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GastroGuide-User: manowar02
hat Cafe Florian in 95444 Bayreuth bewertet.
vor 4 Monaten
"Sehr gut besucht, da brauchen sie uns nicht"
Verifiziert

Geschrieben am 22.07.2019 | Aktualisiert am 22.07.2019
Besucht am 22.06.2019 Besuchszeit: Abendessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 29 EUR
Eigentlich wollten wir nach Hause fahren. Irgendwie wurde es dann heiß weil die Sonne raus kam, wir waren warm angezogen wegen dem Regenwetter von der früh und irgendwie kaputt waren wir auch. In Bayreuth geschaut und über eine Plattform ein noch freies Zimmer gefunden. Abends auf den Weg gemacht und durch die Stadt geschlendert. Etwas am Rande von der Innenstadt sahen wir einen einladenden Außenbereich. Die Aufsteller mit den Gerichten hatten uns auch gefallen und einen Platz gab es auch. Zum Biergarten kommt man durch 5 Stufen, in den Innenbereich kam man dann ebenerdig. Zu den Toiletten sind es dann ein oder zwei Stufen, hier sind wir uns uneinig, wissen es nicht mehr so genau. ( Gebe es ja zu, habe ich vergessen zu notieren) Gleich um die Ecke gibt es den Parkplatz Telemannstr. Samstag ab 19.00 bis Montag 08.00 ist dieser kostenlos. Ansonsten kostet eine halbe Stunde 80 Cent. Eigene Parkplätze konnten wir nicht sehen.
 
Service
Die Servicekräfte sind hier alle in schwarz gekleidet und tragen einen pinken Bistroschurz. Der Herr begrüßte uns freundlich und reichte uns die Karten. Wir bekamen Zeit um in der Karte nach Getränken zu schauen. Diese kamen auch rasch mit einem bitte schön, beim Wein wurde allerdings nichts eingeschenkt. Schade fanden wir auch dass uns kein Aschenbecher erreichte. Er sah die Zigaretten und auch das Spotzl rauchte , da ist es dann kein Wunder wenn viele den „ großen Aschenbecher“ am Boden benutzen. Die Bestellung wurde aufgenommen und was wir schön fanden das er die Karten am Tisch lies. Die Essen wurden gemeinsam serviert und es gab einen guten Appetit. Beziehungsweise die Bratkartoffeln waren nicht dabei und auf die Nachfrage meinte der Herr – Oh, hat sie mir die Küche nicht dazu gestellt, bringe ich gleich. Wir mussten auch nicht lange darauf warten. Eine Zwischennachfrage unterm Essen bleib aus und auch vor den leeren Tellern saßen wir eine Zeitlang. Er kam dann an den Tisch und meinte – kann ich mitnehmen-. Ja , ist ja nichts mehr drauf, allerdings hatte er nur einen Teil mitgenommen. Der andere Teil verblieb noch einmal eine Zeitlang am Tisch. Es gab auch keine Frage ob wir noch was möchten. Da ja die Karte noch am Tisch war konnten wir uns schon eine Manowar Nachspeise aussuchen und nach vielen Fehlversuchen bezüglich eines Blickkontaktes klappte es dann auch und er fragte – kann ich noch was bringen-. Wir teilten es ihm mit und er antwortete – alles klar-. Der Schnaps erreichte uns rasch mit einem bitte schön. Die leeren Gläser erweckten keinerlei Interesse. Es dauerte schon etwas bis wir uns bemerkbar machen konnten dass wir zahlen möchten. Er holte sein Gerätle raus und nannte uns den Betrag. Wir bezahlten, er bedankte sich und auf unsere Nachfrage nach einen Bon teilte er uns mit das er ihn gleich bringe. Dieser erreichte uns rasch mit einem bitte schön und er wünschte uns noch einen schönen Abend. Beim verlassen gab es noch ein Servus. Durchwachsener Service aber freundlich 3 Sterne.
 
Essen
Es gibt hier eine helle Speisekarte mit dem Namen vorne drauf . Im inneren kann man die gedruckten Zettel in einen braunen Rahmen einschieben. Es gibt hier viele Gerichte quer durch. Sehr international, die Karte ist auch auf der HP hinterlegt.
 
 Zusätzlich liegt noch ein laminierter Zettel am Tisch mit einer Brotzeitkarte. Hier wird auch ein Tapasbrett angeboten. Aus einer kleinen Auswahl kann man sich drei aussuchen.
 
Wir hatten ein dunkles Weizen zu 3,20 € , den Hauswein 0,25 l für 3,70 € , zwei Zwetschgenwasser zu je 2,60 € , Matjes“Hausfrauenart“ mit Bratkartoffeln für 8,90 € und das Tapasbrett für 8,50 € .
 
Hier wurde gewählt
 
Räucherforellentatar mit Limette, Zwiebel, Creme fraiche – Das Tatar hatte einen schönen Rauchgeschmack aber der Forellengeschmack musste dadurch nicht zurück stecken. Die Zwiebeln waren in feinen Würfelchen vertreten aber übertönten den Fisch nicht. Das creme fraiche war dezent vorhanden und brachte die Cremigkeit hier drinnen. Es war einwandfrei mit Salz versorgt worden, eine dezente Säure war vorhanden und wer mehr will kann den Schnitz Limette noch zusätzlich benutzen. Ein paar Kräuter wurden mit verarbeitet und wir hätten uns noch etwas Pfeffer hierbei gewünscht. Es gibt hier ein Mühle, finden wir spitze und ist auch klasse diese noch zu verwenden wenn das Tatar sich auf dem Brot befindet . Nur ist es schwierig da man keinen Teller dazu hat . Du hast jetzt das Brot in der Hand und wie willste dann die Mühle bedienen ?
 
