Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde, ohne immer zu wissen woraus es bestand. Am meisten beeindruckt haben mich die französische, die indonesische, die vietnamesische, die thailändische, die chinesische und nicht zuletzt auch die deutsche Küche sowie die gigantischen Fleisch- und Wurstfressereien in Argentinien. Ich koche selbst auch gerne, wobei meine Stärken ganz eindeutig in den Bereichen "Wild" (alles von meiner lieben Oma Sannchen gelernt) und "Meeresfrüchte" (mir selbst aus Kochbüchern beigebracht bzw. diverse einschlägige Koch-Seminare besucht) liegen. Ein ganz normales saarländisches, pfälzisches oder elsässisches Gericht kriege ich aber auch schmackhaft hin. Wo viel mit Tiefkühlware und/oder mit Convenienceprodukten gearbeitet wird, behagt es mir nicht und Schickimickifraß mag ich nicht.. Wird aber mit frischen regionalen Produkten handwerklich gut und dann noch mit etwas Pfiff und Raffinesse gekocht, fühle ich mich wohl. Stimmen dazu noch Service und Ambiente, komme ich gerne wieder und spare auch nicht mit Lob und Bewertungs-Sternen. Wobei mir dabei egal ist, ob es sich um einen Sternetempel, einen Landgasthof oder einen sogenannten Imbiss handelt:-)))
Durch meinen sehr grenznahen Wohnsitz Saarbrücken habe ich die Möglichkeit, hier und im benachbarten Frankreich auf viele anerkannt gute Restaurants und Gaststätten "zugreifen" zu können; die ein und andere Bauchlandung lässt sich aber nicht immer ausschließen. Über meine Besuche habe ich bisher (seit 2011) im Internet-Portal "Restaurant-Kritik" (das mittlerweile leider durch "Yelp" übernommen worden ist) Rezensionen geschrieben. Dass dort nicht immer alle Mitkritiker meiner Meinung waren und auch meine Kommentare ab und zu in den falschen Hals bekommen haben, damit konnte und kann ich durchaus leben. Klare Worte (ohne jemanden zu verletzen) werde ich jedenfalls auch in diesem Forum nicht scheuen.
Ich, von "RK" zu "GG" übergewechselt, bin auch in kulinarischer Hinsicht "polyglott". Durch meinen Beruf über viele Jahre in so ziemlich der ganzen Weltgeschichte herumgekommen habe ich mich sehr für die jeweils landestypischen Küchen und Gerichte interessiert , dabei auch viele "Blindversuche" gemacht sprich alles gegessen was mir vorgesetzt wurde,... mehr lesen
Bewertungs-Statistik
Insgesamt 298 Bewertungen 721151x gelesen 10287x "Hilfreich" 8676x "Gut geschrieben"
Geschrieben am 02.11.2026 2026-11-02| Aktualisiert am
02.11.2026
Er hat Restaurants geprägt und Michelin-Sterne erkocht. Doch nun beendet Peter Wirbel seine Karriere in der Gastronomie und schlägt ein neues Kapitel auf.
Der bekannte saarländische Spitzenkoch Peter Wirbel hat überraschend bekannt gegeben, dass er künftig nicht mehr in der Gastronomie arbeiten werde. "25 Jahre und ich bereue keine Sekunde", schrieb Peter Wirbel am Samstag auf Instagram. Erst im Juli hatte er erklärt, dass er das Sternerestaurant "Midi" in St.Ingbert verlassen werde. Im Interview mit der Saarbrücker Zeitung zu seinem Abschied meinte er am 17.Juli: "Es ist Zeit für eine neue Herausforderung. Ich habe weiterhin tierisch Bock und noch genug Saft.
Seit deer Eröffnung im April 2022 war Wirbel im "Midi" Chefkoch. Vor seinem Abschied hatte das Spitzenrestaurant in der Ernst-Heckel-Straße zum zweiten Mal einen Michelin-Stern bekommen. Wirbels Küche zeichnete sich durch Regionalität, Nachhaltigkeit und hochwertige Produkte aus.Bereits vor dem "Midi" hatte sich Wirbel einen Namen in der saarländischen Gastro-Szene gemacht. Als Jungkoch war er bei Wolfgang Quack in Saarbrücken angestellt, später kochte er im "Le Noir" und im "JJ- Das Restaurant". Danach gründete Wirbel zusammen mt Jejs Jakob und David Christian das Restaurant "Le Comptoir".
Seit dem 1.September ist Marcus Langer aus Dresden der neue Küchenchef im "Midi". Am 18.September fand die Wiedereröffnung unter dem Motto "Das nächste Kapitel - Kleine Gänge, großer Genuss" statt.
(auszugsweise SZ vom 02.11.26)
Er hat Restaurants geprägt und Michelin-Sterne erkocht. Doch nun beendet Peter Wirbel seine Karriere in der Gastronomie und schlägt ein neues Kapitel auf.
Der bekannte saarländische Spitzenkoch Peter Wirbel hat überraschend bekannt gegeben, dass er künftig nicht mehr in der Gastronomie arbeiten werde. "25 Jahre und ich bereue keine Sekunde", schrieb Peter Wirbel am Samstag auf Instagram. Erst im Juli hatte er erklärt, dass er das Sternerestaurant "Midi" in St.Ingbert verlassen werde. Im Interview mit der Saarbrücker Zeitung zu seinem Abschied... mehr lesen
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"Sternekoch kehrt Gastronomie den Rücken ......" simba47533Er hat Restaurants geprägt und Michelin-Sterne erkocht. Doch nun beendet Peter Wirbel seine Karriere in der Gastronomie und schlägt ein neues Kapitel auf.
