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GastroGuide-User: Shaneymac
hat Café-Restaurant Haus Rüden in 42657 Solingen bewertet.
vor 2 Monaten
"Schonkost im Grünen"

Geschrieben am 23.08.2020 | Aktualisiert am 24.08.2020
Besucht am 18.08.2020 Besuchszeit: Mittagessen 1 Personen Rechnungsbetrag: 20 EUR
GastroGuide-Vorgeplänkel (zur eigentlichen Kritik wie immer nur ein wenig nach unten scrollen….)
 
Es zählt zu den Eigenarten meiner momentanen Tätigkeit, dass Freiheiten bei der Termingestaltung und fixe Pflichttermine sich auf angenehme Art und Weise verbinden lassen und die Zeit im Homeoffice sich somit einerseits kommod als auch produktiv erleben lässt.
 
So ist es nach einem mitunter eng getakteten Vormittag und den mittäglichen Regelterminen mit unseren Software-Entwicklern kein Problem, gelegentlich die Muße zu haben sich in sein Vehikel zu schwingen, ein wenig der Stadt zu entfliehen und eine Kleinigkeit zu essen – wie bereits in aller nötigen epischen Breite u.a. in meiner kürzlichen Carpaccio-Ballade illustriert.
 
Meistens sind es die sonnigen, angenehmen Tage, die an diese Muße appellieren und dieser Dienstag sollte ein solcher sein, 23 Grad bei leichter Bewölkung fühlten sich nach der schwül-warmen Hitze der vorangegangenen Tage geradezu paradiesisch an. Für den Abend waren wieder heftige Gewitter angesagt, ein Grund mehr diesen herrlichen Mittag auszukosten und für eine Stunde die Seele baumeln zu lassen.
 
Nun gibt es um Solingen herum sicher einige schöne Lagen die sich dafür trefflich eignen, nur in Kombination mit einigermaßen ansprechender Gastronomie, die dazu noch an Werktagen mittags die Türen öffnet, wird es schnell eng – und mehr als 15 Minuten Anfahrt verbieten sich in der Regel mit Blick auf eine vertretbare Pausenlänge denn die spät-römische Dekadenz des von stundenlangen Orgien durchdrungenen „Berufsleben“ eines hier omnipräsenten Bremer Genussmenschen ist dem meinen leider nicht vergönnt.
 
Auf der Suche nach einer spontanen neuen Eingebung stöberte ich somit etwas ideenlos durch eine Artikelserie des hiesigen Käseblatts namens „Mittagstisch“. Die diese verantwortende sympathische Lokalredakteurin, mit der ich aus gegebenem Anlass schon einmal in freundlichem Austausch war, hatte das Haus Rüden erwähnt, ein mir bekanntes und vor vielen Jahren schon rezensiertes Restaurant mit Tradition. Das dieses auch an normalen Werktagen mittags geöffnet hat war mir in der Tat neu, die Küche hatte ich in guter Erinnerung und in Rüden war ich schon seit dem letzten Sommer nicht mehr, obwohl nur wenige Autominuten entfernt.
 
Heureka!! Ein paar anmutige Flickflacks später stand ich in der Garage um die Nachbarschaft wenige Momente später abermals in den akustischen Genuss der Startprozedur meines treuen automobilen Freundes aus den späten Siebzigern kommen zu lassen. Hach, toll was eine Garage in Kombination mit einer Edelstahl-Auspuffanlage, Bosi-Sidepipes und einem Edelbrock Perfomer Series Vergaser mit diesem Motor klanglich ermöglicht.
 
Die im letzten Jahr etwas chargierend-weinerlich vorgetragene, halb ernst gemeinte Beschwerde der Bilderbuch Desperate Housewife, die mit ihrer Familie in das Haus hinter dem kleinen Nachbarschafts-Garagenhof zog, nämlich „ich falle immer aus dem Bett wenn sie das Auto starten“, hatte ich da noch gut im Ohr. Ich stellte mir damals die Frage, wer als Hausfrau noch mittags im Bett liegt und verspürte leichte Genugtuung ob der Tatsache, dass die verzogenen Blagen der Sippschaft an lauen Sommerabenden stundenlang im Garten herumschreien, als ob täglich ein Rudel Bluthunde hinter ihnen her sei.
 
