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GastroGuide-User: Jenome
Jenome hat Shamrock – Irish Pub & Restaurant in 01067 Dresden bewertet.
vor 3 Stunden
"Von unserem letzten Besuch hier waren wir mehr begeistert"

Geschrieben am 10.03.2026 | Aktualisiert am 10.03.2026
Besucht am 26.08.2025 Besuchszeit: Abendessen 5 Personen Rechnungsbetrag: 154 EUR
Familie Jenome war auf Shoppingtour in der Dresdner Altstadt, und irgendwie brach dann urplötzlich der Abend herein, also Zeit für Abendessen. Man überlegte wo man denn essen gehen könnte, und unser „neuer“ Schwiegersohn erwähnte so nebenbei, dass er ja noch gar nicht so oft in „ausländischen“ Restaurants zum essen war. Ok, das sollte doch aber hier in Dresden nicht das Problem sein. Eher durch Zufall standen wir um diese Zeit nur wenige Meter von der Gastromeile auf der Wilsdruffer Straße entfernt, und so fiel unsere Auswahl recht spontan auf das Restaurant & Irish-Bar Shamrock.


 
Da es Ende August ein herrlich warmer Sommertag war, wollten wir natürlich draußen im Biergarten sitzen, ein Tisch für uns fünfe war auch frei. Gut, schön ist anders, durch den Verkehr auf der Wilsdruffer Straße und die Einkaufscentren in der Nähe kommt hier draußen natürlich keine Ruhe und Entspannung auf, aber wir wollten ja nur was essen und gut ist.


 
Wir nahmen auf den Korbstühlen Platz, nachdem man uns einen Tisch zugewiesenen hatte. Ja, auch hier ist bequem sicher was anderes. Wo man innen im Lokal auf weich gepolsterten Stühlen und Bänken sitzt, ist hier dann doch eher der Gartenstyle angesagt. 



Auf den teilweise wackligen Tischen (durch das Kopfsteinpflaster darunter) gab es den üblichen Salz-und Pfefferstreuer, eine Chilisauce in der Flasche und Senf in der Portionstüte. Auch das Besteck war in dieser Box verstaut. Servietten standen in einem kleinen extra Halter bereit.


 
Zwei junge Herren waren im Service für den Außenbereich eingeteilt, und diesen hatten sie sehr gut im Griff und Blick. So war auch unsere Speisekarte fix zur Hand, und wir konnten unsere Speisen und Getränke aussuchen.
 
An der Speisekarte hat sich außer bei den Preisen nicht viel geändert, zusätzlich gibt es eine Tages- bzw Wochenkarte. Auch gibt es jeden Tag verschiedene Aktionen. Die Preise bewegen sich zwischen 17 Euronen für den Irish Stew bis zu über 35 Euro für das Rumpsteak. Unsere Wünsche waren recht schnell gereift, nur Schwiegersöhnchen war etwas mit der Auswahl überfordert. So bestellten wir erst einmal unsere Getränke:
 
Getränke:
 
·         1x 0,5ér Shamrock Stout für 6,80 €
·         1x 0,5ér Guinness für 6,80 €
·         1x 0,2ér Weißwein Hauswein trocken für 6,00 €
·         1x0,4ér KiBa für 5,20 €
·         1x Pina Colada für 8,20 €
 
Nun entschwand erst einmal der Kellner, und so hatte unser junger Herr am Tisch dann noch etwas Zeit zum Schauen. Nach wenigen Minuten kamen dann die Getränke an den Tisch, und so wollten wir nun auch bestellen.
 
Vorspeise:
 
·         1x Brotkorb mit Paprika-Frischkäse-, Kräuterquark- & Aioli - Dip mit frischen Kräutern für 6,90 €
 
Hauptspeisen:
 
·         1x Shamrock Spezial – Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße für 19,90 €
·         1x Walisischer Bierbrauer Gulasch - Rindfleisch und Lamm in einer Guinness – Soße mit Möhren- und Selleriestückchen, dazu Stampfkartoffeln für 23,90 €
·         1x Sausage & Mash - Hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße, dazu Kartoffelstampf für 17,50 €
·         1x Irish Stew klein - Lammeintopf mit Gemüse und Kartoffeln, dazu Brot für 9,80 €
·         1x Apple Crumble gebackene Apfelstücke mit Butterstreusel und Vanillesoße für 7,50 €
·         1x Garlic Rump Steak - Argentinisches Rumpsteak (250g) mit Knoblauch, Champignons
und Zwiebeln, dazu Wedges für 35,50 €
 


Nun konnten wir erst einmal Prost machen, und das Bier bei diesen Preisen auch mit Genuss trinken. Zum Glück hatten wir nicht lange Zeit darüber nachzudenken. 


 
Denn nach nicht einmal 10 Minuten war unser Brotkorb, welchen wir als Vorspeise bestellt hatten, am Tisch. Der Brotkorb war nun nichts Besonderes, er bestand aus 4 Scheiben leicht angerösteten Baguette sowie drei kleinen Scheiben Mischbrot. 



Brot und Baguette hatten hier auch den Anschein aus der Großbäckerei zu kommen. Dafür waren die Dips wahrscheinlich selbst angerichtet. Diese bestanden aus einem erfrischenden Aioli – Dip mit Kräutern, einem herrlich cremigen Kräuterquarkdip sowie einem sehr herzhaften, leicht scharfen Paprika-Frischkäsedip. Letzterer war mit Feta vermischt und kleinen Chilistückchen versetzt. Zum dippen zum Bier völlig ok.

