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GastroGuide-User: DaueresserGK0712
hat Admiral in 67273 Weisenheim am Berg bewertet.
vor 2 Jahren
"Kreative Landhausküche mit herausragendem Luxemburger Brot, der Admiral ist auf Sterne-Kurs oder: Reloaded 2.0 an Bord des Admirals heute: Mannheims Daueresser nebst Bremens Dauer-Anhänger der „weißen“ Reben-Fraktion"

Geschrieben am 12.10.2018 | Aktualisiert am 14.10.2018
Besucht am 11.10.2018 Besuchszeit: Abendessen 3 Personen Rechnungsbetrag: 297 EUR
Es ist ein herrlicher Oktoberabend, unser Info-System zeigt sommerlich verdächtige 23 Grad am späten Nachmittag, wir sind auf dem Weg zum Admiral, der seit 2014 in Weisenheim anlegt. 

Wir machen aber noch einen Abstecher nach Bad Dürkheim, da wir einen geschätzten GG Kollegen vom Bahnhof abholen möchten, der dann schließlich einige Minuten verspätet gut einpackt mit winterlichem Sakko (ich weiß, im Norden ist es fast immer kalt)eintreffen sollte. Mit einem hungrigen Lächeln, Schal und >Werder Bremen< Kap werden wir von ihm „easypeasy“ unter den Bad Dürkheimer Wein - Terroristen mit geschultem Auge erkannt.

Die anschließende Weiterfahrt zum Admiral verbrachten wir angenehm und unaufgeregt herzlich (er wusste wohl das wir im hinteren Bereich einen Schleudersitz wie einst bei >James Bond< eingebaut hatten) alles in allem war es aber dann auch nach fast viereinhalb stündigem „Dauer“sitzen ein herzlicher und sehr sehr angenehmer Abend, in ungezwungener, fast schon magischer Atmosphäre, welches eigentlich nach einer kurzfristigen Wiederholung schreit. Vielleicht in 2019?

Unsere " Dreier" Runde unterhielt sich über das eigene Tagesgeschäft und natürlich um Fussball. Das wurde vom Borgfelder mit den Werder Klassikern nebst internationalen Champions League Eindrücken aus der "Rufer und Riedle"
Glanzzeit, welche mit „plaudern aus der eigenen erlebten GG/RK Vita" dermaßen aufgepimpt, dass dem heutigen SAP- Microsoft Dozenten und Prüfungsleiter nichts anderes übrig blieb, als schließlich unter der Abschluss Note eine 1,0 seine Unterschrift nebst Stempel zu setzen, welches ich mit einem breiten Grinsen quittierte. BORGI – da haben wir gestern alles richtig gemacht !!
 
Wir läuten den Abend auf die Empfehlung des Sommeliers Martina Krämer-Stehr ein und nehmen als Aperitif den Riesling Sekt ein und werden (nicht)enttäuscht. Mein erster Gedanke bei der "Pimper Brause", die mit jeweils 8,50 Euro auf der Rechnung stand: "der ist drüber“. Mir schmeckte er total „übergärt“ - mein geschätzter Kollege aus Norddeutschland (es waren wohl sommerliche 3 Grad als er in Bremen ins Flugzeug stieg), meinte mit einem Schmunzeln „der muss so schmecken außerdem kostet der in Bremen das dreifache“ und kurbelte die neblig-trübe Brühe mit einem Hauch von Kohlesäure versetzt, den Rachen hinunter - streng nach dem bekannten Fan-Gesang: Rotkäppchen-Sekt für die Nutten, feiner Riesling Sekt für uns - wir sind alle Bremer-Jungs.


In den letzten Wochen schaute ich immer wieder auf die gelungene Homepage, seit unserem letzten Besuch hat sich aber dort was verändert. Es gibt keine „kleine Karte“ mehr und folglich on top das Menü, es gibt zwei Menüs. Diese sind so vom Küchenchef abgestimmt und vor gegeben, dass der Gast keine Überraschung erleben sollte. Die Gerichte können aber problemlos durchgetauscht werden, welches wir alle auch am Tisch gemacht haben, unerwartet mussten wir darauf mit einigen „ auftreteten Geschmackserlebnis Defiziten“ auskommen. Ein weiteres kleines Schmunzeln meinerseits gab es am Ende des Menüs (die beiden Herren nahmen die Käse alternative aus Staßburg) „Borgi“ unterstellte beim Betrachten der Nüsse, dass der Koch gerne mal die Nüsse vorab gerne hätte karamelisieren können (was er allerdings getan hat) – und als wir schließlich nach dem Besuch des Admirals auf der Heimfahrt zum Hotel waren hatte auch „der mit dem Klapprad“ nach dem Erzählen des „50 cm Simmels“ einen lauten Dauerlacher auf den Lippen.