Der Weg nach Rüden ist ein kurzes, entschleunigendes Vergnügen, er ist mir seit frühester Kindheit wohl bekannt, dort gehen die Solinger – und das Umland - gerne spazieren, viele Schulfreunde wohnten dort und bei meinem Zivildienst als Fahrer bei Essen auf Rädern gehörten die Außenbezirke zu meiner täglichen Tour – alles schöne, lichtdurchflutete Erinnerungen.
 
Fährt man von Widdert aus den Berg hinab, empfängt einen Ruhe und sattes Grün, ein paar Meter geht es durch den Wald,
 


idyllische Hofschaften warten mit teils liebevoll restaurierten, denkmalgeschützten Bergischen Fachwerkhäusern auf,
 


dann noch ein Stück weit an der Wupper entlang und schon ist man dem Alltag ein gutes Stück entflohen.
 
Ich parkte vor dem Restaurant, nach dem Abstellen des Motors herrschte Ruhe, von der Terrasse des Lokals drang leises Stimmgewirr und Klappern von Tellern und Besteck zu mir herüber.
 
Eine Bank auf der anderen Straßenseite lädt zum Verweilen ein und bietet einen zauberhaften Blick in das pittoreske Tal, dort nahm ich kurz Platz und genoss den schönen Moment, bevor ich mich hungrig auf den Weg zur Terrasse des Haus Rüden machte.


 
 
Kritik
 
Ein alter gastronomischer Bekannter ist dieses Haus, als einer der beiden gut laufenden Protagonisten in Rüden ist es seit Jahrzehnten im Besitz der Solinger Metzgerfamilie Kempen und hat den guten Ruf, ehrliche Küche mit gelebtem Qualitätsanspruch zu bieten.
 
Natürlich gibt es auch hier auf der Karte wohlfeile Zugeständnisse an die – im Durchschnitt meist betagteren - Ausflugsgäste, natürlich findet sich auch hier ein Schnitzel neben dem Sauerbraten, der gebratene Panhas neben dem Speckpfannkuchen.
 
ABER: es finden sich dort auch Dinge wie „Gebratenes Zanderfilet in Pommery-Senfschaum“, „Hähnchenbrust mit Tannenhonig gegrillt an Walnuss-Apfelsalat“ und auch eine überraschende Anzahl ansprechend klingender vegetarischer Gerichte wie „Spinat-Mangold Maultaschen auf Puy Linsen Bolognese“.
 
Natürlich auch nicht gerade Hochküche, wenn man sich aber vor Augen hält, das diese Art der latent tagestouristisch geprägten Gastronomie im Bergischen über Jahrzehnte in Richtung belangloser SchniPoSa-Küche tendierte, das „Putensteak Florida“ (mit Tüten-Curry-Sauce und Dosenobst…) nie weit war, stach das Haus Rüden schon immer positiv heraus und hatte in meinen Augen die Bezeichnung „Ausflugslokal“ in ihrer negativen Konnotation nie verdient.
 
Das unterstreicht auch die Tatsache, dass man lange Jahre die Tradition der „kulinarischen Herbstabende“ pflegte: In Kooperation mit einem französischen Feinkostgeschäft zauberte man frankophile Menüs mit erlesenen Zutaten aus dem Nachbarland, von diesen berichteten Bekannte geradezu euphorisch und sie lasen sich immer sehr verheißungsvoll.
 
Die Straßenansicht hat sich seit Kindheitstagen nie verändert, wie eh und je erwartete das gepflegte, über 200 Jahre alte Gebäude seine Gäste, das Parken ist abgesehen von Sonntagen mit guter Witterung meist kein Problem, zumal ein kleiner Wanderparkplatz die unmittelbar am Lokal befindlichen Stellplätze in direkter Nähe aufstockt.


