Besucht am 30.08.2017Besuchszeit: Abendessen 1 Personen
Madame hatte Besuch von einer Freundin, und die beiden verzogen sich zum örtlichen Italiener, um ungestört ratschen zu können. Ich hatte aber keine Lust, für mich allein zu kochen, und bei der Suche nach einer Alternative kam mir die Ankündigung des Bredeneeker Gasthauses in die Hände, dass dort Mittwochs Schnitzeltag sei. Auf der bekannten Suchmaschine fand ich auch einige begeisterte Kommentare, und so fuhr ich dorthin. Gegen 19:00 Uhr gab es auf dem hauseigenen Parkplatz noch keine Platzprobleme.
Der Eingang des Gasthauses war mit einem Schild zugestellt mit der lakonischen Inschrift „Biergarten“ und einem Pfeil nach links. Ich folgte dem gepflasterten Weg zur Rückseite des Hauses, wo auf einem ebenfalls gepflasterten Platz ein großes Zelt aufgebaut war. Darin, aber auch dahinter, standen etliche Tische, von denen nicht ganz die Hälfte besetzt war.
Bedienung
Zu diesem Zeitpunkt war kein Mitarbeiter des Hauses zu sehen, und so nahm ich an einem freien Tisch Platz. Dann kamen kurz hintereinander drei Bedienungen durch das Zelt. Sie alle brachten ihre Lasten an die verschiedenen Tische und verschwanden danach wieder, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Es dauerte eine Weile, bis eine Bedienung von mir Notiz nahm und mir die Speisekarte brachte. Auf ihre Frage, was es denn sein dürfe, erklärte ich, dass ich das Schnitzelbuffet versuchen wolle (pauschal 11,90 €) und bestellte dazu ein alkoholfreies Hefeweißbier (0,5l für 3,80 €). Dann sollte ich mich noch entscheiden, mit welcher der Schnitzelvariationen ich beginnen wolle, und ich wählte die Version mit Champignons in Rahm.
Die Bedienung bedankte sich, stellte dann zunächst einen Bierkrug mit Besteck und Servietten auf den Tisch und verschwand. Kurz darauf brachte sie das Weißbier, und nochmals wenige Minuten später servierte sie auch schon den Teller mit dem Schnitzel.
Die etwa sechs Damen im Service hatten wohl alle zumindest eine gewisse gastronomische Grundausbildung und waren ohne weiteres in der Lage, vier gefüllte Teller auf einmal zu transportieren. Aber ich konnte mehrfach beobachten, dass sie mit Tellern oder Gläsern in das Zelt kamen und nicht wirklich wussten, für welchen Tisch ihre Last bestimmt war.
Essen
Aus den verfügbaren Varianten hatte ich mir zum Auftakt das „Schnitzel mit Champignons in Rahm“ ausgesucht, das auch nach recht kurzer Zeit schon serviert wurde. Ein nicht sehr großes, paniertes Schnitzel mit sehr gleichmäßiger Bräunung lag auf einem Klecks heller Sauce mit Champignons, daneben war ein Klecks gemischter Salat platziert und eine nicht ganz kleine Menge Pommes frites. Die waren von der Sorte mit dem etwas größeren, rechteckigen Querschnitt, und waren einwandfrei heiß und knusprig.
Der Salat war bunt gemischt und mit einer schmackhaften Vinaigrette angerichtet. Beim Schnitzel jedoch war die Panierung so fest, dass sie sich kaum schneiden ließ, und auch das Fleisch war ziemlich fest. Wirklichen Fleischgeschmack konnte ich daran auch nicht erkennen, es kam mir aufgrund dieser Eigenschaften wie ein typisches Fritteusenschnitzel vor.
Während ich damit beschäftigt war, kamen mehrere Gäste mit halb leeren Tellern, durchquerten das Zelt und stellten sich bei einer kleinen Hütte an, die das Schild „Grill-Ecke“ trug. Wenig später kamen sie dann mit neuen Schnitzeln auf ihren Tellern zurück.
