Pauly Saal
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Auguststr. 11–13, 10117 Berlin
Restaurant Bar Biergarten Sternerestaurant
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GastroGuide-User: DerBorgfelder
hat Pauly Saal in 10117 Berlin bewertet.
vor 5 Monaten
"Hält doppelt besser?"
Verifiziert

Geschrieben am 31.01.2020 | Aktualisiert am 01.02.2020
Besucht am 29.08.2019 Besuchszeit: Abendessen 1 Personen Rechnungsbetrag: 163 EUR
Im Pauly Saal habe ich 2019 zweimal gegessen und getrunken. Im Sommer kam ich allein und als einer der ersten Gäste. Es war heiß und so war nur der Garten geöffnet. Im trüben November begleitete mich eine Kollegin und wir waren am Ende des Abends im großen Speisesaal unter den letzten Gästen. Da die Rechnung des Novemberbesuches schon lange in der Buchhaltung ist, sind nur die wirtschaftlichen Daten der Premiere vermerkt.

Ein Wort noch zur durchaus beabsichtigen Doppelbewertung:
Wenn man ein Restaurant aus verschiedenen Blickwinkeln wahrnimmt, fallen die Unterschiede, aber auch die Konstanten besser auf.
Nachteil ist nur, dass die geneigte Leserschaft ein wenig Durchhaltevermögen benötigt...

Das Restaurant hat alles, was man gemeinhin in Berlin-Mitte erwartet: Coole Location, eine internationale Gästeschar (die nach dem Weiterziehen der Hipster überwiegend aus heftig knipsenden Foodies von Borgfeld bis Baikonur besteht und aus Geschäftsleuten, deren Spesenkonto die überzogenen Weinpreise herzlich egal sind), eine Service-Mannschaft, in deren Welt das hauseigene Konzept viel, sehr viel gilt, jedenfalls eindeutig mehr als das Wohlbefinden der Gäste und eigentlich eine exaltierte Küche. Die allerdings ist in der Auguststraße mit dem Weggang des für starke Aromen stehenden Arne Anker passé. Nachfolger Dirk Gieselmann steht entsprechend seinem exzellenten Werdegang für eine behutsam modernisierte, aber im Kern sehr klassische französische Küche, die primär auf Harmonie, weniger auf Kontrast setzt. Das ist beileibe nicht schlecht. Es muss nicht immer „Boah! Ey, Alter!“ sein; das „Mmmmmmh...OMG! Ist das lecker!“ kann genauso in die kulinarische Glückseligkeit führen.
Den Weg dorthin war im Pauly Saal leider ein klein wenig holprig.

Was sicher nicht am Ambiente lag, im Gegenteil. Mich begeistert der hohe Turnsaal der ehemaligen jüdischen Mädchenschule mit seiner hohen braunen Wandverfliesung, den mit grünem Samt bezogenen, dick gepolsterten Sesseln und Bänken vor den klassisch eingedeckten Tischen und den extravaganten dreistöckigen Kronleuchtern. Und natürlich die vielen kleinen und großen ironischen Brechungen, von denen die größte natürlich die ikonische Comic-Rakete an der Schmalseite ist, 

hinter deren horizontaler Verglasung die Küchenmannschaft konzentriert werkelt. Auf der gegenüberliegenden Seite erinnern die langen Vertikalfenster im oberen Bereich fast an eine Kirchenarchitektur.

Im Foyer vor der Kathedrale des guten Geschmacks wird man nicht nur begrüßt und lässt seine Garderobe in - wenn ich richtig gesehen habe - verschlossene Schränke verwahren. Man kann auch stilvoll warten, z.B. auf die leicht verspätete Kollegin (Oder hatte ich wieder eine falsche Zeit vorgegeben? Das Alter...). Und hat dabei sogleich einen guten Blick in die wirklich heimelige Bar, die einerseits mit herüber wehenden Swing wie direkt aus den Zwanzigern importiert wirkt, andererseits aber unglaublich lässig und zeitgemäß ist. Hut ab, tolle Atmosphäre!
Der der ehemalige Pausenhof (fast) nicht nachsteht. Denn eine so erstaunlich ruhige, grüne Oase hätte ich hier nun wahrlich nicht erwartet. 


