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Neben Metzger und Bäcker steht hier noch ein Pizzaautomat, allerdings noch nicht getestet.
Hier soll es um Haucks Schnitzelwelt gehen, dass sich am anderen Ende des Centers im Obergeschoss niedergelassen hat. Vom Parkplatz gut zu sehen, da sich der Außenbereich von Hauck über eine Gebäudeseite zieht, die deutlich plakatiert ist.
Hinein geht es durch eine Tür an der Seite und dann hoch in den ersten Stock. Bis dorthin geht es vorbei an großen Plakaten, die auf Angebote des Hauck hinweisen. Oben angekommen findet man gleich ein Regal mit Einmachgläsern der verschiedenen Saucen. Diese werden selbst hergestellt und auch zum Mitnehmen in Gläsern verkauft.
Nach der Glastür erricht man das Restaurant. Groß und hell ist es, ein bisschen wie in einem kleinen Brauhaus komme ich mir im ersten Moment vor. Seitlich links kommt man direkt auf die Schaltzentrale zu, in der sich alles wuselig abspielt. Von hier gehen die vollen Teller und Gläser auf die Reise in das Restaurant und das Personal sammelt sich hier. Dem gegenüber ein weiteres großes Regal mit Einmachgläsern. Am anderen Ende der Theke sind ein paar Barhocker verteilt. An den Decken große Lampen und viele Rohre. Wenig Dekoration.
Beim Hineinlaufen wird man zwangsläufig auch immer gleich empfangen von einem Mitarbeiter an der Schaltzentrale. "Draußen oder drinnen?" ist stehts die Frage nach der Begrüßung. Man folgt dem Mitarbeiter im weißen Hemd mit Hauck-Emblem zum Tisch. Einige Speisekarten liegen auf jedem Tisch parat. Schnitzel ist hier natürlich die Hauptsache, aber nicht nur. Diese variantenreichen Schnitzel werden in S, M und XL Größe angeboten. Die von mir immer bestellte M-Größe von ca 20 Euro, je nach Schnitzelart, reicht für den normalen Hunger. Im Preis inklusive ist noch die Wahl der Beilage: Spätzle, Pommes, Kroketten, Bratkartoffeln mit Speck, Kartoffelsalat, Sahnenudeln, Beilagensalat. Käsespätzle würden 2,50 Euro Aufpreis machen.
Vegetarische Schnitzel gibt es auch. An Pizza-Schnitzel und Double-Schnitzel hat sich von uns noch niemand heran gewagt. Für knappe 30 Euro ist das wahrscheinlich eine größere Portion. Pastaklassiker kann man hier auch essen, ebenso wie Salate und anderen Klassikern wie Currywurst oder Wurstsalat. Ein tägliches Mittagsangebot und
Frühstück kriegt man hier auch.
Das Personal ist von ganz jungen Studentinnenalter bis ziemlich graue Haare gemischt, aber stets freundlich und geduldig.
Wir hatten hier bisher uns folgendes auftischen lassen: Spaghetti Bolognese, die im tiefen Teller reichlich Material bietet. Viel Soße und auf Wunsch Parmesan lassen keine Wünsche oder Platz im Magen offen. Fleischanteil ausreichend.
Schnitzel Schweizer Art mit Kartoffelsalat, der auf einem extra Teller serviert wird. Auch extrem lecker, dass man eigentlich noch mehr davon haben möchte, definitiv keine Ware aus dem Fertigeimer. Die unter dem Schnitzel liegende Bratenoße ist dafür so naja. Darauf liegt Rösti, was eine gute Idee und passend ist.
Das Cordon Bleu mit Bratkartoffeln schafft die Frau nur mit Unterstützung, obwohl es nur die S-Portion ist. Dickes Schnitzel, aber dieselbe Bratensoße wie beim Schweizer.
Holzfällerschnitzel mit Spätzle, wieder Bratensoße. Hier mit Speck, Champignons und Röstzwiebeln eine gute und bessere Variante. Das Texasschnitzel bekommt eine gemischte Soße ab aus Braten-, Tomaten und Salsasoße ab. Leider wird zu knapp kalkuliert, die Menge und die Schärfe bleiben in der schnellen Küche zurück.
Das unpanierte Rahmschnitzel hingegen schwimmt fast in der Hauck Rahmsoße, die Frau schmeckt zudem heraus, das die Spätzle selbst gemacht sind.
Reste kann man sich einpacken und mitnehmen, davon wird von den Gästen rege Gebrauch gemacht.