Der bekannte saarländische Spitzenkoch Peter Wirbel hat überraschend bekannt gegeben, dass er künftig nicht mehr in der Gastronomie arbeiten werde. "25 Jahre und ich bereue keine Sekunde", schrieb Peter Wirbel am Samstag auf Instagram. Erst im Juli hatte er erklärt, dass er das Sternerestaurant "Midi" in St.Ingbert verlassen werde. Im Interview mit der Saarbrücker Zeitung zu seinem Abschied
Geschrieben am 24.10.2026 2026-10-24| Aktualisiert am
24.10.2026
Aus Bordell wird Café, Bar und Salon. Das "Rouge" im "Haus Acht" im Nauwieser Viertel feiert am Freitag Eröffnung. Im ehemaligen Ort für käuflichen Sex gibt es jetzt Cocktails, Bier und Bio-Kuchen.
"Rouge", weil es schön klingt und weil es eines der wenigen französischen Worte ist, die Saarländer fehlerfrei aussprechen können. Das meinen zumindest die neuen Inhaber. "Rouge" auch, weil das neue Café, das genauso auch Bar und Salon ist, im wohl bekanntesten ehemaligen Bordell der Landeshauptstadt eröffrnet. Die lange Rotlichtvergangenheit wollen die "Rouge"-Inhaber nicht unter den roten Samtteppich kehren."Wir sind einfach da", so Tabea Sand, als eine der beiden Chefs. Und zwar ab diesem Wochenende.
Früher standen in den Fenstern die Frauen des "City Love" in der Hoffnung auf Kundschaft, ab sofot sitzen dort Café-Gäste.Die ehemalige Bordellbesitzerin kannte alle Kinder aus dem Viertel, erinnern sie sich. Die angestellten Damen verteilten Gummibärchen und freuten sich, wenn die Kinder nach der Schule an den Fenstern vorbeikamen. Nicht nur für die beiden war das "Haus Acht" ein prägender Ort, der der Stadt nicht vollends verloren gehen soll. Das "Rouge" ist eine Hommage an die Vergangenheit: Am Eingang hängt noch die große schwarze Acht, an der Tür kleben noch die Sticker des Bordells. Auf den "puffigen Flair" sind die neuen Betreiber stolz.Drei Monate Testphase, erklärt Sand - was funktioniert, bleibt, was nicht, nicht.
Der Bar-Kneipen-Salon-Mix wird morgens ab 7 Uhr zum Café, mit frischen Croissants, Pfefferbrezeln und vier Sorten Bio-Kuchen. Ab Mittag gibt es zwei Sorten Foccacia und Sauerteigbrot mit Aioli, so langewie der Ofen eben an ist. Von festen Zeiten hälltdas Inhaberteam nichts.Irgenwann zwischen 2 ud 3 Uhr in der Frühe wird Schluss sein, schätzen sie, wissen es aber nicht. Man darf gespannt sein, zumal man mit bis zu 20 Prozent günstigeren Getränkepreisen als im gesamten Viertel die Kundschaft anlocken möchte, ausserdem mit einem Getränkesortiment, das überraschen wird.
(auszugsweise SZ vom 24./25.10.2026)
Aus Bordell wird Café, Bar und Salon. Das "Rouge" im "Haus Acht" im Nauwieser Viertel feiert am Freitag Eröffnung. Im ehemaligen Ort für käuflichen Sex gibt es jetzt Cocktails, Bier und Bio-Kuchen.
"Rouge", weil es schön klingt und weil es eines der wenigen französischen Worte ist, die Saarländer fehlerfrei aussprechen können. Das meinen zumindest die neuen Inhaber. "Rouge" auch, weil das neue Café, das genauso auch Bar und Salon ist, im wohl bekanntesten ehemaligen Bordell der Landeshauptstadt eröffrnet. Die lange Rotlichtvergangenheit... mehr lesen
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"Ein bisschen Kneipe, ein bisschen Bar ..." simba47533Aus Bordell wird Café, Bar und Salon. Das "Rouge" im "Haus Acht" im Nauwieser Viertel feiert am Freitag Eröffnung. Im ehemaligen Ort für käuflichen Sex gibt es jetzt Cocktails, Bier und Bio-Kuchen.
"Rouge", weil es schön klingt und weil es eines der wenigen französischen Worte ist, die Saarländer fehlerfrei aussprechen können. Das meinen zumindest die neuen Inhaber. "Rouge" auch, weil das neue Café, das genauso auch Bar und Salon ist, im wohl bekanntesten ehemaligen Bordell der Landeshauptstadt eröffrnet. Die lange Rotlichtvergangenheit
Geschrieben am 20.10.2026 2026-10-20| Aktualisiert am
20.10.2026
Besucht am 20.10.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 24 EUR
Im Anschluss an meine heutige Physio-Sitzung bin ich im "Italia" eingekehrt. Pizze esse ich dort nur äusserst selten, heute allerdings war es wieder mal soweit. Getrunken habe ich wie meistens ein Glas Sangiovese (bio), EUR 6,50 für 0,2l. Dieser Wein gefällt mir immer wieder; nicht so schön ist dabei allerdings der Umstand, dass er kleine Fruchtfliegen magisch anzuziehen scheint. Die meisten hocken aussen am Glasrand; nicht selten landen aber auch welche im Wein und Simba darf dann den Retter spielen und sie aus ihrer misslichen Lage befreien.. Wer schluckt auch gerne Fliegen hinunter; heute rettete ich insgesamt viermal..