Zeitsprung in die „Gegenwart“Wir sitzen an einem Ecktisch, das Licht ist gedimmt, in der hinteren Ecke des einzigen Raumes mit kleinem etwas helleren Nebenraum – das Restaurant selbst klein und fein um eine Bar herum (der Weinkühler mittig der Theke hat es mir besonders angetan). Sommelier Martina Krämer Stehr nimmt sich Zeit für die Gäste, erklärt die Gerichte am Tisch, stellt die Weine vor, auf Kulinarische Experten Fragen aus dem Norden zum Thema Käse kennt Frau Stehr alle Antworten. Auch überzeugt sie gerne Gäste und stellt ihnen einen sympathischen Freiraum zB als wir uns etwas skeptisch zu dem Jahrgang 2007 äußerten, eines namhaften Winzers aus der Region Maikammer für einen sensationellen Riesling, meinte Frau Stehr „ wenn er ihnen nicht zusagt können sie ihn mir wieder zurück geben, ich trinke  ihn dann nach Feierabend“. Zu jeder Situation immer die passende Antwort parat. Borgi und ich waren uns in diesem Punkt einig. Volle 5 Sterne für den Service. Auch beim Ambiente gibt’s nichts zu bemängeln, lediglich die etwas zu kurz Sitzfläche und die etwas zu harte Rückwand könnten Minuspunkte ergeben, dennoch reicht es auch wegen der sehr gut gewählten Hintergrundmusik und dem ganzen drumherum für eine knappe 5 Sterne Bewertung beim Ambiente.



Meine bessere Hälfte, an dem Abend zu meiner linken, entschied sich für 4 Gänge, der männliche Kollege zur rechten, favorisierte ein 5 Gang Menü. Auch meiner einer nahm sich des 5 Gang Menüs an welches mit 68 Euro auf der Rechnung boniert wurde. Zum anfangs erwähnten Aperitif, der Sekt war nach dem Einschenken trüb - kann manchmal ein Hinweis auf weiteres Gären in der Flasche - kann aber auch ein Hinweis auf aktive Bakterien sein. Aber bitte keine Bedenken, jeder von uns kennt natürlich die Comic Serie mit dem Karius und dem Baktus, Baktus ist natürlich ein Freund (und kein Feind) des Menschen - ähnlich wie Godzilla, er ist der Retter, der Böse ist King Kong. Der benutzte einst in Hollywood Kojak als Deo Roller. 

 Zusammen mit dem Trauerspiel von Sekt, gab es ein Basilikum Aperitif Begleiter, 


optisch ansprechend serviert, am Gaumen vermissten wir allesamt ein erstes Feuerwerk. Aber, einem geschenkten Gaul, schaut man nichts ins Maul, fällt also überhaupt nicht in meine Gewichtung. Ok, ein wenig schon ...

im Mund wirkte das "vegane Karton" Plätzchen staubig und trocken. Das ganze auch ohne uns irgendwie einen Hinweis zu geben, was uns in den nächsten dreieinhalb Stunden erwarten sollte. Das ganze wurde dann erweitert mit dem „Ente Add-On".


 In einem Aperitif Glas gab es Ente mit Rotkraut in einem dunklen Sud, obenauf Maismehl als Staub und geschäumt, "on top" Brotkrümel-Chips. ENTE !! Leider kein Aprilscherz, das was uns beim ersten Besuch so gefallen hat, dass das ganze Vorspiel sich immer wieder am Abend wiederholte, fehlte bei diesen Opener gänzlich. Kein Hnweis, kein Schild wo es hingehen sollte. Allerdings kam dann "einfach ins Blaue hinein" zu rechten ein erstes Fazit: „schmeckt göttlich, ganz fantastisch“ - also kann es ja so schlecht nicht gewesen sein, meine Frau hat die Ente mit dem Kohl auch sehr gut geschmeckt. Das ganze wurde aber hübsch mit dreierlei Brot und frisch aufgeschlagener Nussbutter


aus einer Manufaktur aus Straßburg in Szene gesetzt. Und jetzt wieder das volle Lob: Wir hatten über die ganze Zeit was zum Beißen - der Beißer von James Bond lässt grüßen - auf dem Tisch, hier könnten sich einige Restaurants eine Scheibe Sonnenblumenbrot abschneiden, dass hat es dem >Manfred Krug< unter den Bremer „Liebling Kreuzberg“ Enthusiasten besonders angetan,fortlaufend musste er während des Abends drei Mal nachfragen, woher genau das Brot denn kommt.. :-)

Unsere ersten Gänge werden serviert:

