Das indische Restaurant "Pam" befindet sich oberhalb des Reutlinger Freibads am Ende der Herrmann-Hesse-Straße. Es besteht dort erst seit etwa eineienhalb Jahren. Das gleiche Gebäude beherbergt übrigens im Erdgeschoss auch das kroatische Restaurant „Split“.
Wir waren kurz nach der Eröffnung bereits einmal dort und wollten nun schauen, wie sich das Niveau entwickelt hat.
Ambiente / Sauberkeit
Der Innenraum ist rechteckig und übersichtlich und durch dezente Raumteiler in kleinere Nischen aufgeteilt. Die Dekoration wurde behutsam an die indische Küche angepasst und an der Decke befindet sich eine nicht ganz alltägliche Lichtinstallation. Das Mobiliar ist bequem, allerdings auch schon leicht durchgesessen.
Nach hinten heraus gibt es noch eine schöne Terrasse mit Blick auf die Liegewiese des Freibads.
Alles war tadellos sauber, auch der Zustand der Toiletten im Untergeschoss.
Bedienung
Der Servierer war freundlich und diskret und nach Aufnahme unserer Bestellung kamen auch recht schnell die Getränke. Kurze Zeit später wurden als Appetitanreger Chapatis mit vier verschiedenen Saucen gereicht, die den ersten Hunger stillten. Dann allerdings verstrich eine recht lange Zeit, in der nichts geschah. Eine weitere Serviererin kam nach etwa einer halben Stunde um zu fragen, ob wir keine Vorspeisen bestellt hätten. Doch, das hatten wir natürlich und jetzt ging es ganz plötzlich wieder weiter. Da war wohl etwas durcheinander geraten, denn die Hauptspeisen folgten gleich darauf, nachdem wir den ersten Gang gerade beendet hatten.
Am Ende gab es zur Überraschung einen Schnaps oder Likör aufs Haus und sogar einen Mangolassi für die Kinder.
Essen / Trinken
Die Karte ist eine interessante Mischung aus vegetarischen und fleischhaltigen Speisen, die man sich auch nach persönlicher Vorliebe zusammenstellen kann. Es brauchte etwas Zeit, bis wir die fremdländischen Zutaten und Geschmacksrichtungen alle studiert und verstanden hatten, doch dann fand jeder etwas für seinen Geschmack.
Unsere Speisenauswahl sah folgendermaßen aus:
Vorspeisen: Fish Pakora
Prawn Puri
Tandoori Chicken
Hauptspeisen: Huhn Saagwala
Huhn Pathia
Lamm Roganjosh
Garniertes Tikka Masala
Tikka Jalfrezi
Bombay Aloo
Bhindi Bhaji
Nachspeise: Pehawri Nan
Als Getränk wählten einige von uns ein indisches "Cobra" Bier, welches etwas anders schmeckte als bekannte deutsche Biere, aber durchaus angenehm zu trinken war.
Das Essen begann erst einmal mit einem Stapel frisch gebackenen dünnen knackigen Chapatibroten, zu denen vier verschiedene schmackhafte Saucen gereicht wurden. Von süßem Mangochutney über frische Pfefferminzsauce, kräftige Tomaten-Zwiebelsauce bis zu scharfem grünem Curry war alles dabei um den Appetit anzuregen. Ein willkommener Auftakt von dem wir nichts liegen ließen.
Wenig später ging es dann mit unseren Vorspeisen weiter. Meine Fish pakoras waren recht saftig und exotisch gewürzt mit etwas Ingwer. Dazu gab es wiederum Pfefferminzsauce und etwas Krautsalat. Die Portionen waren nicht übertrieben groß und ließen noch entsprechend Platz für das Hauptgericht.
Die Hauptgerichte waren allesamt sehr gelungen. Mit vielen großen zarten Fleischstücken und ansprechend gewürzten Saucen hatten wir eine bunte Mischung auf dem Tisch, an der sich jeder nach Herzenslust bedienen konnte. Dazu gab es einen wohlschmeckenden, auch optisch ansprechenden Gewürzreis. Ich habe die meisten Gerichte durchprobiert, alle schmeckten deutlich unterschiedlich und spiegelten eine gute Bandbreite der vielseitigen Gewürze der indischen Küche wider. Besonders hervorzuheben ist, dass auch die vegetarischen Gerichte sehr schmackhaft und ausgefallen daherkommen. Eine angenehme Abwechslung zu dem Nischendasein, das sie in manchem Restaurant noch immer fristen.
