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GastroGuide-User: kgsbus
hat Pfannkuchenhaus Coenenmühle in 42929 Wermelskirchen bewertet.
vor 1 Jahr
"Im ganzen Dorf beliebt und gut besucht"
Verifiziert

Geschrieben am 26.02.2018 | Aktualisiert am 26.02.2018
Das Pfannkuchen Haus liegt im Stadtteil Dabringhausen – außerhalb vom Ortskern in der Nähe vom Freibad. Ursprünglich war das Gebäude einmal eine Mühle.



Man kann mit dem Linienbus dorthin gelangen – doch der Fahrplan ist nicht besonders flexibel. Für Autofahrer gibt es keine Parkprobleme, denn es gibt genügend Platz dort.
 
Grundsätzlich stehe ich nicht so auf diese Art von Gasthäusern. Sie bieten fast alle bürgerlichen Gerichte oder Imbissangebote an – und fügen es auf einen "Grundpfannekuchen".
 
Also ich brauche kein Zigeunerschnitzel auf einem Pfannekuchen. Aber diese Meinung wird wohl nicht von allen Teilen der Bevölkerung geteilt.
 
Wir waren eine kleine Gruppe von Bekannten und die  Mehrheit wollte hier einkehren.

Da halte ich den Mund – und behalte damit einige Freunde; denn ich kann nur mit wenigen Bekannten über Essen und Geschmack offen reden.
 
Doch das macht mir keine Probleme – nicht alle netten Leute haben Genießen als Hobby.
Außerdem war ich schon mal im Pfannkuchen Haus und es war in Ordnung gewesen.
Da finde ich sicher eine Variante auch für mich.
 
Ambiente
 
Das Lokal hat relativ viele Plätze, die sich auf das Erdgeschoss und die erste Etage verteilen. Die Einrichtung ist rustikal gehalten: die Tische haben blanke Platten. Eine Blume steht darauf. Das Besteck und die Papierservietten liegen auf Desserttellern griffbereit dabei.
 
Sauberkeit 
 
Alles wirkte soweit ordentlich und gepflegt.
 
Service
 
Am frühen Sonntagabend gegen 18 Uhr war das Lokal überaus gut belegt. Es gab sogar eine Schlange von Gästen, die auf freie Plätze warteten. Manche hatten reserviert, andere versuchten nur so ihr „Glück“.
Die Bekannten hatten aber auch vorsorglich reserviert.



Die Kellner*innen holten die Wartenden ab und wiesen dann Plätze zu. Das klappte so weit routiniert und relativ reibungslos.
Auf der anderen Seite litt darunter auch die Betreuung über den Abend.
Doch kurz vor der „Tatortzeit“ leerte sich das Restaurant auch wieder merklich.
Die Verweildauer der Gäste erschien mir auch relativ kurz: Platz bekommen, Pfannkuchen bestellen, Teller verputzen, etwas trinken, bezahlen und wieder gehen.
Wir wollten aber auch noch etwas quatschen und blieben etwas länger.
 
Die Karte(n) 
 
Insgesamt stehen über 60 Pfannkuchen-Varianten auf der Karte und nur bei den Nachspeisen und den Suppen gibt es auch Gerichte ohne Pfannkuchen – etwa Eis oder Kuchen bzw. Tomatensuppe. Also recht stimmig zum Thema des Hauses. Und bei etwa 60 Eierkuchen von vegetarisch, süß, herzhaft oder rustikal sollte jeder passende Zutaten finden. Ein Naturpfannkuchen kostet 4,80 € als Grundpreis – mit Garnelen bestückt ist der teuerste Pfannkuchen bei 18,80 €. Die meisten Gerichte liegen aber zwischen 9 und 14 Euro.


 
Die verkosteten Speisen 
 
Mein Nachbar bestellte:
 
Käse-Schinken-Pfannkuchen mit gekochtem Schinken und gemischter Salat - 12,50 €
 


Die Portion war recht groß und sättigte wohl auch. Mit Käse und Schinken war großzügig umgegangen worden. Ihm schmeckte es.
 
Die anderen Gruppenmitglieder habe ich nicht mit „Geschmacksfragen“ belästigt. Dass ich Fotos von Speisen machen, stößt schon auf leichtes Unverständnis. Aber man kennt mich und lässt den „Irren“ in Ruhe (wenn ich es nicht übertreibe).
 
Meine Wahl fiel auf:
 
Bauern-Pfannkuchen gefüllt mit Mettwurst, Zwiebeln, Bratkartoffeln, Speck und Kräuter dazu gemischter Salat - 12,50 €
 


Diese Kreation war wie eine Calzone zusammen geklappt und innen waren Mettwurst und die anderen Zutaten eingeschlagen, aber nicht gerollt.
Auch hier war die Menge der Füllung reichlich. Die Dekoration durch eine eingemachte und in Streifen geschnittene Gewürzgurke wirkte auf mich optisch etwas befremdlich. Das sah für mich wie eine kleine Krake aus. Die Säure passte aber zum deftigen Geschmack und gab einen Gegensatz zu den leicht süßen Zwiebeln im Inneren. Aber das Gurkenwasser greift auch den Pfannkuchen an und erzeugte weiche Stellen.
 


Der Salat war soweit ordentlich. Der übliche Eisberg, etwas geraspelte Möhre, frische Tomaten- und Gurkenstücke – aber auch der unvermeidliche Dosenmais. Das Dressing war eine helle krautige Sahnesauce. Etwas Kresse wurde zur Dekoration verwendet.
 
Insgesamt will ich mich nicht beschweren. Es hat so geschmeckt wie ich es erwartet habe und der Abend war auch soweit angenehm.
 
Fazit
 
3 – wenn es sich ergibt.
 
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)
 
Datum des Besuchs: 11.02.2018 – abends – 10 Personen
 
Gesamt – Service – Sauberkeit – Essen – Ambiente = P-L-V

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