Copper Bowl
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Marktplatz 4, 73728 Esslingen am Neckar
Restaurant Partyservice Take Away
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GastroGuide-User: carpe.diem
hat Copper Bowl in 73728 Esslingen am Neckar bewertet.
vor 4 Jahren
"Vegan, Vegetarisches Restaurant mit authentisch südindischer Küche"
Verifiziert

Geschrieben am 26.05.2017 | Aktualisiert am 26.05.2017
Besucht am 25.05.2017 Besuchszeit: Abendessen 1 Personen Rechnungsbetrag: 20 EUR
Fazit (für schnelle LeserInnen vorab)
Endlich mal ein vegan vegetarisches Restaurant in Esslingen, das es in sich hat. Für Veganer und Vegetarier ein absolutes Muss. Kann ich auch Karnisten empfehlen. Wer die Preise der Vorgänger kannte wird angenehm überrascht sein.
Lage und Ambiente  (4)
Die alte Weinstube Öxle - zentral am Marktplatz gelegen - hat eine neue Verwendung gefunden. Seit geraumer Zeit findet man dort Copper Bowl, ein vegan, vegetarisches Restaurant mit authentisch südindischer Küche. Die alte Ausstattung (Holztäferung, Kassettendecke) wurde erhalten. Sie erhielt mit indischen Plastiken, Bildern und Altärchen den landesüblichen Touch.
Ganesha-Schrein
Im Gegensatz zu früher gibt es jetzt auch ein Außenbereich mit ansprechender Bestuhlung nach Art der Baden-Badener Kurgartenstühle. Hier lässt es sich angenehm sitzen mit Blick auf den historischen Marktplatz, die Stadtkirche und das Kesslerhaus.
Das Essen wird – dem Namen des Lokals entsprechend – in Kupferschälchen serviert, deren Innenseite aus Edelstahl besteht.
Ab 19:00 Uhr war das Lokal voll besetzt.
Service  (4,5)
Eine junge deutsche Bedienung (die sich noch ein bisschen was vom Charme und der Freundlichkeit ihrer indischen Chefin abgucken sollte) und die Inhaberin teilen sich den Service. Alles läuft wie am Schnürchen. Beide Damen sind sehr kompetent und kennen ihre Angebote sehr gut. Fragen zu den einzelnen Gerichten erläutern sie präzise.
Das Essen (5)
Habe mich für mich entschieden für Copper Bowl südindisches Thali  (13,80 €).
Thali (indisch Platte) ist auch der Name für ein Menue, das aus regional verschiedenen Gerichten besteht, die in Kupferschälchen serviert werden. Untertitel „Essen wie am Hofe des Maharajas“. 
Thali
Auf meiner Platte fand sich folgendes:
·        Sambar (im Eimerchen), eine Soße auf Linsen- und Tamarindenbasis und verschiedenen Gemüsestückchen, die man zusammen mit dem Basmatireis ißt. Sehr dezent gewürzt. Der Reis, salzarm gekocht, erhielt dadurch einen köstlichen Geschmack
·        Zwei Schälchen mit Gemüsezubereitungen.
Erstes, ein mir bis dato unbekanntes Gemüse, das ich mit Hilfe der Chefin als Bittergurke bzw. Bittermelone identifizieren konnte, ein typisch südindisches Gemüse, das hier häufig zum Einsatz kommt. Verwendet werden nur die ganz jungen Früchte, denen durch Salzbehandlung die Bitterstoffe entzogen werden. Wirkt appetitanregend und hat mir gut geschmeckt. Ein guter Opener.
Zweites, eine Zubereitung von Okra die mir bisher so auch nicht bekannt war. Im Gegensatz zu dem sonst oft langweiligen Geschmack, schmeckte diese Zubereitung sehr gut
·        Gurkensalat, sehr klein gewürfelte Gurkenstückchen in Yoghurt-Dressing mit schwarzem Senfsamen. Sehr erfrischend und angenehm im Geschmack.
·        Dazu gab’s ein perfekt gebackenes Papadam (wer’s nicht kennt, ein dünner Teigfladen aus Linsenmehl)
·        Erste süße Komponente war ein Kokos-Konfekt, angenehm süß, eine gelungene Abrundung.
·        Als weiteres Dessert gab‘s einen Donut aus Linsenmehl, auch eine neue Erfahrung und mit dem was sonst unter diesem Namen vertrieben wird nicht zu vergleichen. Dazu passte ausgezeichnet mein Lieblingsgetränk Mango Lassie (+ 3,00 €), das in einem Keramikbecher serviert wurde.
Mango Lassie
·        Den Durst danach löschte eine deutsche Komponente, ein Zwiefalter Hefeweizen (3,00 €)
Für Essen und Getränke habe ich 20,- € investiert. Ein sehr gutes PLV.
Gastraum und Toiletten sind gut gepflegt und gaben keinen Anlass zu Beanstandungen.
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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