Hinsetzen, ausatmen, zur Ruhe kommen (gelegentlich fährt ein Anwohner gesittet hinter dem Zaun entlang). Sogleich fallen die ebenfalls übergroßen Pop-Art-Plastiken ins erheiterte Auge. 

Herrlich! Und dann irritiert sein, dass tatsächlich das härteste, offenbar ebenfalls einer Zeitreise entsprungene Metallmobiliar die eigene Sitzfläche malträtiert. 

Aber ist das nicht wunderbar authentisch, so mit diesen alten Lackresten? Nein, das ist indiskutabel und der beste Beweis, dass hier das „Konzept“ mehr Bedeutung hat, als die Behaglichkeit der Gäste. Immerhin, auf den alten Schulstühlen liegen homöopathische Sitzkissen. Drei oder vier davon an den umliegenden Tischen zusammen geklaubt und es wird einigermaßen erträglich. Auch die Holztische scheinen noch aus der ehemaligen Schule zu stammen, die nach der Schließung durch die Nazis dann in der DDR wieder eröffnet und noch bis 1996 genutzt wurde. Draußen unter der mächtigen Eiche wären weiße Decken fehl am Platze gewesen, aber schön eingedeckt ist auch hier.

Die große Service-Mannschaft kam wechselnd an den Tisch, manche waren freundlich und bemüht, andere weniger. Auffällig war eine gewisse Desorganisation. Im Sommer - bei übersichtlicher Auslastung - ging es noch. Beim zweiten Besuch dagegen hatten wir uns gewehrt, zu zweit direkt neben eine Firmenfeier gesetzt zu werden. Dann erhielten wir eine Eckbank an der Servicestation und bekamen so die eine oder andere Verwirrung mit - nebst einigen Zickereien innerhalb des Teams. Der unruhige Platz an der Kreuzung zweier Laufwege hat mich nicht gestört, es herrscht hier sowieso ein recht hoher Geräuschpegel, aber auf eine, wie ich finde, gute, lebendige Art, so ein Bienenkorbgesumme. Natürlich sprechen die jungen Leute angesichts des hohen Anteils an internationalen Gästen englisch. Manche auch nur das und entschuldigen sich für ihre fehlenden Deutschkenntnisse. Aber auf eine so formelhafte Weise, dass eine Verbesserung der Sprachkenntnisse auch nicht wirklich angestrebt erschien. Das fand ich im Layla viel charmanter, wo jede und jeder es soweit auf deutsch versuchte, wie es ging und dann wechselte. „Schlimm“ ist das nicht, da auch genügend anderes Personal da ist. Aber schade, weil es zumindest meine Möglichkeiten für Nachfragen, Wünsche oder auch Rückmeldungen einschränkt. Gerade mit dem Barkeeper und dem Sommelier möchte man sich als (Einzel-)Gast doch etwas austauschen. Wobei Kommunikation nicht wirklich im Fokus des Service steht; hier soll verkauft werden und gerne auch die teuren Flaschen. Gleich dreimal stand der finnische Weinfachmann am Tisch und drängte auf eine Bestellung. Andererseits auch kein großes Wunder, denn die Küche legte ein ähnliches Tempo vor. Als wir nach 15, vielleicht 20 Minuten ohne Abstimmung Amuse, Brot und Butter und auch schon den ersten Gang hinter uns hatten, bat ich beim Restaurantleiter doch nachdrücklich um Entschleunigung. Was dann gut klappte und auch sonst wurde die Arbeit ordentlich erledigt. Positiv ist schließlich anzumerken, dass der Service unsere, allein schon zeitlich nicht eingeplanten Antworten auf die geschäftsmäßige Frage nach der Zufriedenheit kurzerhand abwürgte und anbot, dass der Chef am Ende des Abends selbst an den Tisch komme werde. Was Herr Gieselmann dann auch tat und sich Zeit für unser Feedback nahm.