Auf Vorspeise oder Dessert hatte ich keine Lust, also blieb es für mich beim Hauptgericht: "Pizza Gambas mit Gamberoni, Tomaten und Knoblauch" für EUR 16,50. Nicht ganz einfach gestaltete sich dabei mein Wunsch, die Tomaten, die ich einfach nicht mag, wegzulassen. Nach kurzem Disput mit dem Koch kam die Kellnerin an meinen Tisch zurück:: " Nur die Tomatenscheiben weglassen oder auch die Tomatensosse ?" "Beides, und anstelle der Tomatensosse bitte entweder Käse- oder Knoblauchsosse auf der Pizza !" Schliesslich wars geschafft und der Koch machte sich ans Werk. Das Resultat überzeugte mich nicht so richtig. Der Rand der Pizza war zwar wunderbar knusprig, dafür war der Boden ziemlich labberig. Und die Bestückung mit Gambas war recht übersichtlich; zum Preis von EUR 16,50 hätten es ruhig ein oder zwei Meeresbewohner mehr sein können. Ich habe den Rand der Pizza komplett gegessen, die Gambas aufgepickt und den Pizzaboden fast komplett liegengelassen. De Bedienung wollte ihn mir zwar einpacken, aber darauf habe ich dann doch lieber verzichtet. Insgesamt wäre ich mit der "Tagliatelle Scampi mit Aglio e olio" zum gleichen Preis wohl besser gefahren als mit der Pizza, auch wenn die "Scampi" natürlich keine sind. Mein Bedearf an Pizze ist jedenfalls für längere Zeit erst mal wieder gedeckt.
Im Anschluss an meine heutige Physio-Sitzung bin ich im "Italia" eingekehrt. Pizze esse ich dort nur äusserst selten, heute allerdings war es wieder mal soweit. Getrunken habe ich wie meistens ein Glas Sangiovese (bio), EUR 6,50 für 0,2l. Dieser Wein gefällt mir immer wieder; nicht so schön ist dabei allerdings der Umstand, dass er kleine Fruchtfliegen magisch anzuziehen scheint. Die meisten hocken aussen am Glasrand; nicht selten landen aber auch welche im Wein und Simba darf dann den Retter spielen... mehr lesen
3.5 stars -
"Das wars jetzt für mich erst mal wieder für eine ganze Weile mit Pizza ........" simba47533Im Anschluss an meine heutige Physio-Sitzung bin ich im "Italia" eingekehrt. Pizze esse ich dort nur äusserst selten, heute allerdings war es wieder mal soweit. Getrunken habe ich wie meistens ein Glas Sangiovese (bio), EUR 6,50 für 0,2l. Dieser Wein gefällt mir immer wieder; nicht so schön ist dabei allerdings der Umstand, dass er kleine Fruchtfliegen magisch anzuziehen scheint. Die meisten hocken aussen am Glasrand; nicht selten landen aber auch welche im Wein und Simba darf dann den Retter spielen
Geschrieben am 23.09.2026 2026-09-23| Aktualisiert am
23.09.2026
Vom 25.September bis zum 10.Oktober laden die 24.Bliesgau-Lammwochen zu kulinarischen Genüssen ein. Dann präsentieren sieben Spitzenköche aus sehr guten Restaurants kreative Gerichte rund um das Bliesgau-Lamm. "Die besondere Herausforderung besteht darin, das ganzeTier zu verwerten - mit traditionellen Klassikern oder modernen Interpretationen", sagt Organisator Holger Gettmann, Vorsitzender des Vereins BliesgauKultur.
Ein Musterbeispiel für die außergewöhnliche Vielfalt der Gerichte mit Lammfleisch bietet das Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie Zweibrücken mit seinem Restaurant ESSLIBRIS. Küchenchef Jürgen Süs und sein Team begeistern mit einem abwechslungsreichen Menü der Spitzenklasse. Den Auftakt bildet eine optisch und geschmacklich überzeugende Komposition: Carpaccio vom Lamm mit Croustillant von der geschmorten Schulter, mit Granatapfel-Minz-Marinade und gerösteten Pinienkernen. Es folgt ein knuspriger Lamm-Salsiccia-Bratling mit einem herrlich aromatischen Süppchen von gelben Linsen und Curry soiwie pikiantem Chili-Öl. Auch das Hauptgericht überzeugt: Rosa gebratener Rücken und Hüfte auf Senfbohnen mit orientalischem Auberginen-Püree und Koriander-Jus - eine kreative und geschmacklich hervorragende Kreation.
Worauf dürfen sich die Besucherinnen und Besucher noch freuen? Im Landhaus Wern´s Mühle in Ottweiler-Fürth gibt es unter anderem als Vorspeise hausgesmokte Pulled Lammbrust auf Spaghettikürbis, als Hauptgerichte Lammnüssle rosa gebraten auf grünem Thaicurry oder Lamm-Maultaschen auf Bliesgaulinsengemüse mit frischen Meerrettichspänen. Donnerstags wartet als besondere Spezialität Baeckeoffe von der Lammschulter aus dem Steinbackofen. Inhaber und Küchenchef Markus Keller."Unsere Lammgerichte wechseln je nach Verfügbarkeit und werden serviert, bis das gesamte Tier verarbeitet ist - ganz im Sinne der Philosophie From Nose to Tail (von der Nase bis zum Schwanz)." Im Gasthaus Rech in Eppelborn bietet Inhaber und Küchenchef Bernd Rech und sein Team bei den Bliesgau-Lammwochen ebenfalls viel Abwechslung: Kraftbrühe vom Bliesgau-Lamm mit Kräuternocken, Geschmelzte Lammmaultaschen mit Kürbis, Paprika und Lauchzwiebel, Rücken und Keule mit Schnibbelbohnen und Stampfkartoffel sowie geschmortes Lammcurry mit Bulgur, Trockenfrüchten und Grillgemüse.
Folgende Restaurants sind bei den Bliesgau-Lammwochen dabei: Landschloss Fasanerie (Zweibrücken), Wern´s Mühle (Ottweiler-Fürth), Auberge Saint-Walfried (F-Sarreguemines), Brasserie du Casino (F-Sarreguemines), Gräfinthaler Hof (Mandelbachtal-Bliesmengen-Bolchen), Gasthaus Rech (Eppelborn-Hasbach), Buchnas Landhotel Saarschleife (Mettlach-Orscholz) und Hämmerles Restaurant (Blieskastel-Webenheim). Wobei Sternekoch Cliff Hämmerle mit seinem Team von Beginn an, also seit nunmehr 24 Jahren, mit dabei ist.
