Zurück zu Hotel Klostergarten
GastroGuide-User: Pepperoni
hat Hotel Klostergarten in 72793 Pfullingen bewertet.
vor 4 Jahren
"Hier gibt es noch viel Nachholbedarf in der Küche"
Verifiziert

Geschrieben am 21.09.2015
Besucht am 20.08.2015
Lage / Parken

Der Brauerei Klostergarten liegt mitten in der Stadt Pfullingen, 4 km von Reutlingen entfernt. Die Stadt Pfullingen liegt mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Schwäbische Alb wiederum liegt genau in der Mitte von Baden-Württemberg. In ganz Pfullingen kann kostenfrei mit dem PKW auf den Seitenstreifen  geparkt werden. Der Wohnmobilstellplatz am Freibad ist nicht empfehlenswert (zahlreiche Wohnwagen blockieren hier die Stellplätze).
Ambiente
Die Gaststätte befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem frühen 16. Jahrhundert. Im Jahre 1887 richtete die anliegende "Klosterbrauerei" dort ihre Brauereigaststätte ein. An 80 Sitzplätzen sitzt man hier auf original Wirtshausstühlen und Tischen aus den 20er Jahren. Weiße Leinentischdeckchen, Blümchen und Teelichter auf den Tischen machen den rustikalen Eindruck perfekt. An sonnigen Tagen steht noch ein typischer Biergarten unter schattenspendenden Bäumen zur Verfügung oder für Feierlichkeiten für bis zu 90 Personen der renovierte Klosterkeller.
Service
Die Servicekraft ist sehr nett und freundlich. Kritik wird entgegengenommen, nach Lösungen gesucht und souverän reagiert. Wir hätten das Gyros ohne Probleme durch ein anderes Gericht ausgetauscht bekommen. Als wir dies ablehnten wurde das Essen dann sofort von der Rechnung genommen.  Schade jedoch, dass dies nicht von der Chefin kam, die den Weg einfach nicht zu unserem Tisch fand.
Essen
"Junge Wirtshausküche", typische Speisen wie Schnitzel stehen auf der Karte. Wir wählten von der Tageskarte Pfannengyros mit Pommes (8,90€) und Spagetti mit Spinat in Rahmsauce und Beilagensalat (8,40€). Wie enttäuscht waren wir schon beim Anblick der Speisen. Ein kleines Häufchen Gyros verloren zwischen den vielen Pommes und dem Zaziki.  Der Spinat bei den Spagetti nicht mehr grün sondern fast unansehnlich grau. Wir probierten dennoch. Das Gyros war grob geschnittener "Schnitzelabfall", sehnig und ungenießbar. Das Zaziki kam vmtl. dünnflüssig aus einer Flasche. Nicht anders verhielt es sich mit dem Spinat. Erwärmt bis der Arzt kommt oder der letzte Teller verkauft ist. Jetzt aber noch etwas Positives, die Berg-Bier-Spezialitäten waren erfrischend und süffig.
Fazit
"Junge Wirtshausküche" sollte nicht nur aus Schnitzelbacken bestehen. Hier steckt die "Junge" Küche noch in den Kinderschuhen - viel viel Luft nach oben.
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


kgsbus und 21 andere finden diese Bewertung hilfreich.

Siebecko und 21 andere finden diese Bewertung gut geschrieben.