Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre. Von diesen Restaurants werde ich, wenn es meine karge Zeit erlaubt, natürlich gern und ausführlich hier berichten.
Frustrierter RK´ler und nun mit einer neuen Heimat......
Beruflich bin ich oft unterwegs und daher auch öfters mal in gastronomischen Einrichtungen anzutreffen. Viel mehr liebe ich es aber mit meiner Frau und Freunden die kulturellen Begebenheiten zu besuchen. Dazu gehört dann natürlich auch ein gepflegtes Essen und schnacken in gemütlicher Atmosphäre.... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 326 Bewertungen 836980x gelesen 9223x "Hilfreich" 6394x "Gut geschrieben"
Besucht am 06.12.2025Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 50 EUR
Wir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag eh mit den beiden verabredet waren, sollte das unsere Option sein.
Die Pfannkuchenhäuser gibt es ja an Nord-und Ostsee zur Genüge, und aus der Vergangenheit, meine Mädels gingen immer gern dort hin, wussten wir das diese doch recht preisgünstig waren, denn so ein dünner Plinsen mit entsprechendem Belag ist ja nun in der Herstellung nicht soo teuer.
Im hiesigen Pfannkuchenhaus auf Fehmarn waren wir nun auch schon einige Jahre nicht mehr, hatte ja Opi Hartwig dieses Lokal immer verschmäht, oder aber es hatte in der Nebensaison immer geschlossen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren war nun also im Dezember geöffnet, und unser Weg führte also hier her. Das Auto bekommt man in der Nebensaison bequem auf einem der vielen Parkplätze am Straßenrand unter, in der Hauptsaison wird es da schon schwieriger.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, standen wir erst mal eine kleine Weile allein am Tresen, und warteten auf die Bedienung, das wir platziert werden können. Das große Restaurant war zwar komplettleer, aber die tische waren bereits für eine Weihnachtsfeier am Abend mit entsprechender Dekoration eingedeckt. Trotzdem bekamen wir Platz, man führte uns in den Wintergarten, der seitlich am Restaurant angebaut ist.
Dies ist zwar ein langer Schlauch, aber hier hat man einen guten Blick nach draußen. Die Stühle waren gut gepolstert, die Tische ausreichend groß. Nicht unbedingt hübsch, aber praktisch pragmatisch. Salz-und Pfeffermühle standen auf den Tischen, ein kleiner Stern und paar Nüsse sollten als weihnachtliche Dekoration herhalten. Die Gästezahl war auch sehr überschaubar, Anfangs saßen wir mit einem weiteren Pärchen allein da drin, später gesellte sich noch eine Familie mit zwei lärmenden Kindern hinzu.
Die Speisekarte ist auch hier, wie in allen anderen uns bekannten Pfannkuchenhäusern, als Tischplätzchen gehalten. Auf der Vorderseite die Speisenauswahl, auf der Rückseite die Getränke. Die Pfannkuchen werden als süße oder herzhafte Variante angeboten, auch versucht man mit verschiedenen Styles etwas internationales Flair in die Küche zu bekommen. Erschrocken waren wir allerdings auch hier über die Preise. Während man sonst für knapp über 10 Euro einen gut belegten Pfannkuchen bekam, bewegten sich nun die Preise schon deutlich an bzw. über der 20 Euromarke. Auch eine Winterkarte stand zur Verfügung, dort war allerdings weniger von Pfannkuchen die Rede, sondern da gab es dann Zwiebelrostbraten für 36 Euro, Kabeljaufilet für 28 Euro, Wiener Schnitzel für 29 Euro und argentinisches Rinderfilet für 49 Euro. Holla, die Waldfee. Na da sind wir mal gespannt was uns dafür geboten wird.
Eine Dame im Service, welche uns schon an den Platz gebracht hatte, kam nach kurzer Zeit wieder an unseren Tisch, und wir wollten ja Pfannkuchen und konnten so unsere Bestellung aufgeben.
Getränke:
· 1x 0,4ér Coca-Cola für 5,30 € · 1x 0,4ér Fanta für 5,30 €
Speisen:
· 1x Mama Mia – Pfannkuchen mit hausgemachter Rinderbolognese, Parmesanhobel und Rucola für 19,60 € · 1x Sucuk Pfannkuchen – die Gästewahl 2024 – Pfannkuchen mit Sucuk(Rindersalami mit Knoblauch), Paprika, Tomate, Zwiebeln, Parmesan und Jalapeños für 20,40 €
Die Getränke waren nach nicht mal 3 Minuten am Platz, die Pfannkuchen brauchten dann schon knapp 20 Minuten.
Meine Frau hatte sich für den Pfannkuchen Mama Mia entschieden. Den Preis von knapp 20 Euro im Hinterkopf bekam sie erst mal große Augen als sie ihren Pfannkuchen vorgesetzt bekam.
Der Pfannkuchen gut gemacht, nicht zu dick, nicht zu dünn. Darauf dann Bolognese. Eine würzige, leicht scharfe Bolognese mit fein krümeligen Hackfleisch vom Rind, aber fast zu viel Tomatensoße dazu.
Obenauf paar Parmesanstückchen aufgehobelt und ein Büschel Rucola als Dekoration. Wareneinsatz keine 5 Euro, für 20 Euro verkauft? Hier stimmt Preis/Leistung auf keinen Fall.
Ich hatte mich für den Sucuk Pfannkuchen entschieden, liebe ich es doch scharf und herzhaft. Bei mir war der Pfannkuchen schon deutlich dunkler gebacken, auch hier gut von der Dicke, nicht zu dünn, nicht zu dick. Dann belegt wie eine Pizza, ein paar hauchdünne Scheiben der kräftig nach Knoblauch schmeckenden Sucuk-Rindersalami.
Dazwischen dann ein paar dünne Scheibchen frischer Paprika, wenig Zwiebel, von Tomate fast gar nichts zu sehen. In der Mitte des Pfannkuchens ein paar ringe Jalapeños, welche ganz klar nicht frisch waren, sondern aus dem Glas vom Supermarkt.
Auch hier dann wieder ein Büschel frischer Rucola und etwas Parmesan verstreut. Schmeckte gut, aber über 20 Euro war es das auch nicht wert.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde verließen wir das Lokal. Wir waren zwar satt, aber für den Preis…… ich denke das war es dann erst einmal für uns mit Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Und jetzt weiß ich auch warum Wastel nicht mal ebend über die Straße springt und hier einkehrt.
Unser Fazit: für zwei Softgetränke und 2 Pfannkuchen zahlten wir 50,60 € im Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Umfangreiche Karte mit vielen verschiedenen Variationen, aber Preis/Leistung. Nee das ist für uns Touristennepp und Abzocke, solche Preise finden dann auch wir als nicht mehr normal.
Wir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag... mehr lesen
2.5 stars -
"Preis/Leistung völlig inaktzeptabel" JenomeWir waren wieder auf der Sonneninsel unterwegs, und hatten in der Inselhauptstadt Burg einige Termine zu erledigen. Irgendwann quälte meine Frau dann doch einmal der Mittagshunger, und da kam die Frage auf, was essen. Da im Winter die vielen Fischbrötchenbuden rings um den Burger Marktplatz geschlossen haben, fiel diese Option schon mal aus. Im Kaufhaus Stolz das dortige Restaurant war proppenvoll, und so viel ihr doch das Pfannkuchenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu unserem Wastel ein. Und da wir am Nachmittag
Besucht am 01.11.2025Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Wir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen trockener, warmer Raum, das reichte uns.
Wir ergatterten das letzte freie Plätzchen im Restaurant, in der hintersten Ecke. Neben uns am Tisch ein größerer Kindergeburtstag, der Tisch voll mit Pommes und Ketchup geschmiert, die Kids benahmen sich bestimmt wie auch zu Hause. Egal, wir wischten unseren Bereich des Tisches mit Servietten sauber, denn die Überreste vom Vorgänger wollten wir nun nicht hier haben. Soviel erst mal zur Sauberkeit.
Ansonsten ist das kleine Restaurant erst einmal etwas rustikaler als MCD ausgestattet, dunkle Stühle und rustikale, dunkle Holztische versuchen mit verschiedenen Lichtinstallationen einen gemütlichen Aufenthalt zu erzeugen. Wer etwas höher sitzen will, kann dies auf Holzhockern tun, allerdings ist dort die Fläche zum Essen nicht ganz so groß. Die Wände sind komplett mit Holz vertäfelt, verziert mit nostalgischen Bildern. Ansonsten ist auch hier das Zeitalter der Technik eingezogen. Bereits am Eingang stehen zwei Terminals, ähnlich derer bei MCD, an denen man seine Speisen und Getränke ordern soll. Man kann es aber auch am Tresen ordern, so denn einer der beiden Mitarbeiter Zeit hat.
Da wir auf unserer Tour auch nichts zu trinken mitgenommen hatten, wollten wir also auch Getränke haben, da bot sich das Menü an.
So orderten wir:
1x Menü Chili Cheese Fries - Knusprige Fritten mit Chili sin Carne (Soja), Käsesauce, veganer Sour Cream und Jalapeños und einer Fanta für 12,25 €
1x Menü Tijuana Street Fries - Knusprige Knoblauchfritten mit Guacamole, veganer Sour Cream und gewürfelten Tomaten und einer Coca-Cola für 12,25 €
Von der Bestellung am Terminal bis zur Abholung vergingen nur wenige Minuten, dann konnte man in den schmalen Gang vor dem Tresen kommen, und sich auf einem Tablett seine Fritten holen. Die Fritten wurden auf einer Pappschale serviert, als Besteck gab es eine unförmige und stumpfe Holzgabel. Viel Erfolg beim an spießen der Pommes.
