tag allerdings schwierig, da die meisten geschlossen hatten, oder voll besetzt waren.
So stieß ich auf das Restaurant Brockenhexe-das Schnitzelstübchen. Die Rezensionen im Netz waren gemischt, aber überwiegend positiv. Und was soll in einer Gaststätte die sich als Schnitzelstübchen schimpft, und hauptsächlich Schnitzel anbietet, schon
Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Montag den 12.01.2026 zu einem Feuer in das Restaurant Oktober in Hamburg-Barmbek ausgerückt.
Das "Oktober" am Wiesendamm brannte komplett aus, ein Teil des Gebäudes ist eingestürzt.
Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Montag den 12.01.2026 zu einem Feuer in das Restaurant Oktober in Hamburg-Barmbek ausgerückt.
Das "Oktober" am Wiesendamm brannte komplett aus, ein Teil des Gebäudes ist eingestürzt.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1604275514091431... mehr lesen
stars -
"Das Restaurant Oktober ist am 12.01.2026 komplett ausgebrannt" JenomeDie Feuerwehr ist in der Nacht zu Montag den 12.01.2026 zu einem Feuer in das Restaurant Oktober in Hamburg-Barmbek ausgerückt.
Das "Oktober" am Wiesendamm brannte komplett aus, ein Teil des Gebäudes ist eingestürzt.
Quelle: https://www.facebook.com/reel/1604275514091431
Geschrieben am 12.01.2026 2026-01-12| Aktualisiert am
12.01.2026
Hallo liebe Community,
Zuerst einmal allen ein frohes neues Jahr
In den letzten Wochen ist bei uns viel passiert…viele haben auch schon davon gehört und nachgefragt und bisher konnte ich keine genaue Auskunft geben.
Nun ist es soweit….
Kurz zur Vorgeschichte. Wir waren diesen Winter dran mit einem neuen Unterwasseranstrich und neuen Opferanoden. Also wie alle Jahre wieder.
Dafür wurde die Manfred aus dem Wasser geholt und alles mit dem Dampfstrahler gereinigt.
Danach kommt jemand und überprüft die Beschaffenheit des Schiffes und je nachdem Wie so ein Schiff aussieht und wie die Wandstärke des Materials noch ist bekommt es ein Schwimmfähigkeitszeugnis für eine gewisse Zeit.
Dieses wurde für die Manfred nicht mehr ausgestellt aufgrund des schlechtes Zustandes und des Alters.
Der Prüfer wollte das halbe Unterwasser Schiff ausgetauscht haben was nicht möglich ist. Bzw. Ein Fass ohne Boden wäre.
Das Schiff wurde nun in den letzten Wochen verschrottet und hat mit einen Alter von exakt 100Jahren seinen Dienst getan.
Wir haben in den letzen Wochen nach einem Ersatz gesucht oder einer anderen Alternative. Aber bisher ergab sich noch nichts.
Also das Kapitel „Ms Manfred“ hat somit nach 31 Jahren als Restaurantschiff ein Ende gefunden.
Wir möchten uns bedanken für eure immer wiederkehrende Treue. Jedes Jahr aufs Neue waren wir für viele eine sichere Anlaufstelle. Viele Gesichter kannte man mittlerweile persönlich und aus Gästen wurden Stammgäste und aus Stammgästen wurden Freunde.
Wir sind immer guter Dinge und wir sagen immer man weis nicht wofür es gut war.
Also wenn wir alle Glück haben sehen wir uns mal in einer anderen Lokalität wieder. falls das der Fall wird werde ich da hier Kund geben. Also die Instagram Seite bleibt auf jeden Fall geöffnet.
Danke an euch alle für die letzten 31Jahre.
Hallo liebe Community,
Zuerst einmal allen ein frohes neues Jahr
In den letzten Wochen ist bei uns viel passiert…viele haben auch schon davon gehört und nachgefragt und bisher konnte ich keine genaue Auskunft geben.
Nun ist es soweit….
Kurz zur Vorgeschichte. Wir waren diesen Winter dran mit einem neuen Unterwasseranstrich und neuen Opferanoden. Also wie alle Jahre wieder.
Dafür wurde die Manfred aus dem Wasser geholt und alles mit dem Dampfstrahler gereinigt.
Danach kommt jemand und überprüft die Beschaffenheit des... mehr lesen
Räucher- und Gaststättenschiff -MS Manfred
Räucher- und Gaststättenschiff -MS Manfred€-€€€Restaurant, Gaststätte, Erlebnisgastronomie01725356955Mole, 18546 Sassnitz
stars -
"Das Schiff wurde in den letzten Wochen verschrottet und hat mit einen Alter von exakt 100Jahren seinen Dienst getan." JenomeHallo liebe Community,
Zuerst einmal allen ein frohes neues Jahr
In den letzten Wochen ist bei uns viel passiert…viele haben auch schon davon gehört und nachgefragt und bisher konnte ich keine genaue Auskunft geben.
Nun ist es soweit….
Kurz zur Vorgeschichte. Wir waren diesen Winter dran mit einem neuen Unterwasseranstrich und neuen Opferanoden. Also wie alle Jahre wieder.
Dafür wurde die Manfred aus dem Wasser geholt und alles mit dem Dampfstrahler gereinigt.