(auszugsweise SZ vom 22.09.2026)
Vom 25.September bis zum 10.Oktober laden die 24.Bliesgau-Lammwochen zu kulinarischen Genüssen ein. Dann präsentieren sieben Spitzenköche aus sehr guten Restaurants kreative Gerichte rund um das Bliesgau-Lamm. "Die besondere Herausforderung besteht darin, das ganzeTier zu verwerten - mit traditionellen Klassikern oder modernen Interpretationen", sagt Organisator Holger Gettmann, Vorsitzender des Vereins BliesgauKultur.
Ein Musterbeispiel für die außergewöhnliche Vielfalt der Gerichte mit Lammfleisch bietet das Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie Zweibrücken mit seinem Restaurant ESSLIBRIS. Küchenchef Jürgen Süs und sein Team begeistern mit einem abwechslungsreichen Menü... mehr lesen
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"Kreative Lammgerichte von sieben Spitzenköchen" simba47533Vom 25.September bis zum 10.Oktober laden die 24.Bliesgau-Lammwochen zu kulinarischen Genüssen ein. Dann präsentieren sieben Spitzenköche aus sehr guten Restaurants kreative Gerichte rund um das Bliesgau-Lamm. "Die besondere Herausforderung besteht darin, das ganzeTier zu verwerten - mit traditionellen Klassikern oder modernen Interpretationen", sagt Organisator Holger Gettmann, Vorsitzender des Vereins BliesgauKultur.
Ein Musterbeispiel für die außergewöhnliche Vielfalt der Gerichte mit Lammfleisch bietet das Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie Zweibrücken mit seinem Restaurant ESSLIBRIS. Küchenchef Jürgen Süs und sein Team begeistern mit einem abwechslungsreichen Menü
Geschrieben am 22.09.2026 2026-09-22| Aktualisiert am
23.09.2026
Besucht am 22.09.2026Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen
Rechnungsbetrag: 27 EUR
Im Anschluss an meine Physio-Sitzung und den nachfolgenden Einkauf landete ich gegen 12:30 Uhr im "Little Hanoi". Als das Lokal noch ab 11:00 Uhr geöffnet hatte, konnte ich auf meinem direkt am "Litle Hanoi" vorbieiführenden Heimweg dort halten und hineingehen. Seit sich die Öffnungszeit (mittags 12:00 - 15:00 Uhr) geändert hat, muss ich eine geschlagene halbe Stunde überbrücken und da bietet sich eben ein Einkauf an.
Zunächst war ich der einzige Gast; hier ist das Mittagsgeschäft immer schleppend, aber irgendwann(ich war bereits bei meiner Vorspeise) kamen kurz hintereinander noch zwei Paare. Das war und bliebs dann aber auch.
Ich trank ein Hanoi-Bier (0,33l EUR 3,80; zum gleichen Preis gibt es auch ein Saigon-Bier. Die beiden tun sich nicht viel; bei einer Blindverkostung wäre ein geschmacklicher Unterschied wohl kaum auszumachen. Meine Vorspeise war wie fast immer "Há Cao Tôm" (sorry aber ich finde die vietnamesische Tastatur leider einmal mehr nicht) für EUR 6,00.Fünf traditionelle vietnamesische Dumplings mit einer feinen mit Sesam bestreuten Reisteighülle und einer saftigen Garnelenfüllung, dazu einem öligen Dip.Wie immer absolut einwandfrei. Als Hauptgericht wählte ich diesmal "Bún Cha" (Ein traditionsreiches Gericht direkt aus Hanoi! Saftig gegrillte Schweinefleischscheiben, serviert mit feinen Reisnudeln, frischen Kräutern und knackigem Salat. Dazu gibt es unsere hausgemachte, leicht süß-saure Núoc Cham-Sauce zum Dippen). Bei Aufnahme meiner Bestellung fragte mich die junge vietnamesische Kellnerin, ob ich dieses Gericht schon mal gegessen hätte. Als ich antwortete:"Hier bei Ihnen noch nicht, in Ihrem Heimatland aber häufiger." haben wir uns ein bisschen über vietnamesische Küche und speziell den Schweinebauch, Hauptbestandteil meines Gerichts, unterhalten. Im Gegensatz zu den Philippinen, wo in Sachen Schwein der Fokus vor allem auf Spanferkel am Spieß oder in der Backröhre gegart liegt, is in Vietnam, egal im Süden oder im Norden, der gegrillte Schweinebauch haushoher Favorit. Kein Lokal, wo nicht mindestens zwei oder drei verschiedene Schweinebauchgerichte auf der Karte stehen. Das "Bún Cha" im "Little Hanoi", schmeckte mir sehr gut, auch wenn die auf der Karte annoncierten Fleischscheiben keine Scheiben sondern eher Fleischstreifen und kleinere Stücke waren. So hundertprozentig "saftig" wie auf der Karte beschrieben waren sie allerdings nicht mehr. Wären sie es gewesen, hätte das Gericht von mir glatte fünf Sterne im Bereich "Essen" bekommen. So hatten sie vielleicht eine halbe Minute zu lange auf dem Grill gelegen; viereinhalb Sterne vergebe ich trotzdem. Dazu beigetragen hat vor allem die fast wasserklare Nuoc Cham-Soße, in der dünne Möhrenscheiben und Korianderstückchen schwammen. "Leicht süß-sauer" war sie in der Tat, darüber hinaus hatte sie aber auch kräftig Biss. Die auf die Gabe gewickelten Reisnudeln oder auch den Schweinebauch in die Saucenschüssel hineingetaucht, das machte jeden einzelnen Bissen zu einem geschmacklichen Erlebnis. Jedem schmeckt dieses Gericht möglicherweise nicht, weil er anderes Schweinefleisch sprich mageres aus der Keule der aus dem Rücken erwartet hat; ich finde es alles in allem vorzüglich.
Fazit: Im Gegensatz zu meinem letzten Besuch, bei dem mein Entengericht mich nicht zufriedengestellt hat, hat die Küche diesmal wieder vollumfänglich geglänzt; danke.