Meine Frau hatte sich für die Tijuana Street Fries entschieden, welche einzeln 8,90 € kosten. Alle weiteren Extras, so man denn wünscht, kosten Aufpreis. Die Fritten waren portionsmäßig ähnlich wie an jedem Straßenimbiss. Satt werden ist nicht, aber für zwischendurch reichts.
Sie waren ordentlich mit Knoblauchöl angerichtet und schmeckten richtig gut und heftig nach Knoblauch. Fremdknutschen hinterher unmöglich. Als Garnitur gab es die frische, auch kräftig nach Knoblauch schmeckende, Guacamole sowie frische Tomatenwürfel. Ein Klecks Sour Cream rundete das ganze ab.
Ich hatte mir die Chili Cheese Fries auserkoren, allerdings auch als Knoblauchfritten, was einen moderaten Preisaufschlag von 0,60 € kostete. Auch hier wieder die Pommes gut frittiert und kräftig im Geschmack. Enttäuscht war ich von dem kleinen Klecks Käsesauce, welcher über die Pommes gekippt wurde.
Und auch der Klecks Sour Cream war nicht der Rede wert. Käsesauce als auch Sour Cream sehr mild im Geschmack, im Vergleich zu den Pommes kaum wahrnehmbar. Kaum wahrnehmbar waren zumindest von der Menge her die paar Scheibchen Jalapeños welche dann ganz oben aufgelegt wurden. Sie waren dafür ordentlich scharf.
Es war ein Snack für Zwischendurch, und für die Besitzer vom Frittenwerk ist dies eine Gelddruckmaschine. Denn auch hier passt der Wareneinsatz in keinem Verhältnis zum Preis. Noch mehr Geld macht man, indem man auf die Flaschen der Getränke 15 Cent Pfand erhebt, und 99% der Leute ihre Flaschen auf das Leerguttablett abstellen. Ich wurde da schon bisschen blöd angeschaut, als ich mit beiden Flaschen an den Tresen ging und das Pfand einforderte. Hier ging es mir aber ums Prinzip.
Unser Fazit: wir zahlten zu zweit 24,40 € für zwei Portionen Pommes und ein kleines Softgetränk im Frittenwerk. Preis/Leistung, Sauberkeit, Service, ach reden wir nicht drüber. Wir saßen trocken, hatten einen kleinen Snack, und wissen das wir ja so schnell nicht wieder herkommen.
PS: in Berlin an unserer Lieblingscurrywurstbude bezahlen wir für eine große Currywurst mit scharfer Sauce, reichlich Pommes und nem Kindl keine 8 Euronen, und werden mehr als satt.
Wir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen... mehr lesen
2.5 stars -
"Eine Gelddruckmaschine-oder wie man mit wenig Aufwand viel Geld machen kann" JenomeWir waren in der Düsseldorfer Altstadt unterwegs, um die für uns bis dato unbekannte Stadt etwas zu erkunden. Viel haben wir mit dem Hop on-Hop off Bus erkundet, auch da das Wetter mehr als miserabel war. Irgendwann beschlich uns jedoch ein kleiner Hunger, und auch die Sehnsucht nach einem trockenen Raum. Es sollte also kein großes Restaurant sein, aber auch nicht der Stehimbiss im Freien. Da kam uns dann das Frittenwerk in der Fußgängerzone ganz gelegen. Paar Pommes und nen
Besucht am 31.10.2025Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Wir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch nicht allzu weit weg vom Capitol sind. Fündig wurde ich wie so oft beim großen Onlinekartenanbieter. Dabei fiel mir das Treasure African Restaurant in einem Wohngebiet unweit vom Hotel und Theater ins Auge. Da wir hier in Dresden schon ewig nicht mehr afrikanisch essen waren, und mit der Küche eigentlich immer zufrieden waren, beschlossen wir, in Düsseldorf dieses Restaurant aufzusuchen.
Nach einer viertel Stunde Fußmarsch wurden wir hier in einer kleinen Seitenstraße fündig, das Haus des Treasure African Restaurant, welches auch schon deutlich in die Jahre gekommen ist, ragte wie ein Schiffsbug zwischen zwei Straßen hervor.
Das Restaurant machte mit reichlich Leuchtreklame auf sich aufmerksam, eine Speisekarte hing draußen in zwei Schaukästen an der Tür. Von außen würden wir glatt sagen, das ist eine urige, deutsche Kneipe, mal sehen, was uns im Innenraum erwartet.
Nachdem wir das Lokal betraten, wurden wir von einer dunkelhäutigen Dame, welche gleich am ersten Tisch saß und an ihrem Handy spielte und telefonierte, freundlich begrüßt, und uns wurde frei Platzwahl gelassen. Es war kurz vor halb sechs am Abend, das Lokal so gut wie leer, nur zwei weitere Tische waren mit einem jungen Pärchen und einem älteren, einzelnen Herrn besetzt. Wir wählten also einen Platz am Fenster, in der Mitte des Raumes, sodass wir einen guten Überblick hatten.
Das Restaurant war schon heftig in die Jahre gekommen, das Interieur entsprach einer deutschen Kneipe der achtziger Jahre. Dementsprechend sahen auch Stühle, Tische und Bänke aus, und hatten deutliche Abnutzungserscheinungen.
Hier ist die letzten 30 Jahre nichts passiert. Wenigstens die Sitzkissen, auf denen man saß, waren nicht so alt, denn die haben wenigstens ein bisschen den Hintern gepolstert. Auch die Fenster und die übrige Wandverkleidung, welche teilweise aus Holzpaneelen gehalten war, versprühte den Charme der 80íger Jahre. Unpassend war dann doch hier und da Werbeaufsteller (warum eigentlich) Werbeaufsteller von irgendwelchem Onlinebanking.
In einer weniger genutzten Ecke des Lokals stapelte man die überflüssigen Stühle, welche man dann scheinbar für die hier stattfindenden regelmäßigen Veranstaltungen benötigt. Von der letzten Veranstaltung hatte man wahrscheinlich noch die Lautstärke am Radio gelassen, denn gemütlich und in Ruhe essen war nicht.
Nachdem wir eine Weile saßen, und sich nichts tat, bequemte sich die Dame dann mal auf, ging hinter den Tresen, pfiff dort die beiden jungen, ebenfalls dunkelhäutigen Herren an, und bequemte sich wieder auf ihren Platz, um weiter am Handy zu spielen und zu telefonieren. Einer der Herren brachte uns dann die Speisekarte, von der wir bereits am Umband und den einzelnen Blättern die hiesigen Gerichte erkennen hätten können, so fettig und schmutzig war diese.
Später war uns dann auch klar warum. Hier schauten wir uns schon an, und überlegten doch das Lokal zu verlassen. Allerdings hätten wir es dann nicht mehr geschafft eine andere Gastronomie aufzusuchen. Also galt nun Augen zu und durch.
Die Getränke waren schnell gefunden, allzu viel Auswahl bestand ja da auch nicht. Auch gab es alle angebotenen Biere nur als Flaschenbiere, obwohl auf dem Tresen eine große Zapfanlage vorhanden war. Aber vielleicht besser so. Also orderten wir:
Getränke:
• 1x 0,33ér Coca Cola für 2,50 € • 1x 0,5ér Frankenheim Alt für 4,00 €
Bei den Speisen mussten wir dann doch noch überlegen, da war die Auswahl dann doch schon sehr groß, standen doch 46 Hauptspeisen zur Wahl. Natürlich alles auf afrikanische Art, aber oftmals, wie beim Inder auch, die gleiche Grundsubstanz, und dann halt nur zur Auswahl, ob man Tilapia, Ziegenfleisch, Schaffleisch oder Rindfleisch möchte, oder dann doch die vegetarische Variante wählt.
Wir hatten uns dann entschlossen, und so wählten wir:
Vorspeisen:
• 1x Cow-Tail-Pepper-Soup - Ochsenschwanzsuppe mit afrikanischem Pfeffer für 7,00 €
Hauptspeisen:
• 1x Jellof Rice with Plantain & Beef – Roter Reis mit frittiertem Fleisch in einer Soße aus frischen Tomaten und frittierten Kochbananen für 17,00 € • 1x Edikaikong with goat meat: Afrikanisches Kürbisgemüse mit Ziegen- oder Schaffleisch für 15,00 €
5 Minuten nach unserer Getränkebestellung standen dann unsere beiden Flaschen auf dem Tisch. Ich frag mich zwar, warum man bei einem leeren Lokal so lange benötigt um zwei Flaschen zu öffnen, aber egal.
Nach weiteren 10 Minuten war dann auch schon meine Vorsuppe, die Cow-Tail-Pepper-Soup am Tisch. Aber bevor dies kam, wurde ein leere Teller und eine Blechschüssel mit Wasser gebracht. Solche eine Schüssel hat unser Vierbeiner zu Hause als Futternapf.
Wir schauten uns wieder an, wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Aber wenige Augenblicke später wusste ich warum In einer Schale wurde die Suppe gereicht, und in der Suppe waren zwei große Rücken- bzw Beinstücke vom Rind. Dazu gab es nur einen Löffel, und um den Fleischstücken aus der Suppe zu bekommen, sollte man die Hand benutzen. Na großartig, wir wollen ja hinterher nur ins Musical. Und nun wussten wir auch, warum die Speisekarten so aussehen.