Danach kommt jemand und überprüft die Beschaffenheit des
Geschrieben am 12.01.2026 2026-01-12| Aktualisiert am
12.01.2026
Besucht am 06.10.2025Besuchszeit: Abendessen 6 Personen
Rechnungsbetrag: 222 EUR
Herr Jenome ist schon viel auf der großen, weiten Welt rumgekommen. Auch in Deutschland war er in schon fast jeder Ecke, aber einen großen, weißen Fleck gab es da immer noch. Obwohl als DDR-Kind aufgewachsen, war ich noch nie im Harz, und so wurde es mit über 50 Jahren dann doch endlich mal Zeit dieses weiße Fleckchen mit Farbe zu füllen. Gemeinsam mit meiner Jugendfreundin und ihrer Familie hatten wir uns also zwei Ferienwohnungen im kleinen Harzdörfchen Schierke gemietet. Da wir tagsüber ja die Gegend erkunden wollten, sollte also auch am Abend die Küche in der Ferienwohnung kalt, und vor allem auch sauber bleiben, denn Gastronomie sollte es doch in solch einem Tourihotspot genügend geben. Und wer war mal wieder dran mit den entsprechenden Gastros zum Raussuchen, na klar, Herr Jenome.
Da ich zwei Tage zuvor noch fast den ganzen Tag in der Notaufnahme unseres örtlichen Krankenhauses verbracht hatte, und bewegungstechnisch arg begrenzt war, sollte es dann schon ein Restaurant in der Nähe unserer Ferienwohnung sein, und wenn möglich auch zu Fuß erreichbar. Da kamen letztendlich dann nur zwei Restaurants in Frage. Während ersteres zwar genau gegenüber unserer Ferienwohnung lag, aber preisgestaltungsmäßig nicht ganz unseren Vorstellungen entsprach, entschieden wir uns für das wenige hundert Meter entfernte Restaurant „Zwölfender“.
Telefonisch wurde ein Tisch für 6 Personen reserviert, und auch unsere beiden Fellnasen durften wir mitbringen, denn die wollten wir den ersten Abend dann auch nicht allein in der Ferienwohnung zurücklassen.
Bei regnerischem Wetter ging es dann also in Richtung des Restaurants. Die einen stürmten mit den Vierbeinern voran, ich humpelte, in Begleitung meiner Jugendfreundin, den schmalen, dunklen Weg hinterher. Und hier verstehe ich jetzt so manchen, welcher sich blind auf sein Navi vertraut – die letzten Häuser von Schierke lagen hinter uns, vor uns nun nur noch der schmale Weg in den Wald hinein. Aber der Onlinekartenanbieter sagt, dahinten muss es sein. Also ging es weiter des Weges an verfallenen Holzarbeiterhütten vorbei, bis wir auf einer Lichtung standen, und dort das Hotel Brockenblick erspähten.
Von einem Restaurant war aber erst einmal noch nichts zu sehen, obwohl ein großes Schild draußen darauf hinwies. Also mussten wir uns in der Rezeption erkundigen, und dort schickte man uns auf einem schmalen Weg mehrere Treppen hinunter, um das Haus herum auf die Rückseite.
Für Rollifahrer erst einmal nicht geeignet. Hier auf Kellerhöhe wurden wir dann fündig. Im ruhigen, geschützten hinteren Bereich des Hotels gab es einen großen Biergarten, und von hier ging es auch in das Restaurant hinein. Ob die Hotelgäste auch den Weg drumherum nehmen müssen, weiß ich nicht.
Im Restaurant wurden wir von einer Dame im Service begrüßt, und zu unserem Platz geleitet. Da wir zwei Vierbeiner mithatten, haben sie uns einen großen Tisch in der Ecke des Restaurants zugewiesen, damit die Hunde ihre Ruhe haben, und nicht so viel Leute dran vorbeilaufen. Sehr gut mitgedacht. Auch wurde noch bevor wir uns setzten, gefragt, ob denn die beiden Hunde eine Wasserschüssel bekommen dürfen. Hier ist man also auf Gäste mit Vierbeinern sehr gut eingestellt.
Nachdem wir uns gesetzt hatten, war die Speisekarte dann auch schon zur Hand. Man ließ uns etwas Zeit um erst einmal in den Getränken zu schauen, was wir sehr gut fanden. So orderten wir nach einem ersten Blick in die Karte unsere Getränke:
Getränke:
· 1x 0,5ér Hasseröder Schwarzbier vom Fass für 5,20 € · 1x 0,2ér Weißwein „Kleines Geweih“ für 6,90 € · 1x 0,4ér KiBa für 4,90 € Unsere Freunde bestellten: · 1x 0,5ér Hasseröder Pilsner vom Fass für 5,10 € · 1x 0,3ér Hasseröder Schwarzbier für 3,30 € · 1x 0,5ér Spezi für 5,10 €
Die Dame entschwand zum Tresen, wir hatten nun etwas mehr Zeit uns der Speisekarte zu widmen. Diese ist auf gutbürgerliche, deutsche Küche ausgerichtet, so gibt es von Schnitzel über Steak ausreichend Auswahl. Auch Wild und Salate werden angeboten. Die Preise bewegen sich dabei um die 20 bis 25 Euro, nur das Rumpsteak und der große Wildteller kratzen an der 30 Euro Marke.