Bei meinem sommerlichen Besuch startete ich so gut wie gar nicht süß mit einem Aviation, also nur Maraschino-Likör und Crème de Violette als Zuckerquellen im Sour. Der hübsche Cocktail wurde „with bubbles“ angekündigt, also mit Champagner aufgegossen. Nur leider fehlte das Prickeln dann völlig. Meine Reklamation brachte mir immerhin die Gesellschaft einer jungen Barkeeperin ein, die mir, an meine Tischplatte geklammert, in der Hocke langwierig erklärte, warum das so sein müsse. Mal unterstellt, ich habe sie korrekt verstanden, s.o. Wir einigten uns friedlich auf einen neuen Versuch, aber in der klassischen Variante. Wunderbar ausbalanciert, das ist ja die Kunst bei den Sours und auch nur einmal auf der Rechnung (12€). Ganz glücklich war ich indes nicht und bestellte daher beim Zweitbesuch erneut die Schaumwein-Version, sprach den Barkeeper aber vorher darauf an. Und Zack! schon perlte es ganz wunderbar im Glas und drängte die leichte Seifigkeit des Veilchen-Likörs schön zurück. Was ein Champagner so alles vermag, wenn er nicht abgestanden serviert wird - toll, was?

Beim Ausflug in den Garten stand nur ein abschließendes 5-Gang-Menü für recht teure 115€ im Angebot. (Im Spätherbst hatte man immerhin bei drei Gängen Alternativen und Alba-Trüffel als Aufpreisvariante.)
Vorher kamen mit dem Wasser (Preussenquelle, 6,5€) blitzschnell zwei Brote auf den Tisch. 

Hatte mich im NoName das warme, aromatische Backwerk begeistert (Kikillus kocht übrigens gerade in Singapur), war es hier kalt und ganz o.k. Auch die neben der Zitrus-Butter gereichte Oliven-Tapenade war nicht schlecht, nur „normal“. Aber das ist eigentlich nicht die Erwartungshaltung an Sternegastronomie.

Die Küche setzte die erste Duftmarke mit einem Bouillabaisse-Sabayon, der mit Süffigkeit und vollem Umami zum Lippenlecken gut war. Zudem feine Gemüsewürfel und ein Brotchip mit Estragoncrème für etwas Biss.

Farbenfroh startete das Menü mit Makrele, die in Salzlake gebeizt und dann geflämmt wurde. 

Das brachte wohl temperiert kräftigen Geschmack bei zarter Konsistenz. Die vielfältige Begleitung - Beete-Brunoise, süßer knackiger Apfel, Tomate als leicht pikantes Puder und klarer weißer Schaum, Basilikumöl - setzten eine Vielzahl von Geschmacksakzente, wobei der fette Fisch stets Hauptdarsteller blieb. Sehr gut. Ach so, Kaviar war in diesem Potpourri auch vertreten. Der tat nichts, überhaupt nichts, weil die Salzigkeit schon durch durch die gebeizte Makrele vertreten war. Schade um das (hier) verschenkte Produkt.

Weiter ging’s mit einem Surf‘n‘turf von Flusskrebs und und Kalbskopf, modisch im Napf serviert. 

Die Schalentiere kamen aus dem heimischen Tiergarten, man las schon darüber. Viel wichtiger als die regionale Nutzung der invasiven Art (Das nennt man wohl aus der Not eine Tugend machen.) ist der Umstand, dass die kleinen Schwänze nichts mit der aus Supermärkten bekannten, konservierten Ware zu tun hatten. Groß und sehr zart, mit einem Eigengeschmack, der auch mit Sellerieschaum und feinen Perlgraupen wahrnehmbar blieb. Gegen den hier umstrittenen, von mir sehr geschätzten collagenreichen Kalbskopf war das dann schon schwerer, der als Unterlage deutlich sauer und auch leicht pikant daherkam.

Als Fischgang „schwamm“ ein noch glasig pochierter Lachs mit Kartoffelschuppen vorbei. 