Die Suppe selbst hielt, was sie versprach, denn sie war nicht nur heiß, sondern auch verdammt scharf. Mit afrikanischem Pfeffer hat man hier nicht gespart, und so musste ich dann doch manchmal nach Luft japsen und husten. Ich war tapfer, die Freude wollte ich den Herren hinter der Theke, die mich ausgiebig beobachteten, nicht geben. Mit dem Fleisch hatte ich aber meine liebe Mühe, denn das war so fest und zäh, dass es sich kaum vom Knochen lösen ließ. Um mich nicht zu besudeln, ließ ich dann davon ab.
Keine 10 Minuten später standen dann auch schon unsere Hauptspeisen am Tisch. Wie kann man die so schnell fertig haben? Wir ließen uns überraschen.
Meine Frau hatte sich für das Edikaikong with goat meat, das Afrikanisches Kürbisgemüse mit Schaffleisch entschieden. Auf den ersten Blick sah das Afrikanisches Kürbisgemüse eher wie frischer Spinat aus, kennen wir den Kürbis doch als gelbes Gemüse.
Davon war aber keine Spur hier. Meine Frau wählte das Kürbisgemüse, da dies ja eigentlich doch sehr mild ist, aber nicht hier. Bereits nach den ersten Bissen leierte sie mit den Augen, nach 2 weiteren legte sie ihr Besteck zur Seite. Zu scharf, deutlich und ordentlich mit Pfeffer gewürzt, es nahm sich fast nichts mit meiner Vorsuppe. Und das war ja nun gar nichts für meine Frau.
So versuchte sie sich wenigstens am mitgelieferten FouFou, welcher ja ein sehr stärkehaltiger Brei aus Maniok und Kochbananen ist, und zur Küche in Westafrika gehört. Aber auch dieser Brei hier war nicht wirklich essbar. Er wurde im Mund immer mehr, und schmeckt, um es gelinde zu sagen, nach nichts.
Um wenigstens etwas von dem Gericht zu retten, klaubte ich mir die wenigen Fleischstücken heraus, aber auch die waren, wie schon bei meiner Vorsuppe, so fest, dass man Muskelkater beim Kauen bekam.
Ich hatte mir das Jellof Rice with Plantain & Beef ausgesucht. Schon beim ersten Anblick war ich mehr als enttäuscht, denn vom Beef war da nicht viel zu sehen.
Es lag zwar ein riesiger Haufen vom Roten Reis auf dem Teller, aber der kleine Klecks vom frittierten Rindfleisch in der Soße aus Tomaten war verschwindend gering. Letztendlich waren es drei größere Stücken Fleisch, welches ebenso fest und zäh war, wie dies aus meiner Vorsuppe, allerdings fehlte hier fast jegliche Würze, so war das Fleisch als auch die Soße sehr mild.. Die Soße war gut aber viel zu wenig, so war auch der Reis am Ende zu trocken, und die Hälfte des Reises blieb auf dem Teller, was ja sonst so gar nicht mein Fall ist. Die frittierten Kochbananen waren nun auch überhaupt nicht mein Fall, dafür hatte meine Frau wenigstens etwas kleines zum Essen.
Nach einer dreiviertel Stunde waren wir dann fertig, zahlten und verließen enttäuscht das Lokal Richtung Capitol. Dort war dann unser erster Gang zur Toilette, um die Hände richtig zu waschen, denn das wollten wir uns im afrikanischen Restaurant nicht auch noch antun, wer weiß was uns dort noch erwartet hätte.
Unser Fazit: wir ließen zu zweit 45,50 € im Treasure African Restaurant in Düsseldorf. Wir freuten uns eigentlich auf dieses Restaurant, gehen wir doch in Dresden dann doch gern mal in solche eine Lokalität. Aber hier waren wir von Anfang bis Ende enttäuscht, sei es vom Ambiente, der Sauberkeit, der Bedienung oder dem Essen. Mehr als einen Stern können wir aus unserer Sicht nicht hierlassen.
Wir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch... mehr lesen
1.0 stars -
"Das hätten wir uns sparen können" JenomeWir waren nach Düsseldorf gereist, um dort der Uraufführung eines neuen Musicals im Capitol-Theater beizuwohnen. Dafür haben wir uns natürlich das ganze Wochenende freigenommen, um wenigstens etwas dieser schönen Stadt am Rhein zu sehen.
Erst einmal stand jedoch am Abend das neue Musical an. Wir haben unser Hotel in der Nähe des Capitols bezogen, und wollten natürlich vorher noch schön Essen gehen. Also schaute ich vorab nach Restaurants in der Nähe, die fußläufig vom Hotel zu erreichen sind, und dann auch
Besucht am 04.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Seit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
Es ist Nachsaison, die Aalkate nur an wenigen Tagen geöffnet, und so war erwartungsgemäß auch nicht viel los. Einige wenige Tische im alten Haupthaus waren besetzt, in der überdachten und beheizten Veranda war alles leer, der neue Wintergarten geschlossen. So war auch am Selbstbedienungstresen nichts los, und man konnte in Ruhe heute mal hier essen. In der Hauptsaison ist dieses Lokal total überlaufen, hat es doch eine wunderbare Lage unmittelbar am Sund mit fantastischem Blick auf die Fehmarnsundbrücke. Auch ist das Lokal ob seiner rustikalen und auf alt getrimmten Gaststube beliebt, und wird förmlich von den Touristen überrannt. Ein riesiger Nachteil ist allerdings, nach wie vor herrscht hier Selbstbedienung.
Wir hatten einen Hochtisch in einem kleinen Nebenraum zugewiesen bekommen, mein Fehmarnscher Sonnenschein hatte im Vorhinein telefonisch einen Platz reserviert und um ein ruhiges Plätzchen gebeten, was wir nach der Beerdigung ihrer Mutter auch brauchten.
Die Speisekarten sind noch immer so gehalten wie in den letzten Jahren, und als große DIN-A3 Karten einlaminiert. Nach wie vor gibt es als Hauptspeise Fisch, aber auch für die Nichtfischesser hält man mittlerweile immer mehr Speisen auf der Karte parat. So gibt es von Currywurst über Schnitzel, Rinderfilet, Wildgulasch bis zum Rib-Eye-Steak allerhand für die Gäste, welche ebend doch keinen Fisch mögen. Allerdings gibt es auch immer weniger frischen Fisch aus heimischen Fang, denn mittlerweile setzt man nun auch hier mit dem Schwarzen Seehecht, der Dorade oder auch mit Thunfisch auf Fische, welche nicht in Nord-oder Ostsee vorkommen. Auch die Preise haben sich mittlerweile entsprechend gewandelt, und so könnte man denken, man ist in einem etwas besseren und gehobenen Restaurant. So kostet Dorsch, Kutterscholle, Steinbeißer oder Zander um die 20 Euronen, einzig der Rotbarsch liegt mit 18 Euro etwas darunter. Lachsfilet ist für 22 Euro zu haben, Thunfisch für 26 Euro und der Schwarze Seehecht schlägt mit 30 Euro zu Buche. Nun kommen allerdings noch die Beilagen hinzu, sodass man für Kartoffelecken oder Pommes knapp 5 Euro hinzubucht, ein Beilagen Salat, Rosmarinkartoffeln oder Grillgemüse noch einmal mit 6 Euro hinzukommt. Somit ist man dann beim Dorsch schon einmal bei über 30 Euronen für ein Gericht, wohlgemerkt in einer Selbstbedienungskneipe.
Wir suchten also unsere Speisen und Getränke aus, und ich machte mich mit unserer Gastgeberin auf zum Tresen. Getränke und Speisen bestellt, bezahlt und dann auch gleich die Getränke auf einem Tablett mit an den Tisch genommen.
Zum Glück das nichts los war, denn sonst war das schon manchmal eine Kunst durch die vielen Leute zu jonglieren. Für die Speisen haben wir den obligatorischen Pieper mitbekommen, sodass man dann, wenn sich das Ding meldet, wieder zum Tresen marschiert und alles holt.
Einzig die Kürbissuppe, welche meine Frau heute wünschte, konnten wir ebenfalls mit den Getränken gleich mitnehmen, denn die war bereits fertig im Topf, und musste nur noch auf den Teller gebracht werden. Geschmacklich war sie sehr gut, war sie doch recht herzhaft angerichtet. Herrlich dick und cremig, mit etwas Kürbiskernöl und Kürbiskernen verziert.
Nach einer knappen halben Stunde rumorte, vibrierte und piepte dieses Dingens dann auf unserem Tisch, und wir stürzten wieder zu zweit zum Tresen. Hier standen nun mehrere fertige Speisen, und man musste sich nun seine raussuchen, denn mit uns war zeitgleich eine andere Familie fertig, und wollte ebenfalls ihre Speisen holen. Ein tolles Gedränge. Wir hatten dann unsere richtigen Bestellungen auf den Tablett, und eilten zurück zu unserem Platz.
Da die Freundin meines Fehmarnschen Sonnenscheins Vegetarierin ist, hatte sie sich das Gemüse Curry mit Gemüse der Saison in fruchtiger Currysauce an Basmatireis für 15,90 € ausgesucht. Unzufrieden war sie nicht mit ihrer Wahl, ob allerdings das Gemüse welches darin verarbeitet wurde unbedingt im Dezember wächst……
Naja, jedenfalls war Zucchini und Möhren als Hauptbestandteil des Gemüsecurry vorhanden. Alles noch angenehm bissfest in einer cremigen und milden Currysauce angerichtet. Dazu körniger Basmatireis und garniert mit ein paar Minitomaten.
Unser Sonnenschein verzichtete ebenfalls auf Fisch, und stellte sich aus der Beilagenkarte zusammen: Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € mit Grillgemüse für 5,90 € und Sourcream für 2,50 €, und zusätzlich einem Beilagensalat für 5,90 €. Ersteres war auf einem Teller angerichtet, und wahrhaft reichlich. Die Rosmarinkartoffeln waren aus den kleinen, sehr schmackhaften Fehrmarnkartoffeln vom Bauern nebenan angerichtet und gut gewürzt.
