"Uih" entfährt es mir, als wir um die Straßenecke zur Kartoffelkiste laufen. Denn etwa zehn Personen stehen vor der kleinen Treppe zum Restaurant. Ohne Reservierung wird man hier anscheinend kein Glück haben an einem Samstag Abend, befürchten wir schon. Wir stellen uns mal dazu und warten ab. Nach wenigen Minuten erscheint ein Mitarbeiter, der die übliche Frage stellt, wer reserviert hat. Nicht viele. Aber er ist bemüht und fragt die einzelnen Gruppenstärken ab und zu unserer Überraschung nimmt er uns drei mit hinein. Die Kollegin übernimmt und führt uns an einen großen Tisch mit Eckbank. Wir setzen uns um die eine Ecke herum, die andere Ecke wird später noch von einem Mann und seinem Sohn besetzt werden. Vollkommen in Ordnung, die Gäste zu sortieren bei Hochbetrieb.
Es ist laut in der Kiste. Viele Mitarbeiter wuseln durch die Tischreihen des großen Restaurants. Die Einrichtung gefällt uns. An den Wänden wechseln sich Bilder von Gemüse in Nahaufnahme und aus der Landwirtschaft ab. Akkurat in gleichen Abständen aufgehängt. Auf den Tischen liegen die Speisekarten als DIN3 aus, kleine Blumen und ein Humpen mit Besteck und Servietten. Die Beleuchtung ist schummrig.
Und trotz dieses Hochbetriebes ist die junge Angestellte freundlich und fesch. Möchte schon nach kurzer Zeit die Bestellungen aufnehmen, aber sie ist zu schnell für uns. Später erscheint sie wieder ohne ihre gute Laune zu verlieren.
Man braucht ein bisschen Zeit als Neugast um sich zu entscheiden. Viel Auswahl. Ofenkartoffeln in verschiedenen Varianten. Fleisch und Fisch an oder auf Bratkartoffeln. Currywurst mit Pommes. Kartoffelsuppen. Schnitzel, Steaks. Das einzige, was hier ohne Kartoffel angeboten wird sind Salate. Und die Nudeln mit Champignonrahmsauce von der Kinderkarte, die das Kind bestellt. 7,80 Euro. Gut soweit. Für 15,50 Euro ein "Trierer Spießbraten frisch aus der Röhre" mit Bratkartoffeln. Sieht gut aus auf dem Teller. Ein bisschen Krautsalat dabei und angenehme Soße. Ich nehme wieder etwas regionales: Kappes Teerdisch, das ist Sauerkraut mit Kartoffelpüree gemischt. Dazu werden unterschiedliche Beilagen angepriesen, wie zB Blut/Leberwurst, Kammbraten, Leberkäse, Bratwürste (auch vegetarisch). Ich wähle die Version mit Leberknödel und Speck, 15 Euro. Dafür gibt es einen Haufen Püree, auf dem drei ungleiche Leberknödel positioniert sind. Speck und Schnittlauch oben drauf gestreut, daneben ein bisschen Senf und Blattsalat. Mir schmeckt diese Mischung sehr gut, hätte auch noch einen Nachschlag vertragen können.
Das dunkle Weizen (5,50 Euro) passt dazu wunderbar. Leider gibt es kein Gebräu aus der Nähe, nur Schöfferhofer und Radeberger.
Das nächste Mal ist eine Reservierung angebracht, denn der Besuch lohnt sich allemal.
"Uih" entfährt es mir, als wir um die Straßenecke zur Kartoffelkiste laufen. Denn etwa zehn Personen stehen vor der kleinen Treppe zum Restaurant. Ohne Reservierung wird man hier anscheinend kein Glück haben an einem Samstag Abend, befürchten wir schon. Wir stellen uns mal dazu und warten ab. Nach wenigen Minuten erscheint ein Mitarbeiter, der die übliche Frage stellt, wer reserviert hat. Nicht viele. Aber er ist bemüht und fragt die einzelnen Gruppenstärken ab und zu unserer Überraschung nimmt er uns... mehr lesen
5.0 stars -
"Geschmackvolles Essen" Casi"Uih" entfährt es mir, als wir um die Straßenecke zur Kartoffelkiste laufen. Denn etwa zehn Personen stehen vor der kleinen Treppe zum Restaurant. Ohne Reservierung wird man hier anscheinend kein Glück haben an einem Samstag Abend, befürchten wir schon. Wir stellen uns mal dazu und warten ab. Nach wenigen Minuten erscheint ein Mitarbeiter, der die übliche Frage stellt, wer reserviert hat. Nicht viele. Aber er ist bemüht und fragt die einzelnen Gruppenstärken ab und zu unserer Überraschung nimmt er uns
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Es ist laut in der Kiste. Viele Mitarbeiter wuseln durch die Tischreihen des großen Restaurants. Die Einrichtung gefällt uns. An den Wänden wechseln sich Bilder von Gemüse in Nahaufnahme und aus der Landwirtschaft ab. Akkurat in gleichen Abständen aufgehängt. Auf den Tischen liegen die Speisekarten als DIN3 aus, kleine Blumen und ein Humpen mit Besteck und Servietten. Die Beleuchtung ist schummrig.
Und trotz dieses Hochbetriebes ist die junge Angestellte freundlich und fesch. Möchte schon nach kurzer Zeit die Bestellungen aufnehmen, aber sie ist zu schnell für uns. Später erscheint sie wieder ohne ihre gute Laune zu verlieren.
Man braucht ein bisschen Zeit als Neugast um sich zu entscheiden. Viel Auswahl. Ofenkartoffeln in verschiedenen Varianten. Fleisch und Fisch an oder auf Bratkartoffeln. Currywurst mit Pommes. Kartoffelsuppen. Schnitzel, Steaks. Das einzige, was hier ohne Kartoffel angeboten wird sind Salate. Und die Nudeln mit Champignonrahmsauce von der Kinderkarte, die das Kind bestellt. 7,80 Euro. Gut soweit. Für 15,50 Euro ein "Trierer Spießbraten frisch aus der Röhre" mit Bratkartoffeln. Sieht gut aus auf dem Teller. Ein bisschen Krautsalat dabei und angenehme Soße. Ich nehme wieder etwas regionales: Kappes Teerdisch, das ist Sauerkraut mit Kartoffelpüree gemischt. Dazu werden unterschiedliche Beilagen angepriesen, wie zB Blut/Leberwurst, Kammbraten, Leberkäse, Bratwürste (auch vegetarisch). Ich wähle die Version mit Leberknödel und Speck, 15 Euro. Dafür gibt es einen Haufen Püree, auf dem drei ungleiche Leberknödel positioniert sind. Speck und Schnittlauch oben drauf gestreut, daneben ein bisschen Senf und Blattsalat. Mir schmeckt diese Mischung sehr gut, hätte auch noch einen Nachschlag vertragen können.
Das dunkle Weizen (5,50 Euro) passt dazu wunderbar. Leider gibt es kein Gebräu aus der Nähe, nur Schöfferhofer und Radeberger.
Das nächste Mal ist eine Reservierung angebracht, denn der Besuch lohnt sich allemal.