Elsa
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Alteburger Straße 1, 50678 Köln
Restaurant Bar Cafe
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GastroGuide-User: kgsbus
hat Elsa in 50678 Köln bewertet.
vor 4 Jahren
"Weihnachtsmarkt Trilogie I"
Verifiziert

Geschrieben am 17.12.2016 | Aktualisiert am 17.12.2016
Besucht am 15.12.2016 Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen Rechnungsbetrag: 29 EUR
Wir hatten die Einladung zum Abendessen nach Köln schon ein paar Tage erhalten. Da las ich die Erlebnisse vom GG-Kollegen x2x auf Weihnachtsmärkten.

Schon fassten wir den Plan, dass wir doch vorher auch noch einen Rundmarsch durch die Innenstadt machen könnten.

Parken ist in Köln nicht einfach und wenn man ein Plätzchen findet, geht es oft ordentlich ins Geld.

Unter der Severinsbrücke kosten 24 Stunden jedoch nur vier Euro. Danach wollten wir uns ein Tagesticket der KVB für Minigruppen leisten.

Wir brachen also schon am späten Vormittag auf. Und wir hatten Glück: kein Stau und direkt einen Parkplatz.

Auf dem Weg zur Bahn überkam uns dann ein kleiner Hunger. Bloß nichts Großes, schließlich stand ein Dinner mit mehreren Gängen später an.

Im  Severins-Viertel haben zwar mittags nicht alle Lokale bereits geöffnet, aber die Auswahl ist immer noch riesig.

Also was soll es, einfach rein in ein Bistro – draußen stand ein Tagesgericht auf der Tafel.




Das Elsa nennt sich selbst Restaurant, Bar und Cafe.

Ambiente

Wir betraten das Lokal und wurden freundlich begrüßt. Einige Plätze waren noch frei und wir konnten uns einen Tisch davon aussuchen.



Mir erschien das Gasthaus aus zwei Bereichen zu bestehen: Theke und Barbereich sowie  die Sitze für den Speiseteil.



Das wirkte alles gemütlich und durchdacht angeordnet.

Im Stil einer Brauhaus-Ausstattung: Solide Stühle, blanke Tische.

Sauberkeit 

Das Haus war ordentlich gepflegt.

Sanitär

Bei der Toilettenanlage war das Bild nicht ganz so gut. Ein Becken war gesperrt (mit Folie zu gehangen) und der Boden war etwas klebrig (ich will gar nicht wissen wovon, aber man hat ja Fantasie).

Aber Seife, Klopapier und Handtuch waren schon ordentlich vorhanden, also die wichtigen Sachen waren da.

Service

Der junge Mann im Service war freundlich und aufmerksam und beantwortete auch alle Fragen ohne Probleme (zum Beispiel zu Zutaten).

Am Tresen war eine weibliche Kraft, die sich um die Bestellungen kümmerte.

Die Karte(n) 

Auf dem Tisch stand die umfangreiche Getränkekarte, die Speisekarte am Mittag wurde uns gereicht.

An der Wand hing auch noch eine große schwarze Tafel mit weiteren aktuellen Gerichten.

Wir bestellten zweimal das Tagesgericht und einen Salatteller mit Geflügel. Dazu nahmen wir Wasser. Alkohol ließen wir aus, da wir ja noch einige Weihnachtsmärkte abklappern wollten.

Als Kölsch vom Fass wird hier Peters ausgeschenkt. Das ist gar nicht so weit verbreitet in Köln. Früher wurde es in Monheim gebraut. Die Familie durfte wegen der langen Tradition auch den Zusatz Kölsch führen (obwohl die Stadt Monheim zur Bezirksregierung Düsseldorf gehört). Heute wird das Bier in Köln-Mühlheim gebraut und gehört zur Gruppe Radeberger Gruppe (Oetker). Die Familie betreibt aber noch in der Altstadt das Peters Brauhaus (im Brügelmann-Haus am Alter Markt) noch selber.

Die verkosteten Speisen 

Vorweg bekamen wir vier Scheiben frisches Brot und eine Schale mit Dip serviert. Das Brot war knusprig uns schmackhaft. Die Creme bestand aus Paprika, Tomate und Chili in einem Frischkäsegemisch. Der Geschmack war auffällig salzig und scharf-pikant. Mit dem Brot zusammen gar nicht so übel.




Das Tagesgericht: Reibekuchen mit überbackenem Salat und Pilzen (6,90 €)




Die beiden Reibekuchen waren gut gewürzt und dicker als ich sie erwartet habe. Sie waren dadurch auch innen wesentlich weicher und saftiger als flache Exemplare, die eher knusprig und fest sind.



Die Tomatenstücke waren frisch, die Pilze leicht geröstet. Darüber war Käse verteilt, der überbacken worden war. Die Salatblätter waren auch noch knackig. Einige frische Sprossen gaben etwas Säure in das Gericht ab.

Ich war mit dem Gericht recht zufrieden.

Gemischter Salat mit Hähnchenfleisch (9,90 €)




Hier waren geraspelte Möhren, Radicchio-Streifen, Pilze, Chicorée, Rucola, Frisee-Spitzen und Sprossen zu einem Hügel geformt und mit einem schmackhaften Dressing aromatisiert. Das schmeckte ganz gut. Nur die Chicorée-Blätter wollten nicht mitspielen; sie waren nicht zerkleinert, hatten kein Dressing aufgenommen und waren einfach nur bitter. Vielleicht sollten sie nur Dekoration sein?

Das gebratene Hähnchenfleisch war gut gewürzt und saftig; es war reichlich auf dem Teller vorhanden.

Also auch ein passabler Teller.

Die Flasche Selters (0,75l) schlug mit 5,50 € zu Buche.

So gestärkt, gingen wir zur Haltestelle und fuhren Richtung Dom zum „Markt der Herzen“ (jeder offizielle Markt in Köln hat ein eigenes Motto).

Der Besuch hat uns gefallen; es gab Musikbeiträge auf der Showbühne (Chor einer Grundschule); die „Fressbuden“ waren gar nicht in der Überzahl, die Verkaufsstände waren abwechslungsreich gestaltet.

Fazit

3 – wenn es sich ergibt, gerne wieder. Aber ich muss schon in der Gegend sein (extra dorthin, zieht es mich (doch) nicht). Sicher könnte ich dann auch einen Cocktail ausprobieren (Der Tagescocktail war ein Negroni).

(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)

Datum des Besuchs: 15.12.2016 - mittags – drei Personen
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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