Auch gut gewürzt und gut gebraten war das Grillgemüse, welches auch Zucchini, Tomate, Paprika, Champignons, Schoten und Zwiebeln bestand. Auch hier wieder das Gemüse noch gut bissfest gebraten. Das Sourcream, in einer extra Schale serviert, war sicher nicht selbst hergestellt, aber angenehm und mild im Geschmack. Auch der Beilagensalat ließ nichts zu wünschen übrig, mit frischem Salat, Cocktailtomaten, Gurke, Möhrenraspel, Zucchini, roter Zwiebel und Croutons war er recht gut. Ein mildes Dressing, welches den Salat nicht ersäufte, rundete ihn ab.
Meine Frau griff wie so oft natürlich auf das Dorschfilet in Hauspanade mit Senfsoße für 21,90 €. Zusätzlich noch eine Portion Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € und Grillgemüse für 5,90 €. Wie immer hier in der Aalkate gab es natürlich zwei große Filets Dorsch, welcher gut paniert und außen ganz gut krossgebraten war.
Im Inneren noch schön weich und saftig war der Fisch gut. Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse wie oben beschrieben. Die Senfsoße war fast ein bisschen zu viel, und ertränkte hier fast den ganzen Fisch. Hier hätten wir uns ein extra Schälchen gewünscht. Die Senfsoße war sehr dicklich, mit vielen frischen Senfkörnern drin, und schmeckte auch wirklich so wie sie hieß. Ob selbst hergestellt? Wir wissen es nicht.
Ich hatte mich für das Mandel-Parmesan-Dorschfilet mit Tatarensoße für 23,90 € entschieden. Dazu auch hier noch eine Portion Fehmarnsche Rosmarinkartöffelchen für 5,90 € und Grillgemüse für 5,90 €.
Auch mein Dorschfilet war richtig schön kross, und in dieser Mandel-Parmesan-Kruste gebraten. Die Panade schmeckte mal ganz anders, passte aber sehr gut zum Dorsch, welcher auch hier schön weich und frisch war. Rosmarinkartoffeln und Grillgemüse wie oben beschrieben. Die Tatarensoße war sehr cremig und schmeckte stark nach Mayonaise, verfeinert mit Gewürzgurke und Kräutern. Sie passte ganz gut zum Dorsch.
Während wir dann so gegessen haben, kam ein Mitarbeiter der Küche, und brachte uns noch einen Teller extra Grillgemüse, Ihm kam es wahrscheinlich für den Preis dann auch etwas zu wenig vor, was wir auf unseren beiden Dorschtellern hatten.
Nachdem man dann mit dem Essen fertig ist, muss man das Geschirr in bereit stehende Servierwagen bringen, wo es dann vom Personal abgeholt wird. Hat der Vorgänger am Tisch gegleckert, so bleibt dies leider dann auch auf dem Tisch, denn Personal ist ja nicht im Service vorhanden.
Unser Fazit: wir zahlten zu viert knapp 160 Euro in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn. Preis-Leistung ist völlig abgehoben für ein Selbstbedienungsrestaurant, wo man in der Saison schon mal ne halbe Stunde an der Theke für die Bestellung steht und wartet. Ansonsten ist natürlich das Ambiente unschlagbar, und auch das essen wie immer gut. Auch das man sich als Fischrestaurant dem Mainstream hingibt und immer mehr Fleischgerichte anbietet finden wir persönlich nicht so schön. Entweder ich will Fisch und gehe in eine Fischgaststätte, oder lass es. Die nächste Fischsemmel hier zu unserem nächsten Fehmarnbesuch ist sicher, aber zum Essen werden wir dann wohl doch wieder paar Meter weiter in Kolles Fischpfanne gehen. Die Preise dort sind moderater, und dort werde ich noch freundlich am Tisch bedient.
Seit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
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3.0 stars -
"Das Ambiente sagenhaft, das Essen lecker, aber das Preis/Leistungsverhältniss ist jenseits von gut und böse" JenomeSeit langer Zeit waren wir nicht mehr in der Aalkate in Lemkenhafen auf Fehmarn, und wenn, dann gab es höchstens mal ein frisches Fischbrötchen. Heute aber wünschte es sich die Tochter von Opi Hartwigs Nachbarin, doch wieder einmal gemeinsam dahin zu gehen, hängen doch sehr viele Erinnerungen an gemeinsame Besuche mit ihrer Mutter und Opi Hartwig daran. Wir wollten diesem Wunsche natürlich nicht entgegenstehen, und so waren wir mit meinem Fehmarnschen Sonnenschein und ihrer Freundin zum Abendessen nach Lemkenhafen gefahren.
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Neustart im Traditionshaus: Am Gründonnerstag eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke das griechische Restaurant Athos.
Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/hohenstein-ernstthal/griechisches-restaurant-eroeffnet-im-mineralbad-oberwaldschaenke-in-hohenstein-ernstthal-artikel14178135
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"Griechisches Restaurant eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke in Hohenstein-Ernstthal" JenomeNeustart im Traditionshaus: Am Gründonnerstag eröffnet im Mineralbad Oberwaldschänke das griechische Restaurant Athos.
Quelle: https://www.freiepresse.de/zwickau/hohenstein-ernstthal/griechisches-restaurant-eroeffnet-im-mineralbad-oberwaldschaenke-in-hohenstein-ernstthal-artikel14178135
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
Liebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen, wann wir wieder öffnen können.
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"Nach einem Brand vorerst geschlossen" JenomeLiebe Gäste,
heute Nacht(13.03.2026) hat es leider einen Brand in unserer Küche im MARKTPIRAT Büsum gegeben.
Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, aber der Schaden ist so groß, dass wir den Laden vorerst für Renovierungs- und Restaurationsarbeiten schließen müssen.
Wir sind ehrlich gesagt ziemlich traurig und auch etwas geknickt – besonders weil es bereits das zweite Mal ist, dass uns ein Brand trifft. Trotzdem gilt: Wir geben nicht auf.
Wir halten euch hier natürlich auf dem Laufenden und melden uns, sobald wir wissen,
Geschrieben am 11.03.2026 2026-03-11| Aktualisiert am
11.03.2026
Besucht am 07.12.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 181 EUR
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es für uns ja logisch, dass wir uns gemeinsam das bunte Treiben ansehen. Auch wenn unser Wastel, wie auch schon unser Opi Hartwig, sagt, dass das alles Quatsch sei, ist er gern mit uns dabei. Und wenn wir nun mal schon fertig angezogen vor dem haus stehen, sollte es natürlich hinterher in eine der vielen Gastros in Burg gehen. Wastels Bedingung, fußläufig (bzw. Rollstuhltauglich) erreichbar. Unsere Bedingung: Fisch. Die Auswahl der Gastronomie überließ er natürlich wieder mir. Und so dachte ich, dass wir an dem bunten Umzug vorbei, welcher sich auf dem Burger Marktplatz und Weihnachtsmarkt sammelt, in Richtung Burgtiefe schlendern. Dort finden wir wenige Meter am Ende des Marktplatzes das Restaurant „Zum Haifisch“. Der Tisch war natürlich schon Tage im Voraus telefonisch reserviert, man konnte sich sogar an Wastel erinnern, war er doch vor nicht allzu langer Zeit schon hier. Wir selbst waren vor über 15 Jahren zum letzten Mal hier, Opi Hartwig mochte das Lokal irgendwie nicht. So nun also für uns die Chance.
Nachdem wir angekommen waren, und uns über das holprige Pflaster gekämpft hatten, wurden wir bereits am Eingang freundlich von einem sehr kräftigen Kellner, dessen Name Mike an der Brust prangte, in Empfang genommen. Er bot Wastel natürlich seine Hilfe an, und begleitete uns zu dem Tisch an dem Wastel auch das letzte Mal schon gesessen hatte. Hier konnte er gut sitzen und hatte Platz für seinen Ferrari.
Die Speisekarten brachte er sogleich mit, sodass wir sofort erst einmal nach den Getränken stöbern konnten. So bestellten wir nach wenigen Minuten:
Getränke:
· 3x 0,5ér Duckstein für je 6,50 € · 1x 0,2ér Grauburgunder vom Weingut Seebrich/Rheinhessen für 7,90 €
Nun hatten wir erst einmal Zeit die Speisekarte zu studieren. Diese ist ganz gut aufgestellt. So gibt es 6 Vorspeisen von 8,90 € bis 15,90 € sowie 26 Hauptgerichte welche sich alle zwischen 22 und 30 Euro bewegen. Einzig die Fischplatten für zwei sind mit 57 Euro dabei und das Rumpsteak mit 33 Euronen. An letzterem merkt man, es wird nicht nur Fisch serviert, auch die Fleischesser und Salatliebhaber kommen auf ihre Kosten.
Mike war nun nach wenigen Minuten mit den Getränken wieder an unserem Tisch, wir wussten was wir wollten. Also orderten wir:
Vorspeisen:
· 1x Tomatensuppe mit Sahnehaube und Baguette für 8,90 € · 2x Mediterrane Fischsuppe aus Tomaten, Weißwein, Fisch und Kräutern gekocht, dazu Baguette für je 9,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Scholle „Müllerin Art“ (ca. 450 gr.)mit zerlassener Butter, Petersilie und Salzkartoffeln für 28,90 € · 1x Meerestrio, 3 Sorten gebratenes Fischfilet auf Blattspinat mit Hollandaise und Bratkartoffeln für 25,90 € · 1x Gebratene Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln für 29,90 € · 1x hausgemachter Labskaus „Matrosen Art“ aus Rinderbrust, Speck, Rote Beete und Kartoffeln, garniert mit Zwiebeln, Gewürzgurke und Rollmops, dazu Spiegelei für 24,90 €
Die Bestellung hatten wir hinter uns, also erst mal das obligatorische Prost und das Foto unseres fast hundertjährigen für die GG-Community.