Stark im Geschmack, musste er doch gegen die intensive Ratatouille-Emulsion kämpfen. Bei den Beilagen aus Pfifferlingen, kleinen weißen Bohnen und Mangold konnte ich den geschmacklichen Zusammenhang nicht recht erkennen. Das grüne Blattgemüse war zudem mit Löffel und Gabel nur schwer zu zerteilen, so blieb es mir als fast nur ein großer Happen unangenehm in Erinnerung.

Genau wie die Sehne im Fleischgang. Die Tranchen von der Taubenbrust waren sehr zart, 

hätten aber durch eine nicht so weiche Haut noch gewonnen. Als zweite Variation war pikant gewürztes Keulenfleisch in einer Art Armer Ritter ausgebacken worden. Diese kreative Idee litt unter überraschend schwachen Beilagen. Die stark gegrillte rote Birne war hauptsächlich sauer ohne Fruchtaroma und auch bei der separat angegossenen Barbecue-Soße 

war das Raucharoma einer starken Bitterkeit gewichen, die alle süßen Noten platt machte. Dafür blieb das frittierte Salbeiblatt ohne Wirkung. Die Zwiebel war halt Zwiebel.
Ein eher schwächerer Gang.

Ausnahmsweise wollte ich bei der Nachspeise zuschlagen, denn einen Vacherin glacé gibt es auch nicht alle Tage. Das mit Eis oder Crème Chantilly gefüllte Baiserbauwerk  gehört zum Kanon der klassischen Patisserie und wurde natürlich von einer fruchtsüßen Riesling-Auslese standesgemäß begleitet. 18€ für den 0,1l-Fingerhut schien mir erst sehr hoch gegriffen, gemessen an den aktuellen Internetpreisen liegt der Faktor aber bei ca. 3.
Statt der (erhofften) Dessert-Herrlichkeit alter Tage kam dann eine dekonstruierte Variante. 

Die Limetten-Meringue hatte eine frische Säure, die es angesichts der etwas sparsamen Crème-Tupfen gar nicht gebraucht hätte. Zumal Johannisbeeren (Cassis-Eis, Baiser und natur) geschmacklich lange dominierten und auch dem guten Riesling kaum Chance ließen. Erst mit dem Kaffee-Eis wurde es dann insgesamt harmonisch. Etwas Unausgewogenheit und viel enttäuschte Erwartung führten dazu, dass ich in dieser „zerschmetterten“ Variante keinen wirklichen Mehrwert erkennen konnte.

Von Antony gab es zum Abschluss gewohnt gut gereiften Epoisses, Roquefort und Livarot Colonel. 

Kürbismarmelade und Zwiebelchutney schmeckten tadellos. Das Früchtebrot war angeröstet, aber trocken. Immer wieder so kleine Stolperer.

Da war es schon fast klar, dass die Bar keine After-Dinner-Cocktails auf Minzbasis anbot. Der Brandy Alexander (12€) tröstete.

Passte alles in allem zu diesem irgendwie doch nicht so ganz passenden Besuch. Immerhin wollte ich dem Pauly-Saal gern eine zweite Chance einräumen.

Und so konnten sich die Kollegin und ich uns nach feuchter Anreise zunächst sehr knuspriges Baguette und Sauerteigbrot schmecken lassen. 

Die Tapenade war diesmal viel intensiver, aber nicht zu salzig und wirklich gut gefiel mir die Butter mit crunchigen Buchweizen. Weil wir mit soviel Muße am Quatschten waren, bekamen wir sogar einen Nachschlag, wenn auch erst auf Nachfrage.

Die Küche grüßte aus der France profonde mit einem saftigen Ochsen-Paté nebst halbem Wachtel-Ei, einer Sauce Tatar und feinen Perlgraupen. 

Rustikal und fein zugleich und ein klares Bekenntnis zu den ländlichen Wurzeln jeglicher (Hoch)küche.

Die intensiv getrüffelte Pâté en croute von Maispoularde, Kalbsbries und Foie Gras griff diese Ankündigung sogleich auf. 