Nach wenigen Minuten kam die gutgelaunte Kellnerin wieder, brachte die Getränke, und konnte nun auch unsere Essenswünsche aufnehmen. So bestellten wir:
Hauptspeisen:
· 1x Wilder Brockenblick Grillteller mit Wildbratwurst, Wildschweinsteak, Hirschrückensteak, Speckbohnen und Bratkartoffeln für 32,50 € · 1x Argentinisches Rumpsteak (240 gr.) mit Kräuterbutter, Pfannengemüse, Ofenkartoffel und Sour Cream für 29,90 € · 1x Brockenblick Schnitzel, gratiniert mit Rauchfleisch, Zwiebeln und Tomate, dazu Salat für 23,50 € Unsere Freunde bestellten: · 1x Bunter Marktsalat mit Hähnchenbruststreifen, Glasiert in Teriyaki Soße, Hausdressing und Baguette für 16,90 € · 1x Wildsülze mit Remoulade, Bratkartoffeln und Salat für 19,90 € · 1 Steak ou four, Schweinesteak mit Würzfleisch und Käse überbacken, dazu Salat für 21,50 €
Angesichts der Essensportionen auf den Nachbartischen verzichteten wir wohlwollend auf eine Vorspeise.
Während ich nun also das süffige Hasseröder Schwarzbier trank, normalerweise mag ich kein Hasseröder, konnte ich mich auch erst einmal in dem Restaurant umsehen. Und da erwartete uns ein Mix aus rustikaler Bauernstube mit dicken, alten Holzbalken, Steinmauern und dunklen Holzbohlenfußboden auf der einen Seite,
und aber auch der berühmte Sixtielook mit vielen Bildern aus den Sechzigern, den entsprechenden Lampen mit großen Lampenschirmen und ganz vielen Schallplatten an der Decke.
Große Tische boten ausreichend Platz für reichlich Speisen und Getränke, auf den weich gepolsterten Sitzmöbeln saß man sehr bequem. Für mich als humpelnder Invalide gut, an der Wand gab es eine durchgehende Sitzbank, so konnte ich auch ein bisschen mein Bein entlasten.
Nach einer reichlichen halben Stunde kam dann Bewegung an unseren Tisch, unsere Hauptspeisen kamen. Hier erhielt unsere Kellner Hilfe aus der Küche, und so waren unsere 6 Essen wirklich alle zeitgleich am Tisch. Das ist natürlich ein gutes Timing.
Unser Freund hatte sich die Wildsülze mit Remoulade, Bratkartoffeln und Salat auserkoren. Auf seiner großen Platte wurden ihm dann 4 dicke Scheiben der Wildsülze serviert. Vom Geschmack her völlig anders als wie man sonst eine Sülze kennt, nur das Gelee war gewohnt leicht säuerlich.
Auch ungewohnt der Anblick des dunklen Fleisches. Aber die Sülze war sehr herzhaft gewürzt und schmeckte halt auch nach Wild. Welches Wild verarbeitet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Dazu gab es hausgemachte, sehr leckere und cremige Remouladensauce, welche gut mit frischer Zwiebel und Kräutern gespickt war. Gut mit Zwiebeln gespickt waren auch die sehr herzhaften Bratkartoffeln. Die waren zu seiner Freude herrlich dunkel angebraten, die Röstaromen waren deutlich zu schmecken. Auch der hausgemachte Beilagen Salat war angenehm herzhaft gewürzt und herrlich frisch.
Unsre Freundin wünschte sich das Steak ou four. Ein großes, dickes Schweinesteak lag da auf dem Teller, mit reichlich frischem Würzfleisch aus dem Huhn und herzhaften Käse überbacken.
Das Steak noch herrlich saftig, das Würzfleisch fast schon zu saftig. Pommes aus der Tüte, angenehm frittiert und leicht gesalzen, dazu dann der große Beilagen Salat mit selbst angerichteten Salaten.
Deren Töchterchen wollte wahrscheinlich auf die schlanke Linie achten, daher gab es bei ihr den Bunten Marktsalat mit Hähnchenbruststreifen, Glasiert in Teriyaki Soße, Hausdressing und Baguette. Auch hier war wieder der frische, selbst angerichtete Krautsalat aus Rot und Weißkraut, aber auch der frische Möhrenraspel präsent.
Dazu noch frische Cocktailtomaten und Radies sowie klein geschnittener Blattsalat. Obenauf die Hähnchenbruststreifen, welche mit viel würziger Teriyaki Soße mariniert und dann gebraten wurden. Im Anschluss wurden sie noch einmal mit dieser würzigen Soße, welche man sonst aus der asiatischen Küche kennt, glasiert. Sehr würzig und lecker. Das frische Baguette passte hervorragend dazu.
Unser großes Kind hatte sich das Brockenblick Schnitzel, gratiniert mit Rauchfleisch, Zwiebeln und Tomate, dazu Salat ausgesucht. Das große, knusprig panierte und kross gebratene Schnitzel nahm fast die Hälfte des großen Tellers ein.
Es war gut gewürzt, und noch herrlich zart im Fleisch. Überbacken wurde es mit herzhaftem Rauchfleischscheiben, großen Scheiben Tomate, frischer Zwiebel und herzhaftem Käse. Ein herrlich deftiges Schnitzel. Etwas verloren kamen sich auf dem Rest des Tellers die Kroketten vor, welche da lagen wie große Heuballen auf einer großen Wiese.
