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GastroGuide-User: Gourminator
hat Gasthof Gmelch in 91171 Greding bewertet.
vor 6 Jahren
"Zwei neue Rekorde!"
Verifiziert

Geschrieben am 05.05.2015 | Aktualisiert am 05.05.2015
Besucht am 26.10.2014
Der Besuch im Gasthof Gmelch beginnt für mich gleich mit zwei neuen Rekorden

- mit einer Zeche von 21,20 Euro der bisher preiswerteste Besuch 
- 35 Minuten von der Bestellung bis zum Bezahlen sind ebenfalls kaum zu unterbieten 

Es war einmal wieder der Tipp eines Arbeitskollegen. Hierher kommen die Gredinger, wenn sie gut und preiswert essen wollen. Heimbach liegt in der Nähe von Greding, bei der Anfahrt ist ein Navi sicher von Vorteil.

Das Gebäude macht von außen einen unspektakulären Eindruck. Ein großer Parkplatz ist vorhanden. Der Zugang führt über eine Auffahrt, dann die Treppe hoch über die Terrasse in das Gasthaus.

Die Einrichtung ist gemütlich, wenn auch nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Neben der Gaststube gibt es noch ein Nebenzimmer. Laminatfußboden, kunststoffbeschichtete Brauereitische, einfache Bestuhlung. Zwar keine Tischdecken, dafür eine kleine Mitteldecke mit einem Blumengesteck.

Die heutige Tageskarte bietet eine Suppe, fünf Bratengerichte, zwei Fischgerichte und ein vegetarisches Gericht.

Der Service ist freundlich, aufmerksam und flink. Hin und wieder am Tisch nach dem Rechten gesehen, ob die Gläser leer seien oder ob wir einen Wunsch hätten. Ebenfalls mehrfach nachgefragt, ob wir auch zufrieden seien.

Die Leberspätzlesuppe (2,50 Euro) ließ kaum auf sich warten. Eine erstklassige Fleischbrühe mit Karotten- und Selleriestückchen und reichlich Leberspätzle. Eindeutig hausgemacht und hervorragend abgeschmeckt.

Der Schweinebraten mit Kartoffelknödel (6,20 Euro) war ebenfalls tadellos. Das Fleisch war zart und saftig, mit einer leichten Kruste. Der große Kartoffelknödel dürfte ebenfalls hausgemacht gewesen zu sein, nicht zu fest und mit Weißbrotwürfeln in der Mitte. Die Bratensoße sauber reduziert, nicht gebunden, perfekt abgeschmeckt.

Das Schweineschäuferl mit Kartoffelknödel (8,80 Euro) war auch überzeugend. Eine große Portion mit rescher Kruste und dem zartesten Fleisch, das ich je mit einem Schäuferl aß. Der Kartoffelknödel und die feine Soße war wie bereits beim Schweinebraten beschrieben.

Zu beiden Hauptgerichten gab es je einen Beilagensalat. Grüner Salat, (warmer!) Kartoffelsalat, Krautsalat mit Speck, Gurken und frisch geraspelte Karotten. Jede Sorte mit einem eigenen Dressing (z.B. die Gurken mit einem Dill-Joghurtdressing, mit einem Hauch Knoblauch) perfekt angerichtet.


Fazit:  Gute Küche, alles hausgemacht, erstklassige Qualität, handwerklich hervorragend umgesetzt. Die Portionen sind anständig, die Preise beschämend klein und der Service tadellos. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen!
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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