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GastroGuide-User: DaueresserGK0712
hat Zentrale in 68161 Mannheim bewertet.
vor 12 Monaten
"Heute zahlten wir Lehrgeld - Chuck Norris weiß wo der Pfeffer wächst"

Geschrieben am 15.11.2018 | Aktualisiert am 15.11.2018
Besucht am 17.10.2018 Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen Rechnungsbetrag: 32 EUR
Ein ehemaliger Kurs-Kollege von mir, ein >Master of Finance & Controlling< hat mir vor Wochen sein Lieblingsrestaurant genannt. „Über seine Mannheimer Zentrale“ lässt er nichts kommen. Kurz geschaut. Bei TripAdvisor auf Platz 215 von 558 Restaurants, auch die Google Bewertungen lasen sich gut.
An einem schönen warmen Oktobertag sind wir also die O Quadrate Richtung Paradeplatz marschiert, es waren angenehme 20 Grad plus, wir schauten kurz in die am Eingang ausgehangene >Tageskarte< und nahmen auf dem Kapuzinerplatz Platz.
 
Die Bedienung ließ nicht lange auf sich warten, die Zentrale hat einen großen Außenbereich, bei dem auch die insbesondere im Vergleich zur Konkurrenz nebenan recht großen Tische sehr angenehm sind. Den Mannheimer Kapuzinerplatz teilen sich gleich mehrere Lokale. Einst die Kapuzinerkirche war das katholische Gotteshaus des Kapuzinerklosters in der Innenstadt angrenzend an den Kapuzinerplatz (N 4) im Bereich N5 und N6. Es reichte bis zu den heutigen Kapuzinerplanken und wurde mit seinem zugehörigen Klosterkomplex Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen.
 
Wir schauen in die Runde. Die Portionen sind großzügig. Preise auf den ersten Blick in der Karte gut.  Käsespätzle mit Salat 6,90 Euro; Schnitzel mit Speck, Spiegelei und Bratkartoffeln 10,90 Euro. Studentenschnitzel 8,90. Mich lacht das Tagesessen „Rinderhüfte in Rotweinjus“ 12,90 Euro an, entscheide mich aber für Sophia Loren. Nein, nicht als Pizza mit zwei riesengroßen Brüsten äähh .... Spiegeleiern, sondern für ein saftiges Toast mit extra großem Spiegelei. Mein Kollege nimmt das Studentenschnitzel „SchniPo“ für 8,90, zwei Kollegen gefällt das Tagesessen „Kartoffelsuppe mit Bockwurst“ und Brot für 5,90. Nach gefühlten 5 Minuten bekommen wir unsere Bierchen, nach weiteren 10 Minuten unsere Essen.
 
Zuerst die beiden Tagesessen „Kartoffelsuppe mit Bockwurst“ und Brot,
 
sah nicht schlecht aus. Portion absolut ausreichend, auch macht man mit dem Preis von 5,90 keine 6 Euro kaputt. Die beiden Esser meinten „nicht schlecht“ umgehauen hat den Geschmack aber keinen.
 
Weiter geht es mit dem Schnitzel
 
Auf Nachfrage nicht in der Fritteuse zubereitet. Das Fleisch furchtbar trocken und fast ohne Schweine-Geschmack, die Pommes nicht mehr als nettes Beiwerk nach dem Motto: >>Chuck Norris mag keine Pommes, die Pommes mögen Chuck Norris!<<
 
Keiner Erwähnung bedarf das Toast „Sofia Loren“.

Jesses, war das ein Kampf. Das Toast furchtbar trocken, ich hatte das Gefühl, das Toast, das Spiegelei mit Pommes und Schnitzel in der Fritteuse zubereitet worden sind. Das (Toast) konnte man nicht essen. Selbst das Spiegelei komplett hart, ohne „Dotter“. Der eifrige GG leser weiß: „Chuck Norris hat einen Grizzlybären Vorleger in seinem Zimmer. Der Bär ist nicht tot, er hat nur Angst sich zu bewegen.“ Dieses Spiegelei, der Schinken, das Toast war definitiv tot.

Als die Bedienung kam und sah dass über die Hälfte des Toasts noch übrig war und nach dem Grund fragte, meinte ich kurz und knapp „ich denke dass Sofia Loren mit 84 Jahren bestimmt noch saftiger sei, als das was ich da als Imitats Toast serviert bekommen habe. Das konnte man nicht essen.“ Bezahlen (den vollen Preis) musste ich es trotzdem – Wiederholungsbesuch daher ausgeschlossen
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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