Wirtshaus am Auwaldsee
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Am Auwaldsee 20, 85053 Ingolstadt
Restaurant Biergarten Gaststätte
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GastroGuide-User: manowar02
hat Wirtshaus am Auwaldsee in 85053 Ingolstadt bewertet.
vor 1 Monat
"Hier gibt es immer ein auf und ab - diesmal ging es sehr ins ab"

Geschrieben am 18.09.2020
Die Sonne lacht so richtig so sollte es ein Mittagsbesuch im Biergarten werden. Auf gut Glück schauten wir ob wir am Auwaldsee einen Platz bekommen. Durch Corona schon ewig nicht mehr dort gewesen. Nach dem heutigen Besuch wird es auch wieder dauern bis wir es mal wieder probieren. 2 Stunden für schnell mal essen gehen ist uns doch zu lang.
Schilder stehen rum, man soll warten und wird zum Tisch begleitet. Das geschah leider nicht, also Maske auf ab in den Biergarten und jemand suchen. Es fand sich dann auch eine Bedienung die uns mitteilte, im vorderen Bereich sind noch Tische frei, da können wir einen nehmen. Dann saßen wir und saßen wir bis plötzlich von der Seite zwei Karten einen Anflug an unseren Tisch machten. Dann schauen wir mal. Heute hatten wir reichlich Zeit um nach den Getränken zu schauen. Wir waren eigentlich mit der kompletten Wahl fertig, aber die Dame meinte nur – erst die Getränke, Rest später. Durstig darf man hier nicht sein, irgendwann nach gefühlten 2 Stunden erreichten uns die Getränke mit den Worten, essen kommt gleich. Äh ??? wir haben doch noch gar nicht bestellt. Die Aufnahme der Essen dauerte auch wieder ewig. Das erste Gericht kam rasch, auf das zweite mussten wir wieder warten und es war auch nicht das bestellte. Hier eine Bedienung zu finden an diesem Tag – wir hätten Lotto spielen sollen. Pommes auf dem Teller statt Salat und die Aussage der Bedienung – hat die Küche vergessen und brachte einen Beilagensalat nach. Es ward niemand mehr zu sehen, Teller leer, Gläser leer, warten, warten, warten. Wir hatten noch Glück ein Tisch mit 5 Personen und einem Kind war vor uns schon da. Die bekamen mal zwei Essen als wir fertig waren und die waren öfters im inneren um sich zu beschweren. Als wir gingen hatten sie noch nicht alles. Beim abräumen meinte sie kurz, hat es geschmeckt und ich konnte gerade noch mitteilen das wir zahlen möchten. Der Bon kam allerdings rasch. Bei der Vergabe vom Trinkgeld war sie anscheinen gar nicht begeistert, ich bekam keinerlei Worte mehr von ihr. So zogen wir von dannen und die anderen warteten immer noch auf den Rest vom Essen
 
Essen
Wir hatten von der Wochenkarte den Münchener Sauerbraten mit Semmelknödeln und Blaukraut für 14,80 € und die Tintenfischringe in Backteig mit Salatbukett und Sauce Remoulade für 11,50 € und zum trinken zwei alkoholfreie Weizen zu je 3,90 €
Der Sauerbraten war eine ordentliche Portion. Das Fleisch war reichlich vertreten und butterzart. Die Soße dazu mit einer schönen Säure versehen und geschmacklich eine gute Bratensoße. Das Blaukraut lag in der Soße, haben wir immer gerne in einem extra Schüsselchen da es immer etwas die Soße verdünnt. Es war ein wenig fester in der Konsistenz, nicht ganz so weich, fein abgeschmeckt und wegen uns dürfte es ein wenig mehr weihnachtliche Gewürze in sich haben. Die beiden Semmelknödel von einer festeren Konsistenz, so wie wir es mögen. Verfeinert mit Kräutern hatten sie einen sehr schönen Geschmack.
 
Calamari in Backteig – Spotzl hatte mich ja gewarnt, wer nicht hören will muss leiden. Ein vermutliches Fertigprodukt aus dem Eismeer. Sie waren zum Teil etwas sehr durch und zäh geworden- Geschmack, was ist das ? Gekommen sind sie mit Pommes was gar nicht in der Karte stand. Ein Stück probiert und schon gewusst, brauchen wir nicht, gingen zurück, wurden ja auch nicht bestellt.
 
Die Remoulade und der Salat kam dann nach. Bei der Remoulade würden wir sagen ein Fertigprodukt das aufgepeppt wurde. War jetzt gar nicht so schlecht. Gut man hier einiges besser machen, aber man kann nicht alles haben.
 
Der Salat bestand aus verschiedenen Blattsalaten , Gurkenstückchen, Paprikastückchen, Rucola, Radischenscheiben und einem Tomatenachtel.Es war alles frisch und das Dressing reichlich vorhanden. Dieses war schön ausgewogen vom Säureverhältnis und auch vom würzen her passte es. Es war lecker und schmeckte uns. Einen Hauch Balsamicoessig vermuten wir auch mit dabei.
 
Ambiente
Hier hat sich nichts verändert, alles noch gleich geblieben. Das Besteck gibt es allerdings nicht mehr im Krug / Zuber sondern es gibt eine Serviette in rot wo sich eine Tasche darin befindet und das Besteck rein geschoben wird. Gut die Tische sind im Außenbereich etwas weniger geworden, innen können wir nicht sagen.

Hygienevorschriften – gelten die nicht für alle ? Maske hatte die Bedienung auf, allerdings nur über den Mund. Die Leute die an unserem Tisch vorbei liefen auf die Toilette hatten zum größten Teil keine Maske auf, interessierte die Bedienung nicht , machte keinen darauf Aufmerksam, auch nicht als sie durch den Gastraum so liefen. Tische werden zwar abgeräumt, aber ein wischen, desinfizieren – Fehlanzeige. Das einzige was hier an Corona erinnerte war das die Tische ein wenig auseinander standen. Auch die Aschenbecher und Tischdecken verblieben hier so. Es gab auch keinerlei Zettel zum ausfüllen zwecks der Daten. 


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