Nun konnten wir also bei dem leckeren Duckstein über die Lichterparade reden, welche dann auch wieder bei uns am Fenster vorbeizog, als die Bauern den Heimweg antraten. Und natürlich konnte ich mich jetzt auch mal im Restaurant umsehen.
Das Restaurant ist modern eingerichtet, schön hell gestrichen, als Kontrast ein dunkler Boden und dunkle Möbel. Die rustikalen tische bieten ausreichend Platz für Speisen und Getränke, auf den weich gepolsterten Sitzen lässt es sich aushalten, da kann man das ein oder andere Stündchen verbringen.
Das Restaurant ist in mehrere Bereiche aufgeteilt, wovon zwei eher wie ein schmaler Schlauch sind. Man versucht halt auch den letzten Platz auszunutzen. Ich denke, gerade in der Hochsaison wird das auch alles gut besetzt sein. Alles ist sauber, auch die ebenerdigen Toiletten. Gleich vorn am Eingang ist der große Tresen, den eine ältere Dame gut im Griff hat, und hier hintereinander die Getränke zapft. Mike ist dann fürs Austragen zuständig.
Und so brachte er uns nach 20 Minuten unsere Vorsuppen an den Tisch. Meine Frau hatte sich die Tomatensuppe ausgesucht. Und ihr wurde hier in einem tiefen Schälchen eine heiße, sehr gut schmeckende Suppe vorgesetzt.
Da war ix mit Pülverchen aus der Tüte, diese Suppe war aus frischen Tomaten püriert. Das sah man, das schmeckte man. Kräftig tomatig im Geschmack, noch viele kleine Tomatenstückchen drin. Dazu ein kleines, frisch getoastetes Baguette.
Lucie und ich, wir hatten uns für die Mediterrane Fischsuppe entschieden. Und die war mal völlig anders, als ich sonst do die Fischsuppen hier auf der Insel kenne.
All der Fisch, welcher in der Küche verarbeitet wird, fand sich hier als kleine und auch große Stückchen in der Suppe wieder. Dazu eine frisch pürierte, milde Tomatensoße mit Weißwein abgeschmeckt und Kräutern versetzt. Wow, war das lecker. So kann man also auch eine Fischsuppe anrichten. Auch hier gab es das frisch geröstete Baguette dazu.
Eine halbe Stunde nach unseren leckeren Vorsüppchen kamen dann unsere Hauptspeisen. Der zeitabstand war ideal, so konnte man sich etwas unterhalten, und die Vorsuppen konnten sich etwas setzen.
Unser ältester hier im Bunde, unser Wastel bestellte sich natürlich wieder den größten Fisch am Tische. Es sollte die Scholle „Müllerin Art“ sein, welche mit einem Gewicht von ca. 450 Gramm angepriesen wird.
Als Müllerin Art kannte ich sie noch nicht, aber was da bei Wastel auf dem Teller lag, konnte sich sehen lassen. Denn die große Scholle bedeckte fast den ganzen Teller. Auf der Haut knusprig angebraten, war auch die Innenseite der Scholle gut und schön braun gebraten. Dabei schien sie auch nicht trocken zu sein. In einem extra Schälchen wurde die Butter gereicht, und auch die Salzkartoffeln wurden extra gereicht.
Lucie hatte sich heute auf der Tageskarte die Gebratenen Dorschfilets auf Rahmwirsing mit Bratkartoffeln ausgesucht. Vier dicke Filets vom Dorsch wurden ihr hier gereicht, alle ebenfalls sehr gut von beiden Seiten angebraten, im inneren noch schön weich. Dazu ein riesiger Haufen vom frischen, ich denke mal selbst angerichteten Rahmwirsing. Dieser war herrlich cremig und gut im Geschmack.
Gut im Geschmack waren auch die Bratkartoffeln, welche in einem extra Schälchen gereicht wurden. Und ja, diese Bratkartoffeln verdienen zu Recht ihren Namen. Schön knusprig, goldgelb gebraten, mit Zwiebel und Speck, gut gewürzt. Dabei auch einige dunkle Röststellen, so stell ich mir Bratkartoffeln vor.
Meine Frau hatte sich heute für das Meerestrio entschieden. Dies waren 3 Sorten gebratenes Fischfilet, welches heute aus Dorsch, Rotbarsch und Seelachs bestand.
Alle Filets, es gab von jedem Fisch 2 Filets, waren auch hier schön goldgelb gebraten und nicht zu sehr gewürzt, sodass man auch die verschiedenen Fischsorten deutlich schmecken konnte. Unter dem Fisch war frischer Blattspinat angerichtet, welcher auch sehr herzhaft gewürzt war.
Oben auf dem Fisch war die Hollandaise. In meinen Augen wurde der Fisch damit leider ertränkt, meiner Frau gefiel es so. Geschmäcker sind verschieden. Mit Lucie teilte sie sich die Bratkartoffeln in der extra Schüssel.
Für mich stand eigentlich schon vornweg fest, was es für mich geben sollte, und klar, wenn man an der Küste ist, sollte man schon wenigstens einmal Labskaus essen.
Hier gab es ihn als „Matrosen Art“. Komischer Name, da das ja ein ursprüngliches Essen der Matrosen ist. Wie es sich gehört, war der Labskaus hier hausgemacht. Dazu gab es gepökelte Rinderbrust, welche reichlich in dem Haufen „Moppelkotze“ wie das Labskaus ja auch gern genannt wird, vorhanden war. Dazu dann natürlich noch würziger Speck und Rote Beete, und das Ganze mit Kartoffeln zu einem Brei püriert.
Und dieser Brei hier war richtig lecker würzig, kräftig in der Farbe und schön heiß. Garniert wurde das Ganze mit frischen, roten Zwiebelringen, einer Gewürzgurke und natürlich einem Rollmops. Hier weiß ich allerdings nicht wie das Original ist, denn andernorts wird er auch gern mit Matjes garniert. Und was natürlich nicht fehlen darf, ist obenauf das Spiegelei. Hier hätte man allerdings auch gern zwei Eier braten können.
Oh man war das ein leckeres essen und ein schöner Abend. Da durften dann natürlich drei Jubi zum Preis von je 3,90 € nicht fehlen. Wastel, Lucie und meine Frau machten dieses Mal Prost, ich musste ja noch den fahrbaren Untersatz in den Westen der Insel bewegen.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 181,30 € im Restaurant Zum Haifisch in Burg auf Fehmarn. Nicht unbedingt günstig, aber ein freundlicher und lustiger Wirt, leckeres Essen, gemütliches Ambiente. Ich verstehe gar nicht warum Opi Hartwig hier nie her wollte.
Es ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es... mehr lesen
Restaurant Zum Haifisch
Restaurant Zum Haifisch€-€€€Restaurant, Bar043719192Breite Straße 38, 23769 Fehmarn
4.5 stars -
"Diesesmal war auch bei Wastel alles auf dem Teller-ein gelungener Abend" JenomeEs ist bei uns mittlerweile zur Tradition geworden, auch zur Weihnachtszeit auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Und nun auch schon zur Tradition geworden ist, dass wir uns die Lichterparade der Fehmarner Landjugend anschauen. Dabei schmücken die jungen Landwirte ihre Traktoren und LKW, egal ob modernste Technik oder Oldie-Traktor richtig schön weihnachtlich. So geht es dann, mit lauter Weihnachtsmusik von den Traktoren schallend quer durch die Inselhauptstadt Burg. Der Umzug geht dabei direkt an Wastels Haus vorbei, also ist es
Geschrieben am 10.03.2026 2026-03-10| Aktualisiert am
10.03.2026
Besucht am 26.08.2025Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
Rechnungsbetrag: 154 EUR
Familie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße entfernt, und so fiel unsere Auswahl recht spontan auf das Restaurant & Irish-Bar Shamrock.
Da es Ende August ein herrlich warmer Sommertag war, wollten wir natürlich draußen im Biergarten sitzen, ein Tisch für uns fünfe war auch frei. Gut, schön ist anders, durch den Verkehr auf der Wilsdruffer Straße und die Einkaufscentren in der Nähe kommt hier draußen natürlich keine Ruhe und Entspannung auf, aber wir wollten ja nur was essen und gut ist.
Wir nahmen auf den Korbstühlen Platz, nachdem man uns einen Tisch zugewiesenen hatte. Ja, auch hier ist bequem sicher was anderes. Wo man innen im Lokal auf weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt, ist hier dann doch eher der Gartenstyle angesagt.
Auf den teilweise wackligen Tischen (durch das Kopfsteinpflaster darunter) gab es den üblichen Salz-und Pfefferstreuer, eine Chilisauce in der Flasche und Senf in der Portionstüte. Auch das Besteck war in dieser Box verstaut. Servietten standen in einem kleinen extra Halter bereit.
Zwei junge Herren waren im Service für den Außenbereich eingeteilt, und diesen hatten sie sehr gut im Griff und Blick. So war auch unsere Speisekarte fix zur Hand, und wir konnten unsere Speisen und Getränke aussuchen.