Im Anschluss an meine Physio-Sitzung und den nachfolgenden Einkauf landete ich gegen 12:30 Uhr im "Little Hanoi". Als das Lokal noch ab 11:00 Uhr geöffnet hatte, konnte ich auf meinem direkt am "Litle Hanoi" vorbieiführenden Heimweg dort halten und hineingehen. Seit sich die Öffnungszeit (mittags 12:00 - 15:00 Uhr) geändert hat, muss ich eine geschlagene halbe Stunde überbrücken und da bietet sich eben ein Einkauf an.
Zunächst war ich der einzige Gast; hier ist das Mittagsgeschäft immer schleppend, aber irgendwann(ich war... mehr lesen
Restaurant Little Hanoi
Restaurant Little Hanoi€-€€€Restaurant068159097235Hauptstraße 20, 66123 Saarbrücken
4.5 stars -
"Heute hat wieder alles gestimmt in Sachen Küchenleistung, im Service sowieso ......." simba47533Im Anschluss an meine Physio-Sitzung und den nachfolgenden Einkauf landete ich gegen 12:30 Uhr im "Little Hanoi". Als das Lokal noch ab 11:00 Uhr geöffnet hatte, konnte ich auf meinem direkt am "Litle Hanoi" vorbieiführenden Heimweg dort halten und hineingehen. Seit sich die Öffnungszeit (mittags 12:00 - 15:00 Uhr) geändert hat, muss ich eine geschlagene halbe Stunde überbrücken und da bietet sich eben ein Einkauf an.
Zunächst war ich der einzige Gast; hier ist das Mittagsgeschäft immer schleppend, aber irgendwann(ich war
Geschrieben am 18.09.2026 2026-09-18| Aktualisiert am
19.09.2026
Besucht am 18.09.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 42 EUR
Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin; ob die indische Kraft auf Dauer bleibt, bleibt abzuwarten) ein Schwollener Classic (0,25l EUR 2,80) und als Gericht nahm sie "Pfannengyros mit Tzaziki, Pommes Frites und Krautsalat" für EUR 15,50. Auf eine Tagessuppe (heute wäre es Gemüsesuppe mit Ingwer gewesen) verzichtete sie, ich auch. Ich trank eine Maisel´s Weisse (der Apostroph ist hier so unnötig wie die Testikel des Papstes) (0,5l EUR 5,00) und orderte als Gericht "Kalbsleber auf Bratenjus mit Röstzwiebeln, Apfelringen und Kartoffel-Karotten-Stambes" für EUR 17,90. Zuletzt hatte dieses Gericht auf der Karte immer als Kalbsleber "Berliner Art" gestanden; als ich dem Wirt gegenüber mal bemerkte hatte, wie Kalbsleber "Berliner Art" von den Beilagen her korrekt .zu sein hätte, versprach er, die Bezeichnung zu ändern. Was er mittlerweile ja auch getan hat; gut so! Ich war einmal mehr mit meiner Wahl sehr zufrieden, auch wenn die annoncierten Apfelringe keine Ringe sondern Stückchen waren, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tat.
Der Krautsalat meiner Frau war soweitr o.k., die Pommes waren es auch. Der Pfannengyros sah für mich allein schon rein optisch nicht nach Gyros aus und war, ich durfte einen Probebissen nehmen, so gut wie total "durch" sprich totgebraten. Der Tzaziki schmeckte nach Ansicht meiner Frau nach Fisch; das habe ich nach dem Probebissen so nicht bemerkt. Allerdings war ein Gewürz verarbeitet, das wir beide nicht zuordnen konnten; nach Tzaziki, wie wir es vom Grechen kennen, schmeckte die Pampe jedenfalls nicht. Schade, aber mit den Spaghetti mit Pfifferlingen (EUR 13,90) oder dem Wurstsalat mit Bratkartoffeln (EUR 14,90) wäre mein Schatz sicher besser bedient gewesen, mit der Kalbsleber natürlich auch.
Fazit:: Wir kommen trotzdem wieder, aber für den Bereich "Essen" muss ich diesmal schon eineinhalb Sternlein in Abzug bringen!
Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin;... mehr lesen
Bistro Alte Schlachthof Kantine
Bistro Alte Schlachthof Kantine€-€€€Bistro, Take Away06819685848Lyonerring 10, 66121 Saarbrücken
4.0 stars -
"Mein Gericht war einmal mehr ganz ausgezeichnet, das meiner Frau diesmal leider nicht" simba47533Meine Frau bekommt jede Woch die aktuelle Wochenkarte auf ihren Laptop geschickt; tauchen auf der Karte Kalbsleber oder Kalbsnierchen auf, sind wir dabei, weil gerade diese beiden Gerichte hier immer in ganz ausgezeichneter Qualität und zu äusserst moderaten Preisen auf den Teller und an den Gast kommen. Wie immer werden zwölf Gerichte und eine Tagessuppe offeriert. Zu Trinken bestellte meine Frau bei der indischen Kellnerin (normalerweise macht der Wirt den Service alleine, vor Jahren gab es mal eine russische Kellnerin;
Geschrieben am 15.09.2026 2026-09-15| Aktualisiert am
15.09.2026
Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit excellenter Weinkarte und kleinen kulinarischen Köstlichkeiten machen. Dabei hatte er, der seit über 50 Jahren im Geschäft und damit einer der erfahrensten Gastronomen Saarbrückens ist, vor ein paar Monaten noch etwas ganz anderes vor: Den "Ruhestand geniessen", wie man so schön sagt. Nun, für jeden bedeutet das bekanntlich etwas anderes. "Ruhe" und "(Still)-Stand jedenfalls hält Jürgen Petry nur schwer aus.