Karotten-Dashi
Power Schale

Drachenkopf Rascasse 

Drachenkopf Rascasse

Kürbis x 3 

3x Kürbis - mein Highlight des Abends

Ich bewerte einzig mein abendliches Highlight, denn auch ich hatte als Zwischengang das Karotten Dashi ausgewählt. Kürbis x3: Anrichte topp, Geschmack topp, auch von den verschiedenen Texturen und Herangehensweisen des Küchenchef, wie man ein Kürbis zubereiten kann, hat es mich fast aus dem Sitz/von der Bank gehauen. Ich hatte eine Weinreise zum Menü gewählt, ich bekam einen kräftigen Muskateller, allein fast nicht trinkbar, zusammen mit dem erdigen Kürbis ein perfektes Zusammenspiel. Der Anwalt Thriller „Im Auftrag das Teufels“ mit Al Pacino steht hier Pate: Ganz großes Kino – der Teufel genießt ausschließlich „ Muskatkürbis, Hokkaidokürbis & Butternuss-Kürbis / gepuffter Dinkel / Berberitzen / Ingwer“ - LÄUFT !



Als zweiter Gang wurde mir das Karotten Dashi serviert. Vor meinen Augen wurde das Dashi aufgegossen. Man schmeckte deutliche Karotten Power nebst Meeresfrüchten heraus, der Beweis:

Jakobsmuschel und Garnele im Karotten Dashi Bad
Sensationell. Auch der Sohn seines Vaters zur Rechten war voller Begeisterung:

Brust und Keule von der Wachtel, Mangold Ravioli, Allerlei von der Bohne
Wachtel x2, auf einer Mangold-Raviolo / Kürbis das ganze wurde wie eine Art Souffle mit Glocke serviert. Unter der Glocke setzte der Apfelholz-Rauch die Brust und die Keule hübsch in verrauchter Stimmung.



Wir nähern uns Gang 3 - dem ersten Hauptgang.



Von der Inhaberin als „Hauptgang“ betitelt und deswegen von mir gewählt freute ich mich auf ein Bambus-Körbchen voller kleiner Dim Sum (so hatte ich mir das eigentlich vorgestellt). Bis jetzt hatte ich nicht wirklich viel „Kohlehydrate“ auf den Tellern. Es wurde ein dann kleines Stück Filet vom Wolfsbarsch aus Wildfang serviert. 


In Surf n Turf Manier oben ein kleiner Garnelen Dim Sum in der Karte stehend neben grüner Curry / Papaya / Kokos / Tamarinde. 


Das war dann leider der komplette Kontrast - der komplette Gegenpart zum Kürbis und leider auch zu den gefühlten 100 Fisch-Gängen beim Mannheimer Norbi. Der Fisch schmeckte stumpf, die Haut war recht kross; aber die Haut und das Fleisch des Fisches ohne Geschmack. Ich schmeckte Zitronengras aus dem Sud, auf Nachfrage wurde dem Gericht sehr viel Chillies bei gegeben, aber das alles stand so nicht in der Karte. Abzug in der B Note. Gibts zum Glück bei Gastroguide nicht. Ich hatte dazu eine Weißwein vom Weingut Leiner aus Ilbesheim. Der Wein wusste auch nicht, wie er sich da verhalten soll. Ich hatte ein dermaßen scharfes Gefühl und Geschmack im Rachenbereich und am Gaumen, fast schon unschön und unrund. 


Herr Dobler hatte mir mal bei einem der vielen Besuche erklärt: „ Der Wolfsbarsch hat ein sehr feines, dezentes Fischaroma, dem flüssige, milde Butter gut zu Gesicht steht ...  gehört er zu den mageren Seefischen, was seine Zubereitung erschwert. Nicht zu viel Hitze,sonst kann er schnell trocken sein“. Dem Fisch fehlte es irgendwie an Butter, Öl oder was auch immer – leicht übertrieben könnte man meinen „Gut geschmeckt hat es schlecht. Schlecht geschmeckt hat es gut“ Darüber hinaus enttäuschte mich die Anzahl der Dim Sum. Drei oder vier hätten es schon sein können, eines zum Ausprobieren, eines zum Genießen und eins für den Bauch, wo wir wieder beim Sättigungsgefühl wären. Das war leider nix, der Gang ging in die Hose.



Aber jetzt sollte der zweite Hauptgang folgen, alle drei am Tisch haben sich für das Iberico entschieden. Secreto, eines meiner Favoriten denn das Secreto ist ein grobfaseriger, fächerförmiger Muskel, der sich zwischen Rücken und Rückenspeck versteckt. Fleisch mit Charakter ohne übermäßig fett zu wirken. Schneidet man den Muskel, so wie der Küchenchef das bei uns allen gemacht hat, quer durch, ist der Muskelbereich zwischen der Fettschicht kaum zu erkennen. Das eignet sich hervorragend für NT oder Sous Vide Garen. Auch Borgi gab sich selbst kritisch „das Secreto sieht verdammt noch mal trocken aus, ist es aber nicht. Ein Hammer von Stück Fleisch“, 


dem war nichts entgegenzusetzen, begeistert war auch auch von der angebotenen Bratensauce, die mehr an Sauerbraten als an spanisches Eichelschwein erinnerte, aber hervorragend passte. Dazu gab es nettes Beiwerk in Form von Gemüse sowie einer gebackenen Risotto-Praline, die auf der Karte mehr Glanz versprühte als dann am Gaumen und anschließend im Magen. 