An der Speisekarte hat sich außer bei den Preisen nicht viel geändert, zusätzlich gibt es eine Tages- bzw Wochenkarte. Auch gibt es jeden Tag verschiedene Aktionen. Die Preise bewegen sich zwischen 17 Euronen für den Irish Stew bis zu über 35 Euro für das Rumpsteak. Unsere Wünsche waren recht schnell gereift, nur Schwiegersöhnchen war etwas mit der Auswahl überfordert. So bestellten wir erst einmal unsere Getränke:
Getränke:
· 1x 0,5ér Shamrock Stout für 6,80 € · 1x 0,5ér Guinness für 6,80 € · 1x 0,2ér Weißwein Hauswein trocken für 6,00 € · 1x0,4ér KiBa für 5,20 € · 1x Pina Colada für 8,20 €
Nun entschwand erst einmal der Kellner, und so hatte unser junger Herr am Tisch dann noch etwas Zeit zum Schauen. Nach wenigen Minuten kamen dann die Getränke an den Tisch, und so wollten wir nun auch bestellen.
Vorspeise:
· 1x Brotkorb mit Paprika-Frischkäse-, Kräuterquark- & Aioli - Dip mit frischen Kräutern für 6,90 €
Hauptspeisen:
· 1x Shamrock Spezial – Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße für 19,90 € · 1x Walisischer Bierbrauer Gulasch - Rindfleisch und Lamm in einer Guinness – Soße mit Möhren- und Selleriestückchen, dazu Stampfkartoffeln für 23,90 € · 1x Sausage & Mash - Hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße, dazu Kartoffelstampf für 17,50 € · 1x Irish Stew klein - Lammeintopf mit Gemüse und Kartoffeln, dazu Brot für 9,80 € · 1x Apple Crumble gebackene Apfelstücke mit Butterstreusel und Vanillesoße für 7,50 € · 1x Garlic Rump Steak - Argentinisches Rumpsteak (250g) mit Knoblauch, Champignons und Zwiebeln, dazu Wedges für 35,50 €
Nun konnten wir erst einmal Prost machen, und das Bier bei diesen Preisen auch mit Genuss trinken. Zum Glück hatten wir nicht lange Zeit darüber nachzudenken.
Denn nach nicht einmal 10 Minuten war unser Brotkorb, welchen wir als Vorspeise bestellt hatten, am Tisch. Der Brotkorb war nun nichts Besonderes, er bestand aus 4 Scheiben leicht angerösteten Baguette sowie drei kleinen Scheiben Mischbrot.
Brot und Baguette hatten hier auch den Anschein aus der Großbäckerei zu kommen. Dafür waren die Dips wahrscheinlich selbst angerichtet. Diese bestanden aus einem erfrischenden Aioli – Dip mit Kräutern, einem herrlich cremigen Kräuterquarkdip sowie einem sehr herzhaften, leicht scharfen Paprika-Frischkäsedip. Letzterer war mit Feta vermischt und kleinen Chilistückchen versetzt. Zum dippen zum Bier völlig ok.
Das kleine Töchterchen hatte heute mal verkehrte Welt gemacht, und so hatte sie sich den Apple Crumble statt als Nachspeise als Vorspeise bestellt. Ok, wer es mag.
Da standen dann bei ihr ebend als Vorspeise zwei Schälchen mit diesen gebackenen Apfelstücken vor ihr. Dazu eine Vanillesoße, von der man leider nicht deutlicher sehen und schmecken konnte das diese aus der große Tetrakonserve kommt. Die Apfelstücken waren aber gut, und nicht zu süß.
Dafür gab es dann bei ihr zur Hauptspeise, welche 20 Minuten später kam, den legendären Irish Stew. Ich denke mal, es ist eines der Nationalgerichte der Iren. Leider konnte ich ihn noch nicht im Original kosten, aber ich denke mal der hiesige kommt da ganz nah dran.
Denn hier im Shamrock ist dieser Lammeintopf mit ordentlich großen Stücken Lammfleisch versehen. Dabei ist das Lamm butterweich und gut im Geschmack. Zusätzlich gibt es reichlich Möhren und Kartoffelstücken in der herzhaften, leicht scharfen Sauce. Während der Irish Stew richtig gut war, konnte man leider schon beim Ansehen des beigelegten Baguettes sehen, das dies mal eingefroren war. So war es vor allem auch in der Mitte richtig trocken. Schade, das passte nicht dazu.
Unser großes Töchterchen hatte sich heute mal was nicht Irisches auserkoren, und wollte Shamrock Spezial, die Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße. Dabei war sie heute nicht wirklich zufrieden mit ihrem Essen.
Sie ist schon eine, die ihr Essen nur warm und nicht heiß mag, aber wenn sie dann sagt das ihr Essen nicht unbedingt warm ist. Oh je. Zurückgeben wollte sie aber auch nicht, da sie dann schon ahnte das es ja eh bloß in der Ping aufgewärmt wird. Auch war es ihr am Ende zu klanschich, so als ob die Spätzle schon lange in dieser Soße lagen. Die Hähnchenstreifen musste sie suchen, auch von Zucchini und Paprika war nicht allzu viel vorhanden.
Meine Frau probierte sich heute in dem Walisischen Bierbrauer Gulasch. Hier waren einige schöne, große Stücken Rindfleisch und Lamm in einer Guinness Bier Soße angerichtet. Lamm als auch Rindfleisch schön zart und gut gewürzt.
Dazu wurden in dem Gulasch Möhren- und Selleriestückchen mitverarbeitet, welche sich so richtig schön mit dem Aroma des Gulaschs vollgesogen hatten. Dazu gab es Stampfkartoffeln, wobei ich allerdings sagen muss das es wohl eher „Rührkartoffeln“ waren, denn von gekochten und gestampften Kartoffeln war dieser Stampf weit entfernt. Hier wird wohl eher fertiges Pulver eingerührt.
Da sind wir schon mal im irischen Restaurant, und es gab ja auch genügend Auswahl an irischen Speisen. Was bestellt sich da Schwiegersöhnchen? Das Garlic Rump Steak, ein argentinisches Rumpsteak. Wir alle kamen vom Glauben ab, aber er strahlte.
Hatte er doch ein schönes großes Rumpsteak auf seinem Teller. Gut gewürzt mit reichlich Knoblauch und ordentlich gegrillt. Die Grillspuren waren deutlich zu sehen. Leider wurde nicht abgefragt welche Garstufe er möchte, und so war es dann in medium well gebraten.
Eigentlich schade um das schöne Steak. Gereicht wurde es mit frisch gebratenen und leicht scharf gewürzten Champignons. Dazu gab es natürlich frisch gegarte Zwiebeln und einen großen Beilagen Salat. Als Beilage gab es hier Wedges, welche uns allerdings geschmacklich nicht so recht überzeugten.
Ich hatte mich heute für das Sausage & Mash entscheiden, und schielte dann doch neidisch auf das Steak nebenan. Bei mir gab es drei kleine, hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße. Die Würste waren sehr fest in ihrer Konsistenz und geschmacklich auch ganz gut.
Dazu auch hier der Kartoffelstampf, welcher den Namen eigentlich nicht so recht verdient. Obenauf in einer Kuhle des Stampfes ein Zwiebelsoße, welche dann doch eher an eine Maggi Sauce mit einigen Zwiebeln erinnerte.
Für mich stimmte hier aber vor allem das Preis-Leistungsverhältniss überhaupt nicht.
Nach einer knappen Stunde waren wir fertig, konnten zahlen, und unsere Einkäufe zum fahrbaren Untersatz bringen.
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft 154,50 € im Restaurant & Irish-Bar Shamrock in Dresden. So recht waren wir heute mit unserem Essen nicht zufrieden. Und auch wenn es wieder einmal Sommer ist, das Ambiente im Pub ist natürlich tausendmal besser als davor inmitten des Verkehrslärms.
Familie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße... mehr lesen
3.0 stars -
"Von unserem letzten Besuch hier waren wir mehr begeistert" JenomeFamilie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße
Besucht am 16.10.2025Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 160 EUR
Meine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in der Pflege.
Nachdem ein Termin gefunden wurde, war uns schnell klar, es geht in den Nachbarort in die kleine Gaststätte Wätzlich. Ich habe hier schon über das Haus berichtet, und wir sind sehr oft dort zu diversen Spezialitätenessen, besonders den immer ausgebuchten Schlachteessen. Frischer kann man sein Fleisch als auch die anderen Wurstspezialitäten nicht bekommen, denn während die Schwester die Gaststätte der Eltern betreibt, führt der Bruder im Haus die Fleischerei des Vaters weiter. Aber nicht nur die Frische gefällt uns hier, nein, man setzt nicht nur auf eine starre, immer feste Karte, sondern wechselt diese regelmäßig und hat auch wöchentlich immer wieder neue Kreationen im Angebot.
Wir holten also unsere Freunde zu Hause ab, den fahrbaren Untersatz stellten wir vor der Gaststätte auf dem großen Parkplatz für Fleischerei und Gaststätte ab. Als wir das Lokal betraten wurden wir bereits an der Theke in Empfang genommen, und an unseren Tisch im Gastraum gebracht, die Speisekarte war auch alsbald zur Hand, und so konnten wir erst einmal kurz nach den Getränken schauen. Nach wenigen Minuten war der Mann der Chefin wieder am Tisch, und fragte unsere Getränkewünsche ab.