Vor Kurzem hat er zwar das "Gasthaus Zahm" direkt gegenüber vom "Dampschiff" abgegeben - nach fast 10 Jahren.Aber die Idee vom "reisenden Rentner" entpuppte sich schnell als Schnapsidee. Einen umgebauten VW-Bus gekauft und ganze drei Tage auf Tour in Frankreich gewesen. "Da habe ich ganz schnell, dass das nix für mich ist; die Hitze und die Anstrengung beim Fahren und alles ."Also drehte Jürgen Petry nach gerade mal drei Tagen um Richtung Heimathafen Saarbrücken. Und machte direkt nach seiner Rückkiehr kurzentschlossen die Übernahme des "Dampfschiffes" klar."Das Lokal fand ich imer schon sehr schön", sagt er. Und das Konzept war schnell entwickelt: Leckerer Wein, ein paar ausgewählte Speisen auch unter zehn Euro, Bier vom Fass und nettes Personal sollen das neue, alte "Dampfschiff" zu einer familiären Kneipe für ei Pblikum machen, das es individuell, klein, fein und gemütlich mag. Der dunkle Holztresen nimmt fast ein Drittel des gerade mal 50 Quadratmeter großen Gastraumes ein. Wird es dem "Gasthaus Zahm" gegenüber Konkurrenz machen? Petry verneint. Man werde sich ergänzen.
"Ich hatte noch nie eine so kleine Kneipe", lacht Petry. Auch wenn sei legendäres "Sankt J." (heute die "Spitzeria" am St,Johanner Markt) auch nicht sehr viel größer ar. "Ich weiß gar nicht, ob ich damit überhaupt Geld verdienen kann!" Das sei aber auch nicht so wichtig. "Von den fast 20 Läden ("Monsieur Hulot", "Sankt J.", "Ratskeller", "Zapata", "Gemmel", "Schnokeloch", "Café am Schloss", "Adler","Brasserie" und andere) ging es mir nur bei eine einzigen vor allem ums Geld verdienen", erzählt Petry. Nu zieht es ihn also wieder zurück an "seinen" St.Johanner Markt. Das "Dampschiff" bekommt damit einen sehr erfahrenen Kapitän, der schon in vielen Lokalen angedockt hat und gastronomisch Kurs halten kann. Im "Dampschiff" wird derzeit tüchtig gearbeitet. "Ich will am 1.Oktober eröffnen", kündigt Petry an. Und fall er tatsächlich vom Kurs abkommen sollte - halb so schlimm. "Ich will natürlich nicht drauflegen, aber ich muss auch nicht mehr das große Geld verdienen", bleibt er gelassen. "Ich mache das, weil es mir nach wie vor großen spaß macht."
(auszugsweise SZ vom 15.09.2026)
Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit... mehr lesen
sake | asia.bar.risto.cafe. im Dampfschiff
sake | asia.bar.risto.cafe. im Dampfschiff€-€€€Restaurant, Bar06819611431Saarstraße 8, 66111 Saarbrücken
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"Gastronom macht das vormalige "Dampfschiff" zur Wein-Bar" simba47533Das "Sake" in den Räumen des vormaligen "Dampfschiffes" ist Geschichte und das "Dampfschiff" soll aus seinem gastronomischen Dornröschenschlaf wiedererweckt werden. Gastrnomen-Urgestein Jürgen Petry übernimmt das Lokal am Saarbrücker St.Johanner Markt. Am 1.Oktober soll es als "Dampfschiff" wiedereröffnen. Das hat er vor.
Jürgen Petry kann es einfach nicht lassen. Grinsend steht der 77-jährige in der Eingangstür ds "Dampschiffs". Dort ist das asiatische Restaurant "Sake" nach vielen Jahren gerade ausgezogen. Nun übernimmt Petry. Er will das kleine Ecklokal zu einer schicken Bar mit
Geschrieben am 15.09.2026 2026-09-15| Aktualisiert am
15.09.2026
Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter starkem Druck präzise zu arbeiten, und aus dem Ehrgeiz, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Bei Erfort erlebte er dann schließlich die "Krönung eines dritten Michelin-Sterns" . Ein ganzes Jahrzehnt arbeitete Pink anschliessend in dieser Liga: so etwa im "Aqua" in Wolfsburg und im Münchner "Atelier" - unterschiedliche Chefs, verschiedene Kochstile, aber immer auf höchstem Niveau.
Und dann kam Wallerfangen. Von 2017 bis 2023 war Pink als Küchenchef im neu eröffneten "Landwerk" angestellt. Es gelang ihm, wovon viele junge Köche träumen: er erhielt seinen ersten eigenen Michelin-Stern. Die Tester lobten seine präzise, geschmackvolle und handwerklich anspruchsvolle Küche ohne überflüssige Effekthascherei. Aber 2023 kam plötzlich das Aus.Die Betreiber des Hauses hatten wirtschaftliche Probleme, man musste schliessen. 2025 bot sich ihm die Gelegenheit , die Gastronomieräume i Haus für Kultur und Sport in Hülzigweiler zu übernehmen. Mit "Pink das Restaurant" hat Pink einen Ort geschaffen, an dem bekannte Gerichte in perfekter Ausführung und zu absolut angemessenen Preisen auf den Teller kommen. Das spricht längst nicht nur Feinschmecker an. Auch die Menschen aus der Umgebung haben das Restaurant für sich entdeckt. Zur ambitionierten Küche kommen mit Lisa Heist, The Hung Vuong und Angelina Bohn ein ebenso aufmerksamer wie kompetenter Service. Mal sehen, was noch kommt.