 
Man hat ein Faible für Tafel-Aufsteller, gleich drei werben auf der Straße für Tagesgerichte, das legendäre „Signature Dish“ des Hauses hat hierbei gleich einen eigenen verdient, gleich 300 Gramm Blaubeeren wandern hier in einen solchen Pfannkuchen, wie der Betreiber in dem obig erwähnten Zeitungsartikel verlauten ließ.


 
Der Blick auf die Terrasse überraschte positiv, diese wurde komplett neu gestaltet, u.a. wurde der ehemals teilweise mit Schotter belegte Rasen gepflastert, alles machte einen gepflegten und einladenden Eindruck.
 
Für einen Dienstagmittag war gut zu tun, etwa 2/3 der Tische waren besetzt, gleich mehrere Masken-bewehrte junge Servicedamen wuselten umher, eine dieser signalisierte mir ein Tisch für mich sei kein Problem, ich solle mir gerne einen aussuchen.


 
Das Thema Corona wurde vorbildlich umgesetzt, am Eingang ein Tisch mit Desinfektionsmitteln, die Tische mit genügend Abstand und selbige wurden umgehend desinfiziert, sobald Gäste das Haus verließen. Selbstverständlich lagen die Gästelisten nur tischweise aus, einen „Sammelaushang“ am Eingang gab es nicht, wie er immer noch in Einzelfällen zu finden sein soll.
 
Eine hübsche junge Dame von maximal 20 Lenzen begrüßte mich freundlich – auch Augen können Lächeln finde ich – fragte ob ich etwas essen wollen würde und reichte mir die Karte in Form eines A3 Wegwerf-Tischsets à la American Roadside Diner, dazu eine laminierte Tageskarte.
 
Ein bei dieser Gelegenheit bestelltes Bitter Lemon, die 0,2l in der Gastroflasche zu 2,80€ fand seinen Weg auf meinen Tisch zwar ohne große Umschweife, jedoch schien diese den Kühlschrank nur von einiger Entfernung erlebt zu haben – ein erstes Menetekel in Sachen Magenschonung….
 
Zwischenzeitlich trat auch das Urgestein des Haus Rüden Service auf die Bühne und zwar in perfekter Montur, schwarze Hose und Weste, weißes Hemd, geschmackvolle Krawatte in Rot, das schwere lederne Kellner-Portemonnaie am Gürtel. Der latent paradiesvogelige ältere Herr wirkt auch dank seines mitunter leicht schrulligen Auftretens in Kombination mit seiner Optik herrlich aus der Zeit gefallen.

Allerdings: Wenn er schlecht drauf ist bekommen auch die Gäste mal einen lakonischen Kommentar ab, davon zeugen etliche Meinungsäußerungen auf Google & Co. und auch ich habe in meiner Kritik aus 2012 seinerzeit „etwas“ an seiner Leistung auszusetzen gehabt. Heute war dies mitnichten der Fall, das Paradiesvögelchen trällerte ein zartes Liedchen der Zuvorkommenheit, aber dazu gleich mehr.
 
Zunächst sollte ich mich für etwas zur Witterung passendes aus der Tageskarte entscheiden, für einen Salat war es nicht heiß genug – gottseidank – und für die deftigen Tellergerichte dann doch noch zu sommerlich, ein Rotbarsch-Filet von der Tageskarte lachte mich an, dazu statt Püree bitte Bratkartoffeln, besten Dank!
 
Die Wartezeit auf mein Gericht sollte von etwas Live-Comedy verschönt werden, drei rüstige Pärchen in den späten 80ern hatten sich zum Essen verabredet und trafen kurz nacheinander ein.


 
Die Damen mit frisch gepuderter Dauerwelle und Bluse, die Herren alle mit Karohemd und des deutschen Spießer-Seniors liebster Fußbekleidung: die braune Ledersandale mit grauem Socken darunter, großartig.
 
(Überhaupt war die Karohemd-Dichte immens groß wie mir da auffiel, fast an jedem Tisch saß ein Senior in diesem Outfit und ich hoffte, nicht noch wegen eines eventuellen Dresscode-Problems mit meinem einfarbigen Polohemd des Lokals verwiesen zu werden.)
 