Als ich dann das Schnitzel verzehrt hatte, fragte ich eine Bedienung, wie es denn weiter gehe, und sie bestätigte meine Vermutung, dass der Nachschub an der „Grill-Ecke“ zu beziehen sei. Also ging ich dorthin, wurde von dem dort tätigen Mitarbeiter gefragt, welche Sauce es denn zum nächsten Schnitzel sein solle, und bestellte Jägersauce. Er nahm dann mit der Grillzange zwei kleine Schnitzel aus einem Behälter und gab sie in eine große Pfanne von ca. 1m Durchmesser, die zu etwa 8 cm Höhe mit heißem Fett gefüllt war. Während die Fleischstücke dort erhitzt wurden, kam aus einem der zahlreichen Saucenbehälter ein Schlag auf meinen Teller, dann wurden die Schnitzel darauf gelegt.
Wie angesichts dieser Behandlung kaum anders zu erwarten waren die Schnitzel und ihre Panierung genauso fest wie beim ersten Stück. Die mir etwas dubios vorkommende Sauce tat ein Übriges („Alle Saucen sind hausgemacht“), ich verzichtete nach dem ersten Stück mit Rücksicht auf meinen Magen auf weitere Zufuhr, bezahlte und verließ die Lokalität.
Bleibt zu erwähnen, dass ein nicht unerheblicher Teil der anderen Gäste wohl routinierte „XXL-Esser“ mit dem typischen Wulstbug waren, die waren dort sicher bestens aufgehoben.
Ambiente und Sauberkeit
Gartentische und –Stühle waren im Zelt und auf der Freifläche dahinter aufgestellt, zum Teil Kunststoff-Stapelsessel in Grün. Auf den Tischen stand jeweils ein umgedrehter Blumentopf auf einem Unterteller, der als Aschenbecher diente. Durch das Arrangement im Zelt wurde die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern unterlaufen, denn man war ja „im Freien“.
Auch bezüglich der allgemeinen Sauberkeit war dies deutlich eine Freiluftveranstaltung, durch die ständig offenen Tore an der Vorder- und Rückseite wurden trockene Blätter etc. hereingeweht und auch an Insekten mangelte es nicht. Allerdings waren Teller, Gläser und Besteck einwandfrei sauber.
Madame hatte Besuch von einer Freundin, und die beiden verzogen sich zum örtlichen Italiener, um ungestört ratschen zu können. Ich hatte aber keine Lust, für mich allein zu kochen, und bei der Suche nach einer Alternative kam mir die Ankündigung des Bredeneeker Gasthauses in die Hände, dass dort Mittwochs Schnitzeltag sei. Auf der bekannten Suchmaschine fand ich auch einige begeisterte Kommentare, und so fuhr ich dorthin. Gegen 19:00 Uhr gab es auf dem hauseigenen Parkplatz noch keine Platzprobleme.
Der Eingang des... mehr lesen
2.0 stars -
"Dieses Gasthaus ist nichts für mich" stekisMadame hatte Besuch von einer Freundin, und die beiden verzogen sich zum örtlichen Italiener, um ungestört ratschen zu können. Ich hatte aber keine Lust, für mich allein zu kochen, und bei der Suche nach einer Alternative kam mir die Ankündigung des Bredeneeker Gasthauses in die Hände, dass dort Mittwochs Schnitzeltag sei. Auf der bekannten Suchmaschine fand ich auch einige begeisterte Kommentare, und so fuhr ich dorthin. Gegen 19:00 Uhr gab es auf dem hauseigenen Parkplatz noch keine Platzprobleme.
Der Eingang des
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Der Eingang des Gasthauses war mit einem Schild zugestellt mit der lakonischen Inschrift „Biergarten“ und einem Pfeil nach links. Ich folgte dem gepflasterten Weg zur Rückseite des Hauses, wo auf einem ebenfalls gepflasterten Platz ein großes Zelt aufgebaut war. Darin, aber auch dahinter, standen etliche Tische, von denen nicht ganz die Hälfte besetzt war.
Bedienung
Zu diesem Zeitpunkt war kein Mitarbeiter des Hauses zu sehen, und so nahm ich an einem freien Tisch Platz. Dann kamen kurz hintereinander drei Bedienungen durch das Zelt. Sie alle brachten ihre Lasten an die verschiedenen Tische und verschwanden danach wieder, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Es dauerte eine Weile, bis eine Bedienung von mir Notiz nahm und mir die Speisekarte brachte. Auf ihre Frage, was es denn sein dürfe, erklärte ich, dass ich das Schnitzelbuffet versuchen wolle (pauschal 11,90 €) und bestellte dazu ein alkoholfreies Hefeweißbier (0,5l für 3,80 €). Dann sollte ich mich noch entscheiden, mit welcher der Schnitzelvariationen ich beginnen wolle, und ich wählte die Version mit Champignons in Rahm.
