Waikiki Sport
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An den Sportanlagen 1, 02699 Königswartha
Imbiss Partyservice Gaststätte
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GastroGuide-User: Jenome
einen Beitrag zum Waikiki Sport in 02699 Königswartha geschrieben.
vor 6 Jahren
"Sportlerklause heißt jetzt Waikiki"

Geschrieben am 03.11.2015
Die Zukunft der Gaststätte am Sportplatz ist sicher. Die neue Chefin ist in Königswartha bereits gut bekannt. 

Gabi Härtel bleibt bescheiden. Eigentlich will sie ja gar nicht in die Zeitung, weil sie doch erst einmal sehen muss, wie es läuft. Seit dem 1. Oktober betreibt die 54-Jährige die Sportlerklause beim Königswarthaer Sportverein 1990. Und nicht nur das. Sie hat die gesamte gastronomische Bewirtschaftung des Hauses übernommen. Dafür hat sie bereits einiges in der Küche und im Gastraum verändert.


Für die Gemeinderäte ist das eine gute Entscheidung. Denn Gabi Härtel hat einen Namen in Königswartha, sagt auch Königswarthas Bürgermeister Swen Nowotny. 20 Jahre hat sie ihre Gaststätte „Waikiki“ am Penny-Markt betrieben, bevor sie sie dann doch im Januar dieses Jahres schloss. Seit 2008 ist sie mit der Gastronomie im Waldbad Niesendorf präsent. Zwei ihrer Mitarbeiterinnen brachten sie nun auf die Idee, die Sportlergaststätte zu übernehmen. Ein Jahr wurde diese von einem Gastwirt aus Lohsa betrieben. Doch für ihn rechnete sich das Vorhaben nicht. Und so schloss er sie nach einem Jahr wieder, und es stand die Frage, wie es weiter geht. Nun hat die neue Betreiberin ihren beiden Mitarbeiterinnen Carmen Noack und Beatrice Hettmann die Möglichkeit gegeben, sich etwas aufzubauen. Die eine im Service und verantwortlich für die Planung, die andere in der Küche, denn auch in Niesendorf hat Beatrice Hettmann gekocht. Was den Frauen besonders gefällt, ist die Zusammenarbeit mit dem Sportverein. „Wir hatten eine sehr schöne Eröffnungsfeier, und auch die ersten Fußball-Heimspiele der Männermannschaft haben wir bereits gastronomisch betreut. Wir freuen uns als Team vom Waikiki, wieder in Königswartha für die Leute da zu sein“, sagt Gabi Härtel. Denn den Namen hat die freundliche Frau mitgenommen.

Dabei wird nun auf verschiedenen Schienen gearbeitet. Für den sportlichen Bereich wird bei Wettkämpfen und Turnieren eine „kurze Karte“, die eben auch mit Bockwurst und Pommes funktioniert und im Außenbereich angeboten wird, vorbereitet. Doch die Frauen freuen sich auch über die Gäste, die einfach mal schön speisen wollen, zum Beispiel am Sonntagmittag. Anmeldungen für verschiedene Feiern stehen für November und Dezember im Plan. Dabei wird darauf geachtet, dass zu den Terminen keine Fußballspiele stattfinden. Doch neben den Veranstaltungen setzt die Chefin auch auf die Gäste, die einfach mal so vorbeischauen. Dafür hat sie extra Clubsessel angeschafft, die sehr bequem sind und zum Schwatz einladen. Vorstellbar wäre es, hier Stammtische zu etablieren. Auch über den Besuch von anderen Vereinen der Gemeinde würden sich die Frauen freuen. Ideen für den Jahresverlauf hat Gabi Härtel viele. Sie wird sehen, was sich umsetzen lässt. Im Januar könnte es einen Brunch geben und im März vielleicht eine Frauentagsfeier, überlegt sie.

Für den Sportverein sind die Mitarbeiterinnen auch außerhalb der Öffnungszeiten, die auch erst einmal probeweise angesetzt sind, da. Das heißt, wenn zum Beispiel die Kinder ein Turnier haben, werden sie in Absprache mit dem Verein auch versorgt. „Das wird wirklich gut koordiniert“, lobt Gabi Härtel. Sie hofft, dass es ihre beiden Mitarbeiterinnen schaffen, viele Leute herzulocken. Schließlich haben sich die beiden Frauen aus Königswartha damit einen Arbeitsplatz am Wohnort geschaffen. Den zu halten, braucht es den Besuch der anderen Einwohner. Und darauf hoffen sie.

Öffnungszeiten: Mittwoch ab 17 Uhr, Donnerstag ab 15 Uhr, Freitag, Sonnabend ab 16 Uhr, Sonntag ab 11 Uhr
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Quelle: Sächsische Zeitung Ausgabe Bautzen von Kerstin Fiedler


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