Nachdem der Gatte einer der Damen den Weg zum Tisch nur mit dem lauten, mehrfachen Imitieren eines Schiffshorns (inklusive begleitendem Ziehen am imaginären Betätigungs-Seil des solchen) fand und damit die irritierte Aufmerksamkeit der gesamten Terrasse auf sich zog, folgte ein bemerkenswertes Schauspiel aus der Kategorie „Corona Stilblüten“.
 
Man wollte sich „Corona-konform“ mit den Ellenbogen begrüßen – nachdem man sich schon teilweise in den Arm genommen hatte – und stellte sich zu diesem Zweck nochmal demonstrativ im Kreis neben dem Tisch auf. Da niemand wusste wer wen zuerst begrüßen sollte, fingen alle gleichzeitig an wild ihre Ellenbogen in alle Richtungen zu präsentieren, was in einem beinahe 30-sekündigen kollektivem Herumhampeln mündete und einer der Damen fast ihre makellose Haarpracht gekostet hätte, weil ihr Gatte in seiner Inbrunst beinahe schwungvoll seinen Ellbogen in jene gerammt hätte….
 
Das hatte schon mal sehr viel Schönes und ca. 20 Minuten nach der Bestellung rauschte mein Rotbarsch heran:
 
Rotbarschfilet im Ei gebacken, Kräuterschmelz, Bratkartoffeln und gemischter Salat – 16,80€
 
Rotbarschfilet im Ei gebacken, Kräuterschmelz, Bratkartoffeln und gemischter Salat

Ich möchte zunächst einmal beschreiben, was vor meinem kulinarisch-geistigen Auge ablief, als ich das las: Ich träumte von saftigem Fisch in einer leichten Eihülle, dazu üppig umschmeichelt von einer leichten, aromatischen Sauce in Richtung einer grünen Frankfurter, vielleicht leicht geschäumt. Dazu knusprige, in Schweineschmalz gebratene Bratkartoffeln, die Textur zum weichen Protagonisten beisteuern sollten. Dann ein frischer grüner Salat mit einer kräftigen Vinaigrette mit schöner Senfnote, das mag ich sehr zu solchen Fischgerichten.
 
Schon rein optisch war ich enttäuscht: Wären die Bratkartoffeln ein Steak, so wäre „rare“ als Gargrad sicher präzise gewesen, was beim Fleisch allerdings mein Fall ist, ist es bei Bratkartoffeln ganz sicher nicht.
 
Der auf der Karte als zweite Position im Gericht genannte und damit als präsent zu erwartende „Kräuterschmelz“ war ein in homöopathischer Menge auf den Fisch gegebenes Schäumchen, das sich am Tisch bereits in Wohlgefallen aufgelöst hatte, man konnte ihn anhand der wenigen Kräuter obenauf noch erahnen.
 
Ich startete leicht resigniert mit der Beilage, leider hatte nur ein Bruchteil der Stücke eine nennenswerte Röstung erfahren und wenn dann auch nur auf einer Seite, wie das Scheibchen auf dem Foto in der Mitte der Portion.
 
Dazu etwas – guter - Speck und Lauchzwiebel, leider in Summe komplett untersalzen, in Kombination mit der blassen Röstung geschmacklich eine freudlose Angelegenheit.
 
Der Fisch - und das ist die gute Nachricht – in seiner fluffig-lockeren Eihülle war absolut perfekt gegart, besser kann man es nicht machen, saftig auf den Punkt gegarte, frische Ware, die man mit dem Löffel hätte essen können.
 
Das bringt aber auch nur bedingt etwas, wenn schon wieder absolute Geschmacksneutralität vorherrscht, abermals völlig untersalzt, sei es Fisch oder Eihülle, die Kräuter des „Schmelzes“ konnte man nur in Nuancen erahnen.
 
Ich hatte jetzt nicht gerade einen von Sauce erschlagenen Helgoländer Pannfisch erwartet, aber ohne jegliche, aromen-beisteuernde Saucenbegleitung aß sich das Ganze doch etwas sehr „schonkostig“ um es vorsichtig auszudrücken.


