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GastroGuide-User: kgsbus
hat Klostergaststätte · Seehotel Maria Laach in 56653 Glees bewertet.
vor 3 Jahren
"Kein Ort zum Entspannen und Verweilen, sondern für den schnellen Verzehr"
Verifiziert

Geschrieben am 25.10.2016
Besucht am 22.10.2016 30 Personen
Ein Ausflug unserer Gesellschaft mit 30 Personen führte uns in die Vulkan-Eifel. Die Lava-Höhlen von Mendig (www.geheimnisse-der-heimat.de) haben uns mächtig beeindruckt. Einen Besuch kann ich wirklich empfehlen – unser Führer zeigte und erklärte uns die Geschichte vorbildlich.
 
Basalt-Bergwerk
 
Anschließend fuhren wir weiter an den Laacher See und die Abtei Maria Laach – ebenfalls ein lohnendes Ziel.
 
Abtei
 
Für die Kaffee-Pause besuchten wir (nach Anmeldung) die Klosterschänke. Sie gehört zum Komplex des Hotels „Seehotel Maria Laach“. Ein durchaus edles Haus mit mehreren gastronomischen Teilen bzw. Angeboten.
 
Eingang

 
Bei dieser speziellen Einrichtung handelte es sich um eine Selbstbedienungsgastronomie.
Das mag für größere Gruppen sogar von Vorteil sein; aber mich überzeugt diese Art  persönlich nicht.
 
Gästezustrom
 
Ambiente
 
Direkt am Eingang ist die Nische mit den Produkten und Gerätschaften: Kaffeemaschinen, Vitrinen mit Kuchen, Getränkeausgabe, Büffettheke, Tablettgestell, Rückgabeanlage – und die Kasse.
 
Theke
 
Man nimmt sich ein Tablett, lädt seine Speisen darauf und bewegt sich zur Bezahlstation. Wir hatten sogar reservierte Plätze – aber das ganze Lokal hat für mich den Charme eines Wartesaals zweiter Klasse in einer Provinzstadt am Bahnhof (um ein Bild zu benutzen).
 
Aber der Laden läuft, das Konzept kommt an, fast alle Plätze waren belegt.
 
Teil des Gastraums
 
Sauberkeit 
 
Die Tische werden wohl nach dem Weggang der Gäste angewischt. Für Ordnung sollen aber überwiegend die Kunden selbst sorgen, da sie in der Regel das Tablett brav in ein Regal abstellen.
 
Die verkosteten Speisen 
 
Der Kuchen war durchaus schmackhaft. Die Donauwelle war frisch und saftig. Aber die Creme war teilweise relativ eindimensional im Mund; hatte keine nachhaltige Aromatik. Die Stellen mit Kirschfüllung brachten aber Abwechslung. Die Schokolade als Abschluss hatte wenig Kakaoanteil.
 
Donauwelle

Der Früchtekuchen, der aus Beeren bestand, war reichlich belegt. Eine Art Tortenguss sorgte für Halt. Auch dieses Gebäck schmeckte ganz gut. Der Aufbau war auch bei weiteren Stücken (Apfelkuchen, Streuselkuchen etc.) vergleichbar: Unten war ein Biskuitteig. In der Mitte war stets ein Cremeblock (teilweise mit Stücken). Als Abschluss folgte oben ein weiterer Belag, der aus Früchten, Schokolade oder anderen Komponenten (z.B. Streusel) bestand.

Beeren-Torte
 
Getränke 
 
Am Kaffeeautomat konnte man mehrere Richtungen wählen: Espresso, Filterkaffee, Milchkaffee etc.
 
Die große Tasse Kaffee war heiß, nicht besonders stark und ziemlich voll. Zucker oder Milch konnte man an der Station sofort zufügen. Auf den Tischen waren daher keine Kännchen mehr mit Zutaten.
 
Fazit
 
2 – kaum wieder. Aber ich bin auch kein Freund von Selbstbedienung und die Kuchenstücke waren mir zu baukastenartig aufgebaut. Es war auch eben kein Cafe, sondern eher ein Bäckerbetrieb, der auch noch Salate und kleine Gerichte anbietet. Doch der Zuspruch der Touristen straft mich eher Lügen.
 
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
 
Datum des Besuchs: 22. Oktober 2016 - Kaffee-Zeit - 30 Personen
DETAILBEWERTUNG
Service
keine Wertung
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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