Getränke:
· 2x 0,4ér Feldschlösschen Rubin zu je 4,50 € · 1x 0,7ér Flasche Weißwein Grauburgunder vom Weingut Heinrich Basten an der Mosel für 21,90 € · 2x 0,4ér Tonic Water für je 4,00 €
Nach kurzer Zeit wurden die Getränke aufgenommen, und wir konnten die „normale“ Speisekarte studieren. Hier wurden wir viere auch schnell fündig, und so orderten wir:
Vorspeisen:
· 2x Kürbiscremesuppe für je 5,90 € · 1x Waldpilzsuppe für 5,90 € · 1x Würzfleisch mit Gouda und Baguette für 6,90 €
Hauptspeisen:
· 1x gepökelte Rinderzunge mit buntem Gemüse, Petersilienkartoffeln und zerlassener Butter für 17,90 € · 1x Beefsteak mit Waldpilzen und Rotkohl mit Kartoffeln für 17,90 € · 1x Geschmorte Entenkeule mit Apfelrotkohl und Klößen für 19,90 € · 1x Schnitzel „Zigeuner Art“ mit Bratkartoffeln für 17,90 €
Keine fünf Minuten später waren dann die Getränke am Tisch, und wir konnten auf das „alte Mädel“ anstoßen. Auch unsere Vorspeisen dauerten nicht allzu lang, denn nach etwas mehr als 10 Minuten nach Bestellung waren sie am Tisch.
Die beiden „älteren“ Mädels hatten sich die Kürbiscremesuppe auserkoren. Hellgelb erstrahlte sie in der dunklen Schüssel, und dampfte vor sich hin. Sie war also schon mal ordentlich heiß. Ordentlich war sie auch im Geschmack, denn sie war sehr herzhaft angerichtet, und angenehm cremig.
Verfeinert mit einigen Tropfen Kürbiskernöl einigen Ringen Lauchzwiebel und ein paar Sprossen war sie die ideale Herbstsuppe.
Meine Wenigkeit hatte sich auf die Waldpilzsuppe gefreut. Auch diese war angenehm heiß, und duftete herrlich nach Waldpilzen. Auch sie war schön dicklich angerichtet, fast schon cremig wie eine Soße.
Geschmacklich ließen wirklich die Waldpilze und nicht Maggi von sich grüßen, allerdings waren nur klein gehäckselte Stückchen in der Suppe. Ja ok, in der Kürbissuppe sind auch keine ganzen Früchte. Auch hier wieder Lauchzwiebel und Sprossen als Garnierung. Als Suppe so naja, als Soße zu nem Braten perfekt.
Die Tochter unsrer Freundin hatte sich das Würzfleisch als Vorspeise ausgesucht. Und wo, wenn nicht im tiefsten Osten bringt man ordentliches Würzfleisch. Bereits zu DDR-Zeiten neben der Soljanka die nationalvorspeise, gab es sie in jedem Restaurant. So durfte sie auch hier nicht fehlen. Angerichtet aus Hühnchen, wovon angenehm große Stücke im Würzfleisch vorhanden waren, mit einer dicken, cremigen Soße. Das ganze herzhaft gewürzt und mit reichlich Gouda goldgelb überbacken. Dazu natürlich noch eine Scheibe goldbrauner Toast. So muss das.
Da heute in der Gaststube nicht so viel los war, kamen unsere Hauptspeisen dann auch schon nach 20 Minuten an den Tisch.
Die Tochter unsrer Freundin beschränkte sich heute auf einfache Hausmannskost. Sie bestellte sich das Beefsteak mit Waldpilzen und Rotkohl mit Kartoffeln. Und ja, mit ner Fleischerei nebenan gibt es natürlich auch frisches Hackfleisch. Und wenn das wie in dieser Fleischerei auch immer gut gewürzt ist, braucht man in der Küche der Gaststätte nicht mehr viel machen.
Außer vielleicht nen ordentlich großen Klops formen und braten. So auch hier geschehen, es gab reichlich Beefsteak, es war gut gewürzt und es war richtig kräftig angebraten. Dazu passten dann auch die Waldpilze hervorragend. Hier waren sie nun endlich, welche ich als Stücken in der Suppe vermisst hatte. Sie waren ebenfalls sehr gut gewürzt und gut gebraten. Ob die Waldpilze Convenience sind, oder ein Restaurant doch selber in den Wald auf Pilzsuche geht? Ich weiß es nicht. Dazu gab es frischen, selbst gemachten Rotkohl, der kräftig in der Farbe sowie gut gewürzt mit Essig und Zucker war. Der Rotkohl schön fest im Biss. Als Beilage gab es Salzkartoffeln, und hier hätte nun meine Pilzsuppe perfekt als Soße dazu gepasst.
Unsre Freundin weihte nun langsam die Winterzeit ein, und bestellte sich die Geschmorte Entenkeule mit Apfelrotkohl und Klößen. Die Entenkeule war ausreichend groß, aber vielleicht doch ein paar Minütchen zu lange in der Backröhre, denn sie war schon ganz schön dunkel außen rum, und dadurch auch etwas fest.
Dafür war dann das innere der Keule schön weich. Gut gewürzt passte auch die Soße perfekt zur Entenkeule. Die Klöße selbst angerichtet, man sah es auch an der unterschiedlichen Form und Größe derjenigen. Den Rotkohl hab ich schon beim Beefie beschrieben.
Unser Geburtstagskind hatte lange mit sich gerungen, sich dann aber für die gepökelte Rinderzunge mit buntem Gemüse, Petersilienkartoffeln und zerlassener Butter entschieden. Und das war eine ordentliche Portion. Lagen doch auf ihrem Teller 8 Scheiben zarter Rinderzunge.
Diese war gut gepökelt, aber nicht zu salzig und richtig schön weichgekocht, sodass sie auf der eigenen Zunge fast zerging. Dazu gab es als buntes Gemüse einen Mix aus Karotten, gelben Möhren, Brokkoli und Erbsen. Ich denke mal das dies eine bunte Conveniencemischung war. Trotzdem war das Gemüse ebenfalls schön bissfest und leicht gesalzen, sodass der Eigengeschmack noch gut zur Geltung kam. Auch hier wieder frische Kartoffeln und eine kleine Salatbeilage. Das Ganze dann in reichlich zerlassener Butter angerichtet. Meine Frau mag das so, für mich wäre die Butter zu viel gewesen.
Ich freute mich heute auf das Schnitzel „Zigeuner Art“ mit Bratkartoffeln. Darf man das denn überhaupt noch so nennen? Zum Glück schert sich der kleine Dorfgasthof nicht um diese blödsinnige Diskussion, und verkauft weiter, wo alle wissen was gemeint ist. Ich hatte ein großes, zartes Schnitzel, welches mit einer knusprigen Panade versehen war, und schön goldgelb gebraten wurde.
Dazu die berühmte Zigeunersoße, und die war so wie ich sie von jeher kenne. Feine Wurststreifen scharf angebraten, mit saurer Gurke und Paprika versetzt, und das Ganze dann ordentlich gewürzt, wobei man da mit scharfen Paprika und Chili nicht unbedingt sparen muss. Das Ganze dann in einer leicht tomatigen Soße angerichtet, fertig und lecker.
Dazu passten die frischen Bartkartoffeln natürlich perfekt, denn auch diese waren deftig gewürzt, und so wie es sein muss, mit Speck und Zwiebel verfeinert. Das Ganze dann noch schön braun anbraten, gut ist. Hier hätten die Bratkartoffeln aber gern noch ein, zwei Minütchen in der Pfanne verbringen dürfen. Sie waren nicht schlecht, aber für mich persönlich fehlte der letzte Schliff. Dazu noch eine kleine Salatbeilage, und Herr Jenome war satt.
Ich weiß nicht so recht, aber die Damen waren trotz der Portionen wohl noch immer nicht satt, und so orderten sie tatsächlich noch eine Nachspeise:
· 2x Dessert Helene für je 4,90 € · 1x Eis und Heiß Himbeere für 7,50 €
Die Desserts ließen nicht lange auf sich warten. Das Dessert Helene war eine Kugel Eis mit Sahne sowie eine halbe Birne.
Das Eis und Heiß war auf Wunsch meiner Frau mit Schokoladeneis und Sahne aufgefüllt, dazu gab es ein Schälchen heißer Himbeere.
Die Damen waren zufrieden, ich hätte die Helene lieber in flüssiger Form genommen, aber einer musste ja fahren. Nach 2 Stunden traten wir dann auch den Heimweg an, Geburtstag erledigt für dieses Jahr.
Unser Fazit: wir ließen zu viert 160,70 € in der Gaststätte Wätzlich in Rammenau. Wire immer waren wir zufrieden und kommen immer wieder gern hier her.
Meine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in... mehr lesen
4.5 stars -
"Unsere Hausgaststätte, da kann man auch zum Geburtstagsessen hingehen" JenomeMeine Frau hatte im September letzten Jahres ihr halbes Jahrhundert voll, und bekanntlich bekommt man ja nie alle Freunde und Verwandten an einen Tisch. So war es auch zur großen Null, unsere Freunde hatten Urlaub gebucht, und dabei völlig den Geburtstag meiner Frau außeracht gelassen. Eigentlich sind wir immer der Meinung, wer nicht dasaß, der nicht mitaß. Aber hier wollten wir dann doch mal nicht so sein. Trotz allem war auch hier wieder die Terminfindung schwierig, arbeiten doch beide in
Besucht am 10.10.20256 Personen
Rechnungsbetrag: 70 EUR
Während unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe unterstützen, und uns weigern in irgendeinem Supermarkt von irgendeiner Großbäckerei immer gleich schmeckende Fertigware zu beziehen, nahm ich also den etwas längeren Weg in Kauf, um hier jeden Morgen frische Brötchen für das Frühstück zu holen.
So waren die Aufgaben klar verteilt. Meine Frau ging mit Hundi die große Morgenrunde Gassi, unsere Freunde deckten einen üppigen Frühstückstisch und kochten frischen Kaffee, ich holte die Backwaren.