 
Der frische und in mundgerechten Stücken präsentierte Beilagensalat konnte hier leider auch Nichts retten. Zwar schwamm er geradezu auf einem See von Dressing, dieses entpuppte sich jedoch nicht als die erhoffte Vinaigrette mit feiner Senfnote, sondern als undefinierbar gewürztes, sehr wässriges – vielleicht war der Salat nicht gut geschleudert, ansonsten sehr merkwürdig falls beabsichtigt – Joghurt-Sahne Dressing, das einfach nur flach säuerlich schmeckte, sonst war auch trotz konzentriertem, ungläubigem Hinschmecken nichts zu vernehmen.
 
Ich bat um Pfeffer und Salz und würzte nach, was es etwas besser machte aber damit kann ja auch keine Wunder bewirken und das hätte es hier gebraucht.
 
Den Fisch aß ich komplett auf, 1/3 der Kartoffeln und 3/4 des Salates ließ ich zurück gehen, die junge Dame die mich bediente war zwar für jede Bitte oder Frage zu haben, den Gast selbst nach der Zufriedenheit zu fragen sah sie allerdings nicht als ihre Aufgabe an, was mich ob der gerade erlebten Eindrücke etwas wurmte.
 
Nur gut, das Wolfgang Joops jüngerer Bruder das Kassieren übernimmt und ich somit mein leises Leid klagen konnte, das mit den blassen Kartoffeln interessierte ihn sehr und ich zeigte ihm somit das soeben gemachte Foto. „Oh ja also die sehen aber wirklich nicht schön aus, das gebe ich sofort weiter!“ trällerte es mir entgegen und er bestand vehement darauf, mir einen Kaffee oder Espresso ausgeben zu wollen, was ich nach einigem Zögern annahm, weil er auf seine drollige Art und Weise mehrfach insistierte.
 
Der Espresso war dann tatsächlich ein versöhnlicher Abschluss, ach, wäre das Essen doch nur ähnlich aromatisch gewesen wie dieses Heißgetränk aus einer guten Macchina.


 
Ich zahlte in bar, wir plauderten noch ein wenig und ich vergaß darüber nach einem Beleg zu fragen, den man mir vorab nicht aushändigte - ob man dies nur bei mir übersah weiß ich nicht, das ist mir jedenfalls schon sehr lange nicht passiert.
 
Trotz allem fuhr ich gesättigt und vor allem entspannt wie erholt nach Hause, meiner guten Laune hat die flache Aromatik zumindest nichts anhaben können.
 
Fazit

Das man hier kochen kann weiß ich, trotzdem mischten sich heute handwerkliche Höhen (Gargrad Fisch) mit Tiefen (Bratkartoffeln) mit einer - auch dank fehlender Saucenbegleitung - hochgradig flachen Aromatik, die man sicher nicht alleine auf womögliche Vorlieben der Gästeschar schieben kann und darf. Enttäuschte, leicht aufgerundete 2,5 Sterne hierfür, die manche Leser sicher noch als sehr fair betrachten, ich aber angesichts der guten Grundzutaten und des bestens gegarten Fisches nicht unterbieten möchte.
 
Der Service flink, routiniert und präsent, die fehlende Zufriedenheitsnachfrage „meines“ Service-Kükens geschenkt, 4 Sterne für die gute Leistung unter Corona-Bedingungen.
 
Das Ambiente gefällt, man sitzt ruhig im Grünen, gepflegte Biergarten-Atmosphäre, leicht biedere aber angenehme Gäste, 4 Sterne für das Gesamtpaket vor den Toren der Stadt.
 
Die Preise sind recht ambivalent zu betrachten, ein kleines Rumpsteak mit Beilagen für 17,50€ ist sicher vertretbar, für vier Matjesfilets mit Bratkartoffeln 16€ aufzurufen ist schon sportlich, die Waren sind aber über alle Zweifel erhaben, daher 3,5 Sterne für ein grundsätzlich passendes PLV.
 
Ich werde sicher bald noch einmal reinschauen, ich glaube ich hatte einfach Pech mit meinem Gericht, das hier wesentlich mehr geht, weiß ich aus der Vergangenheit...
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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