(auszugsweise SZ vom 14.09.2026)
Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter... mehr lesen
Pink | Das Restaurant
Pink | Das Restaurant€-€€€Restaurant068319619564Talstraße 4, 66773 Schwalbach
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"Marc Pink bringt Sterneküche nach Hülzweiler" simba47533Mit 14 wusste Marc Pink noch nicht, wohin sein Leben ihn führen sollte. Ein Schulpraktikum in der Gastronomie brachte ihn jedoch auf den richtigen Geschmack, weitere Praktika im Saarbrücker "Gästehaus Erfort" folgten, dort absolvierte er auch von 2006 bis 2009 seine Ausbildung als Koch. Die war hart - und legte zugleich das Fundament für seinen weiteren Weg. Er lernte, dass Spitzengastronomie nicht allein aus exotischen Zutaten und spektakulären Tellern besteht, sondern vor allem aus Handwerk, Disziplin, der Fähigkeit, auch unter
Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits seit dem November 2005 ununterbrochen. Damit ist er der dienstälteste Drei-Sterne-Koch Deutschlands und der einzige Koch in der Republik, der diese Auszeichnung so lange ohne Unterbrechung hält.. Er war mit Yildiz Bau verheiratet, die bis 2020 den Service seines Restaurants leitete. Mit ihr hat er zwei Töchter. In zweiter Ehe ist er mit Sarah Bau verheiratet, die als Sous-Chefin in seinem Restaurant tätig ist.Nun hat sich Bau zu einer möglichen Nachfolgerin geäussert. "Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass ich das jetzt noch bis zu meinem 60 Geburtstag mache und dass ich dann die Hand hebe und sage:Freunde, das wars", verriet Christian Bau. "Ich übernehme dann gerne das Patronat für das Restaurant und arbeite aber meiner Frau zu. Und dann ist meine Frau, derzeit noch meine Sous-Chefin, meine Nachfolgerin als neue Küchenchefin." Und sie müsse ihren Stil, vielleicht einen fortgeführten Bau-Stil oder auch einen weiterentwickelten Bau-Stil finden, der dann zum Tragen komme. "Sarah ist jetzt seit 10 Jahren in meiner Küche", erklärte er weiter. Sie habe als ganz junge Köchin bei ihm angefangen. "Sie hat mir damals immer in einer sehr charmanten Art und Weise zu verstehen gegeben, dass das, was ich zum Teil zu meinen Köchen und der Brigade sage, nicht immer geistreich ist." So ging dann eine Love-Story mit einer "aufmüpfigen jungen Dame", seiner jetzigen Gattin und vorgesehenen Nachfolgerin, los.
(auszugsweise SZ vom 09.09.26)
Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits... mehr lesen
Victor’s Fine Dining by Christian Bau
Victor’s Fine Dining by Christian Bau€-€€€Restaurant, Sternerestaurant, Sternehotel0686679118Schloßstr. 27-29, 66706 Perl
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"Christian Bau plant mit seiner Frau Sarah als Nachfolgerin" simba47533Christian Bau wurde am 14.Januar 1971 in Offenburg geboren, etwa 20km südlich von Straßburg, und gilt als einer der besten Köche der Welt. Das Victor´s Fine Dining by Christian Bau in Perl-Nennig im Saarland ist eine der absoluten Top-Adressen und gehört zur Spitzengruppe von weltweit 31 Drei-Sterne-Restaurants, die von den professionellen Restaurant-Guides so gut bewertet werden, dass ie den höchstmglichen Wert von 20 Punkten für die Weltrangliste erhalten haben.
Der 55-jährige Bau hält seine drei Michelin-Sterne im Victor´s Fine Dining bereits
Geschrieben am 11.09.2026 2026-09-11| Aktualisiert am
11.09.2026
Besucht am 07.09.2026Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 145 EUR
In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von Jahren und in 2027 fällt zumindest der Geburtstag meiner Frau auf einen Werktag, während meiner prompt wieder auf einen Sonntag sprich einen der Hämmerle-Ruhetage fällt.
Am 7.09., also mit einem Tag Verzögerung (Geburtstag/Hochzeitstag war der 6.09. gewesen), trafen wir kurz vor 12:45 Uhr in Blieskastel-Webenheim ein. Wie immer hatten wir über Open Table einen Tisch für diese Uhrzeit reserviert und wurden freundlich-routiniert begrüßt. Wir hatten die Wahl, draussen zu sitzen oder im Innenbereich zwischen zwei Tischen zu wählen. Die Temperaturen waren sehr angenehm, trotzdem nahmen wir einen der beiden Innentische.Kurz darauf war auch der freie Nebentisch besetzt.
Im Hause Hämmerle betreut nicht eine Servicekraft zwei oder drei Tische sondern alle betreuen alle. So hatten wir es auch diesmal wieder mit Tochter Hämmerle in Vertretung ihrer Mutter, der eigentlichen Serviceleiterin, zwei weiteren Servicedamen und dem Kellner zu tun; alle sind uns von früheren Besuchen bekannt und flink, freundlich, aufmerksam ohne lästig zu werden und kompetent. Rasch kamen die Speisekarten und erste Getränkewünsche wurden erfragt. Meine Frau als FvD nahm Teinacher Johannisbeerlimonade (EUR 4,50) und ich als Starter ein Karlsberg UrPils (0,3l EUR 3,80) sowie zum Essen den mir wohlbekannten Auxerrois von Armand Gilg (F-Mittelbergheim) (0,2l EUR11,50). Wie immer wurde auch diesmal durchaus großzugig eingeschenkt.
Wie gewohnt offerierte die Speisekarte neben der Normalkarte drei Dreigang-Menüs. Das Menü "Mit Herz am Herd" verdankt seinen Namen der TV-Serie, die Cliff Hämmerle seit Jahren am Samstagnachmittag im SR hat. Dort kocht er, assistiert von einer SR-Moderatorin und einem Herrn, dessen Alltagsfunktion ich nicht kenne, an den verschiedensten Plätzen im Saarland regionale Gerichte und zwar immer unter freiem Himmel; will heissen, dass Grill,besagter Herd und das ganze Equipment vor Ort geschafft und aufgebaut werden muss. Ich sehe diese Sendung recht gerne und die Zuschauerzahlen insgesamt lassen sich durchaus sehen; die Sendung läuft bereits seit 8 oder 9 Jahren.. Das Menü "Mit Herz am Herd" kostet EUR 57. Das "Herbstmenü" (bis vor kurzem noch "Frühjahrs-Menü") kostet EUR 78 und für das täglich wechselnde "Tagesmenü" werden je nach gewähltem Hauptgang zwischen EUR 39 und EUR 59 aufgerufen. Zum Vergleich: im Hämmerle-Sternebereich "Chefs Table" zahlt der Gast für das Mittagsmenü EUR 98 und für das Abendmenü EUR 149.
