Besucht am 31.07.20263 Personen
Rechnungsbetrag: 55 EUR
In diesen hitzigen Tagen muss man nicht unbedingt in den Flieger steigen, um Urlaubsatmosphäre zu inhalieren. Günstiger als das Mittelmeer und möglicherweise viel einfacher in der Anreise ist der nächste größere deutsche See – bei uns der Bodensee. Spontan reisen wir nach Sipplingen, eine der ruhigeren, abgeschiedenen Gemeinden und nicht im Ansatz so umtriebig wie die lauten, überlaufenen Städte Konstanz, Meersburg, Überlingen oder Bregenz. Zudem mit einem Bahnhof gesegnet, der sowohl aus der Richtung Singen, wie aus Richtung Friedrichshafen und Überlingen verlässlich bedient wird.
Direkt am Seeufer und direkt an der (leider viel befahrenen) Durchgangsstrasse zwischen Ludwigshafen und Überlingen findet man den Seeliebe Beachclub. Perfektes Urlaubsfeeling als wäre man in Ibiza oder sonstwo am Mittelmeer: viel Sand, viele Loungemöbel, dazu Technobeats, kühle Drinks und sogar ein ansprechendes Essensangebot. Hier treffen sich die Möchtegern-Schönlinge und -Reichen, die ihre Sommerbräune, ihre Tattoos, ihre knappe Garderobe zur Schau tragen möchten und sicherlich ein entsprechendes Publikum finden. Für den Betreiber auf jeden Fall ein grosser Coup und ein riesiges Erfolgsmodell.
Wir wären hier vermutlich nie gestrandet, wenn wir nicht im Hotel über der Strasse logieren würden und vom Balkon aus visuell fast mittemang im Geschehen landen würden. Zu Fuss sind es ein paar Schritte mehr, denn angesichts des ständigen Verkehrs ist die Unterführung unter der Strasse ratsam. Das Gelände zum See hin ist hier schön gestaltet und immer gut von Gästen belegt. Wer mag, kann vom Steg aus ins Wasser springen. Sonnenschirme sorgen tagsüber für Schatten und sind abends leuchtend illuminiert. Die Bestuhlung mit Liegestühlen sorgt gnadenlos für Selektion: nur die Jüngeren erheben sich leichtfüssig und grazil, die älteren Hüftsteifen haben hier mit Anlaufschmerz zu kämpfen und bleiben besser stundenlang sitzen.
Kein Problem, denn entgegen der ersten Vermutung herrscht hier keine Selbstbedienung, sondern es wird am Platz serviert. Grossartig! Im Angebot ist alles Flüssige, das nur irgendwie angesagt ist, gerne auch in riesigen XL-Gebinden oder zu Preisen, die einen die Lesebrille irritiert zurechtrücken lassen. Macht nix, wir haben Urlaub. Der Service ist fit wie ein Turnschuh, unheimlich gut drauf, aufmerksam, im Rhythmus der Technobeats umherspringend. Wer hier arbeitet, braucht kein Abo mehr fürs Gym. Meine Hochachtung!
Das Getränke- und Speisenangebot gefällt uns. Die Weinschorlen werden locker als 0,3 (6,90 Euro) oder 0,5-Liter-Arrangements angeboten, wobei zuweilen schon viel Volumen von den Eiswürfeln eingenommen wird. Dementsprechend wässrig schmeckt das Getränk dann leider auch. Beim Aperol Spritz (8,50 Euro) beeindruckt ja immer noch die Farbe. Unser dazu gestossener Freund erfreut sich am Saftschorle (4,90 Euro), da er leider noch mit dem Auto übern Bodanrück nach Hause fahren muss. Beim Mojito (10,90 Euro) hat man ebenfalls nicht mit Eiswürfeln gespart – irgendwie hat er damals auf Kuba doch etwas anders geschmeckt. Beim Essensangebot ist der Hamburger mit Fritten (16,90 Euro) keine schlechte Wahl: der Burger ist saftig, beim Fritten-Mix munden uns besonders jene aus Süsskartoffeln, dazu je ein Mini-Gläschen Heinz Ketchup und Mayo.
Als Hotelgäste haben wir das grosse Glück, der Parkplatzsuche enthoben zu sein. Denn das ist hier das riesige Manko. Leider sind wir auch nicht an jedem Tag willkommen. Am Sonntag wird hier plötzlich schon nachmittags aufgrund einer Day-Party (?) Eintritt verlangt. 5 Euro soll pro Person berappt werden. Die Konsumation kommt extra dazu. Diskussionen laufen ins Leere. Die Freunde, mit denen wir uns hier verabredet haben, schicken wir nach Hause. Den wunderbaren Seeblick haben wir auch ein paar Meter weiter an der Seepromenade, im nächsten Lokal oder von unserem Balkon aus. So ist am Seeliebe Beach wieder Platz genug für die Schönen und Reichen.