Auch wenn diese Convenience waren wie die Pommes, geschmeckt haben sie allemal. Dazu auch hier wieder ein großer Beilagen Salat.
Meine Frau bestellte sich das Argentinische Rumpsteak mit Kräuterbutter, Pfannengemüse, Ofenkartoffel und Sour Cream. Als Sonderwunsch gab sie an, dies bitte ohne jeglichen Pfeffer zu braten. Um ganz sicher zu gehen, kam kurz nach der Bestellung die Kellnerin noch einmal an den Tisch und fragte noch einmal nach.
Das schien dem Koch nicht ganz geheuer zu sein, denn kurz darauf kam auch er an unseren Tisch, und vergewisserte sich noch einmal. Als ihm meine Frau dann erzählte das sie auf Pfeffer allergisch ist, wollte er sich große Mühe geben, und auch ihr Gemüse nicht mit Pfeffer würzen, stattdessen lieber auf ein paar Kräuter bauen.
Wow, das nenn ich doch einmal Service am Kunden. Als dann das dicke Rumpsteak auf ihrem Teller lag, strahlten ihre Augen. Völlig ohne Pfeffer aber trotzdem angenehm im Geschmack. Das ganze dann auch noch auf Wunsch in medium, so soll es sein.
Dazu gab es herzhaftes Pannengemüse aus Paprika und Zucchini. Die bissfesten Ofenkartoffeln mit dem leichten Sour Cream passten hervorragend dazu, und rundeten das Gericht gut ab.
Ich hab lange mit der Speisekarte gerungen, letztendlich entschied ich mich jedoch für den Wilden Brockenblick Grillteller, welcher mit Wildbratwurst, Wildschweinsteak, Hirschrückensteak, Speckbohnen und Bratkartoffeln angerichtet wurde.
Die beiden Wildsteaks waren nicht allzu groß, da hätte es gern etwas mehr sein dürfen. Dafür waren sie ebenfalls gut gewürzt, und auf den Punkt genau gebraten, was bei dem dicken Würfel schon fast eine kleine Kunst ist. So waren die Steaks nicht zu trocken, wie man es sonst vom Wildbraten her kennt. Während man vom Aussehen die Steaks schwer unterscheiden konnte, waren sie geschmacklich ganz klar zu erkennen was Wildschwein und Hirsch ist.
Dazu gab es noch zwei verschiedene Wildbratwürste, welche im Aussehen und im Geschmack unterschiedlich waren, allerdings kann ich nicht sagen welches Wild dafür herhalten musste. Beide Würste waren gut gewürzt, von der Konsistenz her eine grobe Bratwurst, allerdings durch das Wild leicht krümelig. Hier fehlte dann wahrscheinlich das Fett als Bindeglied.
Ganz lecker waren auch die Speckbohnen, welche ihrem Namen alle Ehre machten. So waren sie noch angenehm bissfest in allerhand Speckstippen gebraten, und brachten ihre dunkelgrüne Farbe dabei noch voll zur Geltung. Auch bei mir gab es dazu die herrlich krossen Bratkartoffeln. Ein gutes, sehr herzhaftes Essen.
Nach so einem herzhaften Essen gönnten wir uns natürlich noch etwas für die Verdauung. Während die „großen“ auf flüssige Form in kleinen Gläsern setzte,
gab es für den Rest etwas süßes als Nachtisch. Auch mit diesem waren dann alle zufrieden, sodass wir nach rund zwei Stunden das Lokal verlassen konnten.
Beide Hunde harrten währenddessen in Ruhe aus, und bekamen zwischendurch auch was zu trinken vom Lokal.
Wir verlangten die Rechnung, und konnten problemlos mit Karte zahlen, Trinkgeld gab es wie immer, wenn wir zufrieden sind als 10% in bar.
Unser Fazit: wir zahlten zu sechst 222, 80 Euro im Restaurant Zwölfender in Schierke. Wir waren überaus zufrieden, für uns das beste Lokal in Schierke, sodass wir am Ende sogar unseren letzten Abend noch einmal hier verbrachten.
Herr Jenome ist schon viel auf der großen, weiten Welt rumgekommen. Auch in Deutschland war er in schon fast jeder Ecke, aber einen großen, weißen Fleck gab es da immer noch. Obwohl als DDR-Kind aufgewachsen, war ich noch nie im Harz, und so wurde es mit über 50 Jahren dann doch endlich mal Zeit dieses weiße Fleckchen mit Farbe zu füllen. Gemeinsam mit meiner Jugendfreundin und ihrer Familie hatten wir uns also zwei Ferienwohnungen im kleinen Harzdörfchen Schierke gemietet. Da... mehr lesen
Restaurant Zwölfender
Restaurant Zwölfender€-€€€Restaurant0394555750Alte Wernigeröder Str. 1-2 , 38879 Schierke
5.0 stars -
"Ein perfekter Urlaubsstart" JenomeHerr Jenome ist schon viel auf der großen, weiten Welt rumgekommen. Auch in Deutschland war er in schon fast jeder Ecke, aber einen großen, weißen Fleck gab es da immer noch. Obwohl als DDR-Kind aufgewachsen, war ich noch nie im Harz, und so wurde es mit über 50 Jahren dann doch endlich mal Zeit dieses weiße Fleckchen mit Farbe zu füllen. Gemeinsam mit meiner Jugendfreundin und ihrer Familie hatten wir uns also zwei Ferienwohnungen im kleinen Harzdörfchen Schierke gemietet. Da
Zur Verwunderung vieler Spaziergänger und Stammgäste ist das beliebte Ausflugslokal Herbsthäuschen im Habichtswald seit Jahresbeginn geschlossen geblieben. Gästegruppen, die für einen musikalischen Hüttenabend am Freitag reserviert hatten, erhielten kurzfristig Bescheid, dass die Veranstaltung ausfällt. Doch zum Wochenende ist im Herbsthäuschen wieder Betrieb unter neuer – oder besser: alter Leitung. Die Besitzerin der Immobilie, Heike Röhl-Elsner, hat die Führung des Waldlokals wieder an sich genommen.