Gegrilltes Gemüse auf Schafskäsecreme – Auch hier das Problem beim Essen. Das Gemüse sind große Stücke, wäre schön die kleiner Schneiden zu können und die creme befand sich unter dem Gemüse, wie sollste das zusammen essen. Das Gemüse bestand aus Champignons, Paprika, Auberginen, Zuchini und Tomaten. Es war alles schön gegrillt worden aber komplett ungewürzt. Die Creme dazu war lecker und brachte auch dem Gemüse Geschmack, aber da musst erst mal hinkommen. Der Schafskäse kam sehr gut durch war mit Kräutern verfeinert worden und vom abschmecken her passte es. Alles zusammen war lecker.
 
Kräutergarnelen auf Aioli-Dip – hier war das Essen einfacher, man tunkt halt die Garnelen in die Majo runter und isst. Die Garnelen von einer sehr kleinen Variante, wir vermuten so fertig eingelegte in einem Sud die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Geschmack – konnten wir nicht finden. Der Aioli – Dip war für uns eine vermutlich fettige , fertige, billig-Majo. War nicht unser Fall . Aioli verbinden wir mit Knoblauch der uns hier allerdings völlig abging. Von diesem Schälchen waren wir nicht begeistert.
 
Dazu gab es ein Körbchen mit zwei Scheiben normalen Mischbrot. Nichts besonderes. Innen noch schön weich und außen genauso. Wir haben es gerne wenn es außen knuspert. Dann waren noch zwei Scheiben, oder eine große halbiert ( können wir nicht sagen) etwas sehr hartes Brot dabei. Erinnerte von der Konsistenz her wie so Schüttelbrot. Dieses hatte einen sehr guten Geschmack, leichte Fenchelnote mit dabei und auch andere Gewürze fehlten nicht. Das schmeckte uns sehr gut.
 
Bei den Matjes gab es Stück auf dem Teller und sie schmeckten nicht schlecht. Die Soße war etwas auf Sauerrahmbasis aufgebaut, leicht säuerlich aber auch eine dezente süße war vorhanden. Zwiebeln, Essiggurken und Apfelstifte verfeinerten diese. Das Salzverhältnis passte und hier nutzen wir gerne den Pfeffer aus der Mühle dazu und es passte. Als Deko gab es ein Stück Lollo Rosso, eine Scheibe Gurke , ein Tomatenachtel und eine halbe Essiggurke.
 
Die Bratkartoffeln hatten einen Riffel Schnitt und waren unterschiedlich angebraten . Mal etwas kräftiger, mal gar nicht. Schade auch dass sie ein wenig fettig waren. Vom würzen her gab es hier Salz-Pfeffer, ein paar Kräuter und etwas Schnittlauch oben drüber . Ein wenig kleine angedünstete Zwiebelwürfel verfeinerten sie noch. Die Kartoffeln hatten einen schönen Eigengeschmack aber sie waren jetzt die großen Jubel Bartkartoffeln.
 
Es wurde die Weinempfehlung genommen für die Tapas. Dieser war nicht schlecht für mich als Weinbanause. Er war in der Richtung trocken, das kenne ich noch den süßlichen mag ich gar nicht.
 
Bei den Schnäpselchen meinte es man wieder gut bei uns. Hier wurde sehr gut eingeschenkt. Sie waren angenehm temperiert und schmeckten uns.  Schade nur dass man nicht passende Gläser nimmt. Hier wurden Jägermeister Gläser verwendet in einfacher gerader Form.
 
Manches sehr lecker, anderes jetzt nicht so spitze. Auf jedem Fall sollte man zu den Tapas einen extra Teller servieren. 3,5 Sterne
 
Ambiente
Der Außenbereich ist etwas erhoben von der Straße weg. Ein Zaun und ein paar Bäume trennen den Weg.
 
Auf der anderen Seite zum Parkplatz hin ist alles sehr schön begrünt.
 
Beschattet wird hier durch helle und blaue Sonnenschirme. Die Tische sind die üblichen Biergartenklapptische aus braunen Holz. Es sind verschiedene Größen vorhanden auch welche in rund. Dazu gibt es so Art Rattanstühle auf denen rote Sitzkissen ausliegen. Ein Teil der Stühle hat auch blaue Sitzkissen.
 
Einige bepflanzte Blumentöpfe stehen zur Deko rum und es gibt eine Art Lounge Ecke unter Bäumen die aber sehr verlassen und unbenutzt aussah.
 
Auf dem Tisch gibt es die laminierte Brotzeitkarte, ein frisches Blümelchen, einen kleinen Hinweisaufsteller und eine Box mit Besteck , Servietten und Salzstreuer und eine Pfeffermühle. An manchen Tischen gab es auch einen Aschenbecher.
 
Ein wenig eng gestellt aber es hat uns gefallen, 4 Sterne
 
Sauberkeit
Was nicht so gut ankommt ist wenn der Kellner einen Schurz anhat der sehr viele Flecken aufweist. Die Tische könnte man auch mal zwischendrin abwischen. Auf den Toiletten sollte man während des Betriebes auch mal nachschauen. Die Mülleimer komplett überfüllt und ein Teil lag schon auf dem Boden. Wie man es als Dame es fertig bringt auf den Boden zu machen anstatt in die Kloschüssel ist mir ein Rätsel, auch Spotzl als ich ihm das Foto zeigte ( will es aber hier niemanden antun und stelle es nicht rein) Das ist sehr unangenehm als späterer Gast, sei es für´s Auge oder für die Nase. Auch die Waschbecken waren sehr verschmutzt. 2 Sterne
 
 

 
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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