Buvette
(1)

Roßstrasse 39, 40476 Düsseldorf
Restaurant Bar Cafe
Zurück zu Buvette
GastroGuide-User: trebor
hat Buvette in 40476 Düsseldorf bewertet.
vor 3 Jahren
"Buvette – Imbiss als Genuss-Mahlzeit"
Verifiziert

Geschrieben am 24.11.2016
Besucht am 29.10.2016 Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Wir waren jetzt schon zwei Mal hier Essen, es ist also schon ganz gut. Vom ersten Besuch im Juli sind nur die Bilder hinterlegt – jetzt kommt also die zusammenfassende Bewertung.
 
Über zwei Stufen gelangt man in den Gastraum. Einen guten Eindruck über Aufteilung und Bestuhlung erhält man über die Bilder und ich spare mir die 1000 Worte.
 
Die telefonische Reservierung hat beide Male einwandfrei funktioniert. Freundlich Begrüßt werden wir zu unserem Tisch für 4 geführt. Die Karten erhalten wir in Form von Klemmbrettern, die geben die Online-Karte wieder – ergänzt wird diese Auswahl durch wechselnde Gerichte, die auf einer Tafel an der Wand angepriesen werden.

Die Getränkebestellung klappt und wird zügig durch den netten und bestimmten Service umgesetzt.
Hier auch ein Lob für die Kundenorientierung – die für das „Beziehungs-Ohr (4-Ohren-Modell)“ angreifend klingen kann – dem „Sach-Ohr“ wird es gerecht.
Dieses Zwischenspiel aber zum Schluss….
 
Zum Juli Besuch nahm meine Liebste den Kokowääh  - den weinseeligen Vogel auf Kartoffelpüree  für 14,80 €. Geliefert wird ein halber, gut durchgeschmorter Vogel. Wie gewünscht fällt das Fleisch vom Knochen.
Die intensiv schmeckende, zu reinem Aroma reduzierte Soße macht alles zum Genuss. Bei jedem Bissen umspielt ein Lächeln die Mundwinkel. Der letzte Tropfen Soße wird mit dem groben Kartoffelstapf aufgewischt.
Im Grunde hätte der blanke Teller so wieder rausgegeben werden können!
Keine Frage –Madame wählt dieses auch beim zweiten Besuch – déjà vu.
  
Für mich durften es die Tagliatelle mit Lachwürfel und Chili-Parmesan-Sauce zu 11,9 € sein. Auch hier war es so, wie es sich gehört. Bissfeste Teigwaren, gerade nicht mehr glasige Fischwürfel und dezent eingesetzte Chili. Für mich dürfte es etwas mehr „Feuer“ sein.
Auch ich war zufrieden.
 
Unsere Begleitung nahm das Wiener Schnitzel – mit klassischem Dekor: Sardelle und Kaper.
 
Dazu habe ich bei dem aktuellen Besuch gegriffen und bin zufrieden.
 
Das Kalbsschnitzel für 18,60 € wird mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren geliefert.
Hauchdünne und kross ausgebackene Schnitzel – die Panade ist heute etwas dunkler – halten die Wärme des Salats aufrecht.
Dieser hat die bissfesten Anteile und eine cremige Salat-Soße mit grober Senfsaat – Rotisseur lässt grüßen.
 
Weiter sind ein Salat mit gegrillten Putenfleischwürfeln und gehobeltem Parmesan bestellt. Die Esserin war zufrieden.

Etwas komplexer gestaltete sich das 4. Essen des Abends. Entrecôte vom argentinischen Weiderind ca. 200g – mit kleinen Schwenkkartoffeln und Pfannengemüse für 21,00 €.
 
Das Ohr von oben lässt grüßen.

Vor der Bestellung wird freundlich nachgefragt, ob es denn ein besonders mageres Stück Fleisch gibt.
Der Service fragt in der Küche nach und der Koch hat eine Fleisch-Scheibe die dem Wunsch entspricht.

Also wird bestellt – in medium. Geliefert wird das schön angebratene Stück Fleisch. Die Freunde hält aber nur bis zum Anschnitt. Es ist ein „very, well done“ geworden…  Damit entspricht es nicht der Erwartung und wird reklamiert.

Der Service nimmt es höflich auf, entschuldigt sich und ordert in der der Küche neu. Damit wir gemeinsam Essen können wird ein neues Stück Fleisch im Blitz-Tempo zubereitet. Sehr gut – es sieht nicht weniger verlockend aus. Jetzt aber trieft es vor Fett aus dem durchzogenen Stück Fleisch.
Der Kollege reklamiert erneut und nicht ganz gehalten – die zweite Service-Kraft löst die erste ab – sehr gut, bevor es hier zu zwischenmenschlichen Spannungen kommt.


Bestimmt aber freundlich wird der Reklamationsgrund nachgefragt. Eine kurze Diskussion zu Fleischstück „Entrecôte“ entwickelt sich wegen der mangelnden Vorgeschichte zum „mageren“ Stück.
Vom Service kommt die bestimmt Frage: „Was möchten Sie jetzt? – wir wollen das unsere Kunden zufrieden sind.“
 
So ist es kein Problem, dass es jetzt ein Wiener Schnitzel wird. Natürlich wird es jetzt nichts mehr aus dem gemeinsamen Essen – aber im Service vorbildlich.
 
Auch die Verabschiedung geschieht höflich, freundlich. Auch wenn der „unzufriedene“ Gast energisch reagiert, weil das „umbonnieren“ auf das Schnitzel beim Abrechnen noch nicht durchgeführt war.
 
Diese Episode ist ein Einzelerlebnis und ich bitte darum dieses nicht als Verfehlung der Restaurant-Crew zu sehen.
 
Das Essen ist qualitativ gut zubereitet und schmeckt. Daher meine Empfehlung und für die Zukunft gibt es auch einen dritten Besuch und eine vierten, und einen….
DETAILBEWERTUNG
Service
Sauberkeit
Essen
Ambiente
Preis/Leistung


kgsbus und 16 andere finden diese Bewertung hilfreich.

Huck und 16 andere finden diese Bewertung gut geschrieben.