„Wir haben wieder geöffnet und möchten mit euch das letzte Ferienwochenende im Schnee genießen“, heißt es seit Freitagabend auf dem Instagram-Account des Herbsthäuschens. Dort wird auch auf den Betreiberwechsel hingewiesen. Sie sei notgedrungen wieder eingestiegen, um vom Image des Hauses „weiteren Schaden abzuwenden“, sagte Heike Röhl-Elsner auf Nachfrage der HNA.
Sie hatte sich eigentlich vom gastronomischen Tagesgeschäft zurückziehen wollen. Den 2024 geschlossenen Pachtvertrag mit dem Ehepaar Kolle habe sie nun „fristlos gekündigt“, sagte sie, ohne auf Details einzugehen. Die Entscheidung tue ihr leid, sie wolle nun nach neuen Pächtern Ausschau halten. Es könne jedenfalls nicht sein, dass das beliebte Ausflugslokal mitten in der schönsten Wintersaison geschlossen bleibe: „Das hat es noch nie gegeben.“
Auch Dennis Kolle räumte gegenüber der HNA ein, dass es ernste Konflikte zwischen Besitzerin und Pächtern gebe. Die Schließungsphase zuletzt habe aber andere Gründe, nämlich Personalmangel und Krankheitsfälle im Team, sagte Kolle. Vor diesem Hintergrund habe man sich nicht in der Lage gesehen, die Winter-Ausflügler im Habichtswald angemessen zu bedienen. Von einer Kündigung war in Kolles Darstellung nicht die Rede, jedoch von einer juristischen Auseinandersetzung beider Vertragsparteien.
Bei besten Rodel-Bedingungen rund ums Herbsthäuschen ist das Lokal jetzt jedenfalls wieder zur Einkehr geöffnet. Heike Röhl-Elsner will auch gegen die Verunsicherung vorgehen, die bei vielen Gästen und insbesondere bei Reservierungskunden entstanden sei. Termine und Tische in dem Waldlokal würden lange im Voraus gebucht, zum Teil bereits für die kommende Vorweihnachtszeit. „Alle bereits getätigten Reservierungen bleiben bestehen“, sagt die Herbsthäuschen-Betreiberin. Damit sie den Kunden das im Einzelfall bestätigen kann, bittet sie darum, die gebuchten Termine unter der Mail-Adresse [email protected] nochmals zu melden.
Zur Verwunderung vieler Spaziergänger und Stammgäste ist das beliebte Ausflugslokal Herbsthäuschen im Habichtswald seit Jahresbeginn geschlossen geblieben. Gästegruppen, die für einen musikalischen Hüttenabend am Freitag reserviert hatten, erhielten kurzfristig Bescheid, dass die Veranstaltung ausfällt. Doch zum Wochenende ist im Herbsthäuschen wieder Betrieb unter neuer – oder besser: alter Leitung. Die Besitzerin der Immobilie, Heike Röhl-Elsner, hat die Führung des Waldlokals wieder an sich genommen.
„Wir haben wieder geöffnet und möchten mit euch das letzte Ferienwochenende im Schnee genießen“, heißt es seit... mehr lesen
Waldgaststätte Herbsthäuschen
Waldgaststätte Herbsthäuschen€-€€€Biergarten, Ausflugsziel, Gaststätte056138882Ehlener Straße 17, 34131 Kassel
stars -
"Beliebtes Ausflugslokal nach Pächter-Konflikt wieder geöffnet" JenomeZur Verwunderung vieler Spaziergänger und Stammgäste ist das beliebte Ausflugslokal Herbsthäuschen im Habichtswald seit Jahresbeginn geschlossen geblieben. Gästegruppen, die für einen musikalischen Hüttenabend am Freitag reserviert hatten, erhielten kurzfristig Bescheid, dass die Veranstaltung ausfällt. Doch zum Wochenende ist im Herbsthäuschen wieder Betrieb unter neuer – oder besser: alter Leitung. Die Besitzerin der Immobilie, Heike Röhl-Elsner, hat die Führung des Waldlokals wieder an sich genommen.
„Wir haben wieder geöffnet und möchten mit euch das letzte Ferienwochenende im Schnee genießen“, heißt es seit
Die Strandoase Sylt ist wegen Umbauarbeiten ab dem 11. Januar 2026 geschlossen.
Die Wiedereröffnung ist laut Website vorraussichtlich Mitte Februar 2026.
Die Strandoase Sylt ist wegen Umbauarbeiten ab dem 11. Januar 2026 geschlossen.
