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Diesmal wurden meine Frau und ich begleitet vom Wochenendbesuch aus miener früheren Heimat, dem linken Niederrhein: mein jüngerer Sohn nebst Ehefrau und einer meiner Enkelinnen, die zwischzeitlich zu einer sehr hübschen jungen Frau herangewachsen ist, waren aus Kleve angereist. Ihr letzter Besuch liegt Jahre zurück; umso mehr haben wir uns gefreut, sie wieder einmal bei uns zu haben. Beim letzten Besuch waren wir mit ihnen unter anderem im ältesten Gasthaus der Stadt Saarbrücken, dem "Zum Adler" (eines unserer Lieblingslokale, in das wir heute am Abend mit ihnen gehen werden). Auf das "La Paella", wo wir gestern mit ihnen waren, hatte ich ihnen im Vorfeld am Telefon schon kräftig "das Maul wässerig gemacht"; entsprechend gespannt waren sie, was sie hier erwarten würde. Ich darf vorab schon mal berichten, dass sie vom Gebotenen äusserst angetan waren :-)))
Nachdem wir gegen 18:30 Uhr an dem für uns reservierten Tisch Platz genommen hatten, waren insgeamt drei Tische belegt; nachdem im weiteren Verlauf noch weitere drei Gäste erschienen waren, endete der "Zustrom"; eine völlig ungewohnte Situation! Positiv dabei die angenehme Ruhe im Lokal; Schreiergruppen wie bei unserem letzten Besuch waren diesmal Gottseidank nicht vertreten.
Rasch kamen die Speisekarten an unseren Tisch, ebenso rasch wurden die Getränkewünsche abgefragt. Getrunken haben wir Benediktiner Weizen (ich), alkoholfreies Pils (der Sohn), Coca Cola (die Enkelin) sowie Sangria blanca (meine Frau und die Schwiegertochter) . Preise dafür, ausser für das Weizen (0,5l EUR 5,00), habe ich nicht; als ich nämlich abschliessend um die Rechnung bat, war der listige Sohnemann schon vorne am Tresen gewesen und hatte alles beglichen. Dafür werde ich heute die Rechnung im "Adler" übernehmen.
Etwas länger als sonst dauerte es diesmal bis die Auswahl der Speisen getroffen war; unser Besuch musste sich im Gegensatz zu meiner Frau und mir mal erst in die Karte "einlesen". Schliesslich waren wir aber alle soweit. Meine Frau bestellte (wie fast jedesmal) als Vorspeise den "Gemischten Tapas-Teller" für EUR 15,00 und als Hauptgericht das "Filete de lomo con Cebolas frites, Honyos y Patatas Bravas" für EUR 27,50. In Sachen Vorspeise schloss sich ihr meine Schwiegertochter an; sie wählte als Hauptgericht die "Gegrillten Gambas in Brandy" ; der Preis dafür ist mir nicht erinnerlich. Das Enkelchen schloss sich den beiden anderen Damen vorspeisenmässig mit dem "Tapaas-Teller" an und nahm als Hauptgericht "Pescado al vino blanco" für EUR 27,50. Sohnemann nahm als Vorspeise "Gambas al ajillo" für EUR 11,50 und das gleiche Hauptgericht wie seine Frau, nämlich die gegrillte Gambas in Brandy. Für mich gab es wie fast immer als Vorspeise die "Sopa de Pescado" für EUR 11,50, die ausser dem namensgebende Fisch (Kabeljau und Dorade) auch noch Gambas, Mismuscheln, Venusmuscheln und Octopusteile enthält. Hauptgericht waren für mich (ebenfalls wie fast immer) die gegrillten Calamaresteile (Tuben und Ärmchen) mit Patatas Bravas für EUR 24,50. Unserem Besuch hat von A bis Z alles sehr gut geschmeckt; ich war auch sehr zufrieden. Meine Frau gestand mir bei der Rückfahrt im Auto, dass ihr die Patatas Bravas diesmal nicht knusprig genug gewesen waren; ich fand sie in der Tat auch ein bisschen sehr "blass". Und mit Ihrem Rumpsteak war sie diesmal auch nicht hundertprozentig zufrieden. Eine kleine Mängelrüge gab es von ihr auch für die drei gemischten Tapasteller; ganz so üppig von der Bestückung her wie sonst waren sie diesmal nicht ausgefallen; unser Besuch merkte mangels Vergleichsmöglichkeiten davon aber nichts.
Fast wäre die große Schüssel mit Salat "por todos" unerwähnt geblieben sowie zum Abschluss die fünf "Sol y Sombra" "aufs Haus" mit Grüßen von Senora Guzman, der Chefin des Hauses. Sogar meine Enkelin liess sich dazu überreden, von ihrem Glas wenigstens mal zu nippen, um zu wissen, wie dieser Mix schmeckt. Sie hat nicht nur genippt, sondern das ganze Glas in einem Zug ausgetrunken, nicht ohne sich anschliessend zu schütteln und kräftig zu husten. Wie sie mir erzählt hat, trinkt sie nur sehr selten Alkohol und dann auch nur sehr wenig. Wahrscheinlich ganz gut so :-)).