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GastroGuide-User: konnie
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vor 5 Jahren
"Das Burg-Café in Alken fiel uns be..."

Geschrieben am 04.09.2014
Das Burg-Café in Alken fiel uns beim Vorbeifahren auf. Es war Nachmittag, wir hatten Kaffeedurst. So stellten wir unseren Wagen an der Mosel ab und betraten das Café.

Es war riesig, einige Tische frei. So gingen wir zuerst an die Kuchentheke. Unmengen leckerer Torten warteten auf die Gäste. Gar nicht so leicht, sich zu entscheiden. Schließlich fanden wir das für uns Passende. Die freundliche Dame hinter dem Tresen fragte, ob sie uns die Teller mitgeben könne, da es recht voll sei und die Bedienungen kaum hinterher kämen. Mein Begleiter nahm die Teller mit.

Ich ging voran und schaute nach einem Tisch. Zufällig sah ich, wie im Wintergarten, mit direktem Blick auf die Mosel, gerade jemand aufstand. Ich steuerte direkt auf den Tisch zu. Dort angekommen, wurde er bereits von einem Kellner abgeräumt – einem netten Italiener, wie wir später feststellten. Unsere Kaffeebestellung nahm er gleich auf.

So warteten wir nicht allzu lange auf unsere Getränke, den Kuchen hatten wir mitgebracht. Draußen regnete es, wir saßen drinnen, schauten auf das Wasser und die Landschaft drum herum. Schön war es hier schon.

Der Kuchen war absolut lecker, wirklich empfehlenswert. Zudem hatte ich neben der Kuchentheke eine weitere Theke entdeckt, an der hausgefertigte Pralinen verkauft wurden, zu einem für diese Köstlichkeiten sehr guten Preis. Also ging ich zum Abschluss des Besuchs noch einmal in den Verkaufsraum und ließ mir eine Auswahl köstlicher Pralinen zusammenstellen. Einige habe ich noch, sie werden nach und nach gegessen. Hmm… Schade, dass das Café so weit weg von zu Hause ist.

Das Burg-Café ist riesig, mit ca. 200 Sitzplätzen in verschiedenen Räumen. Man führt zudem einen Hotelbetrieb, auch für Busgruppen. Der hinterste Raum ist als Restaurant, für Hausgäste und Besucher, gedacht. Die vorderen Räume haben allesamt einen schönen Blick auf die Mosel. Sicherlich eher ein Massenbetrieb. Trotzdem saßen wir einigermaßen entspannt in dem Wintergarten. Auf die Fülle der Gäste ist man eingestellt, es ist genügend Personal vorhanden. Gefühlt haben wir den Altersdurchschnitt der Besucher gesenkt – dabei sind wir längst jenseits der 20 :-))

Einen Besuch des Cafés können wir empfehlen. Trotz der Fülle, die für das Haus spricht, haben wir nicht allzu lange warten müssen. Naschkatzen sollten die Pralinen nicht verpassen.


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