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Parkplätze sind direkt an den Restaurants vorhanden. Hinter der Kirche gibt es einen Friedhof, eine Bücherei war heute Morgen auch geöffnet, nur der Klosterladen mit Wein und anderen Delikatessen hatte noch geschlossen.
Ich hatte mich heute Mittag für das Klosterstübchen entschieden, wohl auch um diese Zeit die einzige Möglichkeit ein Mittagessen zu bekommen. Ich schätze aber die Öffnungszeiten sind im Sommer etwas großzügiger.
Service
Die junge Dame läßt mir freie Wahl bei der Tischauswahl. Sie ist gut gelaunt, reicht mir die aufgeschlagene Karte und macht mich auf die Tagessuppe aufmerksam. Die Bestellung eines zimmerwarmen Wassers, irritiert sie nicht, "es kommt aus dem Klosterkeller, aber ich wärme es ihnen an," vorbildlich. Zwischendurch fragt sie ob alles zu meiner Zufriedenheit ist. Nachtisch schaffe ich heute nicht mehr.
Essen
Die kleine Karte beinhaltet westfälische Küche mit drei Vorspeisen, drei Suppen, die vegetarische Variante, 2 Fischgerichte, vier Hauptgerichte und Dessert. Ausserdem wird ein 3 oder 4 Gang Menü für 32 und 39 Euro angeboten. Ich hatte mich für die Klosterpfanne entschieden für 19,80. Wasser 2,90. Vorab gab es leckeres dunkles Barguette mit Kräuter- und Butteraufstrich. Nach ca 25 Minuten kam der heiße Teller mit einem Rinder-, Schweine- und Poulardenmedaillon mit einer gut gewürzten Pfeffersoße. Die drei Fleischstücke waren ohne Tadel und ergänzten sich gut zu dem bissfesten Kohlrabi-Pilzgemüse und den Bratkartoffeln. Die schön rösch und mit kleinen Speckwürfeln gut angebraten waren. Ein paar zusammen gerollte Böhnchen mit einem Speckmantel ergänzten das Gericht. Das Spiegelei hätte ich nicht gebraucht, ingesamt war der Teller schon sehr voll, aber es hat gut gemundet. Alles in allem ein guter Ort für ein Menü, zur Not kann man ja im Hotel übernachten und sich am nächsten Morgen in der Klosteroase Wellness mäßig verwöhnen lassen.
Ambiente
Gleich beim eintreten schaut man auf die Theke, dahinter kann man einen Blick in die Küche erhaschen. Die Räume sind gediegen mit viel dunklem Holz, wirken aber mit eineigen Lichtnischen nicht zu dunkel. Die Tische sind mit beigefarbenen Tischdecken mit Hauslogo vornehm eingedeckt, natürlich mit Stoffservietten, Salz- und Pfeffermühlen, einer dezenten einzelnen Blume, einem dicken Teelicht und mit einer dunklen Tischlampe die ein schönes Mutter-Kind-Gemälde anstrahlte. Die antiken Holzstühle die gepolstert sind, laden auch zu längerem verweilen. 3 Tische sind zu dieser frühen Stunde belegt. Beim Gang zur Toilette - auch ohne Tadel - kann man einen Blick in die Küche werfen, alles geht ohne Hektik zu und sieht sehr sauber aus.