Die Wiedereröffnung ist laut Website vorraussichtlich Mitte Februar 2026.
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"Wegen Umbauarbeiten bis vorraussichtlich Mitte Februar 2026 geschlossen" JenomeDie Strandoase Sylt ist wegen Umbauarbeiten ab dem 11. Januar 2026 geschlossen.
Die Wiedereröffnung ist laut Website vorraussichtlich Mitte Februar 2026.
Pressemitteilung der „Fischkiste“ vom 02.01.2026, 15.00 Uhr
Das Management und das gesamte Team der Fischkiste bedauern den gestrigen Vorfall außerordentlich! Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Gästen, Mitarbeitenden und ihren Familien! Wir wünschen Allen eine baldige und vollständige Genesung! Wo wir können, werden wir unbürokratisch und schnell Hilfe leisten. Mit den Betroffenen sind wir im direkten Austausch.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir im Hinblick auf die gestrigen Vorkommnisse im Restaurant Fischkiste wie folgt Stellung nehmen: Durch ein menschliches Augenblickversagen während der Vollbelegung des Restaurants wurde eine leere Ausschankflasche für Marillenschnaps versehentlich mit einer Reinigungslösung für eine Spülmaschine der Bar aufgefüllt. Beide Nachfüllbehälter (Marille und Reinigungsmittel) ähneln sich in der Farbe. Welcher Mitarbeiter diese Behälter verwechselt hat ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fest steht, dass eine Flasche Marillenschnaps mit Dosier- bzw. Ausschankhilfe falsch befüllt wurde. Weitere Schankanlagen an der Bar inkl. der Bierzapfstelle sind nicht betroffen. Dies konnte zu 100% ausgeschlossen werden. Die betroffenen Behälter wurden von der Polizei für weitere Ermittlungen beschlagnahmt. Andere Bereiche der Speisenzubereitung des Restaurants insbesondere die Küche und die Speisekammern waren zu keinem Zeitpunkt betroffen. Alle Mitarbeitenden sind gem. QM-Richtlinie in den Umgang mit Reinigungsmitteln eingewiesen.
Unmittelbar nachdem die ersten zwei Gäste über Probleme berichtet haben, haben der Gastronom und der Barkeeper einen Schluck aus der betroffenen Marillenflasche probiert und selbst Beschwerden bekommen. Sofort wurde Einsatzleitstelle über Notruf verständigt und der Ausschank gestoppt.
Der eintreffende Rettungsdienst hat die Patienten umgehend medizinisch versorgt und wurde logistisch von der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf unterstützt. Wir danken allen Helfern ausdrücklich für die professionelle Hilfe und Unterstützung in dieser Notlage! Auch unseren anderen Gästen danken wir für Ihre Besonnenheit und Ihr Verständnis.
Wir haben uns entschieden, das Restaurant am 02.01.26 zunächst nicht zu öffnen. Gegen 12.00 Uhr fand ein gemeinsames Treffen mit Behördenvertretern in der Fischkiste statt. Anwesend waren die Polizei Timmendorfer Strand, die Kriminalpolizei Bad Schwartau, das Ordnungsamt der Gemeinde Timmendorfer Strand und ein Vertreter des Fachdienstes Lebensmittelsicherheit des Kreises Ostholstein sowie das Management des Restaurants. Gemeinsam wurde über den Sachverhalt beraten.
Durch die Fachleute wurde festgestellt, dass ein weiteres Gefährdungspotential im Zusammenhang mit dem Ausschank von Marillenschnaps ausgeschlossen werden kann. Aufgrund der laufenden polizeilichen Ermittlungen können weitere Angaben derzeit nicht gemacht werden. Das Restaurant öffnet seinen Betrieb heute ab 17.00 Uhr bis einschließlich 04.01.2026. Anschließend macht die Fischkiste wie immer die jährlichen Betriebsferien bis Anfang Februar.
Restaurant Fischkiste
Niendorf/Ostsee, 02.01.2026
Pressemitteilung der „Fischkiste“ vom 02.01.2026, 15.00 Uhr
Das Management und das gesamte Team der Fischkiste bedauern den gestrigen Vorfall außerordentlich! Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Gästen, Mitarbeitenden und ihren Familien! Wir wünschen Allen eine baldige und vollständige Genesung! Wo wir können, werden wir unbürokratisch und schnell Hilfe leisten. Mit den Betroffenen sind wir im direkten Austausch.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir im Hinblick auf die gestrigen Vorkommnisse im Restaurant Fischkiste wie folgt Stellung nehmen: Durch ein menschliches Augenblickversagen während der Vollbelegung... mehr lesen
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"Pressemitteilung der „Fischkiste“ vom 02.01.2026, 15.00 Uhr" JenomePressemitteilung der „Fischkiste“ vom 02.01.2026, 15.00 Uhr
Das Management und das gesamte Team der Fischkiste bedauern den gestrigen Vorfall außerordentlich! Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Gästen, Mitarbeitenden und ihren Familien! Wir wünschen Allen eine baldige und vollständige Genesung! Wo wir können, werden wir unbürokratisch und schnell Hilfe leisten. Mit den Betroffenen sind wir im direkten Austausch.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir im Hinblick auf die gestrigen Vorkommnisse im Restaurant Fischkiste wie folgt Stellung nehmen: Durch ein menschliches Augenblickversagen während der Vollbelegung
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Soviel Freiluftabenteuer macht natürlich hungrig, und im Voraus hatte ich da schon ein kleines Café in Schierke, das "Café am Kurpark" entdeckt. Also checkte ich online die Speisekarte als auch die Rezensionen, und da diese fast ausnahmslos positiv waren, reservierte ich dort telefonisch einen Tisch. Allerdings wurde eine Reservierung nur bis 18:30 Uhr angenommen, damit die Küche auch ausreichend Zeit hat zu kochen. Die Reservierung war gebongt, und schlechter als am Vorabend konnte es ja nun nicht mehr kommen.
