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GastroGuide-User: Carsten1972
Carsten1972 hat Restaurant Irodion in 44532 Lünen bewertet.
vor 3 Jahren
"Mittags in Lünen"

Geschrieben am 26.07.2021 | Aktualisiert am 26.07.2021
Besucht am 24.07.2021 Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen Rechnungsbetrag: 38 EUR
Unsere jährliche Radtour zum Ratshotel in Haltern am See stand an, abends wollten wir uns in den Ratsstuben verwöhnen lassen (dieses Jahr kein Bericht, es war ein ebenso genussvoller Abend wie 2020, Bilder vom Menü hochgeladen am 26.07.21 um 08:30 als Information für Neugierige). Die Anfahrt variieren wir immer etwas. Dieses Mal stiegen wir in Rheine in den Zug und fuhren mit den Rädern nach Hamm. Vom Hauptbahnhof ging es auf den Lippe-Radweg und über diesen wollten wir auf ca. 60 Kilometern nach Haltern am See fahren.

Kurz vor 12 Uhr waren wir in Hamm gestartet, es war heiß und schwül und nach ca. 30 Kilometern näherten wir uns Lünen und der Wunsch nach einer Pause, einem großem Bier und etwas zu Essen kam auf bei meiner Frau und mir. In Lünen waren wir beide noch nie gewesen, der Radweg führt an der Lippe entlang quasi mitten durch die Stadt. In Höhe der Fußgängerzone schauten wir uns mal um. Eine Terrasse an einem schönen Fachwerkhaus in der Altstadt fiel uns auf.

Als wir uns näherten sahen wir den Namen: Irodion, ein griechisches Restaurant. Nicht gerade das, was man sich unter einem leichten Mittagessen vorstellt. Wir blickten uns an, ich kenne die Skepsis meiner Frau gegenüber griechischer Küche, maximal einmal im Jahr darf ein entsprechender Einkehrvorschlag im Jahr erfolgen. Aber, draußen konnte man gut sitzen, es war schon fast 14 Uhr, und man wollte uns, auf Nachfrage auch noch bedienen, trotz des Endes der Mittagsöffnungszeit um 14:30 Uhr. Wir nahmen also Platz unter den Schirmen im hochwillkommenen Schatten.

Ein alkoholfreies und ein alkoholhaltiges Krombacher wurden eiskalt serviert und die Karten kamen den Tisch. Der übliche und wohlbekannte Umfang von Speisen bot sich dar. Gegrilltes vom Schwein, Rind, Huhn, Pute und Lamm mit den bekannten Beilagen. Kein Essen, wenn man bei schwülen 30 Grad noch 30 Kilometer nach Haltern radeln will. Aber bei den Vorspeisen wurden wir fündig. Und es wurde quasi im Tapas-Stil zum Teilen eine Auswahl kalter Meze bestellt.

Kalamata Oliven pur auf dem Teller, das war schönes Naschwerk. Dazu ein Ofenwarmes Pita Brot mit Thymian bestreut und mit Olivenöl getränkt.

Noch ein Teller kam in die Mitte, kalte (extra so bestellt) gefüllte Weinblätter. Auch die schmeckten mit dem warmen Brot sehr gut. 

Letztendlich hatten wir uns beide noch einen Salatteller bestellt. 

Octopus-Salat. Knackige Paprika und Möhrenstückchen, rote Zwiebel, Petersilie angemacht mit einer Vinaigrette, dazu in kleinen Stücken der zarte Pulpo. Leckere Sommerküche. 

Ein junger Herr und eine junge Dame servierten freundlich und aufmerksam die Speisen und Getränke. Das erledigten sie ohne Grund Kritik. 

Schöne Mittagspause mit einem leichten Essen, wie erhofft. Und wenn der Hunger größer ist, dann ist man bei einem Griechen eh auf der sicheren Seite. Die an den Nebentischen servierten Grillplatten und Fleischberge entsprechen optisch dem, was man sich wünscht, wenn man bei einem Griechen einkehrt.
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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