Lediglich der Schärfegrad war doch sehr dem europäischen Geschmack angepasst und hätte ruhig etwas ausgeprägter sein können. Hier wären ein paar wenige ausgesprochen pikante Gerichte eine echte Bereicherung.
Die Portionen erschienen sehr überschaubar, entpuppten sich jedoch durch die großzügige Fleischmenge und die gehaltvollen Saucen in Kombination mit dem Reis als überaus sättigend.
Als Nachtisch probierte ich noch ein, mit süßer Kokos-Mandelpaste gefülltes Fladenbrot. Eine echte Rarität kann ich nur sagen.
Fazit
Alles in allem ein sehr gelungenes Abendessen mit einer nicht alltäglichen Küche und einer exotischen Geschmacksvielfalt, die Lust auf mehr weckt. Eine willkommene Bereicherung der, an außereuropäischen Reizen leider sehr armen Gastronomieszene Reutlingens. Es war recht voll, was darauf hindeutet, dass sich eine gewisse Stammkundschaft zusammengefunden hat. Wir kommen jedenfalls bei Gelegenheit gerne wieder hierher
Das indische Restaurant "Pam" befindet sich oberhalb des Reutlinger Freibads am Ende der Herrmann-Hesse-Straße. Es besteht dort erst seit etwa eineienhalb Jahren. Das gleiche Gebäude beherbergt übrigens im Erdgeschoss auch das kroatische Restaurant „Split“.
Wir waren kurz nach der Eröffnung bereits einmal dort und wollten nun schauen, wie sich das Niveau entwickelt hat.
Ambiente / Sauberkeit
Der Innenraum ist rechteckig und übersichtlich und durch dezente Raumteiler in kleinere Nischen aufgeteilt. Die Dekoration wurde behutsam an die indische Küche angepasst und an der... mehr lesen
3.5 stars -
"Exotisch abwechslungsreicher Inder in angenehmem Ambiente." DerOlli69Das indische Restaurant "Pam" befindet sich oberhalb des Reutlinger Freibads am Ende der Herrmann-Hesse-Straße. Es besteht dort erst seit etwa eineienhalb Jahren. Das gleiche Gebäude beherbergt übrigens im Erdgeschoss auch das kroatische Restaurant „Split“.
Wir waren kurz nach der Eröffnung bereits einmal dort und wollten nun schauen, wie sich das Niveau entwickelt hat.
Ambiente / Sauberkeit
Der Innenraum ist rechteckig und übersichtlich und durch dezente Raumteiler in kleinere Nischen aufgeteilt. Die Dekoration wurde behutsam an die indische Küche angepasst und an der
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Wir waren kurz nach der Eröffnung bereits einmal dort und wollten nun schauen, wie sich das Niveau entwickelt hat.
Ambiente / Sauberkeit
Der Innenraum ist rechteckig und übersichtlich und durch dezente Raumteiler in kleinere Nischen aufgeteilt. Die Dekoration wurde behutsam an die indische Küche angepasst und an der Decke befindet sich eine nicht ganz alltägliche Lichtinstallation. Das Mobiliar ist bequem, allerdings auch schon leicht durchgesessen.
Nach hinten heraus gibt es noch eine schöne Terrasse mit Blick auf die Liegewiese des Freibads.
Alles war tadellos sauber, auch der Zustand der Toiletten im Untergeschoss.
Bedienung
Der Servierer war freundlich und diskret und nach Aufnahme unserer Bestellung kamen auch recht schnell die Getränke. Kurze Zeit später wurden als Appetitanreger Chapatis mit vier verschiedenen Saucen gereicht, die den ersten Hunger stillten. Dann allerdings verstrich eine recht lange Zeit, in der nichts geschah. Eine weitere Serviererin kam nach etwa einer halben Stunde um zu fragen, ob wir keine Vorspeisen bestellt hätten. Doch, das hatten wir natürlich und jetzt ging es ganz plötzlich wieder weiter. Da war wohl etwas durcheinander geraten, denn die Hauptspeisen folgten gleich darauf, nachdem wir den ersten Gang gerade beendet hatten.