Da auch diese Restauration genau gegenüber am anderen Ende des Dorfes von unserer Ferienwohnung aus lag, nutzten wir also auch hier unseren fahrbaren Untersatz. Abstellen konnten wir ihn genau gegenüber auf dem verlassenen Gelände eines ehemaligen Hotels.
Da unsere Freunde sich etwas verfahren hatten, konnte ich von außen dieses schmucke, kleine Holzhaus bewundern. Und bereits von außen verströmte dieses Häuschen einen Hauch von Gemütlichkeit. Nachdem unsere Freunde dann auch endlich angekommen waren, betraten wir das kleine Café, und wurden sehr freundlich von einer jungen Dame begrüßt.
Mit ihrer freundlichen Art begleitete sie uns an unseren Tisch, und auch die Speisekarten waren wenige Augenblicke später am Tisch.
Nun wollten wir wenigstens erst einmal kurz die Getränke studieren, was uns auch ohne Umschweife gewährt wurde. „Kommen sie erst einmal an“, so ihre Aussage. Und während die junge Dame einem anderen Tisch erst einmal seine Speisen brachte, stöberten wir in der Karte. Auf dem Rückweg in die Küche hielt sie bei uns an, und nahm zumindest erst einmal die Getränke auf.
Getränke:
· 2x 0,5ér Hasseröder Schwarzbier für je 4,90 €
· 1x 0,3ér Hasseröder Schwarzbier für 3,50 €
· 1x 0,2ér Kallstadter Kreidkeller Riesling Kabinett trocken für 6,90 €
· 1x 0,2ér Sprite für 2,50 €
· 1x 0,4ér Apfelschorle für 4,50 €
· 1x 0,4ér Spezi für 4,50 €
· 1x 0,2ér Tonic für 2,80 €
Die junge Frau entschwand mit unserer Getränkebestellung um die Ecke, wir konnten uns nun den Speisen zuwenden. Die Auswahl war ausreichend, und reichte von zwei Vorsuppen, über 5 kleine Speisen für zwischendurch, Salate, Fisch bis hin zum Steak, der Roulade oder dem Hirschkeulenbraten. Die Preise waren moderat, so war der Hirschkeulenbraten mit 26 Euro die teuerste Speise. Als Hinweis stand in der Karte, dass der Beilagen Wechsel mit 2 Euronen berechnet wird.
Nachdem unsere Getränke am Tisch waren, orderten wir also unsere Speisen.
Vorspeisen:
· 1x Waldpilzrahmsuppe mit Toast für 5,50 €
· 2x Soljanka mit Toast für je 5,50 €
Hauptspeisen:
· 1x Kutschertoast – Schweinerückensteak mit Tomaten, Zwiebelringen und Käse überbacken für 16,90 €
· 1x Hausgemachte Rinderroulade mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen für 23,50 €
· 1x Harzer Blaubeer-Schmand-Schnitzel mit Käse überbacken und Röstitaler für 24,50 €
· 2x gebratene Hähnchenbrust mit Kräuterbutter, Kartoffelspalten mit Kräuterquark und Salatbeilage für je 18,50 €
Knapp 12 Minuten mussten wir nun auf unsere Vorspeisen warten. Derweil konnten wir uns im Lokal umschauen, und das leckere Hasseröder Schwarzbier kosten.
Und auch da kam, wie von außen schon, Heimeligkeit auf, denn warme Farben, warmes Licht, viel Holz und plüschige Stühle machten den Aufenthalt angenehm. Das Lokal ist übersichtlich, und so ist es auch angenehm ruhig. Hier setzt man lieber auf Klasse statt auf Masse. Im Sommer gibt es neben dem Café noch einen gemütlichen Biergarten mit Blick in den Kurpark.
Die Zeit war rum, unsere Vorsuppen waren am Tisch. Die Tochter unserer Freundin hatte heute keinen großen Hunger, und gönnte sich nur die Waldpilzrahmsuppe. Und das war eine herrlich cremige, mit vielen kleinen Pilzstücken versetzte Suppe. Sie schmeckte sehr kräftig nach Waldpilzen und war ordentlich mit Kräutern versetzt. Dazu gab es 2 halbe Scheiben frisch getoastetes Toastbrot.
Unser Freund und ich hatten uns für die Soljanka entschieden. Und im Gegensatz zum Tag zuvor war das eine richtige Soljanka, wie man sie bei uns im Osten kennt.
Eine dunkelrote, würzige, leicht scharfe und dickliche Soße mit reichlich Wurst, Salami, Paprika und Zwiebeln sowie Sauerkraut drin, wie es sich gehört. Dabei brachte die unterschiedliche Wurst bzw. die Salami einen kräftigen Geschmack in die Suppe.