 
 
Das kleine Töchterchen hatte heute mal verkehrte Welt gemacht, und so hatte sie sich den Apple Crumble statt als Nachspeise als Vorspeise bestellt. Ok, wer es mag. 



Da standen dann bei ihr ebend als Vorspeise zwei Schälchen mit diesen gebackenen Apfelstücken vor ihr. Dazu eine Vanillesoße, von der man leider nicht deutlicher sehen und schmecken konnte das diese aus der große Tetrakonserve kommt. Die Apfelstücken waren aber gut, und nicht zu süß.


 
Dafür gab es dann bei ihr zur Hauptspeise, welche 20 Minuten später kam, den legendären Irish Stew. Ich denke mal, es ist eines der Nationalgerichte der Iren. Leider konnte ich ihn noch nicht im Original kosten, aber ich denke mal der hiesige kommt da ganz nah dran. 



Denn hier im Shamrock ist dieser Lammeintopf mit ordentlich großen Stücken Lammfleisch versehen. Dabei ist das Lamm butterweich und gut im Geschmack. Zusätzlich gibt es reichlich Möhren und Kartoffelstücken in der herzhaften, leicht scharfen Sauce. Während der Irish Stew richtig gut war, konnte man leider schon beim Ansehen des beigelegten Baguettes sehen, das dies mal eingefroren war. So war es vor allem auch in der Mitte richtig trocken. Schade, das passte nicht dazu.


 
Unser großes Töchterchen hatte sich heute mal was nicht Irisches auserkoren, und wollte Shamrock Spezial, die Spätzlepfanne mit gebratenen Hähnchenstreifen, Zucchini, Paprika und Zwiebeln in einer Tomaten-Sahne-Soße. Dabei war sie heute nicht wirklich zufrieden mit ihrem Essen. 



Sie ist schon eine, die ihr Essen nur warm und nicht heiß mag, aber wenn sie dann sagt das ihr Essen nicht unbedingt warm ist. Oh je. Zurückgeben wollte sie aber auch nicht, da sie dann schon ahnte das es ja eh bloß in der Ping aufgewärmt wird. Auch war es ihr am Ende zu klanschich, so als ob die Spätzle schon lange in dieser Soße lagen. Die Hähnchenstreifen musste sie suchen, auch von Zucchini und Paprika war nicht allzu viel vorhanden.


 
Meine Frau probierte sich heute in dem Walisischen Bierbrauer Gulasch. Hier waren einige schöne, große Stücken Rindfleisch und Lamm in einer Guinness Bier Soße angerichtet. Lamm als auch Rindfleisch schön zart und gut gewürzt. 



Dazu wurden in dem Gulasch Möhren- und Selleriestückchen mitverarbeitet, welche sich so richtig schön mit dem Aroma des Gulaschs vollgesogen hatten. Dazu gab es Stampfkartoffeln, wobei ich allerdings sagen muss das es wohl eher „Rührkartoffeln“ waren, denn von gekochten und gestampften Kartoffeln war dieser Stampf weit entfernt. Hier wird wohl eher fertiges Pulver eingerührt.
 
Da sind wir schon mal im irischen Restaurant, und es gab ja auch genügend Auswahl an irischen Speisen. Was bestellt sich da Schwiegersöhnchen? Das Garlic Rump Steak, ein argentinisches Rumpsteak. Wir alle kamen vom Glauben ab, aber er strahlte. 



Hatte er doch ein schönes großes Rumpsteak auf seinem Teller. Gut gewürzt mit reichlich Knoblauch und ordentlich gegrillt. Die Grillspuren waren deutlich zu sehen. Leider wurde nicht abgefragt welche Garstufe er möchte, und so war es dann in medium well gebraten. 

 

Eigentlich schade um das schöne Steak. Gereicht wurde es mit frisch gebratenen und leicht scharf gewürzten Champignons. Dazu gab es natürlich frisch gegarte Zwiebeln und einen großen Beilagen Salat. Als Beilage gab es hier Wedges, welche uns allerdings geschmacklich nicht so recht überzeugten.


 
Ich hatte mich heute für das Sausage & Mash entscheiden, und schielte dann doch neidisch auf das Steak nebenan. Bei mir gab es drei kleine, hausgemachte englische Würste mit Zwiebelsoße. Die Würste waren sehr fest in ihrer Konsistenz und geschmacklich auch ganz gut. 



Dazu auch hier der Kartoffelstampf, welcher den Namen eigentlich nicht so recht verdient. Obenauf in einer Kuhle des Stampfes ein Zwiebelsoße, welche dann doch eher an eine Maggi Sauce mit einigen Zwiebeln erinnerte. 



Für mich stimmte hier aber vor allem das Preis-Leistungsverhältniss überhaupt nicht.
 
Nach einer knappen Stunde waren wir fertig, konnten zahlen, und unsere Einkäufe zum fahrbaren Untersatz bringen.
 
Unser Fazit: wir zahlten zu fünft 154,50 € im Restaurant & Irish-Bar Shamrock in Dresden. So recht waren wir heute mit unserem Essen nicht zufrieden. Und auch wenn es wieder einmal Sommer ist, das Ambiente im Pub ist natürlich tausendmal besser als davor inmitten des Verkehrslärms.
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


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