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GastroGuide-User: manowar02
hat Maier-Wirt in 85120 Hepberg bewertet.
vor 5 Jahren
"Ein Teufelsschnitzel das den Teufel in sich hat, auch der Rest passt"
Verifiziert

Geschrieben am 02.05.2016 | Aktualisiert am 02.05.2016
Besucht am 24.04.2016
Es graupelt, es schneit, es scheint die Sonne. Das Wetter weiß nicht was es will. Spotzl schon, mal wieder was scharfes, wo auch scharf drin ist und Fleisch – Teufelsschnitzel beim Maierwirt, Lust drauf. Also aufgemacht nach Hepberg. An der Durchgangsstraße gelegen  kann man es nicht verfehlen. Es liegt am Eck von zwei Straßen und in der Nebenstraße gelegen befinden sich gegenüber ein paar Parkplätze. Für Menschen mit handicap wird es hier etwas schwierig. Es ist etwas schwierig hier, etwas an dem kleinen Hang angepasst und es gibt verschiedenste Stufen , sei es ins Lokal oder zu den Toiletten. Auch im Innenbereich gibt es erhöhte Bereiche.
 
Service
Wir wurden freundlich, wir sagen mal der Wirtin, begrüßt und uns wurde ein Tisch zugewiesen und die Kerze angezündet. Bekleidet war sie mit schwarzer Hose, weißer Bluse , auf der das Logo vom Lokal eingestickt ist. Sie reichte uns die Karten und fragte nach was wir trinken möchten. Gut, das Angebot kennen wir hier schon, ansonsten ist es uns lieber erst mal in der Karte zu checken was es überhaupt gibt. Die Getränke ließen nicht lange auf sich warten und sie erkundigte sich, ob wir schon gewählt hätten. Nach aufgeben der Bestellung gab es noch die Frage der Bedienung, ob wir auch einen Salat möchten. Klopfgeräusche aus der Küche und nach angenehmer Wartezeit kamen beide Gerichte an unseren Tisch und sie wünschte uns einen guten Appetit. Nach ein paar bissen von Spotzl meinte sie zu ihm, ob es nicht zu scharf wäre .  Auch unterm essen mussten wir auf eine Nachfrage, ob es den schmecken würde nicht verzichten. Leere Teller rasch bemerkt und sie meinte , ob es uns geschmeckt hätte, eine Frage ob es noch was sein darf blieb allerdings aus. Ein leeres Glas steht hier nicht lang ohne bemerkt zu werden, der Bezahlvorgang ging rasch über die Bühne und sie wünschte uns einen schönen Sonntag. Beim verlassen wurden wir noch freundlich verabschiedet. Was wir am heutigen Besuch nicht so schön fanden, das „ Kudern „ mit einer Freundin, Bekannten, keine Ahnung die mit der Familie zu Gast war. 4 Sterne
 
Essen
Die blaue Brauereimappe mit Klarsichthüllen ist nicht zu groß bestückt. Es gibt eine Tagesuppe, Salate, Grill –und Schnitzelgerichte, Fisch, was für den kleinen Hunger, Spezialitäten die auch aus Fleischgerichten bestehen, Brotzeiten und Nachspeisen. Die Speisekarte ist auch auf der HP nachzulesen – www.maier-wirt.de
 
Wir hatten zwei alkoholfreie Gutmann Weizen zu je 2,80 €, das Teufelsschnitzel scharf mit Peperoni und Käse überbacken dazu Pommes für 9,20 € und den „ Bierkutscherteller“ zarte Medaillons vom Schweinefilet, Butterspätzle, Rahmschmammerln und Röstzwiebeln für 11,60 €
 
Die Weizen kamen schön gekühlt und sehr gut eingeschenkt an den Tisch.
 
Das Teufelsschnitzel hält was es verspricht, Spotzl meinte mit Schweißperlen auf der Stirn- des muas a wida naus ( Rücksprache am nächsten Tag- es brend zwoamoi) . Das Schnitzel war klasse paniert, wellig gebraten, nicht fettig und richtig gut gewürzt als Schnitzel selber. Der Teufel wurde durch in Stücke geschnittene Habaneros herbeigeholt und das nicht sparsam. Einzig was spärlich vom Geschmack war , ist der Käse, hier könnte man etwas würzigeren nehmen. Die Pommes durften ein perfektes Bad in der Fritteuse nehmen, außen knusprig und innen schön weich. Salz war ideal vorhanden, passt.
 
Bierkutscherteller – Die 3 Stück Schweinemedaillons sehr zart und saftig gebraten und gut gewürzt. Die Soße bei den Rahmschwammerln hatte einen schönen würzigen Geschmack, war mit Zwiebeln verfeinert , mundete sehr nur die Einlage gefiel nicht so ganz. Wir vermuten hier schwer, Pilze aus Glas / Dose die sich so kaugummiartig beißen lassen.  Ist unser Verdacht, steht doch in der HP – wir verzichten in unserer Küche auf Fertigprodukte- . Das lässt uns zu den Röstzwiebeln kommen, wir können es nicht sagen. Aussehen wie von einem Fertigprodukt, geschmacklich leicht fettig , knusprig und nach Zwiebeln schmeckend.  Die Butterspätzle wurden in der Pfanne nochmals mit Butter leicht angeröstet, hatten die perfekte Menge an Salz bekommen, schöne Konsistenz und waren mit frischem Dill bestreut. Ungewöhnlich, aber störte uns nicht.
 
Uns hat es geschmeckt, Spotzl hat sein scharf bekommen, gerne wieder , 4 Sterne
 
Ambiente
Ein altes Gasthaus mit Schenke im Raum und dem davor liegenden gut besuchten  Stammtisch. Es ist hier alles mit hellem Holz eingerichtet, zum teil schon etwas abgenutzt. Die Tischplatten sehen relativ neu aus, wurden wohl mal ausgetauscht. Die Wände wurden in orange gestrichen, ein paar Bilder zieren die Wände und zur Deko gibt es künstliche Blumen. Diese finden sich auch auf dem Tisch wieder, dazu gibt es eine weiße Stabkerze, Salz-und Pfefferstreuer mit Zahnstocher in einem Ständer. Auf dem Tisch gibt es eine karierte Stoff- Mitteldecke und die Tische sind bereits mit Besteck und Papierservietten in rot-orange eingedeckt. Man ist hier in einem Dorf Gasthaus in dem es noch einen Stammtisch gibt, da erwartet man auch nichts großes. Für bayrische Gemütlichkeit passt es , 4 Sterne
 
Sauberkeit,

würden wir sagen , kann man auch in einem einfachen Gasthaus verlangen. Auf den Tischdecken befanden sich noch Spuren unserer „ Voresser“- nicht das wir jetzt Leute vorab zum essen hinschicken, nein Gäste , die vor uns dort gespeist haben. Auch mit dem Staubwischen und der Bodenpflege wird es hier nicht ganz so genau genommen. Das selbe verhält sich auf den Toiletten. Es ist jetzt nicht so schlimm, dass man hier nicht hingehen kann, es gibt aber Abzüge, 3 Sterne
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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