In diesen hitzigen Tagen muss man nicht unbedingt in den Flieger steigen, um Urlaubsatmosphäre zu inhalieren. Günstiger als das Mittelmeer und möglicherweise viel einfacher in der Anreise ist der nächste größere deutsche See – bei uns der Bodensee. Spontan reisen wir nach Sipplingen, eine der ruhigeren, abgeschiedenen Gemeinden und nicht im Ansatz so umtriebig wie die lauten, überlaufenen Städte Konstanz, Meersburg, Überlingen oder Bregenz. Zudem mit einem Bahnhof gesegnet, der sowohl aus der Richtung Singen, wie aus Richtung Friedrichshafen und... mehr lesen
3.0 stars -
"Wie auf Ibiza" MinitarIn diesen hitzigen Tagen muss man nicht unbedingt in den Flieger steigen, um Urlaubsatmosphäre zu inhalieren. Günstiger als das Mittelmeer und möglicherweise viel einfacher in der Anreise ist der nächste größere deutsche See – bei uns der Bodensee. Spontan reisen wir nach Sipplingen, eine der ruhigeren, abgeschiedenen Gemeinden und nicht im Ansatz so umtriebig wie die lauten, überlaufenen Städte Konstanz, Meersburg, Überlingen oder Bregenz. Zudem mit einem Bahnhof gesegnet, der sowohl aus der Richtung Singen, wie aus Richtung Friedrichshafen und
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Direkt am Seeufer und direkt an der (leider viel befahrenen) Durchgangsstrasse zwischen Ludwigshafen und Überlingen findet man den Seeliebe Beachclub. Perfektes Urlaubsfeeling als wäre man in Ibiza oder sonstwo am Mittelmeer: viel Sand, viele Loungemöbel, dazu Technobeats, kühle Drinks und sogar ein ansprechendes Essensangebot. Hier treffen sich die Möchtegern-Schönlinge und -Reichen, die ihre Sommerbräune, ihre Tattoos, ihre knappe Garderobe zur Schau tragen möchten und sicherlich ein entsprechendes Publikum finden. Für den Betreiber auf jeden Fall ein grosser Coup und ein riesiges Erfolgsmodell.
Wir wären hier vermutlich nie gestrandet, wenn wir nicht im Hotel über der Strasse logieren würden und vom Balkon aus visuell fast mittemang im Geschehen landen würden. Zu Fuss sind es ein paar Schritte mehr, denn angesichts des ständigen Verkehrs ist die Unterführung unter der Strasse ratsam. Das Gelände zum See hin ist hier schön gestaltet und immer gut von Gästen belegt. Wer mag, kann vom Steg aus ins Wasser springen. Sonnenschirme sorgen tagsüber für Schatten und sind abends leuchtend illuminiert. Die Bestuhlung mit Liegestühlen sorgt gnadenlos für Selektion: nur die Jüngeren erheben sich leichtfüssig und grazil, die älteren Hüftsteifen haben hier mit Anlaufschmerz zu kämpfen und bleiben besser stundenlang sitzen.
Kein Problem, denn entgegen der ersten Vermutung herrscht hier keine Selbstbedienung, sondern es wird am Platz serviert. Grossartig! Im Angebot ist alles Flüssige, das nur irgendwie angesagt ist, gerne auch in riesigen XL-Gebinden oder zu Preisen, die einen die Lesebrille irritiert zurechtrücken lassen. Macht nix, wir haben Urlaub. Der Service ist fit wie ein Turnschuh, unheimlich gut drauf, aufmerksam, im Rhythmus der Technobeats umherspringend. Wer hier arbeitet, braucht kein Abo mehr fürs Gym. Meine Hochachtung!
Das Getränke- und Speisenangebot gefällt uns. Die Weinschorlen werden locker als 0,3 (6,90 Euro) oder 0,5-Liter-Arrangements angeboten, wobei zuweilen schon viel Volumen von den Eiswürfeln eingenommen wird. Dementsprechend wässrig schmeckt das Getränk dann leider auch. Beim Aperol Spritz (8,50 Euro) beeindruckt ja immer noch die Farbe. Unser dazu gestossener Freund erfreut sich am Saftschorle (4,90 Euro), da er leider noch mit dem Auto übern Bodanrück nach Hause fahren muss. Beim Mojito (10,90 Euro) hat man ebenfalls nicht mit Eiswürfeln gespart – irgendwie hat er damals auf Kuba doch etwas anders geschmeckt. Beim Essensangebot ist der Hamburger mit Fritten (16,90 Euro) keine schlechte Wahl: der Burger ist saftig, beim Fritten-Mix munden uns besonders jene aus Süsskartoffeln, dazu je ein Mini-Gläschen Heinz Ketchup und Mayo.
Als Hotelgäste haben wir das grosse Glück, der Parkplatzsuche enthoben zu sein. Denn das ist hier das riesige Manko. Leider sind wir auch nicht an jedem Tag willkommen. Am Sonntag wird hier plötzlich schon nachmittags aufgrund einer Day-Party (?) Eintritt verlangt. 5 Euro soll pro Person berappt werden. Die Konsumation kommt extra dazu. Diskussionen laufen ins Leere. Die Freunde, mit denen wir uns hier verabredet haben, schicken wir nach Hause. Den wunderbaren Seeblick haben wir auch ein paar Meter weiter an der Seepromenade, im nächsten Lokal oder von unserem Balkon aus. So ist am Seeliebe Beach wieder Platz genug für die Schönen und Reichen.