Da uns allen die Brötchen richtig gut schmeckten, und ich von dieser kleinen Bäckerei so schwärmte, mussten wir natürlich auch einmal deren Kuchen und Torten im kleinen Café der Bäckerei versuchen. Es war gar nicht so einfach für uns 6 Leutchen einen freien Tisch zu bekommen, aber nachdem ein älteres Pärchen sich an einen kleineren Tisch gesetzt hatte, hatten auch wir Platz. Mit Genehmigung der beiden Damen hinter dem Verkaufstresen konnten wir drei Tische zusammenschieben, und hatten letztendlich einen großen, gemeinsamen Tisch.
Kaffee und Kuchen sucht man sich am Bedientresen aus, und muss es sich auch selber dort wieder holen. Wenn nicht allzu viel Betrieb ist, wird es aber auch an den Tisch gebracht.
Als Kuchen stehen die normalen Kuchen mit Früchten und Streusel, welche man oftmals als Blechkuchen kennt, aber auch Torten zur Verfügung.
Bei den Torten geht es von der Sacher-Torte bis zu verschiedenen Creme-und Sahneorten. Auch hier wieder mit unterschiedlichen Früchten drauf, aber auch Varianten mit unterschiedlichen Creme und Sahnefüllungen.
Aber auch der klassische Apfelkuchen wie auch der Bienenstich fehlen nicht im Repertoire. Alle Kuchen sind morgens frisch gebacken, hier steht der Bäckermeister gemeinsam mit dem Konditor in der Backstube .Erstaunlich für mich, alle Kuchen und Torten waren nicht zu süß, das hatte man hier gut raus.
Da uns ja die Brötchen aber auch von hier schmeckten, und wir am Abreisetag keinen Stress mehr in der Küche machen wollten, ging es zu einem zünftigen Frühstück noch einmal nach Braunlage. Hier konnte man zwischen verschiedenen Frühstücksvariationen auswählen, oder man nimmt nur einfach ein belegtes Brötchen.
Wir entschieden uns für letzteres, und so wurden alle unsere Brötchen im Hinterzimmer frisch angefertigt, bzw. belegt. Und da gehörte auf die Butter erst einmal ein großes Salatblatt, bevor dann Schinken oder Salami oder der Käse reichlich drauf gepackt wird. Natürlich nahmen wir auf frisch belegte Brötchen als Reiseproviant mit, so hatten wir unterwegs auch noch etwas vom Harz.
Unser Fazit: die Bäckerei Anders in Braunlage ist zu unserem Brötchenlieferanten während unseres Urlaubes geworden. Die Brötchen jeden Tag frisch aus der Backstube, und auch der Kuchen und die Torten waren richtig lecker. Wir kommen gern wieder.
Während unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe... mehr lesen
Café in der Bäckerei Michael Anders
Café in der Bäckerei Michael Anders€-€€€Cafe, Konditorei055202294Herzog-Wilhelm-Straße 37, 38700 Braunlage
4.5 stars -
"Unser Urlaubsbäcker" JenomeWährend unseres Herbsturlaubes im Harz im kleinen Örtchen Schierke war ich immer für die Frühstücksbrötchenlieferung verantwortlich. Da es in Schierke keinen Bäcker gab, welcher geöffnet hatte, suchte ich also im Umkreis nach einem geeigneten Bäcker. Fündig wurde ich auf der anderen Seite des Brockens im Westteil des Harzes. Dort in Braunlage gibt es eine kleine, private Bäckerei, welche noch jeden Morgen Brot und Brötchen selbst bäckt, und auch den Teig noch selbst herstellt. Da wir generell solche kleinen, dörflichen Handwerksbetriebe
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Die Pfannkuchenhäuser gibt es ja an Nord-und Ostsee zur Genüge, und aus der Vergangenheit, meine Mädels gingen immer gern dort hin, wussten wir das diese doch recht preisgünstig waren, denn so ein dünner Plinsen mit entsprechendem Belag ist ja nun in der Herstellung nicht soo teuer.
Im hiesigen Pfannkuchenhaus auf Fehmarn waren wir nun auch schon einige Jahre nicht mehr, hatte ja Opi Hartwig dieses Lokal immer verschmäht, oder aber es hatte in der Nebensaison immer geschlossen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren war nun also im Dezember geöffnet, und unser Weg führte also hier her. Das Auto bekommt man in der Nebensaison bequem auf einem der vielen Parkplätze am Straßenrand unter, in der Hauptsaison wird es da schon schwieriger.
Nachdem wir das Restaurant betreten hatten, standen wir erst mal eine kleine Weile allein am Tresen, und warteten auf die Bedienung, das wir platziert werden können. Das große Restaurant war zwar komplettleer, aber die tische waren bereits für eine Weihnachtsfeier am Abend mit entsprechender Dekoration eingedeckt. Trotzdem bekamen wir Platz, man führte uns in den Wintergarten, der seitlich am Restaurant angebaut ist.
Dies ist zwar ein langer Schlauch, aber hier hat man einen guten Blick nach draußen. Die Stühle waren gut gepolstert, die Tische ausreichend groß. Nicht unbedingt hübsch, aber praktisch pragmatisch. Salz-und Pfeffermühle standen auf den Tischen, ein kleiner Stern und paar Nüsse sollten als weihnachtliche Dekoration herhalten. Die Gästezahl war auch sehr überschaubar, Anfangs saßen wir mit einem weiteren Pärchen allein da drin, später gesellte sich noch eine Familie mit zwei lärmenden Kindern hinzu.
Die Speisekarte ist auch hier, wie in allen anderen uns bekannten Pfannkuchenhäusern, als Tischplätzchen gehalten. Auf der Vorderseite die Speisenauswahl, auf der Rückseite die Getränke. Die Pfannkuchen werden als süße oder herzhafte Variante angeboten, auch versucht man mit verschiedenen Styles etwas internationales Flair in die Küche zu bekommen. Erschrocken waren wir allerdings auch hier über die Preise. Während man sonst für knapp über 10 Euro einen gut belegten Pfannkuchen bekam, bewegten sich nun die Preise schon deutlich an bzw. über der 20 Euromarke. Auch eine Winterkarte stand zur Verfügung, dort war allerdings weniger von Pfannkuchen die Rede, sondern da gab es dann Zwiebelrostbraten für 36 Euro, Kabeljaufilet für 28 Euro, Wiener Schnitzel für 29 Euro und argentinisches Rinderfilet für 49 Euro. Holla, die Waldfee. Na da sind wir mal gespannt was uns dafür geboten wird.
Eine Dame im Service, welche uns schon an den Platz gebracht hatte, kam nach kurzer Zeit wieder an unseren Tisch, und wir wollten ja Pfannkuchen und konnten so unsere Bestellung aufgeben.
Getränke:
· 1x 0,4ér Coca-Cola für 5,30 €
· 1x 0,4ér Fanta für 5,30 €
Speisen:
· 1x Mama Mia – Pfannkuchen mit hausgemachter Rinderbolognese, Parmesanhobel und Rucola für 19,60 €
· 1x Sucuk Pfannkuchen – die Gästewahl 2024 – Pfannkuchen mit Sucuk(Rindersalami mit Knoblauch), Paprika, Tomate, Zwiebeln, Parmesan und Jalapeños für 20,40 €
Die Getränke waren nach nicht mal 3 Minuten am Platz, die Pfannkuchen brauchten dann schon knapp 20 Minuten.
Meine Frau hatte sich für den Pfannkuchen Mama Mia entschieden. Den Preis von knapp 20 Euro im Hinterkopf bekam sie erst mal große Augen als sie ihren Pfannkuchen vorgesetzt bekam.
Der Pfannkuchen gut gemacht, nicht zu dick, nicht zu dünn. Darauf dann Bolognese. Eine würzige, leicht scharfe Bolognese mit fein krümeligen Hackfleisch vom Rind, aber fast zu viel Tomatensoße dazu.
Obenauf paar Parmesanstückchen aufgehobelt und ein Büschel Rucola als Dekoration. Wareneinsatz keine 5 Euro, für 20 Euro verkauft? Hier stimmt Preis/Leistung auf keinen Fall.
Ich hatte mich für den Sucuk Pfannkuchen entschieden, liebe ich es doch scharf und herzhaft. Bei mir war der Pfannkuchen schon deutlich dunkler gebacken, auch hier gut von der Dicke, nicht zu dünn, nicht zu dick. Dann belegt wie eine Pizza, ein paar hauchdünne Scheiben der kräftig nach Knoblauch schmeckenden Sucuk-Rindersalami.
Dazwischen dann ein paar dünne Scheibchen frischer Paprika, wenig Zwiebel, von Tomate fast gar nichts zu sehen. In der Mitte des Pfannkuchens ein paar ringe Jalapeños, welche ganz klar nicht frisch waren, sondern aus dem Glas vom Supermarkt.
Auch hier dann wieder ein Büschel frischer Rucola und etwas Parmesan verstreut. Schmeckte gut, aber über 20 Euro war es das auch nicht wert.
Nach einer knappen dreiviertel Stunde verließen wir das Lokal. Wir waren zwar satt, aber für den Preis…… ich denke das war es dann erst einmal für uns mit Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Und jetzt weiß ich auch warum Wastel nicht mal ebend über die Straße springt und hier einkehrt.
Unser Fazit: für zwei Softgetränke und 2 Pfannkuchen zahlten wir 50,60 € im Pfannkuchenhaus auf Fehmarn. Umfangreiche Karte mit vielen verschiedenen Variationen, aber Preis/Leistung. Nee das ist für uns Touristennepp und Abzocke, solche Preise finden dann auch wir als nicht mehr normal.