Fleisch sehr salzarm zubereitet, dennoch machte das "falsche Filet" in Kombination mit der ausgezeichneten Fleisch-Qualität den Salzmangel weg. Meiner Meinung nach fehlte es hier lediglich an sättigenden Beilagen, man hätte doch das anfangs gewählte Maismehl in Form von gebackener Polenta-Quadraten oder Polenta Talern hinzulegen können. Auf den Tellern war noch genug Platz, auch hätte dem Secreto gerne noch ein zweites Stück „falsches Filet“ gut zu Gesicht gestanden.


Aber "hätte hätte" ?  -  Klar !! Hätte der Hund nicht gekackt, hätte er den Hasen erwischt.

Wer dachte da gerade an die Fahrradkette ?



Wie anfangs schon erwähnt, favorisierten die -- „ … kaufen Frauen, … stehen ständig unter Strom …. baggern wie blöd und lügen am Telefon ..“  -- Männer Fraktion,  die Straßburger Rohmilch-Käse Auswahl. 


Eine Überraschung gab es für meine Frau. Neben den Desserts Gewürz-Zwetschgen (Waldhonig vom Odinstal / Grüntee-Eis / Limette ) und dem Charentais Melone vs Dulce-Schokolade / Süßholz / Verveine-Eis wurde uns ein drittes Alternativ Dessert angeboten. Creme Brülle mit Mango-Papaya Salat und selbst gemachtem Kokos Eis, frisch aus dem Paccojet, wie uns Frau Stehr nach dem Menü bei einer netten Plauderei verriet. Das Eis


 war der Hammer, am Gaumen nach Passionsfrucht erinnernd, unheimlich cremig und zart schmelzend, nach dem "hinunter beamen" kam ein aufdringlicher, aber keineswegs negativer, Kokos-Geschmack. Dazu die unterschiedlichen Temperaturen und diverse Zustände. Erneut großes Kino.



Wir bekamen zeitgleich unseren käsigen Abschluß.


 Ich konnte mir wirklich keinen merken, bis auf den stark nach Ziegenstall riechenden französischen und stark an Ziegenmilch im Geschmack erinnernder Käse putzte ich die Platte komplett weg. Borgi musste kämpfen und ließ einige kleine Stückchen übrig, ich glaube er war papp satt und schaute verliebt, mit seiner Nase im Glas hängend, in seinen Dessertwein, welcher nach Honig, Rosinen und den Atlantik erinnerte.



Danach gab es noch Petit Four, Eis am Stiel

Petit Four

sowie kleine Naschereien in Formvon Praline und Gelee.



Fazit:

Ich pendle insgesamt zwischen 4 und 5 Sternen, ich vermisste etwas die sättigenden Beilagen, das Brot war sensationell, sollte aber lediglich nettes und unterstützendes Beiwerk sein. Wir sind beim Admiral immer noch (auch von den Inhabern gerne so gesehen) in der Rubrik: kreative regionale Küche/Landhausküche mit internationalen Einflüssen.

Die Weinreise bei mir (inkl. des sensationellen Dessertweines) wurde lediglich mit 26 Euro berechnet, ich hatte mich vorab auf ein, zwei schöne rote Weinchen eingestellt, ließ mich dann vom Borgfelder-Wahnisnn positiv im Laufe des Abends anstecken und verzichtete auf die restlichen begleitenden Weine, um so dem Hamburger Dauerrivalen, bei dem vor unseren Augen dekantierten Weißwein Burgunder - im Holzfass ausgebaut aus der französischen Bretagne (hoffentlich richtig gemerkt), mit knappen 100 Euro der teuerste Wein des Abends, zu helfen. Aber auch die Empfehlung (die letzte Flasche) 2007er Riesling aus Maikammer ließen die Weine aus der Weinreise leicht blass aussehen. Ein Vergleich wie: David gegen Goliath, oder Bremen gegen die Erfinder -Stadt Mannheim, oder Vegesack gegen das Collini Center (hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass das Collini Center nach Fertigstellung das modernste Hochhaus Deutschlands war und noch ist ? )

Eine Empfehlung – und hoffen auf ein erneutes Treffen, gerne auch in erweiterter Runde. ;-)
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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