Die Bedienung bedankte sich, stellte dann zunächst einen Bierkrug mit Besteck und Servietten auf den Tisch und verschwand. Kurz darauf brachte sie das Weißbier, und nochmals wenige Minuten später servierte sie auch schon den Teller mit dem Schnitzel.
Die etwa sechs Damen im Service hatten wohl alle zumindest eine gewisse gastronomische Grundausbildung und waren ohne weiteres in der Lage, vier gefüllte Teller auf einmal zu transportieren. Aber ich konnte mehrfach beobachten, dass sie mit Tellern oder Gläsern in das Zelt kamen und nicht wirklich wussten, für welchen Tisch ihre Last bestimmt war.
Essen
Aus den verfügbaren Varianten hatte ich mir zum Auftakt das „Schnitzel mit Champignons in Rahm“ ausgesucht, das auch nach recht kurzer Zeit schon serviert wurde. Ein nicht sehr großes, paniertes Schnitzel mit sehr gleichmäßiger Bräunung lag auf einem Klecks heller Sauce mit Champignons, daneben war ein Klecks gemischter Salat platziert und eine nicht ganz kleine Menge Pommes frites. Die waren von der Sorte mit dem etwas größeren, rechteckigen Querschnitt, und waren einwandfrei heiß und knusprig.
Der Salat war bunt gemischt und mit einer schmackhaften Vinaigrette angerichtet. Beim Schnitzel jedoch war die Panierung so fest, dass sie sich kaum schneiden ließ, und auch das Fleisch war ziemlich fest. Wirklichen Fleischgeschmack konnte ich daran auch nicht erkennen, es kam mir aufgrund dieser Eigenschaften wie ein typisches Fritteusenschnitzel vor.
Während ich damit beschäftigt war, kamen mehrere Gäste mit halb leeren Tellern, durchquerten das Zelt und stellten sich bei einer kleinen Hütte an, die das Schild „Grill-Ecke“ trug. Wenig später kamen sie dann mit neuen Schnitzeln auf ihren Tellern zurück.
Als ich dann das Schnitzel verzehrt hatte, fragte ich eine Bedienung, wie es denn weiter gehe, und sie bestätigte meine Vermutung, dass der Nachschub an der „Grill-Ecke“ zu beziehen sei. Also ging ich dorthin, wurde von dem dort tätigen Mitarbeiter gefragt, welche Sauce es denn zum nächsten Schnitzel sein solle, und bestellte Jägersauce. Er nahm dann mit der Grillzange zwei kleine Schnitzel aus einem Behälter und gab sie in eine große Pfanne von ca. 1m Durchmesser, die zu etwa 8 cm Höhe mit heißem Fett gefüllt war. Während die Fleischstücke dort erhitzt wurden, kam aus einem der zahlreichen Saucenbehälter ein Schlag auf meinen Teller, dann wurden die Schnitzel darauf gelegt.
Wie angesichts dieser Behandlung kaum anders zu erwarten waren die Schnitzel und ihre Panierung genauso fest wie beim ersten Stück. Die mir etwas dubios vorkommende Sauce tat ein Übriges („Alle Saucen sind hausgemacht“), ich verzichtete nach dem ersten Stück mit Rücksicht auf meinen Magen auf weitere Zufuhr, bezahlte und verließ die Lokalität.
Bleibt zu erwähnen, dass ein nicht unerheblicher Teil der anderen Gäste wohl routinierte „XXL-Esser“ mit dem typischen Wulstbug waren, die waren dort sicher bestens aufgehoben.
Ambiente und Sauberkeit
Gartentische und –Stühle waren im Zelt und auf der Freifläche dahinter aufgestellt, zum Teil Kunststoff-Stapelsessel in Grün. Auf den Tischen stand jeweils ein umgedrehter Blumentopf auf einem Unterteller, der als Aschenbecher diente. Durch das Arrangement im Zelt wurde die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern unterlaufen, denn man war ja „im Freien“.
Auch bezüglich der allgemeinen Sauberkeit war dies deutlich eine Freiluftveranstaltung, durch die ständig offenen Tore an der Vorder- und Rückseite wurden trockene Blätter etc. hereingeweht und auch an Insekten mangelte es nicht. Allerdings waren Teller, Gläser und Besteck einwandfrei sauber.