Am Ende gab es zur Überraschung einen Schnaps oder Likör aufs Haus und sogar einen Mangolassi für die Kinder.
Essen / Trinken
Die Karte ist eine interessante Mischung aus vegetarischen und fleischhaltigen Speisen, die man sich auch nach persönlicher Vorliebe zusammenstellen kann. Es brauchte etwas Zeit, bis wir die fremdländischen Zutaten und Geschmacksrichtungen alle studiert und verstanden hatten, doch dann fand jeder etwas für seinen Geschmack.
Unsere Speisenauswahl sah folgendermaßen aus:
Vorspeisen:
Fish Pakora
Prawn Puri
Tandoori Chicken
Hauptspeisen:
Huhn Saagwala
Huhn Pathia
Lamm Roganjosh
Garniertes Tikka Masala
Tikka Jalfrezi
Bombay Aloo
Bhindi Bhaji
Nachspeise:
Pehawri Nan
Als Getränk wählten einige von uns ein indisches "Cobra" Bier, welches etwas anders schmeckte als bekannte deutsche Biere, aber durchaus angenehm zu trinken war.
Das Essen begann erst einmal mit einem Stapel frisch gebackenen dünnen knackigen Chapatibroten, zu denen vier verschiedene schmackhafte Saucen gereicht wurden. Von süßem Mangochutney über frische Pfefferminzsauce, kräftige Tomaten-Zwiebelsauce bis zu scharfem grünem Curry war alles dabei um den Appetit anzuregen. Ein willkommener Auftakt von dem wir nichts liegen ließen.
Wenig später ging es dann mit unseren Vorspeisen weiter. Meine Fish pakoras waren recht saftig und exotisch gewürzt mit etwas Ingwer. Dazu gab es wiederum Pfefferminzsauce und etwas Krautsalat. Die Portionen waren nicht übertrieben groß und ließen noch entsprechend Platz für das Hauptgericht.
Die Hauptgerichte waren allesamt sehr gelungen. Mit vielen großen zarten Fleischstücken und ansprechend gewürzten Saucen hatten wir eine bunte Mischung auf dem Tisch, an der sich jeder nach Herzenslust bedienen konnte. Dazu gab es einen wohlschmeckenden, auch optisch ansprechenden Gewürzreis. Ich habe die meisten Gerichte durchprobiert, alle schmeckten deutlich unterschiedlich und spiegelten eine gute Bandbreite der vielseitigen Gewürze der indischen Küche wider. Besonders hervorzuheben ist, dass auch die vegetarischen Gerichte sehr schmackhaft und ausgefallen daherkommen. Eine angenehme Abwechslung zu dem Nischendasein, das sie in manchem Restaurant noch immer fristen.
Lediglich der Schärfegrad war doch sehr dem europäischen Geschmack angepasst und hätte ruhig etwas ausgeprägter sein können. Hier wären ein paar wenige ausgesprochen pikante Gerichte eine echte Bereicherung.
Die Portionen erschienen sehr überschaubar, entpuppten sich jedoch durch die großzügige Fleischmenge und die gehaltvollen Saucen in Kombination mit dem Reis als überaus sättigend.
Als Nachtisch probierte ich noch ein, mit süßer Kokos-Mandelpaste gefülltes Fladenbrot. Eine echte Rarität kann ich nur sagen.
Fazit
Alles in allem ein sehr gelungenes Abendessen mit einer nicht alltäglichen Küche und einer exotischen Geschmacksvielfalt, die Lust auf mehr weckt. Eine willkommene Bereicherung der, an außereuropäischen Reizen leider sehr armen Gastronomieszene Reutlingens. Es war recht voll, was darauf hindeutet, dass sich eine gewisse Stammkundschaft zusammengefunden hat. Wir kommen jedenfalls bei Gelegenheit gerne wieder hierher