Obenauf ein kleiner Klecks saure Sahne, und wie es sich gehört, eine Scheibe Toast. Die Standartvorspeise im Osten, und hier kann man noch das alte Rezept. Lecker.
Während wir unsere Vorsuppen aßen, konnten wir das Klopfen der Schnitzel aus der Küche vernehmen. Hier gibt es also wenigstens frische, selbst gemachte Schnitzel. Das dauert natürlich ein klein bisschen, und so kamen 20 Minuten nach unseren Vorspeisen die Hauptspeisen an den Tisch.
Unsere Freundin hatte sich für die Rinderroulade entschieden. Und da lag eine große, gut gewickelte Roulade auf ihrem Teller. Das Fleisch herrlich zart, war sie gut mit Speck und Zwiebel gespickt.
Dazu gab es selbst angerichtetes Rotkraut. Ich persönlich mag es lieber fest, hier war es weichgekocht. Meiner Freundin schmeckte es so, war es doch auch gut gewürzt. Selbst angerichtet waren auch die beiden Kartoffelklöße, das sah man schon an der unterschiedlichen Größe als auch an der Semmelbrösel Füllung im inneren. Der Hammer war aber die sämige, würzige und richtig leckere Soße. Hier wurde nach Hausfrauenart gekocht.
Ihr Mann ging heute etwas vorsichtiger an die Sache heran. Er hatte sich den Kutschertoast bestellt. Und hier waren zwei knusprig getoastete Toastschnitten mit einem saftigen, großen Schweinerückensteak belegt. Das Steak war angenehm weich und gut gewürzt. Obenauf lagen frische Scheiben Tomate und ebenfalls frische, dicke Zwiebelringe.
Das Ganze wurde dann noch mit reichlich Käse überbacken. Der Käse hatte dabei einen angenehmen, leichten Rostra erreicht, und lief seitlich über das Steak. Als Beilage gab es Rot- und Weißkrautsalat, welcher frisch angerichtet war. Ebenso noch frischer Möhrenraspel, etwas Gurke und Tomate. Eigentlich auch ein ausreichendes, leckeres Abendessen.
Meine beiden Mädels hatten nach dem Reinfall von gestern erst einmal keine Lust auf Schnitzel. Sie entschieden sich heute für die gebratene Hähnchenbrust mit Kräuterbutter, Kartoffelspalten mit Kräuterquark. Auch hier wieder bei der Bestellung die Bitte, doch auf Pfeffer zu verzichten, da eine Allergie vorliegt.
Daraufhin teilte sie uns mit, dass zum Würzen eine Gewürzmischung verwendet wird, und da auch Pfeffer drin ist. Allerdings weiß man nicht wieviel. Also verzichten wir da lieber drauf. Was dann meine Mädels geliefert bekamen, war aber geschmacklich nicht schlechter. Die Hähnchenbrust herrlich zart, außen mit teilweise starken Röstaromen, innen aber noch butterweich. Die Kartoffelspalten gut frittiert, ob diese nun Convenience waren oder frisch hier geschnitzt, können wir nicht beurteilen. Der Kräuterquark wird sicher nicht hierhergestellt, dafür aber gut verfeinert, denn so waren klein gehackte Kräuter untergemischt, und obenauf gab es frische, rote Zwiebel. Auch hier die kleine, frische Salat Beilage,
Ich wollte es heute wissen, und bestellte das Harzer Blaubeer-Schmand-Schnitzel mit Käse überbacken und Röstitaler. Eigentlich bin ich ja überhaupt kein Freund von herzhaft und süß, mit Steak oder Pizza Hawaii kann man mich jagen. Und so war es dann doch die Überzeugungsarbeit der Kellnerin, damit ich mich da ran traue. Schließlich gab sie ein kleines Geheimnis preis, denn in der Blaubeer-Schmand-Soße ist auch Schierker Feuerstein verarbeitet. Und so habe ich es nicht bereut.
Ein dickes, schön kross gebratenes, frisches Schnitzel lag da auf dem Teller. Die Panade schön flockig und mit ordentlichen Röstaromen versehen, das Fleisch angenehm weich. Und dann traute ich mich auch an die Blaubeer-Schmand-Mischung, und war positiv überrascht. Da ja frische Blaubeeren nicht so viel Süße in sich haben, und wahrscheinlich auch der Schierker Feuerstein hier seinen Rest dazugab ohne hervorzustechen, war dies eine leicht herzhafte Mischung, welche auch ganz gut zu dem Schnitzel passte. Das ganze noch mit Käse dick überbacken, war es eine gute Kombination. Hier gab es Röstitaler als Beilage, und ich denke, ob der unterschiedlichen Größe und Form, dass diese hier in der Küche frisch geformt und hergestellt werden. Auch ich hatte die kleine, frische und vor allem leckere Salatbeilage dabei.
Da wir alle satt waren, gab es auch heute keinen Nachtisch, und den Schierker Verdauerli hatten wir ja in der Ferienwohnung auch.
Unser Fazit: wir ließen zu sechst 156,40 € Im Café am Kurpark in Schierke. Ein gemütliches, wohnliches, kleines Café. Eine freundliche Bedienung, frische Küche. Alles das, was man sich eigentlich wünscht. Der Vorabend war vergessen, hier wurden wir gebührend entschädigt, und kommen gern wieder.