Meine Frau entschied sich für das Menü "Mit Herz am Herd": Vorspeise: Feldsalat mit Trauben, Speck, Ei und Kartoffel-Kürbisrösti / Hauptgericht: Cordon Bleu und Rinderroulade mit Portweinjus, Herbstgemüse und Geheirade / Dessert:Tiramisu. Die Vorspeise war ihr insgesamt eine winzige Spur zu sauer und das Cordon Bleu eine Idee zu durch, beides Petitessen. Besonders lobte sie ihre Rouilade und das Tiramisu. Die drei Geheirade trat sie an mich im Tausch gegen die Grenaillekartoffeln meines Hauptgerichts ab.
Fast hätte ich den Küchengruß unterschlagen: anstelle des uns sonst immer servierten Karotten-Ingwersüppchens gab es diesmal ein Rote Betesüppchen nebst dem knusprigen Kiechelche. Tochter Hemmerle, die ich darauf ansprach, erklärte uns es gäbe im Wechsel auch Spargel-, Blumenkohl-, Rhabarber- und noch andere Süppchen. Muss dann wohl zu Monaten ausserhalb von März oder September passieren, wir haben bisher immer nur das erwähnte Karotten-Ingwersüppchen erlebt . Mein Verhältnis zu Bete ist genau wie das zu Tomate: mag ich nicht! Trotzdem habe ich das Bete-Süppche zu mir genommen; gestorben bin ich nicht dran.
Bei Besuchen im Hause Hämmerle lande ich in Sachen Vorspeise sehr oft bei "Unsere Fischsuppe mit feinem Fisch, Aioli, Crustini und panierter Riesengarnele" (EUR 17). So war es auch diesmal und enmal mehr war ich begeistert; so eine Fischsuppe kriege ich sonst nur bei Senora Guzman im Saarbrücker "La Paella". Ich habe mir allerdings fest vorgenommen, bei meinem Geburtstagsessen im kommenden Jahr endlich mal das "Festtagssüppchen vom Tafelspitz mit Markklößchen, Flädle und Crostini" für EUR 12 zu probieren.
Als Hautgericht hatte ich mir diesmal aus dem Herbstmenü das "Hereford-Rinderfilet mit Ziegenfrischkäse, Feigen,Walnuss-Portweinjus, Herbstgemüse und Genaille-Kartoffeln" (EUR 45) ausgesucht, wobei ich wie bereits erwähnt die Kartoffeln mit meiner Frau gegen ihre Geheirade getauscht hatte. Bis auf den Umstand, dass das Filet aus meiner Sicht nicht so hundertprozentig zart war, eindeutig nicht der Zubereitungin der Hämmerle-Küche sondern dem Fleisch an sich geschuldet, war ich mit meiner Wahl doch sehr zufrieden. Mein Dessert bestand aus einem Espresso für 3 EUR.
Fazit: Die Hämmerle-Küche hat wie gewohnt spitzenmässig performt und auch der Service liess einmal mehr nicht zu wünschen übrig; wir kommen wie immer (für mich seit 2006) gerne wieder!
In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von... mehr lesen
4.5 stars -
"Auch diesmal waren wir wieder sehr zufrieden mit dem Gebotenen" simba47533In meinem Hämmerle-Bericht vom 23.03. hatte ich ja bereits erwähnt, wie sehr sich die Ruhetage der Hämmerles auf meinen Geburtstag und den meiner Frau, gleichzeitig auch unser Hochzeitstag, seit dem vergangenen Jahr auf unsere Geburtstagsessen ausgewirkt haben: viermal in Folge mussten wir diese Essen jeweils auf die nächstgelegenen Werktage verschieben. Natürlich hätten wir an diesen Jubeltagen auch andere Fine-Dining-Restaurants aufsuchen können, aber die Besuche bei den Hämmerles, quasi eine liebgewordene Tradition, machen wir nun schon seit einer ganzen Reihe von
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Der bekannte saarländische Spitzenkoch Peter Wirbel hat überraschend bekannt gegeben, dass er künftig nicht mehr in der Gastronomie arbeiten werde. "25 Jahre und ich bereue keine Sekunde", schrieb Peter Wirbel am Samstag auf Instagram. Erst im Juli hatte er erklärt, dass er das Sternerestaurant "Midi" in St.Ingbert verlassen werde. Im Interview mit der Saarbrücker Zeitung zu seinem Abschied meinte er am 17.Juli: "Es ist Zeit für eine neue Herausforderung. Ich habe weiterhin tierisch Bock und noch genug Saft.
Seit deer Eröffnung im April 2022 war Wirbel im "Midi" Chefkoch. Vor seinem Abschied hatte das Spitzenrestaurant in der Ernst-Heckel-Straße zum zweiten Mal einen Michelin-Stern bekommen. Wirbels Küche zeichnete sich durch Regionalität, Nachhaltigkeit und hochwertige Produkte aus.Bereits vor dem "Midi" hatte sich Wirbel einen Namen in der saarländischen Gastro-Szene gemacht. Als Jungkoch war er bei Wolfgang Quack in Saarbrücken angestellt, später kochte er im "Le Noir" und im "JJ- Das Restaurant". Danach gründete Wirbel zusammen mt Jejs Jakob und David Christian das Restaurant "Le Comptoir".
Seit dem 1.September ist Marcus Langer aus Dresden der neue Küchenchef im "Midi". Am 18.September fand die Wiedereröffnung unter dem Motto "Das nächste Kapitel - Kleine Gänge, großer Genuss" statt.
(auszugsweise SZ vom 02.11.26)