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Die Speisekarte bietet italienische Klassiker mit Schwerpunkt auf Pasta und Pizza, die auch mehrfach außer Haus über den Tresen ging. Fleisch- und Fischgerichte (außer Bolognese als Zutat sowie Calamaretti und Scampi) werden darin nicht angeboten.
Getränke: Vorab ein klassischer Martini Dry und Bianco mit Eis und Zitrone (je 6,50€). Danach ließ ich mir einen gut gemachten Mai Tai mit frischen Apfelschnitzen (11,50€) schmecken; der kalte Chardonnay (0,2l 5,90€) war sehr ordentlich. Für eine kleine Flasche S.Pellegrino werden 3€ berechnet. Digestifs gingen aufs Haus.
Es wurden Pizzabrotscheiben mit einem Näpfchen mayonnaiseartigen Dip als Amuse gereicht; etwas (mehr) Würze/Geschmack hätte nicht geschadet.
Vorspeise: Antipastiplatte Clubhouse Cucina - gegrilltes und mariniertes Gemüse & Fleisch (immer wechselnd) (19,50 - online noch mit 17,50€ bepreist) war nach angenehmer Wartezeit auf dem Tisch. Gute Rotweinwiebeln, eingelegte Tomaten, Caprese, Carpaccio und Vitello Tonnato waren absolut in Ordnung. Die frisch und knackig angebratenen/eingelegten Gemüsesorten waren optisch top jedoch von der Würze eher fade/unauffällig.
Pizza: Tonno - Tomatenbasis mit Fior di Latte, Thunfisch & Zwiebeln 13,50€ auf meinen Wusch zusätzlich mit Salami belegt (+1,50€). Der auch hier noch im Netz verfügbare Grundpreis von 12,50€ wäre aus meiner Sicht jedoch auch nicht mehr zeitgemäß gewesen: Die Pizza war groß, gut belegt, saftig mit schönem knusprigen Rand. Harmonisch-ordentlich und ihren Preis wert (3,5*). Das optional beigestellte scharfe Öl hat ordentlich Bumms und ist (wie vom Kellner darauf hingewiesen) mit Vorsicht zu genießen...
Calamaretti alla Livornese - Babycalamari mit Kapern, Sauce Livornese & Beilagensalat (19,50€): Wirkte etwas blaß und übersichtlich. Der (gekochte) Tintenfisch war vom Gargrad gut, die tomatisierte Sauce verlieh ihm aber nicht ausreichend Würze und (pikanten) Charakter. Nicht schlecht aber etwas flach und durchschnittlich - wie der kaum merklich marinierte Beilagensalat.
Etwas mehr italienische Seele und Mut/Fingerspitzengefühl in Anrichte und Würze wäre empfohlen. Es bleibt bei Standard. Hier bedarf es noch einiger Energie, um in die Fußstapfen der Vorgänger zu passen. Als Pizzeria funktioniert das derzeitig vorgefundene Konzept aber gut! Die Pasta an den Nachbartischen sahen jedenfalls auch gut aus...