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GastroGuide-User: kgsbus
hat Pfannkuchenhaus Coenenmühle in 42929 Wermelskirchen bewertet.
vor 5 Tagen
"Beliebter Treffpunkt für Freunde der deftigen Küche"

Geschrieben am 14.02.2020 | Aktualisiert am 14.02.2020
Allgemein

Das Haus hat eine riesige Fan-Gemeinde. Ganze Familien kehren dort gerne ein. Wanderer machen hier eine Rast. In der Woche sind sogar Hunde erlaubt. Nur am Wochenende ist es oft so voll, dass die Tiere nicht ins Haus dürfen – sicher eine gute Lösung für Mensch und Hund; bei dem „Lärm“ bzw. dem regen Treiben von Kleinkindern und Gruppen.

Auch eine alte Runde von Bekannten schwört auf dieses Gasthaus. Da wollte ich mich einer Einladung nicht verschließen.

Das Gasthaus liegt auch recht idyllisch im Stadtteil Dabringhausen am Bach Linnefe in der Nähe vom Freibad gelegen.

Ein Bus hält sogar in der Nähe und auch für Autofahrer gibt es reichlich Parkplatz.

Ambiente

Die Einrichtung ist rustikal und seit Jahren fast unverändert. Im Sommer oder bei schönem Wetter halten sich viele Gäste auch im Freien in der Außenanlage auf.

Sauberkeit 

Alles wirkt gut gepflegt.

Service

Die Bedienungen sind freundlich und gastlich eingestellt. Sie sind mit sich und der Welt zufrieden, scheint es.

Die Karte(n)

Das Angebot besteht natürlich aus vielen Variationen des Pfannekuchens. Hier wird dann die ganze bürgerliche Küche als Topping obenauf serviert: Von Jägerschnitzel bis Gyros!

Aber es gibt auch Suppen, Salate und andere Tellergerichte.

Die verkosteten Speisen 

Ich habe dann nach längerem Nachdenken eine „italienische“ Ausgabe bestellt: Herzhafte Kombination (Vierteiler) mit gekochtem Schinken Zwiebel, Salami und Käse überbacken.

Sozusagen ein Pfannkuchen-Vier-Jahreszeiten – und Salat gehörte auch dazu.

herzhafter Pfannkuchen mit Belag

Der Pfannkuchen hatte eine ordentliche Größe. Er war auch gut gebraten und nicht zu dick. Und obendrauf befand sich ein lückenloser Belag aus den vier Zutaten auf einer hellen Sauce verteilt.

Nach meinem Empfinden handelte es sich um einfache Produkte ohne besonderen Pfiff. Also Streifen von Salami und Kochschinken sowie wahrscheinlich jungem Gouda. Die Zwiebeln waren weich angedünstet.

Insgesamt alles relativ weich und geschmeidig.

Da ich knusprige Zubereitungen bevorzuge, war es für mich alles etwas zu nachgiebig. Der Geschmack war ja sonst völlig in Ordnung. Aber ich habe wiederum festgestellt, dass ich solche Pfannekuchen eigentlich nicht brauche.

Beilagen-Salat

Der Beilagensalat bestand aus den üblichen Teilen: frische Gurkenscheiben, Tomate, Pepperoni, Möhrenraspeln, Maiskörner, Petersilie, Kresse und verschiedenen Salatblättern. Das Dressing bestand aus heller, cremiger Salatsauce.

Ordentlich gemacht und frisch – ohne Schnörkel.

Doch ich war ja auch hauptsächlich zum geselligen Beisammensein gekommen und nicht wegen der Gerichte.

Ein paar frische Kölsch vom Fass erhöhen zusätzlich das Wohlbefinden.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Kosten halten sich im üblichen Rahmen und sind daher durchaus angemessen.

Fazit

3 – wenn es sich ergibt; also wenn es wieder eine gesellige Runde in Dabringhausen gibt und ich nichts anders vor habe.

Aber für viele Menschen ist dieses Haus ein beliebter Ort und ich will keinem den Besuch ausreden.

(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder – nach „Kuechenreise“)

Meine Genießer-Erlebnisse stehen auch bei http://kgsbus.beepworld.de/archiv.htm


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