Die reichhaltigen Füllungen konnten einzeln und auch im Zusammenspiel überzeugen; leider war das Geflügelbrustfleisch recht trocken. Die Begleiter hinterließen einen zwiespältigen Eindruck. Granatapfel als Reduktion blieb geschmacklich schwach, dafür harmonierten die Kerne schön mit den Pistazien und dem Gelee der Pastete. Ebenso gefiel die Remoulade mit eingearbeiteten knackig-frischen Selleriewürfelchen. Die im Plural angekündigten schwarzen Walnüsse entpuppten sich als eine dünne Scheibe, was ich nicht aus Geiz anspreche. Es fällt halt nur schwer zu kombinieren, wenn der üppige Hauptpart zu knapp bemessene Aroma-Mitspieler hat. Schon sehr lecker, aber es wäre sicher noch besser gegangen.

Es folgte eine geschmacklich durchaus gelungene, aber sehr feste Hummer-Mousseline,

die doch eher etwas fluffig daherkommen sollte. Zudem irritierte mich eine grenzwertige Salzigkeit, die aus der Zutatenliste nicht zu erklären war. Die Krustentier-Bisque, ganz frischer Spinat und Hummerfleisch waren gut, allerdings auch nicht zum Niederknien. Wieder ein gelungenes, aber eben nicht ganz fehlerloses Gericht.

Nichts zu meckern hatte ich dann tatsächlich mal bei der Kastanien-Velouté, der eingelegte Pilzen und ein lockerer (!) Blumenkohl-Flan sehr harmonisch weitere Geschmacksrichtungen hinzufügten. 

Wirklich toll die Borettane-Zwiebeln, die in mehreren Variation unterschiedliche Knackigkeit erzeugten. Spannend, wie sich die Texturen ablösten. Absolut lohnend auch das Zusatz-Invest in frisch gehobelte weiße Trüffel aus Alba. 

Absoluter Wohlfühlteller.

Und auch der Fleischgang präsentierte französische Kochkunst par excellence. 

Der Rehrücken rosa und einfach perfekt, Pastinake in Texturen von roh über mariniert bis zum knusprigen Chip, ein Schaum von Haferwurzel, der auch genauso schmeckte, dann krachende geröstete Haselnüsse voller Aroma, fluffige Pariser Gnocchi und eine schokoladige Sauce Grand Veneur, 

die im genau richtigen Moment herb-würzig auf sich aufmerksam machte.
Mit dem Wild wechselten wir von unserem Chablis 1er Cru zu einem bezahlbaren Pinot, natürlich auch aus dem Burgund.

Statt Dessert kam wieder sehr gut gereifte Ware 

von Meister Antony, vermutlich aus der Ferne beeinflusst durch einen portalbekannten Asketen, der wenige Tage vorher beim Besuch des Hannoveraner Schicki-Italieners eigentlich heldenhaft auf das Dessert verzichteten wollte. Hat halt nicht geklappt.
Karamellisierte Walnüsse, ein pikantes Kürbis-Chutney und eine Lauch(!)-Marmelade schmeckten ebenso vorzüglich, wie der mit Armagnac gespritete Vin muté.

Chef Dirk Gieselmann spendierte am Tisch dann noch einen P.X. von Williams and Humbert (12 Jahre) und nahm unsere Rückmeldung im Übrigen recht schmallippig auf.
Es gab aber ja auch nicht wirklich viel zu meckern, sieht man von immer wieder auftauchenden Nachlässigkeiten ab. Aber eben auch zu wenig uneingeschränkt zu feiern. Passte alles, gutes Handwerk, nur bis auf das Reh wenig im Gedächtnis geblieben. Gelungen zwar, aber meist nicht perfekt in Produkt und Ausführung. Berlin-Mitte ist eben doch weit weg von Heppingen, wo in Steinheuers Zur Alten Post die perfekte Harmonie nicht nur gesucht, sondern auch auf vielen Tellern gefunden wurde. Aber von den dortigen Erlebnissen vor und neben dem Kamin berichte ich zu gegebener Zeit...
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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