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Die Pizzen sind handwerklich gut (hier und da fehlte uns ein wenig Salz und Sprudelwasser) , der Teig schön luftig, der Rand so, wie er sein soll: stolz, leicht angekokelt und voller Versprechen. Allerdings blieb es an diesem Abend beim Flirt – zur ganz großen Liebe fehlte noch ein wenig Leidenschaft.
Die Pizza mit Mortadella kam leider mit einer eiskalten Auflage daher. Das hatte zur Folge, dass der ansonsten schöne Boden bereits beim Servieren merklich an Temperatur verlor. Auch die Creme Frauchen, hübsch gespritzt, aber zusammen mit der Mortadella und dem kalten Pizza Boden, einfach alles kalt. Muss das so sein? Warum macht der Inhaber nicht eine Rubrik: sehr kalte Pizza
Eine heiße Romanze sieht leider anders aus.
Bei der Pizza mit Napoli-Salami war das Tomatensugo geschmacklich etwas zurückhaltend – ein Hauch mehr Salz hätte hier Wunder gewirkt. Auch meine Pizza hätte von mehr Hitze aus dem Ofen und einer mutigeren Würzung profitiert.
Kurzum: sehr gute Pizza, aber noch nicht jene Offenbarung, bei der man sich spontan in den Holzofen werfen möchte.
Es fehlte uns eine Liga zu meiner Referenz Weltmeisterin in der Rohrlachstrasse.
Das Dessert hingegen – aus Büffelmilch und Kokos – war schlicht Weltklasse. Cremig, raffiniert und so gut, dass man fast vergessen konnte, dass man vorher an lauwarmer Liebe genagt hatte.
Fazit: 4 von 5 Punkten. Sehr gute neapolitanische Pizza mit kleinen Schwächen, aber definitiv ein Ort, an den man gerne zurückkehrt – schon allein für das Dessert und die Hoffnung auf mehr Feuer beim nächsten Mal.